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Der Lava-Dome in Mendig begeistert eine Million Mal

Mendig – Gästezahl des Deutschen Vulkanmuseums durchbricht Schallmauer – Was man sich vor 18 Jahren erhoffte, ist Realität geworden. Das Deutsche Vulkanmuseum Lava-Dome hat sich zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Jetzt konnte der 1.000.000. Gast begrüßt werden.

Als Regina Hinrichs und ihre Tochter Liesa aus der Nähe von Oldenburg ihr Ticket lösten, war es endlich soweit. Die Schallmauer von 1.000.000 Gästen war erreicht. Die Jubiläumsgäste aus Niedersachsen befanden sich auf einer Radtour, die sie entlang der Mosel und durch die Eifel führte. Mendig war ein Etappenziel ihres Aktivurlaubs. Bei ihren Reisevorbereitungen sind sie im Internet auch auf den Lava-Dome aufmerksam geworden und ein Besuch wurde sofort eingeplant. „Die Region ist toll und wir werden sie im Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen. Dazu gehört natürlich auch ein Besuch im Lava-Dome“, so die Gäste aus Norddeutschland. Aber auch sie werden mindestens noch einmal wiederkommen, denn Mendigs Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel überreichte den Jubiläumsgästen neben einem Blumenstrauß einen Gutschein für zwei Personen, der zwei Übernachtungen in einem Mendiger Hotel, zwei Essen in einem Mendiger Restaurant und einen Rundflug über die Region beinhaltet. „Wir freuen uns, dass wir die Zahl von 1.000.000 Gästen erreicht haben. Ohne Corona wäre es uns sicher schon vorher gelungen“, so Ammel, der aber auch zufrieden feststellte, dass der Besucherboom weiter anhält. Das gelte sowohl für Individual- als auch Gruppenreisende aus dem In- und Ausland. Ein Besuch der Lavakeller 30 Meter unter der Erde macht den Aufenthalt noch interessanter. Wissenschaft und Tourismus haben sich, so Claudia Coyard, Leiterin des Lava-Dome, gerade im Deutschen Vulkanmuseum und in den angrenzenden Lavakellern zu einem Tandem entwickelt, das Kunst, Kultur, Gastronomie und Freizeitangebote in der Region nachhaltig beeinflusst.

Der Lava-Dome wurde 2005 von der Stadt Mendig in der Brauerstraße eröffnet. Das Museum hat sich danach schnell zur meistbesuchten Einrichtung des Vulkanparks entwickelt –  für die Eintritt gezahlt werden muss.

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Ahrweiler Weinwochen wieder mit Winzerfestumzug

Ahrweiler – Proklamation der Burgundia 2023/2024 und Verabschiedung von Lena Körtgen – Die vier mächtigen Stadttore im mittelalterlichen Ahrweiler heißen die Besucher am ersten und zweiten Septemberwochenende willkommen zu einem der traditionsreichsten und größten Weinfeste im Ahrtal.

Erstmals nach vier Jahren gibt es in Ahrweiler in diesem Jahr am 3. September wieder einen Winzerfestumzug. Foto: Dominik Ketz

Innerhalb der historischen Stadtmauer laden die Ahrweiler Weinwochen vom 1. bis 3. September und vom 8. bis 10. September dazu ein, bei einem guten Tropfen Ahrwein fröhliche und gesellige Stunden zu verbringen. Vor der Kulisse der großen Pfarrkirche St. Laurentius wird der gemütliche Ahrweiler Marktplatz zum Treffpunkt für Weinfreunde aller Generationen. Auch der Blankartshof in der Ahrhutstraße lädt wieder zu Beisammensein bei Wein und Musik ein.

Erstmals seit vier Jahren gibt es am Sonntag, 3. September, wieder einen großen Winzerfestumzug. Er wird sich mit floral geschmückten Festwagen, bunten Fußgruppen und beschwingter Musik ab 14 Uhr durch die von Fachwerkhäusern gesäumten Straßen innerhalb des Stadtmauerrings schlängeln. Der Umzug startet am Ahrtor und geht dann über den Marktplatz, die Altenbaustraße und die Oberhut wieder zurück zum Marktplatz. Die Zugteilnehmer schenken Ahrweine zum Probieren aus und bilden die Vorhut für den Festwagen der neuen Burgundia 2023/2024, der Weinkönigin der Rotweinmetropole Ahrweiler. Sie wird am Freitag, 1. September, ab 19.30 Uhr auf dem Marktpatz feierlich proklamiert und die Krone von der scheidenden Burgundia Lena Körtgen übernehmen.

„Für uns in Ahrweiler sind die Weinwochen ein Stück Heimat und Identität. Daher freuen wir uns riesig, dass es nach vierjähriger Corona- und Flutbedingter Pause dank der großartigen Unterstützung und Mitwirkung von Vereinen, Winzern und zahlreichen Sponsoren gelungen ist, auch wieder einen Winzerfestumzug anzubieten. Dies ist auch ein weiterer kleiner Schritt Richtung Normalität“, freut sich Steffi Koll-Bensberg, Vorsitzende des Ahrweiler Weinwochen e.V. Fast alle Festwagen seien durch die Flut zerstört worden, auch der große Burgundiawagen. „Zwei Wagen, die glücklicherweise die Flut überlebt haben, werden derzeit für die Burgundia und den Bacchus umgebaut“, so Koll-Bensberg.

