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Voller Erfolg: Die Digitale Ausbildungs-Messe der Stadt Eschweiler

Eschweiler – Erstmalig wurde in Eschweiler die sonst erfolgreiche Ausbildungsbörse in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter StädteRegion Aachen Geschäftsstelle Eschweiler digital veranstaltet.

Insgesamt 23 Unternehmen haben sich sowie ihre über 130 Ausbildungsberufe auf der städtischen Homepage vorgestellt. Gleichzeitig nutzten über 45 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, digitalen Kontakt zu den Unternehmen aufzunehmen und sich zu informieren.

Das Angebot auf der Plattform war dabei sehr vielseitig. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur über Dienstleistungsbetriebe, Unternehmen aus der Gesundheitsbranche, der IT-Branche, sondern auch über metallverarbeitende Betriebe sowie über Unternehmen aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung er-kundigen.

Gerade auch in Zeiten der Pandemie ist eine vielfältige Auseinandersetzung mit beruflichen Perspektiven wichtig. So gab es auch auf der Internetseite interessante Informationen zur Berufswahl, zu schulischen Weiterbildungsangeboten oder Tipps zu vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Bei der Stadt Eschweiler haben sich insgesamt vier junge Menschen gemeldet, die sich digital mit zwei Auszubildenden der Stadt über den Arbeitgeber sowie über die angebotenen Ausbildungen bei der Stadt ausgetauscht haben. Auf Augenhöhe konnten die Azubis authentisch über ihre persönlichen Erfahrungen berichten und Fragen beantworten, die sich Jugendliche grundsätzlich vor dem Schulabschluss zur Berufswahl, Ausbildung oder Karrierechancen stellen.

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Analyse der BARMER zum Krankenstand im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Überdurchschnittlich viele Beschäftigte krank. Die Beschäftigten im Landkreis Mayen-Koblenz waren im Jahr 2020 öfter krankgeschrieben als im Bundesdurchschnitt. Das geht aus repräsentativen Daten der Krankenkasse BARMER hervor. Für ihre Analysen hat die BARMER die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen der bei ihr versicherten Erwerbspersonen aus Rheinland-Pfalz anonymisiert ausgewertet. Der Krankenstand in dem Landkreis lag bei 5,0 Prozent (Land: 5,0 Prozent, Bund: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 50 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Roland Geisbüsch, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Mayen.

Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz im Landkreis Mayen-Koblenz entfielen rechnerisch 18,4 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage (Land: 18,3 Tage, Bund: 18,0 Tage). Jeder Beschäftigte in dem Landkreis meldete sich im Durchschnitt 1,1 (Land und Bund: 1,1) Mal arbeitsunfähig. Geisbüsch sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen im Landkreis Mayen-Koblenz waren Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen.“ Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems verursachten bei jedem Beschäftigten aus dem Landkreis 4,4 Tage von Arbeitsunfähigkeit.

Es folgen psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen (3,9 Tage), Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel akute Infektionen der Atemwege, Bronchitis oder Erkältungsschnupfen Verletzungen wie Bänderrisse oder Verstauchungen (2,4 Tage) und Verletzungen wie Bänderrisse oder Verstauchungen (2,0 Tage). Probleme mit dem Muskel-Skelett-System, psychische Leiden, Atemwegserkrankungen und Verletzungen waren die vier häufigsten Ursachen für Krankmeldungen im Landkreis Mayen-Koblenz.

„Der Corona-Alltag hat viele Beschäftigte körperlich und seelisch an ihre Grenzen gebracht. Arbeitgeber sollten auch in Zeiten von Corona auf betriebliches Gesundheitsmanagement setzen und damit besonders Krankheiten bei ihren Mitarbeitern vorbeugen, die durch die Pandemielage begünstigt werden“, sagt Geisbüsch. In der Corona-Pandemie sei das Training im Verein oder Fitnessstudio kaum möglich gewesen. Bewegungsmangel fördere Rückenschmerzen und könne zu den Fehlzeiten wegen Problemen am Muskel-Skelett-System beigetragen haben.

