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Corona-Virus: KSK Ahrweiler weitet Öffnungszeiten wieder aus

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler hat seit Ausbruch der Corona-Pandemie alles daran gesetzt, ihre Mitarbeiter und Kunden vor dem Corona-Virus zu schützen und gleichzeitig die Versorgung der Bürger im Kreis Ahrweiler mit Bankdienstleistungen flächendeckend zu gewährleisten, um den Wirtschaftskreislauf der Region in Gang zu halten.

Trotz der verschiedenen Einschränkungen im öffentlichen Leben blieb die KSK auch in den vergangenen Monaten weiterhin flächendeckend für ihre Kunden da und nahezu alle KSK-Filialen blieben geöffnet. Die Reduzierungen der Öffnungszeiten werden nun aufgrund des sinkenden Inzidenzwertes und der Lockerung der Corona-Beschränkungen im Kreis Ahrweiler wieder zurückgenommen. Somit wird eine gewisse Rückkehr zur Normalität gewährleistet.

So werden ab Dienstag, den 25. Mai 2021 die BeratungsCenter in Adenau, Ahrweiler, Sinzig, montags bis donnerstags von 09.00-18.00 Uhr sowie freitags von 09.00-14.30 Uhr; die BeratungsCenter Niederzissen und Remagen montags bis donnerstags von 09.00-12.30 Uhr und 13.30-18.00 Uhr sowie freitags von 09.00-14:30 Uhr geöffnet sein. Die Filialen in Bad Breisig und Bad Neuenahr werden montags und donnerstags von 09.00-12.30 Uhr und 13:30-18.00 Uhr, dienstags und mittwochs von 09.00-12:30 Uhr und 13:30-16:00 Uhr sowie freitags von 09.00-14:30 Uhr geöffnet sein. Die SB-Zonen und Geldautomaten stehen nach wie vor uneingeschränkt 24 Stunden zur Verfügung. „Mit der Ausweitung der Öffnungszeiten entsprechen wir vor allem dem Wunsch unserer Kunden, die ihre Bankgeschäfte nicht nur online, telefonisch per Mail oder Videochat sondern stärker auch wieder persönlich wahrnehmen wollen“, so Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der KSK.

„Darüber hinaus sind auch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Kunden-Service-Center montags bis freitags wieder von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr durchgehend für unsere Kunden da und können vielen Anliegen entsprechen“, so Mombauer weiter. „Wir danken unseren Kunden, die in den vergangenen Monaten viel Verständnis gezeigt und dazu beigetragen haben, die Pandemie bisher sehr gut zu meistern.“

Angesichts steigender Impfzahlen ist der Kreis Ahrweiler auf einem sehr guten und hoffnungsvollen Weg in Richtung Normalität. Die Kreissparkasse Ahrweiler bittet ihre Kunden auch dennoch weiterhin, die bestmöglichen Hygienemaßnahmen und den Mindestabstand von 1,5 Metern beim Besuch ihrer Filialen einzuhalten, damit die positive Entwicklung im Infektionsgeschehen fortbestehen kann.

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Stabwechsel zum 1. Juli 2021 in der Chefredaktion der Kirchen Zeitung im Bistum Aachen

Aachen – Die erfahrene Journalistin Dorothée Schenk übernimmt zum 1. Juli 2021 die Chefredaktion der KirchenZeitung im Bistum Aachen. Die 55-Jährige tritt die Nachfolge von Thomas Hohenschue an.
Die studierte Kunsthistorikerin und Germanistin ist bereits seit zwölf Jahren Mitglied des Redaktionsteams und war bislang für die Berichterstattung aus den Regionen Düren, Kempen-Viersen, Krefeld und Eifel verantwortlich.

Mit über 30 Jahren redaktioneller Berufserfahrung verfügt sie über ein starkes Netzwerk, das sie für die wöchentlich in einer Auflage in Höhe
von 17 000 Exemplaren erscheinenden KirchenZeitung wirksam einbringt.

