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Vorhang auf für die Generalprobe zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Nürburg – Die Fieberkurve steigt vor dem großen Saisonhöhepunkt auf der legendären Nürburgring-Nordschleife (3. bis 6. Juni): Ein letztes Mal haben die Teams am kommenden Wochenende beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen die Chance, ihre Einsatzfahrzeuge unter Wettbewerbsbedingungen zu testen – und die wird nur zu gerne genutzt. 85 Nennungen sind beim veranstaltenden ADAC Nordrhein in den vergangenen Wochen eingegangen, darunter praktisch alle Top-Teams.

Über 30 Fahrzeuge in den gesamtsiegverdächtigen Klassen SP9 (GT3-Fahrzeuge) und SP-X (Sonderhomologationen) werden an den Start rollen. Nachdem das 24h-Qualirennen im vergangenen Jahr pandemiebedingt noch ausfallen musste, kann es in diesem Jahr unter den Vorzeichen eines umfangreichen Hygiene- und Infektionsschutz-Konzepts stattfinden. Dazu gehört, dass Zuschauer vor Ort leider nicht zugelassen sind. Doch die Fans verpassen bei der Vorbereitung trotzdem nichts, sondern können die ganze Action vom Nürburgring live im Stream erleben: Den gibt es am Sonntag (9. Mai) ab dem zweiten Qualifying am Vormittag live vom Nürburgring. Der nationale und internationale Stream ist über YouTube (www.youtube.com/24hnbr) sowie auf sporttotal.tv zu sehen.

Den Stream, das Livetiming und einen ausführlichen Rennticker gibt es außerdem auf der offiziellen Homepage (im Bereich „Live“). Im linearen TV wird das Rennen auf #dabeitv unter MagentaTV ausgestrahlt. TV-Partner NITRO sendet eine Zusammenfassung am darauffolgenden Wochenende im Rahmen seiner Motorsport-Berichterstattung.

In den beiden Vorbereitungsrennen im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) waren es in diesem Jahr vor allem die Porsche-Teams, die auf sich aufmerksam machten: Einem Doppelsieg der Teams Manthey und Frikadelli folgte ein Vierfachtriumph von Frikadelli, Falken und Manthey beim nächsten Lauf: Die 911er finden sich damit beim 24h-Qualirennen in der Favoritenrolle. Entsprechend zufrieden fiel die Bilanz der Sieger nach dem vergangenen NLS-Rennen aus. „Fantastisch für das Team“, schwärmte Earl Bamber im siegreichen Frikadelli-Elfer mit der Startnummer #30. Und Kollege Mathieu Jaminet ergänzte: „Es sah von außen einfacher aus, als es war – kein Rennsieg ist einfach“. Erst recht nicht auf der Nordschleife, wo der Wettbewerb riesig ist. Denn eins ist sicher: Die versammelte Konkurrenz möchte spätestens beim ADAC TOTAL 24h-Renenn Anfang Juni den Spieß herumdrehen.

Der nächste Leistungsvergleich steht nun also beim 24h-Qualirennen an, und da werden einige Teams die Scharte auswetzen wollen. Denn der genauere Blick auf die NLS-Rennen zeigt, dass auch die GT3-Teams von Audi, BMW und Mercedes-AMG schon Führungskilometer sammelten oder zumindest in der Spitzengruppe mitfuhren. Und dann sind da natürlich noch die ambitionierten Privatteams mit ihren GT3 von Ferrari und Lamborghini oder der aufregende Sportwagen der Scuderia Cameron Glickenhaus, die immer für eine Überraschung gut sind. Sie alle treibt neben den eigenen Vorbereitungen die Frage, welche Pfeile wohl die anderen Teams im Köcher haben. Rowe-Teamchef Hans-Peter Naundorf erklärt: „Das 24h-Qualirennen bildet den Abschluss unserer Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, wir freuen uns auf die Generalprobe. Wir wollen allen unseren Fahrern noch die Gelegenheit geben, viele Kilometer zu sammeln. Außerdem bietet das Rennen die Gelegenheit, einen Blick auf die aktuelle Performance unserer Konkurrenten zu werfen und zu sehen, wo wir im Vergleich dazu stehen.“

Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen hat für die Teams zwei wichtige Eigenschaften: Zum einen bietet es reichlich Fahrzeit auf der längsten, schwierigsten und schönsten Rennstrecke der Welt. Zum zweiten werden hier zusätzliche begehrte Plätze für das Top-Qualifying vergeben, dem Einzelzeitfahren, bei dem sich beim 24h-Rennen die schnellsten Teams um die Startplätze in den ersten Reihen balgen. Entsprechend wichtig ist es gerade für die Top-Teams. Patrick Pilet, der im vergangenen NLS-Renen als Zweitplatzierter auf das Podium kletterte, sagt: „Unser Ziel ist es, beim 24h-Rennen zu 100 Prozent aussortiert zu sein. Nächstes Wochenende geht’s mit dem Qualifikationsrennen bereits weiter, das hierfür sehr entscheidend sein wird. Ich freue mich schon jetzt unheimlich darauf.“ Los geht es am Samstagvormittag (8. Mai): Während auf der Nordschleife die Gleichmäßigkeitsprüfung „Schloß Augustusburg Brühl“ läuft, haben die 24h-Teams ab 9:00 Uhr zwei Stunden lang die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf dem Grand-Prix-Kurs beim Warm-up zu testen. Das 90-minütige Freie Training (ab 12:15 Uhr) geht dann über die Gesamtstrecke. Nach der Leistungsprüfung der RCN um den „Preis der Schloßstadt Brühl“ geht es dann ab 18:45 Uhr ins Abendtraining: 150 Minuten fahren die Teams dann – wie im Juni auch beim 24h-Rennen – bis in die Dämmerung hinein. Am Sonntag gibt es – dann durchgängig begleitet von einem Livestream auf der Homepage und via YouTube – ab 8:30 Uhr das zweite Qualifying. Die bestmögliche Simulation der Abläufe beim ADAC TOTAL 24h-Rennen wird dann mit dem Top-30-Qualifing ab 10:30 Uhr fortgesetzt. Start zum sechsstündigen Rennen ist um 12:00 Uhr am Sonntag.

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12-seitige Sonderausgabe der Stadtteilzeitung „5/Viertel“

Stolberg – Nicht nur die Städtebauförderung feiert in diesem Jahr am 8. Mai ihren fünfzigsten Jahrestag. Auch die Kupferstadt Stolberg kann durch ihre fünfte Teilnahme am bundesweiten Aktionstag ein kleines Jubiläum in 2021 vorweisen. Zeit für einen Rück- und Ausblick auf die bereits realisierten Meilensteine der Stadterneuerung und ihre nächsten Etappen!

Mit einer 12-seitigen Sonderausgabe der Stadtteilzeitung „5/Viertel“ nimmt die Kupferstadt Stolberg ihre Bürgerinnen und Bürger mit auf einen Rundgang durch das Fördergebiet „Berg- und Talachse“ und die Stadtviertel Mühle, Velau, Oberstolberg, Münsterbusch und Liester: ein Stadtrundgang in digital und Print. Durch eine Auflage von 30.000 Exemplaren wird jeder Haushalt im Stadtgebiet eine druckfrische Zeitung pünktlich zum Tag der Städtebauförderung erhalten. In vielen Gebieten ist die Zeitung bereits verteilt worden. Digital ist die Stadtteilzeitung als E-Paper-Version unter www.oecher-design.de/stadtteilzeitung abrufbar.

Ziel der Aktion ist es, die gesamte Stadtgesellschaft vom Mehrwert einer systematischen Stadtentwicklung und Sozialplanung zu überzeugen – einem erfolgreichen Weg, der mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept Talachse Innenstadt (ISEK) begann und mit dem Integrierten Handlungskonzept (IHKo) „Berg- und Talachse“ in der Förderkulisse „Sozialer Zusammenhalt“ fortgeführt wird.

Die Sonderausgabe gibt den Akteuren hinter den rund 40 baulichen, sozialen und ökologischen Einzelmaßnahmen des IHKo ein Gesicht. Sie zeigt, welche Plätze und Grünflächen im Kontext des Vorgängerprogramms ISEK sich bereits jetzt zu beliebten und belebten Treffpunkten im Quartier entwickelt haben und welche weiteren Orte der Begegnung in Planung sind. Leserinnen und Leser der Sonderausgabe erfahren außerdem, wie sie sich dank finanzieller Unterstützung durch Bürgerfonds, Verfügungsfonds und Fassadenprogramm selbst aktiv in die Belebung der Berg- und Talachse einbringen können, damit das Fördergebiet mit seinen rund 20.000 Bewohnerinnen und Bewohner sein volles Potenzial entfalten kann. Denn: „5 Viertel sind mehr als ein Ganzes“.

