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Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützt den DRK Kreisverband Mayen-Koblenz bei mobilen Corona-Tests

Mayen/Mendig – Bereitstellung eines Fahrzeugs für das mobile Testteam. Die Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützt den DRK Kreisverband Mayen-Koblenz in der Corona-Krise mit einem Leihfahrzeug für mobile Corona-Tests. Die Genossenschaftsbank übernimmt für ein halbes Jahr sowohl die Kosten für das Fahrzeug als auch für die Versicherung. Das Team des DRK bietet die Tests in den Verbandsgemeinden Mendig und Pellenz an.

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Volksbank. Der Bedarf an Corona-Tests ist aktuell groß und wir sind sehr gut ausgelastet. Mit unserem mobilen Testteam unterstützen wir insbesondere Menschen, die nicht mobil sind und kommen mit dem neuen Fahrzeug nach Voranmeldung bei ihnen zu Hause oder auch im Seniorenzentrum vorbei“, erklärt Klaus Schreiber, Mitglied des Lehrteams des DRK Kreisverbandes Mayen-Koblenz und unter anderem zurzeit zuständig für die Organisation der mobilen Corona-Tests. Oliver Engels, Direktor des Regionalmarktes MayenRhein bei der Volksbank RheinAhrEifel, ergänzt: „Mobile Corona-Tests für Menschen, die keine Möglichkeit haben in einem Testzentrum vorbeizukommen, sind eine weitere, sehr sinnvolle Facette bei der Bekämpfung der Pandemie. Wir unterstützen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei dieser Aufgabe deshalb sehr gerne.“

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Wirtschaft

Gemeinsam Verantwortung übernehmen: Der Gerolsteiner Lieferanten-Dialog 2021

Gerolstein – Zusammen mit Zulieferern und Dienstleistern sowie Partnern in Logistik und Handel baut der Mineralbrunnen sein Nachhaltigkeitsengagement weiter aus. Impulse für den Klimaschutz setzen, CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette reduzieren und strategische Partnerschaften weiter ausbauen – diese und weitere Themen standen im Fokus des Gerolsteiner Lieferantendialogs am 10. Juni 2021. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wurde die Veranstaltung in diesem Jahr weiterentwickelt. Am Event nahmen zahlreiche Partnerunternehmen und Zulieferer des Gerolsteiner Brunnen aus den Bereichen Logistik, Technik, Verpackung, Werbemittel sowie viele Agenturen teil.


Moderiert vom renommierten Jaro Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V. erwartete die über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei ein abwechslungsreiches Programm. „Wir wollen der Katalysator positiver Veränderungen sein. Gemeinsam haben wir die Kraft, eine gesunde Balance zwischen Ökologie und Ökonomie zu erreichen“, schwor Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik, die Beteiligten in seinem Eröffnungsplädoyer auf das Thema Nachhaltigkeit ein. Ein Highlight des Tages war der inspirierende Vortrag des Tier- und Dokumentarfilmers Andreas Kieling, der bei seinen Reisen um die Welt die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels hautnah erlebt hat.

Die Gerolsteiner Klimastrategie: langfristig, ganzheitlich, partnerschaftlich

„Nachhaltigkeit ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein kontinuierlicher Prozess, in dem wir uns stetig hinterfragen und weiterentwickeln“, betont Marcus Schumacher, Leiter Einkauf, der den Lieferantendialog zusammen mit seinem Team organisiert hat.

Das Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist seit vielen Jahrzehnten ein integraler Bestandteil der Strategie und fest in der DNA des Gerolsteiner Brunnen verankert. Seit 2020 wirtschaftet das Unternehmen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral und hat sich auch für die Zukunft ehrgeizigen Zielen verschrieben. Der Mineralbrunnen will seine CO2-Emissionen in allen Bereichen signifikant reduzieren und bekennt sich zum Ziel der internationalen Klimapolitik, die globale Erwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen. „Nachhaltigkeit ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein kontinuierlicher Prozess, in dem wir uns stetig hinterfragen und weiterentwickeln“, betont Marcus Schumacher, Leiter Einkauf, der den Lieferantendialog zusammen mit seinem Team organisiert hat. „Unsere Klimaziele können wir nur in enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Dienstleistern erreichen. Mit dem Lieferantendialog möchten wir gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen.“

