Kategorien
Tourismus

Botschafter des Ahrtals werden – Ahrtal-Tourismus bildet ab Januar neue Gästeführer aus

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Über 2.000 Jahre Geschichte, Natur und Kultur bietet das Ahrtal seinen Urlaubsgästen und Tagesbesuchern. Die Region interessant, sachkundig und unterhaltsam mit der eigenen Persönlichkeit den Gästen zu präsentieren, das ist Aufgabe der Gästeführer.

Diese nehmen die Gäste in Bad Neuenahr-Ahrweiler beispielsweise mit zu klassischen Stadtführungen, zu Führungen zum Thema Wiederaufbau oder auch zu besonderen Rundgängen, wie der Nachtwächter-Führung oder dem Lügen-Quiz „In Vino Veritas – Im Wein liegt WAHRheit“. Da die Nachfrage nach den Gästeführungen sehr groß ist, bietet der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. ab Januar wieder einen neuen dreimonatigen Kurs zur Gästeführer-Ausbildung an.

Neben dem Selbststudium der historischen Informationen erfahren die Teilnehmer an den Abend- und Wochenendterminen viel über Didaktik, Methodik und Kommunikation in Theorie und Praxis. Gästeführungen mit erfahrenen Kollegen zeigen das breite Spektrum der Gruppenprogramme und wie man den Gästen sein neu gewonnenes Wissen präsentieren kann. Daneben sind auch sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, beispielsweise in Englisch, Niederländisch oder Französisch, wünschens-wert.

Fragen zum Ausbildungskonzept, Zeitplan, den Kosten sowie zur anschließenden Tätigkeit als Gästeführer beantwortet Svenja Bach unter verkauf@ahrtal.de oder Tel. 02641/9171-66. Weitere Informationen zum Tourismus im Ahrtal und den Angeboten an Gästeführungen gibt es unter ahrtal.de/gaestefuehrungen.

Kategorien
News Top-Themen Tourismus

Eifel Tourismus GmbH und Zukunftsinitiative Eifel – Akzeptanz für Klimaschutz wecken

Prüm/Vogelsang IP – Eine Fachkonferenz zum Thema gelingender Kommunikation von Klimaschutz brachte auf Einladung der Eifel Tourismus GmbH (ET) und Zukunftsinitiative Eifel rund fünfzig VertreterInnen aus Verwaltung, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Naturschutz zusammen. Sie informierten sich über erfolgreiche Strategien, um Unternehmen und BürgerInnen für Klimaschutzmaßnahmen zu begeistern.

Auf kommunaler Ebene stehen vielfältige Maßnahmen an, um den Klimaschutz konkret voranzubringen. Entscheidend für den Erfolg ist die Akzeptanz der Bevölkerung und der Unternehmen. Aktuelle Debatten zeigen: Diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich, sondern sie basiert auf guter Kommunikation, damit die notwendigen Veränderungsprozesse stattfinden können. Wie eine solche Kommunikation gelingen kann, war Thema einer Fachkonferenz mit Teilnehmenden aus allen Teilregionen der Eifel, die Landrat Markus Ramers als Gastgeber auf Vogelsang IP begrüßte.

Andreas Kruppert, Präsident der Zukunftsinitiative Eifel, unterstrich, dass die Eifel in Sachen Klimaschutz Großes bewegen kann. „Klimaschutz ist Standortvorteil UND Wettbewerbsvorteil. Darum gilt es, nicht abzuwarten, sondern jetzt aktiv zu werden!“ Dabei betonte er die Rolle des gemeinschaftlichen und tatkräftigen Handelns –Werte, die die Eifel ausmachen.

Doch wie gelingt es, die Bevölkerung mit ins Boot zu holen und sie auch beim Klimaschutz zu Botschafterinnen und Botschaftern der Eifeler Werte zu machen? Dies wurde

In Kleingruppen wurden anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten zur Kommunikation erörtert. Dort ging es um die Bereiche erneuerbare Energien, Verkehr, Gewässerschutz und die Planung von Veranstaltungen zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

Die Impulse für den Austausch in den Gruppen kamen durch kurze Vorträge von drei ExpertInnen für Klimakommunikation: Dr. Götz Braun (gemeinnützige Kommunalberatungs-Genossenschaft für nachhaltige Entwicklung KlimaKom; Garching bei München), Dr. Johanna Kranz (RLP Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen; Mainz) und Dr. Marcus Andreas (Prozessbegleitung für Nachhaltigkeit; Berlin). Die Moderation übernahm Dr. Sebastian Elbe (wissenschaftliche Politikberatung Sprintconsult; Darmstadt), der bereits langjährig mit den besonderen Verhältnissen im ländlichen Raum und in der Eifel vertraut ist.