In Zeiten von Kontaktsperren seien Fahrrad fahren, Lauftraining, Spaziergänge und aktive Pausen mit Übungen für die Rückenfitness gute Möglichkeiten, um sitzende Tätigkeiten auszugleichen. „Corona hat zudem viele Beschäftigte durch Kurzarbeit und Homeoffice isoliert und psychisch belastet. Besonders in Branchen mit körperlicher Belastung dürften Kurzarbeit und Lockdown wiederum zu weniger Verletzungen geführt haben“, sagt Geisbüsch.

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Lewentz und Hoch: Bewegungstage Rheinland-Pfalz vom 18. – 20. Juni laden zum Mitmachen ein

Region/Mainz – Die Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“ organisiert gemeinsam mit über 100 Partnerinnen und Partnern am Wochenende vom 18. bis 20. Juni die ersten landesweiten Bewegungstage. In vielen Landkreisen und Städten werden an diesen Tagen kostenlose Mitmachaktivitäten für alle Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Die Bewegungstage sollen zum Bewegen animieren und nachhaltig zu einem aktiveren Lebensstil motivieren. „Sport verbindet. Deshalb sind zur Teilnahme an den Aktionstagen alle eingeladen, die sich gemeinsam bewegen möchten. Gerade weil Bewegung und Sport in den letzten Monaten sehr unter der Pandemiesituation gelitten haben, ist der Zugang zur Bewegung jetzt umso wichtiger. Die Freude über die Lockerungen im Sportbereich zeigt, welche Bedeutung dem gemeinsamen Sport im Team und der Bewegung über alle Altersgruppen hinweg zukommt“, so Sportminister Roger Lewentz. Sport stärke das soziale Miteinander.

„Gerade während der letzten Monate der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie wichtig die psychische und körperliche Gesundheit ist. Viele Menschen haben sich weniger bewegt oder fühlen sich einsam. Insbesondere ausreichende Bewegung ist für unsere Gesundheit aber wichtig. Mit den ersten rheinland-pfälzischen Bewegungstagen wollen wir ein Zeichen setzen und laden alle Menschen in Rheinland-Pfalz ein, aktiv an den vielzähligen Bewegungsangeboten im ganzen Land teilzunehmen“, ergänzt Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Die Landesinitiative will auch Institutionen wie Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit geben, sich aktiv an der Bewegungsaktion zu beteiligen. Zahlreiche Vereine, Verbände, Organisationen und Gemeinden in Rheinland-Pfalz haben Mitmachangebote gemeldet. Entstanden ist ein buntes Bewegungsprogramm mit über 240 Angeboten.

„Unser Dank gilt allen Partnerinnen und Partner für ihr Engagement und ihre Unterstützung“, so Lewentz und Hoch. Ob Seniorenspaziergang am frühen Morgen, Familien-Rallye am Mittag oder Fitness-Training am Abend, für jede Altersklasse ist etwas dabei.“

Alle Mitmachangebote sind an den geltenden Corona-Bestimmungen vor Ort orientiert. Auf Einhaltung der Hygiene- und Abstandregeln wird geachtet. Informationen zu den Angeboten in den einzelnen Regionen sind auf der Website www.land-in-bewegung.rlp.de/de/bewegungstage-juni-2021 zu finden. Eine rechtzeitige Anmeldung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind.

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Abfallgebühren in Schleiden steigen zum 1. Juli

Schleiden – Die Gebührenbescheide werden Anfang Juli an die Haushalte verteilt. „Leider lässt sich eine Anpassung der Gebühren zum 1. Juli 2021 nicht vermeiden“, sagt Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Schleiden, Marcel Wolter, der sich auch für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin stabile Gebührensätze gewünscht hätte. Diese Auffassung teilte auch der Schleidener Haupt- und Finanzausschuss, der sich in der gestrigen Sitzung mit dem Thema auseinandersetzte und die neue Gebührensatzung einstimmig durchwinkte.

