Kategorien
Weitblick

„Die letzte Hexe“ – Gelungene Premiere in Düren

Region/Düren – „Die letzte Hexe‘ ist nicht nur ein für unsere Region besonderer Film, er ist auch ein Stück, aufschlussreiche lokale Geschichte und wirft einen gelungenen Blick auf die Vergangenheit im Herzogtum Jülich zurück“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn bei der großen Premiere des Kurzfilms von René Blanche am Mittwoch, 13. März im Lumen-Kino Düren. Rund 200 Besucherinnen und Besucher aus dem Kreis Düren machten sich einen Bild von dem Pilotfilm, der ausschließlich im Kreis Düren gedreht wurde und kamen anschließend mit den Machern ins Gespräch.

„Dies ist heute ein großartiger Moment für den Kreis Düren. Der Film zeigt eine wunderbare Geschichte in hoher Qualität und wurde mit einem mehr als überschaubaren Budget umgesetzt“, sagte der Landrat. Und: „Dies zeigt das hohe Engagement der gesamten Filmcrew, die das Projekt mit großer Leidenschaft umgesetzt hat.“

Im Mittelpunkt des Filmes steht eine junge mutige Frau aus Jülich, die das Herzogtum vom dunklen Mittelalter hin zur Renaissance führt. Der Film beruht auf historischen Ereignissen und handelt unter anderem vom Leibarzt des Herzogs von Jülich, Johann Weyer, der für damalige Verhältnisse ein modern denkender Mensch war. Neben Jülich wurde auf der Burg Nideggen, auf Schloss Merode oder beispielsweise im Töpfereimuseum Langerwehe gedreht.

„Wir sind bei den Dreharbeiten zum Film alle immer wieder über unsere persönlichen Grenzen gegangen“, sagte Filmemacher René Blanche im Gespräch mit Moderatorin Melanie Scheiter. Die ganze Region und vor allem der Kreis Düren hätten das Projekt getragen. „Sonst wäre das nicht möglich gewesen“, sagte René Blanche, der in der aktuellen Kurzversion (circa 20 Minuten) eine tragende Rolle spielt.

Blanché ist zudem Ideengeber, Drehbuchautor und Produzent des Films. Neben Schauspielern und Komparsen stand bei der Premiere im Lumen-Kino auch Regisseur Ömer Pekyürek auf der Bühne; allen war die Leidenschaft für den Streifen anzusehen, der bereits den Publikumspreis, die Goldene Anna, bei den Euregio Filmfestspielen gewinnen konnte.

Die einzelnen Rollen sind mit hochkarätigen Schauspielern besetzt wie Uwe Fellensiek, bekannt aus „SK Kölsch“ und „Manta Manta“, Kathy Kelly (Kelly Family) oder auch Stefan Jonas, Regisseur von „Sturm der Liebe.“ Der rund 20-minütige Film, den der Kreis Düren im Rahmen der Kulturförderung mit 10.000 Euro unterstützt hat, ist noch ein Pilot, das heißt, es ist ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen soll. Geplant ist, dass noch in diesem Jahr der Spielfilm dazu gedreht werden soll. Der jetzige Kurzfilm soll Interesse wecken und das Projekt für zukünftige Förderer und Unterstützer vorstellen.

„Dieser Film gehört auf die große Leinwand, dies ist unsere Vision“, sagte denn auch Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich kann den Film nur empfehlen: starke Bilder, starke Schauspielerinnen und Schauspieler, starke Geschichte.“

Neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern waren bei der gelungenen Premiere Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft und Politik sowie viele am Film Beteiligte dabei.

Kategorien
Weitblick

„enwor“ unterstützt die Leseförderung in der Alsdorfer Stadtbücherei

Alsdorf – Seit vielen Jahren unterstützt „enwor – energie & wasser vor ort“ auch die Alsdorfer Stadtbücherei bei der Leseförderung. Dazu gab es jetzt erneut eine Bücherspende. Ina Albersmeier, Leiterin der Stabsstelle Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bei enwor, überreichte Büchereileiterin Heike Krämer einen ganzen Schwung neuer Bilder- und Tiptoi-Bücher.

Die Mitarbeiterinnen der Alsdorfer Stadtbücherei stellen die Leseförderung schon seit vielen Jahren in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und haben es sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Leseförderung umfasst alle Maßnahmen, die dazu führen Kindern und Jugendlichen nicht nur Lesefähigkeit, sondern auch Motivation, Interesse und Freude am Lesen und der Welt der Bücher zu vermitteln.