„Ich freue mich, dass mit Frau Dorothée Schenk eine in der Redaktion der KirchenZeitung erfahrene Mitarbeiterin die Nachfolge von Thomas Hohenschue antreten wird. Sie kennt die Arbeit unserer Bistumszeitung und wird sicherlich mit ihrem Wissen und ihrem Können die vor uns liegende wichtige Zeit der Erneuerung unseres Bistums journalistisch gut begleiten“, sagt Generalvikar Dr. Andreas Frick.

Schenk ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Thomas Hohenschue (53) verlässt den Einhard-Verlag, in dem die KirchenZeitung erscheint, auf eigenen Wunsch. Er will sich künftig auf seine Selbstständigkeit als Kommunikationsberater
konzentrieren. (iba / Na 020

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NRW Ministerin Gebauer: Weiterer Schulbetrieb ab dem 31. Mai 2021

Region/Düsseldorf – Präsenzunterricht bei Inzidenz unter 100 ist ein wichtiges Stück Normalität für Kinder, Jugendliche und Familien. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Nach geltendem Infektionsschutzgesetz des Bundes muss in den Kreisen und kreisfreien Städten ab einer Inzidenz von 165 Distanzunterricht erteilt werden; bei einer Inzidenz von weniger als 165 darf Wechselunterricht und ab einer Inzidenz von unter 100 Präsenzunterricht stattfinden. Die anhaltend sinkenden Corona-Infektionszahlen führen dazu, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen eine stabile Inzidenz von unter 100 aufweisen.

Es ist angesichts der derzeitigen Entwicklung davon auszugehen, dass sich bis Ende Mai diese Zahl noch deutlich erhöht. Die Landesregierung hat stets betont, das Infektionsgeschehen aufmerksam zu beobachten und alle weiteren Entscheidungen zum Schulbetrieb vor dem Hintergrund der Infektionslage zu treffen. Ab Montag, den 31. Mai 2021, kehren alle Schulen aller Schulformen bei einer stabilen Inzidenz unter 100 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt vom Wechselunterricht zum Präsenzunterricht zurück. Damit wird für die verbleibenden fünf Schulwochen bis zum Beginn der Sommerferien am 2. Juli 2021 Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler erteilt. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben in den Schulen und auch die Masken- und Testpflicht gelten selbstverständlich weiterhin.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte dazu: „Die Entscheidung der Landesregierung mehrere Wochen vor den Sommerferien wieder zum angepassten Präsenzunterricht zurückzukehren, ist ein wichtiges Signal für die Familien und insbesondere die Schülerinnen und Schüler. Es ist für die Landesregierung stets selbstverständlich gewesen, dass wir bei sinkenden Infektionszahlen auch wieder mehr Präsenzunterricht ermöglichen wollen. Für mich persönlich haben die Entwicklung der Kinder und ihre Bildungschancen Priorität bei gleichzeitig größtmöglichem Gesundheitsschutz in den Schulen. Kinder brauchen Kinder. Kinder brauchen Bildung. Kinder brauchen Strukturen und wieder mehr regulären Alltag. Ich bin am heutigen Tage zuversichtlich, dass wir durch Schützen, Testen und Impfen der Lehrkräfte den jungen Menschen und der gesamten Schulgemeinschaft zum Schuljahresende ein wichtiges Stück Normalität zurückgeben können.“

Die Schulen und die Schulträger haben zusammen mit Experten sehr intensiv gut funktionierende und abgestimmte Hygienekonzepte erarbeitet und immer weiter verbessert. Neben den Infektions- und Hygieneschutzkonzepten an den Schulen, die die Landesregierung umfangreich unterstützt hat, setzt die Landesregierung zur Absicherung des Präsenzunterrichts als weiteren zentralen Baustein auf die Testpflicht in Schulen. Seit dem Frühjahr werden regelmäßig mindestens zwei Mal wöchentlich alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte in Präsenz getestet. Mit neuen Testverfahren für die Grund- und Förderschulen konnten die Testverfahren in den Schulen in den letzten Wochen weiter ausdifferenziert und optimiert werden.