Während am ersten Wochenende die Ahrweiler Vereine die Weinbuden betreiben, laden am zweiten Event-Wochenende Weingüter aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Probieren ein. Mit dabei sind der Ahrweiler Winzer-Verein, Dagernova, Weingut Peter Kriechel, Weingut Kurth, Weingut Peter Lingen, Weingut Stark-Linden, Brogsitter Weingüter und die Jungwinzer next Generation.

Umrahmt werden die Ahrweiler Weinwochen an allen Festtagen von einem musikalischen Bühnenprogramm. Mit dabei sind verschiedene Blasorchester und Cover-Bands, beispielsweise „Skybagg“, die „Die Tonic Party Band“ oder das Ahrweiler Ensemble „Barlala“. Geöffnet sind die Ahrweiler Weinwochen freitags von 16 bis 24 Uhr, samstags von 11 bis 24 Uhr sowie am ersten Sonntag von 11 bis 22 Uhr und am zweiten Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

Ein leckerer Gaumenschmaus darf bei den Ahrweiler Weinwochen nicht fehlen. Sowohl auf dem Marktplatz als auch am Blankartshof erwarten die Gäste Buden mit allerhand herzhaften und süßen Speisen. Auch in den Straßen und Gassen lädt die Gastronomie mit Restaurants, Cafés und Eisdielen zu einem Besuch ein.

 

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Deutschlands „Lieblingssee“ gesucht – Der Laacher See führt vor dem Waldsee Rieden und dem Wiesensee

Niederzissen/Maria Laach – Der Laacher See mit der Benediktinerabtei Maria Laach ist ein beliebtes Ausflugsziel und auch in diesem Jahr wieder klarer Spitzenreiter in der Gunst der Seefans in Rheinland-Pfalz. Auf dem zweiten Platz folgt der Waldsee Rieden, ebenfalls in der Vulkanregion Laacher See gelegen. Dritter ist aktuell der Wiesensee im Westerwald, dahinter folgt das Pulvermaar als Spitzenreiter der geheimnisvollen Eifelmaare.

 „Dein Lieblingssee“ geht in diesem Jahr in die 12. Runde. Das Event elektrisiert alle See-Freunde – Menschen, die am Wasser wohnen, Tourismusförderer, Erlebnisanbieter und Urlauber gleichermaßen. Mit über 100.000 Votingstimmen hat es sich als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert. Seen-Battles, Zwischenergebnisse aus allen Bundesländern, ständige Updates und Aktionen an den Seen mit Voting-Cards sorgen für Spannung bis zur letzten Minute.

Das Ergebnis ist eine ganz aktuelle Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands. Neue Lieblingsplätze und Erfahrungen am See – solche persönlichen „Storys“ dürften in diesem Jahr mehr denn je in das Voting bei „Dein Lieblingssee“ einfließen und zu Überraschungen beim Ranking führen. Abgestimmt werden kann unter https://www.seen.de/lieblingssee/voting.html

Das Voting läuft noch bis zum 31. August.

Mit zu fiebern und mitzumachen bei „Dein Lieblingssee“ bedeutet wie immer viel Spaß und Spannung, aktive Unterstützung für den persönlichen Lieblingssee – und die Möglichkeit, attraktive Preise im Wert von über 5.000 Euro zu gewinnen. Die Abstimmung läuft noch den ganzen August und erfolgt direkt auf der Website des Internetportals Seen.de, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Laacher See und Waldsee Rieden freuen sich über jede Stimme –

Infos und abstimmen:

www.seen.de

Seen.de ist ein Projekt der more virtual agency GbR Agentur für Kommunikations- und Technologieberatung aus Bonn.

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Tourismus

Die Weinfest-Saison im Ahrtal steht in den Startlöchern

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ab Mitte August laden die Weinorte entlang der Ahr zu Weingenuss und Geselligkeit ein. Ob bei einem abendlichen Weinlesezug der 10.000 Lichter, einem lockeren Walking Dinner, mittelalterlichem Spektakel oder einfach nur Spaß bei Musik und Tanz – die Weinfeste bieten rund um die Ahrweine abwechslungsreiche Programme. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ahr-Burgunder, allen voran der Blaue Spätburgunder, der auf den warmen Schieferhängen bei besten Bedingungen zu edlen Tropfen in Spitzenqualitäten heranwächst. Weinfreunde dürfen sich außerdem auf eine Spezialität an der Ahr freuen, den seltenen Blauen Frühburgunder voller Beeren-Aromen und Fruchtigkeit. Auch Fans von hellen Weinen kommen bei den Weinfesten im Ahrtal voll auf ihre Kosten. Denn Weißburgunder, Grauburgunder oder Blanc de Noir, ein weiß gekelterter Wein aus Blauen Spätburgunder-Trauben, sorgen für frischen Genuss im Glas.

