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Achtsamkeits-Wanderung am Sonntag, den 27. Juni

Niederzissen – Rundwanderung „Olbrück-Blick“ von Hain. Voranmeldung bis zum 25.06.2021. Bewegung in der Natur erdet und heilt und stärkt das Immunsystem. Schritt für Schritt entschleunigen und in der Natur zu Dir selbst kommen – Deine Gedanken kommen zur Ruhe und Dein Geist wird klar.

Zu dieser wunderbaren Natur-Erfahrung lade ich Dich  in die herrliche Natur der  sagenhaften Vulkanregion Laacher See ein.

Die Rundwanderung (ca. 5,5 km, 160 m Höhenunterschied) startet am Parkplatz 1 unterhalb der Burg Olbrück und führt uns über wunderschöne Wald- und Wiesenwege Richtung Engeln, hoch auf eine Anhöhe, von der wir einen einmaligen Panoramablick vom Westerwald bis hin zum Siebengebirge genießen können. Die Burg Olbrück, bietet auch hier wieder einen herrlichen Blickfang.

Neben inspirierenden Achtsamkeitsimpulsen runden Übungen aus dem Yoga das wohltuende Erlebnis ab.

Zum Erfrischen wird es eine kleine Teepause geben. Weitere eigene Getränke können gerne mitgebracht werden.

Jeder – egal welchen Alters – ist herzlich willkommen. Wettergemäße Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen.

Treffpunkt: Start und Ziel ist der Parkplatz I unterhalb der Burg Olbrück/Hain (genaue Anfahrtsskizze wird bei Anmeldung versandt).

Die Teilnehmergebühr beträgt 15 € für Erwachsene, die vor Ort in bar entrichtet wird. Für die Organisation und Planung (begrenzte Teilnehmerzahl)  wird um Voranmeldung bis zum 25.06.2021 bei  Gabriele Arzdorf Natur Coach/ Gesundheitswanderführerin unter Telefon 02642-7329 oder per Mail gabriele.arzdorf@gmx.de gebeten.

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Aachen ist bunt – und zeigt das auch

Aachen – Aachen setzt ein starkes Zeichen für eine vielfältige, offene und tolerante Gesellschaft und die Gleichstellung aller Bürger*innen und hisst rund um den historischen Christopher Street Day vom 21. Juni bis zum 5. Juli Regenbogenfahnen am Rathaus sowie den Bezirksämtern.

„Aachen ist eine bunte Stadt, geprägt von Diversität. Allein die Lage im Herzen von Europa und die Universität, die viele junge Menschen verschiedenster Herkunft in die Stadt bringt, sorgen für Vielfalt. Diese Vielfalt leben wir und wollen dies auch offen zeigen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Mir liegt vor allem an der Kommunikation – es ist wichtig im Dialog zu bleiben.“

Die Initiative ergriffen die Bezirksschüler*innenvertretung in der BildungsRegion Aachen bereits im letzten Jahr. Sie trugen im Bürgerforum verschiedene Anträge zur Umsetzung der Global Goals für nachhaltige Entwicklung vor, welche auch die Stadt Aachen aufforderte zum „Pride Month“ Solidarität zu zeigen und vor dem Rathaus die Regenbogenfahne zu hissen. Bürgermeisterin Hilde Scheidt übernahm die Schirmherrschaft und lobte die Initiative der Jugendlichen.

Der Hauptausschuss beschloss in seiner Sitzung vom 9. Juni 2021, anlässlich des Pride Month dieses Zeichen der Solidarität zu setzen.

