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Kreis Düren: „Lolli-Tests“ werden in den Kitas fortgesetzt

Düren – Der Kreis Düren verlängert mit Unterstützung des Landes NRW die sogenannten „Lolli-Tests“ in den Kitas des Kreises Düren. Bis Ende Juli können diese Tests zweimal in der Woche in jeder Kita-Gruppe fortgeführt werden. Die bislang vom Land NRW zur Verfügung gestellten zusätzlichen Selbsttests sind deshalb nicht mehr nötig und entfallen daher ab 17. Mai zu Gunsten der „Lolli-Tests“.

Seit Ostern wird diese PCR-Testmethode bei den Kindern und den Erzieherinnen und Erziehern im Kreis Düren auf freiwilliger Basis angewandt und sehr gut angenommen. Dabei wird rund 30 Sekunden an einem Wattebausch wie an einem Lolli gelutscht, der anschließend im Labor auf das Coronavirus untersucht wird. „Ich freue mich, dass dieses Projekt weiterbestehen kann. Somit können mit einer unkomplizierten und angenehmen Testmethode Infektionen frühzeitig erkannt und der Kitaalltag für alle sicherer gestaltet werden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Freie Wähler im Eifelkreis Bitburg-Prüm nominieren Landrats-Kandidatin

Bitburg – Die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) des Eifelkreises Bitburg-Prüm nominierte am Donnerstagabend, den 06. Mai 2021 in einem Online-Meeting Dr. Julia Köster einstimmig als Kandidatin für die Landratswahl in ihrem Kreis im September dieses Jahres. „Die öffentliche Suche nach einem Kandidaten oder Kandidatin mit Leitungserfahrung in der Verwaltung rief mich auf den Plan“, erklärt die 49-jährige promovierte Juristin. Als derzeitige Amtsleiterin des Finanzamts Bitburg-Prüm und vorherige Stellvertreterin der Amtsleitung in den Nachbarämtern Trier und Wittlich erfüllt sie die Voraussetzungen für das Amt als Landrätin. Die Vorsitzende der FWG, Christine Kausen, freut sich besonders, dass die Bürgerinnen und Bürger des Eifelkreises mit Julia Köster eine parteilose Kandidatin zur Wahl haben, die die nötige Amtsneutralität und Unabhängigkeit mitbringt.

Als politische Quereinsteigerin will Julia Köster offen auf alle Parteien zugehen und gemeinsam den Eifelkreis weiter voranbringen. Dabei will sie die gewonnenen Erkenntnisse aus der Corona-Krise positiv einsetzen. „Die Pandemie hat den ländlichen Raum zum Gewinner gemacht. Die lokalen Unternehmen und die Landwirtschaft haben dem Eifelkreis in der Krise wirtschaftliche Stabilität gegeben. Ich möchte mich zur Anwältin der Familienunternehmen und der Landwirtschaft machen, um diese Entwicklung fortzusetzen. Gleichzeitig müssen die Fachkräfte gesichert werden. Positiv ist, dass die Digitalisierung Distanzen verringert, z. B. durch Arbeiten im Homeoffice und damit das Land als Wohnort stärkt. Als Mutter von zwei Kindern ist mir der Schutz unserer Umwelt und ihrer Ressourcen sehr wichtig. Der Wert einer funktionierenden flächendeckenden Gesundheitsversorgung und Verwaltung ist aktuell präsenter als je zuvor. Diese gilt es gerade jetzt zu sichern und zu stärken. Hierzu gehört vor allem der Erhalt der Krankenhäuser sowie der ärztlichen Versorgung durch Haus- und Fachärzte.“

Tragfähige Konzepte für die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung im Kreis müssen ihrer Ansicht nach weiterentwickelt und ausgebaut werden. Kinder und Jugendliche sind in ihren Augen die größten Verlierer der Krise. Hier ergeben sich neue Aufgabenschwerpunkte zur Abfederung der Pandemiefolgen. Erfolgreiche Projekte wie der „Zukunftscheck Dorf“ und das Kreisentwicklungskonzept möchte Julia Köster fortsetzen. Als Landrätin werde sie die Blaulichtfamilie, Vereine und das Ehrenamt fördern. „Die Ehrenamtlichen sind der Kitt in unserer Gesellschaft“, resümiert sie.

