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Berufskolleg des Kreises Düren ebnet Realschülern den Weg zur Polizei

Düren – Die Bewerbung beim landesweiten Schulversuch ist erfolgreich: Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren darf ab dem Schuljahr 2022/2023 Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss auf die Polizeiarbeit vorbereiten. Das hat das NRW-Schulministerium mit dem NRW-Innenministerium bekannt gegeben. Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen ist dabei die einzige Schule in einer Kreisträgerschaft, die den neuen Bildungsgang „Fachoberschule Polizei“ anbieten wird.

Somit ist es Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss seit vielen Jahren erstmals wieder möglich, den direkten Weg zum gehobenen Polizeidienst einzuschlagen. An der Fachoberschule für Verwaltung mit dem Schwerpunkt Polizeivollzugsdienst („FOS Polizei“) können die Schüler am Berufskolleg die Fachhochschulreife („Fachabi“) erlangen und gleich im Anschluss das duale Bachelorstudium bei der Hochschule für Polizei und Verwaltung beginnen. „Ich freue mich sehr über diese Entscheidung. Der Kreis Düren wird als Bildungsstandort noch attraktiver und gibt vielen Schülern, auch über die Kreisgrenzen hinaus, die Möglichkeit, ihrem Traumberuf näher zu kommen“, sagt Landrat Wolfang Spelthahn. „Dieser Schulversuch unterstützt uns natürlich auch in der Wachstumsoffensive. Unser Ziel, die Einwohnerzahl auf 300.000 zu erhöhen, gelingt nur mit vielfältigen und zukunftsgerichteten Bildungsangeboten.“

Elf Schulen in NRW wurden aufgrund der fachlichen Leistung für den neuen Bildungsgang ausgewählt. Rund 300 Schüler werden laut NRW-Schulministerium davon profitieren. Am Berufskolleg Kaufmännische Schulen wird eine Klasse mit maximal 31 Schülern eingerichtet. „Wir haben die Expertise hier vor Ort und gute Anbindungen zu den kooperierenden Polizeibehörden. Wir freuen uns, gleich von Beginn an dabei sein zu können“, sagt Schulleiterin Elvira Pürling.

Ab der 11. Klasse lernen die Jugendlichen zwei Jahre am Berufskolleg die Grundlagen für den Polizeiberuf. Der Schwerpunkt liegt auf den Fächern Recht, Staatslehre und Verwaltungsbetriebslehre. Bereiche, in denen das Berufskolleg Kaufmännische Schulen durch die langjährigen Erfahrungen in der Ausbildung von Verwaltungsberufen und durch viele ausgebildete Lehrkräfte besonders qualifiziert ist. Im ersten Jahr wird beim Praktikum die Polizeiarbeit direkt vor Ort erlebt – an drei Tagen in der Woche. Hierbei kooperiert die Einstellungs- und Ausbildungsbehörde des Polizeipräsidiums Aachen mit den Kreispolizeibehörden der Kreise Düren, Heinsberg und dem Rhein-Erftkreis, um wohnortsnahe Praktika für die Schüler zu gewährleisten und sie auf ihrem Weg zur Polizei zu betreuen.

Wer die Fachoberschule Polizei am Berufskolleg besuchen will, braucht zuvor eine Praktikumszusage. Die Praktika vergibt die Polizei NRW. Dort ist eine Bewerbung ab dem 1. Juni bis zum 8. Oktober 2021 möglich. Im Anschluss gibt es ein dreitägiges Auswahlverfahren in Münster. Im Frühjahr 2022 können sich die Schüler dann beim Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren bewerben.

Mehr Informationen gibt es unter www.genau-mein-fall.de/nextlevel  und unter www.bksd.de.

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Neubepflanzung des Rathaus-Vorplatzes in Mayen abgeschlossen

Mayen – Der Mayener Rathausvorplatz wird insektenfreundlich. An der Rasenfläche vor dem Rathaus haben die vergangenen trockenen und heißen Sommer deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Größere Bereiche der Fläche waren zuletzt gar nicht mehr bewachsen.

