Katerina Geissler und Meike Carll vom Ahrtal-Tourismus stellen den neuen Ahrtal-Guide 2023 vor. Foto: Ahrtal-Tourismus/Max Harrus
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ahrtal-Guide gibt Gästen Infos und Inspiration – Pünktlich zum Saisonstart im Ahrtal ist druckfrisch der Ahrtal-Guide 2023 erschienen. Der 84 Seiten starke Katalog gibt einen Überblick über alles, was in diesem Jahr im Ahrtal möglich ist: Ob Wanderwege oder Weinbau, Gästeführungen oder Gruppenangebote, Freizeitaktivitäten oder Veranstaltungs-Highlights. Daneben präsentieren sich Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Gastronomiebetriebe, die bereits wieder geöffnet sind oder in Kürze öffnen.
„Viele Inhalte aus vorherigen Katalogen konnten wir durch die Folgen der Flut nicht mehr verwenden. Daher war eine umfangreiche Überarbeitung notwendig“, erklärt Natalie Peil, Projektverantwortliche im Marketing-Team. Texte wurden an die neuen Gegebenheiten angepasst, Fotos teilweise durch Aufnahmen nach der Flut ausgetauscht und aktuelle Infos zu den Wanderwegen und Freizeitaktivitäten aufgenommen. „Unsere Gäste erhalten damit nicht nur eine Übersicht über die aktuellen Möglichkeiten, sondern auch viel Inspiration für einen Aufenthalt im Ahrtal“, fügt Tourismus-Referentin Meike Carll hinzu. Der Katalog spiegele wider, wie schön es an vielen Ecken im Ahrtal auch nach der Flut sei und dass das Ahrtal auch jetzt schon wieder sehr viel zu bieten habe.
Der Katalog liegt ab sofort in den Tourist-Informationen Bad Neuenahr, Ahrweiler, Sinzig und Altenahr aus, ist online einsehbar oder kann kostenfrei bestellt werden. Infos gibt es unter ahrtal.de/service.
Einen Überblick über alle Angebote und geöffneten Betriebe finden Gäste auch online unter ahrtal.de/fuer-dich-da
Kaisersesch – Entdecken Sie Deutschlands schönsten Wanderweg durch das wildromantische Enderttal. Auf den 20 Kilometern von Ulmen nach Cochem erwartet Sie ein einzigartiges Naturerlebnis. Ausgangspunkt ist der Marktplatz in Ulmen. Der Weg führt Sie weiter zur Ulmener Burgruine, mit einem imposanten Blick auf das jüngste Maar der Eifel. Von hier aus wandern Sie über den Ulmener Martberg durch den Wald. Lohnenswert ist ein Abstecher ins Kaulenbachtal mit der höchsten Schieferhalde Deutschlands.
Ein absolutes Highlight der Strecke ist der Wasserfall, die Rausch. Der tosende Wasserfall stürzt 7 Meter tief in den Talkessel, dieses Naturspektakel ist beeindruckend! Der Wanderweg bahnt sich über Brücken, an alten Mühlen und steilen Abhängen vorbei, einst standen hier 28 Mühlen.
Start/Ziel: Ulmen, Cochem
Länge: 20,1 km
Aufstieg: 80 m
Abstieg: 415 m
Dauer: ca. 6 Stunden
Festes Schuhwerk empfohlen! Einkehrmöglichkeiten unmittelbar am Wanderweg.
In der Tourist Information gibt es nicht nur Broschüren und Informationen, sondern auch viele Souvenirs. Das Team freut sich auf zahlreiche Gäste. Foto: Stadt Jülich/Joana Bergemann
Jülich – Pünktlich zum Frühlingsfest der Werbegemeinschaft Jülich nahm auch die Tourist-Information in Jülich wieder ihren Betrieb auf. Sie kommen aus der ganzen Welt und haben jede Menge Fragen: die Touristen, die während der Hauptsaison die Jülicher Tourist-Information auf dem Schlossplatz besuchen. Und immer können die Mitarbeiterinnen des Amtes für Stadtmarketing und ihr Team Auskunft geben.
Die Türen der Tourist-Information am Jülicher Schlossplatz sind ab Anfang April wieder geöffnet und Informationsmaterial zu Jülich und der Umgebung steht zur Verfügung. Jülicher und Auswärtige können sich aktuelle Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen in der Region aushändigen lassen.