Die Pandemie hat uns allen bewusst gemacht, wie sehr kulturelle Angebote unsere Lebensqualität beeinflussen. Die gestalterischen Aufgaben des Kreises in diesem Bereich sind daher ein besonderer Anreiz für Köster. „In meiner Familie wird viel musiziert und wir haben alle Hunger auf Musik, Theater und kulturelle Veranstaltungen jeder Art. Damit stehen wir nicht allein. Ich hoffe, dass der Kreis seine Gestaltungsaufgaben in der Kultur bald wieder ausüben kann.“ Julia Köster freut sich darauf, im Laufe des Wahlkampfes mit den Bürgerinnen und Bürgern des Eifelkreises ins Gespräch zu kommen.

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Feuerwehr schmückt Rathaus in Mechernich

Mechernich – Feuer im Rathaus? Der Auflauf an Feuerwehrleuten und Fahrzeugen ließ das vermuten. Aber nein! Es konnte Entwarnung gegeben werden: Es lag kein Ernstfall vor. Der Kalender zeigte den 1. Mai. Die ehrenamtlichen Brandbekämpfer waren in „geheimer“ Mission unterwegs.

Die Freiwillige Feuerwehr Mechernich hat am Rathaus sechs Maibäume mit einer Drehleiter an den Front-Balkonen der zweiten Etage befestigt. Dabei wurde jedoch, um weitere Menschenansammlungen in Corona-Zeiten zu vermeiden, bewusst der frühe Morgen des Feiertages für die Aktion gewählt.

Die Freiwillige Feuerwehr Mechernich befestigte mit einem Drehleiter-Fahrzeug am 1. Mai bunt geschmückte Maibäume am Mechernicher Rathaus. Foto: Niklas Rollinger/pp/Agentur ProfiPress

Lars Reinhardt, stellvertretender Löschgruppenführer in Mechernich, hatte sich bereits vier Wochen vorher mit Marcel Hembach vom Vereinskartell über eine mögliche Maiaktion aufgrund der ausgefallenen Mainacht in diesem Jahr ausgetauscht. Da die Freiwillige Feuerwehr bereits in den Jahren vorher immer am 30. April einen Maibaum aufgestellt hat, war die Idee der kleinen Bäume am Rathausbalkon schnell gefunden. Für das Rathaus selbst war die Aktion laut Reinhardt „überhaupt kein Problem“ und wurde begrüßt.

Auf der linken und rechten Seite der Front des Mechernicher Rathauses wurden jeweils drei kleine Maibäume an den Geländern des Balkons befestigt. Foto: Niklas Rollinger/pp/Agentur ProfiPress

Die Feuerwehr ließ über ihren Facebook-Account verlauten: „Wie wir alle wissen, ist aktuell noch alles anders und einen großen Maibaum oder ein Maifest gab es in diesem Jahr auch nicht. Trotzdem haben wir auch in diesem Jahr unseren Teil zur Brauchtumspflege beigetragen und das Vereinskartell gerne unterstützt.“ Zwölf Feuerwehrleute in mehreren Wagen brachten die Aktion über die Bühne und laut dem Löschgruppenführer ist „alles gut abgelaufen“.

„Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder einen großen Baum aufstellen werden und dies im Anschluss mit allen Mechernichern in der Mainacht feiern können“, hieß es von der Feuerwehr weiter.

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Vortrag: „Erneuerbare Energien – 100 Prozent in 20 Jahren“

Region/Mayen-Koblenz – Aspekte der Photovoltaik-Nutzung werden am 12. Mai online beleuchtet. Die Monate Mai und Juni stehen im Landkreis Mayen-Koblenz im Zeichen der Sonnenenergie und ihrer Nutzung durch Photovoltaikanlagen. Dazu haben das Klimaschutzmanagement und die Integrierte Umweltberatung in Kooperation mit dem Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein eine Veranstaltungsreihe mit Online-Vorträgen zum Thema „Erneuerbare Energien“ ins Leben gerufen. Am Mittwoch, 12. Mai um 18 Uhr startet die Vortragsreihe zum Thema Erneuerbare Energien mit dem Impulsvortrag „Erneuerbare Energien – 100 Prozent in 20 Jahren“ von Prof. Dr. Volker Quaschning.