Bezirksschüler*innensprecher Nino-Pascal Bündgen ist dankbar, dass ihre Initiative Früchte trägt: „Wenn ich die Regenbogenflagge an einem städtischen Gebäude sehe, habe ich sofort ein Lächeln im Gesicht. So wird Solidarität auch nach außen sichtbar.“ Leider ist die Solidarität auch in der jüngeren Generation noch nicht völlig selbstverständlich. Bezirksschüler*innenvertreter Sebastian Schick sagt: „Solange das Wort ‚schwul‘ noch als Beleidigung über den Schulhof gebrüllt wird, bleiben diese Zeichen für Solidarität extrem wichtig. In den Schulen werden Menschen der queeren Community leider immer noch angefeindet.“

Gegen derartige Anfeindungen kämpft Andreas Sommer, Vorstand von Rainbow e.V. und Knutschfleck e.V, bereits seit über 20 Jahren.

Er freut sich über Regenbogenfahne: „Nachdem in diesem und im letzten Jahr die Veranstaltungen zum Christopher Street Day abgesagt werden mussten, freuen wir uns, dass unsere Community in der Stadt sichtbar wird. Im nächsten Jahr wollen wir wieder mit 1500 Aachener*innen feiern.“ Dieses Jahr gibt es diese leider nur online. Aber die Oberbürgermeisterin hat ihre Teilnahme schon zugesagt.

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PalmBrause unterstützt mit Aufforstungs-Projekt das Mayener Forstrevier

Mayen – Neue Bäume wurden im Mayener Hinterwald gepflanzt. Oberbürgermeister Dirk Meid, Fachbereichsleiter Andreas Seiler sowie Forstrevierleiter Peter Göke von der Stadtverwaltung Mayen haben sich in den letzten Tagen mit den Inhabern der Firma PalmBrause Erfrischungsgetränke GmbH im Mayener Hinterwald  getroffen, um gemeinsam den Platz der neu angepflanzten Bäume zu sichten. Das Getränkeunternehmen mit Sitz in Mayen wurde von den drei jungen Unternehmern Sergej Graf, Tim Frevel und Leo Esser im Jahr 2020 gegründet.

Anfang 2021 starteten sie mit der Produktion, Logistik und Vermarktung von nachhaltigen Erfrischungsgetränken ohne künstliche Zusatzstoffe. Vier Erfrischungsgetränke an der Zahl sind bereits in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften erhältlich und mit den Umsätzen der verkauften Erfrischungsgetränke unterstützt die Fa. PalmBrause Wiederaufforstungsprojekte.

„Ziel ist es, eine Millionen Bäume bis Ende 2022 anzupflanzen. Denn die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind uns eine große Herzensangelegenheit.“, so Betriebsleiter und Gründer der PalmBrause Tim Frevel.  „Wir freuen uns, den Mayener Stadtwald mit der Aktion unterstützen zu dürfen“ so Frevel weiter.

„Ich freue mich, ein so junges Start-Up Unternehmen mit Sitz in Mayen zu wissen und bedanke mich für die Unterstützung, durch das Wiederaufforstungsprojekt im Mayener Stadtwald einige Bäume zu pflanzen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Verdiente Mitarbeitende geehrt – Bürgermeister Holger Jung gratuliert herzlich

Meckenheim – Zu einer kleinen Feierstunde hatte Bürgermeister Holger Jung eine verdiente Mitarbeiterin und sechs verdiente Mitarbeiter eingeladen. Anlass waren die Dienstjubiläen von Ewald Knott (40 Jahre), Uwe Stockhausen, Markus Schukalla, Bianca Haendel, Helmut Giersberg, Marcel Wind und Elmar Greuel (jeweils 25 Jahre).

In lockerer Runde und im Beisein von Mathias Carstens, Vorsitzender des Personalrates, und der Gleichstellungsbeauftragten Bettina Hihn wurden alte Erinnerungen aufgefrischt und Anekdoten aus dem beruflichen Leben ausgetauscht. Holger Jung bedankte sich bei der Jubilarin und den Jubilaren für ihr langjähriges Engagement sowie ihre außergewöhnliche Treue und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Verbunden mit seinen herzlichen Glückwünschen überreichte er den verdienten Mitarbeitenden die Ehrenurkunde.

