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World Continence Week: Chefarzt informiert heute Montag, 21. Juni, in einer Telefon-Sprechstunde

Mayen – Mit zunehmendem Alter leiden viele Frauen an weiblicher Inkontinenz. Oft leiden die Betroffenen stark unter ihrer Erkrankung und müssen Einschränkungen in Kauf nehmen. Das Thema Inkontinenz ist oftmals ein Tabuthema und viele Frauen schämen sich offen mit Ärzten darüber zu sprechen. Dabei gibt es durch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten große Heilungschancen, die Frauen ein beschwerdefreies Leben ermöglichen. Welche vielversprechenden Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten es bei Blasen- und Beckenbodenschwäche gibt und was man zum Thema Inkontinenz wissen muss, weiß Dr. univ. Senad Habibovic, Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Elisabeth Mayen. Dort hat er das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum etabliert. Es bietet ein umfassendes Spektrum an modernen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz. Die Bereiche Frauenheilkunde, Urologie und Chirurgie (Koloproktologie) arbeiten eng zusammen.

Um Fragen zum Thema zu beantworten ist der Chefarzt am Montag, 21. Juni, in einer Telefonsprechstunde zwischen 17 und 18 Uhr unter 02651 83-3701 persönlich zu erreichen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Ferienspaß in Eschweiler kann stattfinden – Anmeldungen ab heute Montag, 21. Juni möglich

Eschweiler – In den ersten vier Wochen der anstehenden Sommerferien, in der Zeit vom 05.07. – 30.07.2021, veranstaltet das Jugendamt der Stadt Eschweiler in Kooperation mit dem Stadtjugendring Eschweiler e.V., den Ferienwerken Weisweiler und Röhe und mit Unterstützung der EhrenamtlerInnen der Pfarre St. Marien Heilig Geist Ferienspiele für Kinder ab dem Grundschulalter bis einschließlich 14 Jahre.

Geplant sind u.a. Tagesausflüge zum Wuppertaler Zoo, zum Irrland nach Kevelaer und dem Bubenheimer Spieleland.

Das Ferienprogramm ist wochenweise buchbar. Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 50 € pro Woche. Anmeldungen nehmen die MitarbeiterInnen des städtischen Jugendtreffs „Check In“, Hehlrather Straße 15, in der Zeit vom 21.06. bis 25.06.2021 täglich von 17:00 Uhr – 20:00 Uhr persönlich entgegen.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung sieht noch vor, dass alle Kinder und Betreuer*innen täglich einen gültigen Negativtest vorweisen müssen. Eine Selbsttestmöglichkeit wird jeweils montags und mittwochs ab 08:00 Uhr durch den Malteser Hilfsdienst am Abfahrtsort (Talbahnhof Eschweiler) angeboten.

Für Rückfragen steht der Stadtjugendpfleger, Herr Christian Kolf, telefonisch unter: 02403-7487460 oder per E-Mail: christian.kolf@eschweiler.de zur Verfügung.

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Wirtschaft

Wie sich Unternehmen gut verkaufen – Online Vortrag am Mittwoch, 23. Juni um 19.30 Uhr

Region/Trier – Die Reihe „IHK vor Ort“ bleibt vorerst digital: In einem Online-Vortrag am Mittwoch, 23. Juni 2021, erklärt Bernd Neisen von der markenmut.AG, was erfolgreiche Werbung ausmacht – untermauert von praktischen Beispielen und konkreten Tipps für Unternehmen. Der Vortrag hat den Titel „Werbung muss verkaufen“ – denn genau dieses Ziel hat gute Werbung.

Damit das funktioniert, muss sie die Kernaussage einer Marke kreativ kommunizieren, präzise geplant sein und zielgruppenspezifisch ausgespielt werden. Die Klaviatur zwischen digital und analog ist dabei sehr breit. Und so ungern gestandene Werber das auch hören mögen: Am Ende zählt die Wirkung. Nicht die Kreativität.

Alle IHK-Betriebe sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenfrei. Los geht es um 19:30 Uhr.

