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Tourismus

Führungen über das Klostergelände Maria Laach jeden Sonntag im Mai und Juni

Maria Laach – In Maria Laach verbinden sich in einzigartiger Weise Landschaft und Kultur, Gottes Schöpfung und die Gestaltungskraft der Menschen. Die Laacher Kirche, in der seit Jahrhunderten das Lob Gottes verkündet wird, ist die Seele dieses Ortes. In dieser Verbindung liegt die Anziehungskraft des Klosters auf viele Menschen.

Das Laacher Tal, geprägt durch seine vulkanische Vergangenheit, strahlt heute eine spürbare Stille und Gelassenheit aus. Im Osten neigen sich die Waldzonen mit einem vielfältigen Baumbestand bis an den Seerand. Im Süden, Westen und Norden breiten sich Felder und Wiesen als landwirtschaftliche Nutzflächen aus. Schon im Mittelalter hatten sich die Benediktiner bemüht, die Wasserflächen zu verkleinern und das feuchte Land trockenzulegen, um es wirtschaftlich zu nutzen. So wuchs das Laacher Land allmählich zu einer viel bewunderten Schönheit heran und erfreut sich im Zeitalter des sanften Tourismus bei unzähligen Besuchern großer Beliebtheit.

Die beeindruckende Abteikirche bildet das Herzstück der Klosteranlage Maria Laach und gilt als eines der schönsten und besterhaltenen romanischen Baudenkmäler des Landes – in der Tradition der großen rheinischen, romanischen Dome in Speyer, Mainz und Worms. Die Kirche ist aus braun-gelbem Laacher Tuff, weißem Kalkstein und rotem Kylls-Sandstein dekorativ erbaut. Später verwendete man auch grauen Tuff aus der Eifel und Basaltlava. Zu den Besonderheiten zählen die unterirdische Krypta und die Vorhalle, das sogenannte „Paradies“.

Auf dem Gelände befinden sich neben dem Kloster mit dem Gastflügel die verschiedenen Klosterbetriebe. Das Kloster erwirtschaftet sein Geld mit den Betrieben selbst. Besonders erwähnenswert ist, dass es ein eigenes Blockheizkraftwerk gibt, in dem die Abtei auch einen Teil der eigenen Energie erzeugt. Durch die eigene Quelle, aus der Maria Laach das Wasser bezieht, besteht auch hier eine Selbstversorgung. 

In Kürze:

  • Führung über das Außengelände von Maria Laach, mit Hintergrundinformationen zu Landschaft und Entstehung sowie Blick in einzelne Klosterbetriebe
  • Besichtigung der Abteikirche (der Gästeführer informiert die Gruppe vor der Kirche über die Geschichte, anschließend Besuch der Kirche in Stille).
  • Im Mai und Juni jeden Sonntag
  • Start 14 Uhr vor der Tourist-Info
  • Bis zu 20 Personen

Dauer:

  • ca. 1,5 bis 2 Stunden

Preis für öffentliche Führungen:

  • Erwachsene:                     8,00 € pro Person
  • Kinder bis 14 Jahre:          4,00 € pro Person
  • Familien                            20,00 €

Anmeldung erforderlich:

Tourist-Info Vulkanregion Laacher See, Tel. 02636-19433 oder

info@vulkanregion-laacher-see.de

Oder Online unter https://www.vulkanregion-laacher-see.de/wandern/gefuehrte-wanderungen-kurse/aktivitaeten#/erlebnisse

 

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Top-Events

Größte Reiterprozession in Eifel und Rheinland – Über tausend Fußpilger am 1. Mai erwartet

Mechernich-Kallmuth – Der legendäre St.-Georgsritt findet 2024 zum 70. Mal statt, Festprediger ist der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser – Legendäre Reiterprozession samt Freiluftmesse, Gemeinschaftsgefühl und viel Erbsensuppe lockt erfahrungsgemäß über hundert Reiter samt Pferden und tausend Fußpilger am 1. Mai nach Kallmuth.

Auf einer überdachten Altarinsel am Georgspütz feiern die Geistlichen zusammen mit den Gläubigen unter freiem Himmel den Festgottesdienst. Prediger ist diesmal Bischof Dr. Helmut Dieser. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Noch gut zwei Wochen, dann „geht“ der legendäre Kallmuther „St. Georgsritt“ am Mittwoch, 1. Mai, um 11.15 Uhr ab der Burg, Ortseingang von Scheven aus. Die größte Reiterprozession der Eifel und des gesamten Rheinlandes erwartet im Jubiläumsjahr wieder über hundert Reiter samt Pferden und über tausend Fußpilger. Festprediger beim 70. Freiluftgottesdienst seiner Art am Georgspütz ist beim 70. Mairitt der Aachener Diözesanbischof Dr. Helmut Dieser.

Die Vorbereitungen unter der Leitung von Gerhard Mayr-Reineke (Pfarre) und Ortsbürgermeister Robert Ohlerth laufen auf Hochtouren. Es werden für den großen Festtag am Georgspütz und auf der Festwiese vor Kallmuth am Ortsrand nach Scheven Zelte aufgebaut, Seile abgespannt, gesäubert und gemäht. Getränke und 350 Liter Erbsensuppe sowie jede Menge Kaffee und Kuchen werden für das Fest nach dem Georgsritt vorbereitet.