Ewald Knott (am Tag der Feierstunde verhindert) Uwe Stockhausen und Marcel Wind arbeiten für den Baubetriebshof, Helmut Giersberg für die Stadtwerke und Bianca Haendel für die städtische Kindertageseinrichtung Villa Regenbogen. Markus Schukalla gehört als IT-Experte der Hauptverwaltung an. Elmar Greuel, der an der Feierstunde nicht teilnehmen konnte, erhielt die Ehrenurkunde für seine Tätigkeit zuletzt als Schulhausmeister am Schulcampus.

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Geplante Kräfteverteilung 2021: Mehr Personal für alle Polizeibehörden in NRW

Region/Düsseldorf – Innenminister Minister Reul: Trendwende ist geschafft. Endlich mehr Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit: In Nordrhein-Westfalen dürfen voraussichtlich alle 47 Kreispolizeibehörden mit mehr Personal zum 1. September 2021 rechnen. Im Vergleich zum Vorjahr werden knapp 600 zusätzliche Stellen bereitgestellt. Neben 500 Regierungsbeschäftigten können drei Viertel aller Behörden auch mit mehr Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten (insgesamt: 100) planen. Keine Behörde muss einen Stellenrückgang in Kauf nehmen. Das geht aus dem Entwurf zur Belastungsbezogenen Kräfteverteilung des Innenministeriums für das Jahr 2021 hervor.

„Wir haben unmittelbar nach meinem Amtsantritt damit begonnen, mehr Polizistinnen und Polizisten auszubilden. Dadurch gewinnt die Polizei endlich mehr Beamtinnen und Beamte – und zwar mehr als in den Ruhestand gehen. Die Trendwende ist geschafft“, sagte Innenminister Herbert Reul.

Mit 116 neuen sogenannten Sockelstellen erhält der Bereich Cyberkriminalität den mit Abstand größten Zuwachs. Weitere Stellen werden zugeteilt für die Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen (+ 34 Stellen), der Clan-Kriminalität (+ 31), für die Online-Sachfahndung (+ 31) und für den Kampf gegen die Politisch motivierte Kriminalität Rechts (+ 22). Ebenfalls mehr Personal gibt es zum Beispiel für 3D-Tatortscanner (+ 16).

Der Personalzuwachs ist zurückzuführen auf ein deutliches Plus bei den Einstellungen der Polizeibeamten und Regierungsbeschäftigten in jüngster Zeit. Die Zahl der Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter wurde in den vergangenen vier Jahren sukzessive von jährlich 2.000 auf aktuell 2.660 erhöht. Außerdem wurden seit 2017 jedes Jahr zusätzlich 500 Regierungsbeschäftigte eingestellt, mittlerweile insgesamt mehr als 2000. Sie entlasten die Polizistinnen und Polizisten unter anderem von Verwaltungsaufgaben und stellen einen enormen Zugewinn für die operative Aufgabenwahrnehmung dar. Durch die massiven Investitionen in zusätzliche Stellen wird sich die Personalsituation der Polizei in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren weiter verbessern. Die Gesamtzahl der Beamtinnen und Beamten steigt bis 2024 voraussichtlich von derzeit rund 40.000 auf über 41.000.

Die endgültige Stellenverteilung wird am 1. September 2021 feststehen, wenn die Kommissaranwärterinnen und -anwärter ihre Abschlussprüfungen absolviert haben.

Das Prinzip der Belastungsbezogenen Kräfteverteilung wurde zuletzt 2018 zwischen dem nordrhein-westfälischen Innenministerium und Vertretern von Behörden, Personalvertretungen und Gewerkschaften überarbeitet und ist seitdem Grundlage für die Verteilung der Kräfte. Wesentliches Kriterium für die Personalzuteilung ist die Arbeitsbelastung vor Ort, die sich aus dem Kriminalitäts- und Verkehrsunfallgeschehen ergibt. Daneben werden auch besondere Schwerpunkte in der Polizeiarbeit berücksichtigt.