Anmeldung: IHK Trier, Mona Krawczyk., E-Mail: krawczyk@trier.ihk.de, oder online: https://www.ihk-trier.de/p/Werbung-9-21293.html

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Wirtschaft

NRW-weite Aktionswoche vom 21. Juni – 25. Juni: Mit Ausbildungsplatz in die Sommerferien

Aachen – Damit Jugendliche noch vor den Sommerferien einen Ausbildungsplatz finden, bekommen sie in einer NRW-weiten Aktionswoche vom 21. Juni bis 25. Juni besondere Unterstützung von der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen sowie der Handwerkskammer (HWK) Aachen. Die Agentur für Arbeit hat gute Nachrichten, denn es sind noch fast 2.900 Ausbildungsplätze in der Städterregion Aachen und den Kreisen Düren und Heinsberg frei. „Der Ausbildungsmarkt in unserer Region steckt zwar aktuell nicht in der Krise, braucht aber dennoch unsere Aufmerksamkeit, damit das auch so bleibt“, erklärt Ulrich Käser, Leiter der Arbeitsagentur Aachen-Düren. Die Berufsberatung der Arbeitsagentur ist in der Aktionswoche telefonisch bis 20:00 Uhr erreichbar, damit auch berufstätige Eltern die Gelegenheit haben sich beraten zu lassen.

Seit letztem Jahr haben bisher rund 6.000 Bewerber die Hilfe der Agentur für Arbeit Aachen-Düren bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen. Viele von ihnen haben schon eine Ausbildungsstelle gefunden und freuen sich darauf, dass es bald losgeht. Doch im Moment suchen noch gut 2.500 bei der Arbeitsagentur gemeldete Jugendliche einen Ausbildungsplatz. „Wer für dieses Jahr noch keine Ausbildungsstelle gefunden hat, sollte sich umgehend bei unserer Berufsberatung und unseren Partnern melden, denn Chancen sind da. Unser Ziel ist es, noch möglichst viele Jugendliche und Unternehmen zusammenzubringen“, so Käser. In der Aktionswoche vom 21. Juni bis 25. Juni ist die Berufsberatung der Agentur für Arbeit für Schüler und ihre Eltern in der Stadt Aachen und der Städteregion, dem Kreis Heinsberg und dem Kreis Düren unter der Hotline 0241 897-1234 (Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 20:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr) zu erreichen.

In der IHK-Lehrstellenbörse gibt es noch mehr als 750 Angebote. „Das Potenzial, viele weitere Ausbildungsplatzsuchende und Unternehmen zusammenzubringen, ist vorhanden. Denn die Betriebe aus der Region suchen über alle Branchen hinweg noch beruflichen Nachwuchs“, erklärt Heike Borchers, Geschäftsführerin für den Bereich Aus- und Weiterbildung bei der IHK Aachen. Die IHK Aachen berät zu Angeboten in der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie zu Fragen rund um das Thema Berufswahl unter der Hotline 0241 4460-0. Die Experten Michael Arth und Kerstin Faßbender stehen in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr für telefonische Gespräche zur Verfügung.

In der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Aachen gibt es aktuell noch 570 freie Lehrstellen. „Jugendliche und Unentschlossene sollten die anstehende Ferienzeit nutzen und sich über die verschiedenen Berufe informieren oder Schnupperpraktika absolvieren. Die Inzidenzzahlen gehen nach unten und viele Handwerksbetriebe bieten auch Praktikumstellen an. Wenn es gut läuft, kann direkt eine Ausbildung angeschlossen werden. Wir haben aktuell 22 Prozent mehr neue Ausbildungsverträge registriert als im letzten Jahr um diese Zeit – für uns ein Zeichen dafür, dass Handwerk auch in Krisenzeiten aus Sicht der jungen Leute gute Berufsaussichten bietet“, erklärt Georg Stoffels, Geschäftsführer für den Bereich Berufsbildung der Handwerkskammer Aachen. Die HWK berät Jugendliche, die sich für eine Ausbildungsstelle im Handwerk interessieren, telefonisch unter 0241 471-164 in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr oder unter 0176 11990010 – gerne auch per WhatsApp.