Welche Projekte und Prozesse werden vorgestellt?

Es gibt einen Rückblick auf die bereits realisierten Maßnahmen im Kontext des integrierten Stadtentwicklungskonzepts „Talachse Innenstadt“ (ISEK). Beispiele sind die Umgestaltung des Kaiserplatzes und des Bastinsweihers sowie der neue Quartiersplatz „Steinweg / An der Krone“.

Des Weiteren gibt es einen Ausblick auf die nächsten Etappen der Stadterneuerung im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Berg- und Talachse“ (IHKo): Vorstellung des Stadtteilmanagements, der Förderprogramme Bürgerfonds, Verfügungsfonds und Fassadenprogramm, Machbarkeitsstudien zum Viertel Mühle und zum Kirchenareal St. Hermann Josef, Begegnungshaus „Grüntalstraße FÜNF“, Projekt „naturnahe Schulhöfe“ sowie soziale Quartiersprojekte „Viertel-Lab“ (BIWAQ), „Zoom“ und „Oberstark“ (beide gefördert durch das Landesprogramm „ZiQ“).

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Wirtschaft

„AC² – der Gründungs-Wettbewerb“: Zehn Teams für Finale nominiert

Aachen – Die Jury von „AC² – der Gründungswettbewerb“ hat zehn besonders vielversprechende Geschäftsideen für das Finale nominiert. Zuvor hatten zahlreiche Gründer ihre Businesspläne bei der GründerRegion Aachen eingereicht. Diese wurden mit Unterstützung ehrenamtlicher Experten verfeinert und abschließend von Gutachtern bewertet.

„Erfolgreiche Unternehmensgründungen erfordern mehr als eine originelle Idee. Eine gute Businessplanung, Mut und ein starkes Team sind für erfolgreiche und nachhaltige Gründungsvorhaben ebenfalls enorm wichtig“, sagt Christian Laudenberg, Geschäftsführer der GründerRegion Aachen. „Die zehn nominierten Teams beweisen diese Eigenschaften und haben uns die besten Businesspläne präsentiert.“

Die Sieger des Gründungswettbewerbs werden Mitte Mai ermittelt. Die zehn jetzt nominierten Teams werden ihre Ideen dann im Rahmen kurzer Pitches einer Jury vorstellen, die aus hochrangigen Vertretern der lokalen Wirtschaft besteht. Die Gewinner von „AC² – der Gründungswettbewerb“ werden im September bei einer Prämierungsfeier live bekannt gegeben.

Einen Erfolg kann Laudenberg bereits jetzt schon verkünden: „Es freut uns außerordentlich, dass die Teilnehmerzahl unseres Wettbewerbs auch unter Corona-Bedingungen konstant geblieben ist. Auf unsere starke Gründerszene ist weiterhin Verlass.“

Folgende Unternehmen wurden bei „AC² – der Gründungswettbewerb“ nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

be:Y Business Transformation Experts, Aachen        :
Die Gründer von be:Y Business Transformation Experts entwickeln mit dem „32 Brick-Modell“ einen integralen Organisationsansatz, der Unternehmen durch Coaching, Training und Beratung hilft, sich zukunftsfähig aufzustellen.

Bootsbetrieb und Segelschule Mario Rothe, Kreis Düren:
Die Geschäftsidee von Bootsbetrieb und Segelschule Mario Rothe ist die Übernahme eines bestehenden Wassersportbetriebs mit eigener Steganlage und Segelschule sowie die Bootsvermietung und Weiterentwicklung des bestehenden Serviceangebotes.

CarboScreen, Aachen:
Die Geschäftsidee von CarboScreen besteht in der Produktion und Vermarktung eines modular aufgebauten Carbonfaserüberwachungs-systems, inklusive einer Auswertung via Künstlicher Intelligenz.