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Menschen finden im Bunker

Mechernich-Satzvey – Suchhundestaffel „Mantrailer West“ übt im atombombensicheren Unterstand der Landeszentralbank kin Satzvey – 500 Euro Spenden für „Hannah Hof“ Bessenich gesammelt.

Seine Nase dicht über dem Boden jagt der Pointer-Rüde „Groove“ durch den Satzveyer Atomschutzbunker. Er klebt regelrecht auf einer unsichtbaren Fährte – und es dauert gar nicht lange, bis er trotz der verwinkelten Gänge und Räume eine im Bunker versteckte Person aufgespürt hat.

Zwischen Rohren, Mauern und Stegen mussten die Suchhunde und ihre Führer versteckte Personen im Satzveyer Atombunker suchen. Foto: Gernot Sieger/MT/pp/Agentur ProfiPress

„Der Geruchssinn von Hunden ist so gut, dass sie selbst in einer belebten Fußgängerzone mit dicht aneinanderdrängenden Menschenmengen den Geruch einer einzelnen Person herausfiltern können“, erklärte Gernot Sieger, Ausbilder der „Mantrailer West Rettungshunde“ im Satzveyer Bunker.

Aufgabe erfüllt, Zielperson entdeckt. Als Belohnung gibt es ein Leckerchen. Foto: Gernot Sieger/MT/pp/Agentur ProfiPress

Das unterirische Quartier der Landeszentralbank aus dem Kalten Krieg ist keine große Herausforderung für die Suchhundestaffel „Mantrailer West“, die im Umkreis von hundert Kilometern um Köln ehrenamtlich hilft. Der Spaß an der Suchaktion war Vierbeinern, Herrchen und Frauchen anzumerken.

Auszeit für Gehandicapte

Das Training kam einem gemeinnützigen Zweck zugute. Es wurde Geld eingesammelt. Die Einnahmen und Spenden gingen an den „Hannah Hof“ in Bessenich des 2017 ins Leben gerufenen Vereins „miteinander.regional.alle“. Dort wurden Wohn-, Arbeits- und Lebensbereiche für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen geschaffen.

Der Kontakt zum Verein sei durch Zufall durch eine Versteigerung im Internet zustande gekommen, so Sieger: „Ich bin auf eine Anzeige gestoßen, bei der eine ausrangierte Discokugel angeboten wurde. Die Geschichte dahinter hat mich sofort interessiert!“

500 Euro konnten Gernot Sieger und die anderen Hundetrainer mit der Suchaktion im Satzveyer Bunker zusammentragen, die den Gästen des Hannah Hofes Stunden der Entspannung ermöglichen sollen. Der Hof wurde nach der 2019 verstorbenen Tochter des Vereinsgründers Jörg Schumacher benannt.

Der „Hannah Hof“ soll sowohl Kindern mit Beeinträchtigungen als auch ihren Angehörigen eine Auszeit vom Alltag bieten. Künftig sollen in einem Neubau zudem vier dauerhafte Wohnplätze entstehen. Finanziert wird der Hof ausschließlich durch Spenden.
www.hannah-hof.de

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Wirtschaft

Kreis Ahrweiler in den Top Ten der „Hidden Champions“

Ahrweiler – Universität Trier stellt Studie zu wenig bekannten Unternehmen vor. Sie sind in ihren Branchen Marktführer, manche sogar weltweit, und haben für die Wirtschaft und Gesellschaft des Landes eine enorme Bedeutung – dennoch sind sie weitgehend unbekannt: die sogenannten „Hidden Champions“.