Während die Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren regelmäßig durch eine Gebührensenkung bei den Abfallgebühren, sowohl beim Restmüll als auch beim Biomüll profitierten, müssen die Gebührensätze zum 1. Juli 2021 nun angehoben werden. Die Gebührenanpassung resultiert in erster Linie aufgrund der steigenden Deponiegebühren beim Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen in Mechernich. Hinzukommt, dass die Gebührenrücklage bei den Abfallgebühren mittlerweile aufgezehrt ist. Somit können Unterdeckungen im Gebührenhaushalt Abfallbeseitigung nicht mehr aufgefangen werden.

Die Gebührenüberschüsse aus den Jahren 2013 bis 2017 ermöglichten, die Gebührensätze in den letzten Jahren zu senken und zu halten. Die Gebührenabrechnung 2020 im Bereich der Abfallwirtschaft schließt jedoch mit einem hohen Defizit ab, weswegen die Anpassung zum 1. Juli 2021 zwingend erforderlich ist. Im Bereich der Restmüllentsorgung besteht eine Unterdeckung in Höhe von 95.793 Euro. „Ohne die Einrechnung Gebührenüberschüsse aus den Vorjahren würde die Unterdeckung sogar 180.787 Euro betragen“, so der Stadtkämmerer.

Die Restmüllgebühren werden im Schnitt ca. 30 Prozent angehoben. Bei den Biomüllgebühren werden die kleinen Biotonnen teurer, während die 240 Liter Biotonne sogar rund 5 Prozent günstiger wird.

Die Gebührenanpassung zum 1. Juli 2021 entspricht dabei dem kalkulierten Halbjahresgebührensatz, so dass mit Verteilung der Gebührenbescheide Anfang Juli eine Nachberechnung für das zweite Halbjahr erfolgt. „Die Gebührensätze wurden zum 1. Juli 2020 seit 2015 erstmals wieder angehoben“, so Wolter, allerdings befürchtet er, dass die jetzige Gebührenerhöhung nicht ausreichen wird.

Voraussichtlich werden zum 1. Januar 2022 die Leistungen für die Sammlung und den Transport jeglicher Abfallsorten aufgrund einer europaweiten Ausschreibung, die die neun Kommunen im Kreis Euskirchen gemeinsam durchgeführt haben, neu vergeben.  Hier ist mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen, die wiederum von den Abfallgebühren aufgefangen werden müssen.

Weiterhin plant die Stadt Schleiden, die Eigenkompostierung und die Nutzung der Bioabfalltonne zu kontrollieren. Weitere Informationen hierzu werden voraussichtlich den Gebührenbescheiden beigefügt.

Übersicht der Gebührenerhöhung

Abfallbehälter aktuelle Jahresgebühr

bis 30.06.2021

neue Jahresgebühr

ab 01.07.2021

60 l Restmüll 65,00 € 84,00 €
80 l Restmüll 78,00 € 102,00 €
120 l Restmüll 105,00 € 137,00 €
240 l Restmüll 180,00 € 242,00 €
1.100 l Restmüll 850,00 € 1.247,00 €
 
60 l Biomüll 33,00 € 50,00 €
120 l Biomüll 63,00 € 70,00 €
240 l Biomüll 115,00 € 109,00 €
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Tourismus

Burgfestspiele Mayen: Bei CARMEN-Probe am Montag, 21. Juni dabei sein

Mayen – Endlich hat die Spielzeit begonnen − und dieses Jahr bieten die Festspiele gemeinsam mit dem Verein „Freunde der Burgfestspiele Mayen e.V.“ etwas ganz Neues. Alle, die dem Ensemble gern einmal beim Proben über die Schulter schauen möchten, haben nun Gelegenheit dazu. Am Montag, dem 21. Juni 2021 beginnt um 19 Uhr auf der Bühne in der Genovevaburg eine öffentliche Probe zum Musiktheater „CARMEN“. Der Eintritt ist frei.

