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Der organisierte Sport nimmt kritisch Stellung zum neuen Koalitionsvertrag in RLP

Region/Mainz – „Das Zeugnis fällt eher bescheiden aus.“ Mit diesen Worten kommentiert der Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Wolfgang Bärnwick, den Entwurf des Koalitionsvertrages von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Aus Sicht des organisierten Sportes sei dies „keine Koalition des Aufbruches“, wie von den Parteien verkündet. Massive Kritik äußert der LSB an der bekundeten Absicht, E-Sport die Gemeinnützigkeit anzuerkennen: „Damit werden unsere Vereine in ihrer Existenz bedroht.“

Rückblick: Im Vorfeld der Landtagswahl hatten der Landessportbund und die regionalen Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen den Landtagsparteien Wahlprüfsteine übermittelt, um ihre Positionen zu zentralen Zukunftsfragen des organisierten Sportes zu erfahren. „Die Forderungen des organisierten Sports im Entwurf des Koalitionsvertrags sind nur bedingt abgebildet“, stellt Bärnwick klar. Neben der Nichtberücksichtigung einer eigenen Sportabteilung ist auch nichts von einem mehrjährigen Sportfördervertrag, nichts von einem Sonderprogramm „Sport & Corona“ oder einem Programm für mehr Digitalisierung im Sport zu lesen. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass bei den Sportstätten ein enormer Sanierungsstau besteht, weshalb wir in unseren Wahlprüfsteinen eine Bestandsaufnahme in Verbindung mit einer zeitgemäßen Sportstättenentwicklungsplanung und entsprechender Finanzausstattung gefordert hatten“, zeigt sich Bärnwick enttäuscht. Der Hinweis der künftigen Landesregierung „Wir werden unsere Aktivitäten beim Bau und der Sanierung von Sportstätten intensivieren“ sei als „zarter Ansatz in die richtige Richtung“ zu bewerten – mehr aber auch nicht. Auch sei kein Hinweis zur Verwaltungserleichterung oder zur bürokratischen Entlastung der Vereine im Koalitionsvertrag zu finden.

Es gibt aber auch positive Fakten. Dass dem Sport mehr Platz im Koalitionsvertrag eingeräumt wurde als bisher, bewertet der LSB als ein gutes Zeichen für die künftige Zusammenarbeit. „Bei der wird auch immer wieder unsere Forderung im Vordergrund stehen, der größten Personenvereinigung im Land mit über 1,3 Millionen Mitgliedern eine eigene Sportabteilung einzurichten“, sagt Bärnwick. Hoffnungsvoll sei zudem, dass laut Koalitionsvertrag die Sportförderung ausgebaut werden soll. „An dieser Aussage werden sich die Koalitionäre messen lassen müssen. Nach Corona erwarten unsere Vereine klare Aussagen und Hilfen, wie sie die Folgen der Krise schultern können – dies geht nicht auf dem bisherigen Förderungsniveau“, betont Bärnwick. Gleiches gelte auch für den Leistungssport. „Erfolge wie die eines Niklas Kaul sollen künftig nicht nur durch Talent und elterliches Engagement, sondern durch verbesserte Infrastrukturen und Personalausstattung in den Leistungszentren ermöglicht werden“, sagt Bärnwick. Ausdrücklich positiv zu bewerten sei auch, dass laut Koalitionsvertrag die Förderung des Schwimmens bzw. des Schwimmenlernens mit finanzieller Unterstützung des Landes ausgebaut werden soll.

Angesichts all dieser Aufgaben erscheint es dem Landessportbund mehr als befremdlich, dass dem E-Sport die Gemeinnützigkeit zuerkannt werden soll. „Wenn dies geschieht, sehen wir die große Gefahr, dass Sportvereine neben einer geringeren finanziellen Unterstützung zudem noch größere Schwierigkeiten beim Zugang zu ausreichenden Sporträumen haben werden“, macht der LSB-Präsident deutlich. „So würde eine artfremde Nutzung von Sporthallen und -räumen für Computerspiele-Events als unmittelbare Konkurrenz auftreten – und den Sportvereinen die Durchführung ihrer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe erschwert.“ In diesem Zusammenhang dankt Bärnwick dem Sportbund Rheinland, der zu dieser Thematik ein Positionspapier entworfen hat, das die Grundlage der Gespräche mit der künftigen Landesregierung sein wird. Daraus ist deutlich abzuleiten, dass der organisierte Sport im Land derzeitigen Initiativen, E-Sport als Sportart anzuerkennen und damit die Gemeinnützigkeit zuzuerkennen, deutlich widerspricht.