Das Thema Nachhaltigkeit ist eines der Schwerpunktthemen, denen sich die Eifel Tourismus GmbH im Auftrag der Zukunftsinitiative Eifel widmet. Mit Fachtagungen und Fachkonferenzen hierzu bringt sie Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen.

Ziel ist es, das Wissen über Projekte in der Region zu bündeln und die Macher miteinander zu vernetzen.

Kategorien
Tourismus

Mayener Summer Beats lockten in die Innenstadt

Mayen – Immer samstags, immer kostenlos, immer in der Innenstadt – das Konzept der Wirtschaftsförderung Mayen, auf diese Weise viele Besucher in die Innenstadt zu locken, ging voll auf. Von Juli bis September lud die Stadt an insgesamt neun Samstagen zu Live-Musik auf dem Marktplatz, in der Marktstraße und der Brückenstraße ein.

Klassik, Pop oder Schlager – es war für jeden Musikgeschmack etwas Passendes dabei und so kamen viele Besucher, um durch die Innenstadt zu bummeln, etwas zu trinken und natürlich, um Live-Musik zu hören.

Oberbürgermeister Dirk Meid und Christina Wolff von der Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen zeigen sich rundum zufrieden mit der Resonanz: „Wir wollten mit dieser Maßnahme die Innenstadt beleben und als Treffpunkt für Jung und Alt etablieren. Dass uns das gelungen ist, freut uns natürlich enorm.“ Die Einzelhändler besonders in der Brückenstraße trugen durch ihr Engagement dazu bei, dass sich die Zuschauer besonders wohl fühlten. Die aufgebauten Sitzgelegenheiten wurden von vielen gerne in Anspruch genommen und luden zum Verweilen ein.

Jürgen Nett, Vorstandsvorsitzender der MY-Gemeinschaft und Ayla Rozera, Vorsitzende der Brückengemeinschaft ziehen ebenfalls ein durchweg positives Fazit: „Die Mayener Summer Beats waren eine tolle Veranstaltungsreihe. Auch wenn das Wetter nicht immer sommerlich war, hat das der Stimmung nicht geschadet. Wir haben großartige Künstler erlebt und die Leute hatten großen Spaß beim Zuhören und Mittanzen. Wir freuen uns schon auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.“

Die wird es garantiert geben. Auch im kommenden Sommer können sich die Besucher der Mayener Innenstadt auf viele Samstagvormittage voller Musik freuen. Schon beim Mayener Weihnachtszauber erwartet die Besucher der Innenstadt ein weiteres Highlight: der bekannte Jazz-Posaunist Joe Wulf wird am 16. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt auftreten.

Möglich gemacht wurde diese Veranstaltungsreihe durch das Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Über eine öffentliche Ausschreibung wurde die Firma Dimepro – Recording & More von Ralf Dietz mit der Durchführung der Summer Beats beauftragt. Diese umfasste unter anderem die Programmauswahl, das Künstlerbooking, die Planung und den Auf- und Abbau der gesamten Logistik.

Kategorien
Tourismus

Archäologietour – Nordeifel-Tourismus bietet geführte Bustouren an – Anmeldung bis zum 27. September

Mechernich-Vollem/Euskirchen – Eifeler Gastfreundschaft erleben – Sie ist an die 2000 Jahre alt, wurde gebaut um Wasser zu überbrücken und Wasser zu transportieren. Doch das Hochwasser im Juli 2021 war zu viel für sie. Die römische Aquäduktbrücke bei Vollem wurde durch die Wassermassen dermaßen beschädigt, dass sie aufwendig saniert werden musste.

„Der Brückenbogen war eingestürzt, alles war mit rötlichem Schlamm überzogen, die Fugen waren ausgeschwemmt, die Betonrinne an einigen Stellen abgelöst“, nennt Thomas Sieverding die gravierendsten Schäden an dem römischen Bauwerk. Sie alle sind inzwischen behoben. Denn der Steinrestaurator hat gemeinsam mit einem Kollegen innerhalb von vier Wochen ganze Arbeit geleistet.