Die Schulen wurden noch gestern mit einer Schulmail über den geplanten weiteren Schulbetrieb und die damit verbundenen Fragen informiert. Zum Ende der Woche wird mit dem Auslaufen der aktuellen Fassung die Corona-Betreuungsverordnung entsprechend angepasst, so dass die rechtlichen Grundlagen für den Schulbetrieb ab dem 31. Mai 2021 feststehen. Die Schulen, aber auch Lehrkräfte und Eltern haben so ausreichend Gelegenheit, sich auf die erforderlichen Änderungen im Schulbetrieb einzustellen.

Die Schulmail mit weiteren Informationen finden Sie in Kürze auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung oder direkt hier: www.schulministerium.nrw/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv.

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Annekathrin Grehling wiedergewählt als Aachener Stadtkämmerin und Stadtdirektorin

Aachen – Annekathrin Grehling bleibt Kämmerin und Stadtdirektorin der Stadt Aachen. Das beschloss der Rat der Stadt Aachen einstimmig in seiner Sitzung am 19. Mai 2021 im Eurogress. „Ich weiß das nicht nur zu schätzen, sondern ich bin ausgesprochen dankbar dafür“, erklärte Grehling im Rat und dankte gleichzeitig ausdrücklich ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Dezernat dafür, dass sie mit
ihrer Arbeit zur Wiederwahl beigetragen haben.

Annekathrin Grehling ist seit Oktober 2005 Stadtkämmerin und seit 2006 als Beigeordnete für die Bereiche Finanzen, Recht und Ordnung zuständig. In ihrer zweiten Amtsperiode übernahm sie im August
2013 in Nachfolge von Wolfgang Rombey die Aufgabe der Stadtdirektorin und damit die allgemeine Vertretung des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin.

Die derzeit laufende Amtszeit von Stadtkämmerin und Stadtdirektorin Annekathrin Grehling endet mit Ablauf des 19. Oktober 2021. Mit Wirkung vom 20. Oktober 2021 beginnt ihre dritte Amtszeit. Gewählt
ist sie formal für acht Jahre.

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Die Verbandsgemeinde Adenau blüht auf!

Adenau – Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, und Silke Schmitz vom Generationenbüro der Verbandsgemeinde Adenau entwickelten im Rahmen der Mitgliedschaft in dem deutschlandweiten Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ die Idee, den Kindertagesstätten und Grundschulen Blumensamen zu Verfügung zu stellen. So entstand die Aktion „Verbandsgemeinde Adenau blüht auf“ – – auch im Zusammenhang mit den Bemühungen als Fairtrade- und UN Agenda 2030-Gemeinde. Alle Kindertagesstätten und Grundschulen in der Verbandsgemeinde wurden angeschrieben und über die Idee informiert, um sich so an diesem Projekt zu beteiligen getreu dem Motto der Verbandsgemeinde Adenau „Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun, kann das Antlitz der Erde verändert werden“.

„Als Mitglied bei „Kommunen für biologische Vielfalt“ und der „UN-Agenda 2030“ mit dem 11. Ziel „Nachhaltigkeit“ möchten wir mit unserem Beitrag dem Bienen- und Insektensterben entgegen wirken und unsere Verbandsgemeinde Adenau aufblühen lassen“, so Guido Nisius. Egal ob im Blumentopf auf der Terrasse oder dem Balkon, im Garten oder auf der Wiese. Den Samen für die Blütenpracht wird den Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung gestellt und schon kann es losgehen.

Trotz Corona ist dies eine Möglichkeit, ein gemeinsames Projekt unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften und gleichzeitig noch einen Beitrag gegen das Artensterben zu leisten. „Wir freuen uns auf viele blühende Flächen in der Verbandsgemeinde“ so Silke Schmitz vom Generationenbüro der Verbandsgemeinde Adenau.