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IKK-Junioren-Rheinland-Pokale 2020/21 werden auf sportlichem Weg abgeschlossen

Region/Mayen-Koblenz – Es geht um den Cup – oder genau gesagt um vier Cups: Der Verbandsjugendausschuss des Fußballverbandes Rheinland hat entschieden, dass der IKK-A-Junioren-Rheinlandpokal, der IKK-B-Junioren-Rheinlandpokal, der IKK-C-Junioren-Rheinlandpokal und der IKK-D-Junioren-Rheinlandpokal der Saison 2020/21 auf sportlichem Weg beendet werden. Dies vor dem Hintergrund, dass der Ministerrat der rheinland-pfälzischen Landesregierung in seiner Sitzung vom 09. Juni den Perspektivplan Rheinland-Pfalz mit zwei neuen Stufen fortgeschrieben und im Rahmen dessen weitere Öffnungsschritte beschlossen hat, die – bei entsprechender Inzidenz – wieder Wettkampfspiele gegen andere Mannschaften ermöglichen.

Jede Mannschaft, die im IKK-Rheinlandpokal der A- bis D-Junioren noch vertreten war, hatte auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, weiterhin am Wettbewerb teilzunehmen. Die bis zum Stichtag am Mittwoch eingegangenen Rückmeldungen ergaben, dass rund 100 Mannschaften und damit das Gros der Vereine weiterspielen möchten.

Beginn wird am Samstag, 26. Juni, mit den bereits feststehenden Partien der dritten Runde sein. Die vierte Runde ist für Dienstag, 29. Juni (B- und D-Junioren) bzw. Mittwoch, 30. Juni (A- und C-Junioren), angesetzt. Am 28. Juni erfolgt zudem die Auslosung der Partien von Achtelfinale bis zum Endspiel, das am Samstag, 17. Juli, ausgetragen werden soll. Entgegen der üblichen Praxis wird der IKK-A-Junioren-Rheinlandpokalsieger nicht für den DFB-Pokal gemeldet, da der A-Junioren-DFB-Pokal mit den qualifizierten Mannschaften der vorherigen Saison ausgetragen wird.

Die weiteren Termine im IKK-Junioren-Rheinlandpokal:

Achtelfinale: Samstag, 03. Juli

Viertelfinale: Samstag, 10. Juli

Halbfinale: Dienstag, 13. Juli

Die Endrunde im IKK-D-Junioren-Rheinlandpokal muss – je nach Verfügungslage – ggf. von einem Turnier mit (wie ansonsten üblich) acht Mannschaften auf ein Turnier mit vier Mannschaften oder ein Endspiel angepasst werden.

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Wirtschaft

Zwei Förder-Programme für mehr Klimaschutz in Aachen

Aachen – Die „Öcher Solar Offensive“ und „Energiesparende Maßnahmen im Gebäude“. Die Stadt Aachen unterstützt klimafreundliche Investitionen aktuell mit einem Solarförderprogramm für mehr Sonnenenergie in Aachen und mit einem Förderprogramm für energiesparende Maßnahmen im Gebäude. Beide Programme sind Maßnahmen des Integrierten Klimaschutzkonzepts und leisten einen wichtigen lokalen Beitrag für den globalen Klimaschutz. Bei einer Pressekonferenz an einem City-Light-Poster der Solarkampagne „Öcher Solar Offensive“ berichteten Umweltdezernent Dr. Markus Kremer und die drei Klimaschutzmanager*innen der Stadt Aachen über den aktuellen Stand der Förderprogramme.

Nachdem im Juni 2019 der Klimanotstand ausgerufen wurde, hat die Stadt Aachen ein Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet. Dieses umfasst unter anderem zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Energieversorgung, Mobilität und Gebäudesanierung. Sie sollen den Weg zur klimaneutralen Stadt im Jahr 2030 ebnen.

