Das perfekte Areal für alle MTB Freunde aus der Region. Foto: R. Auen
Niederzissen – Frei nach dem Motto „die 3-K-Tour“ (Kaffee, Kuchen, Klönen) findet in diesem Jahr wieder eine geführte Mountainbike-Tour durch die Vulkanregion statt. Am 20.06.2021 treffen sich die Mountainbiker um 10.00 Uhr am Bahnhof in Niederzissen.
Von dort starten die Teilnehmer durch die Vulkanregion Laacher See, die das perfekte Areal für alle MTB Freunde aus der Region, egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittene bietet. Die Gruppe wird von unserem Vulkanparkführer Rainer Auen begleitet!
Sie endet nach ca. 30 km mit viel Zeit für Pausen und Aussicht wieder am Bahnhof in Niederzissen. Die Teilnahmegebühr von 7,50 € wird von unserem Vulkanparkführer als Spende an die Tour der Hoffnung weitergeleitet.
Eine intakte Ausrüstung, der obligatorische Fahrradhelm, ausreichend Verpflegung und die gefüllte Trinkflasche erhöhen selbstverständlich den Spaß an dieser MTB-Tour
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.
Weitere Termine für die geführten MTB-Touren:
Sonntag, 11.07.2021
Sonntag, 29.08.2021
Sonntag, 19.09.2021
Sonntag, 10.10.2021
Anmeldung erforderlich!
Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636/19433
Moderator und Autor Manuel Andrack. Foto: GesundLand Vulkaneifel / Natourguide
Daun – „Mir fällt nichts anderes in Deutschland ein, was vergleichbar schön wäre“. Anfang der 2000er wurde Manuel Andrack bekannt durch die Harald-Schmidt-Show. Und was macht er heute? Heute geht der sympathische Autor und Moderator wandern und kommt am ersten Juliwochenende nach Manderscheid (weitere Informationen zu den Tickets: siehe unten). Das Wanderparadies GesundLand Vulkaneifel und insbesondere die Gegend rund um Manderscheid mit dem Lieserpfad und dem Manderscheider Burgenstieg haben es dem „Wandermeister“ dabei ganz besonders angetan. Was ihn immer wieder dorthin zurückkehren lässt, was für ihn bei keiner Wanderung fehlen darf und welche HeimatSpur ihm ganz besonders gefallen hat, erzählt Manuel Andrack im Interview mit GesundLand Vulkaneifel (GLV).
Das Foto zeigt den Ausblick vom Aussichtspunkt Belvedere auf die Manderscheider Burgen und das Liesertal. Der Aussichtspunkt liegt direkt am Manderscheider Burgenstieg, den Manuel Andrack im Rahmen der Veranstaltung gemeinsam mit den Gästen gehen wird. Foto: Copyright: GesundLand Vulkaneifel / D. Ketz
GLV: Herr Andrack, ursprünglich sind Sie ja durch die Harald-Schmidt-Show bekannt geworden. Wie kamen Sie danach zum Wandern?
Manuel Andrack: Das war eigentlich gar kein Nacheinander, sondern ein Währenddessen. Beim Wandern bin ich gerne allein und hänge meinen Gedanken nach. Da kommen mir die besten Ideen. Das ist früher so und das hat sich auch bis heute nicht geändert. Wenn ich aktuelle Projekte habe und bei einem Kapitel nicht weiterkomme, dann gehe ich meist drei, vier Stunden wandern. Das hilft immer, den Knoten im Kopf zu lösen. Schon bei der Harald-Schmidt-Show, als ich ein junger Familienvater war und mir joggen zu langweilig wurde, bin ich Anfang der Nullerjahre zum Wandern gekommen. Sehr viele Ideen für die Show sind damals beim Wandern entstanden. Und diese Ideen hatten gar nichts mit Wandern zu tun oder mit dem Ort, wo ich gewandert bin. Ich habe mir dabei einfach Sachen ausgedacht und die am nächsten Morgen mit Harald Schmidt besprochen. So sind also wahrscheinlich viele schöne Sendungen von Harald Schmidt beim Wandern entstanden.