Den Reigen der traditionellen Weinfeste in den Weinorten eröffnet das Historische Weinfest in Heimersheim vom 18. bis 20. August. Der Weinort Heimersheim nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit und bietet Mittelalter zum Anfassen und Erleben. Handwerksleute und holde Edelfrauen ziehen beim Umzug sonntags um 14 Uhr mit Musik, und Wein und der neuen Heimersheimer Weinkönigin durch die Straßen und Gassen. Der Marktplatz lädt an allen drei Veranstaltungstagen zu Musik und Unterhaltung ein.

Der Weinort Walporzheim feiert vom 25. bis zum 27. August sein Ländliches Weinfest rund um den von Fachwerkhäusern gesäumten Dorfplatz. Hier laden mit Sonnenblumen geschmückte Weinbuden,  rustikale Strohballen und kleine Höfe zum gemütlichen Weingenuss ein. An allen Tagen gibt es Musik – mal rustikal vom Blasorchester, mal fetzig mit Cover-Songs zum Mitsingen. Höhepunkt ist der Festumzug, der sich am Sonntagnachmittag durch den kleinen Weinort schlängeln wird.

Die vier mächtigen Stadttore im mittelalterlichen Ahrweiler heißen die Besucher am ersten und zweiten Septemberwochenende willkommen zu einem der traditionsreichsten und größten Weinfeste im Ahrtal. Innerhalb der historischen Stadtmauer laden die Ahrweiler Weinwochen vom 1. bis 3. September und vom 8. bis 10. September dazu ein, bei einem guten Tropfen Ahrwein fröhliche und gesellige Stunden zu verbringen. Vor der Kulisse der großen Pfarrkirche wird der gemütliche Ahrweiler Marktplatz zum Treffpunkt für Weinfreunde aller Generationen. Umrahmt werden die Ahrweiler Weinwochen an allen Festtagen von einem musikalischen Bühnenprogramm. Höhepunkt ist am Sonntag, 3. September, der große Winzerfestumzug. Er wird mit floral geschmückten Festwagen, bunten Fußgruppen, beschwingter Musik und der frisch gekörnten Burgundia ab 14 Uhr durch die von Fachwerkhäusern gesäumten Straßen innerhalb des Stadtmauerrings ziehen.

Der Weinort Altenahr lädt vom 8. bis 10. September zum Weinfest ein. Zur Eröffnung gibt es am Freitag um 17 Uhr ein Walking Dinner, bei dem die Gäste in lockererer Atmosphäre die Altenahrer Weinlagen, eine Vielfalt an kulinarischen Genüssen und korrespondierende Ahrwinzersekte und -weine genießen können. An allen Tagen gibt es ein Bühnenprogramm von Folk, Country und Kölsch-Rock über moderne Blasorchester-Rhythmen bis hin zu DJ & Co. Am Sonntagsmorgen ab 11 Uhr stehen ein musikalischer Frühshoppen und offene Weinproben auf dem Programm.

Das Bachemer Weinfest „FestiWein“ präsentiert vom 15. bis 17. September eine Mischung aus Festival und Weinfest. Die Gäste dürfen sich auf ein Musikprogramm vom Feinsten, von Pop bis Rock und von Jazz bis Folk auf zwei verschiedenen Bühnen freuen. Wenn sich die Dämmerung am Sonntagabend ab 20 Uhr über den Weinort legt und überall die Straßen und Gassen gemütlich beleuchtet sind, erwartet die Gäste ein ganz besonderes Erlebnis. Beim Weinlesezug der 10.000 Lichter schlängeln sich bunt beleuchtete Festwagen, Fußgruppen und Musikkapellen vorbei an den Zuschauern, die staunend das hellstrahlende Treiben erwarten.

Ebenfalls vom 15. bis 17. September feiert der Weinort Rech sein traditionelles Winzerfest. Gäste von nah und fern sind eingeladen, die Weine der Recher Weingüter und die Winzerinnen und Winzer kennenzulernen. Am Sonntagnachmittag wird der Festumzug mit der frisch proklamierten neuen Weinkönigin ein Höhepunkt des Festes sein.

Der Weinort Dernau lädt vom 25. bis 27. September unter dem Motto „Wein.Berg.Fest“ zum Winzerfest ein. Im gesamten Weinort finden die Gäste Weinstände und gemütliche Höfe, Bühnen und Musik sowie Geselligkeit und Genuss. Auf dem Programm steht samstags die Proklamation der neuen Weinkönigin und sonntags der große Festumzug, den die Dernauer wieder mit kreativen Ideen und viel Liebe zum Detail in Szene setzen werden.

In Mayschoß sind Weinfreunde an allen Samstagen und Sonntagen im Oktober zum Weinfest eingeladen. Neben Live-Musik, regionalen Speisen, hervorragenden Rot- und Weißweinspezialitäten wird jedes Wochenende unter einem anderen Motto stehen. Höhepunkte sind die Proklamation der neuen Weinmajestäten und ein buntes Höhenfeuerwerk.