„Wir möchten ab 2030 klimaneutral sein. Dafür müssen wir jetzt handeln.“, sagt Dr. Markus Kremer, Beigeordneter des Dezernats für Personal, Organisation, Stadtbetrieb, Feuerwehr und Umwelt. „Im Integrierten Klimaschutzkonzept ist das kommunale Maßnahmenpaket bis ins Jahr 2025 dargestellt. Zur Umsetzung der Maßnahmen im IKSK stehen im Jahr 2021 über 5,3 Millionen Euro im städtischen Haushalt bereit. Bis 2025 steigt das jährliche Budget an, so dass zur Umsetzung des gesamten Fünf-Jahres-Maßnahmenplans rund 80,7 Millionen Euro vorgesehen sind. Die Klimaschutzziele können wir aber nur gemeinsam erreichen. Daher unterstützen wir durch die Förderprogramme Bürger*innen und Gewerbe finanziell bei klimafreundlichen Veränderungen an ihren Gebäuden.“

Die Stadt stellt im Jahr 2021 jeweils 1 Million Euro in den beiden Förderprogrammen bereit. In den kommenden Jahren werden die Fördermittel nochmal deutlich aufgestockt werden. Insgesamt 22 Millionen Euro sind in den nächsten fünf Jahren als Fördermittel im städtischen Haushalt eingeplant.

„Die Stadt selbst geht mit gutem Beispiel voran: Sie investiert in den nächsten Jahren massiv in die Sanierung eigener Liegenschaften und die Umstellung der Energieversorgung. Dazu zählen zum Beispiel allein 28 Millionen Euro (2021-2024) für die Sanierung städtischer Wohngebäude, 22 Millionen Euro (2021-2024) für Schulsanierungen und weitere 12 Millionen Euro (2021-2024) für die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäude“, betont Dr. Kremer.

Das Solarförderprogramm

Das Solarförderprogramm wurde im August 2020 im Rat beschlossen und unterstützt Privatleute und Betriebe finanziell bei der Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen sowie bei der Anschaffung von Balkonmodulen und bei der Aufrüstung von Altanlagen. Das Solarförderprogramm umfasst 7,9 Prozent an der erforderlichen Kohlendioxid (CO2)-Minderung von rund 769.000 Tonnen in den kommenden zehn Jahren bis ins Jahr 2030. Das Potenzial für Solarenergie ist in Aachen definitiv vorhanden: Laut Solardachkataster steht eine Fläche von 490 Fußballfeldern (245 Hektar) theoretisch für Solaranlagen zur Verfügung. Damit ließe sich der Strombedarf aller Haushalte in der Stadt Aachen decken (394 Gigawattstunden (GWh) für 149.000 Haushalte).

Klimaschutzmanager Jochen Lowis blickt zufrieden auf die Antragsstellungen seit Januar zurück: „In diesem Jahr wurden bisher 160 Anlagen gefördert, im letzten Jahr seit Start der Förderung, also von September bis Dezember 148 Anlagen. Das Budget ist aber bei weitem noch nicht erschöpft und wir hoffen, dass noch viele weitere Hausbesitzer*innen die Solarförderung nutzen werden.“ Informationen, Beratungsangebote und Antragsunterlagen finden Interessierte auf folgender Internetseite: www.aachen.de/solar .

Das Förderprogramm zur Gebäudesanierung

Das Förderprogramm für energiesparende Maßnahmen im Gebäude umfasst ein Minderungspotenzial von bis zu 9,4 Prozent am CO2-Reduktionsziel. „Dies unterstreicht den hohen Stellenwert der Gebäudesanierung im kommunalen Klimaschutz“, sagt Bastian Peukert, Klimaschutzmanager bei der Stadt Aachen. „Beispielsweise kann eine Dämmung der Gebäudewand den Heizbedarf eines Gebäudes deutlich reduzieren und dadurch viel CO2 eingespart werden.“

Das Förderprogramm ist sehr umfassend: Zum einen werden Maßnahmen an der Gebäudehülle gefördert, wie beispielsweise die Dämmung der Außenwand oder der Austausch von Fenstern. Zum anderen sind Maßnahmen an der Gebäudetechnik und der Austausch alter Öl- und Gas-Heizkessel förderfähig. Zudem gibt es attraktive Boni für den Einsatz nachhaltiger Dämmstoffe und bei bestimmten Kombinationen. Die Förderrichtlinie, weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.aachen.de/altbau.

Wichtig ist es, dass alle Bürger*innen beim Klimaschutz mitmachen und über die Förderprogramme informiert sind: „Daher wird das Solarförderprogramm mit der Kampagne „Öcher Solar Offensive“ begleitet, die seit März 2021 in Aachen zu sehen ist“, sagt Dr. Daniela Meister, Klimaschutzmanagerin bei der Stadt Aachen.