GLV: Seither schreiben Sie ja auch Bücher über Ihre Wandergeschichten, die Sie auch bei Lesungen vorstellen, wie zum Beispiel im Juli in Manderscheid. Was macht Wandern für Sie zu einem Event mit Unterhaltungsfaktor? Gab es eine konkrete Geschichte, die Sie dazu veranlasst hat, mit dem Schreiben loszulegen?
Manuel Andrack: Da war ich anfangs eher in der passiven Rolle. Als ich bekannter wurde mit der Harald-Schmidt-Show kam ein Verlag auf mich zu und meinte: Du musst mal ein Buch machen! Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir, schreiben ist eigentlich nicht so mein Ding, aber ich bekomme das schon hin. Ich schreibe es einfach so, wie ich es jemandem auch mündlich erzählen würde. Der Verlag hatte an ein Fußballbuch gedacht, aber als ich denen eineinhalb Stunden lang von meinen Wanderabenteuern vorgeschwärmt habe, hat der Verlag gesagt: Gut, dann wird es halt ein Wanderbuch. Dabei habe ich gemerkt, dass das Schreiben schon mein Ding ist und die Recherche für mich gar keine Qual ist, sondern dass ich mit Lust und Laune dabei bin. Ich habe gemerkt, wie der Blick sich schärft für Bemerkenswertes am Wegesrand. Und dass es doch gar nicht so schwierig ist, diese Gedanken dann niederzuschreiben.
GLV: Neben Ihren Büchern schreiben Sie ja auch regelmäßig für Ihren Blog andrackblog.de. Darauf haben Sie auch schon über den Manderscheider Burgenstieg und über die HeimatSpuren berichtet. Im Juli werden Sie gemeinsam mit unseren Gästen über den Manderscheider Burgenstieg wandern, den Sie 2020 schon mal gegangen sind. Was hat Ihnen an dem Weg besonders gefallen?
Manuel Andrack: Um es pathetisch zu sagen: Einfach wieder in der Heimat zu sein. In Manderscheid habe ich sehr oft Urlaub gemacht und kannte mehr oder weniger alle Wege, die es da so gibt. Ich habe mich sehr gefreut, dass es mit dem Manderscheider Burgenstieg einen Weg gibt, der die beiden Burgen, dieses einmalige Ensemble, entsprechend in Szene setzt. Man hat immer wieder einen großartigen Ausblick auf die Burgen. Auch die Qualität des Weges selbst ist fantastisch. Dann macht es mir immer großen Spaß, solche Wege zu gehen. Unbekannt waren mir die Ecken nicht, aber ich freue mich, dass so ein schöner Rundweg daraus geworden ist.
GLV: Es hat Sie in der Vergangenheit ja schon oft nach Manderscheid, Bleckhausen und Umgebung gezogen. Was macht für Sie den Reiz der Gegend aus, dass Sie immer wieder dorthin zurückkehren?
Manuel Andrack: Das ist einfach diese ganz außergewöhnliche Landschaft. Als ich das GesundLand als solches noch gar nicht kannte, habe ich Manderscheid bewusst ausgewählt, weil auf der Wanderkarte des Eifelvereins dort viele Wanderwege zusammengelaufen sind. Da dachte ich mir: So verkehrt kann es da nicht sein. Die Kleine Kyll, noch spektakulärer die Wolfsschlucht, die beiden Burgen, auch den Mosenberg mit dem Windsborn Kratersee darf man in diesem Zuge nicht vergessen und das Eckfelder Maar…das alles hat es mir angetan. Früher war es so, wenn ich das Wort Geologie nur gelesen habe, habe ich schon angefangen zu gähnen. Aber seit ich Manderscheid kenne, habe ich mich selbst dafür interessiert. Und für den Vulkanismus, der diese Landschaft geprägt hat. Abgesehen davon habe ich viele Freunde gewonnen. Ich habe jahrelang Urlaub auf dem Kapellenhof gemacht. Wir waren die zweiten im Gästebuch von Familie Krämer. Mit denen habe ich heute noch Kontakt, genau so wie mit Tobias Stadtfeld von der Heidsmühle, wo ich öfter Auftritte gemacht habe. So ist Manderscheid für mich, wie auch Bleckhausen, zu einer zweiten Heimat geworden. Es ist die typische Landschaft mit den Maaren, den Trockenmaaren, mit den Schluchten, die Kleine Kyll, die Lieser…da fällt mir nichts anderes in Deutschland ein, was vergleichbar schön wäre.