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Die Nürburgring-Highlights im August

Nürburgring – DTM kommt mit Publikumsliebling als Tabellenführer – 50. Jubiläum mit rund 500 Rennwagen beim Oldtimer-Grand-Prix – Eintritt frei: Großer Nürburgring Familientag am 20. August. Die DTM am Ring, 500 Rennwagen beim Oldtimer-Grand-Prix, täglich Faszination und Spaß in den Sommerferien: Auch im August gibt es auf dem Nürburgring wieder zahlreiche Höhepunkte für große und kleine Rennsport-Fans. Neben den beiden Großevents DTM (4. – 6. August) und Oldtimer-Grand-Prix (11. – 13. August) steht noch ein besonderes Highlight an: Der große Nürburgring Familientag mit freiem Eintritt am Sonntag, 20. August. Den gesamten Event-Kalender gibt es online unter nuerburgring.de.

Die Höhepunkte im Kurzportrait:

DTM | Freitag, 04. – Sonntag, 06. August
Mit rund 30 Autos verschiedenster Hersteller, drei Tagen voller Renn-Action und einem Ringliebling gastiert die DTM dieses Jahr am Nürburgring. Gefahren wird wieder auf der zuschauerfreundlichen Sprintvariante der Grand-Prix-Strecke. Auf den Tribünen werden sicherlich viele dem bekannten Grello-Porsche die Daumen drücken. Der Rekordsieger des 24h-Rennens (Manthey-EMA) reist als DTM-Tabellenführer zum Heimspiel in die Eifel – mit Thomas Preining am Steuer des 911 GT3 R. Auf die Besucher warten zwei Hauptrennen, zahlreiche Rahmenserien und ein buntes Programm neben der Strecke inklusive Fan-Zone. Tickets – mit Zutritt zum Fahrerlager und zum Pitwalk – gibt es bereits ab 39 Euro.

Oldtimer-Grand-Prix | Freitag, 11. – Sonntag, 13. August
Großes Jubiläum einer legendären Veranstaltung: Der Oldtimer-Grand-Prix feiert sein 50. Jubiläum. Und das wird standesgemäß mit historischen Formel-1-Wagen, Feuerwerk und einem echten Le Mans-Start zelebriert. Oldtimerfreunde dürfen sich auf zwölf Rennklassen sowie faszinierende Demonstrationsfahrten freuen. Insgesamt rechnet der Veranstalter an dem Wochenende mit rund 500 historischen Rennwagen – mit dabei sind Legenden von Ferrari, Maserati, Jaguar, Aston Martin und viele andere. Formel-Autos und Tourenwagen verschiedener Epochen gibt es auf und neben der Rennstrecke zu bestaunen. Genauso wie rund 100 Jahre alte Rennautos, die nur ganz selten bei Renn-Events zu sehen sind. Tickets berechtigen zum Zutritt auf alle Tribünen sowie ins Fahrerlager und sind ab 35 Euro erhältlich.

Nürburgring Familientag | Sonntag, 20. August
Ein Höhepunkt im Rahmen der Sommerferien ist der Nürburgring Familientag, der bei kostenfreiem Eintritt erstmals am Sonntag, 20. August, stattfinden wird. Von 10 bis 18 Uhr warten im ring°boulevard zahlreiche Kinderattraktionen – beispielsweise Fahrten auf einer Mini-Grand-Prix-Strecke, eine Hüpfburg, kostenlose Zuckerwatte und vieles mehr. Darüber hinaus können alle Besucher das Nürburgring-Museum ring°werk und die BMW M-Power Tribüne kostenfrei besuchen. Ebenfalls als Programmpunkt mit dabei: Der TikTok und Youtube-Star Jannik Freestyle, der seine bekannten Fußball-Tricks zeigen wird. Beim in Zusammenarbeit mit der Rhein-Zeitung organisierten Familienfest sind auch die Maskottchen ganz vorne mit dabei. Der Nürburgring-Fuchs „Legend“ und die Rhein-Zeitungs-Biene „Summi“ stehen für Erinnerungsfotos zur Verfügung.

Ferienspaß am Nürburgring
Auch über das Familienfest hinaus lohnt sich während der gesamten Sommerferien ein Besuch an der legendären Rennstrecke. Jeden Tag warten auf Familien tolle Angebote – wie zum Beispiel rasante Runden in der ring°kartbahn oder in der eSports Bar. Mehrmals am Tag erlauben zudem Backstage-Touren einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Nürburgrings. Das Motorsport Erlebnismuseum ring°werk bietet die familienfreundliche Mischung aus Freizeitattraktionen, lehrreichen Exponaten sowie atemberaubenden Rennwagen. Den filmreifen Abschluss eines Nürburgring-Besuchs bereitet das ring°kino.