Vielmehr begrüßt der LSB, dass die Bundesregierung im Februar 2021 bereits deutlich gemacht hat, dass sie die Pläne aus dem Koalitionsvertrag zur Anerkennung des E-Sports als gemeinnützigen Zweck nicht mehr weiterverfolgen werde. Zudem entspricht der Bereich des E-Gamings ohne Sportbezug in seiner Gesamtheit nicht den zentralen Aufnahmekriterien, die das Sport- und Verbändesystem konstituieren und prägen. Beim E-Gaming gibt es keine Differenzierung nach ethischen Grundsätzen; vielmehr steht eine Vielzahl der Spiele im klaren Widerspruch zu den ethischen Werten des Sports, die auch im LSB-Ethik-Code formuliert sind.

Das von der Landesregierung initiierte Projekt „Land in Bewegung“, mit dem über landesweite Mitmachangebote breite Teile der Bevölkerung zu mehr Sport und Bewegung motiviert werden sollen, sieht Bärnwick nicht unkritisch. „Das ist genau der Ansatz, den die rheinland-pfälzischen Sportvereine seit jeher verfolgen und mit traditionell günstigen Mitgliedsbeiträgen auch seit Jahrzehnten leben“, so der LSB-Präsident. „Insofern begrüßen wir die Weiterentwicklung der Initiative nur, wenn es zu noch stärkeren Synergieeffekten mit dem organisierten Sport kommt. Ein anderer Ansatz wäre, die für das Programm geplanten finanziellen Mittel direkt dem organisierten Sport zur Weiterleitung an seine Verein und Verbände zugutekommen zu lassen.“

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Machbarkeits-Studie Mühle Stolberg: Die Website wird ab dem 17.05.2021 freigeschaltet

Stolberg – Die Meinung der Stolberger Bürgerinnen und Bürger ist gefragt. Seit Mitte 2020 sind die beiden Planungsbüros REICHER HAASE ASSOZIIERTE GmbH und STADTRAUMKONZEPT GmbH von der Kupferstadt Stolberg mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für das Viertel Mühle beauftragt. Die Machbarkeitsstudie baut dabei auf den Ergebnissen des Integrierten Handlungskonzeptes „Berg- und Talachse“ von 2018 auf, fokussiert sie auf das Viertels Mühle und arbeitet konkrete Vorschläge für eine positive Entwicklung des Viertel heraus. Begleitet wird die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie von einem Beteiligungsprozess, in dessen Rahmen bisher mehrere themenbezogene Kleingruppengespräche mit Akteuren aus dem Viertel und eine Beteiligungsaktion zur Umgestaltung des Mühlener Marktes stattgefunden haben.

Nun möchten die Planungsbüros die bisher erarbeiteten Ergebnisse, zum Beispiel das Leitbild und die Umgestaltungsvarianten für einzelne Teilräume, mit der breiten Stadtteilöffentlichkeit diskutieren. Eine hierfür geplante große Präsenzveranstaltung kann aufgrund der COVID 19-Pandemie aktuell nicht stattfinden. Daher wurde die Diskussion in Abstimmung mit der Kupferstadt Stolberg in den digitalen Raum verlegt.

Auf der Website http://www.beteiligung-stolberg-muehle.de werden die bisherigen Arbeitsergebnisse vorgestellt. Über eine Kommentarfunktion können die Bürgerinnen und Bürger diese kommentieren bzw. um weitere Aspekte und Anregungen ergänzen.

Die Website wird ab dem 17.05.2021 freigeschaltet. Bis zum 20.06.2021 haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Kommentare und Anregungen zu geben. Die Kupferstadt Stolberg freut sich auf konstruktive Vorschläge, damit gemeinsam mit den Menschen eine nachhaltig positive Entwicklung der Mühle gestaltet werden kann.