GLV: Sehen Sie das Wandern denn eher als Genuss oder als Sport?
Manuel Andrack: Auf jeden Fall als Genuss. Beim Wandern geht es nicht um schneller oder weiter. Kein Mensch würde sagen: Ich bin den Manderscheider Burgenstieg heute in einer Stunde und 40 Minuten gelaufen, und morgen gehe ich ihn in 1 Stunde und 30 Minuten. Das wäre albern, denn dabei bekommt man gar nicht das mit, worum es beim Wandern eigentlich geht. An einem Aussichtspunkt innezuhalten und den Ausblick zu genießen, oder auf einer Bank am Wegesrand ein Picknick zu machen. Ich bin definitiv ein Genusswanderer.
GLV: Gehen Sie dabei denn eher so ins Blaue hinein wandern, nach dem Motto Rucksack geschnappt und los geht’s, oder sind Sie eher der Planer, der vorab Wetter, Route und Einkehrmöglichkeiten checkt?
Manuel Andrack: Ich bin der totale Planer. Ich schaue immer online nach dem Wetter. Ich gehe jeden Tag zwei Runden mit dem Hund. Heute habe ich dann die Entscheidung getroffen: Die größere Strecke gehe ich definitiv heute Nachmittag, denn dann ist es trocken vorhergesagt. Einkehrmöglichkeiten finde ich auch wichtig. Ich informiere mich immer über Ruhetage. Wenn man sich nämlich so richtig auf eine Einkehr gefreut hat und dann vor Ort feststellen muss, dass Ruhetag ist, ist das blöd. Es gibt auch Raststätten mit ganz komischen Ruhetagen. Da weiß man nie so genau. Daher schaue ich immer vorher, wann die Ruhetage entlang der Strecke sind. Davon abgesehen habe ich aber nicht viel dabei. Seit ich mich so intensiv mit wandern beschäftige – wieder, muss man ja sagen, denn ich bin als Kind ja schon viel gewandert – ist das Wegemanagement viel besser geworden. Damals gab es eigentlich nur die Wege von Wandervereinen. Doch in den letzten Jahren haben Premium- und Qualitätswanderwege und solche Angebote wie die HeimatSpuren eine neue Bedeutung gewonnen. Dadurch muss ich mir keinen Track aufs Handy laden und auch nicht mit einer Wanderkarte hantieren, sondern ich kann mich aufs Wesentliche konzentrieren: Auf meine Gedanken, auf die Gespräche mit den Mitwanderern und auf das, was die Landschaft so zu bieten hat. Deshalb finde ich es sehr angenehm, wenn ich dramaturgisch gut markierte Wege vorfinde. Schon bei der Preisverleihung von „Deutschlands schönstem Wanderweg“ habe ich mir vorgenommen, alle auf dem Treppchen platzierten Wege zu gehen. Und kurze Zeit später bin ich dann auf dem Manderscheider Burgenstieg unterwegs gewesen.
GLV: Was haben Sie beim Wandern denn immer dabei? Gibt es da etwas, wo Sie sagen: Ohne gehe ich nicht aus dem Haus!?
Manuel Andrack: So gefragt gibt es da eigentlich nichts. Erstens bin ich ein totaler Gegner von Rucksackverpflegung. Ich kann Leute nicht verstehen, die sich auf den Weg machen, um einen neuen Wanderweg und eine neue Landschaft kennenzulernen und die dann das Leberwurstbrot rausholen, das sie sich zu Hause geschmiert haben. Wenn ich in einer anderen Gegend bin, dann möchte ich da doch die Gastronomie auch unterstützen, etwas wirklich Typisches finden, was für die Region steht. Etwas, das ich woanders nicht bekomme. Klar, wenn es im Sommer sehr heiß ist, sollte man sich in jedem Fall eine Flasche Wasser mitnehmen. Bei meiner neuen „Andrack-Jacke“ habe ich extra drauf geachtet, dass es eine so große Tasche gibt, dass man darin problemlos eine kleine Flasche Wasser mitnehmen kann – da braucht man dann gar keinen Rucksack. Und wenn ich weiß, dass ich unterwegs irgendwo Wasser trinken kann, dann bleibt sogar die Wasserflasche zu Hause. Ich hab‘ einfach gern den Rücken frei. Deswegen bin ich auch ein ganz großer Fan von Tagestouren. Ich habe noch nie den Spaß daran verstanden, mit tonnenschwerem Rucksack von Hütte zu Hütte zu wandern. Ich gehe lieber unbeschwert.
