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Kommunen aus der „Osteifel“ dürfen am Wettbewerb zur Anerkennung als LEADER-Region für die EU-Förderperiode 2021-2027 teilnehmen

Adenau/Mayen, 16.02.2021 – Die Verbandsgemeinden Adenau, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen sind seit dem Jahr 2016 Bestandteil der LEADER Region Rhein-Eifel und somit Teil einer von 20 anerkannten LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz. Im Januar 2021 haben die Kommunen per Letter of Intent bekundet, sich gemeinsam für die kommende Förderperiode als LEADER-Region, unter dem Arbeitstitel „Osteifel“ bewerben zu wollen. Nun kam das positive Signal aus Mainz: Die Kommunen dürfen am Wettbewerb zur Anerkennung als LEADER-Region teilnehmen. „Voraussetzung zur Anerkennung ist eine sogenannte Lokale, Integrierte, Ländliche Entwicklungsstrategie, kurz: LILE“, erläutert Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Rhein-Eifel. „Diese Strategie erarbeiten wir nun gemeinsam mit den Akteuren vor Ort. So können wir selbst bestimmen, welche Entwicklungen für unsere Region am besten sind“, so Nisius weiter.

Zentral in jeder LEADER-Region ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die sich aus Vertreter:innen unterschiedlicher sektoraler Bereiche zusammensetzt – etwa aus Kommunen, Vereinen, dem Wirtschafts- und Sozialbereich. Die LAG bestimmt den LEADER-Prozess in der Region und entscheidet auf Grundlage der LILE darüber, welche Projekte gefördert werden. Seit dem Jahr 2016 sind in der Region Rhein-Eifel rund 1,5 Millionen Euro in über 30 Projekte geflossen.

„Ich verfolge LEADER schon lange und freue mich, als Oberbürgermeister der Stadt Mayen nun Teil der Lokalen Aktionsgruppe zu sein und damit aktiv an der Projektauswahl mitzuwirken. Ich finde es klasse, dass so viele verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen für eine positive Entwicklung unserer Region zusammenarbeiten“, freut sich Dirk Meid auf seine Aufgabe als neuer Oberbürgermeister der Stadt Mayen.

Neben den größeren LEADER-Projekten hat die LAG bisher auch über 40 Kleinstprojekte fördern können. „Ein besonderes Highlight bei LEADER sind für mich die sogenannten ehrenamtlichen Bürgerprojekte“, erläutert Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel. „Mit diesem Wettbewerb können wir unkompliziert die ehrenamtliche Arbeit in der Region stärken. Für die besten Ideen gibt es einen Sachkostenzuschuss, wenn die Arbeit ehrenamtlich erfolgt. So konnten die Einwohner:innen kleinere Verschönerungsmaßnahmen in ihren Dörfern vornehmen, ein Dorf-Kino auf die Beine stellen oder den Jugendraum aufmöbeln, nur um einige Beispiele zu nennen.“

„Mir gefällt an LEADER die Vernetzung ganz besonders gut. Nicht nur die landkreisübergreifende Zusammenarbeit innerhalb unserer LAG funktioniert super, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen LEADER-Regionen“, hebt Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, hervor. „In den letzten Jahren haben wir einige Kooperationen aufbauen und vertiefen können. Wir arbeiten beispielsweise eng mit den LEADER-Regionen innerhalb der Gebietskulisse der Eifel zusammen und haben eine Kooperation mit einer thüringischen Aktionsgruppe, die wir regelmäßig besuchen oder begrüßen. Der gemeinsame Austausch und das voneinander Lernen ist ein absoluter Mehrwert“.

Voraussichtlich Anfang März startet die Erarbeitung der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie. „LEADER ist ein voller Erfolg in unserer Region. Ich freue mich darauf in eine neue Förderperiode zu starten und bin gespannt, welche innovativen Projekte noch auf uns warten“, blickt Guido Nisius positiv in die Zukunft.