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Stadt Aachen und Karlspreis-Gesellschaft aktualisieren Vereinbarung zur Karlspreis-Verleihung

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Dr. Jürgen Linden, Sprecher und Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, haben am 11. Mai 2021, im Weißen Saal des Aachener Rathauses die aktualisierte Vereinbarung zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen unterschrieben und damit ihre Absicht unterstrichen, den Preis auch künftig zu verleihen, um einen Appell für die europäische Integration, Freiheit, Frieden und Menschlichkeit an Bürger*innen in Europa zu richten.

Auf der Grundlage der Proklamation des Karlspreises und der gemeinsamen Erklärung der Karlspreisgesellschaft und des Rates der Stadt Aachen von 1990 bekräftigen Stadt und Direktorium die enge Zusammenarbeit bei der Karlspreisverleihung und die Unterstützung der inzwischen etablierten weiteren Aktivitäten, vor allem des Europäischen Karlspreises für die Jugend und der Karlspreis-Europa-Akademie.

Dazu Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Junge Menschen für Europa zu begeistern, indem man sie auffordert, ihre guten Ideen und ihr Engagement in den Ring zu werfen und gemeinsam darüber zu diskutieren, halte ich für einen unverzichtbaren Ansatz. Europäisches Denken und Tun müssen als vorbildliche Lebenseinstellung junger Menschen sichtbar gemacht werden. Das sehe ich als zentrale Aufgabe des Karlspreises.“

Dr. Jürgen Linden erklärte seinerseits: „Europas Zukunft muss friedlich, sicher und für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv sein. Die Stadt und die Karlspreisgesellschaft wollen sich mehr als bisher für dieses Europa einsetzen. Der Vertrag ist deshalb Ausdruck der Selbstverpflichtung, aber auch der Verantwortung, die wir für Europa haben.“

Jugendkarlspreis für aktive Mitgestaltung Europas

Der Jugendkarlspreis wird seit 2008 verliehen. Das Europäische Parlament und die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen fordern im Wettbewerb Europäer*innen dazu auf, Europa aktiv mitzugestalten. Junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren aus allen Mitgliedsstaaten können Projekte einreichen, mit denen sie zur Entwicklung und Verständigung der EU beitragen.

Die Jury kürt den*die Jugendkarlspreisträger*in sowie den zweiten und dritten Platz. Die drei Preisträger*innen werden insgesamt mit einem Preisgeld von 15.000 Euro prämiert und zu einem Besuch beim Europäischen Parlament eingeladen. Der Jugendkarlspreis wird traditionell jedes Jahr zwei Tage vor Christi Himmelfahrt, unmittelbar vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, verliehen.

In diesem Jahr werden gleich zwei Wettbewerbsjahrgänge ausgezeichnet: Neben den diesjährigen Sieger*innen werden auch die Gewinner aus 2020 gewürdigt, deren Auszeichnung im letzten Jahr coronabedingt ausfallen musste.

Fellowships in der Charlemagne Prize Academy

Die Karlspreisstiftung zu Aachen unterstützt europäische Forschungsprojekte, die im Rahmen der seit 2019 etablierten Charlemagne Prize Academy begleitet werden. Die Karlspreisakademie möchte neue Ideen über europäische Zukunftsfragen mit den aktuellen Ansätzen aktueller Entscheidungsträger in Europa verbinden.

Jedes Jahr erhalten fünf herausragende Hochschulabsolvent*innen, Young Professionals oder Mitarbeiter*innen politischer oder wissenschaftlicher Einrichtungen eine einjährige Fellowship mit einer finanziellen Unterstützung von je 25.000 Euro. Den Fellows stehen während des Forschungsjahres außerdem wissenschaftliche Mentor*innen und europäische Partnerorganisationen zur Seite, um die Fortschritte und Ergebnisse zu begleiten. Die Fellowships beginnen immer im November eines Jahres und enden mit der Veröffentlichung einer gemeinsamen Publikation durch die Karlspreisstiftung.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verleihung des Internationalen Karlspreises an den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis, die ursprünglich für den Himmelfahrtstag am 21. Mai 2020 vorgesehen war, auf den 2. Oktober 2021 verschoben worden. Auch der Jugendkarlspreis wurde verschoben, er findet in diesem Jahr am 30. September statt.