Der zeitlose Stoff hat bereits zu verschiedensten Variationen inspiriert. Für die Burgfestspiele haben Daniel Ris und Marty Jabara eine ganz eigene Fassung neu entwickelt. Konzentriert auf die Psychologie der wesentlichen Figuren der Handlung folgt die Geschichte der Novelle von Prosper Mérimée. Das musikalische Arrangement von Bizets Komposition wird die weltbekannten Melodien in Richtung des Jazz und der Musik der Sinti und Roma interpretieren – live musiziert von einer fünfköpfigen „Gypsy-Band“.

Aufgrund der gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und Abstimmung mit den zuständigen Gesundheits- und Ordnungsämtern sind einige Regelungen zu beachten. Auf dem Gelände der Burgfestspiele gelten die AHA-Regeln. Es besteht innen und außen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder einer FFP2 Maske. Wenn Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben, darf die Maske abgenommen werden. Derzeit gilt außerdem die Pflicht der Kontakterfassung zur Kontaktnachverfolgung im Bedarfsfall. Hierzu können Sie ganz einfach am Einlass den QR-Code scannen und über die „Luca-App“ einchecken. Alternativ besteht die Möglichkeit der Erfassung per Datenerfassungsblatt am Einlass.

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Erzählte Geschichten in der Verzauberten Bibliothek Simmerath – Start Samstag, 19. Juni

Simmerath – Es ist so weit. Die Geschichten dürfen wieder unterwegs sein und vor Publikum erzählt werden. In Anlehnung an die Tradition der Troubadoure, Travellers oder Fabulatori machen sich unter dem Motto „Geschichten unterwegs / Die verzauberte Bibliothek“ fünf professionelle Erzähler*innen auf den Weg nach Simmerath. Die Aachener Literaturwissenschaftlerin und professionelle Erzählerin Regina Sommer hat das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW/Regionale Kulturpolitik geförderte Projekt in Kooperation mit dem Förderverein der Gemeindebücherei Simmerath e.V. und dem Haus der Märchen und Geschichten e.V. initiiert und weitere namhafte Kolleginnen und Kollegen dafür gewinnen können. Neben Regina Sommer werden Christiane Willms, Harry Rischar, Selma Scheele und Lotte von der Inde Märchen, Sagen und Legenden frei erzählen.

Zum Auftakt wird von Christiane Willms am Samstag, dem 19. Juni, von 15:00 – 16:00 Uhr ein Chinesischer Märchenteppich ausgerollt. Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren sind eingeladen auf einem Glücksdrachen bis nach China zu fliegen und dort auf dem bunten Märchenteppich, der in mehr als zwei Jahrtausenden von zahlreichen Völkern dieses gewaltigen Landes gewoben wurde, zu landen. Die wunderbarsten Märchen werden lebendig. Dieser Termin findet im Jugendcafé, Bickerather Str. 1 statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Kontakt: Babette Siewe, Tel: 0151/ 56 32 40 54, E-Mail: babette.siewe@simmerath-jugendcafe.de. Spontan Entschlossene sind ebenfalls willkommen.

Seit Dienstag, dem 22. Mai, wird dann in der Gemeindebücherei Simmerath einmal im Monat am Dienstagnachmittag, jeweils von 16 – 17 Uhr, die „Verzauberte Bibliothek“ die Vorlesestunden ergänzen. Die Märchenwesen, in den Büchern schlafend, werden aufgeweckt. Kobolde, Feen, Hexen und Zauberer, Heldinnen und Helden durchwandern die Bücherei auf der Suche nach denen, die sie erzählen und denen, die sie hören wollen. Mehr unter www.sosimmer.de.

Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird jeweils bis freitags vor der Veranstaltung gebeten. Kontakt: Gemeindebücherei Simmerath, Bickerather Str. 1, Tel.: 02473 6680, E-Mail: gemeindebuecherei@simmerath.de.

Die Termine in der Gemeindebücherei auf einen Blick: 22.06. mit Regina Sommer 13.07. mit Harry Rischar 14.09. mit Selma Scheele 12.10. mit Regina Sommer 09.11. mit Lotte von der Inde 14.12. mit Regina Sommer

Alle Veranstaltungen finden unter den jeweils gültigen Pandemiebedingungen statt: Bei der Inzidenz-Stufe 2 mit Negativtest und Besucherregistrierung, bei der Inzidenz-Stufe 1 ohne Negativtest und mit Registrierung. Um das Tragen von medizinischen Masken wird gebeten.