Wer als Tourist nach Jülich kommt, hat in der modernen Forschungsstadt und historischen Festungsstadt allerhand zu entdecken. Mancher lässt sich dabei einfach durch die Innenstadt treiben, andere suchen gezielt Sehenswürdigkeiten auf. Für beide Gruppen ist die Tourist-Info auf dem Schlossplatz eine unausweichliche Anlaufstelle – die ersten, weil es sie zufällig dort vorbeiführt, die zweiten, weil sie hier ausführliche Informationen über ihre anvisierten Ziele finden.
Die Bereitstellung von aktuellem Informationsmaterial zum Saisonstart und Beantwortung von Fragen oder Weitervermittlung von Anliegen sind allerdings nur ein Teil der Aufgaben in der Tourist-Info. Hier werden auch Beratungen zu Aktivitäten und Angeboten in Jülich geboten, touristisches Informationsmaterial über Jülich und die Region sowie Kartenmaterial zu Rad- und Wanderwegen bereitgehalten, Stadt- und Zitadellenführungen vermittelt, Informationen zu Unterkünften, Veranstaltungen, Gastronomie und Shopping gegeben. Auch die neue Broschüre des Kreises Düren „Zeitvertreib“ ist ab sofort dort erhältlich.
„Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren touristischen Partnern wieder Informationen für die Freizeitgestaltung und touristische Ziele bereitstellen zu können,“ so Julia Hunke als Leiterin des Amtes für Stadtmarketing. „Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit dem Fahrrad, dem Wohnmobil oder zu einem Tagesausflug oder Urlaub nach Jülich. Wir hoffen, dass diese auch in dieser Saison wiederkommen – es gibt viel zu entdecken!“
Wer möchte, kann in der Tourist Information auch eines der bewährten Souvenirs der „Skyline-Serie“ erwerben: Tasse, USB-Card und Powerbank sind nützlich und als Mitbringsel von und für Jülicher bestens geeignet. Den Stadtplan gibt es dort als Puzzle oder Brettchen und viele Motive als Kühlschrankmagnet.
Geöffnet ist in den NRW-Ferien von Montag bis Freitag jeweils von 10 – 12 und 13 – 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 – 15 Uhr, außerhalb der Ferien bis Ende Oktober Montag und Dienstag geschlossen. Die öffentlichen Toiletten hinter der Tourist-Information bleiben weiterhin geschlossen. Als Ersatz steht ein betreuter Toilettenwagen auf dem Schlossplatz bereit. Weitere Informationen beim Amt für Stadtmarketing unter 02461-63419 oder E-Mail: stadtmarketing@juelich.de.
Noah Chorny vom Vertical Theater begeistert in diesem Jahr wieder das Publikum. Foto: LVR-Freilichtmuseum Kommern / Hans-Theo Gerhards
Mechernich-Kommern – Historisches Volksvergnügen – Nachdem 2022 der erste „Jahrmarkt anno dazumal“ nach zwei Jahren corona-bedingter Absagen, mit fast 50.000 Besuchenden ein voller Erfolg war, startet die Veranstaltung 2023 in ihr 28. Jahr.
Eine Neuerung haben sich die Veranstaltungsmacher bezüglich der Öffnungszeiten einfallen lassen: Vom 04.04. bis 16.04.2023 lädt der Jahrmarkt wieder täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr ein. Zusätzlich wird erstmals in der Geschichte des historischen Volksvergnügens im Freilichtmuseum Kommern, die Veranstaltung auch in den Abendstunden stattfinden. Am Freitag, den 14.04. sowie Samstag den 15.04. erwartet die Besuchenden das besondere Flair des beleuchteten Freilichtmuseums, gepaart mit den betriebenen Buden und Fahrgeschäften. Geöffnet ist dann bis 21:00 Uhr, letzter Einlass ist um 20:00 Uhr.
Aber auch inhaltlich wartet die Veranstaltung mit einem neuen Highlight auf. So wird erstmals eine umfangreiche Outdoor-Ausstellung auf das Thema „Jahrmarkt in der Kaiserzeit“ eingehen. Die Baugruppe Westerwald wird für diesen Zweck in einem anderen Gewand erscheinen und dort wird es eben auch andere Vorführungen geben. Moritatensänger sind genauso vor Ort wie Walking-Acts und eine Seiltänzerin. Handwerker, eine Foto-Show und zeitlich passende Schaubuden runden das Angebot ab.
