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Aachener Stadtparklauf geht am 2. Juni 2024 in die zweite Runde!

Aachen – Das Konzept für die neue Laufveranstaltung im Herzen der Stadt ist aufgegangen. Nach dem gelungenen Auftakt im letzten Jahr findet am Sonntag, 2. Juni 2024, die zweite Auflage des Aachener Stadtparklaufs by CAROLUS THERMEN statt. Die Veranstaltung war von der Leichtathletikabteilung der Alemannia Aachen als Nachfolger des ehemaligen Tivoli- Laufs ins Leben gerufen worden mit einem Parcours, der durch die historische Parkanlage im Herzen der Stadt führt, die von ihren Besuchern für ihre Blumengärten, ausladenden
Wiesenflächen und uralten Bäume besonders geschätzt wird.

Angeboten werden wieder ein 2 km-Lauf (1 Runde), ein 4 km-Lauf (2 Runden) und ein 8 km- Lauf (4 Runden) sowie ein kurzer Bambinilauf (ca. 300 m). Die Veranstaltung richtet sich dabei vor allem an Freizeitsportler und Familien, die 8 km-Strecke bietet aber auch
ambitionierten Läuferinnen und Läufern eine echte Herausforderung. Durch das großzügige Engagement der beteiligten Sponsoren (Carolus Thermen Aachen, STAWAG, NetAachen) bleiben die Startgebühren auf dem moderaten Vorjahresniveau: 8 Euro für Jahrgänge 2008
und jünger bzw. 12 Euro für Jahrgänge 2007 und älter. Für den Bambinilauf fallen keine Gebühren an.

Die Siegerinnen und Sieger dürfen sich auf attraktive Preise freuen, die von den Sponsoren beigesteuert werden. Dr. Peter Besting, Abteilungsleiter Leichtathletik des TSV Alemannia Aachen e.V., freut sich: „Unser Konzept für einen frühsommerlichen Gute-Laune-Lauf für Jedermann scheint voll aufgegangen zu sein. Die Resonanz im letzten Jahr mit über 600 Anmeldungen und ausnahmslos strahlenden Gesichtern hat uns schier überwältigt. Nun hängt die Messlatte hoch, aber die Motivation, auch diesmal wieder eine tolle Veranstaltung zu organisieren, könnte nicht besser sein.“

Björn Jansen, Geschäftsführer der Carolus Thermen Aachen, stimmt zu: „Wir freuen uns sehr, als Hauptsponsor zum großartigen Erfolg des Stadtparklaufs beitragen zu können. Die Laufstrecke ist sehr schön ausgewählt und es wird auch diesmal wieder ein umfassendes
Begleitprogramm mit zahlreichen Angeboten für Jung und Alt geben. Das Engagement des Alemannia-Organisationsteams und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer verdient unser aller Anerkennung und Unterstützung.“ „Auch wir rufen alle Aachenerinnen und Aachener gern auf, am 02. Juni in den Stadtpark zu kommen, um selbst zu laufen, um die Läufer anzufeuern oder um beim Picknick mit Familie und Freunden einen Sommertag im Park zu genießen. Wir selbst werden auch wieder mit einem Laufteam an den Start gehen und hoffen, dass unser Beispiel Schule macht,“ erläutert Vanessa Grein für die STAWAG. „Und da uns vor allem die Familien am Herzen liegen,
steuern wir auch diesmal gern Medaillen und Urkunden für den Bambinilauf und Siegerpreise für den 2km-Schülerlauf bei.“

Jörg Minten, Leiter Privatkunden bei NetAachen, sieht das ganz ähnlich: „Nicht zuletzt mit dem NetAachen-Domspringen engagieren wir uns ja schon seit vielen Jahren für den Sport in der Region und pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Alemannia Aachen, zu der der Stadtparklauf eine wunderbare Ergänzung ist. Auch wir stellen natürlich ein Läuferteam. Unsere Mitarbeiter verbinden mit dem Stadtpark auch unser frisch gestartetes Großprojekt zum dortigen Ausbau des Glasfasernetzes, mit dem etwa 2500 Haushalte Zugang zu
Highspeed-Internet im Gigabitbereich erhalten.“

Der Aachener Stadtpark ist ganz sicher jederzeit einen Spaziergang wert – aber am 2. Juni lohnt sich der Besuch ganz besonders, denn dann heißt es: Mitlaufen oder zuschauen beim zweiten Aachener Stadtparklauf by CAROLUS THERMEN!