Veranstaltungen im August 2023:


04. – 06.08 DTM am Nürburgring
05. – 06.08. Nürburgring Drift Cup
08.08. Rad- und Lauftreff
11. – 13.08. Oldtimer-Grand-Prix
20.08 Nürburgring Familientag

Die genauen Öffnungszeiten und Termine gibt es unter www.nuerburgring.de

Alle Infos und Sommer-Aktionen auf einen Blick – der Nürburgring Familien-Guide:
www.we-make-your-heart-race.de


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Wie vor 50 Jahren: „ZEITblende“ im Freilichtmuseum Kommern – 200 Karossen im Oldtimercorso

Mechernich-Kommern – Seit 2008 erinnert das Rheinische Freilichtmuseum Kommern mit sommerlichen Großveranstaltungen, den sogenannten „ZEITblenden“ an seine Gründung vor 50 Jahren. So auch 2023 am Wochenende 19./20. August zum nunmehr 15. Mal. Darauf macht Daniel Manner, der Pressesprecher dieser Einrichtung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), die Medien dies- und jenseits des Rheins aufmerksam.

Erinnerungen an AC/DC, die Sesamstraße, Pink Floyds „The dark side of the moon“ und die Rocky-Horror-Show sollen diesmal aufgefrischt werden. Rund 200 Oldtimer-Autos werden erwartet. Anders als beim Sonntagsfahrverbot angesichts der Erdölkrise 1973 starten die alten Blechkarossen samstags zu einem Autokorso durchs Museum.

Mit Modenschauen, Objektausstellungen von Zeitzeugen und typischen Spielen soll an den Lifestyle der 1973er erinnert werden. Ein „Geschichtsweg“ soll die Besucher/innen durch die wichtigsten Ereignisse des Jahres führen. Auf der Bühne will die AC/DC-Tribute Band „Power up“ agieren. Gäste, die lieber tanzen möchten, sollen bei Workshops und Tanzangeboten die Möglichkeit bekommen.

Dienstleister für 9,7 Mio Menschen

Die Museumsgastronomie serviert zeittypische Gerichte und Cocktails, es gibt Sangria und Grillwurst an einer historischen Imbissbude. Auch ein mit Liebhaberstücken vollgestellter Campingplatz mit Wohnwagen fehlt seit Jahren nicht bei den „Zeitblenden“. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Ebenso für alle Gäste, die in zu 1973 passender Kleidung erscheinen.

Öffnungszeiten sind am Samstag, 19. August, von 11 bis 19 Uhr, sonntags dann von 11 bis 18 Uhr. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) versteht sich als Kommunalverband mit 20.000 Beschäftigten für 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Er unterhält 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfe-Einrichtungen, das Landesjugendamt und den Verbund Heilpädagogischer Hilfen.

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Eifelsteig erneut für drei weitere Jahre mit dem Deutschen Wandersiegel zertifiziert

Prüm – Der Premiumwanderweg Eifelsteig ist und bleibt ein Fernwanderweg in höchster Qualität. Der Steig führt in 15 Tagesetappen von Aachen nach Trier und umfasst 313 Kilometer. Alle drei Jahre begutachtet das Deutsche Wanderinstitut den Eifelsteig. Dafür wird ein umfangreicher Kriterienkatalog abgearbeitet und in verschiedenen Kategorien Punkte vergeben. Für den Eifelsteig gilt: Die Wegweisung ist top und die Markierungen sind nochmals verbessert worden. Kein Wunder, dass der Eifelsteig seine hervorragende Zertifizierung behält und auch in den nächsten Jahren zu den bestens gepflegten Premiumwanderwegen zählt.

Dr. Ralf Nolten, Hauptvorsitzender Eifelverein, zeigt den Wegepaten aus der Vulkaneifel stolz das neue Eifelsteig Zertifikat. Neben den Wegepaten freuen sich Matthias Irle, zentraler Wegemanager Eifelsteig (2. von links) und Manfred Rippinger, Geschäftsführer Eifelverein (3. von rechts). Foto: Copyright Eifelverein

Zertifizierung

Um die Zertifizierung zu erlangen, muss die Qualität des Weges stimmen. Dazu zählt beispielsweise eine durchgängige und gut erkennbare Markierung, es muss ansprechendes Mobiliar vorhanden sein und die Wege sollen möglichst naturnah sein.

Bei Matthias Irle, dem zentralen Wegemanager des Eifelvereins, laufen die Fäden zusammen. Er ist Schnittstelle zwischen den Akteuren, die täglich am Weg arbeiten und den Touristikern, die im direkten Kontakt zu den Wanderern stehen. In den vergangenen Jahren stand der Eifelverein vor großen Herausforderungen: „Wir haben es trotz Flut und Wegebaumaßnahmen geschafft, die Qualität des Steigs zu halten. Die Punktzahl ist im Vergleich zur vorhergehenden Zertifizierung zwar leicht gesunken, doch wir sind stolz und zufrieden, die Herausforderungen der letzten Jahre gemeistert zu haben“. 

Zu den Akteuren zählen die Wegepaten und kommunalen Wegemanager. Sie kommen regelmäßig zusammen, um sich auszutauschen. Fünf Treffen entlang des Eifelsteigs gab es bereits in diesem Jahr. “Wir freuen uns über die Zertifizierung des Eifelsteigs. Für unsere Gemeinde ist er ein wichtiges Standbein im Wandertourismus”, sagte die Blankenheimer Bürgermeisterin Jennifer Meuren beim Treffen in Blankenheim.