Außerdem nimmt Aachen am Wattbewerb teil, einem Städtewettbewerb, der den Photovoltaik-Zubau vergleicht und beschleunigen will. Aachen ist aktuell in der Kategorie „Großstädte ab 100.000 Einwohnern“ in den Top 10. Umweltdezernent Kremer und die drei Klimaschutzmanager*innen drücken der Stadt Aachen die Daumen für eine weiterhin gute Platzierung im Wattbewerb.

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Wirtschaft

Mittelstand 4.0 – Wirtschafts-Förderung Ahrweiler stellt Weichen für die Zukunft

Ahrweiler – Wie kann man kleine und mittlere Unternehmen im Kreis auf ihrem Weg in die Digitalisierung begleiten und konkret unterstützen? Die Kreiswirtschaftsförderung geht dieser Frage nach und bietet in Zusammenarbeit mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern praktische Hilfestellungen an. Mit neuen Impulsen soll die langjährige, erfolgreiche Partnerschaft jetzt weiter ausgebaut werden.

„Wir befinden uns inmitten des digitalen Wandels. Vor allem in der jetzigen Zeit ist die Digitalisierung eines der bedeutsamsten Themen auch für Unternehmen im Kreis Ahrweiler. Es ist daher wichtig, dass Unterstützungsmöglichkeiten angeboten und genutzt werden, damit sich Unternehmen in unserer Region auch für die Zukunft gut aufstellen“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Mittel- und langfristig soll Unternehmen in und aus der Region eine Basis geboten werden, die es ihnen ermöglicht, sich miteinander zu vernetzen und sie zu befähigen, Digitalisierungsprojekte gemeinsam umzusetzen. „Der Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler ist geprägt von mehr als 9000 überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Industrie, Handwerk, Handel, Tourismus und Dienstleistungen. Hier gibt es viel Potenzial Geschäftsprozesse digital abzubilden und damit auch die Unternehmen zu entlasten. Schließlich betrifft die Digitalisierung nicht mehr nur klassische IT-Unternehmen, sondern Unternehmen quer durch sämtliche Branchen“, erklärt Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung.

„Digitalisierung ist in der jetzigen Zeit wichtiger denn je, um auch im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Dabei darf sie jedoch keinesfalls einen Selbstzweck darstellen, sondern sie soll einem Unternehmen ermöglichen, die eigenen Kompetenzen und Stärken zu fokussieren und auszubauen. Digitalisierung sollte als wichtiges Werkzeug verstanden werden, das wir durch Vernetzung von Unternehmen in unserer Zielgruppe nachhaltig voranbringen wollen“, ergänzt Jonas Metzger, Leiter des Kompetenzzentrums.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern ist eines von mehreren regionalen Kompetenzzentren, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ins Leben gerufen hat. Die Digitalisierungsexpertinnen und -experten stehen Unternehmen mit einem breiten, aktuellen Wissensschatz sowie praktischen Erfahrungen auf dem Feld der digitalen Transformation zur Seite. Aktuelle Trendthemen sind zum Beispiel Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Geschäftsmodelle. Zu diesen und vielen weiteren Themenfeldern bietet das Kompetenzzentrum unter anderem ein umfassendes Qualifizierungsportfolio mit kostenlosen Online-Formaten an.

Weitere Informationen gibt es unter https://kompetenzzentrum-kaiserslautern.digital/.

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1. Online Beteiligung „Schlossplatz Jülich“ startet heute Montag, 21. Juni

Jülich – Nach der intensiven Öffentlichkeitsbeteiligung zum Marktplatz, steht bereits die Vorbereitung der zweiten Baumaßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes, des Schlossplatzes auf dem Programm.

Mit einer ersten Online-Beteiligung zum Schlossplatz vom heutigen Montag 21. Juni bis 12. Juli führen die Verwaltung und das Planungsbüro MWM eine weitere Umfrage zur Qualifizierung der Antragsstellung für die Neugestaltung des Schlossplatzes durch. Die Beteiligung dient dazu ein erstes Meinungsbild der Bürgerschaft zur Vorschlagsvariante 2 sowie ergänzende Anregungen und Ideen einzuholen. Ende September 2021 soll dann der Förderantrag für den Schlossplatz eingereicht werden, mit einer Entscheidung des Fördergebers wird im Sommer 2022 gerechnet.