Anmeldung und weitere Infos unter www.stadtparklauf-aachen.de.

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News

Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier – Einige Veranstaltungen werden live übertragen

Region/Trier – „Mit dir!“: Unter diesem Leitwort stehen die Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier vom 12. bis 21. April. Die herzliche Einladung nach Trier gilt allen Interessierten – wer jedoch keine Zeit oder Möglichkeit hat, in die Domstadt zu kommen, kann einige Angebote des Bistumsfestes online oder bei den nichtkommerziellen Regionalfernsehsendern OK54, OK4 und naheTV sehen.

Folgende Veranstaltungen werden live übertragen:

  • das Pontifikalamt am Freitag, 12. April um 17 Uhr zur Eröffnung der Heilig-Rock-Tage mit Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) und Bischof Dr. Felix Genn (Münster);
  • das Abendlob am Freitag, 12. April um 21 Uhr mit Bischof Genn und dem Paderborner Domchor;
  • das Pontifikalamt am Montag, 15. April um 17 Uhr speziell für Ehejubilare mit Weihbischof em. Franz Josef Gebert;
  • der ökumenische Gottesdienst am Mittwoch, 17. April um 18.30 Uhr mit Bischof Ackermann, mitgestaltet vom Arbeitskreis „Queer im Bistum Trier“;
  • das Abendlob am Mittwoch, den 17. April um 21 Uhr mit Dr. Samuel Acloque und dem Vokalensemble des Trierer Domchors;
  • das Pontifikalamt des Priester- und Ordenstags am Donnerstag, 18. April um 17 Uhr mit Bischof Ackermann;
  • der Gottesdienst am Samstag, 20. April um 17 Uhr mit Bischof Ackermann, mitgestaltet unter anderem von den muttersprachlichen Gemeinden und begleitet von den Chören des Kirchenmusiktags;
  • das Abendlob am Samstag, 20. April um 21 Uhr mit den Prof. Dr. Carolin Neuber und Lara Mayer (Trier) sowie dem Duo „KlezKlavinet“;
  • die Abschlussvesper am Sonntag, 21. April um 18 Uhr mit Bischof Ackermann.

Die Übertragungen können überall online verfolgt werden unter https://ok54.de/religion; dort können sie auch nach der Liveausstrahlung noch abgerufen werden. Zusätzlich sind sie in Haushalten mit Kabelanschluss in den Sendegebieten von OK54 (www.ok54.de), OK4 (www.ok4.tv) und naheTV (www.ok-nahetv.de) in den Fernsehprogrammen dieser drei Sender zu sehen; das Fernsehprogramm von OK54 wird außerdem zum Beispiel in Telekom MagentaTV und Zattoo eingespeist.

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Erster mit Wasserstoff betriebener Gelenkbus im Kreisgebiet Düren präsentiert

Düren – Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Montag der erste Wasserstoff-Gelenkbus der Firma Solaris auf dem Betriebshof der Rurtalbus GmbH in Düren präsentiert. „Wir werden dieses Fahrzeug bis Mitte April im Regelbetrieb testen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der Gelenkbus „Urbino 18 Hydrogen“ ist 18 Meter lang, 3,3 Meter hoch, kann bis zu 140 Passagiere transportieren und fasst über 50 Kilogramm Wasserstoff. Bei idealen Bedingungen, die von der Topografie (Geländeeigenschaften) und den Temperaturen abhängen, ist eine Reichweite von rund 350 Kilometern realistisch. Gestern gab es eine Probefahrt mit Landrat Wolfgang Spelthahn, Mitarbeitenden sowie Mitgliedern des Aufsichtsrates der Rurtalbus GmbH, Fraktionsmitgliedern und Medienvertreterinnen und -vertretern. Christian Hoverath, der Geschäftsführer der Rurtalbus GmbH, eröffnete das Treffen: „Es gibt kein besseres Testgebiet als den Kreis Düren – wir haben die hügelige Eifel, das flachere Jülicher Bördeland, Städte sowie ländliche Regionen. Mitte des Jahres ist eine Ausschreibung für Wasserstoff-Gelenkbusse geplant, damit unsere Flotte noch emissionsfreier wird.“ Insgesamt 20 Wasserstoff-Busse der Firma Solaris mit einer Länge von zwölf Metern sollen bereits im November ausgeliefert werden. Philipp Mac, Regionalvertreter von der in Polen ansässigen Firma Solaris, erklärte alle Details zu dem Wasserstoff-Gelenkbus, der seit 2022 auf dem Markt ist. Übrigens wird CO2 als Kältemittel genutzt und die Klimatisierung läuft über eine Wärmepumpe – damit wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt.

Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich über die Fortschritte in der Wasserstoff-Modellregion Kreis Düren. Bald soll am Jülicher Brainergy Park grüner Wasserstoff aus Sonnenenergie produziert werden. Unter anderem ist dort eine Tankstelle für alle Fahrzeugklassen – also auch für Busse – geplant. Ziel ist die vollständige Umstellung der Diesel-Flotte auf H2-Busse – insgesamt werden also 180 Wasserstoff-Busse die Menschen sicher durch das Kreisgebiet transportieren. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit Solaris einen qualitativ hochwertigen Hersteller gefunden haben, der unseren Anforderungen entspricht. Wir brauchen größere Busse, die zu Stoßzeiten viele Menschen komfortabel von A nach B bringen. Gerade in einem Flächenkreis wie dem Kreis Düren mit seinen 945 Quadratkilometern ist die Nutzung von Wasserstoff absolut sinnvoll. Auf langer Strecke ist ein mit Wasserstoff betriebener Bus gegenüber einem Elektro-Bus im Vorteil“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Außerdem machte er darauf aufmerksam, dass im täglichen Betrieb auch die kurze Ladezeit von neun bis zwölf Minuten von Vorteil sei. „Wir wollen ein positives Beispiel sein. „Der Kreis Düren will bis 2035 klimaneutral sein. Der Einsatz von Wasserstoff-Bussen im Nahverkehr ist einer von vielen wichtigen Bausteinen“, sagte der Landrat. Geplant sind ebenfalls ein Wasserstoff-Rettungswagen und mit H2 betriebene Züge. Der Wasserstoff-Gelenkbus wird nun vom Personal der Rurtalbus GmbH genau unter die Lupe genommen und fährt noch bis Donnerstag, 18. April, durch den Kreis Düren.

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Tourismus

maiPARK lädt am 1. Mai in den Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler ein

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Mit Jazz, Klassik, Chorgesang und Maibowle den Frühling begrüßen – Mittwoch, den 1. Mai, sollten sich Freunde von Jazz-Musik, Klassik und Chorgesang vormerken. Denn am Maifeiertag ab 11 Uhr öffnet die Kleine Bühne im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler unter dem Titel „maiPARK“ zum musikalischen Start in den Frühling. Die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH hat ein buntes Musikprogramm zusammengestellt. Dazu gibt es kleine Speisen und Getränke. Eine leckere Maibowle darf dabei natürlich nicht fehlen.

Der Tag startet um 10.30 Uhr mit einem Sektempfang für die Besucher. Den musikalischen Auftakt macht um 11 Uhr der MFC Bad Neuenahrer Männerchor 1862 und Frauenchor. Frei nach dem Motto „Der Mai ist gekommen“ präsentiert der Chor unter Leitung von Jürgen Rieser sein diesjähriges Maikonzert. Auf dem Programm stehen nicht nur Frühlingslieder, sondern auch Schlager und Popsongs, wie beispielsweise „You raise me up“ oder „Über den Wolken“. Dazwischen gibt es auch Klaviersolos von Harald Meyer und Lieder zum Mitsingen.

Um 14 Uhr startet das Konzert der Pianistin Roswitha Lohmer mit Werken von Mozart, Beethoven und Chopin. Die in Leverkusen geborene Musikerin erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen München, Hamburg und Köln. Eine weitgespannte Konzerttätigkeit führte sie durch mehr als vierzig Länder der Welt, unter anderem nach Russland, Japan, China sowie die USA. Als Solistin spielte sie mit zahlreichen Orchestern in Europa, Asien, Süd- und Mittelamerika, beispielsweise mit dem Staatlichen Orchester St. Petersburg und der Zentralen Chinesischen Philharmonie Peking.

