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Zwei neue Liegebänke an der Rheinischen Apfelroute in Meckenheim

Meckenheim – Bequeme Möbel laden zum Verweilen in der Natur ein –  Die Rheinische Apfelroute erfreut sich seit ihrer Eröffnung im Mai 2019 großer Beliebtheit. Hierzu tragen auch die entlang der Strecke und ihrer kommunalen Nebenschleifen aufgestellten geschwungenen Liegebänke bei. Zwei dieser bequemen und attraktiven Sitzmöbel befinden sich nun auch an der Meckenheimer Nebenschleife der Apfelroute und laden zum Verweilen und Ausruhen ein.

Zur offiziellen Übergabe fanden sich die Akteurinnen und Akteure am Hofladen Obsthof Cremerius ein, in dessen direkter Nachbarschaft eine der beiden Bänke errichtet wurde. „Ich freue mich über die neuen Liegebänke, die die Apfelroute und unsere Meckenheimer Nebenschleife noch einmal zusätzlich aufwerten“, sagte Bürgermeister Holger Jung. Nicht zuletzt ob ihrer attraktiven Standorte und der hochwertigen Qualität „bin ich mir sicher, dass die Bänke ab sofort rege genutzt werden“, ergänzte Jung. Herzlich bedankte sich der Bürgermeister bei allen Beteiligten, bei Familie Cremerius für die Bereitstellung der Fläche für einen Bank-Standort, bei Sonja Hertel, Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln, und Burchard Kraus, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Voreifel, für das Sponsoring der beiden Regionalbanken, und bei Monique Lebahn von der Rhein-Voreifel Touristik und Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung für die Arbeit im Hintergrund.

Seit Sommer 2020 arbeitet der Rhein-Voreifel-Touristik e.V. daran, die Rheinische Apfelroute mit diesen schönen Ruhegelegenheiten noch attraktiver zu gestalten. Die erste Liegebank, die in Wachtberg aufgestellt wurde, fand so viel Zuspruch, dass der Tourismusverein beschloss, weitere Liegebänke entlang der Apfelroute zu platzieren. Er ist dazu aktiv an mögliche Sponsoren in der Region herangetreten und stieß mit der Idee auf große Resonanz. Gemeinsam mit den Kommunen wurde geschaut, wo man an schönen Plätzen entlang der Rheinischen Apfelroute oder einer ihrer Nebenschleifen noch weitere solcher gemütlichen Rastmöglichkeiten platzieren könnte.

Für Meckenheim fand Bürgermeister Holger Jung mit der Raiffeisenbank Voreifel und der Kreissparkasse Köln Sponsorinnen, die den Aufbau von gleich zwei Liegebänken in Meckenheim innerhalb kürzester Zeit pünktlich zur Obstblüte und zum Blütenfest (23. April) ermöglichten. Die gestifteten Bänke sind jeweils mit einer Plakette versehen, mit der auf die freundlichen Spenderinnen hingewiesen wird. Der Rhein-Voreifel Touristik e.V. stellt zu jeder Liegebank zusätzlich einen Fahrradständer sowie eine Infotafel bereit. Darauf sind ausführliche Informationen zur Apfelroute, aber auch Hinweise auf einen gegenseitig rücksichtsvollen Umgang von Radfahrenden, Wandernden und landwirtschaftlichen Fahrzeugen aufgeführt.

Den Standort der unterhalb vom Café Landlust bzw. vom Hofladen Obsthof Cremerius gelegenen Ruhebank stellte dankenswerterweise die Familie Cremerius bereitwillig zur Verfügung. Die zweite Liegebank befindet sich auf einer städtischen Fläche unmittelbar an der Meckenheimer Nebenschleife in der Nähe des Bonhoefferwegs. Der am Waldrand gelegene Standort bietet einen schönen Blick über das Meckenheimer Obstanbaugebiet.

Inzwischen laden insgesamt elf Bänke entlang der 124 Kilometer langen Rheinischen Apfelroute zum Rasten ein, zwei weitere werden noch bis zum Sommer aufgestellt. Die Liegebänke können durch interessierte Einzelpersonen oder auch Unternehmen gespendet werden. Den Aufbau und die Pflege der Standorte übernehmen die Bauhöfe der Kommunen.

Wer eine Bank spenden oder einen Vorschlag für einen weiteren schönen Standort entlang der Apfelroute in Meckenheim machen möchte, kann sich gerne bei Sonja Crämer von der Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim (E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de) oder bei Monique Lebahn vom Rhein-Voreifel Touristik e.V. (E-Mail monique.lebahn@rhein-voreifel-touristik.de) melden.

