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St. Elisabeth Krankenhaus Mayen freut sich über die 800. Geburt

Mayen – Zu Weihnachten gab es ein besonderes Geschenk im St. Elisabeth in Mayen. Mit Pauline meldet das Haus die 800. Geburt in 2021. Am Heiligabend um 5:30 Uhr erblickte das kleine Mädchen das Licht der Welt. Pauline war bei ihrer Geburt 3430 Gramm schwer und 53 Zentimeter groß. Die stolzen Eltern sind Katrin und Dennis Arens aus Cochem.

Schon das zweite Jahr in Folge wurde somit die „Schallmauer“ von 800 Geburten durchbrochen. Betreut werden die frischgebackenen Eltern in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Dazu stehen dem Team auch die Kinderärzte aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Haus rund um die Uhr zur Seite. Besondere Geburten im Jahr 2021 sind den Mitarbeitenden noch präsent. So zum Beispiel die 500. Geburt am 9. August oder der Tag des 18. Januar. „An diesem Tag hatten wir hier acht Geburten“, berichtet Chefarzt Dr. Senad Habibovic. „Das ist außergewöhnlich viel.“ Auch eine Zwillingsgeburt ist dem Team noch nachhaltig in Erinnerung. Die Eltern hatten sich gegen einen Kaiserschnitt entschieden. „Spontangeburten sind besonders bei Erstgebärenden mit Zwillingen eher selten. Doch die Eltern fühlten sich sehr gut aufgehoben bei uns und die Mutter bekam ihre Zwillinge auf natürlichem Weg“, freut sich die Leitende Hebamme Elvira Hoffmanns. Wenig Zeit für eine Entscheidung blieb bei einer Geburt im Auto. Das Kind kam mit Hilfe von Dr. Gottfried Steinle und Hebamme Ana Kae auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus zur Welt. Ein aufregendes Ereignis, auch für die erfahrenen Kollegen.

Dass die Geburtshilfe im St. Elisabeth sehr gefragt ist, beweisen die hohen Geburtenzahlen. Aber auch aus der Frauenheilkunde gibt es Nennenswertes zu berichten. „Hier ist das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum bereits bestens etabliert. Über 300 verschiedene Inkontinenz- und Senkungs-Eingriffe haben wir in 2021 durchgeführt“, so Dr. Senad Habibovic. Das Zentrum bietet also auch nach der Schwangerschaft und bei weiteren vielfältigen Fragestellungen eine wichtige Anlaufstelle für betroffene Frauen. Abschließend sagt der Chefarzt: „Es ist unser Ziel, die Eltern vor, während und nach der Geburt kompetent zu begleiten und allen Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.“