Schon im Kleinkindalter fördert das tägliche Vorlesen in einem gemütlichen und behüteten Umfeld das Interesse an Büchern und am Lesen. Bilderbücher sind dabei besonders geeignet die Aufmerksamkeit eines Kindes zu fesseln, da sie die Kreativität fördern und den Kindern Gefühle anschaulich vermitteln. Die unterschiedlichsten Themen sorgen dafür, dass der Horizont der Kinder erweitert und ihre Toleranz und Offenheit gefördert wird. Ganz wichtig ist aber, dass beim Lesen Zeit mit den Kindern verbracht und ihre Neugierde geweckt wird.

Lesen und Vorlesen macht schlau, denn man lernt viele neue Dinge kennen und kann dadurch Zusammenhänge besser erkennen und auf Alltagssituationen übertragen. Besonders wichtig ist es, dass der Zugriff auf Bücher weiterhin einfach und kostengünstig bleibt und jeder somit die Möglichkeit hat, Zugang zu diesen Medien zu haben, egal aus welchem sozialen Umfeld man stammt. Die von „enwor“ gespendeten Bilderbücher sind ab sofort in der Kinderbücherei der Stadtbücherei Alsdorf zu finden und können dort zu den gewohnten Öffnungszeiten ausgeliehen werden. (apa)

Kategorien
Weitblick

Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Ahrweiler – Die Ausstellung „Maestras. Malerinnen 1500 – 1900“ im Arp Museum in Remagen wurde durch eine großzügige Spende der Kreissparkasse Ahrweiler in Höhe von 25.000 € unterstützt. Am Sonntag, den 25. Februar 2024, wurde im Beisein der Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Ausstellung in einem feierlichen Rahmen offiziell eröffnet und kann nun bis zum 16. Juni 2024 besucht werden.

„Das gesellschaftliche und kulturelle Engagement liegt der Kreissparkasse Ahrweiler sehr am Herzen und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie. So haben wir, als uns das Arp Museum das Konzept der Ausstellung „Maestras“ vorgestellt hat, unsere Förderung sofort zugesagt. Im Landkreis Ahrweiler ist mit dem Arp Museum eines der besucherstärksten Kunstmuseen in Deutschland beheimatet“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Seit vielen Jahren stehen wir dem Arp Museum als Partner zur Seite und bringen uns auch immer wieder aktiv mit ein. Durch unsere Jugendstiftung haben wir beispielsweise vor einigen Jahren den Schülerinnen und Schülern im Kreisgebiet ermöglicht, eine Ausstellung zum Dadaismus im Arp Museum zu besuchen. So gelingt es uns, unseren Beitrag zur Förderung der Kultur und des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region zu leisten.“

„Es ist ein großes Privileg einen so verlässlichen und loyalen Partner wie die Kreissparkasse Ahrweiler an unserer Seite zu wissen. Kunst und Kultur leben vom Dialog mit den Menschen vor Ort. Diese besondere Ausstellung zeigt visionäre Werke von Frauen aus über fünf Jahrhunderten – ihre wichtige Botschaft in die Zukunft zu tragen ist unser gemeinschaftliches Anliegen, das uns mit Stolz und Freude erfüllt“, ergänzt Dr. Julia Wallner, Direktorin des Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Kategorien
Weitblick

Zwei Münzen aus dem 15. Jahrhundert an das Stadtmuseum Euskirchen übergeben

Euskirchen – Unlängst wurden dem Stadtmuseum zwei sogenannte Weißpfennige aus der Zeit um 1420 geschenkt. Die Münzen stammen vermutlich aus Palmersheim, gelangten dann in den Handel und wurden nun dem Stadtmuseum geschenkt.

Foto: Tim Nolden

Weißpfennige waren eine im Mittelalter übliche und alltägliche Währung, sozusagen das Zahlungsmittel der kleinen Leute. Goldgulden dagegen, die aufgrund des Goldanteils viel wertvoller waren, wurden üblicherweise für den Groß- und Fernhandel genutzt. Übrigens, ihren Namen verdanken die Weißpfennige ihrem hellen Aussehen, dass durch den hohen Silbergehalt hervorgerufen wird.