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Wechsel-Unterricht in Mayen, Andernach, Bendorf und der VG Weißenthurm startet am 17. Mai

Region/Mayen-Koblenz – Noch bis 12. Mai galt die Allgemeinverfügung des Landkreises Mayen-Koblenz, die besagt, dass für die Schulen in Mayen, Andernach und Bendorf sowie die Verbandsgemeinde Weißenthurm der Präsenzunterricht entfällt. Aufgrund des Feiertages Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 13. Mai, und des sich daran anschließenden Brückentages heute, Freitag 14. Mai, wurde gemeinsam mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion entschieden, dass der Wechselunterricht aus organisatorischen Gründen in den Schulen der genannten Kommunen am Montag, 17. Mai, fortgesetzt wird.

Die Kindertagesstätten in den Kommunen Mayen, Andernach und Bendorf sowie die Verbandsgemeinde Weißenthurm treffen in Absprache mit ihren jeweiligen Trägern eigenständige Regelungen zur Öffnung heut, Freitag 14. Mai, und informieren betroffene Eltern.

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Gewerbeflächen stärker für den PV-Ausbau nutzen

Region/Düsseldorf – Land NRW startet Informationsroadshow „Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern – Kampagne 2021+“. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie von NRW teilt mit: Mit der Installation von Photovoltaik-Anlagen können Unternehmen in Nordrhein-Westfalen einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien leisten. Um bislang ungenutzte Potenziale auf Gewerbedächern zu erschließen, startet das Land zusammen mit IHK NRW, dem Landesverband Erneuerbare Energien LEE NRW und der EnergieAgentur.NRW die Informationsroadshow „Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern – Kampagne 2021+“. An der digitalen Auftaktveranstaltung mit Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart nahmen mehr als 600 Teilnehmer teil.

Minister Pinkwart: „Photovoltaik ist nicht nur ein zentraler Bestandteil der Energiewende, sondern auch eine lohnende Investition für Unternehmen, die mit ihren großen Gewerbeflächen günstige Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Ausbau bieten. Mit der Kampagne 2021+ unterstützen wir Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem umfangreichen Informationsangebot dabei, Dachflächen stärker als bislang für Photovoltaik zu nutzen. So kommen wir unseren Klimazielen gemeinsam einen weiteren Schritt näher.“

Ralf Stoffels, Präsident IHK NRW: „Der Schutz des Klimas und die Anpassung an den Klimawandel gehören zu den zentralen Zukunftsaufgaben für die NRW-Wirtschaft. Schon heute ist eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen für viele Unternehmen zu dem entscheidenden Wettbewerbs- und Standortfaktor geworden. Auch in Nordrhein-Westfalen kann das Potenzial zum Ausbau der erneuerbaren Energien einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung leisten und sollte, wo es sinnvoll ist, schnell nutzbar gemacht werden. Gerne beteiligen wir uns mit den IHKs in Nordrhein-Westfalen daher an der PV-Offensive des Landes, um unsere Unternehmen über die Vorteile einer PV-Nutzung zu informieren und so gemeinsam einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende zu leisten.“

Dipl. Ing. Reiner Priggen, Vorsitzender des LEE NRW: „Viele Unternehmen haben bereits die Vorteile der Energiewende für sich erkannt. Manche sind schon lange dabei, andere steigen gerade erst ein oder fragen sich, was sie tun können. Ziel muss es sein, den Ausbau der Photovoltaik auf den Dächern der Industrie- und Gewerbebetriebe in Nordrhein-Westfalen weiter voranzutreiben. Es gibt allerdings auch viele Unternehmen, die in ihrem Tagesgeschäft gefangen sind. Deshalb ist es Ziel dieser Kampagne, noch mehr Unternehmen zu erreichen und für die Solarenergie zu begeistern, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Solarenergie vom eigenen Firmendach senkt die Energiekosten nachhaltig, macht unabhängig von steigenden Strompreisen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Darüber hinaus macht es das Unternehmen attraktiver für junge Fachkräfte.“