 

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Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren mit dem “HolidayCheck Special Award 2021” ausgezeichnet

Schalkenmehren, 15.02.2021 – Trotz der aktuellen Umstände wird auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung von HolidayCheck für die beliebtesten Hotels Deutschlands verliehen. Aber da 2020 ein unvergleichbares Jahr wahr, bekommt auch der Award dieses Jahr einen anderen Namen: “HolidayCheck Special Award”.
Ein HolidayCheck Special Award geht dieses Jahr ins GesundLand Vulkaneifel: Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren darf sich freuen, als zweitbeliebtestes Hotel in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet zu werden! Erst vor Kurzem hatte Gastgeberfamilie Drayer in 30 zusätzliche Betten und den Wellnessbereich mehrere Millionen Euiro investiert.

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Zukünftiger Intendant der Mayener Burgfestspiele unter Vertrag!

Mayen, 15.02.2021 – Es ist besiegelt: Alexander May ist ab dem 01. September 2021 neuer Intendant der Mayener Burgfestspiele! Am vergangenen Mittwoch trafen sich Oberbürgermeister Dirk Meid und der designierte Intendant im Rathaus zur Vertragsunterzeichnung. Der gebürtige Trierer, der mit Ehefrau und zwei kleinen Söhnen in München lebt, beschäftigt sich ab sofort mit den umfangreichen Planungen zu seiner ersten Spielzeit, die er unter dem vielversprechenden Motto „QUERKÖPFE“ präsentieren wird.

Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Theatermacher, der mit der Region und den Menschen darin bestens vertraut ist und ist überzeugt, dass mit Alexander May die perfekte Wahl für die neue künstlerische Leitung der Mayener Burgfestspiele getroffen wurde. Unter nahezu 70 Bewerbungen für die neu zu besetzende Stelle der Intendanz überzeugte Alexander May mit seinem kreativen und innovativen Konzept.

Das Festspielpublikum kann sich auf einen spannenden Spielplan freuen, der eine Stückauswahl bietet, die mit Sicherheit zu gleich mehreren Theaterbesuchen verführen wird. Neben dem traditionellen Familientheater wird zukünftig auch ein Stück im Angebot sein, das insbesondere Jugendliche zu den Festspielen lockt. Neu wird – unter vielem anderen – auch die Schauspiel-Box sein, die auf kleinstem Raum großes Theater bietet. Musical, Schauspiel, Komödie, Klassiker und ein vielseitiges Extra-Programm sind die perfekten Zutaten für einen Theatersommer, auf den sich das Festspiel-Publikum freuen kann. May für Mayen – passt!

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Die Mausefalle in Neroth lässt sich auch im Lockdown nicht unterkriegen

Neroth, 15.02.2021 – Auch wenn es in diesem Jahr keinen Karnevalsumzug gibt, ist das Motto der „Mausefalle“ in diesem Jahr aktueller denn je und erinnert daran, dass wir unsere gesetzlich verbrieften Grundrechte nicht einfach abschreiben, bzw aufgeben sollten. Es kommen hoffentlich bald wieder bessere Zeiten !

Übrigens: Unter www.mausefalle-neroth.de kann man „TAKE AWAY“ Essen bestellen. Alles wird frisch gekocht. und kann vor Ort in Neroth abgeholt werden.

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Durch die Saffiger Felder streifen! Wanderbare Pellenz

Plaidt/Saffig, 15.02.2021 – Eine sensationelle Aussicht ins Rheintal erleben! Streifen Sie entlang von herrlichen Obstplantagen durch die Saffiger Felder und genießen Sie den atemberaubenden Blick ins Neuwieder Becken.

Am Dorfplatz in Saffig geht es los! Folgen Sie der Hauptstraße hinab, vorbei an der einzigartigen Barockkirche Saffig sowie dem angrenzenden Schlosspark mit Schlösschen. Die Barockkirche wurde im Auftrag der Adelsfamilie der Grafen von der Leyen errichtet, die im Saffiger Schlösschen ansässig waren. Baumeister war Balthasar Neumann (1687 – 1753), der für seine barocken Bauwerke bekannt war. Weiter der Straße entlang, biegen links in die Pöschstraße ein. Dort bietet Ihnen das Café/SB-Restaurant „Zum Schänzchen“ die Möglichkeit sich nochmal in Ruhe zu stärken oder sich mit Proviant für den Weg einzudecken.