Statt einer lauen Energiewende braucht es seiner Meinung nach eine Energierevolution, welche nur von den Bürgern ausgehen kann. So sei es technisch und ökonomisch machbar, bis spätestens zum Jahr 2040 auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen und die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Quaschning ist Professor für regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Darüber hinaus ist er Autor mehrerer Bücher, wie des zuletzt in der neusten Auflage erschienenen Lehrbuches „Erneuerbare Energien und Klimaschutz“.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Eine Registrierung zur Veranstaltung ist im Internet unter www.ben-mittelrhein.de möglich. Im Anschluss an die Registrierung erhält man eine E-Mail-Bestätigung mit den Hinweisen für die Teilnahme am Veranstaltungstag.

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Anna Sitner leitet die städtische Jugendhilfe in Meckenheim

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung gratuliert seiner neuen Führungskraft. Anna Sitner hat die Leitung der städtischen Jugendhilfe zum 1. Mai rückwirkend übernommen. Gleich nachdem sich sowohl der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie als auch der Rat der Stadt Meckenheim jeweils einstimmig am Mittwoch für sie ausgesprochen hatten, wendete sich die 40-Jährige ihren Aufgaben in neuer Position zu. Als erstes nahm sie jedoch die Glückwünsche von Bürgermeister Holger Jung entgegen. Der Verwaltungschef gratulierte mit einem farbenprächtigen Blumenstrauß und wünschte ihr einen tollen Start. „Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit in neuer Funktion“, so Holger Jung, der vollstes Vertrauen in Anna Sitner setzt.

Die zweifache Familienmutter dankte dem Bürgermeister und ihren Kolleginnen und Kollegen, dem „besten Team überhaupt“, für den herzlichen Empfang. Diese hatten das Büro liebevoll geschmückt, denn sie kennen Anna Sitner schon aus ihrer vorherigen Tätigkeit. Seit 13 Jahren arbeitet sie für die Stadt Meckenheim und deren Jugendhilfe – in den Anfängen 2007 noch als juristische Praktikantin. Damals studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Auf das erste Staatsexamen 2010 folgte 2014 das zweite Staatsexamen. Parallel sammelte Anna Sitner wichtige Berufserfahrung bei der Stadt Meckenheim, zu Beginn als Teilzeitkraft, später im Rahmen einer Vollzeitstelle. Als Sachbearbeiterin widmete sie sich zuletzt mehrheitlich der wirtschaftlichen Jugendhilfe, den Unterhaltsbeistandschaften sowie in Vertretung den Vormundschaften. Auch die Fach- und Rechtsberatung fiel in ihr Aufgabengebiet. Überdies ist sie seit 2012 Gutachterin beim Deutschen Institut für Jugendhilfe- und Familienrecht (DIJuF) in Heidelberg und publiziert unter anderem fachspezifische Aufsätze und Gutachten. Daneben fungiert sie seit 2014 als freie Referentin für Kinder- und Jugendhilferecht.

Ihr Vorgänger, Sascha Rottmann, der erst zum 1. März dieses Jahres die Leitung der Jugendhilfe übernommen hatte, hat auf eigenen Wunsch die Stadt Meckenheim zum 1. Mai wieder verlassen.

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„Es braucht Menschen vor Ort, die sich mit Herzblut für eine Sache einsetzen“

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen besuchte die neuen Räumlichkeiten der Koordinationsstelle Bushof. So frisch und windig die Wetterlage an diesem Frühlingstag war, so warm und herzlich war der Empfang, der Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am Bushof geboten wurde. Anlass ihres Besuchs vor Ort war der aktuelle Umzug der Koordinationsstelle Bushof vom Katschhof in neue Räumlichkeiten in der Blondelstraße. Hier traf sich die OBin Keupen mit Heidemarie Ernst zum Austausch über die Arbeit der Koordinationsstelle, zu einem gemeinsamen Rundgang sowie zu persönlichen Treffen mit Mitglieder*innen des gleichnamigen Netzwerks.

Ende 2018 hatte der städtische Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie auf Empfehlung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte die Einrichtung der Koordinationsstelle Bushof beschlossen. Erstes Anliegen war, den Nutzer*innen um den Bushof und des angrenzenden Gebiets eine so genannte „Kümmerin“ zur Seite zu stellen, die eine Zusammenarbeit von betroffenen Aachener Bürger*innen und Institutionen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Soziales koordinieren sollte. Eine Funktion, die Heidemarie Ernst seitdem mit der Frage nach Information, Beratungs- und Vernetzungsbedarf, mit zahlreichen Ideen und Projekten rund um den Aachener Bushof ausfüllt.