Klimaschutzpotenziale entlang der Lieferkette

Bei Gerolsteiner fallen – wie bei produzierenden Unternehmen üblich – über 80 Prozent der CO2-Emissionen in Scope 3, also bei den vor- und nachgelagerten Aktivitäten entlang der Lieferkette an. Speziell die Bereiche Verpackung und Logistik sind dabei entscheidende Stellschrauben, um den CO2-Ausstoß weiter signifikant zu reduzieren. Schon heute bestehen die PET-Einwegflaschen von Gerolsteiner zu 50 Prozent aus Recycling-Material. Dieser Wert wird noch 2021 auf 75 Prozent steigen. Im Bereich Logistik erprobt Gerolsteiner gemeinsam mit seinen Speditionspartnern alternative Lkw-Antriebe und Transportkonzepte. Mit verflüssigtem Bio-Erdgas (Bio-LNG), einer Alternative zum Diesel, sind CO2-Einsparungen von bis zu 85 Prozent möglich. Auch kombinierte Bahn-Lkw-Transporte werden bereits umgesetzt. Marcus Schumachers Appell an alle Beteiligten: „Die Zeit, zu handeln, ist jetzt – das hat der Lieferantendialog uns allen eindrucksvoll vor Augen geführt. Lassen Sie uns als Partner an einem Strang ziehen und uns zusammen für mehr Klimaschutz einsetzen. Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

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Tourismus

Ahrtal-Tourismus startet wieder mit Gästeführungen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Keine Voranmeldung erforderlich. Maskenpflicht, Kontakterfassung und Abstandsgebot. Nachtwächtergewänder und Laternen liegen bereit und die Gästeführer stehen in den Startlöchern, um ihr Wissen erneut spannend und humorvoll zu vermitteln:  Ab Freitag, 18. Juni, startet der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.  wieder seine Gästeführungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 20 Personen beschränkt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Während der Führung gilt die Maskenpflicht sowie das Abstandsgebot. Die Kontakterfassung erfolgt über die Luca-App oder schriftlich.

Bei der Historischen Stadtführung in Ahrweiler dienstags um 14 Uhr und samstags um 11 Uhr erkunden die Gäste die mittelalterliche Geschichte der alten Stadt Ahrweiler. Wer die alten Ahrweiler Gassen in nächtlichem Ambiente erkunden möchte, ist bei der Nachtwächterführung immer freitags um 21 Uhr genau richtig. Samstags um 11 Uhr haben Gäste Gelegenheit, bei der Stadtführung Bad Neuenahr Wissenswertes über den Charme des mondänen Heilbades Bad Neuenahr zu erfahren. Die entschleunigte Stadtführung „Bad Neuenahr mit Muße“ samstags um 14 Uhr bietet unterwegs viele Sitzgelegenheiten und ist auch für Senioren mit Rollatoren und Rollstühlen geeignet.

Weitere Infos und Preise unter www.ahrtal.de oder unter Tel. 02641/9171-0

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Wirtschaft

Die kleine Solaranlage für alle – Neues Produkt aus der Zukunfts-Werkstatt der evm

Region/Mayen-Koblenz -Stromerzeugung leicht gemacht. Immer mehr Menschen in der Region produzieren große Teile ihres Stroms selbst und nutzen dafür eine eigene Photovoltaikanlage. Allein im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein befinden sich mehr als 7.500 solcher Erzeugungsanlagen. Doch was machen diejenigen, die kein geeignetes Eigenheim besitzen? Hier bietet die Energieversorgung Mittelrhein (evm) eine Lösung: eine Mini-Solaranlage, die auf der Garage, dem Balkon, an der Hausfassade, auf dem Carport oder auch dem Gartenhäuschen installiert werden kann. Es handelt sich um die neueste Idee aus der evm-Zukunftswerkstatt. Eine Mitarbeiterin hatte diesen Vorschlag eingereicht, der jetzt mit dem Namen „Solarista“ in die Vermarktung kommt.