Ein einfaches Neueinsähen des Rasens an den betroffenen Stellen wäre naheliegend, allerdings wenig sinnvoll. Denn bedingt durch die unter dem Gelände liegende Tiefgarage ist der Boden nur wenig tiefgründig und neigt dadurch im Sommer zum besonders schnellen austrocknen. Neu eingesäter Rasen würde vermutlich im kommenden Sommer wieder verbrennen.

Aus diesem Grund wurde kürzlich durch den städtischen Betriebshof die noch vorhandene Rasenfläche aufgenommen und anschließend im gesamten Bereich ein strapazierfähiger Kräuterrasen eingesät.

Dieser Kräuterrasen besteht aus 8 verschiedenen Gräsern und 20 verschiedenen Kräuterarten die jeweils in der Region heimisch sind. Neben der guten Standorteignung bietet die Vielzahl von blühenden Kräutern zahlreichen Insekten Nahrung und Lebensraum. Mit diesem kleinen Projekt möchte die Bienenstadt Mayen aktiv den Bienen und Insektenschutz vorantreiben und die Lebensbedingungen der Insekten im Stadtgebiet weiter verbessern.

Zeitnah wird in einem Bereich der Fläche eine kleine Sitzecke eingerichtet. Die Bodenvorbereitungen dafür wurden bereits durchgeführt.

Auch zukünftig sollen bei der Umgestaltung von kommunalen Flächen Aspekte des Natur- und Artenschutzes besonders berücksichtigt werden und wo immer möglich ökologische Verbesserungen erzielt werden.

Bürgerinnen und Bürger die an einer naturnahen und insektenfreundlichen Gestaltung der eigenen Gärten und Grünflächen interessiert sind können auf der Webseite des NABU (https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/tiere/insekten/index.html ) zahlreiche Informationen erhalten oder unter https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/aktivitaeten/22133.html kostenlose Infobroschüren anfordern.

Ansprechpartner: Helge Lippert Stadtverwaltung Mayen Klimaschutzmanager Rathaus Rosengasse
Zimmer 414
Tel: 02651 88-1503
Mail: Helge.Lippert@Mayen.de

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Erweiterung des EIFEL Bier Sortiments – Blankenheimer Bier macht Lust auf die Region

Blankenheim/Prüm – Das neue Blanq Bier „Eifeler Helles“ ergänzt ab Juni 2021 das Biersortiment unter der Regionalmarke EIFEL. Hinter dem neuen Blankenheimer Bier stecken fünf Bierliebhaber und Eifelfreunde. Die Gründer aus dem Rheinland leben und lieben die Region und sind der Meinung Erholung geht auch vor der Haustür! Nachhaltigkeits-Urlauber, die die schönsten Tage im Jahr in der Heimat und im eigenen Land bevorzugen und dies zusammen mit ebenso regionalen Produkten genießen wollen, können diesen Sommer das Bier Eifeler Helles nach ihrem Wanderurlaub oder ihrer Fahrradtour genießen.

Ziel der Blanq GmbH ist es mit den Betrieben aus der Nachbarschaft zusammenzuarbeiten, sowie nachhaltige Projekte und Initiativen zu unterstützen. Daraus ist auch die Kooperation mit der Regionalmarke EIFEL entstanden.

In Zusammenarbeit mit der Vulkan Brauerei in Mendig – einem langjährigen EIFEL Produzenten – haben sie dieses neue, leckere und traditionelle Bier kreiert. Ganz nach dem Motto aus der Eifel – für die Eifel: regionale Zutaten, ein Spritzer Ahr-Quellwasser, unfiltriert, feinperlig, vollmundig – macht Landlust auf EIFEL. Das Bier wird in Kürze in zahlreichen Tourismusorten in der Region als auch in den Großstädten in NRW erhältlich sein.

Wir sagen Prost – wünschen den Gründern einen guten Start und viel Erfolg. Nach der nächsten Wanderung durch das schöne Ahrtal ist das EIFEL Bier dann die perfekte Belohnung.