Erik Arndt, der Kirchenmusiker der GdG St. Barbara Mechernich, hat einen Projektchor für die musikalische Messgestaltung zusammengestellt. Wer noch mitsingen will, sollte sich an einem der drei Probendienstage (16.4., 23.4. und 30.4.) jeweils von 20 bis 21:30 Uhr im Johanneshaus an der Mechernicher Pfarrkirche einfinden und nach Möglichkeit vorher bis zum 15. April unter der Mailadresse kirchenmusik.mechernich@yahoo.com oder im Pfarrbüro anmelden. Arndt: „Bitte geben Sie, wenn möglich, Ihre Stimmlage an. Je mehr mitsingen, umso schöner wird es werden.“

Unterstützer gesucht

Organisiert wird der Mairitt vom Sachausschuss „Sankt-Georgsritt“ des Pfarreirates Kallmuth unter Vorsitz von Gerhard Mayr-Reineke und Robert Ohlerth. Im Vorfeld haben sie den im Jahr 2020 modernisierten „Georgspütz“, eine Freiluftbühne eigens für die Prozession nahe der Kallmuther „Brunnenstube“, gesäubert und die Hecke und Bäume zurechtgeschnitten.

Euskirchener Landrat Markus Ramers und der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sind eingeladen, das DRK Kall und die Freiwillige Feuerwehr sind einsatzbereit. Alles läuft nach Plan: „Die Dorfjugend schmückt in der Vorwoche das Dorf und so sind wir zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam einen schönen »St. Georgsritt« erleben werden“, so Gerhard Mayr-Reineke.

Der Reiterheilige St. Georg wird aufgrund seines unbeugsamen Charakters gegenüber dem römischen Kaiser Diokletian, der die Christen unbarmherzig verfolgen ließ, seit der christlichen Frühzeit verehrt. In Kallmuth war St. Georg schon Patron der 1243 erstmals erwähnten Burgkapelle und wurde auch Schutzpatron der Pfarrkirche, als Kallmuth 1804 eine eigene Kirchengemeinde wurde.

Als Fußprozession fand die Wallfahrt nachweislich schon seit dem 17. Jahrhundert statt. Nach einer langen Unterbrechung durch die Weltkriege wurde der Georgsritt 1953 wiederbelebt – und findet in diesem Jahr zum 70. Mal statt. Bis zu 400 Reiter und Pferde nahmen schon daran teil, in den letzten Jahren seit der Pandemie deutlich weniger.

Das Organisationsteam freut sich auch über anderweitig helfende Hände, die zum Beispiel Kuchenspenden zum Mairitt mitbringen möchten (Kontakt: Rita Breuer, Telefon 0 24 84-15 14).

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Top-Events

Die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 13. bis 14. April

Nürburgring/Köln – 24h Qualifiers werden zum Motorsport-Highlight – Tickets an den Tageskassen – Eintritt an der Nordschleife kostenlos. Die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 13. bis 14. April versprechen ein äußerst spannendes Nordschleifen-Wochenende. Die beiden vierstündigen Rennen des Wochenendes werden der Höhepunkt der Vorbereitungsphase auf das Rennen des Jahres werden, denn hier gibt es die optimale Testmöglichkeit vor den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (30. Mai bis 2. Juni). Zudem werden beiden Heats am Samstag (Start 17:30 Uhr) und Sonntag (Start 13:00 Uhr) für die NLS (Nürburgring Langstrecken-Serie) gewertet. Über 130 Fahrzeuge treten an, um diese Doppel-Chance zu nutzen – die Starterliste ist online erhältlich (siehe Links). Unter ihnen sind auch die Siegerteams der beiden ersten NLS-Läufe, Falken Motorsports und Manthey mit ihren Porsche 911 GT3 R. Ob sie auch für die 24h als Favoriten gelten dürfen, entscheidet sich bei den 24h Qualifiers.

Denn dann kommen viele Top-Teams hinzu, die beim NLS-Saisonauftakt noch in anderen Rennserien gebunden waren. Gute Gründe also, sich dieses Rennwochenende nicht entgehen zu lassen – zumal es auch im Rahmenprogramm jede Menge hoch interessanten Motorsport zu erleben gibt. Tickets für die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers gibt es unter dem folgenden Link – an der Nordschleife ist der Eintritt (außer Camping und Parkplätze) frei!

Die 24h Qualifiers bilden den krönenden Abschluss intensiver Vollgaswochen. Dazu gehörte auch der „Double-Header“ zum Saisonauftakt der NLS am ersten April-Wochenende. Hier gab es einen ersten Eindruck von den diesjährigen Kräfteverhältnissen auf der Nordschleife. An beiden Tagen konnte Daniel Juncadella im Mercedes-AMG GT3 des HRT-Teams die Pole Position holen. Im ersten Rennen am Samstag hinterließen dann vor allem die Porsche-Teams einen extrem starken Eindruck: Einer der 911 GT3 R von Falken Motorsports holte den Sieg am Samstag vor dem legendären „Grello“-911er von Manthey Racing. Wäre nicht der zweite Falken-Porsche kurz vor Schluss ausgefallen, hätte es ein Dreifach-Podium für die 911er gegeben. So ging der verbleibende Podestplatz an den stark auftrumpfenden Frank Stippler im Audi R8 LMS GT3 von Scherer PHX.