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Stadt Mayen und Verbandsgemeinde Vordereifel legen erneut ein gemeinsames Urlaubsmagazin auf

Mayen – Druckfrisch geliefert wurde in diesen Tagen das Urlaubsmagazin 2023 Mayen – Vordereifel, welches die Stadt Mayen und die Verbandsgemeinde Vordereifel auch in diesem Jahr wieder gemeinsam für ihre Gäste in einem ansprechenden Design aufgelegt haben.

Die beiden Gebietskörperschaften begreifen sich schon lange als eine gemeinsame Urlaubsregion: Wer in Mayen übernachtet, macht auch gerne einen Abstecher zum Schloss Bürresheim und wer in Kottenheim verweilt, besucht beispielsweise die Erlebniswelten Grubenfeld am gleichnamigen Naturschutzgebiet in Mayen.

Was liegt also näher, als in einer gemeinsamen Broschüre gebündelt für alle Attraktionen der Tourismusregion Mayen – Vordereifel zu werben? Großformatig bebildert wirbt das Magazin, sowohl in deutscher Sprache als auch in Niederländisch, Französisch und Englisch für die Highlights in der Region.

Neben dem vielfältigen Wanderangebot mit den beliebten Traumpfaden wie beispielsweise dem Vulkanpfad oder dem Förstersteig, kommt natürlich auch das Thema „Radfahren“ nicht zu kurz. Des Weiteren gibt es Informationen zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Bürresheim, der Genovevaburg, zum Vulkanpark sowie zu kulturellen Angeboten, wie einem Abstecher ins Eifelmuseum oder zu den Mayener Burgfestspielen. Einen Hinweis auf die digitalen Veranstaltungskalender darf natürlich auch nicht fehlen.

Doch das neue Urlaubsmagazin enthält nicht nur Vorschläge für die Freizeitgestaltung im Urlaub, sondern informiert auch über Gastgeber und Übernachtungsmöglichkeiten in der Region.

„Wir sind bestens für die kommende Saison gerüstet und freuen uns, zahlreiche Touristen in unserer schönen Region willkommen zu heißen.“, sind sich Oberbürgermeister Dirk Meid und Verbandsgemeindebürgermeister Alfred Schomisch einig.

Das neue Urlaubsmagazin ist vor Ort in der Tourist-Information Mayen, Theodore-Dreiser-Haus, und im Touristik-Büro Vordereifel, Kelberger Straße 26, erhältlich. Alternativ kann das Magazin telefonisch unter der Nummer 02651-903004, oder per E-Mail an touristinfo@mayenzeit.de kostenfrei bestellt werden.

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Tourist-Info Maria Laach startet in die neue Saison 2023

Maria Laach – Anfang April startet die Tourist-Info der Vulkanregion Laacher See in die neue Saison. Bürgermeister Johannes Bell, Vorsitzender des Tourismusverbandes Laacher See, wie auch das gesamte Touristiker-Team sehen der neuen Saison mit großer Freude und Spannung entgegen!

Seit Eröffnung im Jahr 2015 konnten passend zum Saisonabschluss 2022 bereits die 400.000sten Besucher in der Tourist-Info Maria Laach begrüßt werden – eine beeindruckende Zahl, die den Erfolg des Projektes verdeutlicht. „Wir wollen die Gäste dort abholen, wo sie sich in der Region besonders gern aufhalten, unserem Herzstück Maria Laach, und von hier für weitere Freizeitmöglichkeiten in der Vulkanregion begeistern“, ist der stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbandes, Bürgermeister Johannes Bell, überzeugt.

Die ruhigeren Wintermonate konnten zur Optimierung und Erweiterung der Gästeangebote genutzt werden, unter anderem erwarten wieder zahlreiche geführte Wanderungen und Kurse kleine und große Besucher.

Qualität wird dabei in der Tourist-Info Maria Laach großgeschrieben – erneut wurde die Besucheranlaufstelle erfolgreich mit den Auszeichnungen „Reisen für alle“ & „Barrierefreiheit geprüft“ nach bundesweit einheitlichen Kriterien zertifiziert.