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Innenminister Lewentz: DLRG-Schwimm-Ausbildung wird verstärkt gefördert

Region/Mainz – Innenminister Roger Lewentz und der DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz sind sich einig, dass nach Öffnung der Freibäder am 2. Juni ein besonderer Fokus auf dem Schwimmunterricht von Kindern liegen sollte.

„Es ist wichtig, dass Kinder bereits in frühen Jahren das sichere Schwimmen erlernen und trainieren, um auch in Gefahrensituationen besser reagieren zu können. Deshalb wird das Land die Fördergelder für das Kleinkinderschwimmen der DLRG erhöhen“, so der Minister. Pro Jahr sollen 40.000 Euro für das Kleinkinderschwimmen und zusätzliche Angebote der Schwimmausbildung zur Verfügung stehen.

Gerade die Sommerferien eignen sich für den Start einer Schwimminitiative. Die DLRG sagte zu, auch in diesem Jahr vermehrt Kurse vor Ort anzubieten. Dazu könnten neben Ferien-Schwimmcamps auch gemeinsame Projekte mit den Schulen gehören.

Aktuell bringen sich zudem über 300 Freiwillige von Seiten der DLRG beim „Testen für alle“ im ganzen Land ein. Stellvertretend dankte der Minister Andreas Back, Präsident des DLRG Landesverbands Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten Erik Müller und dem Präsidial-Beauftragten Gerhard Scholz hatte er über die Abläufe vor Ort berichtet.

„Die 30 Ortsgruppen sind eine wichtige Stütze in der Pandemie-Bekämpfung und leisten einen großen Beitrag für die Gesellschaft. Dafür will ich ihnen im Namen der Landesregierung herzlich danken“, betonte Lewentz.

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Vulkaneifel statt Los Angeles – Globales Live Feed Pfingstmontag aus Hillesheim

Hillesheim/Stadtkyll – Deutsche Läuferelite beim „SAUCONY INVITATIONAL HILLESHEIM“ am Start. „Warum in der Welt umherfliegen, eine Corona Infektion riskieren und zur Umweltverschmutzung beitragen, wenn es doch auch in der Heimat geht“? Diese Frage stellte sich der Top Läufer Samuel Fitwi aus Stadtkyll und sein Trainer Yannik Duppich vor einigen Wochen. Das Ergebnis ist das „SAUCONY INVITATIONAL HILLESHEIM“, welches am Pfingstmontag, den 24. Mai 2021 erstmalig auf der Kunststoffbahn in Hillesheim, auf Grund der Pandemie ohne Zuschauer, ausgetragen wird. Bei diesem Einladungsrennen über 5000 Meter treten 16 Läufer gegeneinander an, um eine absolute Top Zeit im Bereich von 13:10 – 13:30 Min. zu erzielen.

Top Läufer Samuel Fitwi aus Stadtkyll. Foto: Peter Doeppes

Möglicherweise fällt sogar die sehr ambitionierte DLV Olympiaquali von 13:13 Min. Einer der leistungsstärksten Konkurrenten von Samuel Fitwi ist Simon Boch aus Regensburg, der im März beim 10 km Straßenrennen in 28:01 min nur hauchdünn hinter Fitwi (28:00 min) lag und vor kurzem bei den Deutschen Bahnmeisterschaften über 10.000 m Zweiter wurde. Außerdem steht mit Maximilian Thorwirth aus Düsseldorf der Deutsche Hallenmeister aus 2020 an der Startlinie. Neben den genannten Läufern werden weitere Spitzenläufer antreten. Es wird erwartet, dass Zeiten erreicht werden, die in der Region so noch nie gelaufen wurden. Die Veranstaltung wird moderiert von Berthold Mertes, einem der Gründer vom Silvesterlauf Trier.

Das Rennen wird am Montag, 24. Mai, live auf dem Instagram Kanal von Saucony Deutschland (@saucony_germany) übertragen. Los geht es mit einer Pre-Show um 19.45 Uhr. Der Startschuss erfolgt um 20.00 Uhr.