Bürgermeister Sacha Reichelt freute sich zusammen mit Museumsleiterin Dr. Heike Lützenkirchen über diesen bedeutenden Zuwachs und dankte dem Spender Rolf Müller herzlich für die Schenkung. Müller verbrachte seine Jugend in Euskirchen und fühlt sich seiner ersten Heimat bis heute sehr verbunden Bei der Übergabe unterhielt er die Gesellschaft glänzend mit interessanten Anekdoten aus der jüngeren und älteren Geschichte der Kreisstadt.

„Wir freuen uns sehr, dass Sie uns nie vergessen haben“, so Bürgermeister Sacha Reichelt, der sich mit Müller über die Geschichte Euskirchens austauschte.

Die Münzen können ab sofort im Stadtmuseum besichtigt werden. Auch das ist eine Besonderheit wie Museumsleiterin Heike Lützenkirchen betonte: „Die Ausstellung nimmt eigentlich keine neuen Stücke auf, aber für diese Münzen machen wir eine Ausnahme.“ Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass das Museum wenig Exponate aus dem Mittelalter in der Sammlung hat und diese Lücke nun dank der Spende füllen kann.

Kategorien
Weitblick

St. Gertrudis Montagsmaler verwandeln das Rathaus Kreuzau in ein buntes Farbenmeer

Kreuzau – Die Montagsmaler St. Gertrudis aus Binsfeld verbreiten mit ihren farbenfrohen Kunstwerken gute Laune im Foyer des Kreuzauer Rathauses und laden alle Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ erwarten die Besucherinnen und Besucher unterschiedlichste Werke, eindrucksvolle Motive und verschiedene Malstile. Gemalt wird, was gefällt. So können sich die acht Hobbymalerinnen und -maler frei und kreativ entfalten. Die Ausstellung ist bis zum 03.05.2024 zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Auch wenn der Name mit der bekannten Fernsehsendung „Montagsmaler“ identisch ist, hat die Künstlergruppe aus Binsfeld nichts damit zu tun. Die Montagsmaler von St. Gertrudis – das sind Gisela Arthold, Erika Hahnengreß, Dörthe Pecks, Conny Quarten, Roswitha Egalite, Annemie Scholl, Regina von Schultz-Urhan und Peter Möller – verdanken ihren Namen dem Blick auf die Kirche St. Gertrudis, ihrer gemeinsamen Leidenschaft fürs Malen und ihrem wöchentlichen Malabend: Seit über 20 Jahren treffen sie sich jeden Montag, um gemeinsam kreativ zu sein. „Wir alle malen aus Freude am Malen“, sagt Hobbymaler Peter Möller.

Die Künstlerinnen und Künstler unterstützen sich gegenseitig mit Ideen und Ratschlägen. „Wir geben uns gegenseitig Tipps, probieren verschiedene Techniken und Materialien aus und schauen, wohin uns das künstlerisch führt. Wir lieben die Farben und unsere Vielseitigkeit.“

Kategorien
Weitblick

Premiere in Sicht – Theatergruppe Niederscheidweiler zeigt „Zu früh gefreut“

Niederscheidweiler – Mundart auf der Bühne: Theatergruppe Niederscheidweiler zeigt ab 16. März „Zu früh gefreut“ – Karten noch erhältlich – Seit November letzten Jahres bereitet sich die Theatergruppe Niederscheidweiler vor: Am Samstag, 16. März zeigt die Gruppe erstmals „Zu früh gefreut“ – eine Komödie in 3 Akten von Bernd Gombold. Für viele Aufführungstermine gibt es nur noch einige Restkarten. Wie immer wird das Stück in moselfränkischem Dialekt aufgeführt.

Besonders ist: Das gleiche Stück wurde von der Theatergruppe schon einmal aufgeführt – und zwar vor 17 Jahren um die Osterzeit 2007. „Wir sind gespannt, ob der ein oder andere Zuschauer vielleicht schon damals im Publikum saß und sich noch daran erinnern kann“, sagt Valerie Schneider. Drei Schauspieler von 2007 sind auch dieses Mal wieder mit dabei – zwei davon sogar in exakt gleicher Besetzung wie vor 17 Jahren.