GLV: Was macht für Sie einen schönen Wanderweg aus, der Ihnen nachhaltig im Gedächtnis bleibt?
Manuel Andrack: Das sind diese schmalen Pfade, wo man nicht weiß: Was erwartet mich, wenn ich um die nächste Ecke biege? Wenn ich an einige Passagen des Lieserpfades denke, wenn man da geht, rechts ist der Felsen und links geht es steil runter, der Weg macht eine Rechtsbiegung um den Fels und ich sehe noch gar nicht, wie es danach weiter geht – herrlich! Als Kind habe ich das schon „spannende Wege“ genannt. Dieses Unvorhergesehene, dieses Abenteuerliche, diese Anmutung von Abenteuer macht für mich einen schönen Wanderweg aus.
GLV: Zu Zeiten von Corona liegt Wandern ja jetzt auch ganz besonders im Trend. Denken Sie, dass diese Faszination fürs Wandern bei den Menschen bleiben wird?
Manuel Andrack: Absolut, davon bin ich überzeugt. Wenn man die Leute begeistert, eben durch solche Wege wie den Manderscheider Burgenstieg, und die dann feststellen, dass Wandern viel interessanter ist, als sie sich das immer vorgestellt haben, dann bleiben diese Leute auch dabei. Anfang der 10er Jahre hieß es medial: Wandern ist jetzt out. Das war aber nur die Langeweile der Journalisten, die eben immer etwas Neues brauchen. Die Leute, die durch die ganzen neuen Qualitäts- und Premiumwege zum Wandern gekommen sind, die sind auch dabeigeblieben. Deswegen verstehe ich auch die Kritiker nicht, die bemängeln, dass es jetzt noch mehr Wege wie z.B. die HeimatSpuren gibt, die fragen: Brauchen wir noch mehr Premiumwanderwege? Ja, natürlich brauchen wir das! Weil die Leute, die seit Jahren wandern, auch etwas Neues erleben wollen. Ich bin vor zich Jahren mal mit dem Fahrrad durch Bad Bertrich gesaust auf dem Weg von Daun runter an die Mosel. Aber ich war da noch nie wandern. Und jetzt, wo ich da war, war ich total begeistert. Ich war auf der HeimatSpur Kurschattensteig unterwegs, und es hat mir ausgenommen gut gefallen. Gerade der Name dieses Weges erzeugt Aufmerksamkeit und Interesse. Diese neuen Angebote nutze ich schon sehr gerne.
GLV: Was fehlt Ihnen in der Corona-Pandemie denn am meisten? Wie hat sich die Pandemie auf Ihren Alltag ausgewirkt?
Manuel Andrack: Seit über einem Jahr sind alle Wanderevents abgesagt worden. Erstaunlicherweise klappt sowas aber auch virtuell. Ich bin Kooperationspartner bei „Virtual Walkers“. Ich gehe da 10, 20 Kilometer wandern, und die Leute gehen da, wo sie eben gehen wollen, parallel zu mi rund tauschen Erfahrungen aus. Am Ende gibt es auch eine Urkunde und eine Medaille. Ich staune, was heutzutage alles möglich ist. Gott sei Dank bin ich kein Sänger oder Musiker, der nur davon lebt, auf der Bühne zu stehen. Das habe ich zwar oft gemacht, aber es haben sich auch viele neue Sachen ergeben. Wandern ist ein Thema, das durch Corona nochmal einen Schub bekommen hat. Es ist fast das Einzige, was momentan nicht nur möglich ist, sondern sogar noch gegen eine Infektion hilft. Nämlich: draußen sein. Wenn man in ordentlichem Tempo den Burgenstieg geht, dabei vielleicht auch mal außer Atem kommt, dann hat man auch richtig was für seine Gesundheit und die Lunge getan. Dadurch wird man vielleicht auch nochmal resistenter gegen das Virus. Deswegen ist die Nachfrage gerade groß nach einem Wanderexperten. Mit dem Verkehrsverbund Trier habe ich jetzt eine Broschüre gemacht. Kurze Touren unter 10 Kilometer, das war die Vorgabe – der Manderscheider Burgenstieg ist auch dabei. Solche Wege sind auch gerade für Neueinsteiger, die durch Corona das Wandern entdeckt haben, oder für Familien mit Kindern richtig gut geeignet. Ich sehe mich zwar nicht als Coronagewinner, das Interesse am Wandern ist durch Corona aber deutlich gestiegen und das freut mich natürlich.