„Das Team der Tourist-Information Maria Lach freut sich, den Gästen bei der Planung eines Aufenthaltes in der Vulkanregion Laacher zur Seite stehen zu dürfen, auch für Einheimische lohnt sich ein Besuch der Räumlichkeiten, um sich beispielsweise für Wandertouren, Freizeittipps, aktuelle Veranstaltungen oder kulturelle Angebote zu informieren“, zeigt Johannes Bell auf.

Bis Ende Oktober heißt das Team der Tourist-Info Maria Laach nun wieder täglich von 10 bis 17 Uhr Gäste willkommen.

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Aachener OBin Sibylle Keupen: „Der Urlaub am Bushof“ ist eine tolle, kreative Idee

Aachen – Der „Urlaub am Bushof“ soll einen Perspektivwechsel anstoßen. Urlaub am Bushof – das ist für viele Aachener*innen ein geradezu undenkbarer Urlaub. Denn der Bereich um den Bushof steht mit seinen diversen Problemlagen seit Jahren ausgesprochen negativ im Fokus der Öffentlichkeit. Seit fast fünf Jahren arbeitet die Koordinationsstelle Bushof jedoch unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ zusammen mit einem großen Netzwerk von Nutzer*innen und Anlieger*innen des Bushofs an der Aufwertung dieses Bereichs. So erfolgreich und wirksam, dass man hier jetzt sogar Urlaub machen kann …

Mit einem Augenzwinkern soll die Aktion „Urlaub am Bushof“ deshalb vor allem den Blick der Aachener*innen auf die Stärken des Gebiets richten und zeigen, wie reichhaltig und vielfältig das Leben rund um den Bushof, von der Promenadenstraße bis zur Komphausbadstraße, von der Alexander- über die Sandkaulstraße bis hin zum Hansemannplatz tatsächlich ist. Die Koordinationsstelle verlost deshalb gemeinsam mit dem Netzwerk für den 5. Mai einen Bushof-Stadtteil-Trip mit viel urbanem Charme. Inklusive Hotel-Übernachtungen für jeweils zwei Personen sowie einer Auswahl an Gutscheinen für Einkäufe, Gastronomie und Veranstaltungen rund um den Bushof.

Belastungen, aber auch viel Gutes

„Die Ressourcen dieses Gebiets sind wirklich erstaunlich“, sagt Heidemarie Ernst von der Koordinationsstelle Bushof. Und weiter: „Natürlich sehe ich auch die Belastungen, aber ich habe gleichzeitig erleben können, wie viel Gutes es hier gibt.“ So findet sich zum Beispiel das einzige Spielgerät in der Innenstadt an einem neu geschaffenen Platz an der Alexanderstraße. So haben sich inzwischen mehr als 35 Gewerbetreibende und Gastronomen rund um die Hotmannspief zu einer aktiven Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, die regelmäßig Aktionen und Feste veranstaltet. Auch rund um die Promenadenstraße wurden die gewachsenen Nachbarschaften mit verschiedenen Veranstaltungen gestärkt.

Am Bushof gibt es inzwischen sowohl eine Toilette als auch ein Urinal, verschiedene kleine Baumaßnahmen wurden umgesetzt, die Beleuchtung verbessert und für mehr Bepflanzung gesorgt. Stadt und RWTH realisierten gemeinsam den Stadtsaal im Treppenbereich der alten Unterführung als beliebte Eventlocation. Regelmäßige Konzerte, Lesungen, ein jährliches Filmfest und natürlich die ausgesprochen beliebte kabarettistische Bushofführung mit „Manni d’r Huusmeäster“ runden das Bild der positiven Veränderungen des Bushofs ab.

Den Blick für Details schärfen

„Wir wollen mit diesem Angebot die Situation vor Ort nicht schönreden, sondern einen Perspektivwechsel anstoßen und den Blick für Details schärfen“, erläutert Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Der ‚Urlaub am Bushof‘ ist eine tolle, kreative Idee, die zeigt, dass der Bushof an vielen Stellen eine neue Aufenthaltsqualität bekommen hat. Dies ist hilfreich für die rund 70.000 Menschen, die den Bushof aktuell täglich passieren, während wir die Entwicklung des Gebiets vorbereiten.“