Am Sonntag lag dann Manthey in einem spektakulären Foto-Finish vorne, als Laurens Vanthoor praktisch auf der Ziellinie an Jordan Pepper im Abt-Lamborghini Huracan GT3 Evo II vorbeizog. Zuvor hatte der Lambo einen grandiosen Auftritt und sah bis kurz vor dem Ende wie der sichere Sieger aus. Doch Schlussfahrer Jordan Pepper, dem die Box signalisierte, dass der Sprit nicht für eine weitere Runde reichen würde, reduzierte das Tempo einen Tick zu sehr, um nicht vor Ablauf der Vier-Stunden-Frist noch einmal die Ziellinie zu passieren. Das nutzte Manthey-Schlussfahrer Laurens Vanthor eiskalt und siegte schließlich mit einer halben Autolänge Vorsprung. „Sowas kann man sich nicht ausdenken“, staunte der Sieger. Sein Team, das zu den erfolgreichsten Mannschaften bei den 24h gehörte, konnte überhaupt hoch zufrieden sein. Über „eine Super-Vorbereitung“ hatte sich schon am Vortag Teamkollege Kevin Estre nach P2 im ersten Rennen gefreut. „Der Grello ist ein Mythos auf der Nordschleife, viele Fans feiern das Auto. Toll, ein Teil davon zu sein.“

Die Markenkollegen von Falken Motorsports waren nach dem Sieg am Samstag und P3 am Sonntag ebenfalls hochzufrieden. „Supercool!“, jubelte Nico Menzel nach dem ersten Rennen. „Das war nach vielen Klassensiegen endlich mein erster Gesamtsieg in der NLS.“ Seinen Rennschalensitz übernahm am zweiten Tag Tim Heinemann, der nach dem Rennen ebenfalls strahlen konnte: „Mit einem Podium in die Saison zu starten und dabei sogar Führungskilometer zu sammeln, tut gut. Heute haben wir aber noch nicht die wahren Kräfteverhältnisse gesehen – davon werden wir erst am nächsten Wochenende, bei den Qualifiers, ein Bild haben. Aber es war ein toller Einstand, und unser Team hatte ein Super-Wochenende.“ Von ähnlicher Euphorie war bei den Zweitplatzierten des NLS-Sonntagsrennens nichts zu spüren. „Ein Riesenfehler“, grämte sich Jordan Pepper über den knapp verlorenen Sieg.

Kollege Kelvin van der Linde konnte sich immerhin noch über den „Megaauftritt des Teams“ freuen, bilanzierte aber auch: „Das ist absolut bitter, wir können nicht zufrieden sein“. Die gute Nachricht für ihn und all jene, bei denen dieser Saisonauftakt nicht rund lief: Bereits bei den Qualifiers am kommenden Wochenende gibt es die Chance auf eine Revanche für die bulligen Lamborghini, die sich als Neuzugänge im Kreis der Publikumslieblinge zeigten. Der imposante Italo-GT3 erwies sich beim NLS-Auftakt als ebenso konkurrenzfähig, wie die gefeierten Rückkehrer von Glickenhaus Racing: Auch der SCG 004c der Le-Mans-Teilnehmer wird mit seinem Sportwagen-Look schon optisch ein Highlight bei den 24h Qualifiers werden.

Die GT3-Klasse, in der das Gros der siegfähigen Teams antritt, war beim NLS-Auftakt noch nicht voll besetzt, weil eine Reihe von Top-Teams durch andere Serien gebunden waren. Das ändert sich bei den Qualifiers radikal: 30 GT3- und SP-X-Fahrzeuge sind angemeldet, sie dürften bereits einen recht vollständigen Überblick über die Teams und Fabrikate abgeben, die bei den 24h um den Sieg kämpfen. Die Schnellsten des NLS-Auftakts treffen auf dem legendären Asphalt damit erstmals im Renngeschehen auf die wichtigsten 24h-Konkurrenten. Darunter sind etwa die 24h-Vorjahresieger von Frikadelli Racing mit ihrem Ferrari 296 GT3. Im Lager der Mercedes-AMG-Teams kommen GetSpeed und Schnitzelalm hinzu, RMG und Rowe Racing reisen mit ihren BMW M4 GT3 an. Die Aston-Martin-Fraktion erhält mit gleich drei Vantage AMR GT3 Evo in den Farben von Trinity Solutions / Walkenhorst Verstärkung. Bei Porsche greifen Dinamic GT, Lionspeed und Herberth Motorsport mit ins Geschehen ein.

Wenn es nach der Starterliste der 24h Qualifiers geht, dann werden die 24h Nürburgring am letzten Mai-Wochenende eine Vollversammlung des GT-Sports: Teams und Piloten zumindest aus den wichtigsten europäischen Serien treffen dann aufeinander. Es könnten sogar noch ein paar Namen hinzukommen. So kletterte etwa Ex-Formel-1- und DTM-Pilot Timo Glock in der NLS in einen Cup-BMW, um die Qualifikation für die DMSB-Permit – eine Zusatz-Rennlizenz für die großen Fahrzeugklassen auf der Nordschleife – zu erwerben. „Ich wollte immer schon bei den 24h starten“, verrät der gebürtige Odenwälder. „Nun ist es endlich möglich, und mein großes Ziel ist, mit Timo Scheider auf einem Auto bei den 24h zu starten. Mit meiner Permit ist eine Voraussetzung geschaffen – aber ein paar weitere Hürden müssen wir noch nehmen“. Dann würde sich ein kleiner Lebenstraum des 42-Jährigen erfüllen: „Hier ist die Bühne noch offener als anderswo, und man ist ganz nah an den Fans. Alles ist sehr offen und die Stimmung cool. Das macht wahnsinnig viel Spaß. Ein Highlight in der NLS ist die Startrunde, wenn die Fans an der Strecke stehen. Bei den 24h ist all das noch einmal potenziert – das möchte ich gerne endlich einmal selbst erleben.“