Weitere Informationen unter www.blanqbier.de und www.regionalmarke-eifel.de

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Wirtschafts-Förderung berät am 5. Mai wieder online

Düren – Der nächste Online-Sprechtag der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren findet am Mittwoch, 5. Mai, in dem Zeitraum von 9 bis 17 Uhr statt. Wegen der Corona-Pandemie werden die Gespräche ausschließlich online über Webex geführt. Das kostenfreie Angebot ist vor allem für Grünungsinteressierte und Unternehmer aus dem Kreis interessant.

In den vorab vereinbarten 45-minütigen Terminen können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchte , ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel nachdenkt oder ob coronabedingte unternehmerische Probleme angesprochen werden sollen, die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Elke Mehl und Birgit Müller-Langohr – alle auch für das Startercenter NRW tätig – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung. Die Beraterinnen informieren, klären im Gespräch konkrete Fragen oder zeigen mögliche neue Wege auf. Wichtig ist nur das vorherige Vereinbaren eines Termins.

Anmeldungen nimmt Elke Mehl vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren unter der Rufnummer 02421/22-1061-211 oder per E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de an.

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Engagiert und hilfsbereit

Kall-Wahlen – Als zackiger „Küshannes“ (Stabführer) des Spielmannszuges Wahlen ist Manfred Frontzek über die Grenzen der Gemeinde Kall bekannt. Zudem hatte er jahrelang als Löschgruppenführer das Kommando über die Feuerwehr im 460-Seelen-Ort nahe Fischbach und Gillesbach. Hoch geschätzt wird der Landmaschinenhändler bei den Bauern wegen seiner Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Manfred Frontzek ist Löschgruppenführer der Löschgruppe Wahlen, der er seit 49 Jahren angehört. Foto: Reiner Züll

Manfred Frontzek ist waschechter Wahlener. Er ist das erste von zwei Kindern von Josef und Paul Frontzek, die ein kleines Lebensmittelgeschäft betrieben. Heute ist er, der seit 1978 mit seiner Ehefrau Inge verheiratet ist, Vater zweier Töchter und Großvater von vier Enkelkindern.

Nach der Schulzeit lernte Frontzek in Bad Münstereifel Landmaschinenschlosser, 1986 machte er sich im Heimatort mit einem Landmaschinenhandel selbstständig. Vor allem in der Erntezeit ist er die erste Adresse, wenn auf dem Feld ein Mähdrescher oder ein Trecker streiken. Ob es spätabends oder sonntags ist, die Landwirte wissen, dass sie Manfred Frontzek nie vergeblich um Hilfe bitten. Sie schätzen seine Hilfsbereitschaft rund um die Uhr.

Jeden Abend das Ortsschild sehen

Fragt man Frontzek nach seinen Hobbys, kommt es wie aus der Pistole geschossen: Enkelkinder, Feuerwehr und Spielmannszug. Seine enge Heimatverbundenheit demonstriert er auf besondere Art: „Er muss jeden Abend das Ortsschild von Wahlen sehen“, wirft Ehefrau Inge ein. Urlaubsreisen sind deshalb kurz bemessen.

Mitglied der Feuerwehr, die 1928 in Wahlen gegründet wurde, ist Manfred Frontzek seit 50 Jahren, 2004 wurde er Löschgruppenführer. Im vergangenen Jahr gab er das Amt an seine bis dato Stellvertreterin Kerstin Brandhoff ab. Unter Frontzeks Regie wurde das Feuerwehrgerätehaus in Eigenregie erweitert. Dabei habe die Feuerwehr große Unterstützung von ortsansässigen Firmen und von ehemaligen Wahlenern erfahren.

Im Ort gibt es ein lebendiges Vereinsleben. Veranstaltungen und Aktivitäten der St. Rochus Schützenbruderschaft, des Taubenzuchtvereins, des Karnevalsvereins „Jecke Krohe“, des Theatervereins „Frechunnett“, der Musikkapelle „Stehtischmusikanten“, der Dorfgemeinschaft, des Sportclubs, des Jugendclubs, des Vereinskartells und der Trägergemeinschaft Bürgerhaus sind aber in den vergangenen 13 Monaten durch die Corona-Pandemie ausgebremst worden.