Neben Riesenrad, Raupenbahn, Schwanenflieger, Geister-Express und vielen weiteren Attraktionen, Schaubuden, Verkaufsständen, Vorführungen, historischen Geschicklichkeitsspielen und Illusionsdarbietungen, konnte auch der beliebte „Hurricane“ sowie der „Flohzirkus“ nach einigen Jahren Abwesenheit wieder für die Veranstaltung gewonnen werden. Auch einen neuen Henker konnte das Museumsteam für die beliebte Hinrichtungs-Vorführung engagieren.
Über die gesamte Laufzeit der Veranstaltung konnte Noah Chorny vom Vertical Theater für ein Gastspiel in Kommern gewonnen werden. Dreimal täglich tritt er mit seiner waghalsigen „Nummer“ gegenüber der Dauerausstellung „Wir Rheinländer“ auf.
In der neuen Arena, der Schaubude „Mr. Miller Show“ von Paradox Sideshows, werden im Museumsprogramm der Jonglage-Spezialist „Jeton“ und die Kontorsions-Künstlerin „Rubberbandgirl“ auftreten.
Auch für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt. Neben der museumseigenen Gastwirtschaft „Zur Post“, finden sich viele Gastro-Buden. Hier sollte für alle etwas dabei sein – süß bis herzhaft. Auch der Förderverein des Freilichtmuseums ist wieder mit von der Partie und bietet Waffeln und Getränke an. Vorbeischauen lohnt sich!
An allen Veranstaltungstagen wird zusätzlich zum Eintritt eine Parkgebühr von 3 Euro erhoben. Wer sich dies sparen möchte, kommt besser mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Linie 773 fährt an den Jahrmarktstagen zu festen Zeiten als Linienbus, statt sonst als Taxi-Bus. Der Bus muss daher nicht, wie sonst, telefonisch vorbestellt werden.
Karfreitag, 07. April: Mit Respekt vor dem „Stillen Feiertag“ bleibt der Jahrmarkt geschlossen. Das Museum ist jedoch geöffnet und lädt Kinder zum Ostereierfärben ein.
Besucher können im Römerbergwerk Meurin in Kretz in die Arbeitswelt römischer Bergmänner hinabsteigen, die hier um 300 nach Christus Tuffstein für großartige Bauvorhaben gebrochen haben. Foto: Vulkanpark GmbH/Christ
Region/Mayen-Koblenz – Mit Blick auf die Saison 2023 ist die Vorfreude auf das „Erlebnis Vulkanpark“ groß. Die interaktiven Info- und Erlebniszentren versprechen für die ganze Familie einmal mehr Spaß, Erlebnis und Abenteuer rund um die heiße Entstehungsgeschichte der vulkanischen Osteifel:
Vulkanpark Infozentrum und Römerbergwerk Meurin. Im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt erhalten Besucher mit Filmen, Leuchtbildern und Originalexponaten einen lehrreichen Einblick in die vulkanische Entstehung der Osteifel und das Leben der Menschen mit und von den Vulkanen. Bei einem Besuch im Römerbergwerk Meurin bei Kretz erzählen Abbauwände und Schächte vom harten Leben im und um das einstige Untertage-Tuffbergwerk vor 2.000 Jahren. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr.
Geysir Andernach. Eine Woche vor den Osterferien erwacht der Geysir in Andernach aus seinem Winterschlaf und startet am kommenden Sonntag, 26. März, mit dem traditionellen „Geysir-Frühling“ in die neue Saison. Zum Sprung des höchsten Kaltwassergeysirs der Welt gelangen Besucher per Schifffahrt über den Rhein mehrmals täglich. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr.