„Mit Solarista möchten wir besonders diejenigen ansprechen, die kein Hauseigentümer sind oder deren Hausdach nicht für eine übliche Solaranlage geeignet ist“, erklärt Christian Jochemich, Leiter des Innovationsmanagements der evm. Das Besondere: Die kleinen Anlagen mit maximal 600 Watt müssen nicht individuell geplant werden und können liegend, hängend oder aufgeständert platziert werden, weshalb sie nahezu überall Platz finden. Die Solaranlage wird als anschlussfertiges Set zur Selbstmontage geliefert und kann ganz einfach über eine Steckdose an das Hausnetz angeschlossen werden. „Jeder kann somit einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz beitragen und einen Teil des eigenen Strombedarfs selbst produzieren. Überschüssig produzierter Strom kann außerdem ins öffentliche Netz eingespeist werden“, erklärt der Innovationsmanager. Die Investition von unter 1.000 EUR ist bereits nach wenigen Jahren wirtschaftlich. Interessierte können sich auf der Webseite von Solarista unter www.solarista.shop genauer zum Produkt informieren.

Das Innovationsmanagement der evm – Produkte am Puls der Zeit

Neue, innovative und zukunftsfähige Ideen sowie Produkte entwickeln – das ist die Aufgabe des Innovationsmanagements der evm. Das hauseigene Innovations- und Veränderungsmanagement, geleitet von Christian Jochemich, gibt es nun schon seit drei Jahren. In dieser Zeit ist viel passiert: So wurden neue Innovationen aufgespürt, die zur evm passen, neue Geschäftsfelder entwickelt und die Digitalisierung im Unternehmen vorangetrieben.

Doch wie funktioniert das: Innovationen aufzuspüren? Wenn eine Idee erfolgversprechend erscheint, trifft sich ein kleiner Kreis an Kollegen aus der Unternehmensgruppe in der sogenannten Zukunftswerkstatt, der Kreativzone der evm, um die jeweilige Idee zu diskutieren und zu bewerten. „Wir versuchen das Ohr nah am Markt und unseren Kunden zu haben. Das geht zum Beispiel über viel Recherche innerhalb unserer Suchfelder rund um Energie, Smart City (deutsch: intelligente Stadt) und neue Mobilität, aber auch viel über den persönlichen Austausch mit Kunden oder auf entsprechenden themenbezogenen Messen, Kongressen und Veranstaltungen“, erklärt Christian Jochemich. Mit dem nächsten Schritt wird dann die Testphase des Produktes eingeläutet. „Wann immer es geht, verproben wir ein neues Angebot an einer Kundengruppe“, so der Innovationsmanager. Bei den Tests können Hinweise und Verbesserungsvorschläge gesammelt werden, um das neue Produkt weiter zu optimieren.

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Top-Themen

Impfzentren in RLP starten Ausgabe der Impfnachweise mit QR-Code für digitalen Impfpass

Region/Mainz – Alle 32 Impfzentren in Rheinland-Pfalz sind vom heutigen Mittwoch an technisch in der Lage, nach der Corona-Schutzimpfung einen Impfnachweis mit QR-Code zum Erstellen des digitalen Impfpasses auszustellen. Das erläuterte Gesundheitsminister Clemens Hoch bei einem Termin mit Landesimpfkoordinator Daniel Stich und Heiko Sippel, Landrat des Landkreises Alzey-Worms, im Impfzentrum Alzey. „Die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, die in einem Impfzentrum geimpft werden, werden landesweit spätestens Ende dieser Woche beim Auschecken nach der Impfung einen Impfnachweis mit QR-Code erhalten. Anschließend müssen sie diesen lediglich mit der vom Bund beziehungsweise vom RKI zur Verfügung gestellten Corona-Warn-App oder der CovPass-App einscannen und haben dann ihren digitalen Impfpass im Handy hinterlegt.“ Zusätzlich erhalten die Personen den Impfnachweis mit QR-Code auch als E-Mail. Hoch wies darauf hin, dass es sich bei der digitalen Variante um eine zusätzliche Option handele – auch der Nachweis auf Papier und im Impfpass bleibe anerkannt.