Griefy, Aachen:
Griefy ist eine App zur Unterstützung von Hinterbliebenen und zur Bewältigung ihrer Trauer. Sie soll eine verlässliche Informationsquelle über Dienstleistungen nach einem Todesfall sein und Übungen aus der Psychotherapieforschung anbieten.

into.studio, Aachen:
Das Team von into.studio bietet Dienstleistungen in Sachen Möbeldesign und Innenarchitektur an. Die Gründer erstellen Konzepte und Visualisierungen und begleiten die Projekte bis zur finalen Realisierung.

InnoSurge, Aachen:
Das Gründungsteam von lnnoSurge entwickelt medizinische Software zur automatisierten Chirurgieplanung. Chirurgen können damit Eingriffe selber planen und eine Zeitersparnis von bis zu 90 Prozent erzielen.

Minimal Mount, Aachen:
Minimal Mount entwickelt transparente Halterungen für Sportgeräte und vertreibt diese international. Das Besondere an den Halterungen ist, dass sie den Eindruck erwecken, als würde das Sportgerät schweben.

Smart Vertical Home Farming, Aachen:
Das Team von Smart Vertical Home Farming entwirft ein ansprechendes Möbelstück, das auf automatisierte Art und Weise frisches Gemüse und  Kräuter produziert und nebenbei für ein angenehmes Raumklima sorgt.

SeeTree GmbH, Kreis Euskirchen:
Die SeeTree GmbH ist eine Medienproduktionsfirma, die sich auf das Ausarbeiten und Umsetzen von multimedialen Konzepten spezialisiert. Die Themen werden so aufbereitet, dass sie simultan für multiple Medieneinsätze genutzt werden können.

Vitrum Technologies GmbH, Aachen:
Aufbauend auf Prozesswissen des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie planen die Gründer der Vitrum Technologies GmbH, Maschinen- und Anlagentechnik für die Glasumformung zu entwickeln und zu vermarkten.

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Mayener Wildbienen Lehrtafel „Buntes Band“ wieder aufgestellt!

Mayen – Kürzlich wurden sechs Wildbienen-Tafeln am ,,Bunten Band“ wieder neu installiert. Zu den Wildbienen zählen nicht nur die Honigbienen, sondern auch die Hummelarten und weitere 560 Wildbienenarten in Deutschland.

Nun sind die Schautafeln am Wildbienen Rundweg, auch ,,Das Bunte Band“ genannt wieder zu sehen. Gärtnermeister Stefan Kobs und Wolfgang Seul setzten die Aufstellung der Schautafeln mit großem Engagement um und freuen sich ein sichtbares Zeichen zum Thema ,,Mayen – Stadt der Bienen´´ bieten zu können.

Es ist wichtig eine bienenfreundliche Bepflanzung anzubieten. Dies kann in den verschiedensten Formen am „Bunten Band“ geschehen. „Nahrungsangebote in Form von Staudenbeeten, Blumenwiesen, Dachbegrünungen, Streuobstwiesen, Wildsträuchern und Ausgleichsflächen in- und außerhalb des Stadtgebietes sind optimal“, so die Gärtnermeister Stefan Kobs und  Wolfgang Seul.

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Tag der Städtebau-Förderung am 8. Mai: Aachen lädt Bürger*innen zum Online-Dialog ein

Aachen – Zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 8. Mai wird in Aachen der Fokus in diesem Jahr auf den Stadtbezirk Haaren gerichtet. In normalen Zeiten ist der Städtebau-Tag eine schöne Gelegenheit, um vor Ort mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und spannende Stadtentwicklungsprojekte im persönlichen Austausch vorzustellen und zu diskutieren. Corona-konform bietet die Stadt Aachen dieses Mal digital die Möglichkeit, die vielfältigen Projekte des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Haaren (ISEK) kennenzulernen.

Daher lädt die Stadt Aachen am Samstag, 8. Mai, von 11 bis 13 Uhr, zum Online-Bürger*innen-Dialog gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und Bezirksbürgermeister Daniel Hecker ein. Ein Fokus der Veranstaltung liegt auf zentralen Themen wie der Neugestaltung der Ortsmitte um St. Germanus und der verbesserten Nutz- und Erlebbarkeit der Wurm- und Haarbachauen, auf die sich vielen Menschen in Haaren freuen.