Koordinierte Zusammenarbeit im Netzwerk

„Der Bereich um den Bushof steht bereits seit mehreren Jahren mit seinen vielfältigen Problemlagen im Fokus der Öffentlichkeit. Viele der 70.000 Menschen, die diesen zentralen Aachener Mobilitätsort täglich aufsuchen, fühlten sich dort unsicher“, berichtet Kümmerin Heidemarie Ernst. Und sagt nicht ohne Stolz: „Aufgrund der koordinierten Zusammenarbeit in unserem breit angelegten Netzwerk Bushof haben wir jedoch heute bereits zahlreiche Belastungen erkannt und abgebaut, aber auch Ressourcen aufgebaut. Zu tun gibt es noch genug und es ist hilfreich, dass unsere Oberbürgermeisterin sich auch diese Bedarfe direkt vor Ort anschaut.“

Eine Ansprechpartnerin, die anpacken kann

Grundlage der Arbeit der Koordinationsstelle bildet die erfolgreiche Zusammenarbeit der Nutzer*innen des Bushofs und des Gebiets um das Gebäude herum sowie von Politik und Verwaltung, um die Aufenthaltsqualität rund um den Bushof spürbar zu verbessern. „Für viele Menschen am Bushof war es total entlastend, eine reale Ansprechpartnerin zu kennen, die sich innerhalb und außerhalb der Verwaltung auskennt und auch anpacken kann. Egal, ob die Reparatur einer Straßenlaterne oder die Organisation eines Kunstprojekts koordiniert werden soll“, erinnert sich Ernst.

Sie ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und eine konstruktive Kommunikation ist inzwischen viel persönliches Vertrauen entstanden. Unter dem Motto ‚Gemeinsam mehr erreichen‘ wurden Probleme analysiert, Maßnahmen geplant und wirksam umgesetzt. Die schnelle Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen war jedoch nur deshalb, häufig sogar unbürokratisch, möglich, weil das gemeinsame Ziel von allen Partner*innen – sowohl auf der operativen als auch der Führungsebene – mitgetragen wurde“.

Wirksame Aufwertung mit einfachen Mitteln

Eine Aussage, die Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen nur unterstreichen kann. Denn: „Wir haben eine Verantwortung für die gesamte Aachener Innenstadt. Der Bushof ist ein wichtiger Teil dieser Innenstadt, der aktuell jedoch mit zahlreichen sozialen und infrastrukturellen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Arbeit der Koordinationsstelle und von Heidemarie Ernst zeigen, wie eine Aufwertung dieses Bereiches mit einfachen Mittel äußerst wirksam verfolgt wird. Es braucht Menschen vor Ort, die sich mit Herzblut und Fachkompetenz für eine Sache einsetzen“. Die Oberbürgermeisterin verspricht: „Die Expertise, die sich hier gesammelt hat, werden wir ganz sicher auch für andere öffentliche Räume nutzen“.

Erste Station beim Rundgang rund um den Bushof ist für Sibylle Keupen und Heidemarie Ernst das Fotostudio Jünger in der Kurhausstraße. Hier ist Stephanie Jünger seit mehr als 20 Jahren im Familienbetrieb tätig. Als ausgesprochen aktives Mitglied im Netzwerk hat sie selbst zahlreiche Maßnahmen angestoßen und freut sich nun über mehr Sauberkeit und Sicherheit, eine Straßenlaterne, Fahrradständer sowie eine ansprechende Bepflanzung in „ihrem“ Bereich des Bushofs. „Ich bin froh“, sagt sie, „dass ich in der Koordinationsstelle eine Ansprechpartnerin gefunden habe und dass hier nun so viel passiert“.

Gute Nachbarschaft

Im Fenster der Bar Hotmannspief in der Komphausbadstraße von Ehsan Mazaheri steht ein großes Foto mit einem Dankeswort des jungen Gastronomen an alle Nachbarn, Vereine und Institutionen, die ihn in der Corona-Pandemie unterstützt haben. Und das sind nicht wenige – die Namen lesen sich beinah wie das „Who is Who“ von Aachen. Manchmal war die Hilfe ideell, ein paar freundliche Worte, ein Schulterklopfen. Manchmal finanziell, der nette Nachbar, der regelmäßig Essen bestellt oder seinen Weinvorrat über die Bar aufstockt. Manchmal ein bisschen von beidem, wie die jungen Studenten, die Ehsan Mazaheri mangels Masse ein Rubbellos schenkten. Für seine Außengastronomie hat er jetzt neue Sonnenschirme und Möbel angeschafft und wartet mit seinen Stammgästen darauf, endlich wieder öffnen zu können. „Wir haben eine super Nachbarschaft und sind wie eine große Familie“, sagt er gerührt von so viel Öcher Hilfsbereitschaft.