Die aktuell mehr als 700.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, die in einem Impfzentrum oder in einer Senioreneinrichtung bereits ihren vollständigen Impfschutz erhalten haben, werden ihren Impfnachweis mit QR-Code automatisiert per E-Mail und per Post zugesandt bekommen, kündigte Hoch an. „Sie müssen dafür nichts weiter unternehmen. Das gilt ebenso für Personen, die beispielsweise in Justizvollzugsanstalten, bei der Polizei, in der Eingliederungshilfe oder über Betriebsärzte geimpft worden sind, wenn das Land in die Dokumentation eingebunden ist“, sagte Hoch. Der automatisierte Versand soll in spätestens zwei Wochen starten. Die Zeitspanne ergibt sich aufgrund der großen Datenmengen, die beim Bund zur nachträglichen Erstellung des QR-Codes abgeglichen werden müssen. Personen, die über ihre Ärztin oder ihren Arzt geimpft wurden, können den entsprechenden Impfnachweis mit QR-Code in der Apotheke erhalten, erläuterte Hoch.

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir in Rheinland-Pfalz die technische Umsetzung sehr schnell und sehr verlässlich meistern konnten. Hauptgrund dafür ist, dass wir die Impfungen über unsere eigene Impfdokumentation betreuen und dokumentieren. Mit unserer Vorgehensweise haben wir alle wichtigen Daten von der Anmeldung bis zur Auswertung in einem System. Dafür gebührt auch meiner Vorgängerin, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, großer Dank“, sagte Hoch. Der Minister verwies darüber hinaus auf die steigende Bedeutung, die dem digitalen Impfpass in den kommenden Wochen zukommen dürfte. „Wir steuern auf einen sehr guten Sommer zu. Die Inzidenzzahlen sinken, die Impfzahlen steigen kontinuierlich an. Stand heute haben wir in Rheinland-Pfalz nahezu drei Millionen Corona-Schutzimpfungen verabreichen können, rund 1,1 Millionen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sind bereits vollständig geimpft. Das gute und stabile Impftempo hat dabei nicht nur erste Effekte auf die Inzidenzen. Es ermöglicht auch mehr Freiheiten. Umso wichtiger ist es, dass wir die Voraussetzungen für den digitalen Impfpass in Rheinland-Pfalz schnell umsetzen konnten“, sagte Hoch.

Der Minister kündigt darüber hinaus an, dass Rheinland-Pfalz spätestens in der kommenden Woche nach Gesprächen mit dem Bund eine zusätzliche Impfstofflieferung von mehr als 20.000 Dosen AstraZeneca erhalten wird. „Dies wird die Impfkampagne bei den über 60-Jährigen weiter beschleunigen“, sagte Hoch. Bereits jetzt hätten in dieser Gruppeüber 80 Prozent eine Erst- und fast 50 Prozent schon ihre Zweitimpfung erhalten. Darüber hinaus kündigte Hoch an, dass es demnächst auch eine Ausgleichslieferung vom Bund für anteilig zu wenig gelieferte Impfdosen an das Land geben soll. Wann diese in welchem Umfang eintreffe, stehe aktuell aber noch nicht fest, so der Minister.

Der Landeskoordinator Impfen, Daniel Stich, gab einen Überblick über den aktuellen Stand der Impfkampagne in Rheinland-Pfalz. Aktuell warten noch rund 1.000 Personen der ehemaligen Priogruppen 1 und 2 auf einen Termin für eine Impfung im Impfzentrum, erläuterte Stich. „Dass diese Zahl ein wenig höher liegt als in der vergangenen Woche, liegt an der zunehmenden Zahl der Terminverschiebungen.“ Darüber hinaus befinden sich im Wartepool der ehemaligen Priogruppe 3 aktuell noch rund 163.000 Personen. Weitere gut 124.000 haben einen Termin für ihre Impfung im Impfzentrum. In der Gruppe der nicht priorisierten Personen, die sich seit dem 7. Juni anmelden können, stehen aktuell rund 100.000 Personen auf der Warteliste, führte Stich aus.