Erfolg einer „Schnapsidee“

Gern erinnert sich Manfred Frontzek an die Gründung des Spielmannszuges, die er 1991 mit dem damaligen Ortsvorsteher Ludwig Breuer beim sonntäglichen Frühschoppen in der damaligen Gaststätte Wüllenweber („Beim Schwatz“) angeregt hatte. Spontan wurde die Gründung von den ersten Mitgliedern Ludwig Breuer, Manfred Frontzek, Heinz Schulz, Horst Schmitz, Reiner Breuer und Harald („Hack“) Schmidt beschlossen. Manfred Frontzek: „Ortsvorsteher Ludwig Breuer gab 500 Mark, der Wirt 200 Mark und jeder Mitgründer 100 Mark als Startkapital.“ Die Instrumente habe jeder selbst gekauft.

Aus der Frühschoppen-Schnapsidee wurde eine Erfolgsgeschichte, die dieses Jahr 30 Jahre andauert. Frontzek: „Fast alle ehemaligen Wahlener Jugendliche haben im Tambourcorps mitgespielt.“

Das Bürgerhaus, das heute von einem Trägerverein bewirtschaftet wird, sei damals unter der Regie des Ortsvorstehers und Vereinskartellvorsitzenden Ludwig Breuer entstanden. Man habe die alte Schule dazu umgebaut.

In den vergangenen Jahren habe sich das Ortsbild von Wahlen verändert, so Manfred Frontzek. Unter der Regie der Dorfgemeinschaft seien unschöne Ecken in ansehnliche Anlagen verwandelt worden, den Ausbau des Dorfplatzes habe der frühere Ortsvorsteher Guido Wiesen vorangetrieben. Noch nicht verdaut haben die Wahlener die Entwidmung 2007 und den Abriss ihres Gotteshauses 2008. Das Vorhaben, anstelle der Kirche eine kleine Kapelle oder einen Turm für die Glocken zu errichten, sei bis heute am Geld gescheitert.

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Ältere Menschen brauchen ein spezielles Behandlungs-Angebot

Adenau – „Jetzt haben wir auch für das St. Josef-Krankenhaus Adenau die volle Weiterbildungsbefugnis für Geriatrie erhalten“, freut sich Dr. Thomas Lepping. Die Landesärztekammer hat Schwester Reji Vazhakalayil, der Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie, die Zulassung für diese 24-monatige Zusatzweiterbildung erteilt. „Damit dürfen wir sowohl im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr als auch in Adenau junge Ärztinnen und Ärzte zu Geriaterinnen und Geriatern ausbilden“, sagt Dr. Lepping, der als Chefarzt sowohl die Akutgeriatrie und Frührehabilitation im Krankenhaus Maria Hilf als auch die Akutgeriatrie im St. Josef-Krankenhaus leitet.

Geriatrische Behandlungen, die speziell die besonderen medizinischen Bedürfnisse älterer Patientinnen und Patienten berücksichtigen, werden in Zukunft immer wichtiger, ist Dr. Lepping überzeugt. Denn es gibt immer mehr alte und hochbetagte Menschen. Häufig leiden sie unter mehreren Vorerkrankungen, „die wir nicht aus dem Blick verlieren dürfen, wenn wir einen guten Behandlungserfolg erzielen wollen“, sagt er. Die Gefahr, dass sie durch eine weitere akute Erkrankung ihre Selbstständigkeit verlieren, ist groß. Sie sind eine besonders verletzliche Gruppe unserer Gesellschaft und benötigen eine andere Form der Therapie und der Medikamentenversorgung als junge Patientinnen und Patienten. „Darauf achten wir sowohl in Adenau als auch in Bad Neuenahr ganz besonders und bieten ihnen eine ganzheitliche Medizin“, so Dr. Lepping. „Und sorgen gleichzeitig dafür, dass sich junge Ärztinnen und Ärzte mit der geriatrischen Weiterbildung auf die Behandlung älterer Menschen spezialisieren können.“

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Teilweise Schul- und Kitaöffnungen in Mayen-Koblenz ab Mittwoch, 05. Mai

Region/Mayen-Koblenz – Nachdem die 7-Tage-Inzidenz des RKI für den Landkreis Mayen-Koblenz am heutigen Montag, 3. Mai, den fünften Werktag in Folge unter der maßgeblichen Notbremse-Grenze von 165 liegt, öffnen die Schulen und Kindertagesstätten in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Rhein-Mosel, Vallendar und Vordereifel ab Mittwoch, 5. Mai, wieder für den Wechselunterricht und Regelbetrieb.