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Eifel-Kunst-Handwerker-Markt 2021 in Kelberg fällt aus!

Kelberg – Seit über 12 Jahren findet immer am ersten Augustwochenende auf dem Marktplatz in Kelberg der wunderschöne Eifel- Kunst-Handwerker- Markt (EKM) statt. Mit den über 50 teilnehmenden Künstlern ein ganz besonderes Event im Jahreskalender von Kelberg, der Region. Der schöne Marktplatz im Ortskern mit den Grünflächen, den uralten Bäumen hat genau das Flair das diesem Markt die besondere Note verleiht.

In 2020 musste die Veranstaltung wegen der Corona- Pandemie abgesagt werden. In 2021 haben die Verantwortlichen lange, sehr lange abgewartet und täglich, wöchentlich die Entwicklung der Pandemie, der Inzidenzwerte beobachtet, um bis kurz vor Toresschluss die Entscheidung für die Veranstaltung zu prüfen. Cornabedingt sind eine Reihe von Auflagen einzuhalten. Die Fläche darf nur mit einem Eingang, sprich das Gelände muss eingezäunt sein, plus  Kontaktnachverfolgung, einem Einbahnstraßensystem, den gebotenen Abstandsregelungen im Innenbereich der Einzäunung und auch in Verbindung mit Getränke- und Essensständen betreten werden.

Die Verantwortlichen wollen zum einen neben der Sorge über einen denkbaren neuen Hotspott, weder die Künstler, die Besucher*innen und Bediensteten gefährden. Und zum anderen das ganz besondere Flair des EKM nicht durch Restriktionen einschränken bzw. beschneiden. Aus den v. g. Gründen muss der EKM 2021 abgesagt werden. Wir freuen uns auf den EKM 2022 mit der Künstlerfamilie und IHNEN.

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Ideen für Projekte in der Kernstadt Bad Münstereifel gesucht!

Bad Münstereifel – Um kreative Ideen und das ehrenamtliche Engagement lokaler Akteure für Bad Münstereifel zu fördern steht unter der Bezeichnung „Verfügungsfonds“ seit letztem Jahr ein Budget zur Finanzierung kleiner und mittelgroßer Projekte zur Verfügung. Verfügungsfonds-Projekte können dabei ganz unterschiedlich sein: Kleine bauliche Projekte, wie z.B. ein Bücherschrank oder eine Fassadenbemalungen sind ebenso förderfähig wie beispielsweise auch die Ausstattung für ein Stadtteilfest mit Bänken oder Pavillons. Wichtig ist, dass die geförderten Projekte nichtkommerziell sind und möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern Bad Münstereifels zugutekommen.

Ein Positiv-Beispiel für ein Verfügungsfonds-Projekt in Bad Münstereifel gibt es bereits aus dem letzten Jahr, als die neue Winterbeleuchtung in der Kernstadt durch ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtmarketingvereins und des City Outlets realisiert wurde.

Durch den Verfügungsfonds werden 50% der Kosten eines geförderten Projekts übernommen. Dies führt dazu, dass Verfügungsfonds-Projekte meistens Gemeinschaftsprojekte sind, bei denen sich mehrere Akteure zusammen tun, um den Eigenanteil aufzubringen oder um Sponsoren zu finden.

In Bad Münstereifel wird der Verfügungsfonds durch Herrn Wörmer und Herrn Dreger vom Citymanagement Bad Münstereifel betreut. Beide beraten gerne dabei, wie eine Projektidee zu einem förderfähigen Antrag weiterentwickelt werden kann und stellen das Antragsformular und die Richtlinie zur Verfügung.