Lava-Dome. Einen Vulkanausbruch erleben, ohne sich die Finger zu verbrennen? Kein Problem im Mendiger Lava-Dome! Hier können Besucher einen multimedialen Vulkanausbruch erleben und ihr vulkanologisches Wissen in der Vulkanwerkstatt erweitern – besonders für die jüngsten Besucher ein Highlight. Führungen in die Lavakeller, mitten in einen erkalteten Lavastrom unter der Stadt Mendig sind ein einmaliges Erlebnis für die ganze Familie. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr; Lavakeller: in den Osterferien täglich Führungen um 12, 13.30 und 15 Uhr; außerhalb der Ferien dienstags bis freitags um 13.30 Uhr und samstags, sonn- und feiertags um 12, 13.30 und 15 Uhr.
Erlebniswelten Grubenfeld. 7.000 Jahre Basaltabbau können in den Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen bestaunt werden. Die interaktive Ausstellung vermittelt den harten Arbeitsalltag der Layer im Steinbruch. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags und feiertags 10 Uhr bis 17 Uhr, in den Osterferien auch montags.
Deutsches Bimsmuseum. Im Deutschen Bimsmuseum in Kaltenengers erfahren Besucher die Geschichte der Bimsindustrie in der originalen Kulisse einer ehemaligen Schwemmsteinfabrik und lernen die aufwendigen Arbeitsschritte von der Gewinnung bis zum Endprodukt kennen. Öffnungszeiten: freitags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr.
Grube Bendisberg. Das einzigartige 3-Stollen-Besucherbergwerk Grube Bendisberg bei Langenfeld/St. Jost ermöglicht den Besuchern im Rahmen einer Führung die Befahrung der Stollen mit ihren vielen Besonderheiten. Führungen: samstags, sonntags und feiertags um 11, 14 und 16 Uhr: dienstags bis freitags Führungen gegen Anmeldung.
Weitere Informationen zu allen Vulkanpark-Stationen gibt es auf der Internetseite www.vulkanpark.com. Im Übrigen ist der Vulkanpark auch in den sozialen Medien vertreten. Auf Facebook und Instagram werden Interessierte regelmäßig mit Wissenswertem rund um die vulkanische Osteifel und ihre Info- und Erlebniszentren informiert.
Neue Veranstaltungsformate, wie der AhrWeinWalk Am Christi-Himmelfahrt-Wochenende, verbinden die Themen Wandern und Wein in den Weinbergslagen. Foto: Ahrtal-Tourismus / Max Harrus
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Wiedereröffnungen, Tourismus-Konzept und Veranstaltungen machen Mut für Saisonstart. „We AHR open“ ist das Motto des Tourismus im Ahrtal. Doch wie stellt sich die Lage hier im Frühjahr 2023, knapp zwei Jahre nach der Flut dar? Wie viele betroffene Betriebe sind wieder geöffnet? Wie sieht es mit den Bettenkapazitäten aus? Wo gibt es noch Probleme? Der Ahrtal-Tourismus hat zum Saisonstart 2023 zum einen die aktuellen Zahlen zusammengestellt, aber auch versucht, die Stimmung im Kreis seiner Mitgliedsbetriebe zu erfassen. „Wir stellen hier fast durchweg Aufbruchstimmung fest“, sagt Vorsitzender Christian Lindner vom Hotel Aurora in Bad Neuenahr. „Selbst Betriebe, die immer noch mit Schwierigkeiten, Verzögerungen und Unwägbarkeiten zu kämpfen haben, sind zuversichtlich, dass der Tourismus im Ahrtal Zukunft hat“, so Lindner weiter.
Während in den Höhenlagen Weinberge und Waldhänge die ganze landschaftliche Schönheit des Ahrtals repräsentieren, sind in den Tallagen die Flutschäden noch zu sehen. Foto: Dominik Ketz
Zur Erinnerung: Rund 70 Prozent aller touristischen Betriebe zwischen Blankenheim und Sinzig – Hotellerie, Gastronomie Ferienwohnungen und Weingüter – war im Juli 2021 von der Flut getroffen. Von diesen Betrieben sind derzeit schon wieder mehr als 60 Prozent geöffnet. Und diese Zahl werde sich in diesem Jahr noch deutlich nach oben bewegen, kündigt Lindner an. „Uns wurden viele weitere Wiederöffnungen für das Jahr 2023 angekündigt. Auch ganz neue Betriebe sind am Start. Das zeigt, dass es Schritt für Schritt bergauf geht.“
Im Bereich der Bettenanzahl fehlen derzeit allerdings noch deutlich Kapazitäten. Dadurch, dass viele größere Hotelbetriebe erst für Ende 2023 oder für 2024 ihre Wiederöffnung ermöglichen können, stehen beispielsweise in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler derzeit erst rund die Hälfte der vor der Flut gemeldeten Betten zur Verfügung. In der ebenfalls stark betroffenen Verbandsgemeinde Altenahr sieht es nicht viel anders aus. Hier sind gerade mal gute 40 Prozent der Betten wieder buchbar.