Ab sofort kann sich jeder und jede, ob Aachener*in oder nicht, an der Verlosung beteiligen. Potenzielle Urlauber*innen müssen lediglich eine der 9.000 Citycards in den Aachener Gaststätten und Kneipen mit dem Motto der Koordinationsstelle Bushof sowie der eigenen Adresse versehen und diese in den nächst gelegenen Briefkasten werfen. Online kann man über den QR-Code auf den rund 100 Plakaten, die in der Innenstadt und den Außenbezirken die Stromkästen zieren, oder über die Internetseite www.aachen.de/bushof teilnehmen. Einsendeschluss ist der 18. April. Die Gewinner*innen der Aktion werden am 22. April im Rahmen des „Films for Future“-Festivals im Stadtsaal am Bushof ermittelt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wird sie am 5. Mai nach dem Check-in in einem der teilnehmenden Hotels am Bushof empfangen und ihnen die Voucher für das Wochenende überreichen. Darunter ein Lachyogakurs in der VHS, ein Biercocktail in der Promenadenstraße, wertvolle Einkaufs-Gutscheine und nicht zu vergessen, eine Currywurst mit Pommes aus dem legendären Currypalast.

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Start der digitalen Gästekarte am 15. Mai in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Übernachtungsgäste in der Kreisstadt erhalten Gästekarte aufs Handy – Mit der digitalen Gästekarte geht der Tourismus in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Ab dem 15. Mai kommt die digitale Gästekarte als Alternative zur bisherigen Karte in Papierform. Übernachtungsgäste in der Kreisstadt können die Gästekarte dann als pdf oder Wallet-Datei auf ihrem Smartphone mit sich führen. Mit der Gästekarte erhalten Besucher zahlreiche Vorteile und Ermäßigungen. Hauptleistung ist die freie Fahrt mit Bus und Bahn im gesamten VRM-Gebiet. Auch die Konzerte im Park im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler sind kostenfrei. Bei zahlreichen Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen gibt es für die Gäste Vergünstigungen.

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat das Projekt in Auftrag gegeben und übernimmt sowohl die Anschaffungskosten als auch die Lizenzkosten der Folgejahre. Mit der Projektkoordinierung ist die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH beauftragt, die dieses Projekt gemeinsam mit dem Ahrtal-Tourismus umsetzt, auf dessen Initiative die Digitalisierung der Gästekarte und die Idee einer AhrtalCard zurückgeht. „Die Gästekarte in Papierform ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Zudem bietet die digitale Variante nun Vorteile sowohl für die Gäste als auch für uns als Touristiker“, so Geschäftsführer Christian Senk. Für Übernachtungsgäste hat das Suchen nach der Gästekarte in den Untiefen von Handtaschen und Portemonnaies ein Ende, denn sie können diese dann auf dem Smartphone mit sich führen. Der Ahrtal-Tourismus kann mit der digitalen Gästekarte die Kundenbindung ausbauen. „Dies ist nicht nur für die Produktentwicklung und Marketingmaßnahmen entscheidend. Weitergedacht erlaubt die Digitalisierung zum einen eine intensivere Kommunikation mit den Gästen und zum anderen ganz praktische Anwendungen wie Zutrittskontrollen zu Veranstaltungsflächen oder an öffentlichen WC-Anlagen“, erklärt Digitalmanager Matthias Rausch.

Die digitale Gästekarte Bad Neuenahr-Ahrweiler macht technisch auch den Weg frei für eine regionale Kundenbindungskarte, die AhrtalCard. Im Rahmen einer Ahrtal-App könnten die Gäste dann zukünftig sowohl ihre Gästekarte als auch alle Leistungen und Angebote im Tourismus problemlos übers Smartphone abrufen. Der Ahrtal-Tourismus arbeitet bereits an der Umsetzung einer so genannten „Progressive Web App“. „Die Ahrtal-Card ist für die Zukunft des Tourismus im Ahrtal von enormer Wichtigkeit. In vielen Regionen ist eine solche Karte schon seit Jahren Standard. Das Ahrtal muss jetzt hier nacharbeiten – auch, um den Zielen seiner Tourismusstrategie als innovative und gästeorientierte Destination gerecht werden zu können“, ergänzt Senk.

Für Übernachtungsbetriebe sowie Inhaber von Ferienwohnungen und Pensionen bietet der Ahrtal-Tourismus am Montag, 24. April, um 18 Uhr eine Schulung zur digitalen Gästekarte in der Kleinen Bühne im Kurpark an. Akzeptanzstellen der Gästekarte sind für Dienstag, 25. April, um 18 Uhr dorthin eingeladen. Sie erhalten vor Ort spezielle Scanner, mit der die Kartendaten eingelesen werden.