Die Universität Trier hat jetzt eine Studie zu den stillen Stars führender Unternehmen der Wirtschaft in Rheinland-Pfalz vorgestellt: Sechs der „Hidden Champions“ kommen aus dem Kreis Ahrweiler: AKRO-PLASTIC (Niederzissen), Dr. Eckel Animal Nutrition (Niederzissen), HEUFT SYSTEMTECHNIK (Burgbrohl), MK Technology (Grafschaft), RHODIUS Schleifwerkzeuge (Burgbrohl) und wolfcraft (Kempenich).

Damit belegt der Kreis Ahrweiler den landesweit achten Platz im Ranking der unbekannten Weltmarktführer pro Kreis. „Es freut mich, dass heimische Unternehmen so erfolgreich am Markt sind. Die hohe Anzahl an ‚Hidden Champions‘ spricht für den starken Wirtschaftsstandort Ahrweiler“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Studie hat insgesamt 146 Unternehmen in Rheinland-Pfalz als „Hidden Champions“ identifiziert. Ihr Erfolg liegt in der Fokussierung auf internationale Marktnischen, Beschäftigung speziell ausgebildeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie steter Innovationsentwicklung begründet.

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Mobiles Narkosegerät erleichtert Behandlung von Kindern – 80.000 Euro Spende der Elterninitiative

Region/Mayen-Koblenz – „Jetzt können unsere Kinder nicht nur im MRT gut überwacht schlummern, sondern auch bei uns auf der Station in Narkose versetzt und entsprechend untersucht oder behandelt werden. Bisher mussten sie dafür in den OP“, freut sich Dr. Stephan Lobitz, Chefarzt der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie im Kemperhof. Das ist einer von vielen Vorteilen, die das neue mobile Narkosegerät mit sich bringt.

Durch eine großzügige Spende der Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e. V. konnte die rund 130.000 Euro teure Ausstattung mitfinanziert werden. 80.000 Euro steuerte die Elterninitiative bei, 50.000 Euro stammen aus einer Erbschaft, die ebenfalls als Spende einging. „Wir freuen uns sehr, den Kindern und Jugendlichen hier im Kemperhof eine Erleichterung in der Behandlung zu ermöglichen – und natürlich auch, dass das Gerät noch in anderen Fachbereichen innerhalb des Hauses genutzt werden kann“, meint Helma Kutzner, Vorsitzende der Elterninitiative.

Privatdozent Dr. Jörn Schäper erklärt die Besonderheit der mobilen Station: „Wir haben jetzt einen kompletten MRT-fähigen anästhesiologischen Arbeitsplatz aufgebaut, mit Beatmungsgerät, Absaugvorrichtung, Monitoring sowie drei Spritzenpumpen, die so geschützt sind, dass sie weder die MRT-Aufnahmen beeinflussen, noch vom starken Kernspin-Magneten angezogen werden können“, so der Chefarzt der Anästhesie, Notfall- und Schmerzmedizin im Kemperhof und Ev. Stift St. Martin. „Für uns in der Radiologie ergeben sich durch das mobile Narkosegerät deutlich mehr Angebote für unsere Patienten. Erstmals können wir nun bei einer Untersuchung im MRT parallel narkotisieren oder beatmen und beispielsweise auch beatmungspflichtige Intensivpatienten untersuchen“, erläutert Prof. Dr. Klaus Schunk, der als Chefarzt die Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Kemperhof leitet.

Ein großes und herzliches „Dankeschön“ gab es seitens der Geschäftsführung an die Elterninitiative. „Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchem Engagement und Herzblut sich die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz für unser Haus einsetzt. Wir sind unglaublich dankbar, dass wir diese Unterstützung haben. So können wir unseren kleinen und auch großen Patienten helfen, ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten“, freut sich Melanie Zöller, Geschäftsführerin des GK-Mittelrhein.