Neu in die Impfkampagne aufgenommen sind seit Kurzem Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Für diese Gruppe erläuterte Stich das Vorgehen. „Wir haben unsere Abläufe an die aktualisierte Stiko-Empfehlung angepasst. Künftig wird es grundsätzlich keine Impfungen unter 18 Jahren in den Impfzentren geben. Ausgenommen sind – wie bereits vor der Aktualisierung der Stiko-Empfehlung – 16- und 17-Jährige, die aus beruflichen Gründen für eine Impfung priorisiert sind, weil sie beispielsweise im medizinischen Bereich oder in der Pflege arbeiten“, sagte Stich. Sie werden auch künftig in den Impfzentren geimpft werden können, eine entsprechende Option bei der Registrierung soll in den kommenden Tagen freigeschaltet werden. Darüber hinaus bereits begonnene Impfserien werden in den Impfzentren auch abgeschlossen.

Aktuell sind beim Land rund 10.000 Personen unter 18 Jahren registriert, rund 200 davon verfügen über die nötige berufliche Priorisierung für eine Impfung im Impfzentrum. Allen anderen werden in den kommenden Tagen per E-Mail oder Post eine Information erhalten, dass ihre Impfung über die niedergelassenen Ärzte läuft, sagte Stich. „Dies muss für die Betroffenen nicht zwingend eine Verzögerung bedeuten – gerade mit Blick darauf, dass im Juni von den 1,5 Millionen Impfdosen, die der Bund liefert, nur 500.000 Impfdosen an die Impfzentren, aber rund eine Million an niedergelassene Ärzte und die Betriebsärzte gehen“, erläuterte der Landeskoordinator Impfen.

„Ich freue mich sehr, dass wir im Landkreis Alzey-Worms mit den Impfungen so gut vorankommen. Rund 60.000 Impfungen wurden bisher im Impfzentrum in Alzey einschließlich der mobilen Teams und rund 40.000 Impfungen bei den Hausärzten durchgeführt. Circa 60 Prozent unserer Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren sind zumindest das erste Mal geimpft“, dankte Landrat Heiko Sippel den Mitarbeitenden des Impfzentrums und der Ärzteschaft für das großartige Engagement. Die Impfung sei ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Pandemie. „Impfen rettet Leben und macht wieder mehr Freiheiten möglich“, so der Kreischef.

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Top-Events

Auf die Plätze, fertig – Musik aus dem Hänger – am Sonntag, 20. Juni, 15 Uhr, Kloster Steinfeld

Kloster Steinfeld – Das Betmobil der GdG Steinfeld, inzwischen auch als „Anhänger Jesu“ bekannt, wird nicht nur für Gottesdienste und Andachten zum Einsatz kommen, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen. Zum Beispiel wird der einmalige Hänger in vorerst lockerer Folge sonntags zwischen 15 und 16 Uhr auf dem Hof im Kloster Steinfeld gegenüber dem Klostercafé zum Stehen kommen. Künstler werden die Klappen des Anhängers öffnen und die Anwesenden mit Musik oder auch mit einer Lesung unterhalten und verwöhnen. Die Gage erhalten die Künstler aus einer „Hutsammlung“ beziehungsweise einer Spendenbox. Denn: Corona war gestern und die Live-Kultur darf wieder sein.

Den Start machen am Sonntag, 20. Juni, von 15 bis 16 Uhr die „Old Timer“. Die Old Timer sind nicht zu verwechseln mit der gleich klingenden Bezeichnung für schmucke, alte Fahrzeuge! -Es handelt sich vielmehr um eine Band aus dem Raum Kall/Nettersheim.

Die erfahrenen Musiker (Edith Dederichs/Gesang+Percussions, Enrique Willms/Gesang+Gitarre und Ralf Pütz/Drums+ Gesang) haben vor etlichen Jahren ihre gemeinsame Freude am Interpretieren alter deutscher Schlager entdeckt und in ein sehr umfangreiches Repertoire verwandelt.

Beliebte Schlager der 1950er bis 1980er Jahre (etwa von Caterina Valente, Connie Francis oder Bernd Spier) sind zu hören und laden unwiderstehlich zum Mitsingen ein.