Nicht nur bei den beiden Hauptrennen der Qualifiers wird es tollen Sport geben. In den Pausen zwischen Trainingssitzungen und Rennen lohnt sich der Bummel durch das Fahrerlager, wo es auf dem Heliport die jüngsten Motorsportler beim Jugendkart-Slalom zu bewundern gibt. In der Mercedes-Arena finden an beiden Tagen Automobilslaloms statt. Samstagmittag verspricht außerdem der Saisonauftakt der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) ein sehr gut besetztes Feld mit Breitensport-Fahrzeugen auf der Nordschleife. Das Motorsport-Vergnügen gibt es für 25 Euro (Tageskarten Samstag / Sonntag) im Vorverkauf, das Wochendticket kostet 39 Euro. Wer die 24h Qualifiers nicht vor Ort erleben kann, kann die wichtigsten Highlights im Livestream auf der 24h-Homepage (www.24h-rennen.de) am Samstag ab 16:45 Uhr und sonntags ab 10:30 Uhr sehen.

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Wirtschaft

IHK Aachen bekennt sich zu Vielfalt in der deutschen Wirtschaft

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen beteiligt sich an der gestern gestarteten Kampagne der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter dem Titel 27 Prozent von uns – #KeineWirtschaftOhneWir und gestaltet ihr Logo vorübergehend um. Mit dieser Aktion setzen die IHKs gemeinsam ein Zeichen gegen rechtsextreme Tendenzen. Indem das IHK-Logo um 27 Prozent gekürzt wurde, soll verdeutlicht werden, dass laut Statistischem Bundesamt 27 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland einen Migrationshintergrund haben.

„Diese 27 Prozent sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Belegschaften. Wir wollen und können in den Betrieben nicht auf sie verzichten. Nur mit diesen 27 Prozent kommen wir auf 100 Prozent Leistung in der Wirtschaft. Und das machen wir mit dieser Aktion unmissverständlich klar“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. „Wir laden Unternehmen aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg ein, sich an der Aktion zu beteiligen.“ Sie soll sechs Wochen laufen.

Heute tragen mehr als zwölf Millionen Menschen mit Migrationshintergrund zum Wohlstand des Landes bei. Knapp eine Million Menschen davon sind selbstständig tätig. Besonders bei Unternehmensgründungen sticht der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte hervor. In den vergangenen zehn Jahren lag die Gründungsquote unter Migranten mit etwa zehn Prozent fast doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Migrationshintergrund. „Unternehmen, die von Menschen mit Einwanderungsgeschichte geführt oder gegründet wurden, sind so ein wichtiger Teil unseres Wirtschaftsstandorts”, sagt Bayer.

Unternehmen, die sich an der Kampagne beteiligen wollen, finden unter https://27prozentvonuns.de weitere Informationen sowie die Möglichkeit, ihr Logo umzugestalten, um dieses zum Beispiel auf den Social Media-Kanälen ihres Unternehmens mit dem Hashtag #KeineWirtschaftOhneWir zu posten oder es als Profilbild und auf ihrer Website zu verwenden.

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Deutsche Weinmajestäten zu Besuch im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Umfangreiches Programm präsentierte Vielfalt des Weinbaugebietes – Im Rahmen ihrer Tour durch alle 13 deutschen Weinbaugebiete besuchten die drei amtierenden Deutschen Weinmajestäten auf Einladung des Ahrwein e.V. das Ahrtal. Vom 27. und 29. März nahmen die Deutsche Weinkönigin Eva Brockmann und die Deutsche Weinprinzessin Jessica Himmelsbach an einem abwechslungsreichen Programm teil, welches die Vielfalt der Winzerschaft und Ahrweine repräsentierte.  Donnerstags stieß auch die Dritte im Bunde, die Deutsche Weinprinzessin Lea Baßler, dazu. „Gerne haben wir den Deutschen Weinmajestäten die Kulturlandschaft des Ahrtales, die Weine und die Persönlichkeiten hinter den Weinen vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich auch die Fortschritte im Wiederaufbau des Weinbaugebietes“, so Carolin Groß, Referentin Ahrwein, welche gemeinsam mit Mitarbeiterin Gina Cremer die Gäste begleitete. Auch Ahrweinkönigin Katja Hermann und Ahrweinprinzessin Merle Kurth waren bei verschiedenen Programmpunkten mit dabei.

Zum Auftakt besuchten die Weinmajestäten die Dagernova Weinmanufaktur, wo Kellermeister Kevin Bertram die Genossenschaft vorstellte. Im Weingut Adolf Schreiner in Rech führten Adolf und Simon Schreiner, die 4. und 5. Generation des Weinguts, durch den Betrieb. Marcus Noack, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenahr, war ebenfalls zu Gast und lud zum Eintrag ins Goldene Buch ein. Beim Mittagessen trafen Eva Brockmann und Jessica Himmelsbach im Weingut Kloster Marienthal sowohl Weinbaupräsident Hubert Pauly als auch Franz-Josef Schäfer, den Kreisvorsitzenden der Bauern- und Winzerverbandes. Beide berichteten über den Wiederaufbau von Weinbergflächen nach der Flut und von der aktuellen Diskussion rund um die Nutzung von Pflanzenschutzmitteln im Weinberg. Am Nachmittag begegneten die Deutschen Weinmajestäten einer ihrer Vorgängerinnen im Amt, Julia Bertram (Deutsche Weinkönigin 2012/13) in deren Weingut Bertram-Baltes. Dabei durfte auch ein Besuch bei den betriebseigenen Schafen nicht fehlen, welche laut Bertram die Weinberge durch das Abfressen von Grün und unerwünschten Trieben besonders gut pflegen. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Vorstand des Ahrwein e.V. im Restaurant „Prümer Gang“ verkosteten die Weinmajestäten die Vielfalt der für das Ahrtal typischen Spät- und Frühburgunder.