Manuel Andrack kommt am 3. und 4. Juli nach Manderscheid! Wandern Sie gemeinsam mit dem Wandermeister über den Manderscheider Burgenstieg und genießen Sie eine unbeschwerte Zeit bei einer Abendlesung mit Manuel Andrack. Tickets für Lesung, Wanderung oder Kombiticket für beides jetzt erhältlich bei www.ticket-regional.de ab 17,25 EUR. Oder komplettes Wanderwochenende mit beiden Veranstaltungen inkl. Übernachtung buchen. Weitere Informationen auf www.gesundland-vulkaneifel.de unter Tel. 06592 951370, oder per Mail: info@gesundland-vulkaneifel.de.
Niederzissen – Herrliche Aussichten, viele interessante Höhepunkte – das alles bietet die eindrucksvolle Wandertour rund um den Laacher See. Alle interessierten Wanderer aus Nah und Fern können am Sonntag, 13. Juni 2021, gemeinsam mit einem erfahrenen Vulkanparkführer ausgiebig den Laacher Rundweg erkunden.
Ein Höhepunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung ist die Besteigung des Lydiaturms. Von hier genießen Sie traumhafte Ausblicke in die Laacher Caldera und grandiose Weitsichten über die gesamt Osteifel.
Rucksackverpflegung für eine Rast ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 €. Die mittelschwere Wanderstrecke beträgt 15 km und dauert ca. 5-6 Std.
Eine Anmeldung bei der Tourist-Information ist erforderlich! Informationen:
Ein Besuch in der Tourist-Info lohnt sich! Jetzt vorbeischauen! Foto: Stadt Mayen
Mayen – Die Tourist-Information im Theodore-Dreiser-Haus ist für Besucher montags bis freitags von 9 – 17 Uhr und samstags von 10 – 13 Uhr, vollumfänglich geöffnet. Es gilt wie gewohnt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und auch die üblichen Abstandsregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Eine Corona-Testpflicht besteht bei einem Besuch im Theodore-Dreiser-Haus nicht.
Sie brauchen Tipps zum Wandern in der Region? Sie möchten Prospekte bestellen?
Die Tourist-Info steht für Anfragen, Informationen und Buchungen im Theodore-Dreiser-Haus gerne zur Verfügung, Telefon 02651-903004-903007, Fax, 903009 oder per e-Mail touristinfo@mayenzeit.de.
Blick auf das Meerfelder Maar. Foto: GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz
Daun – Seit Januar läuft die Abstimmung des Wandermagazin zu „Deutschlands schönster Wanderweg“. Dieses Jahr ist die Eifel gleich mit zwei Wegen am Start: Der VulkaMaar-Pfad ist als schönste Mehrtagestour, der Felsenweg 6 als schönste Tagestour nominiert. Für beide Wege ist der Sieg jetzt in greifbarer Nähe. Es fehlen jeweils weniger als 1% der Stimmen für einen Sieg in beiden Kategorien.
Noch bis zum 30.06. ist das Abstimmen für „Deutschlands schönster Wanderweg“ möglich. „Für uns zählt jetzt wirklich jede Stimme! Bei diesem knappen Rennen um den Titel möchten wir nicht Zweiter werden“, zeigt sich Vera Merten ehrgeizig. Die Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH, die den VulkaMaar-Pfad rund um Manderscheid, Meerfeld und Bettenfeld ins Rennen geschickt hat, betont: „Wir sind derzeit auf dem zweiten Platz. Der erstplatzierte Weg ist uns nur um 0,79% der Stimmen voraus. Das müssen wir schaffen!“ Schon letztes Jahr, als der Manderscheider Burgenstieg den 3. Platz im Wettbewerb holte, war das Rennen knapp: Es fehlten nur 40 Stimmen für den zweiten Platz.