„Über die Gelegenheit für ein solches Rennen, auf meiner Trainingsbahn in Hillesheim, freue ich mich sehr. Eigentlich sollte die Form für eine wirklich schnelle Zeit stimmen. Dafür werde ich alles tun“, sagt Samuel Fitwi. Samuel Fitwi nahm im Februar in Monaco an einem Eliterennen über 5.000 Meter teil. Als einziger Deutscher belegte er in einem Weltklasse-Feld als drittbester Europäer den sechsten Platz. Mit seiner Zeit von 13.33 Minuten lief er Deutschen Rekord.  Vor wenigen Tagen gewann er bei der Deutschen Meisterschaft über die 10.000 Meter Strecke die Bronzemedaille. Darüber hinaus ist er die aktuelle deutsche Nummer Eins über 10.000 Meter, mit einer Zeit von 28:00 Minuten.

SAUCONY, der Ausrüster von Samuel Fitwi, wird von dem Event ein globales Live Feed produzieren. “Wir waren sofort von der Idee begeistert und sind stolz darauf dabei zu sein. Hinsichtlich der Zeit drücken wir Samuel die Daumen“, sagt Florian Sievers, Marketing Manager Saucony Deutschland. “Vulkaneifel statt Los Angeles.  Eine solche hochkarätige Sportveranstaltung in unserer Vulkaneifel ist ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Heimat vieles zu bieten hat. Natürlich gilt es das zu unterstützen. Wir freuen uns sehr über die Entwicklung von Samuel und wollen ihn sozusagen als Vulkaneifel-Botschafter auch in Zukunft begleiten“, so Stephan Alt von der KSK Vulkaneifel. Neben SAUCONY und der KSK VULKANEIFEL sponsern auch die BITBURGER BRAUEREI, GLS und das BMW AUTOHAUS KAINZ diese Veranstaltung.  Hier gehts zum Veranstaltungsplakat: Poster Saucony Invitational

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Stärkung von IT-Kompetenzen zentral für das Erreichen digitaler Souveränität

Aachen/Berlin – Bündnis aus Digital- und Wirtschaftsverbänden fordert von der Politik im Superwahljahr mehr Tempo im Bereich digitaler Bildung. Welches Update braucht unser Bildungssystem für das 21. Jahrhundert? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer weiteren öffentlichen Live-Debatte, die gestern im Rahmen der Initiative Deutschland kann digital! stattfand.

Immer mehr Verbände versammeln sich hinter der Kampagne, die im Superwahljahr 2021 mehr Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit einer echten digitalen Souveränität lenken will. Ein bedeutender Hebel für das Erreichen dieses Ziels ist es, digitale Kompetenzen tiefer in der Gesellschaft zu verankern. Dies gilt nicht nur für die Anwendung digitaler Dienste und Produkte, sondern insbesondere auch für deren Herstellung. Damit Deutschland eine moderne und zukunftsfähige Volkswirtschaft bleiben kann, ist die Qualität und Verbreitung digitaler Bildung ein erheblicher Faktor.

Wirtschaftsvertreter machten dabei deshalb deutlich, wie groß die bevorstehenden Aufgaben seien. Angesichts der spätestens durch die Corona-Pandemie schonungslos offengelegten Defizite bei der Einbeziehung digitaler Lehrmittel und der digitalen Ausstattung im Bildungswesen bestehe dringender Handlungsbedarf. Von Seiten der Politik diskutierten die Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler (CDU), Obfrau der Enquete-Kommission Berufliche Bildung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Thomas Sattelberger, Sprecher für Innovation, Bildung und Forschung der FDP-Bundestagsfraktion. Bei der Diskussion wurde deutlich, dass das Thema digitale Bildung durch die besonderen Herausforderungen in der Pandemie erneut an Bedeutung gewonnen hat und auch im anstehenden Bundestagswahlkampf ein zentrales Thema sein wird, an dem die Digitalstrategie der Parteien gemessen wird.

„Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht mehr digitale Kompetenzen als je zuvor, um auch im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Dafür ist die Vermittlung digitaler Lerninhalte und eine zeitgemäße Ausstattung in allen Bildungseinrichtungen unerlässlich. Ein Anfang wäre ein verpflichtender Informatikunterricht ab der 5. Klasse oder eine unbürokratischere Kooperation von Bund und Ländern bei Finanzierungsfragen. Wir können nur nachhaltig digitale Souveränität schaffen, wenn wir damit im Bildungswesen beginnen“, sagte BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün am Rande der Veranstaltung.

Die Dringlichkeit einer echten Digitalisierungswelle wird auch durch den regen Zulauf an Unterstützung deutlich, die die Kampagne innerhalb kurzer Zeit erfahren hat. Binnen weniger Wochen schlossen sich ihr neben dem KI Bundesverband auch die Gesellschaft für Informatik der inzwischen sechs Verbände starken Allianz an.

„Erstmals können digitalpolitische Fragen den Ausgang der Wahl entscheiden“, so Grün. Gemeinsam wolle man deshalb den engagierten Austausch mit der Politik vorantreiben und bereits jetzt wichtige Impulse für die digitale Agenda der kommenden Bundesregierung geben.

Die nächste Live-Debatte widmet sich am 9. Juni dem Thema der digitalen Verwaltung. Mehr zur Kampagne Deutschland kann digital!: deutschlandkanndigital.de/

Informationen zur Veranstaltung Deutschland kann digital! live Folge drei:
Digitaler Staat am 09. Juni: deutschlandkanndigital.de/deutschland-kann-digital-live-digitaler-staat/

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Ehemalige Stadtvilla weicht Volksbank-Neubau

Daun – Nur drei Tage hat es gedauert, bis die alte zweigeschossige Stadtvilla gegenüber der Volksbankfiliale Daun mitten in der Vulkaneifel-Kreisstadt bis auf die Grundmauern abgerissen war. Ein markantes Stück Stadtgeschichte wurde in kürzester Zeit mit einem Abrissbagger dem Erdboden gleichgemacht.

Das ehemalige „Zuhause der Kanzlei Lauer-Nack, Ewertz und Dr.Steuder stammte aus dem Jahr 1936. Im Laufe der Jahrzehnte nagte überall der Zahn der Zeit. Eine Renovierung schien aussichtslos. Nur der Abriss blieb als Alternative. Unter Denkmalschutz stand die im Jugendstil erbaute Stadtvilla nicht.

Ganz rechts sehen Sie das derzeitige Quartier der Volksbank in Daun. Auf dem nun freien Grundstück gegenüber wird der Neubau errichtet. Das helle Gebäude links ist das unmittelbar angrenzende Parkdeck, das genügend Parkmöglichkeiten für die Bankkunden bieten wird. Foto: Eifel-Mosel-Zeitung

Erbaut hatte das ehemalige Wohnhaus eine Familie Drückes. Im 2.Weltkrieg wurde die Stadtvilla stark beschädigt. Die Bewohner mussten das Haus verlassen. Das Gebäude wurde nach dem Krieg wieder bewohnbar hergerichtet und bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 vom französischen Militär als Standort in der Vulkaneifel genutzt.

Jetzt kommt das Grundstück zu neuen Ehren. Die Volksbank RheinAhr Eifel wird sozusagen in unmittelbarer Nachbarschaft ihren Neubau gegenüber dem bisherigen Standort errichten. Mitte 2023 soll der Bank-Neubau fertig sein

Die Eifel-Mosel-Zeitung sprach mit Thomas Klassmann, dem Direktor des Regionalmarktes Eifel bei der Volksbank RheinAhrEifel über die Planungen und wie das neue Gebäude aussehen wird.

VOBA Regionaldirektor Thomas Klassmann

Thomas Klassmann: „Wir waren ja relativ lange auf der Suche nach einem passenden neuen Standort in der Innenstadt und freuen uns sehr, dass wir ihn direkt gegenüber gefunden haben. Darüber hinaus war uns wichtig, dass die Weiternutzung des jetzigen Bankgebäudes gesichert ist. Nach dem Verkauf waren die Rechtsanwälte Lauer-Nack & Kollegen bereits im November 2020 die ersten neuen Mieter in unserem jetzigen Bankgebäude“.