Baustellen gibt es auch im Bereich der touristischen Infrastruktur noch viele. „Uns ist durchaus bewusst, dass die Folgen der Flut für unsere Gäste ersichtlich sind – mal mehr, mal weniger“, sagt Tourismus-Referentin Meike Carll. „Es lässt sich nicht beschönigen, dass der Wieder- oder Neuaufbau an vielen Stellen im Tal noch Jahre in Anspruch nehmen wird. “ Ein Problem stellen aktuell die Parkplatzkapazitäten dar: Einige Parkplätze, wie beispielsweise der Wanderparkplatz am AhrSteig in Walporzheim, stehen nicht mehr zur Verfügung, Tiefgaragen befinden sich noch im Wiederaufbau und es wird weiterhin Parkraum für Handwerkerfirmen benötigt. „Wir empfehlen unseren Gästen, wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen“, sagt Carll. Es werde aber von allen Beteiligten mit Hochdruck daran gearbeitet, Alternativen zu schaffen. So sind beispielsweise provisorische Parkplätze an der Stadtmauer in Ahrweiler entstanden.
Glücklicherweise seien die beliebten Wanderrouten, Weinbergshänge und Freizeitaktivitäten, zum Beispiel der Regierungsbunker, das Museum Roemervilla, der Waldkletterpark und die Sommerrodelrodelbahn in Altenahr nicht betroffen gewesen von der Flut. Der Ahr-Radweg, der zu einem Großteil überflutet war, ist zwischenzeitlich zumindest in Teilstrecken wieder befahrbar. Während die Strecke zwischen Blankheim und Fuchshofen nicht betroffen war, wurden für Teile der Strecke Walporzheim bis Sinzig Umleitungen eingerichtet. Der Radweg zwischen Fuchsofen und Ahrbrück ist aufgrund von Bauarbeiten zwar noch gesperrt, er soll aber im Sommer 2023 wieder befahrbar sein.
Erfreulich ist laut Carll auch, dass sich im Bereich Veranstaltungen einiges getan habe: Beliebte Events, die aufgrund der Corona-Pandemie und die Flut entweder gar nicht oder nur in stark eingeschränktem Rahmen stattfinden konnten, gehen wieder an den Start. So lockt nach drei Jahren Corona- und Flutbedingter Pause an Pfingsten der beliebte Weinmarkt der Ahr auf den Ahrweiler Marktplatz. Das Ahrtaler Gipfelfest lädt an Fronleichnam wieder alle Generation dazu ein, an vier Tagen vier Gipfel zu erklimmen und auf dem jeweiligen Tagesgipfel ein Vor-Ort-Programm zu genießen. Neue Veranstaltungsformate wie der AhrWeinWalk oder der Weinfrühling Mittelahr im Mai verbinden Wandern und Wandergenuss. Gästeführungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier sind nach wie vor die Wiederaufbau-Führungen in Altenahr, Ahrweiler und Bad Neuenahr besonders nachgefragt. Und auch im Bereich des Einzelhandels gebe es zwischenzeitlich Fortschritte. Immer mehr Geschäfte öffnen. Unter dem Titel „Frühlingsbunt“ präsentiert sich der Einzelhandel in Bad Neuenahr-Ahrweiler am 1. und 2. April mit neuem Konzept und verkaufsoffenem Sonntag.