Am zweiten Besuchstag führten Peter und Tanja Lingen mit ihrem Sohn Jan, die 10. und 11. Generation, durch den Keller und die frisch sanierte Vinothek ihres Weinguts. Bürgermeister Guido Orthen begrüßte Eva Brockmann und Jessica Himmelsbach herzlich seitens der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und lud zum Eintrag ins Goldene Buch ein. Im Weingut Burggarten, seit 2019 VDP-Weingut, kredenzte Kellermeister Paul-Michael Schäfer mit Simona Kruse bei einer Kellerführung Große Gewächse von höchster Qualität. Nach einem Mittagessen im Restaurant „Billas Novelle“ in Bad Neuenahr ging es in den benachbarten Kurpark, wo Architekt Constantin Ullmann das Bauprojekt der neuen Kurparkliegenschaften mit Konzerthalle und Haus des Gastes erläuterte. Beim anschließenden Stopp im Weingut Maibachfarm stellten Marius Schäfer und Marko Dejanovic das neun Hektar große, biologische und ökologische Weingut vor. Auch den Hoftieren, Schafen, Alpakas und Esel stattete die Delegation einen Besuch ab. Einen spannenden und informativen Abend, erlebten die Deutschen Weinmajestäten bei einem besonderen 3-Gänge-Menü mit passenden Ahrweinen in der Eifelstube in Ahrweiler.

Freitags nahm Betriebsleiter Alexander Müller vom Ahrweiler Winzerverein die Damen mit in die Weinlagen bei Ahrweiler und präsentierte ausdrucksstarke Spätburgunder von den nährstoffreichen Grauwackeböden rund um die mittelalterliche Altstadt. Von dort ging es zur Dokumentationsstätte Regierungsbunker, wo Gästeführerin Marlies Blumenthal die Weinmajestäten mit einer detailreichen Führung in die Zeit des Kalten Krieges versetzte. Zum Abschluss kehrte das deutsche Wein-Trio im Winzerhof Körtgen ein. Christof Körtgen erläuterte den Gästen bei einer Kellerführung nicht nur die Weinproduktion, sondern auch die hauseigene Sektherstellung.

Die Deutsche Weinkönigin Eva Brockmann und ihre Prinzessinnen Jessica Himmelsbach und Lea Baßler zeigten sich begeistert von den Schönheiten des Ahrtals und den Besonderheiten der Weinproduktion an der Ahr. Sehr beeindruckt waren die drei Weinmajestäten vom Engagement der Winzer, Weingüter und Genossenschaften im Wiederaufbau und Neubau. In allen Weingütern haben sie den direkten Austausch mit den Akteuren gesucht, um national und international als authentische Botschafter für das Ahrtal auftreten zu können. Abschließend resümierte Eva Brockmann: „Ich finde die Menschen an der Ahr und vor allem ihre Einstellung faszinierend. Der Zusammenhalt in der Region ist sofort spürbar und die Herzlichkeit und Offenheit, mit der wir aufgenommen wurden, fühlte sich sehr familiär an.“

 

 

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„DFB-Punktespiel“ – Vereinsaktion zur EURO 2024

Region/Hennef – Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) hat im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung bei der Trophy Tour im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln acht Vereine ausgezeichnet, die kürzlich beim „DFB-Punktespiel“ den Gold-Status erreicht haben. Die Urkunden übergab vor Ort FVM-Vizepräsident und Ehrenamtsbeauftragter Hans-Christian Olpen.

Die Vertreter*innen der geehrten Vereine umringen zusammen mit Henriette Reker (Oberbürgermeisterin der Stadt Köln), Toni Schumacher (EM-Botschafter der Stadt Köln) und FVM-Vertreter*innen den originalen EM-Pokal. Foto: Stadt Köln / Eduard Bopp

Bei der bundesweiten Vereinsaktion zur UEFA EURO 2024 können Vereine für vielfältige Maßnahmen, die sie in ihrem Verein umsetzen, nicht nur etwas für ihre eigene Vereinsentwicklung tun, sondern gleichzeitig auch Punkte sammeln. So wie bisher 32 Amateurvereine aus dem Verbandsgebiet, die sich seit Beginn der Aktion ins höchste Level der Vereinsaktion spielen konnten.

Die prämierten FVM-Vereine auf einen Blick:

Kreis Bonn: Spielvereinigung Ennert 1911 e.V., SSV Plittersdorf 1922 e.V.

Kreis Sieg: 1. FC Niederkassel 1920/2010 e.V., VfR Marienfeld 1946 e.V.

Kreis Berg: Heiligenhauser SV

Kreis Euskirchen: SG SPORTFREUNDE 69 Marmagen-Nettersheim e.V.

Kreis Aachen: VfL Eintracht Warden 1922 e.V.

Kreis Düren: SC Mausauel Nideggen

Sieben der ausgezeichneten Vereine entschieden sich für ein Trainings-Paket, welches vier Minitore, einen 200€ Wertgutschein für Equipment, zehn Adidas Trainings-Bälle und 20 Leibchen beinhaltet. Einmal wurde als Prämie ein hochwertiges Technik-Paket bestehend aus einem Laptop und einem Lautsprecher abgerufen.