Bereits am vergangenen Freitag war beschlossen worden, dass die strengeren Regelungen für die Städte Andernach, Bendorf und Mayen sowie die Verbandsgemeinde Weißenthurm bis zum 12. Mai aufrechterhalten werden. In den dortigen Schulen ist bis dahin kein Präsenzunterricht und in den Kitas nur ein Notbetrieb möglich. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Infektionslage vor Ort, gerade auch in den jüngeren Altersgruppen, gewesen.

Durch die Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 165 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt § 28 b Abs. 3 Satz 3 des Bundesinfektionsgesetzes ab Mittwoch, 5. Mai nicht mehr und somit findet § 28 b Absatz 3 Satz 2 Anwendung.

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Tempo runter vor Kitas und Schulen in Alsdorf

Alsdorf – Fahrbahnschwellen sollen Tempo rund um Kitas und Grundschulen reduzieren. Mit Hilfe von Fahrbahnschwellen sollen Autofahrer darauf aufmerksam gemacht werden, rund um Kindertagesstätten und Grundschulen möglichst langsam unterwegs zu sein. An 30 Stellen im Stadtgebiet installieren Mitarbeiter des Eigenbetriebs Technische Dienste derzeit die Schwellen auf den Straßen. Auch Piktogramme spielender Kinder und Schilder sollen mancherorts das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer schärfen.

Rund 30.000 Euro kostet das Paket, das der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen jetzt beim Ortstermin an der DRK-Kita Moselstraße vorgestellt hat. Dort – wie an vielen anderen Stellen – verleiten lange, gerade Straßen Autofahrer nicht selten dazu, mit höherer Geschwindigkeit unterwegs zu sein. „Wir wollen hier sensibilisieren und das Augenmerk noch mehr auf die Sicherheit der Kinder lenken“, sagte Kahlen.

Auch vier mobile Messanlagen hat die Stadt deshalb angeschafft, die wechselweise im Bereich der Kitas und Schulen zum Einsatz kommen sollen und Daten über das gefahrene Tempo liefern. Dort, wo die Schwellen befestigt sind, gelten Schritttempo oder eine Höchstgeschwindigkeit von 30km/h. Ordnungsamtsmitarbeiter Guido Bauer und Georg Felkel vom Bauamt hatten im Vorfeld die geeigneten Stellen ausgesucht. Sollten dort die Fahrbahnschwellen einmal nicht mehr nötig sein, könnten sie – anders als bei einer teuren Aufpflasterung – leicht wieder abgebaut werden. Der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Heinrich Plum, und der Vorsitzende des Eigenbetriebsausschusses, Hans-Rainer Steinbusch, begrüßten den Start des Schwelleneinbaus, der bereits gut zur Hälfte umgesetzt ist. (apa)

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Aufruf zum Foto-Wettbewerb für unsere Schulen – ZUKUNFT SCHULGARTEN

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten schreibt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Schulgarten Rheinland-Pfalz einen Fotowettbewerb „Schulgarten“ 2020/2021 aus. Die Beiträge sollen die Vielfalt und Attraktivität des Lernortes Schulgarten verdeutlichen und dafür werben.

Die Arbeit im Schulgarten draußen an der frischen Luft macht Spaß und alle arbeiten im Team. Man sieht Pflanzen wachsen und gedeihen. Es entstehen vielfältiger Biotope, die Natur kann beobachtet und hautnah erlebt werden. Gärten bieten Bienen und anderen Insekten einen willkommenen Lebensraum. So können Schulgärten, übrigens eine Jahrhunderte alte Tradition, zur Biodiversität und Klimawirksamkeit in unseren Stadtteilen einen wesentlichen Beitrag leisten. Schon lange vor den Planungen zur Landesgartenschau wurde zum Beispiel durch die Schülerinnen und Schüler, den Lehrkräften und der Elternschaft der Erich-Kästner-Schule ein Schulgarten angelegt. Im geplanten Gelände der Landesgartenschau befindet sich neben dieser Schule auch das Peter-Joerres-Gymnasium. Auch hier wird ein Gartenprojekt im Hinblick auf die Landesgartenschau intensiviert.