Gegen Abend um 17.30 Uhr erwartet die Gäste das Gitarren-Konzert „Jazz meets Klassik“. Das „Jazando Guitar Duo“ von Christoph Steiner und Jost Edelhoff verbindet klassische Themen von Bach, Mozart und Rossini mit Jazz, Gipsyswing und Latin. Metamorphosen und Stilbrüche lassen Altes neu und Neues alt erscheinen. So entsteht ein neuer Sound, eine einzigartige Verbindung von Klassik mit Jazz. Die ursprünglichen Melodien vergangener Jahrhunderte werden mit neuen Improvisationen fast unmerklich durch besondere Momente erweitert. Die beiden Musiker loten dabei die Klangvielfalt der akustischen Gitarre – Nylonstring und Steelstring- sowie die Nuancen des Duospiels aus.

Tagestickets gibt es zum Preis von 12 € (ermäßigt 9 €) im Vorverkauf unter ticket.ahrtal.de oder in den Tourist-Informationen Bad Neuenahr und Ahrweiler.

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Wirtschaft

Weltmarktführer aus Düren gewinnt AFS New Product Award

Düren – Mit einer revolutionären Einheit zur Mikroplastikseparation wird erneut ein Produkt der GKD Group mit dem AFS New Product Award ausgezeichnet. Nach den Geweben VOLUMETRIC und POROMETRIC erhält mit der VORTEX Separationseinheit zum dritten Mal eine Innovation aus dem Hause GKD den US-Award.

Nachdem bereits das VOLUMETRIC Gewebe im Jahr 2016 und das POROMETRIC Gewebe im Jahr 2013 den AFS New Product Award erhalten haben, macht die neue VORTEX Separationseinheit von GKD den Dreierpack komplett. Mit dem Award zeichnet die American Filtration & Separation Society (AFS) jedes Jahr den bedeutendsten neuen Produktbeitrag im Bereich Filtration und Separation aus.
Die von GKD in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Startup CLEANR entwickelte Vortex-Technologie basiert auf der innovativen Anwendung von Wirbelströmungen. Die entsprechende Inspiration fanden die beiden Unternehmen dabei in der Natur: Die Separationseinheit ist an den natürlichen Prozess angelehnt, durch den Mantarochen und Walhaie ihre Nahrung filtern, ohne dass ihre Kiemen verstopfen.

Durch Biomimetik ist es GKD und CLEANR gelungen, eine Einheit zu entwickeln, die mit ihrer spiralförmigen Geometrie einen kontinuierlichen Wirbel erzeugt. Durch die so entstehende zentripetale Kraft können Partikel wie beispielsweise Mikroplastikpartikel effizient vom flüssigen oder gasförmigen Trägermedium getrennt werden.
Erfolgreich getestet wurde die Separationseinheit bereits in Waschmaschinen. Dort entfernt die Produktinnovation mehr als 90 Prozent der Mikroplastikfasern aus Waschmaschinenabwässern. Die Anwendungsgebiete reichen allerdings noch deutlich weiter: GKD arbeitet bereits an Lösungen, die von der Trinkwasserfiltration über Luftreinigungssysteme bis hin zu spezifischen Anwendungen in der Automobilindustrie reichen. So wird die VORTEX Separationseinheit zu einem breit einsetzbaren Hoffnungsträger im Kampf gegen das global wachsende Mikroplastikproblem.

Im Vergleich zu herkömmlichen Filtrationstechniken wie Dead-End und Cross-Flow bietet die VORTEX Separationseinheit eine wesentlich längere Lebensdauer und eine um nachweislich bis zu 300 Prozent höhere Partikelfiltrationseffizienz. Darüber hinaus minimiert oder eliminiert sie die Notwendigkeit für zusätzliche Fluidpumpen und vermeidet den häufigen Wartungsaufwand konventioneller Systeme durch das innovative Selbstreinigungsprinzip der Wirbelströmung. Darüber hinaus kann die Einheit durch ihre modulare Bauweise auch in bestehende Filtrationssysteme integriert werden.

„Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung und freue mich, dass es uns bei GKD gelungen ist, erneut zu beweisen, dass innovative Lösungen im Bereich der Filtration und Separation dabei helfen können, dass die Natur weniger belastet wird“, unterstreicht Markus Knefel, Senior Manager Product Pre-Development & Development bei GKD. „Die Vortex-Technologie von GKD wird bereits in der Filtration von Mikroplastik aus Waschmaschinenabwasser, erfolgreich eingesetzt. Die Technologie hat das Potenzial, die Filtrationsleistung auch in anderen Anwendungsbereichen auf ein neues Niveau zu heben.“

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3. Frühjahrskonzert des Polizeiorchesters NRW – Der Kartenverkauf beginnt am 15. April

Kall-Gemünd – Dirigent Scott Lawton gastiert mit seinem NRW-Ensemble am Sonntag, 12. Mai, im Großen Kursaal in Gemünd zum 15. Mal zugunsten der Hilfsgruppe Eifel – Willi Greuel rechnet mit einem ausverkauften Haus – Schon fast 50.000 Euro für die Kaller Kinderkrebshilfe eingespielt.

Das Landespolizeiorchester NRW unter Leitung seines Dirigenten Scott Lawton ist am Sonntag, 12. Mai, erneut im Kreis Euskirchen zu Gast, um die Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. Nach dem großen Erfolg beim zwölften Neujahrskonzert der Polizeimusiker im Januar dieses Jahres in Gemünd, und nach zwei ausverkauften Frühlingskonzerten in der Hellenthaler Grenzlandhalle in den Jahren 2022 und 2023, hat das Orchester der Hilfsgruppe angeboten, in diesem Jahr ein drittes Frühjahrskonzert im Gemünder Kursaal zu geben.

Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel ist den NRW-Polizeimusikern dankbar dafür, dass das Orchester der Hilfsgruppe seit vielen Jahren die Treue hält. Er rechnet auch diesmal wieder mit einem ausverkauften Haus. Musikfreunden rät Greuel deshalb, sich rechtzeitig um die Karten zu bemühen. Der Kartenvorverkauf, so Greuel, starte am 15. April.

Es ist inzwischen das 15. Konzert, das das Polizeiorchester zu Gunsten der Hilfsgruppe Eifel gibt. Fast 50.000 Euro hat das Ensemble dabei für den Kaller Verein eingespielt.  Das 3. Frühjahrskonzert am 12. Mai beginnt um 17 Uhr, Einlass in den Kursaal ist ab 16 Uhr. Schirmherr ist Landrat Markus Ramers.

Karten für 18 Euro im Vorverkauf sind ab dem 15. April zu bekommen im Gemünder „Eifel-Lädchen“ (Dreiborner Straße 38), in Hellenthal bei „Foto Hanf“ (Kölner Straße 45), in Mechernich in der „Bücherei Schwinning“ (Dr. Felix-Gerhardus-Straße 11), in Schleiden beim „Schuh & Sport Müller“ (Vorburg), in Kall in der Postfiliale im „Rewe-Center Pauly“ und im Internet unter www.tickets.hilfsgruppe-eifel.de  erhältlich. An der Abendkasse kosten die Eintrittskarten, wenn noch vorhanden, 20 Euro. (Reiner Züll)

 

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Wirtschaft

Gründungs-Wettbewerb „Pioniergeist 2024“ in Rheinland-Pfalz gestartet

Region/Mainz – Preisgelder im Gesamtwert von 30.000 Euro zu gewinnen – Pioniergeister gesucht: Existenzgründende, die sich in den Jahren 2020 bis 2024 selbstständig gemacht, ein Unternehmen übernommen haben oder dieses Jahr bis zum 30. Juni gründen werden, können sich ab sofort bis zum 30. Juni 2024 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2024“ bewerben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist-rlp.de abrufbar.

Gewinnerunternehmen profitieren neben dem Preisgeld auch von der Medienresonanz rund um die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz vergeben.

 

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Kunst & Kultur

Fröhliches Zuckerfest! – Über 4.580 Kinder in Euskirchen erhalten Dattelgebäck

Euskirchen – Anlässlich des Zuckerfestes zum Ende des Ramadan verteilte Bürgermeister Sacha Reichelt gemeinsam mit Vertretern des Integrationsrates köstliches Dattelgebäck in der Kita Robert-Koch-Straße.

Der Integrationsrat hat erneut alle Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen der Stadt Euskirchen zur Feier des Zuckerfestes eingeladen. Hierzu wurde den Kindern ein exklusiv für dieses Fest von der Bäckerei Kaminiarz kreiertes Dattelgebäck überreicht. Insgesamt wurden über 4.580 Kinder mit dieser Leckerei versorgt.