Mit „Zu früh gefreut“ bringt die Gruppe damals wie heute eine unterhaltsame Kombination aus turbulenter Handlung, lebhaften Charakteren und amüsanten Szenen auf die Bühne: Landwirt Emil Ziegler und sein Sohn Dieter betreiben einen Bauernhof. Vater Emil fürchtet um die Zukunft seines Hofes. Zum einen liegt das Anwesen mit seinen Grundstücken im Naturschutzgebiet „Grundwiss“ und kann deshalb nicht rentabel bewirtschaftet werden. Zum anderen zeigt „Stammhalter“ Dieter sehr zum Verdruss seines Vaters keinerlei Interesse am weiblichen Geschlecht und damit an der Suche nach der künftigen Bäuerin. Sämtliche Werbungsversuche von Franziska, der aufdringlichen, aber gutmütigen Tochter des Nachbarbauern, lassen ihn vor einer Bindung eher zurückschrecken.

Ein völlig anderes Interesse am Ziegler-Hof zeigen jedoch der ehrgeizige Bürgermeister Karl-Heinz Clever und sein Stellvertreter Richard Raffer: Der Ziegler-Hof samt Naturschutzgebiet soll für das ehrgeizige Projekt „Thermal-, Kur- und Bäderlandschaft“ weichen.

Doch beide haben sich zu früh gefreut und die Rechnung ohne den Wirt gemacht…

„Die Vorfreude auf unsere erste Aufführung am 16. März ist riesig. Die letzten beiden Wochen vor der Premiere sind immer besonders intensiv, denn jetzt heißt es: Proben, proben, proben! Jeder Handgriff wird finalisiert, das Bühnenbild erhält den Feinschliff und letzte Details werden ausgearbeitet, um unser Publikum zu begeistern“, freut sich Valerie Schneider.

Die Aufführungstermine:

– Samstag, 16. März

– Sonntag, 17. März

– Freitag, 22. März

– Samstag, 23. März

– Sonntag, 24. März

– Karsamstag, 30. März

– Ostersonntag, 31. März

jeweils 20 Uhr.

Eintrittskarten zum Preis von jeweils 10 Euro sind erhältlich bei Katharina Krämer unter 0160 97535096, telefonisch und per WhatsApp. Anrufer können gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, es erfolgt ein Rückruf. Veranstaltungsort: Bürgerhaus, Hauptstraße 39, 54533 Niederscheidweiler.

Kategorien
Weitblick

„Freestyle Euskirchen“ – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Euskirchen – Bereits zum dritten Mal werden im Rahmen vom Projekt „Freestyle Euskirchen“ Fotografien von Jugendlichen an verschiedenen Stellen in der Stadt ausgestellt. 134 junge Menschen aus Euskirchen und Umgebung haben dabei insgesamt 863 Fotos eingereicht.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern sowie anderen geladenen Gästen der Stadt Euskirchen. Foto: Ghazanfar Adeli

120 davon wurden nun von einer Jury ausgewählt und können vom 29. Februar bis 30 März in der Stadt bewundert werden. Zu den Ausstellungsorten gehören beispielswiese das Rathaus und die Stadtbibliothek, aber auch Boutiquen und andere Geschäfte haben sich mit Freude bereit erklärt, junger Kunst eine Plattform zu geben. „Es freut mich für Euskirchen sehr, wie viel Kreativität und Initiative in den jungen Menschen unserer Stadt steckt. Die ausgestellten Kunstwerke zeigen auf lebhafte Weise die Blickwinkel einer Generation, die Lust hat sich zu beteiligen, aktiv zu sein und unsere Stadt mitzugestalten. Die „Freestyle“ – Jugendkunstgalerie bietet ihnen hierfür die perfekte Bühne“, fasst Bürgermeister Sacha Reichelt das diesjährige Projekt mit Begeisterung zusammen.