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Wirtschaft

Wohnen mit Pflege kombiniert – Projekt Senioren-Wohnanlage Wiesenau in Pech

Wachtberg-Pech – In den letzten 20 Jahren ist der Anteil der Über-80-Jährigen in der Gemeinde Wachtberg laut Statistischem Landesamt von 615 im Jahr 2000 auf heute 1.508 Personen angewachsen. Das heißt, er hat sich mehr als verdoppelt, und wird sich angesichts des absehbar demografischen Wandels auch noch weiter erhöhen.

Damit einher geht eine enorme Steigerung der Zahl pflegebedürftiger Seniorinnen und Senioren, die eine adäquate und altersgerechte Wohnform benötigen. Einrichtungen für ältere und hochbetagte Menschen gehören zur sozialen Infrastruktur jeder Gemeinde und sind unverzichtbarer Bestandteil der wohnortnahen Daseinsvorsorge. Seit den 80er-Jahren stagniert in Wachtberg diese Entwicklung jedoch, das Altenstift Limbach ist die einzige Senioren-Pflegeeinrichtung in Wachtberg.

Seniorenwohnanlage Wiesenau

„Dieser Anforderung nach weiteren wohnortnahen Versorgungsangeboten für unsere älteren und ältesten Wachtbergerinnen und Wachtberger soll mit der geplanten Seniorenwohnanlage in der Wiesenau Rechnung getragen werden“, freut sich Bürgermeister Jörg Schmidt über das nun in die Offenlage gehende und damit weiter fortschreitende Projekt..

Das Projekt: Auf dem Standort des früheren Hotel-Grundstücks Wiesenau ist eine ganzheitliche Seniorenpflegeeinrichtung mit 80 stationären Pflegeplätzen, 16 Tagespflegeplätzen und 22 Betreuten Servicewohnungen mit einer jeweiligen Größe von 50 bis 80 Quadratmetern geplant. Die Pflegeeinrichtung soll zudem die gesamte Infrastruktur einer stationären Einrichtung haben. Alle Bewohnerzimmer werden als Einzelzimmer mit eigener Nasszelle konzipiert. Auch wird die Einrichtung über eine eigene Großküche und eine Cafeteria verfügen, die Hausgästen als auch deren Besuchern zugänglich sein wird. Durch die neue Einrichtung werden rund 40 neue Vollzeit- und nochmals circa 30 bis 40 Teilzeitarbeitsplätze geschaffen. Das gesamte Projektvolumen beläuft sich auf rund 15,5 Millionen Euro. Es ist geplant, nach der Planungsreife Anfang 2022 mit dem Projekt zu starten und im Frühjahr 2023 das Objekt fertigzustellen. Es ist beabsichtigt, für das Bauvorhaben überwiegend auf regionale Unternehmen zurückzugreifen.

Die Besonderheit bei diesem Projekt bestehe unter anderem auch darin, so Investor Wilfried Hack, dass es gänzlich nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut werde.  „Es wird nach dem Energiestandard KfW40Plus errichtet“, erläutert der Geschäftsführer der Projekta GmbH, einer ausschließlich auf die Projektierung und Errichtung von Senioren-Pflegeimmobilien und Servicewohnungen spezialisierten Gesellschaft mit Sitz in Prüm. Die geplante Einrichtung in Wachtberg sei eines der ersten Pflegeheim-Projekte in NRW, das diesen hohen Öko-Standard erhalten soll. Der Energieverbrauch werde circa 60 Prozent unter den Werten eines Referenzhauses liegen, die Beheizung erfolge vollständig mit Biogas, so Hack. Das Objekt, fügt er an,  werde ausschließlich privat finanziert, ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel. Ein Teil der Wohneinheiten soll nach Fertigstellung als Eigentumswohnungen angeboten werden, Mietpreise würden im mittelpreisigen Niveau liegen.