Geschäftsführer Christian Senk fasst zusammen: „Es geht voran – wenn auch manchmal langsamer als erhofft. Der Tourismus im Ahrtal kämpft sich sukzessive nach oben. Und, was dabei nicht vergessen werden darf: Alle neu geöffneten Betriebe, also Hotels, Gastronomie, Weingüter oder der Einzelhandel sind nicht nur nach heutigem Stand optisch und baulich top saniert, sondern haben vielfach auch die Chance für Neues genutzt. Die Gastgeber präsentieren sich auf höchstem Qualitätsniveau. Das wird das Ahrtal dauerhaft abheben von anderen Regionen.“ Vorstandsmitglied Andreas Carnott vom Hotel Ruland aus Altenahr fügt hinzu: „Auch wenn die Auslastung in vielen Betrieben insgesamt noch nicht an Vor-Corona-Zeiten heranreicht, ich erhalte von vielen Kolleginnen und Kollegen die Rückmeldung: Es läuft gut an. Die Gäste vor Ort sind durchweg zufrieden oder sogar begeistert von den Betrieben.“ Jetzt müsse der Tourismus den Fahrtwind aufnehmen und nach und nach immer wieder eine Schippe drauflegen.
Damit das gelingt, hat der Ahrtal-Tourismus das Nachhaltige Tourismus- Konzept 2025 Ahrtal angestoßen. Gemeinsam mit Betrieben, Einwohnern, Gästen, Kommunen und Tourismus-Fachleuten wird seit dem vergangenen Jahr intensiv an den Leitideen und dem damit verbundenen Maßnahmenkatalog gearbeitet. „Im Tourismus-Konzept werden sich die Themen Nachhaltigkeit, Innovation, Gastlichkeit und die Wein- und Wanderregion als übergeordnete Kernmarke in konkreten Projekten widerspiegeln“, kündigt David Bongart, Projektleiter Tourismusstrategie beim Ahrtal-Tourismus an. „Die Gäste dürfen gespannt sein, welche touristischen Highlights das Ahrtal in den nächsten Jahren hervorbringen wird.“ Im 2. Quartal 2023 wird der Ahrtal-Tourismus das gesamte Konzept mit den geplanten Projekten und Maßnahmen vorstellen.
Das Parkmaskottchen „Tolbienchen“ freut sich auf die neue Saison und wird am Sonntag, den 2. April die Gäste im Seepark Zülpich begrüßen. Foto: Seepark Zülpich
Zülpich – Freier Eintritt zur Saisoneröffnung am 2. April –
Erster Blick auf neuen Palmenstrand im Seepark Zülpich –
Exklusiver Rabatt auf Dauerkarten 2023. Das gab es noch nie! Der Seepark Zülpich startet mit einer aktionsreichen Eröffnungsveranstaltung in die neue Saison und lädt alle Besucherinnen und Besuchererstmals zum Tag der offenen Tür ein – der Eintritt ist frei! Mit ein wenig Glück strahltdabei nicht nur die Sonne, sondern es lassen sich schon die ersten Palmen am Sandstrand bestaunen, deren umfangreiche Pflanzung aktuell in vollem Gange ist.
Endlich ist es soweit – Frühlingserwachen im Seepark Zülpich! Genießen Sie ein vielfältiges Familienprogramm zur offiziellen Saisoneröffnung. Für Jung und Alt, Großund Klein wird am Sonntag, den 2. April 2023 vieles geboten: Entdecken Sie die ersten Frühblüher bei toller Live-Musik von SchoHnzeit und den Stelzenläufern von Pantao, die zur Eröffnung die Wesen Wasserlicht und Waldlicht im blühenden Park präsentieren. Die Parkgastronomie „Strandbud“ lädt zum Angrillen ein und serviert die erste Grillwurst des Jahres. Genießen Sie zudem köstliche Kaffeespezialitäten und Kaltgetränke im Beach Lounge Bereich mit wunderschönem Blick auf den Wassersportsee, während sich die kleinen Gäste auf dem Kletterberg austoben, von einer Kinderschminkerin verzaubern lassen, die Tiere am Streichelzoo bestaunen können oder auf einem Pony reitend den Park erkunden.
Weiterhin lädt eine Bastelwerkstatt zum Verweilen und Beschäftigen ein während eine Märchen- und Geschichtenerzählerin sowie die Comedy-Jonglage von René Albert die ganze Familie faszinieren. Gleichzeitig lädt der Seepark Zülpich erstmals zum Tag der offenen Tür ein: Lernen Sie das Team und den Seepark ganz neu kennen. Einmalig haben Sie an diesem Tag die Chance, die Dauerkarte 2023 noch einmal zum rabattierten Preis aus dem Vorverkauf zu erwerben. Dabei erhalten Sie bis zu 20% Rabatt auf die Jahreskarte.