Hinter dem Parkplatz geht es rechts in die Eichenstraße und anschließend links in die Lindenstraße, der Sie bis zur Kettiger Straße folgen. Der Weg führt an einem schönen Spielplatz vorbei und geht dort in einen Feldweg über. Der Pfad führt durch ein kleines idyllisches Wäldchen und direkt in offene Felder. Genießen Sie die Weite und folgen Sie dem Weg geradeaus bis zu einer Wegekreuzung, wo Sie sich links halten. Vorbei an hübschen Obstplantagen halten Sie sich an der nächsten Gabelung abermals links. Nun wartet ein beeindruckender Weitblick ins Neuwieder Becken auf Sie.

Weiter dem Weg Richtung Saffig folgend, bietet sich ein kleiner Schlenker zur Kreuzwegkapelle an. Bei diesem Heiligenhäuschen handelt es sich um einen quadratischen Bau aus dem Jahre 1848. Im Inneren befindet sich nach Schätzungen der Experten, ein barockes Kruzifix. Zurück auf dem Hauptweg, folgen Sie diesem geradeaus bis Sie zur Neuwieder Straße gelangen, der Sie bergab zurück zum Dorfplatz folgen.

Fakten zur Strecke:
Länge: 7,5 km
Dauer: 1,50 h
Steigung/Gefälle: 90 m
Start/Parkmöglichkeit: Peter-Friedhofen-Platz (Dorfplatz), SaffigAnspruch: leicht

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Burgfestspiele Mayen schreiben an den Kultusminister

Mayen, 11.02.2021 – Der Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Dirk Meid, und Burgfestspiel-Intendant Daniel Ris haben den Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Konrad Wolf, gemeinsam auf die besondere Lage der Festspiele im Sommer 2021 aufmerksam gemacht. Mit dem Brief wurde dem Minister auch ein Positionspapier des Verbunds „Zehn Deutsche Festspielorte“ zugesandt.

Das Papier fasst Erkenntnisse zusammen, die inzwischen über die geringere Ansteckungsgefahr bei Freiluftveranstaltungen vorliegen und schildert, welche Maßnahmen sich bereits als besonders sinnvoll für einen möglichst sicheren Vorstellungsbetrieb erwiesen haben. Darüber hinaus hebt das Anschreiben an den Minister auch speziell auf die Mayener Situation ab. Dirk Meid und Daniel Ris führen aus, dass die Stadt Mayen den Zuschuss zum Etat der Burgfestspiele bereits verdoppelt hat, um ggf. auch im Sommer noch notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Zusätzlich bitten Ris und Meid für die Burgfestspiele um verbindliche Nennung der Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz bezüglich der Schutzmaßnahmen, die ab dem Probenbeginn am 26. April einzuhalten sind.

Eine rechtzeitige Sicherheit über die geltenden Regeln kann dann einen reibungslosen und gut geplanten Ablauf für Team und Zuschauer in der Saison 2021 gewährleisten: Mit Sicherheit – Theater! Mehr Informationen zu den Festspielen finden Sie unter https://www.burgfestspiele-mayen.de

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Nürburgring investiert weiter in Digitalisierung: Erstmals Maßnahme auf der Nordschleife

Nürburg, 08.02.2021 – Erstmals bekommt ein Streckenabschnitt der Nürburgring-Nordschleife eine digitale Infrastruktur. Die Döttinger Höhe wird auf einer Länge von 2,7 Kilometern mit Kameras, Anzeigesystemen und intelligenter Software ausgestattet. Die Baumaßnahme verbindet den 1927 eröffneten Kurs mit der modernen Infrastruktur der Grand-Prix-Strecke und der neuen Racecontrol. Die neue Technik soll bereits in der anstehenden Saison zum Einsatz kommen.