Beim „DFB-Punktespiel“ gibt es drei Level. Mit zunehmender Punktzahl steigen die Vereine stufenweise auf. Wer den Bronze-, Silber- oder sogar Gold-Status im DFB-Punktespiel erreicht, gewinnt Garantiepreise wie beispielsweise ein Trainings- oder ein Technikpaket. In jedem Level warten zusätzliche attraktive Verlosungspreise auf die teilnehmenden Vereine. Schon kleinere Aktivitäten wie beispielsweise die Bewerbung eines Schiri-Lehrgangs durch einen Aushang am Vereinsheim oder der Besuch eines DFB-Mobils lassen den Zählerstand steigen. Je größer die Maßnahme – wie zum Beispiel die Einführung eines neuen Fußballangebots im Verein oder die Kooperation mit einer Schule/Kita – desto mehr Punkte warten auf die Vereine.

Der Festakt fand im Rahmen der Trophy Tour statt, bei der am 5. und 6. April 2024 der originale EM-Pokal in Köln und Umgebung zu sehen war. Neben dem Deutschen Sport & Olympia Museum gastierte die Trophäe am Wochenende auch auf den Sportplätzen der Region beim SC Blau-Weiß Köln 06, SC Borussia Lindenthal-Hohenlind, VfL Sindorf 1928 und SV Erfa 09 Gymnich.

Christos Katzidis, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein, sagt: „Wir wollen im Rahmen der EURO 2024 neben ehrenamtlichem Engagement auch den Amateur- und Jugendfußball in den Mittelpunkt rücken. Wichtig ist uns dabei, die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur in den Amateurvereinen zu unterstützen. Genau da setzt das DFB-Punktespiel an. Durch das Sammeln von Punkten können FVM-Vereine viele attraktive Preise gewinnen: Von praktischen Sachgewinnen, wie Bällen, Leibchen und Tore, die Vereine bei Trainings und im Spiel einsetzen können, bis hin zu einzigartigen Momenten für Ehrenamtliche. Wir laden alle Vereine ein, sich an diesem tollen Punktespiel zu beteiligen.“

So funktioniert das DFB-Punktespiel: Vereinsverantwortliche registrieren ihren Amateurverein auf https://punktespiel.dfb.de. Wichtig: Hierfür ist aus steuerrechtlichen Gründen für die Gewinnpreisvergabe ein Gemeinnützigkeitsnachweis erforderlich. Auf der Webseite zum „DFB-Punktespiel“ finden sich insgesamt 18 Maßnahmen aus vier Kategorien (Spieler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen und Vereinsleben), für deren Umsetzung jeweils 10, 25 oder 50 Punkte gesammelt werden können. In der Online-Übersicht ist für Vereine einsehbar, welchen Punktestand sie erreicht haben und welche Maßnahmen sie noch umsetzen können, um weitere Punkte zu erhalten. Wichtiger Hinweis: Es ist nicht erforderlich, alle 18 Maßnahmen umzusetzen, um das Gold-Level zu erreichen.

Bereits umgesetzte Maßnahmen können die Amateurklubs auch rückwirkend bis zum 1. Juli 2023 geltend machen. Gesammelt werden können die Punkte bis zum 31. Juli 2024. Abhängig vom erreichten Level (Gold, Silber, Bronze) gewinnen die Vereine verschiedene Garantiepreise. In Verlosungen haben sie die zusätzliche Chance auf attraktive Hauptpreise. Das DFB-Punktespiel läuft bis 31. Juli 2024.

Alle Informationen finden sich auf https://punktespiel.dfb.de.

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Politik

Mehr Akzeptanz für Windenergie-Projekte

Region/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen startet Transparenzplattform zur finanziellen Beteiligung – Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: Mit unserer bundesweit einzigartigen Plattform zeigen wir, wie alle Seiten vom Windenergieausbau profitieren.

Nordrhein-Westfalen liegt beim Ausbau der Windenergie bundesweit mit an der Spitze. Um den Zubau für eine unabhängige Energieversorgung und zur Erreichung der Klimaschutzziele weiter zu beschleunigen, kommt es besonders auf die Akzeptanz vor Ort an. Deshalb ermöglicht das Bürgerenergiegesetz NRW die finanzielle Beteiligung der Gemeinden und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner an der Wertschöpfung durch Windenergievorhaben. Das Gesetz sieht außerdem eine sogenannte Transparenzplattform vor, die nun gestartet ist. Ziel der Plattform ist, dass Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden und Vorhabenträger sich unkompliziert über die für sie passendste Beteiligungsmöglichkeit informieren können. Dazu werden Daten und Informationen zu bereits vereinbarten Beteiligungsmodellen gesammelt und öffentlich zu Verfügung gestellt. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das eine solche Transparenzplattform anbietet.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Beim beschleunigten Ausbau der Windenergie setzen wir auf die Akzeptanz der Menschen. Nordrhein-Westfalen geht hier neue Wege und die bundesweit einzigartige Transparenzplattform ist ein entscheidendes Instrument für mehr Beteiligung und Transparenz bei Windenergievorhaben. Auf der Plattform können Bürgerinnen und Bürger über Beteiligungsmöglichkeiten in ihrer direkten Umgebung informieren und sich an die entsprechende Gemeinde oder den Vorhabenträger wenden. Auch die Kommunen und Projektträger profitieren: Sie können sich bei der Ausgestaltung von Beteiligungsmodellen an bestehenden Vereinbarungen orientieren. So zeigen wir in NRW, wie alle Seiten vom Windenergieausbau profitieren.“

Die Transparenzplattform ist Teil des Energieatlas, der vom Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bereitgestellt wird. Auf einer interaktiven Karte können Informationen zu Windenergievorhaben wie Standort, Anlagentyp oder Art der Vereinbarung benutzerfreundlich abgerufen werden. Interessant für Bürgerinnen und Bürger ist insbesondere die Darstellung des Umkreises von 2.500 Metern um die Turmmitte einer Windenergieanlage. Alle Gemeinden, deren Gemeindegebiet sich zumindest teilweise innerhalb dieses Radius befinden, gelten als beteiligungsberechtigt. Außerdem kann die Beteiligungsvereinbarung auch besondere Regelungen für direkte Anwohnerinnen und Anwohner innerhalb dieses Gebiets vorsehen.