Ergänzt wird die Vielfalt des Old Timer-Programms durch bekannte „kölsche Leeder“, und – das ist ganz besonders – des Weiteren durch schwungvollen Latin Jazz, der direkt ins Herz und in die Beine geht (Gipsy Kings, Santana etc.). Melodien aus alten TV-Schätzchen bereichern zudem das überraschende und vielfältige Programm der leidenschaftlichen Musiker, die gelegentlich von befreundeten Gastmusikern und wunderbaren Instrumenten wie Akkordeon, Bass, Mundharmonika oder Saxophon verstärkt werden.

Die Old Timer – besondere Musik mit Schwung, zum Genießen, Erinnern und einfach Freude haben!

Termin: Kloster Steinfeld, Sonntag, 20. Juni, 15 Uhr,
Eintritt frei (willig ), um Spenden wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Top-Events

Mayen blüht auf! – Auftakt mit Lukas Otte bereits am Samstag, 19. Juni

Mayen – Veranstaltungsreihe wird auch im Sommer 2021 den Marktplatz beleben: Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr blüht Mayen auch in diesem Jahr wieder auf. Die Veranstaltungsreihe in der Mayener Innenstadt startet bereits am 19. Juni und erstreckt sich über fast drei Monate!

Hierbei hat die Stadt Mayen in Zusammenarbeit mit der Firma Dimepro ein Programm auf die Beine gestellt, was sich sehen und hören lassen kann. Nationale, internationale sowie regionale  Künstler liefern ein abwechslungsreiches Programm ab. Und es ist für jeden Geschmack etwas dabei: ob Deutsch-Pop, internationaler Pop, Schlager, Musical, Klassik oder Oldies. Losgehen sollte es eigentlich erst in den Sommerferien, die sinkenden Corona-Inzidenzen und damit verbundenen Lockerungen sowie die finanzielle Unterstützung durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH im Rahmen der Re-Opening Marketinginitiative machen einen früheren Start aber möglich, sodass die Innenstadt belebt und die Mayener Gastronomie unterstützt werden kann.

Den Anfang macht am 19.06.2021 um 11 Uhr ein guter Bekannter: Lukas Otte gastiert wieder in Mayen mit seinem Solo-Programm. Schnellere und langsamere Nummern werden dem anwesenden Publikum präsentiert. Im Februar veröffentlichte Lukas Otte mit „1000 Farben“ bereits seine dritte Single. Derzeit arbeitet er fleißig an der nächsten Veröffentlichung und freut sich darauf endlich wieder vor Menschen auf der Bühne stehen zu dürfen.

Eine Woche später, am 26.06.2021, verzaubert die „Stimme mit Herz“, Melanie Junglas die Anwesenden.

Am 03.07.2021 kommt dann einer der Höhepunkte nach Mayen – das Duo „Passionati“. Zwei Tenöre, die mit ihrem aktuellen Song „Paradise“ eine wahre Hymne intonieren.

Mit „kölsche Tön“ geht es am 10.07.2021 in die nächste Runde. Die Kölschband „Spontan“ hat es doch noch geschafft einen Termin für Mayen in ihrem Kalender zu finden.

Und mit Köln geht es auch eine Woche später, am 17.07.2021 weiter. Janine Mitrell, eine tolle Sängerin mit einer kraftvollen und doch gefühlvollen Stimme kommt aus Köln nach Mayen.

Auch der Westerwald ist in diesem Jahr am 24.07.2021 vertreten. Die Gruppe „Straight & Dry“ begeistert mit Songs aus den letzten Jahrzehnten im akustischen Gewand.

Lukas Otte ist am 31.07.2021 noch ein weiteres Mal zu Gast, zusammen mit  Heinz Lustner im präsentiert er aktuelle Songs in einem Piano-Gewand.

Am 14.08.2021 steht kein Geringerer als der „Mayner Jung“ Steven Fischer auf der Bühne.

Den Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe macht am 21. August ein junger Sänger aus der Schweiz: Liron Blumberg. Er nahm 2020 an der Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ teil, schaffte es über den Recall in den Auslands-Recall nach Südafrika und gehörte letztendlich zu den besten 20 Teilnehmern.

Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei. Start ist jeweils um 11 Uhr. Es wird darum gebeten den Vorort ausgeschilderten Hygienemaßnahmen Folge zu leisten.

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Wirtschaft

HwK Koblenz: Veranstaltungen in Koblenz und Bad Neuenahr-Ahrweiler mit 700 jungen Besuchern

Region/Mayen-Koblenz – „Azubispots“ ist ein neues Veranstaltungsformat, das für Jugendliche entwickelt wurde, die auf Lehrstellensuche sind. Vor dem Koblenzer Schloss und an der Berufsbildenden Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler informierten sich jüngst 700 Jugendliche, aber auch Eltern und Lehrer über die Möglichkeiten und Chancen einer handwerklichen Ausbildung.

In Bad Neuenahr-Ahrweiler fanden die Azubispots vor der Berufsbildenden Schule statt, rund 100 Jugendliche kamen. Foto: Fotostudio Creative Moments, Weibern

Betriebe nutzten die Veranstaltungen zum direkten Kontakt mit den jungen Besuchern, die auch einen Bewerbungsmappen-Check und natürlich eine Übersicht zu freien Ausbildungsstellen nutzen konnten.

Die neue reinland-pfälzische Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther zusammen mit HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich am „Jazubi“-Infostand der Handwerkskammer Koblenz. Foto: HwK Koblenz

„Die Corona-Kontaktbeschränkungen hatten in den zurückliegenden Monaten massiven Einfluss auf die Ausbildungssituation. Jugendliche haben eine Lehrstelle gesucht, Betriebe Jugendliche. Nur leider gab es keine Messen, Informationsveranstaltungen oder Praktika, also kamen die beteiligten Parteien nicht so zusammen, wie normalerweise üblich“, beschreibt Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HwK) Koblenz die pandemiebedingte Ausgangssituation zu Lasten von Ausbildungsabschlüssen. Und so entstanden neue Formate – zunächst online, nun auch wieder in Präsenzform.

Im Ein-zu-eins-Gespräch konnten Corona-konforme Treffs mit 60 Betrieben im Rahmen der „Azubispots“ organisiert werden. Außerdem bieten die von der Handwerkskammer (HwK) Koblenz in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer Koblenz initiierten Azubispots diverse Beratungsangebote für Jugendliche. Experten vor Ort führten gemeinsam mit ihnen einen Bewerbungsmappen-Check durch, zudem stand eine Bewerberbox zum Aufnehmen eines Bewerbungsvideos zur Verfügung. Die beteiligten Wirtschaftsunternehmen freuten sich über den regen Zuspruch dieser Variante des unmittelbaren Kennenlernens von Beruf, Betrieben und Tätigkeitsfeldern.

Berufsfindung einmal anders, und durchaus modern und zielführend – nach den guten Erfahrungen wird die HwK Koblenz die „Azubispots“ fortführen. Mit einem Plus von 14 Prozent bei der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge zeigt der Trend für eine Ausbildung im Handwerk eindeutig nach oben „und wir wollen diesen Schub nun mitnehmen und aktiv weiter forcieren“, kommentiert Ralf Hellrich die aktuell sehr positive Entwicklung.

Weitere Informationen auch über das Portal www.ausbildung-koblenz.jetzt

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Neue emissionsarme E-Flieger für Aachen-Merzbrück