Bauarbeiten am Nürburgring. Kein ungewöhnliches Bild zur aktuellen Jahreszeit auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt: Regelmäßig sind im Winter Baufahrzeuge auf der Nordschleife unterwegs – zum Beispiel wenn der Asphalt erneuert wird. Doch anstatt der sonst üblichen Straßenfertiger oder –walzen ist dieses Jahr zunächst ein überdimensionaler Pflug am Nürburgring unterwegs. Mit seiner Hilfe verlegen die Facharbeiter dort etliche Kilometer Leerrohre, in die später Leitungen und Kabel eingebracht werden können.

Das sogenannte „Digital Marshalling“ soll ebenfalls weiter ausgebaut werden. Hierbei werden Signale und wichtige Informationen dem Fahrer direkt auf dem Display im Cockpit angezeigt. Foto: Nürgburgring

„Digital Marshalling“ bringt Flaggensignale direkt ins Auto
2021 wird der Nürburgring nun hier unterschiedliche Systeme testen. Zahlreiche Kameras werden dabei das Bild direkt in die neue Racecontrol bringen. Eine neue Software mit künstlicher Intelligenz soll helfen Gefahren schneller zu erkennen. Zudem soll das sogenannte „Digital Marshalling“ weiter ausgebaut werden. Mit digitalen Anzeigepanels, die auch Flaggensignale darstellen, können die Verantwortlichen das Geschehen auf der Strecke steuern. Darüber hinaus werden die Signale und wichtige Informationen dem Fahrer direkt auf dem Display im Cockpit angezeigt. Wichtiger Bestandteil der Maßnahme auf der Döttinger Höhe ist ebenfalls der Test verschiedener Möglichkeiten der Stromversorgung des gesamten Systems.

Aus dem gesamten Testlauf sollen sich auch Rückschlüsse ergeben, welche Anforderungen eine Digitalisierung weiterer Streckenabschnitte der Nordschleife mit sich bringen würde. Mit ihrer Länge und Topografie bringt die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt besondere Anforderungen mit sich. Hier gibt es unzählige Quadratkilometer Wald, eine hügelige Landschaft und ein Streckenlayout mit vielen Kurven, starken Steigungen und Gefällen. Das, was den Nürburgring so weltberühmt gemacht hat, würde insbesondere die Stromversorgung sowie die Datenverarbeitung und –weitergabe zu einer großen Aufgabe machen.

In knapp vier Wochen soll die Maßnahme auf der Döttinger Höhe abgeschlossen sein. Schließlich warten am ersten März-Wochenende die ersten kontaktlosen Touristenfahrten des Jahres 2021.

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Großartiger Auftakt: Eifeler Wege liegen bei „Deutschlands schönster Wanderweg“ weit vorne

Daun, 06.02.2021 – Seit Anfang Januar sucht das Wandermagazin wieder „Deutschlands schönsten Wanderweg“. Der VulkaMaar-Pfad im GesundLand Vulkaneifel ist zur schönsten Mehrtagestour, der Felsenweg 6 – Teufelsschlucht der Ferienregion Südeifel zur schönsten Tagestour nominiert. Der erste Zwischenstand zeigt, dass beide Wege momentan weit vorne liegen.

Einen Monat nach Beginn der Wahlphase liegt der VulkaMaar-Pfad rund um Manderscheid, Bettenfeld und Meerfeld, in der Kategorie Mehrtagestouren auf dem zweiten von zehn Plätzen. „Dieser Auftakt ist sensationell und spornt uns umso mehr an, Stimmen zu sammeln. Jetzt heißt es: Diese Platzierung verteidigen und noch besser werden! Gerade jetzt müssen wir dranbleiben, denn die Abstimmung läuft noch bis zum 30. Juni. Bis dahin ist noch viel möglich“, verrät Vera Merten, Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH.