Die Transparenzplattform ist hier abrufbar: https://www.energieatlas.nrw.de/maps/Energieatlas/Transparenzplattform.aspx

Weitere Unterstützungsangebote zum Bürgerenergiegesetz im Überblick:

  • Das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium stellt umfassende Informationen zum Gesetz sowie Beratungsmöglichkeiten unter wirtschaft.nrw/buergerenergiegesetz-nrw zur Verfügung. Auf dieser Webseite werden auch häufig gestellte Fragen beantwortet.
  • Die Bezirksregierung Arnsberg übernimmt die Aufgaben der „Zuständigen Behörde“, bei der alle Meldungen und Nachweise eingereicht werden können. Die Meldungen können künftig hier vorgenommen werden: bra.nrw.de/-4999
  • Die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate stellt für eine erfolgreiche Beteiligungsvereinbarung Leitfäden und Beratungsangebote bereit unter energy4climate.nrw/aktuelles/newsroom/buergerenergiegesetz-nrw-einfach-erklaert.

Einen umfassenden Überblick über die Beschleunigung des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen bietet die Seite der Taskforce Windenergie: www.windenergieausbau.nrw.de.

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Neues Karriere-Portal für den Kreis Euskirchen vorgestellt

Euskirchen – Aus dem Kreis Euskirchen, für den Kreis Euskirchen: Landrat Markus Ramers hat vergangene Woche das neue Stellenportal karriere-euskirchen.de vorgestellt. „Im Rahmen der Fachkräfteoffensive schaffen wir mit diesem neuen Portal eine neue und einfache Möglichkeit, um Unternehmen und Arbeitssuchende zusammenzubringen. Wir sind sicher, dass das Matching damit einfacher wird.“

Die Gewinnung von Fachkräften ist von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Allerdings ist die Suche nach geeigneten Fachkräften in bestimmten Branchen derzeit sehr herausfordernd, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. „Das zeigt sich auch an dem Zuspruch, den unser neues Portal noch vor dem offiziellen Startschuss hat. Stand heute haben wir bereits 85 Unternehmen, die hier knapp 200 freie Stellen im Kreis Euskirchen anbieten“, so der Landrat. Ziel sei es, „frischen Wind in unsere Fachkräfteoffensive zu bringen und Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen mit den potentiellen Arbeitskräften zusammenzubringen.“

Das Karriereportal hat mehrere Bonuspunkte. Zum einen ist es kostenlos, d.h. Unternehmen können nach Registrierung ihre freien Stellen hier selbst platzieren. Zum anderen ist es viel mehr als nur ein einziges Stellenportal, denn die Stellenanzeige wird automatisch in 16 weitere Stellenbörsen exportiert – und auch das ist kostenlos für die Unternehmen. Wer darüber hinaus noch weitere Portale belegen möchte, kann dies tun – muss aber dann auch dafür bezahlen.
Wer auf Jobsuche ist, besucht einfach das Karriere-Portal und stöbert nach seinen individuellen Vorlieben. Sollte ein passendes Angebot dabei sein, kann man sich von hier aus direkt beim Unternehmen bewerben.

„Mit 85 Unternehmen und fast 200 Stellenanzeigen haben wir eine gute Basis“, freut sich Wirtschaftsförderin Iris Poth. Sie und ihr Team forcieren in den kommenden Wochen und Monaten die Bewerbung des Portals auf den unterschiedlichsten Wegen, damit die Bekanntheit weiter gesteigert werden kann. Wichtig ist ihr auch, dass das Karriereportal nicht nur für gewerbliche Stellenangebote gedacht ist, sondern auch für Unternehmen aus dem Sozialbereich, für Verwaltungen und sonstige Dienstleister.

Ausbildungs- und Praktikumsplätze können hier ebenfalls beworben werden. „Das ist ein spannendes Gesamtpaket – mit vielen einzelnen Extras, die man in dieser Kombination nicht an jeder Ecke findet“, resümiert Landrat Ramers. Er dankte Max Samer von der Firma „BITE“, die das Projekt technisch ansprechend und benutzerfreundlich umgesetzt hat.

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„Schaufenster in die Verwaltung“ – Ausstellungsreihe im Bürger*innentreff Aachen

Aachen – Wie begegnen wir in Aachen den Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt? Welche Maßnahmen sind im Bereich der Mobilität geplant und was heißt das für Autofahrer*innen, Fußgänger*innen oder Radfahrer*innen? Was unternimmt die Verwaltung, um die Innenstadt zukunftsstark aufzustellen? Mit einer neuen Ausstellungsreihe im Bürger*innentreff im Kapuzinerkarre lädt die Verwaltung alle Aachener*innen ein, miteinander über diese Themen und somit über die Zukunft Aachens ins Gespräch zu kommen. Unter dem Motto „Schaufenster in die Verwaltung“ kann sich hier jede*r über städtische Projekte und Angebote informieren, sich vor Ort mit den Mitarbeiter*innen dazu austauschen und die eigene Meinung einbringen.