In einem Kunstprojekt der Beratungsstelle Solwodi e.V. werden am Alten Kurhaus gerade gemeinsam von regionalen Künstler*innen und Sexarbeiterinnen unter dem Motto „Straßenblüten brauchen Löwenzähne“ bunte Holzverkleidungen gestaltet. Künstlerin Jessica Honnef, die an diesem kühlen Freitagmittag in der Kurhausstraße arbeitet, bekommt von einem der Mitarbeiter des Stadtbetriebs ohne viele Worte einen warmen Kaffee spendiert. Einfach so. Eine nicht geplante Geste, die zeigt, dass Aachen nicht nur an der Wand des Alten Kurhauses aufblüht …

Ein Blumenstrauß für die Oberbürgermeisterin

Ganz frisch umgezogen ist Tariq Arshad, der viele Jahre am ehemaligen „Lust for Life“ seine Blumen verkaufte. Da er seinen Unterstand aufgrund aktueller Umbauarbeiten aufgeben musste, nutzt er nach städtischer Vermittlung jetzt ein leerstehendes Ladenlokal in der Komphausbadstraße als Blumengeschäft. Der Blumenverkäufer schenkt der Oberbürgermeisterin zum Abschluss ihres Besuchs am Bushof einen bunten Blumenstrauß – „Ich freue mich einfach, dass Sie heute hier sind und Interesse für den Bushof und die Menschen, die hier leben, zeigen.“

Nach dem Rundgang bedankt Sibylle Keupen sich bei Heidemarie Ernst nicht nur für die Begleitung, sondern auch für „alles, was bisher am Bushof passiert ist“. Ein Aufbruch sei deutlich spürbar, wenn gleich noch viele Probleme angegangen werden müssen. „Die Menschen am Bushof haben gemerkt, dass man gemeinsam etwas bewirken kann. Ihre Perspektive hat sich geändert. Aus resignierten Bürger*innen sind aktive Problemlöser*innen geworden. Und das ist überall am Bushof spürbar“, sagt die Oberbürgermeisterin.

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Mayen-Gutschein – ein Erfolgsmodell

Mayen – Seit Dezember 2020 wurden über 600 Gutscheine mit einem Gesamtwert von über 10.000 € gekauft – ein großartiges Ergebnis und das in Zeiten von  Lockdown. In der Regel macht der Gutschein meist nur einen Teilbetrag des gekauften Gegenstandes aus, so kann man davon ausgehen,  dass mit den Gutscheinen ein tatsächlich höherer Umsatz getätigt wird.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion unterstützen. Dazu gehören das Unternehmen Lichtblitz, Reisebüro Bell, Schwindenhammer, die Kreissparkasse in der Hahnengasse und der Volksbank sowie der Tourist-Information der Stadt Mayen. Hier können Sie die Gutscheine erwerben. Es werden drei verschiedene Preiskategorien angeboten: 10 €, 25 € und 50 €. Die Gutscheine wurden beim Druck gleich durchnummeriert und als Klappkarte in DIN C 6 lang mit neutralem Umschlag angeboten. Die Liste der teilnehmenden Unternehmen, die die Gutscheine annehmen, finden Sie auf der Website der MY-Gemeinschaft,  über den QR-Code auf dem Gutschein und an den Hinweisen an den jeweiligen Eingangstüren. Für die teilnehmenden Unternehmen ist das Gutscheinsystem kostenlos. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an dieter.klein@team-mayen.de

Bisher beteiligen sich 35 Unternehmen in Mayen an der Aktion und lösen Ihre Gutscheine ein. Je mehr Unternehmen mitmachen, desto interessanter wird der Erwerb und das Verschenken des Gutscheins – desto mehr Erlöse bleiben in der Stadt Mayen.

Also machen Sie mit, wenn es heißt: Meine Stadt, mein Markt, mein Platz – deshalb unterstütze ich Dich.