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10. Geburtstag des Premium-Wanderprodukts der Region Eifel-Luxemburg – Der Natur Wander Park delux

Bollendorf/Schloss Weilerbach – Vor zehn Jahren haben sich in der Südeifel vier Naturparke – Naturpark Südeifel, Naturpark Nordeifel, Naturpark Our, Naturpark Mëllerdall – und sieben Ferienregionen aus Deutschland und Luxemburg zusammengeschlossen, um ein Premium-Wanderangebot zu schaffen, das jedes Wanderherz höherschlagen lässt. Der NaturWanderPark delux entstand. Während einer Pressekonferenz im Schloss Weilerbach erzählten die beteiligten Organisationen von der Entstehung und Entwicklung des NaturWanderParks delux.

„Der NaturWanderPark zeichnet sich als Premium-Wanderangebot mit zertifizierten Routen durch seine besondere Qualität aus, aber sein Alleinstellungsmerkmal ist sein grenzüberschreitender Charakter. Während einer Wanderung zwei Länder zu erleben, ist etwas Besonderes. Der Naturwanderpark ist ein Schlüsselprojekt, an dem viele Gebietseinheiten und zahlreiche Akteure beteiligt sind“, erklärt Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm und Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Naturpark Südeifel.

Wie alles begann

Der Ursprung des NaturWanderParks delux war von Beginn an grenzüberschreitend geplant. Naturschutz und Besucherlenkung zu verbinden, war das Ziel. Der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit zwischen Naturpark Südeifel und Naturpark Our war gelegt. “Es war uns schnell klar, dass der Brückenschlag nach Luxemburg nur durch die Architektur von Rundwanderwegen in Premiumqualität und nicht durch einen Streckenwanderweg gelingen konnte”, erinnert sich Daniela Torgau, Geschäftsführerin des Naturparks Südeifel, an die Geburtsstunde des NaturWanderPark delux.

Vom Prümer Land im Norden über das Bitburger Gutland bis an die Sauer und Our, die Kyll und die Salm reicht das Gebiet. Insgesamt 24 mit dem Deutschen Wandersiegel versehene  Rundwanderwege wurden in der Südeifel, den Luxemburger Ardennen und in der Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz in den letzten Jahren ausgeschildert. Dichte Wälder, weite Wiesen und Weiden, tief eingeschnittene Täler, geheimnisvolle Schluchten und bizarre Felsformationen – die Landschaften, durch die die Wege führen, könnten kaum unterschiedlicher sein. Fünf Touren wurden im vergangenen Jahr zu Muße-Pfaden umgewandelt, neun der Wanderrundtouren sind grenzüberschreitend.

Grenzenloses Wandern

„Natur kennt keine Grenzen, keine Verwaltungs- und keine Landesgrenzen. Wanderrouten des Naturwanderparks verlaufen in Landschaften links und rechts von Sauer und Our, die sich Luxemburg und Deutschland teilen: Luxemburger Sandstein in der Region Müllerthal und im Felsenland Südeifel, Schiefer im Eislek – Islek. Das touristische Produkt spiegelt wider, was wir im täglichen Miteinander erleben und was unsere Gäste schätzen: dass die Landesgrenze im Alltag sehr offen und kaum wahrnehmbar ist“, sagt Francine Keiser, Vizepräsidentin des regionalen Tourismusverbandes Eislek in Luxemburg

Für die beteiligten Kommunen und Organisationen bedeutet dies, sich intensiv abzustimmen und die Aufgaben auf alle Schultern zu verteilen. Dazu zählt unter anderem das Wegemanagement. “Wanderer sind ein qualitätsbewusstes Publikum”, sagt Tim Schnelke, der Produktmanager und Koordinator Qualitätswanderregion Eislek.  Bei den Routen in der Eifel ist das starke ehrenamtliche Engagement der Wegepaten, die mindestens zweimal im Jahr ihre Wege ablaufen und nach dem Rechten schauen, unerlässlich, um die Qualität der Touren aufrecht zu erhalten. Alle drei Jahre wird das Qualitätssiegel Premiumwanderweg vom Deutschen Wanderinstitut e.V. überprüft. Klaus Erber, 1. Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts, hat die Entwicklung des NaturWanderParks delux von Beginn an begleitet und bestätigt die Beteiligten in ihrem Einsatz für die Wanderwege “Naturschutz und Wandern schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Das Wandern holt die Menschen in die Natur. Auch die Einheimischen, die ihre Heimat dadurch ganz neu schätzen lernen”.