Carl-Georg von Buquoy, Leiter Photovoltaik der EnergieAgentur.NRW: „Das Potenzial, das Gewerbebauten in Nordrhein-Westfalen für die Photovoltaik bieten, ist immens. Ging man 2018 schon davon aus, 68 TWh Solarstrom auf den Dächern Nordrhein-Westfalens erzeugen zu können, liegt durch gesteigerte PV-Moduleffizienzen das Volumen heute über 80 TWh. In Nordrhein-Westfalen haben wir derzeit einen Bedarf von 140 TWh, der theoretisch so zu fast 60 Prozent gedeckt werden könnte. Durch Belegung von Gewerbedächern mit Photovoltaik, bei denen es sich zudem um bereits versiegelte Fläche handelt, kann das Tempo, dem Klimawandel entgegenzuwirken, erheblich gesteigert werden. Um die Leistung einer einzigen 750 kWp-Anlage auf einem Gewerbedach zu erreichen, müsste man mindestens 100 Einfamilienhäuser mit PV-Anlagen belegen.“

Die Kampagne bietet Gewerbetreibenden umfangreiche branchenspezifische Informationsangebote, einen Austausch mit Best-Practice-Unternehmen sowie nützliche und intuitive Tools, die bei der Realisierung des Ausbauvorhabens unterstützen. Die Informationsroadshow macht bis Januar 2022 an sechs verschiedenen IHK-Standorten mit Einzelveranstaltungen halt, die auch eine digitale Teilnahme ermöglichen.

Unter pv-auf-gewerbe.nrw gibt es weitere Informationen zur Kampagne sowie Planungshilfen zum eigenen PV-Ausbau im Gewerbe.

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Spende aus „Kneipp & Sport“ zugunsten des Kinder-Schutzbundes

Bad Münstereifel – Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian bot der Yoga-, Qi Gong- und Meditationslehrer Ulrich Beheng ab Ende Mai 2020 erneut Yoga und Qi Gong im Kurpark Wallgraben am „Weißen Elefanten“ an. Die Programme, die unter dem Motto „Kneipp & Sport“ standen, erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass sie auch in den Sommerferien fortgesetzt wurden.

Ulrich Beheng verband gezielt Yoga und Qi Gong zu Yo+Qi und entwickelte daraus eine „bewegte Herzmeditation“. Er zeigte dabei, wie traditionelle Yoga-Übungen mit dem Flow der Qi Gong-Bewegungen harmonieren. Die bewegte Herzmeditation wurde von sanfter, meditativer Musik begleitet und die Übungen so vermittelt, dass Alle mitmachen und mitkommen konnten.

Seinerzeit war vereinbart worden, dass von der Kursgebühr pro Teilnehmer*in jeweils 2 € als Spende dem Ortsverband Bad Münstereifel im Deutschen Kinderschutzbund zukommen sollen. Am Donnerstag, dem 6. Mai 2021, erfolgte die Spendenübergabe: Im Beisein der Schirmherrin Bürgermeisterin Sabine Preiser- Marian übergab Meditationslehrer Ulrich Behend der Orts-Vorsitzenden Ilona Nagy die Spendengelder.

Weil das Angebot von Meditationslehrer Ulrich Beheng so gut nachgefragt wurde, soll auch in diesem Jahr wieder am „Weißen Elefanten“ Yo+Qi von ihm angeboten werden, sobald dies möglich ist.

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Moderner Gelenkersatz: Maria Hilf Krankenhaus bietet Telefonhotline am Montag, 17. Mai

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Moderner Gelenkersatz von Hüfte und Knie. Die Orthopäden des Krankenhauses Maria Hilf stehen am Montag, 17. Mai von 16:00 bis 18:00 Uhr am Telefon für Fragen von Patient:innen und Angehörigen zur Verfügung. Gelenkerkrankungen wie zum Beispiel Arthrose können das Leben der Betroffenen massiv beeinträchtigen. Häufig leiden sie unter starken Schmerzen und sind in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. „Mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk können wir vielen Patient:innen helfen und dafür sorgen, dass sie sich wieder schmerzfrei bewegen können“, sagt Dr. Rudolf Auen.

Der Chefarzt der Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin hat sich auf minimal-invasive Operationstechniken beim Einsatz von Hüft-Endoprothesen spezialisiert und bietet diese jetzt auch im Krankenhaus Maria Hilf an. Mit dieser Technik hat sich Dr. Auen bereits in den vergangenen zehn Jahren in der Region einen Namen gemacht. Aktuell hat er eine weitere Operationstechnik in sein Leistungsspektrum aufgenommen, die sogenannte Portal assistierte Hüftprothese (AnteriorPATH®). Diese wird derzeit deutschlandweit nur in zwei weiteren Krankenhäusern angeboten.