Auch in der Kategorie Tagestouren ist ein Eifeler Weg nominiert: Die Felsentour 6 – Teufelsschlucht der Ferienregion Südeifel, die momentan in ihrer Kategorie sogar auf dem ersten Platz liegt. „Das großartige Ergebnis beider Wege bis hier hin zeigt, dass ein doppelter Gewinn für die Eifel möglich wäre. Das würde viele Touristen in die Region ziehen und dazu beitragen, nach der schwierigen Zeit des Lockdowns die Wertschöpfung im Tourismus wieder ordentlich anzukurbeln. Die Synergieeffekte sind nicht zu unterschätzen“, erklärt Merten. Um möglichst viele Stimmen zu sammeln, sei jedoch auch die Mithilfe der Gastgeber, Einheimischen und Bürgermeister gefragt: „Jeder kann in seinem Umfeld für die Abstimmung werben. Jede Stimme ist wichtig“, gibt Merten zu bedenken.

Für den VulkaMaar-Pfad (Kategorie Mehrtagestouren Nr. 8) und die Felsentour 6 – Teufelsschlucht (Kategorie Tagestouren Nr. 11) kann online unter www.wandermagazin.de/wahlstudio abgestimmt werden. Mit Öffnung der Tourist Informationen nach dem Lockdown wird auch wieder die Abstimmung per Wahlkarte möglich sein.

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DEHOGA 4-Stufenplan zur Wiedereröffnung und reduzierter Mehrwertsteuersatz für alle Leistungen des Gastgewerbes

Region/Bad Kreuznach, 05.02.2021 – In einem gemeinsamen Beschluss hat  der DEHOGA Rheinland-Pfalz mit den DEHOGA Landesverbänden Bayern und Hessen einen 4-Stufenplan zur Wiedereröffnung des Gastgewerbes  vorgelegt. Die konkreten Vorschläge sollen in der nächsten Bund-Länder-Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs eingebracht werden. Das DEHOGA 4-Stufenmodell bildet ein Szenario, dass dem Gastgewerbe eine dringend notwendige Öffnungsperspektive gibt, ohne dabei den erfolgreichen Kampf gegen das Coronavirus zu gefährden.

„Das Gastgewerbe hat bereits nach dem ersten Lockdown die jeweils geltenden Schutz- und Hygienekonzepte erfolgreich umgesetzt. Es gab in der Gastronomie und Hotellerie keine signifikanten Infektionsgeschehen. Durch jüngste Investitionen in modernste Lüftungstechniken, digitale Kontakt-erfassung und Zutrittssteuerung wird die Sicherheit weiter erhöht. Die Gäste waren und sind in unseren DEHOGA-Betrieben jederzeit sicher. Das gilt auch zukünftig!“, so der rheinland-pfälzische DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Der DEHOGA hat sich seit Beginn der Pandemie bei der branchenspezifischen Konkretisierung und Kommunikation der AHA+L-Regeln aktiv eingebracht und bietet das auch weiterhin an.

„Nun müssen rasch klare Kriterien definiert werden, die eine verant-wortungsvolle und dauerhafte Wiedereröffnung der Betriebe planbar und nachvollziehbar machen, sobald das Infektionsgeschehen dies zulässt. Dabei müssen nachhaltige Perspektiven für alle Betriebstypen des Gastgewerbes geschaffen werden. Solange einzelne Betriebstypen geschlossen bleiben müssen, sind diese angemessen zu entschädigen“, so der eindringliche Konsens der DEHOGA Präsidenten an die Politik. Die Planung soll sich künftig an den landesweiten Zahlen des Infektionsgeschehen orientieren und somit eine allgemeinverbindliche Orientierung für das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben in Deutschland, unter Einhaltung aller bisherigen  und aktuellen Schutzkonzepte und Hygieneregeln, schaffen.

Deshalb fordern die DEHOGA Landesverbände Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz:

  1. Stufenplan für die Wiedereröffnung der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe

Stufe 1: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 75 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung der Beherbergung und Außengastronomie

Stufe 2: Wenn eine 7 Tage-Inzidenz von 50 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung der Speisen-Gastronomie und Möglichkeit für Tagungen und Veranstaltung ausschließlich in gastgewerblichen Betrieben

Stufe 3:Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung der Getränke-Gastronomie.
Zusätzlich sind Buffets und Abholbereiche wieder zulässig.