Geschäftsführer Christoph M. Hartmann blickt voller Vorfreude auf die neue Saison: „Das ganze Team freut sich, dass es endlich wieder los geht. In den letzten Monaten wurde viel im Hintergrund gearbeitet, aber nun freuen wir uns wieder viele glückliche Besucherinnen und Besucher im Park zu begrüßen.“ Hartmann führt weiter aus: „Die Saisoneröffnung ist diesmal zeitgleich ein Tag der offenen Tür, sodass wir hoffentlich viele neue Gesichter begrüßen dürfen und unseren Stammgästen etwas Neues – einen Blick hinter die Kulissen – präsentieren können.“
Zeitgleich zur Eröffnungsveranstaltung geht es auch bei vielen Attraktionen im Seepark wieder los. Der Flying Fox-Park startet mit Vollgas in die neue Saison und bietet reichlich Action. Seien Sie dabei, wenn der Flying Fox Hochseil-Kletterpark mit Blick in die Eifel aus dem Winterschlaf erwacht und die „Passagiere“ mit 40 km/h über den Wassersportsee fliegen. Die Adventure-Golf-Anlage im Seepark Zülpich öffnet ebenfalls ihre Pforten. Ab sofort geht es auf den 18 Bahnen wieder auf eine spannende Golfreise rund um die ganze Welt. Zum Saisonstart am 2. April erhalten Sie einen Rabatt von 50% auf Golf und Goldrausch. Auch bei „Tim’s Beach“ geht die Saison mit einer tollen Aktion los. Am 2. April haben Gäste die Möglichkeiten Rabatte beim Trettbootfahren zu nutzen: 30min für 5 € statt 7 €, 1std für 10 € statt 11 €. Bei gutem Wetter können zudem kostenlose Schnupperfahrten mit den runden BBQDonut- Booten veranstaltet werden. Genießen Sie dazu ein kühles Getränk am Strand und probieren Sie sich durch die neuen Imbiss-Spezialitäten der „Strandbud“.
Der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Die Veranstaltung findet von 11 bis 18 Uhr statt.
Motorräder so weit das Auge reicht: Am Sonntag, 2. April wird das Grand-Prix-Fahrerlager des Nürburgrings wieder zum Treffpunkt für Biker aus ganz Deutschland und den Nachbarländern. Foto: Nürburgring
Nürburgring – Der Nürburgring fest in der Hand der Biker: Am Sonntag, 2. April findet der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ statt. Die Traditionsveranstaltung verspricht wieder zum Treffpunkt für tausende Motorradfahrer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern zu werden.
Der Korso über die legendäre Nordschleife gehört zum Höhepunkt vom Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“. Foto: Nürburgring
Im Grand-Prix-Fahrerlager wartet ein buntes Programm mit Musik, Ausstellern und Vorführungen sowie der Möglichkeit, an geführten touristischen Ausfahrten auf der Grand-Prix-Strecke teilzunehmen. Höhepunkt wird der gemeinsame Korso über die legendäre Nordschleife. Der Eintritt zur Veranstaltung und die Teilnahme am Korso sind frei. Los geht es ab 10 Uhr.
Bereits vor dem Event wartet in diesem Jahr die erste Neuerung. In Kooperation mit „RideLink“ finden Besucher auf der Webseite des Nürburgrings verschiedene Anreiserouten für Motorradfahrer zum Download. Darüber hinaus können sie sich über die RideLink App zu Gruppen zusammenschließen und gemeinsam anreisen. Wer mit dem eigenen Bike direkt noch ein paar Runden auf der Sprintvariante der Grand-Prix-Strecke drehen möchte, kann an den geführten Ausfahrten des Dortmunder Motorsport-Clubs teilnehmen – die Anmeldung für das Angebot ist vor Ort möglich.
Den ganzen Tag gibt es im Grand-Prix-Fahrerlager einiges zu erleben – so zum Beispiel verschiedene Vorführungen der rheinland-pfälzischen Landespolizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Fahrsicherheitszentrums oder der Motorradmarke POLO. Der bekannte Anbieter von Motorradbekleidung, Zubehör und Technik präsentiert zudem eine eigene Kids World.