„Die Gestaltung der Zukunft Aachens ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Mit unseren Angeboten im Bürger*innentreff bieten wir den Aachener Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich zu beteiligen und eigene Ideen und Anregungen einzubringen. Wir informieren transparent und fördern einen offenen Austausch mit der Verwaltung“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zu der neuen Ausstellungsreihe „Schaufenster in die Verwaltung“.

Im Laufe des Jahres sind wechselnde Ausstellungen zu drei Themenschwerpunkten geplant: Mobilität, Klima und Innenstadtentwicklung. Den Aufschlag macht eine Ausstellung zum Thema „Innenstadt“, die ab sofort zu den Sprechstunden im Bürger*innentreff, dienstags 14 bis 16 Uhr und mittwochs 12 bis 16 Uhr, bis Ende Juni geöffnet ist. Hier kann man sich anschauen, welche Maßnahmen im Rahmen des Zukunftsprozesses Innenstadtmorgen geplant sind, welche Menschen hinter den Projekten stehen und auch sich selbst mit der eigenen Perspektive im Dialog mit den städtischen Mitarbeiter*innen einbringen. „Wir freuen uns auf alle, die vorbeikommen, die mit uns in den Austausch gehen möchten und somit auf Mitstreiter*innen bei der Mission, die Aachener Innenstadt zukunftsstark aufzustellen“, sagt das Team des Citymanagements der Stadt Aachen.

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Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings hat nun eine PAGID Racing Kurve

Nürburg – Neues Namensrecht an der Grand-Prix-Strecke –
Rennteams fahren ab sofort durch die PAGID Racing Kurve -Partnerschaft mit Driving Academy, Kartbahn sowie Mitglied im Business-Club – Vertrag läuft bis 2026 – Die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings hat eine neue Kurve. Als Herzstück einer umfangreichen Partnerschaft hält PAGID Racing ab sofort das Namensrecht an der ersten Rechtskurve der sogenannten Müllenbachschleife. Darüber hinaus wird die Marke, die seit 30 Jahren mit ihren Bremsbelägen im Motorsport und High Performance Segment erfolgreich ist, Partner der Nürburgring Driving Academy und engagiert sich in der ring°kartbahn sowie im Nürburgring Business Club. Die Partnerschaft ist zunächst auf drei Jahre angelegt und läuft bis 2026.

Die „Chill & Brake Zone“ von PAGID Racing in der ring°kartbahn bietet den Besuchern Raum für eine Erholung neben der Strecke. Darüber hinaus spielt der Name der Zone auf den nahegelegenen Bremspunkt nach der langen Geraden der Kartbahn an. Foto: Gruppe C Photography

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Nürburgring Driving Academy stattet PAGID Racing auch die Formel-Fahrzeuge des Nürburgrings mit hochwertigen, asbestfreien Rennbremsbelägen aus und hilft somit den Kunden des Rings in Zukunft dabei, den perfekten Bremspunkt zu erwischen. Bei den Formel-Trainings der Driving Academy kann jeder bei verschiedenen Kursangeboten ins Cockpit steigen. In der ring°kartbahn sorgt PAGID Racing dafür, dass Gäste sich auch neben der Strecke wohl fühlen und richtet eine „chill and Brake Zone“ für die Besucher ein. Darüber hinaus nutzt die Performance-Marke mit einer Mitgliedschaft im Nürburgring Business Club die Angebote der Networking-Plattform der Rennstrecke. Über 50 Firmen, die sich am Nürburgring engagieren, sind hier bereits miteinander verbunden.

„Wir freuen uns sehr über die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Nürburgring. Durch die enorm hohen Ansprüche an Fahrer und Fahrzeug, ist der Nürburgring bereits seit Jahrzehnten ein sehr wichtiger Standort für die Marke PAGID Racing, wobei er nicht nur als Teststrecke für unsere hochwertigen Reibmaterialien dient sondern auch das zentrale Bindeglied zu unseren Partnern darstellt, die dort erfolgreich Jahr für Jahr Rennen bestreiten“, erklärt Carolin Leo, Global Brand Marketing Manager von PAGID Racing.

„Das Engagement von PAGID Racing über mehrere Module unserer Destination Nürburgring hinweg zeigt, wie vielseitig und gleichzeitig zielgerichtet sich Partner an unserer Rennstrecke präsentieren können. Wir sind stolz, PAGID Racing vom werblichen Engagement an der Strecke bis hin zum sinnvollen Einsatz der hochwertigen Produkte des Unternehmens im Rahmen der Nürburgring-Angebote, eine solche Bandbreite bieten zu können. So wird eine Partnerschaft auch inhaltlich gelebt und vor allem auch für unsere Kunden erlebbar“, freut sich Nürburgring-Geschäftsführer Christian Stephani.

Zu PAGID Racing und TMD Friction
PAGID Racing ist Performance-Marke von TMD Friction, einem führenden globalen Anbieter von hochwertigen Bremsbelaglösungen für die Automobil- und Bremsenindustrie. TMD Friction beschäftigt weltweit mehr als 4.200 Mitarbeiter an Standorten in Europa, den USA, Brasilien, Mexiko, China und Japan. Das Unternehmen entwickelt und produziert Scheiben- und Trommelbremsbeläge für Pkw und Nutzfahrzeuge, abgerundet wird das Produktportfolio durch die Marke PAGID Racing im Motorsport und High Performance Segment und ist in diesem Bereich seit mehr als 30 Jahren weltweit erfolgreich.