Stufe 4: Wenn eine 7-Tage Inzidenz von 20 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken (ohne Tanzflächen).

Wenn Bars, Clubs und Discotheken geführt werden wie die „Getränke-Gastronomie“, also auch über entsprechende Konzessionen verfügen, dürfen diese Betriebe bereits ab einer Inzidenz von 35 und kleiner öffnen, wenn diese über eine Woche lang erreicht wird.

  1. Dauerhafte Ermäßigung des Umsatzsteuersatzes: reduzierter Mehrwertsteuersatz für alle Leistungen des Gastgewerbes

Um die Ertragskraft des Gastgewerbes nachhaltig zu stärken, bedarf es der dauerhaften Absenkung der Umsatzsteuer für alle Leistungen des Gast-gewerbes auf den reduzierten Mehrwertsteuersatz. Die Befristung 31.12.2022 ist aufzuheben und um Getränke zu ergänzen, da gerade die Getränke-Gastronomie überproportional lange geschlossen war und die höchsten Umsatzverluste verzeichnen musste.

Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben für uns weiter oberste Priorität!

Damit die Gesundheitsämter die wichtige Aufgabe der Kontaktverfolgung schnell und sicher erledigen können, sind diese personell und digital so auszustatten, dass die vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Kontakt-erfassung im Gastgewerbe auch effizient und ressourcensparend genutzt werden können.

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Neukonzeption Suermondt-Ludwig-Museum Aachen

Aachen, 04.02.2021 – Seit Frühjahr 2019 ist das Suermondt-Ludwig-Museum Aachen (SLM) schon geschlossen. Erst wurde eine neue Klimaanlage eingebaut, dann kam Corona. Die große Dürer-Ausstellung wurde vorsorglich auf Sommer 2021 verschoben. Aber wie ist der aktuelle Stand der Dinge im Haus? Um der Öffentlichkeit wenigstens einen kleinen Einblick zu gewähren, hat heute Kulturdezernentin Susanne Schwier die Medien und Aachens Erste Bürgerin, Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, zu einer Zoom-Konferenz eingeladen. Michael Rief, Kustos der Städtischen Sammlung und Stellvertretender Direktor des SLM, beantwortete Fachfragen zur Neukonzeption.

Das Team des Museums hat die Schauräume im ersten und zweiten Obergeschoss neu inszeniert. Foto: Stadt Aachen / Anne Gold

Warum die Betonung auf „Erste Bürgerin der Stadt“ liegt? „Das Besondere an der Geschichte des Suermondt-Ludwig-Museums ist: Es ist ein Haus, das für bürgerschaftliches Engagement steht“, sagt Sibylle Keupen. „Von Beginn an haben Bürgerinnen und Bürger Kunstwerke oder gar ganze Sammlungen gestiftet. Speziell im 19. Jahrhundert sammelte man von der Mumie bis zum Ölgemälde alles, um die Welt in ihrer Gesamtheit zu zeigen. So ist das Haus bis heute zu einem der größten kommunalen Museen in Deutschland gewachsen. Mir ist das Gestalten der Stadt gemeinsam mit der Bürgerschaft sehr wichtig, daher bin ich der Einladung heute sehr gerne gefolgt.“

Susanne Schwier rekapitulierte die Baumaßnahmen: „Herzstück war natürlich der Einbau der neuen Klimaanlage, der für die Umsetzung der Dürer-Ausstellung unumgänglich war. Naturgemäß sieht man davon nicht viel. Aber ich garantiere: Sie läuft perfekt“, so Schwier. Aber man habe auch die Gelegenheit genutzt, um zum Beispiel Undichtigkeiten am Dach zu reparieren und die Holzböden aufzuarbeiten. „Überraschend ist auch die frische, verschieden helle Farbigkeit der Wände, das wirkt sehr zeitgemäß und lässt die wertvollen Exponate erstrahlen“, sagte Susanne Schwier.