Auch beim Partnerweg, dem Felsenweg 6 der Ferienregion Südeifel, der in der Kategorie Tagestouren antritt, ist noch alles offen: Hier fehlen lediglich 0,03% der Stimmen für den ersten Platz.
„Angesichts dieser knappen Platzierungen wollen wir die Eifeler Wege nun natürlich einmal mehr auf den ersten Platz bringen und damit zeigen, dass die Eifel Deutschlands Wanderregion Nummer 1 ist“, sagt Vera Merten.
Abstimmen ist noch bis zum 30.06. online unter www.wandermagazin.de/wahlstudio sowie per Abstimmungspostkarte möglich, die in vielen Betrieben im GesundLand Vulkaneifel sowie in den GesundLand Tourist Informationen ausliegen.
Dania Münch (r.), Referentin Gesundheitswirtschaft, freut sich über das neue Angebot „Waldbaden“ von Fritz Herkenrath (l.) und Tom Haass (M.) von „RobinWoods“.
Foto: Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neues Gesundheitsangebot am Gesundheitsstandort. Wenn Waldluft zur Medizin wird. Zertifizierte Waldbademeister bieten ab dem 13. Juni Waldbade-Seminare an. Am Gesundheitsstandort Bad Neuenahr-Ahrweiler gibt es ein neues Gesundheits- und Wellness-Angebot: Waldbaden. Der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. sowie die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH freuen sich über die Kooperation mit Fritz Herkenrath und Tom Haass, die als „RobinWoods“ erstmalig ab Sonntag, 13. Juni, Waldbade-Seminare in Bad Neuenahr-Ahrweiler anbieten.
Jeder kennt es – nach einem ausgiebigen Spaziergang im Wald fühlt man sich besser. Aber warum ist das so? Schon seit den 1980er Jahren ist „Shinrin Yoku“, also das Baden in der Waldluft, in Japan eine anerkannte Therapieform. Dabei wirkt der längere, bewusste Aufenthalt im Wald wie eine Art Aromatherapie, bei welcher die Bäume ihre ätherischen Öle in die Luft abgeben. Die besonders sauerstoffreiche Waldluft tut vor allem bei Kopfschmerzen gut, und das satte Grün der Blätter bewirkt innere Ruhe und Harmonie. Bewusste Waldaufenthalte können so nachweislich das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken und Stress reduzieren.
„Unsere Waldbade-Seminare zeichnen sich insbesondere durch Achtsamkeitsübungen in Verbindung mit Erläuterungen zur Wirkung des Waldes auf die menschliche Gesundheit aus. Sie bieten sich für alle an, die den Wald genauer kennenlernen und etwas für ihre Gesundheit tun möchten“, erläutert Fritz Herkenrath von „RobinWoods“. Er ist zertifizierter Waldbademeister und Mitglied im Bundesverband Waldbaden BVWA e.V.
„Gleichzeitig sorgen unsere Seminare aber auch für eine ganz andere Wahrnehmung von Wald und Natur. Denn findet der Mensch Heilung im Wald, so wächst in ihm das auch Bedürfnis, zum Schutz der Natur beitragen zu wollen“, fügt sein Kollege Tom Haass hinzu.
Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft und Heilwasser der städtischen Marketing GmbH, freut sich, dass der Gesundheitsstandort ein weiteres, wertvolles Gesundheitsangebot dazugewonnen hat. „Die Corona-Pandemie hat uns allen nochmal gezeigt, wie wichtig Gesundheit ist. Stärken wir sie!“, sagt sie abschließend.
Familie Michels von Anfang an mit Sterneklassifizierung erfolgreich. Foto: Verbandsgemeinde Vordereifel
Monreal – Die Ferienwohnungen von Werner und Karin Michels in Monreal, gehörten im Jahre 2001 zu den ersten Unterkünften in der Verbandsgemeinde Vordereifel, die eine Sterneklassifizierung nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbands (DTV) erhielten. Auf Initiative der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) wurde diese Qualitätsprüfung vor nunmehr 20 Jahren in der Vordereifel gestartet und auch in 2021 konnte Petra Wuitschick von der REMET in Kooperation mit Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro Vordereifel das erfreuliche Ergebnis mitteilen: Erneut einmal 4 Sterne und einmal 3 Sterne für die beiden Ferienwohnungen der engagierten Gastgeber in Monreal.