Darüber hinaus warten über 25 Aussteller rund um das Thema Motorrad auf die Besucher. Mit dabei sind zum Beispiel der Bund deutscher Motorradfahrer, die Notfallseelsorge oder die Stefan-Morsch-Stiftung, die wieder dazu aufruft, sich mit einer Speichelprobe als potenzieller Lebensretter zu registrieren. Der ADAC Mittelrhein lädt zudem um 12 Uhr zu einer Podiumsdiskussion auf die Aktionsbühne des Nürburgrings ein – unter anderem zu den Themen: „Manipulation an Motorrädern – gefährliche `Optimierung´“, „Biker und Tourismus – wie sehen nachhaltige Konzepte aus“ oder „Motorradlärm – Anwohnerschutz vs. persönliche Entfaltung.“ Einen Blick hinter die Kulissen gibt es beim Tag der offenen Tür im Nürburgring Medical Center.
Um 15:00 Uhr erhalten alle Biker beim ökumenischen Gottesdienst den Segen von Weihbischof Jörg Michael Peters, Pastor Klaus Kohnz und Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach bevor es dann um 16:15 Uhr zum abschließenden Korso über die Nordschleife geht.
Erlebniswelten Grubenfeld bieten Führungen an – Eine Reise in die Vergangenheit! Foto: Stadt Mayen/ Lars Behrendt
Mayen – Die Erlebniswelten Grubenfeld bieten an jedem ersten Sonntag im Monat ab 14 Uhr eine Führung über das komplette Gelände an. Die Erlebniswelten Grubenfeld gehören zum Mühlsteinrevier RheinEifel, das sich um die Aufnahme als UNESCO-Welterbe beworben hat.
Der informative geführte Rundgang gibt Einblicke in die mehr als 7000 Jahre alte Geschichte dieser uralten Bergbaulandschaft, in der noch heute Abbauspuren aus der Vergangenheit zu finden sind. Doch nicht nur das Außengelände ist es wert gesehen zu werden, sondern auch die Ausstellung SteinZeiten, in der die Geschichte noch einmal erlebbar wird, bietet viel Spannendes.
Jeden ersten Sonntag im Monat können sich Interessenten ohne Anmeldung ab 13.45 Uhr im Kassenbereich für eine Führung einfinden. Der geführte Rundgang dauert eineinhalb Stunden. Der Preis für die Führung beträgt 2,50 € zusätzlich zum regulären Eintrittspreis.
Weitere Informationen sind erhältlich unter der Telefonnummer 02651-49 15 06 oder per Mail an erlebniswelten-grubenfeld@mayenzeit.de.
Im Mittelpunkt der Burganlage befindet sich der 34 m hohe Bergfried, von dem man bei guter Sicht sogar die Türme des Kölner Doms sehen kann. Foto: Vulkanregion Laacher See/K.-P. Kappest
Brohltal/Niederzissen – Auch in diesem Jahr kann die mittelalterliche Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals, wieder regelmäßig mit einem begeisternden Vulkanparkführer erlebt werden. Der Rundgang ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend wie informativ. Hier lässt sich Geschichte hautnah erleben und „begreifen“.
Am Ostermontag, dem 10. April 2023 um 14.00 Uhr, bietet sich die Gelegenheit, an der ersten Burgführung in diesem Jahr teilzunehmen. Treffpunkt ist der Spielplatz an der Burg Olbrück. Burg Olbrück steht in beherrschender Lage auf einer 440 Meter hohen Phonolithkuppe, die steil ins Brohltal abfällt. Auf den regelmäßigen Führungen wird jeder Gast eingeladen, Burgluft zu schnuppern und dieses besondere Kleinod besser kennen zu lernen. Im Mittelpunkt der Burganlage befindet sich der 34 m hohe Bergfried, von dem man bei guter Sicht sogar die Türme des Kölner Doms sehen kann.
Die weiteren Burgführungen finden in der Saison bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung statt. Die Gebühr für die ca. 1,5stündige mittelalterliche Erlebnisführung beträgt für Erwachsene 5,- € und für Kinder 2,50 €.
Weitere Informationen: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, 56653 Maria Laach, Telefon: 02636 / 19433, info@vulkanregion-laacher-see.de
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