Zum Auftakt der Ausstellung versammelten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern sowie anderen geladenen Gästen der Stadt Euskirchen zu einer feierlichen Vernissage im Wohnraum der Alten Tuchfabrik in Euskirchen. Zum ersten Mal konnten hier die 120 ausgewählten Kunstwerke der jungen Menschen auf Leinwänden präsentiert und von den knapp 200 Gästen bewundert werden. Die sehr unterschiedlichen Motive spiegelten dabei die vielzähligen Sichtweisen junger Menschen wider, ohne dass es einer weiteren Erläuterung bedurfte. „Es ist immer besonders beeindruckend zu sehen, wie Bilder ganz ohne Sprache wirken und Geschichten erzählen. Sie haben keine Sprachbarriere und schließen somit jeden in das Projekt ein, der Teil davon sein möchte, ganz unabhängig von Herkunft, Alter oder Sprachverstehen“, erfreut sich Projektleitung Xenia Struppe (Ensible e.V.) an den Werken der jungen Menschen. Eine besondere Art der Bildkunst wurde zudem von Schülerinnen und Schülern der Kaplan Kellermann Realschule zur Ausstellung beigesteuert, die sich im Rahmen von besonderen Workshops an der Möglichkeit probierten, digitale Bilder mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellen zu lassen. Zum weiteren Programm des Abends gehörte außerdem, neben der Vorführung von Animationsfilmen, die gemeinschaftlich von Jugendlichen der vier weiterführenden Schulen in Euskirchen erstellt wurden, die Bekanntgabe zweier Werke, die eine besondere Würdigung durch die Jury erfahren sollten. Die Fotos von Elisabeth Galliat (15) und Jonas Michel (13) überzeugten nicht nur durch ihre Motivwahl, sondern auch durch ihre Kreativität. Insgesamt ging an diesem Abend jedoch keiner der jungen Künstlerinnen und Künstler ohne eine Aufmerksamkeit nach Hause. Über 100 Eisgutscheine, 20 Kinogutscheine und eine professionelle Kamera im Gesamtwert von über 1.000 € wurden an die Teilnehmenden ausgegeben.

Das Projekt „Freestyle Euskirchen“ wird gefördert aus dem Programm „Gemeinsam Mehrwert“ des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Es ist eine Jugendkunstgalerie für digitale Fotografie, bei der Jugendliche im Alter von 10-25 Jahren teilnehmen können. Ziel ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu bieten, sich mit ihren Fotos künstlerisch zu beteiligen und mit ihrem eigenen Blick auf die Welt, ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Über Ausstellungen in Schaufenstern der Innenstadt und Online-Galerien werden die kreativen Potentiale und die Themen, die die jungen Menschen beschäftigen, sichtbar gemacht. In Fotografie-Workshops mit einer professionellen Fotografin konnten sich die jungen Teilnehmenden einzelner Stufen der weiterführenden Schulen Euskirchen zudem im Vorhinein im Bereich der Fotografie weiterbilden. Durchgeführt wird das Projekt vom Schmallenberger Ensible e.V. – Stützpunkt für Jugendkultur in NRW im Auftrag der Stadt Euskirchen.

Kategorien
Weitblick

Mechernicher Maler und Bildhauer Günter Preuss stellt ab 3. März in Kölner Galerie aus

Mechernich-Schützendorf/Köln – In der Köln-Kalker Galerie „Kunstmeile Buchforst“ stellt der mit Atelier in Schützendorf wirkende Maler und Bildhauer Günter Preuss (75) vom 3. bis 31. März „Zeichen, Spuren, Symbole, Botschaften“ aus. Die Vernissage findet am Sonntag, 3. März, von 15 bis 18 Uhr in den Räumen der Galerie statt (Mülheimer Straße 320).

In Mechernich hat sich der vielfach fortgebildete Autodidakt unter anderem durch seine Kunstschule und Lehrprojekte an Schulen einen Namen gemacht. Seine größte Skulptur, zwei drei Meter hohe abstrahierte und ineinander verschlungene Torbögen aus Cortenstahl mit einem Durchmesser von 4,70 Meter, befindet sich im Zentrum der Verkehrsinsel am westlichen Stadteingang von Mechernich (Bahnunterführung).

In Köln zeigt der Schützendorfer jetzt abstrakte Gemälde mit experimentellem Charakter. Die Galerie schreibt: „Seine Ideen, durch Zeichen, Spuren und Symbole Inspiration zu finden und zu erfinden und in seine Bilder zu integrieren, sind seine Botschaft an den Betrachter.“

Preuss experimentiere mit den unterschiedlichsten Materialien wie Spachtelmasse, Zement, Kohlenstaub, Bitumen und Bienenwachs und kombiniere dabei moderne und altmeisterliche Lasurtechnik. Gemeinsam seien seinen Bildern bei aller Abstraktion Harmonie und Einklang sowie der Phantasie des Betrachters freien Lauf zu lassen, in den Darstellungen doch auch realistische Formen erkennen zu wollen. Instagram guenter_preuss

Kategorien
Weitblick

Schrittmacher Festival in Aachen – Joost Meyer im Gespräch zu seiner Ausstellung „Lichtwesen“