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Testalltag am Peter-Wust-Gymnasium Wittlich

Wittlich – Schon seit einiger Zeit sind Corona-Selbsttests der Schüler*innen an den weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz obligatorisch – so auch am Peter-Wust-Gymnasium in Wittlich. Um den Schulalltag und das eigentliche Lernen möglichst störungsfrei durchführen zu können, hat sich die Schule dazu entschlossen, eine Teststrecke in der schuleigenen Turnhalle einzurichten, in der die Schüler*innen zweimal die Woche unter Anleitung des Lehrpersonals einen Selbsttest durchführen können.

Dass diese organisatorische Meisterleistung bis jetzt so reibungslos und unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen ablaufen kann, ist der soliden Planung seitens der Schule und umsichtigen Herangehensweise der Schüler*innen geschuldet.

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Ein Unfall im Alter: Was ein Traumazentrum für seine Patienten leisten kann

Region/Mayen-Koblenz – Chefarzt des Ev. Stift St. Martin Koblenz informiert am Mittwoch, 19. Mai. In Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 700.000 betagte Menschen einen Knochenbruch am Oberschenkel, an den Armen oder den Bruch eines Wirbels. Vor allem ältere Frauen sind betroffen: Bei den über 85-jährigen Frauen sind Hüftfrakturen inzwischen der häufigste Grund für eine Klinikeinweisung – oft mit einschneidenden Folgen. Eine Einschränkung der Mobilität und eine längere Bettlägerigkeit bedeuten für diese Menschen häufig den Verlust der Selbstständigkeit und den Beginn von Pflegebedürftigkeit. Wie ein Alterstraumazentrum da helfen kann, darüber informiert Dr. Horst Peter Wagner, Chefarzt der Inneren Medizin – Akutgeriatrie im Ev. Stift St. Martin, am Mittwoch, 19. Mai, in einer Telefonsprechstunde. Um Fragen zum Konzept des Alterstraumazentrums zu beantworten, ist er zwischen 15 und 16 Uhr persönlich unter 0261 137-1366 zu erreichen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Daniel Schuster ist neuer Leiter in Aachen

Aachen – Der neue Leiter des Fachbereichs Vertrags-, Vergabe- und Fördermittelmanagement (FB 60) der Stadt Aachen heißt Daniel Schuster. Schuster folgt auf Eckard Larosch, der Anfang des Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Der gebürtige Aachener Schuster hat seine Laufbahn bei der Stadt Aachen im Jahr 2000 begonnen. Nach Stationen bei der ARGE sowie dem Jobcenter der StädteRegion Aachen wechselte Schuster 2013 in den städtischen Fachbereich Kinder, Jugend und Schule. Dort war er zuletzt als Sachgebietsleiter Verwaltung Kitas und Tagespflege für die nicht pädagogischen Themen im Bereich der frühkindlichen Bildungsreinrichtungen zuständig.

Der 37-jährige Schuster ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Am 11. Mai wird Schuster von seiner derzeitigen Wirkungsstätte im Verwaltungsgebäude Mozartstraße an die Lagerhausstraße wechseln. Dort freut sich der Städtische Verwaltungsrat auf sein neues knapp 50-köpfiges Team des Fachbereichs Vertrags-, Vergabe- und Fördermittelmanagement und die vielfältigen Aufgaben, die ihn erwarten. Der Fachbereich 60 – die frühere Bauverwaltung – fungiert als wichtige Schnittstelle sowohl innerhalb der Verwaltung als auch im ständigen Austausch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern.

So liegt es am FB 60, die zahlreichen Förderkulissen auf EU-, Bundes- und Landesebene im Blick zu haben. In Teamarbeit mit unterschiedlichsten Verwaltungseinheiten können so immer wieder wichtige Fördertöpfe für die Stadt angezapft und Millionen-Beträge akquiriert werden, mit denen Aachen dauerhaft gestärkt und weiterentwickelt werden kann. Ebenso gehören die Themen Beiträge wie Anliegerbeiträge, Vertrags- und Verwaltungsangelegenheiten wie Städtebauliche Verträge, und die zentrale Vergabestelle zum Verantwortungsbereich des Fachbereichs Vertrags-, Vergabe- und Fördermittelmanagement. Daniel Schuster geht voller Tatendrang seine neue Aufgabe an: „Ich freue mich auf die spannenden Aufgaben und die vielen engagierten Menschen in diesem Bereich. Zusammen mit meinem Team möchte ich einen guten Beitrag für die Entwicklung der Stadt Aachen leisten.“