Darauf aufbauend erfolgt dann die Konkretisierung der Planung in Richtung Bauvorbereitung, mit einem Baustart ist nicht vor 2023 zu rechnen. Derzeit befindet sich die Planung also in einer sehr frühen Phase.

Bürgermeister Axel Fuchs freut sich über den zügigen Fortschritt im Integrierten Handlungskonzept „Wenn man bedenkt wie viele Schritte so ein Integriertes Handlungskonzept und die Durchführung jeder einzelnen Maßnahme mit sich bringt, dann sind wir wirklich auf einem sehr guten Weg“.

Basierend auf den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger, die nach den Bürger-Beteiligungen der Vorjahre als Ziele definiert wurden, entwickelte das Planungsbüro MWM zusammen mit der Verwaltung bereits eine Vorschlagsvariante 2 zum Schlossplatz. Diese Variante fand auch in der Beratung der Lenkungsgruppe Ende letzten Jahres grundsätzlichen Anklang.

Dementsprechend soll der Schlossplatz als zentraler, attraktiver und vielfältiger Platz künftig zur Begegnungsstätte aller Generationen und aktiv durch Erholungs- und Bewegungsräume genutzt werden. Dabei sollen im Einklang Wege, Frei- und Grünräume gestaltet werden, die unter stadtklimatischen und ökologischen Aspekten als „Garten der Stadt“ den Generationenbedürfnissen nachkommen und langfristig gesichert werden. Mit der Zitadelle in der direkten Nachbarschaft soll der Schlossplatz zudem auch weiterhin die besondere Stadtidentität der historischen Festungsstadt, künftig aber auch als moderne Forschungsstadt widerspiegeln und für junges und internationales Publikum erlebbar („Campus-Atmosphäre“ / Tourismus) gemacht werden.

Auch die Nutzbarkeit für Veranstaltungen soll erhalten und verbessert werden. Hierzu wird es im Laufe der Planung Gespräche mit den Veranstaltern bezüglich ihrer Bedürfnisse und der notwenigen Infrastruktur geben. Bodenbeschaffenheit, Strom und Wasserzufuhr, aber auch der Aspekt der Sicherheit „sichere, barrierefreie und attraktive gestaltete öffentliche Straßen, Wege und Plätze“ zu entwickeln wird erneut aufgegriffen und soll die provisorische Lösung von 2019 mit den Findlingen wieder ablösen.

Die Online-Bürgerbeteiligung beginnt am heutigen Montag, 21. Juni unter www.zukunftsstadt-juelich.de und wird bis zum 12. Juli durchgeführt. Des Weiteren besteht wieder die Möglichkeit sich analog über die Schaufenster der Tourist-Information zu informieren und per Briefkasten (Neues Rathaus) und E-Mail (buergerbetiligung@juelich.de) zu beteiligen.

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Gute Ideen aus Studierenden-Projekt bieten Mehrwert für Ordnungsamt

Aachen – Studierende der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung präsentieren in einer Zoomkonferenz aus dem Ratssaal die Ergebnisse ihres Praxisprojekts. Die Möglichkeit einer Umstellung auf einen Drei-Schicht-Betrieb des kommunalen Ordnungs- und Sicherheitsdienstes wurde untersucht und mehrere Dienstplanvorschläge erarbeitet. Laut Verwaltung hat das Projekt eine hohe Bedeutung für den Ordnungs- und Sicherheitsdienst.

Am Donnerstag, 17. Juni, präsentierten zehn Studierende der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV NRW) per Zoomkonferenz aus dem Ratssaal das Ergebnis ihres neunwöchigen Praxisprojekts im Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Als Thema wählten die jungen Nachwuchskräfte der Stadt Aachen die „Möglichkeit einer Umstellung auf einen Drei-Schicht-Betrieb des kommunalen Ordnungs- und Sicherheitsdienstes (OSD) der Stadt Aachen“.