Mit Spannung erwarteten die Kita-Kinder den Besuch der Delegation und freuten sich darauf, den Bürgermeister einmal persönlich zu treffen. Zur Begrüßung hatten die Kinder ein herzliches mehrsprachiges Lied einstudiert. Gemeinsam genossen alle das süße Dattelgebäck.

Die Veranstaltung bot nicht nur die Gelegenheit, die Bedeutung des Zuckerfestes zu feiern, sondern auch die Vielfalt und Integration innerhalb der Gemeinschaft zu würdigen. Die Stadt Euskirchen wünscht allen Feiernden ein fröhliches Zuckerfest.

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News

Quo vadis Bad Neuenahr-Ahrweiler? – Ziel: Kurort zukunfts- und wettbewerbsfähig aufstellen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Wie soll sich der Gesundheitsstandort Bad Neuenahr-Ahrweiler aufstellen, um sich künftig am Markt behaupten zu können? Dieser Frage nimmt sich die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH (ABMG) mit der Erarbeitung eines Kurortentwicklungskonzeptes sowie in verschiedenen Beteiligungsformaten nun umfassend an.

Am 9. April fiel dazu der Startschuss. Die regionale Tourismus und Marketing GmbH hatte zur ersten Lenkungsgruppen-Sitzung geladen und somit das erste Gremium in diesem Rahmen konstituiert. Weitere Beteiligungsformate wie Expertenrunden, Onlinebefragungen und Workshops sind ebenfalls zur Erarbeitung des Kurortentwicklungskonzeptes vorgesehen und werden im Laufe des Jahres 2024 folgen. „Es ist wichtig, dass Vertreter aller relevanten Branchen und natürlich auch Einwohner mit einbezogen werden. Die Lenkungsgruppe setzt sich zum Beispiel aus Vertretern der Gesundheitswirtschaft, des Tourismus, des Einzelhandels, der Weinwirtschaft und weiteren zusammen. Das ist wichtig, um ein ganzheitlich betrachtetes Konzept zu erhalten“, erläuterte Jan Ritter, Geschäftsführer der Tourismus und Marketing GmbH.

Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft, ergänzt: „Wir freuen uns, dieses wichtige Thema einer bislang fehlenden Leitstrategie endlich angehen zu können. Die Flutkatastrophe ließ ein solches Konzept verständlicherweise zunächst nochmals in den Hintergrund rücken.“ Sie führt weiter aus: „Gerade vor dem Hintergrund von aktuellen Markt- und Gesetzesänderungen muss sich Bad Neuenahr-Ahrweiler zukunfts- und wettbewerbsfähig aufstellen. Das Wunsch- und Wahlrecht von Reha-Patienten ist seit Juli 2023 beispielsweise stärker gewichtet worden. Das bedeutet: Kurorte müssen attraktiv sein, um sich von anderen Kurorten abzuheben. Die ambulante Vorsorgekur ist seit Januar 2022 wieder Pflichtleistung der Kassen und im Wellnessbereich steigt weiter die Nachfrage. Dies sind alles Entwicklungen in gesundheitstouristischen Bereichen, auf die es sich auszurichten gilt.“

Auch das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal 2025, welches seit Februar 2024 vorliegt, kam zu dem Ergebnis, dass eine solche vertiefende Betrachtung des Gesundheitsstandortes Bad Neuenahr-Ahrweiler notwendig ist. Die Erarbeitung des Kurortentwicklungskonzeptes wird demnach als ein wesentliches Leitprojekt aus dem Nachhaltigen Tourismuskonzept Ahrtal 2025 umgesetzt. Entsprechende Fördermöglichkeiten wurden hierfür seitens des Landes in Aussicht gestellt.

Auch Andreas Lambeck, neu im Geschäftsführer-Trio der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, blickt dem Konzeptentwicklungsprozess positiv entgegen: „Ziel sollte am Ende ein pragmatischer und realistischer Maßnahmenplan sein, der konkrete Potenziale und Handlungsempfehlungen ausweist, die dann auch gemeinschaftlich für den Gesundheitsstandort Bad Neuenahr-Ahrweiler realisiert werden können.“ Bürgermeister Guido Orthen fügt hinzu: „Gerade mit Blick auf die Gesundheitswirtschaft sollte das Kurortentwicklungskonzept die Potenziale des Klinikstandorts aufgreifen und weiterentwickeln, sind es doch die Kliniken, die zu den großen Wirtschaftsmotoren zählen und unsere Stadt besonders mitprägen.“ Über Marketingansätze, Handlungsfelder, Infrastrukturen und Angebote wird sich im Rahmen der Erarbeitung des Kurortentwicklungskonzeptes in den nächsten Wochen und Monaten ausgiebig auszutauschen sein.