Ein Film über Haaren

Die Live-Übertragung läuft auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen www.youtube.com/stadtaachen. Während der Online-Veranstaltungen bestehen für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen und Anregungen zu den Plänen in Haaren im Chat zu platzieren. Auch vorab können bereits Anregungen, Fragen oder Kritik an die E-Mail-Adresse stadterneuerung@mail.aachen.de gestellt werden. Ein aktuell produzierter Film über das ISEK Haaren und  seine Projekte vor Ort rundet das Angebot ab. Er wird in Kürze ebenfalls auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen abrufbar sein.

 

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Giftiger Riesenbärenklau – Staude frühzeitig bekämpfen

Ahrweiler – Die Kreisverwaltung Ahrweiler rät: Kinder fernhalten und Pflanzen ausgraben. Die giftige Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, wird sich auch in diesem Sommer vor allem an Bach- und Flussufern, an Rändern von Wegen und Feldern sowie in Hausgärten ausbreiten. Für die Bekämpfung sind Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer oder Nutzerinnen und Nutzer selbst verantwortlich. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Die Pflanze ist giftig und gefährlich, weil Hautkontakt zu allergischen Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen und Verbrennungen führen kann. Auch Beeinträchtigungen der Atemwege sind möglich. Insbesondere Kinder sind gefährdet, weil sie durch die auffällige Erscheinung der Pflanze und deren röhrenartigen Stiele zum Spielen verleitet werden. Pflanzen, die an Standorten wachsen, an denen sich Kinder aufhalten, sollten in jedem Fall entfernt werden. Wichtig ist, bei allen Arbeiten am Riesenbärenklau Schutzkleidung, wie Handschuhe, Schutzbrille, langärmelige Kleidung und Gummistiefel, zu tragen.

Wirksamstes Bekämpfungsmittel ist das Ausgraben des Wurzelstocks durch Abstechen der Wurzel in etwa 15 Zentimeter Bodentiefe. Das Ausgraben ist vor allem bei kleineren Beständen die sicherste Methode und kann auch während der Vegetationsperiode vorgenommen werden. Wiederholtes Mähen führt nicht zum Absterben der Pflanzen. Je kleiner die Pflanzen sind, desto einfacher lassen sie sich ausgraben und desto geringer ist die Gefahr des Hautkontaktes. Um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen, sind das Beobachten und das Ausgraben der Pflanzen auf den betroffenen Flächen über mehrere Jahre notwendig.

Hat die Pflanze bereits Samenstände ausgebildet, sollten diese abgeschnitten werden, ohne dass der Samen auf den Boden fällt und neu austreibt. Die Pflanzenteile sollten anschließend verbrannt werden. Auf keinen Fall dürfen die Samenstände auf der Fläche kompostiert, auf den Kompost / in die Biotonne geworfen oder auf der Fläche liegen gelassen werden. Auch eine Abgabe bei den Astsammelplätzen der Gemeinden ist nicht zulässig. Bei größeren Mengen gibt der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler Entsorgungsinfos (gebührenfreie Rufnummer 08000 / 858-858, E-Mail info@awb-ahrweiler.de).

Entlang der Ahr bekämpfen die Kreisverwaltung Ahrweiler sowie die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord die giftigen Pflanzen im Rahmen der Gewässerunterhaltung. Diese Maßnahmen entbinden jedoch nicht die Eigentümerinnen und Eigentümer der betroffenen Grundstücke, im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht selbst zu handeln.

Die Herkulesstaude ist keine einheimische Pflanze, sondern ein sogenannter Neophyt. Die bis zu 3,5 Meter hohe Pflanze kommt ursprünglich aus dem Kaukasus und wurde vor 100 Jahren in Europa eingeführt. Ihre zunehmende Verbreitung verursacht nicht nur ökologische Probleme, sie stellt auch ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier dar.