Dr. Sven Wörmer, Philipp Dreger
Citymanagement Bad Münstereifel
Marktstr. 11-15
53902 Bad Münstereifel
Tel: 02253-505 160
citymanagement@bad-muenstereifel.de

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Ideen-Wettbewerb Rheinland-Pfalz – Landrat Dr. Pföhler gratuliert Sebastian Kurz

Ahrweiler – Mit Sebastian Kurz aus Sinzig gehört ein Bewerber aus dem Kreis Ahrweiler zu den Gewinnern beim diesjährigen Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz. Er erzielte den dritten Preis beim Landeswettbewerb und wurde darüber hinaus mit dem ersten Platz im Wettbewerb der Region Koblenz ausgezeichnet.

Kurz überzeugte mit der Idee „Genesis – Von 3D-Druck, Innovation und bezahlbaren Handprothesen“. Die mit einem speziellen 3D-Drucker generierten Prothesen bieten eine vergleichbare Funktionalität und Verlässlichkeit wie modernste, komplexe Handprothesen nach Industrie-Standard. Landrat Dr. Jürgen Pföhler zeigt sich begeistert von der bemerkenswerten und innovativen Idee des Sinziger Studenten. Auch Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, gratuliert Kurz herzlich zu seinem großartigen Erfolg.

Die Kreiswirtschaftsförderung ist Partner des Ideenwettbewerbs Rheinland-Pfalz. Dieser zielt darauf ab, innovative Geschäftsideen und Neugründungen frühzeitig aufzuspüren und gezielt zu unterstützen.

Die Preisverleihung fand aufgrund der Corona-Krise digital statt. Gekürt wurden insgesamt 22 Preisträgerinnen und Preisträger der Wettbewerbsjahre 2020 und 2021. Neben dem landesweiten Wettbewerb wurden auch vier Regionalpreise sowie Sonderpreise verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger erwartet über die gewonnenen Geldpreise hinaus professionelle Coaching- und Beratungsangebote für eine mögliche Existenzgründung.

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Wirtschaft

Aachener Erfolgsstory von „Original Cookies – made in Germany“ kann fortgesetzt werden

Aachen – Mit Erleichterung hat Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, den gestrigen Kompromiss im seit Jahren schwellenden Handelsstreit zwischen den USA und der EU aufgenommen, die handelspolitischen Differenzen beizulegen und wieder zur bilateralen Normalität zurückzukehren.

Konkretes Ergebnis ist u.a., dass die US-Strafzölle auf „Feine Backwaren“ in Höhe von 25 Prozent, die die Trump-Regierung im Oktober 2019 erlassen hat, nun für fünf Jahre ausgesetzt werden. Für diesen Zeitraum verzichtet die EU ihrerseits auf Strafzölle auf verschiedene US-Waren  (u.a. Schokoladenwaren, Erdnüsse, geröstete Mandeln und Pistazien), die sie als Gegenreaktion auf die US-Maßnahmen erhoben hatte.

Der US-Markt als wichtigstes Exportland außerhalb der EU

Die Lambertz-Gruppe, eines der führenden nationalen, europäischen und inter-nationalen Gebäckunternehmen sowie Weltmarktführer im Segment der Herbst- und Weihnachtsgebäcke, hatte unter den US-Sanktionen besonders gelitten. Für das Aachener Traditions- und Familienunternehmen war und ist der US-Markt das bedeutendste Exportland außerhalb der EU. In den letzten Jahrzehnten hat das Unternehmen seine Handelsaktivitäten, auch angetrieben durch die Gründung der eigenen Vertriebsgesellschaft „Lambertz USA“, erheblich ausgedehnt und zahlreiche, große US-Handelsgruppen mit „Original European Cookies – made in Germany“  beliefert.  Im Geschäftsjahr 2019 konnte „Lambertz USA“ noch einen Umsatz von rund 26 Mio. Euro verzeichnen. Durch die massiven Strafzölle und entsprechenden Verteuerungen war das bisher erfolgreiche US-Geschäft des deutschen Gebäck-spezialisten deutlich ins Wanken geraten.