„Jetzt ist alles wieder so hergerichtet, wie vor der Flut“, sagt Sieverding. Wie genau er das gemacht hat, erfahren die Besucher der Archäologietour Nordeifel, die am Sonntag, 1. Oktober, von 10 bis 18 Uhr dazu einlädt, an sechs Stationen durch die Jahrtausende zu reisen.

Von Menschen geprägte Eifel

Die Aquäduktbrücke in Vollem gehört dazu. Dort präsentierten Dr. Petra Tutlies, Leiterin der Außenstelle Nideggen des LVR-Amts für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Landrat Markus Ramers und Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick das Programm der inzwischen 16. Auflage dieser Reise in die Vergangenheit.

„Die Eifel ist nicht nur Naturlandschaft, sondern vor allem eine von Menschen geprägte Naturlandschaft“, betonte Dr. Hans-Peter Schick. Überall im Mechernicher Stadtgebiet gebe es Belege für sehr frühe Ansiedlungen des Menschen – seien es die Katzensteine in Katzvey, die Kakushöhle oder die vielen römischen Siedlungsbelege. „Daher freue ich mich sehr, dass die Archäologietour auch Station hier bei uns in Vollem macht“, so der Mechernich Bürgermeister.

Zudem sind fünf weitere Bodendenkmäler Bestandteil der Tour. „Sie alle zeigen, wie vielfältig die Spuren sind, die die Menschen hier in der Region in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden hinterlassen haben“, sagte Landrat Markus Ramers, der auch darauf hinwies, dass gehörlose Menschen eingeladen sind, an einer Busexkursion in Begleitung einer Gebärdensprachdolmetscherin teilzunehmen.

Schätze der Nordeifel

Denn neben dem individuellen Besuch der Archäologietour-Stationen – mit dem öffentlichen Nahverkehr, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem PKW – besteht die Möglichkeit, gegen eine Gebühr von 22,50 Euro, an einer begleiteten Busexkursion zu allen sechs Stationen teilzunehmen. Treffpunkt dafür ist um 9.15 Uhr am Bahnhof in Mechernich. Eine Anmeldung ist bis zum 27. September unter www.nordeifel-tourismus.de oder unter der Telefonnummer 02441 99457-0 möglich.

„Ihnen allen werden wir sechs historische Schätze in der Nordeifel präsentieren“, sagt Petra Tutlies, die das komplette Programm im Schnelldurchlauf präsentierte. So können an der unverputzten Pfarrkirche St. Margareta in Frohngau Korallen, Schwämme, Panzerfische und zahlreiche andere Fossilien bestaunt werden. Kinder können dort an einem Fossiliensuchspiel teilnehmen oder Fossilien schleifen.

Die altsteinzeitliche Landnutzung im Umfeld des Kalvarienbergs bei Alendorf ist eine weitere Station der Tour. Kinder können dort mit Speerschleudern und Bogenschießen so „jagen“ wie in der Steinzeit.

Im Forst Schmidtheim wiederrum verbirgt sich ein 2,7 Kilometer langer Straßendamm aus römischer Zeit. Er ist ein besonders gut erhaltener Abschnitt der Agrippastraße, die von Köln nach Trier führte. Für Kinder dürfte die Fotowand mit römischem Reisewagen interessant sein.

„Aus Pietätsgründen wird es bei der nächsten Station kein Kinderprogramm geben“, so Petra Tutlies. Denn direkt bei der Burg Dalbenden in Kall-Urft verbirgt sich ein kleiner Privatfriedhof. Der sogenannte Reidemeisterfriedhof wurde im 17. Jahrhundert angelegt und von den protestantischen Familien aus dem Berufsstand der Reidemeister genutzt. Sie unterhielten Eisenhütten und Hammerwerke in der Eifel und auf den Grabsteinen finden sich bedeutende Namen aus der Eisenindustrie. Noch bis in die 1950er-Jahre wurde auf dem Friedhof bestattet.

Eifeler Gastfreundschaft erleben

Station Nummer fünf ist der historische Ortskern von Olef. Der wird von der Pfarrkirche St. Johann Baptist sowie den Fachwerkbauten des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1697 war diese Bebauung entstanden. Die archäologischen Befunde in Olef sind bereits seit 1997 als Bodendenkmal besonders geschützt. Kinder können dort mit Lehm und Ruten als Fachwerkbauer versuchen.