Aachen/Düsseldorf – Land NRW fördert Projekt der FH Aachen und Flugschule Westflug zur Erforschung der Pilotenausbildung mit Elektro-Flugzeugen. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Leises, geräusch- und emissionsarmes Abheben mit einem Motorflugzeug – das ist keine Zukunftsvision, sondern wird Wirklichkeit in Aachen-Merzbrück: Das Verkehrsministerium NRW fördert ein Projekt der FH Aachen und der in Merzbrück ansässigen Flugschule Westflug zur Erforschung der Pilotinnen- und Pilotenausbildung mit voll elektrischen angetriebenen „Silent Air Trainer“-Flugzeugen. E-Flieger sind hierbei eine Neuheit – die Pilotenausbildung in Deutschland erfolgt bislang nur mit Flugzeugen mit Verbrennungsmotoren. Mit der Landesförderung in Höhe von rund 810.000 Euro werden zwei moderne E-Flugzeuge sowie ein passender Flugsimulator angeschafft und das Forschungsprojekt durchgeführt.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir wollen, dass die Mobilität der Zukunft in Nordrhein-Westfalen nicht nur erforscht und entwickelt, sondern auch so früh wie möglich angewendet wird. Leiser und sauberer Flugverkehr ist gerade in unserem hochverdichteten Ballungsraum wichtig. Wir schaffen dafür beste Forschungs- und Testbedingungen und fördern das Projekt ‚Next Generation Electric-Flight Training‘ in Merzbrück.“

Das Projekt „Next Generation Electric-Flight Training“ (NEFT) soll am 1. Juli 2021 starten. Erforscht werden soll, wie die Pilotinnen- und Pilotenausbildung mit E-Flugzeugen umgesetzt werden kann, welche Emissionen eingespart werden können und wie die Instandhaltung der elektrisch angetriebenen Flugzeuge in bestehende Wartungsprozesse integriert werden kann. In Aachen-Merzbrück werden mit NEFT die Grundlagen für eine neue Pilotinnen- und Pilotenausbildung erforscht, die Ergebnisse kommen allen Flugschulen zugute.

„Jetzt gilt es, die Flieger zügig in die Luft zu bringen“, sagte Projektleiter Prof. Dr. Frank Janser vom Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen. „Dieses zukunftsorientierte Forschungsprogramm ermöglicht es, das Einsatzspektrum für eine emissionsfreie Pilotinnen- und Pilotenausbildung zu erforschen.“

Auch Prof. Dr. Peter Dahmann, Projektleiter und Dekan des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik, ist erfreut über diese Möglichkeit: „Damit erweitern wir die Forschungsmöglichkeiten am Verkehrslandeplatz in Aachen-Merzbrück“.

„Elektrisch angetriebene Flugzeuge sind lärm- und schadstoffarm sowie – je nach Stromversorgung – CO2-neutral. Das entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Flugplatz-Anrainerinnen und -Anrainer“, fasst es Westflug-Geschäftsführer Walter Kampsmann zusammen.

Weitere aktuelle Akteure, die an der Umsetzung des Projekts NEFT beteiligt sind, sind der Verkehrslandeplatz Aachen-Merzbrück, der Flughafen Essen/Mülheim und der Flugplatz Bonn-Hangelar.

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IHK Aachen informiert am Mittwoch, 16. Juni über Mehrwertsteuer-Digitalpaket in kostenfreiem Webinar

Aachen – Am Donnerstag, 1. Juli, tritt die zweite Stufe des Mehrwertsteuer-Digitalpakets europaweit in Kraft. Es regelt neben Fernverkäufen und Dienstleistungen innerhalb der Europäischen Union insbesondere die steuerliche Erfassung und zolltechnische Abwicklung der Einfuhr von Waren mit geringem Wert (bis 150 Euro) aus Drittländern neu. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen informiert am Mittwoch, 16. Juni, von 10 bis 11:30 Uhr in einem kostenfreien Webinar über die damit verbundenen Änderungen.

Einige der Neurungen: Die Abgabe elektronischer Einfuhrzollanmeldungen wird für alle Waren Pflicht. Für Einfuhrsendungen bis 150 Euro wird eine sogenannte kleine Zollanmeldung mit reduzierter Datenerfassung ermöglicht. Die steuerliche Freigrenze für Waren in Höhe von 22 Euro entfällt. Künftig unterliegen somit alle Einfuhrsendungen bei der Zollanmeldung – unabhängig ihres Wertes – der Einfuhrumsatzsteuer. Stattdessen wird ein EU-weiter „Import One Stop Shop“ eingerichtet. All das und mehr wird die IHK Aachen in dem Webinar am 16. Juni thematisieren. Weitere Informationen und Anmeldung: www.aachen.ihk.de/digitalpaket.