„Sieg der Vernunft“ – vor allem für die US-Verbraucher und für die heimischen Arbeitsplätze

Umso erfreuter, so Dr. Bühlbecker, sei man nun, dass man die USA-Aktivitäten, mit denen über die Jahre auch erhebliche Investitionen und nicht zuletzt auch neue Arbeitsplätze verbunden gewesen seien, nun wieder energisch fortsetzen könne: „Die Sanktionen haben schon für eine erhebliche Verunsicherung im Verhältnis zwischen dem US-Handel und uns geführt, das bis dato immer kooperativ und für beide Seiten gewinnbringend war. Diese gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit stand schon zur Disposition, obwohl beide Seiten sich deutlich bemüht haben, trotz der Probleme an den positiven Geschäftsbeziehungen festzuhalten. Mit der gestrigen Entscheidung können wir den gemeinsamen Erfolgskurs nun wieder fortsetzen und auch neue Ziele fokussieren. Zu diesem Kurswechsel mag wohl auch die Erkenntnis beigetragen haben, dass Strafzölle kontraproduktiv sind. Vor allem in Bezug auf solche Segmente, die bei den heimischen Konsumenten besonders gefragt sind und durch eigene Produkte sowie Produktionen nicht ersetzt werden können. Es ist vor allem auch ein Sieg für die US-Verbraucher, die weiterhin gute, einmalige Produkte für einen guten Preis erhalten können, also ohne willkürliche, zwangsmäßige Preiserhöhungen. Auf der anderen Seite sichert diese Entscheidung unsere Produktionen und Arbeitsplätze. Grundsätzlich ist es vor allem auch ein allgemein positives Signal, dass wieder Kooperation statt Konfrontation das transatlantische Verhältnis bestimmt.“

Erfolgsrenner: „Original Cookies – made in Germany“

Originale deutsche und europäische „Cookies“ sowie vor allem auch Traditions-gebäcke wie etwa Printen, Lebkuchen und Stollen sind bei den US-amerikanischen Verbrauchern überaus beliebt. Die Ganzjahres-Produkte, Lebkuchen-Spezialitäten und Präsenttruhen werden über bekannte US-Handelsketten und auch besonders erfolgreich über den TV-Verkaufssender QVC vertrieben. Da die Aachener Unternehmensgruppe eben vor allem originale deutsche und europäische Spezialitäten mit Herkunftsschutz herstellt, machte eine Produktionsverlagerung in die USA –  etwa zur Umgehung der Strafzölle – keinen Sinn, da damit das exklusive Prädikat der Sortimente und ihr authentischer Produktstatus weggefallen wäre.

Hintergrund für die Verhängung von US-Strafzöllen auf „Feine Backwaren“ waren vor allem die Streitigkeiten in Bezug auf Subventionen im Flugzeugbau. In der gestrigen Vereinbarung einigten sich die EU und die USA darin, den seit fast 20 Jahren andauernden WTO-Handelskonflikt um die Subventionen im zivilen Flugzeugbau beizulegen.  Dazu wurden entsprechende Rahmenbedingungen für den Wett-bewerb zwischen Boeing und Airbus aufgestellt  und ein Aussetzen der gegenseitigen Strafzölle für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren beschlossen.

Hintergrund:

Die Trump-Regierung hatte mit ihren Strafzöllen ab Oktober 2019 die ihrer Meinung nach rechtswidrigen EU-Subventionen für den Flugzeugbau geahndet. Damit wurden vor allem auch deutsche Gebäck- und Süßwarenhersteller, meistens mittelständische Unternehmen, unverschuldet mit Strafmaßnahmen belegt. Der mögliche Wegfall des US-Marktes gefährdete die Produktionen der deutschen Hersteller, deren Auslastung ganz wesentlich auch von den Exportmengen abhängig ist. Traditionell liegt die Exportquote der deutschen Süßwarenindustrie bei über 60 Prozent. Im Exportgeschäft der deutschen Süßwarenwirtschaft ist der US-Markt von zentraler, strategischer Bedeutung. Nach der Statistik des Bundesverbands der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) verloren die von den US-Strafzöllen betroffenen Unternehmen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum mengenmäßig insgesamt -7,6 Prozent ihrer Ausfuhren.