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Wasser fließt wieder ungehindert Richtung Burg Lüftelberg

Meckenheim – Mit ihrer barocken Gartenanlage gehört die von Wasser umgebene Burg Lüftelberg zu den Sehenswürdigkeiten Meckenheims. Jedoch hatte der äußerst niederschlagsarme Sommer im vergangenen Jahr zu einem Trockenfallen der Burggräben geführt. Mit steter Abnahme des Wasserspiegels stieg die Gefahr für Fischbestand und Gemäuer. Eine Situation, die sich so schnell nicht wiederholen dürfte, denn Anfang des Jahres packte das Team des städtischen Baubetriebshofes tatkräftig an. Dessen Pflegearbeiten am Eisbach/Mühlengraben schafften einen freien Durchfluss und bewirken, dass das Wasser aus dem Eisbach künftig ungehindert in Richtung Burg Lüftelberg strömen kann und die Burggräben dadurch wieder gut gefüllt sind.

Gemeinsam mit den Besitzern Carl-Hubertus und Andrea von Jordans machte sich Bürgermeister Holger Jung ein Bild von der erfolgreichen Maßnahme. „Das ist ein schöner Anlass, sich zu treffen“, sagte Jung und sprach von einem wichtigen Schritt, da sich das Wasser seinen Weg wieder ungehindert bahnen kann. „Das historische Ensemble der Burg Lüftelberg ist ein Wahrzeichen unserer Stadt. Die Pflege und Erhaltung des Denkmals mit seinen Außenanlagen und dem Burggraben ist – auch wenn es sich um Privateigentum handelt – im Interesse der gesamten Stadt. Unsere jüngsten Maßnahmen werden helfen, diese wundervolle Anlage auch für spätere Generationen zu erhalten“, verwies der Bürgermeister auf die Herausforderungen, die der Klimawandel mit Trockenheit und Hitze mit sich bringt. Carl-Hubertus von Jordans dankte der Stadt Meckenheim und den Mitarbeitenden des Baubetriebshofes. „Zehn Jahre Bemühen um die Renaturierung des Mühlenbachs haben sich gelohnt“, freute sich der Burgherr.

Die im Familienbesitz befindliche Burg Lüftelberg ist eine zweiteilige Wasserburg mit einem mittelalterlichen Vorgängerbau. Der Kern des Ensembles stammt aus dem 13. Jahrhundert. Um 1775 erfolgte durch den Hofbaumeister Johann Heinrich Roth der Umbau zu einem Barockschloss, womit die rheinische Schlossbauentwicklung im barocken Formstil einen späten Abschluss fand.

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Wirtschaft

Zuzug in Firmenich-Obergartzem

Mechernich-Obergartzem – Busunternehmen „Effen&Werner“ sowie Photovoltaikbetrieb „Pro Solar“ bewerben sich um Standorte im Gewerbegebiet in der Nähe der Autobahn A1. Mit bereits zwei vor Ort in Besitz befindlichen Grundstücken gehört das Busunternehmen eigentlich schon zu den „alten Hasen“ im Gewerbegebiet. Nichts desto trotz bewarb Ronny Effen in der Ausschusssitzung der Stadt Mechernich am Dienstagabend (27. April) das neueste Vorhaben seiner Firma. Eine Betriebstankstelle, eine Pflegeeinrichtung für die rund 73 eigenen Busse sowie Transporter der Firma im Kreis Euskirchen und ein neues Büro soll es werden.

Das bereits im Gewerbegebiet Obergartzem ansässige Busunternehmen „Effen&Werner“ will dort eine Betriebstankstelle inklusive firmeninternener Waschanlage und ein weiteres Bürogebäude errichten. Ronny Effen referierte zu dem Vorhaben vor dem Planungsausschuss der Stadt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Mit 104 Mitarbeitern sorgt das Unternehmen unter anderen dafür, dass Kunden wie zum Beispiel Schulen, Einrichtungen wie die Nordeifel-Werkstätten oder der allgemeine Linienverkehr von A nach B kommen. Auch der Business-, Messeshuttle- oder Ausflugs-Verkehr ist kein unbekanntes Gebiet für das Unternehmen.

Effen ließ verlauten: „Die Waschanlage soll auf dem technisch neuesten Stand errichtet werden. Bei durchschnittlich 500 Litern Wasser pro Waschung sorgen Filteranlagen dafür, dass dabei nur zehn Prozent Frischwasser benötigt werden. Allein bei rund zwei Waschungen pro Monat aller firmeneigenen Fahrzeuge ist dies eine sinnvolle Sache.“

Neuer Hauptbetrieb für „ProSolarTec“?