Insgesamt investiert die Volksbank in den Neubau rund sieben Millionen Euro. Damit bekennt sich die Bank deutlich zum Standort Daun. Klassmann: „Die Kreisstadt ist ein wichtiger Standort unserer Region. Unser Regionalmarkt Eifel hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt und wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung auch in Zukunft fortsetzen wird. Den Bau realisieren wir – getreu unserem Motto „Wir sind Heimat“ – natürlich mit Unternehmen aus der Region“.

Modell-Entwurf der Volksbank RheinAhrEifel eG. So soll der Neubau in Daun einmal aussehen.

Das neue Bankgebäude wird kein anonymer Betonklotz. Vielmehr wird ein Gebäude entstehen, das sich sehr harmonisch ins Stadtbild von Daun einfügen wird. Es entsteht ein unterkellertes Gebäude mit zwei Vollgeschossen sowie einem zusätzlichen Staffelgeschoss mit insgesamt rund 1.200 Quadratmetern Nutzfläche. Die einzelnen Geschosse sind gegeneinander versetzt und verschoben. Bei der Fassde wird auf hochwertige und wetterresistente Materialien wert gelegt.

Die Schalterhalle wird großzügig und kundenfreundlich sein, der Eingangsbereich ist überdacht, der Zugang barrierefrei und den Vorraum statten wir mit vielen Selbstbedienungsgeräten aus. Bei den Beraterbüros setzen wir auf Komfort und Funktionalität gleichermaßen. Im Staffelgeschoss ensteht ein eigener Bereich für Kundenveranstaltungen und interne Besprechungen. Hier werden rund 30 Teilnehmer Platz finden. Einen Teil der 1.200 Quadratmeter werden wir außerdem extern vermieten.

Das Thema Parkplätze ist auch gelöst. Zum einen werden 20 Parkplätze rund um das Gebäude entstehen. Zum anderen befindet sich direkt angrenzend das öffentliche Parkhaus, das die Bankkunden nutzen können.

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Ein Kultur-Care Paket für die Kulturstrolche in Euskirchen

Euskirchen – Wenn die Kulturstrolche nicht zur Kunst kommen können, dann kommt die Kunst eben zu den Kulturstrolchen. Das dachte sich Petra Goerge, Museumspädagogin des Stadtmuseums und zuständig für das Projekt Kulturstrolche, und schritt zur Tat.

Derzeit gibt es 282 Kulturstrolche an insgesamt sechs Euskirchener Grundschulen. Alle 282 nehmen am gleichnamigen Förderprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen teil. In normalen Zeiten lernen die Kulturstrolche die Kulturlandschaft und die freie Kultur- und Kunstszene in Euskirchen kennen. Sie machen dann lauter spannende Sachen: sie besuchen Museen und Künstlerateliers, sie erleben Rockkonzerte und Theateraufführungen, sie besichtigen historische Orte wie die Pumpenstation Haus Hombusch. In Zeiten von Corona ist dies alles nicht möglich.

Und deshalb wurde jetzt für alle Kulturstrolche ein Kultur Care Paket gepackt. In den 282 Paketen befindet sich eine kleine Werkstatt zum Herstellen eigener Drucke. Die Bonner Künstlerin und langjährige Dozentin des Stadtmuseums, Andrea Buhmann, hat diese „Druckwerkstatt to go“ entwickelt. Alle Materialien, die man braucht, um tolle Bilder zu drucken, sind im Paket enthalten: drei intensive Farben, Farbwalze, Pinsel, Moosgummi, Papier und Pinsel.  Und natürlich eine Anleitung.

Seit Dienstag, den 18.05.2021, liefert das Stadtmuseum die Kultur Care Pakete zunächst an die Schulen aus. Dort werden sie von den Klassenlehrerinnen an die Kulturstrolche verteilt. Und ab dann heißt es: viel Spaß beim Drucken.