Der Betreiber: Für den Betrieb der Pflegeeinrichtung konnte Hack die Bonifatius Seniorendienste GmbH aus Troisdorf gewinnen. Gemeinsam mit dessen Geschäftsführer Werner Brungs hat er bereits viele Projekte umgesetzt. Die Firma Bonifatius ist eine regional tätige private Trägergesellschaft, die sich auf den Betrieb von Senioreneinrichtungen spezialisiert hat. In der Region betreibt die Gesellschaft insgesamt zwölf Pflegeeinrichtungen mit derzeit 829 vollstationären Pflegeplätzen, einer Tagespflege mit 19 Plätzen, 222 Service-Wohnungen und einem ambulanten Dienst. Weitere Einrichtungen sind aktuell im Bau. (mm)

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Jugend-Wettbewerb „jugend creativ 2021“ der VR-Bank Nordeifel voller Erfolg

Schleiden/Nordeifel – Auch im Corona-Modus war der 51. Internationale Jugendwettbewerb bei der VR-Bank Nordeifel ein voller Erfolg. 94 Arbeiten bei „jugend creativ“ eingereicht. „Bau Dir Deine Welt“ war das Thema des 51. Internationalen Kinder- und Jugendwettbewerbs der Volks- und Raiffeisenbanken. Das ließen sich die jungen Eifeler trotz pandemiebedingt stark erschwerten Rahmenbedingungen nicht zweimal sagen. 94 Kinder und Jugendliche von vier Schulen machten im Geschäftsbereich der VR-Bank Nordeifel 2021 beim Wettbewerb „jugend creativ“ mit.

Die Fragestellung an die Schüler der ersten bis vierten Klassen lautete „Wie sieht Dein Traumhaus aus?“ Den ersten Platz belegte Linus Jaroszewski von der Grundschule (GS) Hellenthal vor Leonard Michels (GS Reifferscheid) und Lilli Jung (GS Marmagen).

Junge Kreative der Klassen 5 bis 9 sollten künstlerisch die Fragen beantworten: „Wie wollen wir leben? Wo fühlst du dich wohl? Was ist Dir wichtig in Deinem Haus, Deiner Gemeinde, Deiner Umgebung?“.

Am besten gefielen der Jury, Andrea Schmitz und Elke Pickartz von der VR-Bank Nordeifel, in dieser Reihenfolge die Arbeiten von Maja Linden, Silas Arnolds und Carolin Henn (alle Clara-Fey Schule Schleiden) in der Kategorie fünfte und sechste Klasse sowie die Bilder von Melissa Kramer, Lars Hellwig und Annalena Dick (alle Realschule Schleiden) in der Wettbewerbskategorie siebte bis neunte Klasse.

Die Klassen 10 bis 13 stellten sich der Frage „Kann Architektur die Welt verbessern? Wie werden Bau-Visionen von morgen aussehen?“ Den ersten Platz belegte Jannika S. von der Clara-Fey-Schule Schleiden. Die 16-Jährige, deren phantastisches Gemälde auch die Titelseite dieser Ausgabe des VR·NordEifel magazins schmückt, punktete auch auf NRW-Landesebene und darf jetzt beim Bundeswettbewerb dabei sein.

Platz zwei bei den Klassen 10 bis 13 ging an Mark Hilger, der dritte Rang an Svenja Töpler, ebenfalls beide von der Schleidener Clara-Fey-Schule.

„Wir hatten es dieses Jahr nicht leicht“, sagten die Jurorinnen diesem Magazin, „denn die Kinder und Jugendlichen haben sich viel Mühe gegeben.“ Besonders ausgezahlt habe sich das für die 16-jährige Jannika S.: „Für ihre Beurteilung durch die Bundesjury drücken wir alle Daumen.“

Der Wettbewerb „jugend creativ“ war auch 2021 mit einem Quiz verbunden. Den gewannen Linus Dümmer von der Grundschule Reifferscheid, Laura-Marie Jäger und Annika Anthanasius (beide Clara-Fey-Schule). 2019 waren im Vor-Corona-Modus noch 297 Bilder eingereicht worden, 190 Schüler machten beim Quiz mit.