Aachen – Im Rahmen des Tanzfestivals Schrittmacher können Interessierte mit dem Aachener Bildhauer Joost Meyer am Freitag, 1. März, um 18.45 Uhr im Foyer der Fabrik Stahlbau Strang, Philipsstraße 2, über seine Werke sprechen. In der Ausstellung „Lichtwesen“ finden die Besucher*innen Skulpturen verschiedener Meeresbewohner vom Hammerhai bis zum Mondfisch „schwebend“ in der alten Fabrikhalle. „Die Formen von Meyers Haien erzählen von der Vergänglichkeit, von dem langsamen Auflösen, vom Verschwinden mit der Zeit. Er macht aus ihnen Geister, Lichtwesen, die schwimmen und schweben zugleich. Ob sie sich uns nähern oder sich von uns entfernen, hängt davon ab, woran wir mehr glauben“, beschreibt der Aachener Künstler Robert Sukrow die Werke des Bildhauers.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. März immer bei Abendvorstellungen des Schrittmacher Festivals in der Fabrik Stahlbau Strang in Aachen kostenfrei zu sehen.

Zum Künstler

Joost Meyer, geboren 1976, studierte Bildhauerei in Aachen bei Prof. Lutz Brockhaus. Die von ihm geschaffenen Kreaturen führen uns unsere Beziehungen und Gefühle zu den Mitgeschöpfen vor Augen. Seit 2021 arbeitet Joost Meyer als PostDoc am Institut für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen. Er initiierte das Projekt Willowprint, um mit einem jungen Team nachhaltige, holzbasierte Lösungen für das Additive Manufacturing zu finden und zu erforschen.

 

 

Kategorien
Weitblick

Ausstellungs-Eröffnung im Kreishaus Düren – „Licht der Farben“

Düren – Das Kreishaus in Düren verwandelt sich noch bis Freitag, 22. März, in eine Galerie, denn mit der Ausstellung „Licht der Farben“ zeigen Künstlerinnen unter der Federführung von Marie-Luise Klein, Dozentin der Volkshochschule Düren, ihre Werke im „Lichthof“ der Kreisverwaltung. Landrat Wolfgang Spelthahn eröffnete gemeinsam mit Maximilian Dichant, Ausschussvorsitzender für Kultur, Sport & Ehrenamt, und den Künstlerinnen die Ausstellung im Kreishaus.

Es ist bereits die dritte Ausstellung von der zertifizierten Meisterkünstlerin Marie-Luise Klein im Kreishaus, die sie nun gemeinsam mit sechs Malerinnen, die bei ihr gelernt haben, auf die Beine gestellt hat. „Mit Marie-Luise Klein haben wir eine hervorragende Künstlerin, die sowohl national als auch international bekannt ist und somit eine Kunstbotschafterin des Kreises Düren ist. Mit den hier ausgestellt Werken zaubern die Künstlerinnen den Besucherinnen und Besuchern ein Lächeln auf die Lippen. Vielen Dank dafür“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn vor den rund 50 Gästen.

Irmgard Braun, Hilde Crefeld, Olga Dück, Andrea Groß, Iwona Mattern und Beate Stemmeler gestalten ihre Werke in Öl auf Leinwand. Neben der Ölmalerei und der Begeisterung für die Kunst verbindet sie die Intensität der Farben in ihren Werken und die Liebe zum Detail, mit der sie ihre Gemälde gestalten.

„Kunst kann in schwierigen Zeiten für eine Auszeit, einen kurzen Moment der Pause sorgen. Der Lichthof der Kreisverwaltung ist ein idealer Ort. Hier kann beim Gang durch das Haus kurz inne gehalten und die Werke, in denen ich sehr viel Talent sehe, betrachtet werden. Es ist eine Ausstellung, die wir alle sehr schätzen“, sagte Maximilian Dichant. Die Künstlerinnen erhielten in der feierlichen Stunde zudem ihr Meisterzertifikate durch Marie-Luise Klein für die belegten Malkurse und als Zeichen ihres Fortschritts. Seit nunmehr 43 Jahren leitet Marie-Luise Klein als Dozentin der VHS-Düren Seminare in Malerei in ihrem Atelier „Ma-Lu“ in Soller. „Vielen Dank für die Möglichkeit, dass wir hier ausstellen dürfen und für die Unterstützung“, sagte sie. Mit dem Akkordeon musikalisch untermalt wurde die Ausstellungseröffnung von Andrei und Florin Floca aus der Ukraine.

Zu sehen ist die kostenfreie Ausstellung im Kreishaus Düren (Bismarckstraße 16) Haus B in der ersten Etage.