Der Ergebnisbericht samt Maßnahmenplan soll Ende 2024 vorliegen. Begleitet wird der Prozess vom Beratungsunternehmen ift Freizeit- und Tourismusconsulting, welches auch bereits das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal 2025 betreut hat, und Stadt sowie Region mittlerweile bestens kennt.

Infos zum Gesundheitsstandort Bad Neuenahr-Ahrweiler:

Bad Neuenahr ist seit mehr als 165 Jahren Heilbad und damit der Gesundheit verpflichtet. Im Wandel der Zeit wurde aus dem traditionsreichen Heilbad eine moderne Gesundheitsstadt. Neben perspektivisch wieder 12 Kliniken und Reha-Einrichtungen befinden sich hier über 100 niedergelassene Fachärzte sowie mehr als 50 Therapie-Praxen. Als staatlich anerkannter Kurort hält Bad Neuenahr zahlreiche Gesundheitseinrichtungen wie Heilquelle, Kurpark, Therme, Medizinische Kurwanderwege, Trimm-Dich-Pfad, etc. vor. Nur in anerkannten Kurorten können Kuren nach § 23 Abs. 2 SGB V durchgeführt werden.

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Kunst & Kultur News

Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Aachener*innen auf den Karlspreis einstimmen

Aachen – Das Programm umfasst rund 40 Veranstaltungen, Projekte und Auftritte aus unterschiedlichen Bereichen – Ausstellungen, Konzerte und Filmvorführungen, Lesungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises wird am 7. Mai der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben, der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist. Im Rahmen des Wettbewerbs haben sich hunderte Jugendliche aus allen Mitgliedsländern der EU mit einer Rekordzahl von über 500 Projekten für die Auszeichnung beworben.

Am Himmelfahrtstag, 9. Mai, werden der Präsident der Konferenz der Europäischen Rabbiner, Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, und die jüdischen Gemeinschaften in Europa mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet. Wie in den Jahren zuvor haben die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung im Vorfeld der Auszeichnung wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt, das auf die Verleihung des Karlspreises vorbereiten soll. Dieses Programm stellte heute (9. April) der Vorsitzende des Karlspreisdirektorium, Dr. Jürgen Linden, in einem Pressegespräch im Haus Löwenstein vor.

Mit der Auszeichnung von Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt und den jüdischen Gemeinschaften in Europa würdigt das Karlspreisdirektorium das herausragende Engagement des Oberrabbiners für den Frieden und die europäischen Werte, für Toleranz, Pluralismus, Verständigung und für den interreligiösen Dialog. Zugleich setzt der Karlspreis das Signal, dass jüdisches Leben selbstverständlich zu Europa gehört und in Europa kein Platz für Antisemitismus sein darf.

Fester Bestandteil des Karlspreises

Das Rahmenprogramm zur Karlspreisverleihung gehört seit 1991 zum festen Bestandteil des Karlspreises. Seitdem wurden weit über 1.000 Programmpunkte konzipiert und umgesetzt, unter anderem zu den Staaten: (damalige) Tschechoslowakei, Frankreich, Spanien, Norwegen, Österreich, Niederlande, Polen, Großbritannien, USA, Ungarn, Vatikan, Irland, Italien, Luxemburg, Litauen, Belgien, Portugal, Rumänien, Belarus und Deutschland.

Mit den Veranstaltungen des aktuellen Rahmenprogramms sind alle Bürger*innen eingeladen, Einblick in eine jahrtausendealte Kultur zu nehmen, die Europa maßgeblich mitgeprägt hat, und gemeinsam über die großen aktuellen Herausforderungen zu diskutieren. Dabei sollen wie selbstverständlich die Ziele ins Zentrum rücken, für die der Karlspreis seit fast 75 Jahren steht: Frieden und Freiheit in einem einigen Europa, einem Europa der Menschenrechte, der Demokratie, der Gerechtigkeit, der Solidarität und der Toleranz.