Großes Engagement der Wegepaten

Die Wegepaten des Eifelsteigs sind im Auftrag des Eifelvereins unterwegs und überprüfen zweimal im Jahr ihren Streckenabschnitt. Sie führen, falls erforderlich, Nachmarkierungen oder kleinere Instandsetzungsarbeiten durch und geben Schäden an die kommunalen Wegemanager weiter. Durch die hervorragende Zusammenarbeit der Wegepaten mit den kommunalen Wegemanagern und dem zentralen Wegemanagement des Eifelvereins wird die hohe Qualität des Steigs gewährleistet.

„Die Wegepaten sind das Rückgrat und das Herz auf dem Eifelsteig. Sie sorgen dafür, dass Wanderer unbeschwert die Eifellandschaften genießen können“, hob Dr. Ralf Nolten, Vorsitzender des Eifelvereins, das große Engagement der Wegepaten hervor. Sein Dank richtet sich auch an die kommunalen Wegemanager, die dafür sorgen, dass auf ihren Streckenabschnitten eventuelle Schäden oder Beeinträchtigungen schnellstmöglich behoben werden.

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Geführte Wanderung auf dem Neuer-Burg-Weg rund um das Eifelstädtchen Neuerburg

Bollendorf/Bitburg-Prüm – Auf den Spuren der Geschichte: Ins idyllische Neuerburg und durch die wunderschöne Landschaft rund um das Eifelstädtchen führt am 4. August eine ganz besondere Tour unter Leitung von Naturpark-Ranger Gerhard Krämer. Der Neuer-Burg-Weg ist nicht nur ein zertifizierter Premium-Wanderweg, sondern auch ein „Mußepfad“, der die Wanderer tief in die Geschichte der Stadt und der Region eintauchen lässt. Vor allem eine berühmte Sage steht im Mittelpunkt der Wanderung: Die Geschichte von Ritter Kuno von Stolzenfels und seiner Liebe zu Ida, dem Neuerburger Burgfräulein – erzählt mit Hilfe von Bildern, Versen und Symbolen an den Mußeplätzen des Weges. Während dieser Tour erwacht aber sogar die Hauptfigur zum Leben: Ritter Kuno höchstpersönlich, dargestellt von Volker Teuschler, berichtet von seinen Abenteuern – und vom Happy End mit Ida.

Auf der rund 11 Kilometer langen Route erleben die Teilnehmer eine abwechslungsreiche Tour mit zahlreichen Highlights von Neuerburg: Vom historischen Marktplatz mit seinen engen, winkligen Gassen und dem Beilsturm, Relikt der alten Stadtbefestigung von Neuerburg aus dem 16. Jahrhundert, bis hin zum berühmten Schwarzbildchen – dem hohlen Baum, in dem Ritter Kuno der Sage nach Schutz vor seinen Verfolgern suchte. Den krönenden Abschluss bildet die Burg, das Wahrzeichen von Neuerburg. Der Innenhof und die Hofkapelle können besichtigt werden. Am Fuß der Anlage befindet sich der Stadtpark mit Weiher, Spielplatz und Blick auf zwei imposante Wasserfälle.

Tipp: Nach der Wanderung zu Musik und Unterhaltung in den Stadtpark: Am 4.8. spielen dort „Müllers Musikanten“ im Rahmen des Musikalischen Sommers – von der Burg nur ein Katzensprung entfernt!

Start der Wanderung: 14.00 Uhr

Dauer: rund 5 Stunden mit Pausen

Teilnahmegebühr für die Wanderung: 16 € für Erwachsene, 10 € für Kinder. Verpflegung nicht inklusive.

Anmeldungen zur Erlebnistour sind online möglich unter www.felsenland-suedeifel.de/buchbare-erlebnisse. Dort gibt es auch alle Details zu der Tour sowie weitere Angebote.

Kontakt: Felsenland Südeifel Tourismus GmbH, Neuerburger Straße 6, 54669 Bollendorf, E-Mail: info@felsenland-suedeifel.de, Tel. +49 (0)6525 933930, www.felsenland-suedeifel.de

Hinweis: Die Termine weiterer Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums des NaturWanderPark delux finden sich unter www.naturwanderpark.eu/jubilaeumswanderungen

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Schwimmen – Schlemmen – Schlafen in Mechernich

Mechernich – Die neue Freizeit Mechernich GmbH vereint Eifel-Therme Zikkurat, Bistro im Mühlenpark, das Eifel-Snackmobil und den neuen Wohnmobilhafen unter einem Dach. Mit dem Wohnmobil anreisen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden, den Nachmittag in der Eifel-Therme Zikkurat verbringen und den frühen Abend noch gemütlich mit Pommes und einem kühlen Getränk im Bistro im Mühlenpark ausklingen lassen – so könnte schon bald ein perfekter Urlaubstag für Camper in Mechernich aussehen. Möglich macht das die Freizeit Mechernich GmbH, keine wirklich neue Firma, aber ein neues Dach für vier attraktive Angebote in der Stadt am Bleiberg.