Auch die Photovoltaikfirma „ProSolarTec“ hat sich ebenfalls in der Ausschusssitzung um einen Standort an der Straße „Ziegelfeld“ im Gewerbegebiet beworben. Referent, Geschäftsführer und Mechernicher Christian Salewski stellte seinen derzeit in mit Hauptstandort in Vussem ansässigen Familienbetrieb ausführlich vor und zeigte sogar eine Konzeptfilm zum geplanten Gebäude. Dieser soll zur reinen Montage und als Lager genutzt werden, ebenfalls als Hauptbetriebsstandort agieren. Der Betrieb hat weitere Standorte in Essen, Olpe und Koblenz und arbeitet gänzlich mit eigenen Mitarbeitern. Die Verwaltung befindet sich in Langenfeld und Bonn.

In Obergartzem sei eine Fertigungshalle, Parkraum für etwa 60 Lieferwagen und Privatfahrzeuge der 63 Mitarbeiter geplant. Auch ein Konferenzgebäude mit Kantine für die Monteure, Schulungsräume für Mitarbeiter und Kunden, ein Fitnessstudio für mögliche Rückentrainings in Pausen und einem Ausstellungsraum für Produkte sei geplant.

2010 hatte die Firma ihren derzeitigen Standort in Vussem errichtet, dieser sei mittlerweile jedoch nicht mehr groß genug für das Wachstum der Firma. „Der Markt wächst dynamisch und das bringt viele Herausforderungen mit sich. Wir rechnen aber damit, in zwei bis drei Jahren über 100 Mitarbeiter beschäftigen zu können.“

Die avisierte Fläche im Gewerbegebiet Obergartzem ist insgesamt 19.000 Quadratmeter groß. Allerdings verläuft eine Hochspannungsleitung über einen etwa 3.500 Quadratmeter großen Streifen des Grundstücks und es gilt ein 20-Meter-Anbauverbotszone zur Bundesstraße. Daher sind die Gestaltungs- und Planungsmöglichkeiten der Firma stark eingeschränkt. Wichtig ist dem Unternehmer, auf dem Hof den „Bewegungsflow“ der LKWs optimal zu gestalten.

Das Gebäude soll auch eine sehr hohe Energieeffizienz vorweisen können. Unter anderem sind ein Gründach, eigene Photovoltaikanlagen, möglichst viel Bepflanzung und eigene E-Ladestationen geplant. „Wir wollen die Natur schützen und dabei soll es auch ordentlich aussehen“, sagte er und fügte scherzhaft hinzu: „In einem Betonbunker will ja keiner arbeiten.“ Auch fünf neue Elektroautos will die Firma noch in diesem Jahr für den laufenden Betrieb anschaffen.

Über die Grundstücksverkäufe an die Firmen wird der Rat am 29. Juni der Stadt Mechernich entscheiden.

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Bis zum 20. Mai für Freiwilliges Ökologisches Jahr bewerben

Region/Mayen-Koblenz – Jetzt bewerben: Einsatzstelle bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ab August. Das Freiwillige Ökologische Jahr bei der Integrierten Umweltberatung des Landkreises (IUB) bietet jungen umweltbegeisterten Menschen die Möglichkeit, sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Die IUB setzt sich für eine umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung der Region ein. Sie bietet die Gelegenheit, an vielen unterschiedlichen Themen mitzuwirken, die ihren Schwerpunkt auf den Bereichen „Energie und Klimaschutz“ und „ökologische Landschaftsentwicklung“ haben.

In Zusammenarbeit mit diversen Vereinen, Verbänden und Initiativen geht es dabei unter anderem um die Biodiversität, den Erhalt von Streuobstwiesen, die Umweltbildung, die Nutzung regenerativer Energien, energiesparendes Bauen und Sanieren und Umweltmanagement bei Unternehmen.Im Arbeitsalltag bereiten die FÖJ´ler Sitzungen im Team vor- und nach und auch das Verfassen und Presseartikeln und Recherchearbeit sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Vergütet wird das FÖJ mit einem monatlichen Taschengeld von 289 Euro, welches bei Bedarf um einen Mietzuschuss von 186 Euro aufgestockt wird.