Das Programm umfasst rund 40 Veranstaltungen, Projekte und Auftritte aus unterschiedlichen Bereichen – Ausstellungen, Konzerte und Filmvorführungen, Lesungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. Im Rahmen eines Pre-Events mit dem Konzert sowie einer Dialogrunde von Igor Levit wurde unter dem Titel „Ja zu Jüdischem Leben in Europa. Nein zu jeder Form von Antisemitismus“ in diesem Jahr bereits vor der Bekanntgabe des Rahmenprogramms ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.

Starkes Signal gegen Antisemitismus

Dr. Jürgen Linden betonte im Pressegespräch, dass der aktuelle Karlspreis und auch das Rahmenprogramm ein starkes Signal gegen den grassierenden und gefährlichen Antisemitismus setze und gleichzeitig bekräftigen soll, dass jüdisches Leben selbstverständlich zu Europa gehört und in Europa kein Platz für Antisemitismus sein dürfe. Gleichzeitig wolle man sich nicht im derzeitigen Nahost-Konflikt positionieren. Man unterstütze dagegen Pinchas Goldschmidt in der festen Überzeugung, dass heute mehr denn je Dialog notwendig sei, „um sicherzugehen, dass dieses Jahrhundert nicht wie das letzte in Blutvergießen und Krieg, in Verzweiflung und Hass gipfelt“.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die sich derzeit auf einer Dienstreise befindet, gab zum diesjährigen Rahmenprogramm die Botschaft mit auf den Weg, dass sie an den zwei Tagen des Karlspreis Live auf ein unbeschwertes Fest des Friedens, des Dialogs und der Vielfalt hoffe. Menschen aller Religionen und Glaubensrichtungen seien ganz herzlich eingeladen, gemeinsam zu feiern.

Europäischer Karlspreis für die Jugend

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises wird am 7. Mai wieder der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben, der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist. Im Rahmen des zuvor vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs haben sich hunderte Jugendliche aus allen Mitgliedsländern der EU mit der Rekordzahl von über 500 Projekten, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen, für die Auszeichnung beworben.

Der Karlspreisträger an der RWTH Aachen

Traditionell besuchen am Vortag der Preisverleihung die designierten Preisträger*innen die RWTH Aachen. Auch Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt wird am 8. Mai in der Aula des TH-Hauptgebäudes sprechen und den Dialog suchen. Vorbereitet von Studierenden des Projektes Leonardo und begleitet vom jüdischen DJ und Künstler Nikolay Karabinovych verspricht der Nachmittag eine besondere Begegnung mit dem CER-Präsidenten.

Karlspreis LIVE

Das große Open-Air-Event auf dem Katschhof zählt zu den festen Traditionen des Rahmenprogramms. So sind auch in diesem Jahr die Aachener*innen und ihre Gäste bereits am Vortag des Festakts zu einem vielfältigen Programm eingeladen. Der Mittwochnachmittag wird eröffnet durch die Band Bluesaders aus dem Grenzland, die ihren Zuhörer*innen das bietet, was echten Blues ausmacht: mitreißende Soli, fetzige Arrangements, mehrstimmigen Gesang – Emotionalität und Spielfreude pur. Am frühen Abend werden die diesjährigen Jugendkarlspreisträger der Bevölkerung vorgestellt und begegnen auf der Katschhofbühne Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, der sich den Fragen von AZ-Chefredakteur Thomas Thelen stellt. Zum Abschluss bringt Sin Fronteras einen tanzbaren Mix aus Ska, Reggae und Latino auf die Bühne.

Ungefähr zeitgleich mit Beginn der Preisverleihung am Christi Himmelfahrtstag öffnen auf dem Katschhof zahlreiche Informationsstände zu europäischen Themen und kann die Preisverleihung per Videoleinwand auf dem Markt mitverfolgt werden. Nach Abschluss des Festakts begrüßen der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Dr. Jürgen Linden, und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, Preisträger früherer Jahre und weitere Ehrengäste auf der Katschhofbühne. Die Vielfalt Europas spiegelt sich auch im weiteren Programm – unter anderem mit Musik von Epstein’s Klezmer-Tov, Pidancet und Tovte.

Der Karlspreis online

Alle Termine des Karlspreisrahmenprogramms findet man digital unter www.aachen.de/karlspreis und www.karlspreis.de sowie ab sofort in Form einer gedruckten Broschüre an den üblichen Auslagestellen in der Stadt.