„Da wir unsere Angebotspalette deutlich erweitert haben, passte der alte Name einfach nicht mehr“, erläutert Thomas Hambach, Erster Beigeordneter und gleichzeitig Geschäftsführer der früheren Eifel-Therme Zikkurat und heutigen Freizeit Mechernich GmbH.  „Der neue Name vereint alle unserer Angebote, ebenso wie das neue Logo alle vier Einzelembleme vereint. Auch die jeweils eigenständigen Webseiten werden miteinander verknüpft.“ Im Zuge dieser Neufirmierung wurde Betriebsleiter Christian Klein zum Prokuristen ernannt.

Er verantwortet insbesondere das vielfältige operative Geschäft. Zu der Freizeit Mechernich GmbH zählt zum einen die Eifel-Therme Zikkurat mit ihrem Bad, der Sauna, Kursen, Massagen, Gastronomie und einem eigenen Shop. Hier lässt sich alleine oder mit Freunden oder Familie je nach persönlichem Geschmack ein entspannter oder ereignisreicher Tag verbringen.

Snacks und Co.

Zum anderen gehört auch das Bistro im Mühlenpark dazu. Dieses hatte Anfang des Jahres einen schwierigen Start. Der benachbarte Spielplatz wurde umfassend saniert. Die aufgestellten Bauzäune hätten wohl auch Bistro-Besucher abgeschreckt, führt Christian Klein aus. Doch jetzt erstrahlt das Spielegelände in neuem Glanz, die Bauzäune sind weg und auch der Bistro-Betrieb nimmt wieder Fahrt auf. Dort können sich Interessierte auch Schläger und Bälle ausleihen, um auf dem Minigolf-Platz Rekorde zu jagen.

Ein weiterer Bestandteil der Freizeit Mechernich GmbH ist das „Eifel Snackmobil“. Der Imbisswagen wird voraussichtlich an drei Tagen pro Woche an einem fest angestammten Platz stehen und seine Gäste mit Burger, Bratwurst, Pommes und vielem mehr versorgen. „Auch Catering für Familien- und Firmenfeiern oder ähnliche Veranstaltungen bieten wir gerne an“, erzählt Christian Klein.

Den vierten Betriebsteil bildet der Wohnmobilhafen, der aktuell auf dem Gelände „Elisabethhütte“ entsteht. „Wir bereiten gerade weitere Ausschreibungen vor. Zudem werden die Pläne noch einmal bis ins Detail ausgearbeitet“, erklärt Thomas Hambach. Denn noch steht nicht fest, wie viele Stellplätze am Ende auf das Gelände passen. Thomas Hambach geht von 30 bis 40 Parkmöglichkeiten aus.

Ideale Lage

Künftige Nutzer können den Platz sowohl per Internet vorab buchen oder auch eine bargeldlosen Buchungsautomaten vor Ort nutzen. Die mit modernster Technik ausgestattete Schranke erkennt dann die Nummernschilder und lässt die Besucher hineinfahren. Dort werden sie künftig nicht nur attraktive Stellplätze vorfinden, sondern auch Wasser- und Stromanschlüsse sowie alle Entsorgungsmöglichkeiten, die Camper so benötigen. Die Lage des Wohnmobilhafens sei ideal, findet Thomas Hambach: „Von hier aus hat man es nicht weit zu vielen Touristenattraktionen: Freilichtmuseum, Kakushöhle, Sommerrodelbahn, Hochwildpark, Bergbaumuseum und vieles mehr liegen quasi nebenan.“

Wenn alles nach Plan läuft, wird der Wohnmobilhafen voraussichtlich im Herbst fertig sein. Dann können die ersten Camper kommen, die wunderbare Umgebung genießen, in der Eifel-Therme Zikkurat saunieren oder ein paar Bahnen schwimmen, um den frühen Abend noch am Bistro im Mühlenpark ausklingen zu lassen – und all das unter dem einen Dach der neuen Freizeit Mechernich GmbH.

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Zum ersten und vermutlich einzigen Mal – Gruppe der Masters of Wine zu Gast im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Delegation der Masters of Wine erlebt Best-of der Ahrweine – Internationale Weinexperten begeistert vom der Qualität der Spätburgunder. Dieser Besuch wird in die Annalen des Weinbaugebietes Ahr eingehen: Zum ersten und vermutlich einzigen Mal war eine Gruppe der Masters of Wine zu Gast im Ahrtal. Die 19 internationalen Weinexperten erlebten an der Ahr ein „Best of“ der Ahrweine, insbesondere dem Blauen Spätburgunder.

Der Ahrwein e.V. hatte gemeinsam mit zahlreichen Ahr-Winzern ein Programm zusammengestellt, das die Ahrweine sowohl im Terroir der Weinberge, in den Weinkellern sowie auch im Zusammenspiel mit regionalen Speisen glänzen ließ. „Es war eine ganz besondere Ehre, dass die Masters of Wine unser kleines Weinbaugebiet bereist haben. Eine Fachbesucher-Reise auf diesem internationalen Spitzen-Niveau werden wir hier so schnell nicht mehr erleben“, freute sich Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V.