Start des FÖJ ist August 2021. Bewerbungen sind bis 20. Mai möglich: Entweder als PDF-Dokument per E-Mail an ruediger.kape@kvmyk.de oder schriftlich an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz Abteilung Umwelt und Bauen Integrierte Umweltberatung Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz.

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Internationaler Museumstag am 16. Mai: „Museen mit Freude entdecken“

Düren – Unter dem bundesweiten Motto „Museen mit Freude entdecken“ laden am Internationalen Museumstag, der am Sonntag, 16. Mai, ansteht, zahlreiche Kulturhäuser aus dem Kreis Düren dazu ein, ihre Angebote zu entdecken. Wegen der Corona-Pandemie verlagern die Museen ihre Beiträge teils nach draußen oder stellen sie als online-Angebot auf ihre Homepage. Es empfiehlt sich, vor dem Aufbruch auf aktuelle Hinweise auf der Internetseite der Häuser zu achten. Dort bieten sie zudem ein gemeinsames Video zum Internationalen Museumstag an, das über das Youtube-Portal abrufbar ist.

Die beiden Sprecher des Arbeitskreises der Museen im Kreis Düren, Dr. Anne Krings (Stadtmuseum Düren) und Dr. Christoph Fischer (Museum Zitadelle Jülich), bedauern, dass der Internationale Museumstag zum zweiten Mal unter den rigiden Vorzeichen der Pandemie steht. „Weil persönliche Begegnungen stark beschränkt sind, freuen wir uns über jeden, der unser gemeinsames Video startet und unsere Homepages besucht, um sich dort die Beiträge der Museen im Kreis Düren anzusehen“, sagen die beiden im Namen ihres Arbeitskreises.

Die Botschaft, die das diesjährige Plakat zum Internationalen Museumstag, aussendet, ist für Landrat Wolfgang Spelthahn goldrichtig: „Kultur ist wirklich lebenswichtig. Wir hoffen alle, dass die Beschränkungen möglichst bald gelockert und aufgehoben werden können, damit Begegnungen und die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur wieder möglich sind.“ Wegen der Corona-Pandemie gibt es den sonst üblichen Freifahrschein für Museumsbesucher in den hiesigen Bussen und Bahnen in diesem Jahr nicht.

Das Töpfereimuseum Langerwehe bitte seine Gäste, am 16. Mai an der frischen Luft zu bleiben. Vor der Museumstür präsentiert das Haus aktuelle Werke von 16 Künstlern, die in oder um Langerwehe herum angesiedelt sind. Die Kreationen der „Künstler von der Wehe“ sind von 11 bis 17 Uhr zu sehen (unter Vorbehalt).

Das Burgenmuseum Nideggen präsentiert die Ausstattung der Ritter im Hochmittelalter. Bei gutem Wetter werden Rüstung und anderes mehr von 12 bis 16 Uhr vor dem Bergfried gezeigt, bei schlechtem Wetter bleibt als einzige Alternative ein entsprechender Filmbeitrag auf der Homepage des Museums.

Das Stadtmuseum Düren hat zwei digitale Angebote vorbereitet. Zum einen lädt es zu einer Geocaching-Tour entlang der Dürener Stadtmauer ein. Zum anderen präsentieren Mitarbeiter des Museums ihre Lieblingsobjekte in Kurzvideos.

Die Internationale Kunstakademie Heimbach hat – unter Vorbehalt – eine Mitmachaktion vorbereitet: Die Besucher sind zwischen 11 und 17 Uhr eingeladen, Taschen zu bedrucken. Darüber hinaus soll auch der Otmar-Alt-Raum zugänglich sein.

Das Museum Zitadelle präsentiert am Museumstag eine neue Ausstellung – allerdings nur auf seiner Internetseite. „Die Jagd – ein Schatz an Motiven“ lautet ihr Titel.

Digitale Angebote haben auch das Leopold-Hoesch-Museum und das benachbarte Dürener Papiermuseum vorbereitet. Auf seiner Internetseite bietet das Hoesch-Museum Videos zu seinen neuen Ausstellungen an, während das andere Haus Papierkunst und –techniken in bewegten Bildern zeigt. Das Deutsche Glasmalerei-Museum in Linnich präsentiert diesmal auf seiner Facebook-Seite einen Videoclip zum Thema Bleiverglasung.