Zentraler Bestandteil war dabei die Entwicklung mehrerer Dienstplan-Vorschläge.

Als Verbesserungsvorschläge erarbeiteten die Studierenden etwa eine langfristige Dienstplanung, gleichmäßige Verteilung der Dienste über die Wochentage, Vermeidung von Personalspitzen, Ausdehnung der Dienstzeiten auf die Morgenstunden ab 7 Uhr und die Implementierung eines Sommer- und Winterdienstplanes.

Dies geschah immer unter den Fragestellungen:

Welche Anforderungen bestehen an einen Dienstplan des OSD?

Welche Einsatzzeiten sind besonders relevant?

Wie wirkt sich eine Dienstplangestaltung auf das Privatleben und die Gesundheit der Mitarbeiter*innen aus?

Und wie kann eine Umstellung auf einen Drei-Schicht-Betrieb in Zukunft aussehen?

Dazu erhoben die Studierenden Einsatzdaten des OSDs, Sichtweisen, Meinungen und Expertisen der Einsatzkräfte, sowie von Führungskräften des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, Expert*innen des Ordnungsamtes sowie dem Personalrat und Kolleg*innen aus dem Fachbereich Personal und Organisation. Neben zehn qualifizierten Interviews, die die Studierenden führten, und Onlinefragebögen, die ausgewertet wurden, hospitierten sie auch in vier Schichten im Einsatzalltag des OSD, um eigene Erfahrungen und Sichtweisen zu sammeln.

Unterstützt wurde das Projekt von Susanne Aumann und Oliver Wischnewski aus dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung sowie von Seiten der Hochschule durch Dr. Sascha Opielka. Projektbetreuerin Aumann ist sehr zufrieden mit den Studierenden und dem erarbeiteten Ergebnis: „Nicht erst seit der Corona-Pandemie nimmt die Bandbreite der ordnungsbehördlichen Aufgaben stetig zu. Der Wandel in gesellschaftlichen Abläufen und rechtlichen Rahmenbedingungen führt auch in der Organisation unserer täglichen Arbeit zu neuen Herausforderungen. Genau hier hat das HSPV Projekt erfolgreich angesetzt.“ Wischnewski ergänzt: „Die von den Studierenden erarbeitete Option des Dienstplans vereint die Ansprüche an die Dienstzeiten einer Ordnungsbehörde mit einer Vielzahl an Aufgaben mit den Erwartungen der Mitarbeiter*innen und stellt somit ein zukunftsfähiges Modell dar.“

Das Projekt hat eine hohe Bedeutung für den Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt Aachen. Aumann erklärt: „Die Außenwirkung ist ein zentrales Thema für die Kolleg*innen des OSD, da ihre Tätigkeit oftmals auf Ablehnung, Unterverständnis und teils auch Aggressivität in der Bevölkerung stößt.“

Auch Opielka zeigt sich zufrieden mit seinen Studierenden: „Sie haben bewiesen, dass eine konstruktive und an einem Praxisproblem orientierte Bearbeitung unter erschwerten Bedingungen möglich ist.“

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Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid gratuliert zur Neueröffnung

Mayen – Neuer Eisverkauf und Imbiss Fabio am Ostbahnhof. Zur Neueröffnung besuchte Oberbürgermeister Dirk Meid, Inhaberin Gertrud Langner und ihr engagiertes Team und gratulierte im Namen der Stadt Mayen zur Eröffnung des „Eisverkauf und Imbiss Fabio am Ostbahnhof“.

Inhaberin Getrud Langner leitet gemeinsam mit ihrem Ehemann Ralf Wagner bereits mehrere Eisdielen im Umkreis, so auch im Ortsteil Hausen. Dort ist sozusagen die Eiszentrale, wo alle Eissorten hergestellt werden und an die einzelnen Eisfilialen ausgeliefert wird.

Am Ostbahnhof gibt es nun eine der Eisfilialen mit zusätzlichem Imbiss. Eis, kleine Speisen und Getränke laden nach einem Ausflug oder einer Reise zur Stärkung ein.

„Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allem zahlreiche, zufriedene Gäste“, so der Stadtchef. Er überreichte Gertrud Langner das Wappen der Stadt Mayen aus Schiefer.