Weltweit gibt es lediglich rund 500 Masters of Wine. Die Ausbildung am Institute of Masters of Wine in London gilt als die schwierigste Herausforderung in der internationalen Weinwelt. In diesem Jahr kamen die Masters in Deutschland zu ihrem alle vier Jahre stattfindenden Symposium zusammen. In diesem Rahmen besuchten nun 19 Masters of Wine, beispielweise aus Brasilien, Kanada, Norwegen, USA, Frankreich, Australien, Armenien, Serbien und Ungarn, das Weinbaugebiet Ahr.

Zum Auftakt kamen die Gäste am 4. Juli im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einer Welcome-Party zusammen. Hier wurden sie herzlich von Ahrwein-Referentin Carolin Groß und Journalistin Caro Maurer begrüßt. Maurer hat 2011 als erste Deutsche den Titel Master of Wine erlangt und ist seitdem als Expertin bei Fachmagazinen, als Dozentin und Jurorin bei Weinfachpreisen gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion mit Winzerin Julia Baltes sowie Winzer und Vorstandsmitglied beim Ahrwein e.V., Lukas Sermann, kam das Thema Wiederaufbau im Weinbau zur Sprache. Im Anschluss gab es ein „Young Generation Tasting“ mit Weinen von Jungwinzern aus dem Ahrtal.

An Tag zwei stand vormittags der Besuch der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr auf dem Programm. Kellermeisterin Astrid Rickert hielt hier einige der besten Spätburgunder aus dem Genossenschafts-Keller zum Probieren bereit. Beim anschließenden Mittagessen im Hotel Ruland gab es passend zum regionalen Menü eine Weinprobe durch Nachwuchs-Gastronom Jakob Carnott. Für den Nachmittag hatte sich der Ahrwein e.V. etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Bei drei verschiedenen Terroir-Weinproben hatten die Masters Gelegenheit, direkt vor Ort im Weinberg und genau dort, wo das Terroir den Geschmack des Weins mitprägt, die entsprechenden Weine zu probieren.

So begrüßte Britta Stodden vom Weingut Stodden die Masters of Wine mit dem 2019er Herrenberg Frühburgunder VDP. Großes Gewächs im Recher Herrenberg. Felix Brüggert vom Weingut Paul Schumacher erwartete die Gruppe mit dem 2019er Marienthaler Trotzenberg Spätburgunder Trocken aus der Magnumflasche. Letzter Stopp war dann in der Lage Kräuterberg oberhalb von Walporzheim. Während Calvin Zimmermann vom Weingut Max Schell hier mit dem 2020er Grand Max „S“ Spätburgunder trocken bereitstand, kredenzte Peter Kriechel vom Weingut Kriechel einen 2020er Walporzheimer Kräuterberg, Goldkapsel, Spätburgunder trocken. Die Masters zeigten sich beeindruckt von den präsentierten Weinen, der Handarbeit in den Steilhängen und der Prägung durch das Terroir, die an der Ahr eine besonders große Rolle spielt. Die internationalen Fachleute hatten Fragen über Fragen, welche von den Winzern gerne beantwortet wurden.

Am Abend traf sich Gruppe zum Winemaker’s Dinner im Restaurant „Prümer Gang“ in Ahrweiler. Bei einem exklusiven Sechs-Gang-Menü mit Weinbegleitung der Weingüter Nelles, Burggarten, Adeneuer, Meyer-Näkel und Kreuzberg kam es zu einem weiteren spannenden fachlichen Austausch zwischen den Masters und den Winzerinnen und Winzern.

Der dritte Besuchstag startete mit einer Führung in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Von dort ging es weiter zum International Wine Institute in Ahrweiler. Hier stand ein Fachvortrag unter dem Titel „A Glance oft the Ahr Valley“, moderiert von der Weinjournalistin und Sommelière Paula Sidore auf dem Programm. Beim anschließenden Open-Tasting waren Weine von 20 Weingütern aus dem Ahrtal vertreten. Nach einem Mittagsessen im Winzerhof Körtgen ging es für die Masters of Wine zurück zum Flughafen Frankfurt.

Carolin Groß, welche die Gruppe an allen drei Tagen begleitet hatte, resümierte: „Die Masters of Wine zeigten sich durchweg begeistert von den Weinen der Ahr, von der Leistung der Winzerinnen und Winzer und den hervorragenden Qualitäten insbesondere der Spätburgunder. Alle waren durchweg höchst interessiert. An allen Stationen der Reise kam es zu intensiven Fachgesprächen.“ Durch die gute Zusammenarbeit mit den Weingütern, der Gastronomie und Hotellerie sei es eine rundum gelungene Präsentation des Ahr-Weinbaus auf höchstem Niveau gewesen. Laut Groß sei von den Masters auch besonders die Top-Qualität der Gastronomie-Betriebe hervorgehoben worden. „Sicherlich nehmen die Masters ganz viele besondere Eindrücke aus dem Weinbaugebiet Ahr mit nach Hause und tragen sie auch weiter hinein in die internationale Wein-Fachwelt. Umgekehrt haben unsere Winzer einen umfassenden internationalen Blick auf die Ahr-Weine erhalten, der auch bei ihnen lange nachwirken wird“, so Peter Kriechel abschließend.