Aber auch auf der kommunalen Ebene stehen die Organisationen im ständigen Austausch. „Wandertourismus ist Wirtschaftsförderung und bringt Wertschöpfung in die Region, von der nicht nur Übernachtungs- und Einkehrbetriebe profitieren“, sagt Moritz Petry, Bürgermeister Verbandsgemeinde Südeifel.

Gemeinsames Marketing

In der Vermarktung des NaturWanderParks delux arbeiten alle Beteiligten eng zusammen. Für die Gesamtkoordination ist die Eifel Tourismus GmbH verantwortlich, die in enger Abstimmung mit den Kommunen, Betrieben und den Kolleginnen und Kollegen der lokalen Tourismusorganisationen auf deutscher wie auf luxemburgischer Seite im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit federführend ist. “Qualität braucht ein gutes Netzwerk”, betont Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH. “Die Betriebe, regionalen Tourismusorganisationen und Kommunen begegnen sich in ihrer Arbeit auf Augenhöhe. Wir leben hier ein Stück Europa und die Gäste spüren das”. Lynn Schüssler, Regionalmanagerin der Tourismusorganisation Eislek, schätzt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im NaturWanderPark und ergänzt: „ Im Ergebnis lernen wir alle voneinander“.

Mit welchen neuen Ideen und Angeboten der NaturWanderPark delux den sich stetig verändernden Entwicklungen im Tourismus begegnet, erläutert Sebastian Wiesen, Leiter der Tourist Information Prümer Land. „Wir sprechen ausgewählte Zielgruppen an und suchen sie schon in der Inspirationsphase ihrer Urlaubsplanung zu gewinnen. Das gelingt uns durch eine emotionale Ansprache, durch das Erzählen von Geschichten, die einen Bezug zur Region und den Orten haben, durch die die Wanderrouten verlaufen, und die die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Menschen ansprechen.“

Veranstaltungen

Ein Geburtstag muss gebührend gefeiert werden. Verteilt auf das ganze Jahr werden verschiedene Veranstaltungen angeboten. Die Größte findet am 7. Mai in Ouren im Dreiländereck statt. Dort verläuft der grenzüberschreitende Muße-Pfad Nat’Our Route 1. Der ganze Tag steht im Zeichen des 10. Geburtstages des NaturWanderPark delux. Wanderungen in unterschiedlicher Länge werden für die Besucher angeboten, die sich vor Ort natürlich auch kulinarisch stärken können.

Das Veranstaltungsprogramm beinhaltet Touren zu bestimmten Themen wie eine Schmugglertour durch den Kammerwald oder eine Nusswanderung, bei der die Teilnehmer die Nat’Our Route 5 entdecken können und mit einem Lunchpaket mit Nussprodukten versorgt werden. Oder wie wäre es mit einer Verkostung eines köstlichen Johannisbeerlikörs? Den gibt es zum Abschluss der geführten Wanderung auf dem Felsenweg 2 im Schloss Beaufort. Das Finale der Jubiläumswanderungen bildet eine von Musik begleitete adventliche Fackelwanderung durch die Teufelsschlucht. Im Anschluss an die etwa 1,5-stündige Wanderung wartet ein stimmungsvoller kleiner Weihnachtsmarkt mit kulinarischen Angeboten, Musik und Lagerfeuer.

Weitere Informationen zum NaturWanderPark delux gibt es unter www.naturwanderpark.eu

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Jahrmarkt zur Kaiserzeit – Historisches Kirmesspektakel im Freilichtmuseum Kommern ab 04. April 2023

Mechernich-Kommern – 2022 sahen fast 50.000 Besucher das historische Spektakel – Am Dienstag der Karwoche, 4. April, beginnt im Rheinischen Freilichtmuseum in Kommern zum 28. Mal ein historischer Jahrmarkt „anno dazumal“. Das komplette Jahrmarktprogramm ist unter www.kommern.lvr.de zu finden. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

Geöffnet ist der Jahrmarkt wie zur Kaiserzeit außer Karfreitag zwischen dem 4. und 16. April täglich von 10 bis 18 Uhr, am Freitag, 14., und Samstag, 15. April, zusätzlich bis 21 Uhr, letzter Einlass 20 Uhr.

Zahlreicher Aussteller und Schausteller, Buden und Akteure wirken mit, darunter Moritatensänger, Seiltänzer, Handwerker, Foto-Show, Riesenrad, Raupenbahn, Schwanenflieger, Geister-Express, Vorführungen, historische Geschicklichkeitsspiele und Illusionsdarbietungen.