Die rund 65 m² große 4-Sterne-Wohnung für 2 Personen verfügt über einen großzügigen Wohnraum mit moderner Küchenzeile inklusive Spülmaschine und Mikrowelle, ein separates Doppelschlafzimmer, ein großes Bad mit Waschmaschine und Trockner sowie einen Balkon.
Die 3-Sterne-Wohnung mit einer Größe von rund 40 m² ist ebenfalls für 2 Personen ausgelegt und verfügt ebenfalls über einen Wohnraum mit Küchenzeile, ein separates Zweibettzimmer und ein Badezimmer.
Daneben stehen den Gästen unter anderem ein idyllischer Garten mit Grill sowie eine Sauna (gegen Gebühr) zur Verfügung. Auf Wunsch wird zusätzlich ein Frühstücks-, Getränke- und Einkaufsservice angeboten.
Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch zeigte sich erfreut von dem Engagement und der beständigen Leistung des Gastgeberpaares und wünschte für die kommenden Jahre weiterhin viel Erfolg.
Die Ferienwohnung Walkmühle liegt in ruhiger Lage direkt am Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“. Der historische Ortskern von Monreal mit seinen Fachwerkhäuser, romantischen Brücken und den Monrealer Burgen ist in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen. Die beiden Unterkünfte sind der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche Urlaubsaktivitäten zwischen Ahr, Rhein und Mosel. Die Stadt Mayen oder der legendäre Nürburgring sind ebenso schnell zu erreichen, wie abwechslungsreiche Rad- und Wanderwege in traumhafter Natur.
An einer Klassifizierung nach den Kriterien des DTV interessierte Gastgeber, können sich gerne unverbindlich telefonisch 02651 800 959 oder per E-Mail s.schulze-entrup@vordereifel.de an das Touristik-Büro Vordereifel wenden.
Jülich – Das Museum Zitadelle Jülich geht am 20. Juni 2021 wieder in Betrieb. Dann startet auch die Sonderausstellung „Die Jagd – Ein Schatz an Motiven“ im frisch sanierten Pulvermagazin auf der Bastion Johannes. Die pandemiebedingte Schließung des Museums wurde für umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten genutzt. Ein „weiter so“ wie vor Corona sollte es nicht geben. Neben der neuen Ausstellung wurde daher in Besucherlenkung, ein neues Kassensystem, ein neues Ausstellungsdesign im Pulvermagazin und in digitale Angebote investiert.
Möglich wurde dies durch die Förderung in Höhe von knapp 20.000,- € im Rahmen des Programms NEUSTART. Dieses Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien war gezielt für Kultureinrichtungen aufgelegt worden, um die Ausstattung zu verbessern und digitale Vermittlungsformen zu etablieren.
Der parlamentarische Staatsekretär Thomas Rachel, MdB, der den Antrag des Museums Zitadelle begleitet und unterstützt hatte, überzeugte sich nun mit dem Kulturausschussvorsitzenden Karl-Philipp Gawel vor Ort vom Erfolg der Maßnahmen. Maßnahmen, die, so zeigten sich Thomas Rachel und die Mitarbeiter des Museums überzeugt, über den aktuellen Anlass hinaus die Attraktivität und die Aufgabe des Museums, Kultur und Geschichte Menschen näher zu bringen, sichern.
Mit dieser Aktion hofft die Kreisstadt Euskirchen die Lust der Euskirchener Radler auf die Burgenfahrt zumindest kurzfristig zu befriedigen, so dass im kommenden Jahr endlich das große Jubiläum in gewohnter Form gefeiert werden kann. Foto: Kreisstadt Euskirchen
Euskirchen – Schweren Herzens musste die Kreisstadt Euskirchen im vergangenen Jahr die 30. Euskirchener Burgenfahrt ausfallen lassen – das große Jubiläum musste vertagt werden. Und auch in diesem Jahr macht die Lage es schwierig, guten Gewissens die Veranstaltung in ihrer klassischen Form auf den Weg zu bringen. Deshalb hat sich das Burgenfahrt-Team etwas Neues einfallen lassen: die digitale Burgenfahrt.