Bislang gibt es das Schulfach „Schulgarten“ leider nur in den Lehrplänen für Grundschulen in Thüringen. Aber auch ohne Lehrpläne wird an unseren Schulen in Schulgärten munter gewerkelt. „Gibt es schon fleißige Gärtnerinnen und Gärtner an eurer Schule? Falls nicht, startet doch im Wonnemonat Mai mit einem eigenen Schulgarten!“, empfiehlt Birgit Stupp, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen der Kreisstadt. Das Land unterstützt die gärtnernden Schulklassen mit Förderprogrammen und individueller Beratung. „Fotografiert bis Ende Juli alles was es in eurem Garten zu entdecken gibt.“ Die Chancen für den Gewinn einer der attraktiven Preise des Landes stehen nicht schlecht: Zwanzig Schulgartenprojekte werden prämiert. Die Fotos eures Schulgartens können bis zum 31. Juli beim rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten eingereicht werden. Die Grünen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler drücken unseren Schulen die Daumen! Der Link zum Wettbewerb: https://mueef.rlp.de/de/themen/naturschutz/bildung-fuer-nachhaltigkeit/Fotowettbewerb-Schulgarten

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Neue Regelungen für die Außer-Haus-Gastronomie – Welche Mehrweg-Lösungen gibt es?

Euskirchen – Kostenlose-Online-Veranstaltung für die Gastronomie im Kreis Euskirchen – Anmeldung bis 17. Mai. Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen lädt die Gastronomie, Inhaber*innen von Restaurants, Imbisshallen, Cafés und alle, die Speisen zum Außer-Haus-Verzehr anbieten, am 20. Mai 2021 ab 14 Uhr zu einer kostenlosen Onlineveranstaltung ein. Die Veranstaltung hat Speisen in Mehrwegsystemen im Focus.

Speisen und Getränke im Außer-Haus-Verkauf nehmen seit vielen Jahren zu, nicht erst unter der Corona-Pandemie. Um die Verpackungsberge zu senken, wurden von der Bundesregierung mehrere Regelungen auf den Weg gebracht, die Einwegverpackungen reduzieren sollen. Die Chance für ein gut organisiertes Netz von Mehrwegsystemen im Kreis Euskirchen ist so groß, wie noch nie.

Ab dem 3. Juli 2021 gelten Verbote bestimmter Einwegkunststoffartikel. Hierzu sollen Alternativen aufgezeigt werden. Gibt es umweltfreundliche Einwegverpackungen? Welche Mehrwegmöglichkeiten können für Speisen-to-go gut genutzt werden? Ab 2023 wird bundesweit eine Mehrwegpflicht eingeführt. Wie diese einfach umzusetzen ist, erläutern verschiedene Firmen, die Mehrwegpoolsyteme, für Speisen, in Deutschland betreiben.

Sie betreiben einen Gastronomiebetrieb im Kreis Euskirchen? Haben Interesse an einer nachhaltigen, abfallarmen Lösung für Ihr „to-go“-Geschäft? Dann melden Sie sich gerne zur kostenlosen Onlineveranstaltung an.

Anmeldung: Per Mail unter karen.beuke@kreis-euskirchen.de bis zum 17.05.2021. Spätestens einen Tag vor der Veranstaltung bekommen Sie die Zugangsdaten für die Zoom-Veranstaltung per Mail zugesendet. Sie benötigen dazu die Lautsprecherfunktion an Ihrem Endgerät (PC, Laptop, Notebook,…). Wenn Sie möchten, können Sie auch zusätzlich per Video beitreten. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Abfallberaterin Karen Beuke (Tel. 02251-15-371) oder per Mail.

Viele Antworten zum Thema „Mehrweg to go“ finden Sie auch jetzt schon auf unserer Internetseite https://www.kreis-euskirchen.de/umwelt/abfall/mehrweg-to-go.php . Hier werden auch Lösungen für „Getränke to go“ gezeigt.