Auch ein „Flohzirkus“ ist wieder im Angebot, ebenso Noah Chorny vom „Vertical Theater“ und die „Mr. Miller Show“ von „Paradox-Slideshows“. Für das leibliche Wohl ist ausgiebig gesorgt. An allen Veranstaltungstagen wird zusätzlich zum Eintritt eine Parkgebühr von 3 Euro erhoben. Wer sich dies sparen möchte, kommt mit der Buslinie 773 zum Ziel.

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Gute Zwischenbilanz zur Hälfte von „Deutschlands schönstem Wanderweg“

Daun – Jedes Jahr sucht das Wandermagazin den schönsten Wanderweg Deutschlands. Immer wieder weit vorne platziert: Die Wanderwege im GesundLand Vulkaneifel. Dieses Jahr ist die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute zur schönsten Tagestour nominiert. Die Hälfte der Wettbewerbszeit ist nun um – mit einem erfreulichen Zwischenstand: Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute liegt nach Onlinestimmen derzeit auf dem zweiten Platz.

„Dieser Zwischenstand ist zufriedenstellend – aber er zeigt auch: Es ist noch Luft nach oben! Für die zweite Wettbewerbshälfte bis zum 30. Juni gilt es nun, Gäste und Einheimische nochmal nach Kräften zu mobilisieren, um so viele Stimmen wie möglich zu sammeln und den Sprung auf Platz 1 zu schaffen“, so Vera Esch, Geschäftsführerin von GesundLand Vulkaneifel. „Wenn in den nächsten Wochen der Frühling endlich Einzug hält, startet die schönste Zeit zum Wandern. Wir möchten, dass viele Wanderer sich selbst ein Bild vom Weg machen und anschließend mit Überzeugung sagen: Ja, diese Wanderung hat den Titel „Schönste Tagestour Deutschlands“ verdient!“

Mit gut 13,3 Kilometern hat die Wanderung rund um Bad Bertrich und Kennfus eine moderate Länge, sollte jedoch aufgrund ihrer Höhenmeter auch nicht unterschätzt werden.  Unterwegs wartet dann nicht nur der höchste Wasserfall der Eifel auf die Wanderer, sondern auch ein Naturkühlschrank an der Maischquelle sowie zahlreiche fantastische Aussichten ins Üssbachtal.

Abgestimmt werden kann bis zum 30. Juni online unter www.wandermagazin.de/wahlstudio oder per Abstimmungskarte. Die Abstimmungskarten liegen in den GesundLand Tourist Informationen aus. „Wir versorgen gerne unsere Gastgeber ebenfalls mit Abstimmungskarten und Plakaten. Gerade jetzt, wenn die Saison startet, können uns die Gastgeber gut unterstützen. So können beispielsweise Abstimmungskarten beim Check-In ausgehändigt oder direkt im Zimmer platziert werden. Es gilt, so viel Aufmerksamkeit auf den Weg und den Wettbewerb zu lenken, wie möglich“, so Valerie Schneider, Marketingverantwortliche bei GesundLand Vulkaneifel. „Nur wer vom Wettbewerb weiß, kann dem Weg auch seine Stimme geben. Für Viele ist die Nominierung allein schon Grund genug, sich den Weg einmal selbst anzusehen – und der spricht letztendlich für sich.“

Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute ist der einzige nominierte Weg der Eifel – ein Grund mehr, den Wettbewerb nicht nur als lokal, sondern regional wichtig anzusehen, so Schneider. „Wenn der Weg den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg“ erhält, profitiert von der anschließenden Medienberichterstattung die gesamte Vulkaneifel. Deswegen freuen wir uns über Unterstützung aus allen Ecken der Eifel, von Gästen ebenso wie von Einheimischen.“

Wer die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute im Wettbewerb unterstützen möchte, kann sich direkt bei Valerie Schneider unter schneider@gesundland-vulkaneifel.de oder Tel. 06592 951371 melden, um Abstimmungskarten zum Auslegen und Ausfüllen zu erhalten. Weitere Informationen unter www.heimat-spuren.de.

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Kletterkurse exklusiv für Frauen auf dem Manderscheider Burgenklettersteig

Daun/Manderscheid – Ausgebildete Guides bieten Kurse für “Einsteiger” und “Aufsteiger” am Burgenklettersteig in Manderscheid an. Am 16. April und 21. Mai gibt es dabei auch jeweils einen Einsteiger-Kurstermin exklusiv für Frauen.