Erstellt wurde dafür eine klassische Rundtour entlang der Burgen im Euskirchener Stadtgebiet. Diese Tour wurde als GPS-Strecke auf dem Portal outdooractive hinterlegt und kann nun von jedem der Lust hat in Teilen oder als Ganzes abgefahren werden.
Entlang der Strecke sind an prominenten Stellen acht QR-Codes platziert, die die Radler scannen können. Hinter jedem QR-Code verbergen sich Teile eines Lösungswortes. Wer im Zeitraum vom 27.Juni bis zum 31.Juli das richtige Lösungswort zusammensetzt und unter dem Stichwort BURGENFAHRT an die Adresse burgenfahrt@euskirchen.de schickt, dessen Name landet im Lostopf aus dem Bürgermeister Sacha Reichelt Anfang August live vor der Kamera einige glückliche Gewinner ziehen wird.
Mit dieser Aktion hofft die Kreisstadt Euskirchen die Lust der Euskirchener Radler auf die Burgenfahrt zumindest kurzfristig zu befriedigen, so dass im kommenden Jahr endlich das große Jubiläum in gewohnter Form gefeiert werden kann.
Die Strecke wird einige Tage vor der Veranstaltung veröffentlicht und auf den Kanälen der Stadt Euskirchen verlinkt.
In diesem Jahr plant die Stadt noch ein weiteres Event für alle Fahrradfreunde: Im September kann man über drei Wochen beim „Stadtradeln 2021“ gefahrene Kilometer auf dem Fahrrad sammeln, und damit ein Zeichen setzen für mehr Klimaschutz und Lebensqualität. Weitere Informationen wird es in Kürze geben.
Die Badestelle am Baggersee Barmen lockt bei sonnigem Wetter viele Badelustige an. Die derzeitigen Inzidenzzahlen erlauben pandemiebedingt eine kontrollierte Nutzung. Foto: Stadt Jülich
Jülich – Zugang zur offiziellen Badestelle nur mit Online-Registrierung. Das schöne Wetter lockt ins Freie und Badelustige auch an den Baggersee in Barmen. Bei sinkenden Inzidenzzahlen ist das Baden dort unter Auflagen ab Montag gestattet. Da die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Badegäste an die zur Verfügung stehende Fläche gebunden ist, muss der Zutritt geregelt werden. Maximal 100 Personen sind pro Tag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr zugelassen. Diese können sich ab Montag über das Online-Ticket-System www.badestelle-barmen.de oder telefonisch unter der Hotline 02461-63428 anmelden.
Die kostenlosen Tagestickets können von einer Person für maximal fünf Personen gebucht werden – bei Erreichen der Tageshöchstzahl auch für den Folgetag. Das kostenlose Ticket ist beim Besuch der offenen Badestelle mitzuführen und gegebenenfalls vorzuzeigen – ausgedruckt oder auf dem Smartphone. Es gilt Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen der offenen Badestelle. Häufiges und gründliches Händewaschen, Händedesinfektion, das Beachten der Husten- und Niesetikette und die Einhaltung der Abstandsregel von mindestens 1,50 Meter zu allen Personen außer dem eigenen Haushalt sind ebenso verpflichtend wie das Befolgen der Abstandsmarkierungen vor und in den Sanitärräumlichkeiten.
Grundsätzlich gelten rund um den Barmener See auch weitere pandemieunabhängige Regeln: das Verlassen der Wege ist im Naturschutzgebiet verboten, das Baden nur an der offenen Badestelle erlaubt. Das Betreten und Baden erfolgt auf eigene Gefahr und die Stadt Jülich haftet nicht für waldtypische Gefahren (z.B. Eichenprozessionsspinner, Ahorn-Rußrindenkrankheit, Riesenbärenklau, Biberverbiss). Hunde sind an der Leine zu führen und dürfen nicht ins Wasser. Es sind keine Pferde auf dem Rundweg gestattet. Verboten sind zudem Grillen, offenes Feuer, „wildes“ Liegen, Lagern und Zelten sowie Partys mit lauter Musik. Und selbstverständlich sind Abfälle nach dem Badetag wieder mitzunehmen.
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