Um Patient:innen und Interessierte über modernen Gelenkersatz für Hüfte und Knie zu informieren, bieten Dr. Auen und die leitenden Ärzte der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Montag, 17. Mai von 16:00 bis 18:00 Uhr eine Telefonhotline an. Die Ärzte sind unter der Telefonnummer 02641 83-5670 erreichbar und haben ausreichend Zeit, Patient:innen zu beraten.

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Webinar der IHK Aachen informiert am Dienstag,18. Mai über betriebliche Corona-Schutzimpfungen

Aachen – Wie können betriebliche Impfungen gegen das Corona-Virus organisiert werden? Darüber informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen gemeinsam mit dem Dezernenten für Soziales und Gesundheit der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons, am Dienstag, 18. Mai, um 15 Uhr in einem kostenfreien Webinar. „Impfstoffe sind zunehmend verfügbar. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, die Beschäftigten in den Betrieben zu impfen, um der Wirtschaft einen schnellen Weg aus der Corona-Pandemie zu ermöglichen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. „Die Betriebe in unserer Region stehen in den Startlöchern und würden am liebsten schon heute für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Impfungen organisieren.“

Unter dem Motto #WirtschaftImpft haben die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – eine gemeinsame Kampagne zur betrieblichen Impfung von Beschäftigten gestartet. Ihr Ziel: In Kooperation mit Betriebsärzten und nach ausreichender Verfügbarkeit von Impfstoffen soll nun deutlich schneller geimpft werden als bisher.

Teilnehmer des Webinars am 18. Mai erfahren, wie Impfungen über betriebsärztliche Dienste organisiert werden können. Eine kostenfreie Registrierung ist unter www.aachen.ihk.de/impfen möglich. Bereits jetzt beantwortet die IHK Aachen auf ihrer Homepage die häufigsten Fragen zum betrieblichen Impfen.

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Die gelbe Eifel

Mechernich-Bleibuir – Die Bleibuirer Pfarrkirche St. Agnes ragt scheinbar aus einem Rapsblütenmeer. Seit dem Wochenende steht die Ölfrucht im Braugerstengürtel um Mechernich in voller Blüte. „Raps ist ein wahres Kraftpaket“, schreibt der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV) in einer Pressemeldung.

Die Blüten, die dieses Jahr zwei bis drei Wochen später als 2021 aufgegangen sind,verwandeln sich bis zum Juli in Schoten mit zwei Millimeter kleinen schwarzen Körnern, die einen hohen Ölgehalt haben. Sie werden mit Mähdreschern geerntet und anschließend gepresst. Das gewonnene Öl kann als Speiseöl, Schmierstoff oder Kraftstoff in Form von Biodiesel verwendet werden.

Als Speiseöl steht Rapsöl nach Angaben der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) in der Beliebtheit mittlerweile auf Platz 1, weit vor Sonnenblumen- und Olivenöl. Ernährungsphysiologen empfehlen Rapsöl wegen seines sehr günstigen Fettsäuremusters. Rapsöl zeichnet sich mit einem hohen Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren aus und trägt dazu bei, einen normalen Blutcholesterinspiegel zu erhalten.

„Bei der Pressung entsteht außerdem eiweißhaltiges Rapsschrot, das als Futtermittel in der Rinder-, Schweine- und Geflügelmast eingesetzt wird“, schreibt der RLV. Rapsschrot ersetze als heimische Proteinquelle Sojaimporte in hohem Umfang.

40 Kilo Rapshonig vom Hektar

Landwirte schätzen den Rapsanbau, weil er den Boden optimal auf nachfolgende Kulturen vorbereitet, also eine gute Vorfruchtwirkung hat. Die langen Wurzeln können Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten erreichen und sorgen für eine Durchlockerung des Bodens.

Anziehend finden außerdem nicht nur Menschen die leuchtenden Felder, sondern auch Bienen. Raps ist eine tolle Nektar- und Pollenquelle. Laut UFOP ergibt ein Hektar Raps 40 Kilo Rapshonig.

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Die aktuellen Stellenangebote sind online

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