Die Guides begleiten die Teilnehmer beim Erlernen des Klettersteiggehens und Vermitteln das nötige Wissen und die Routine, um anschließend Klettersteige selbstständig begehen zu können. Zum Abschluss wird eine Klettersteigetappe mit den Fähigkeiten angepassten Schwierigkeitsgrad absolviert.

Nach einer Begrüßung geht es gemeinsam hinunter zum Übungsklettersteig auf die Turnierwiese. Um 12.30 -13 Uhr ist mit dem Kursende zu rechnen. Der Preis beträgt 60 EUR je Teilnehmer. Die Leihausrüstung in Form von Klettersteigset, Helm und Klettergurt ist in der Kursgebühr enthalten. Für Verpflegung sorgen die Teilnehmer selbst.

Neben den exklusiven Frauen-Kursen werden auch gemischte Kurse jeweils für Einsteiger und Aufsteiger angeboten. Voraussetzung für die Teilnahme sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Teilnehmer der “Aufsteigerkurses” sollten bereits einfache Klettersteige der Kategorie A-B absolviert haben. Mindestens 3, maximal 8 Teilnehmer.

Kurse sind bereits jetzt hier online buchbar – und eignen sich auch hervorragend als Geschenk. Weitere Informationen zum Manderscheider Burgenklettersteig gibt es hier: www.burgenklettersteig.de.

 

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Auftakttreffen zur besseren Vernetzung des Tourismus im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Der Tourismus stellt für den Kreis Ahrweiler und große Teile der Bevölkerung ein wesentliches wirtschaftliches Standbein dar. Um sich diesem Themenfeld zielgerichteter widmen zu können, hat die Kreisverwaltung die Stelle „Tourismusförderung“ eingerichtet, die seit 1. März 2023 durch Maike Gausmann-Vollrath besetzt ist. Am Donnerstag, 23. März 2023, trafen sich die touristischen Akteure im Kreis zu einem ersten Netzwerktreffen, um sich über aktuelle Themen und touristische Projekte auszutauschen.

Landrätin Cornelia Weigand nahm das Gespräch zum Anlass, um den Vertreterinnen und Vertretern des kommunalen sowie regionalen Tourismus für die Arbeit in den letzten Jahren zu danken. „Insbesondere die Corona-Pandemie und natürlich die Flut haben die Branche und damit die Akteure in unserem Kreis in den letzten Jahren vor außergewöhnliche Herausforderungen gestellt“, sagte Cornelia Weigand. Der Einsatz für die Fortführung der touristischen Angebote in den aktuell schwierigen Zeiten verdiene große Anerkennung, führte sie weiter aus.

Ziel des Treffens war der kollegiale Austausch der drei Regionalagenturen „Ahrtaltourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V.“, „Romantischer Rhein Tourismus GmbH“ und „Eifel Tourismus GmbH“ sowie der kommunalen Touristikerinnen und Touristiker des Kreises, um von den jeweiligen Stärken der anderen Region zu profitieren. Dadurch soll eine möglichst große Angebotsvielfalt für Gäste geschaffen werden. „Die drei touristischen Regionalagenturen leisten seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit im Tourismusmarketing. Wir möchten keine Doppelstrukturen schaffen, sondern Lücken schließen, die im engen Austausch identifiziert werden“, sagte Maike Gausmann-Vollrath. Natürlich spielen diesbezüglich weitere touristische Akteure wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband oder die Industrie- und Handelskammer eine entscheidende Rolle, so Frau Gausmann-Vollrath weiter. „Auch hier freue ich mich auf einen regen Dialog“, betonte sie.

Maike Gausmann-Vollrath ist die zentrale Ansprechperson für touristische Themen innerhalb der Kreisverwaltung. Durch eine Vernetzung der unterschiedlichen Akteure auf Kreisebene möchte sie den Informationsfluss verbessern und dadurch gemeinsam Potenziale für die Tourismusförderung identifizieren und nutzen.

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmenden einig, dass der Austausch einen großen Mehrwert für alle Beteiligte darstellte. Das Netzwerktreffen Tourismus soll nun in regelmäßigen Abständen stattfinden, um den interregionalen Informationsaustausch zu fördern.

Zur Person: Maike Gausmann-Vollrath stammt aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und studierte Raumplanung mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalmarketing. In den letzten Jahren war sie bei der Stadt Sinzig für die Themen Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Tourismus zuständig.