An der Vollemer Aquäduktbrücke können sie derweil an einer Simulation in einer Sandkiste erleben wie sich die Landschaft über die Jahrhunderte verändert. Zudem sorgt der Bürgerverein Eiserfey Dreimühlen Vollem mit Reibekuchen, Kaffee, Kuchen und Softgetränken für Verpflegung. Solche Verpflegungsstände gibt es in unterschiedlichen Variationen an allen Stationen. Für Landrat Markus Ramers ist klar: „So erfahren die Teilnehmer der Archäologietour Nordeifel nicht nur viel Wissenwertes rund um die Bodendenkmäler, sondern sie erleben auch unsere Eifeler Herzlichkeit und Gastfreundschaft.“

Weitere Informationen sind unter www.bodendenkmalpflege.lvr.de und www.nordeifel-tourismus.de zu finden.

Kategorien
Tourismus

Lückenschluss – Radweg an der Urft jetzt durchgängig befahrbar – 1 Million Euro Baukosten

Euskirchen – Darauf haben viele Fahrradfahrer gewartet: Zwischen dem Bahnhof Blankenheim-Wald und Schmidtheim ist in den vergangenen Monaten auf gut drei Kilometern entlang der Urft ein Fahrradweg gebaut worden. Hierdurch ist eine Netzlücke im landesweiten Radverkehrsnetz geschlossen.

„Nach dem Erft- und Ahrtalradweg ist damit jetzt auch die Urftseeroute als weitere Tälerroute durchgängig für Fahrradfahrer ausgebaut“, sagte Landrat Markus Ramers. Achim Blindert, der Allgemeine Vertreter des Landrats und zuständige Geschäfts-bereichsleiter ergänzte: „Damit haben wir den Lückenschluss an dieser wichtigen Stelle auf dem Fernradweg Mosel – Maas geschafft.“
Wer mit dem Fahrrad entlang der Urft zwischen Blankenheim-Wald und Schmidtheim unterwegs war, musste bisher einen lästigen und wenig attraktiven Umweg in Kauf nehmen – weg von der landschaftlich schönen Trasse entlang der Urft.

Der Umweg führte über die B 258 nach Blankenheimerdorf und weiter entlang der B 51 nach Schmidtheim: Die Strecke war länger, hatte mehr Steigungen und führte entlang der Bundesstraßen. Dies ist nun nicht mehr nötig. Der neue Fahrradweg führt vom Bahnhof Blankenheim-Wald parallel zur Bahntrasse bis zu einer Brücke der ehemaligen Ahrtalbahn. Dort wird der Radweg über eine Rampe auf die Höhe der Ahrtalbahntrasse geführt, wo sich Wirtschaftswege bis Schmidtheim anschließen. Der Radweg hat mit Rücksicht auf den Naturschutz überwiegend eine wassergebundene Decke, ist also nicht asphaltiert.
Die Baukosten für das rund 3 Kilometer lange Teilstück des Urftradweges belaufen sich auf rund 1 Mio. Euro, die zu 95 Prozent von Bund und Land gefördert wurden.

Kategorien
Gesundheit Kunst & Kultur News Politik Top-Events Top-Themen Tourismus Wirtschaft

Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 06. September bis voraussichtlich 18. September 2023 mittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 18. September 2023 mittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

Kategorien
Tourismus

Ein kleines, perfektes Wandererlebnis – Traumpfädchen „Riedener Seeblick“ erneut zertifiziert

Mendig/Rieden – Das Traumpfädchen Riedener Seeblick erfüllt weiterhin alle Kriterien für einen Premium-Spazierwanderweg des Deutschen Wanderinstituts. Das ist das Ergebnis der im August stattgefundenen Nachzertifizierung. „Der Weg ist perfekt gepflegt, Wegweisung und Markierung sind in hervorragendem Zustand. Es gibt absolut nichts zu beanstanden, was bei einer Zertifizierung extrem selten bis nie vorkommt. Großes Lob ans gesamte Wegeteam!“, heißt es in der Stellungnahme des Prüfteams des Deutschen Wanderinstituts.

„Mitverantwortlich für den tollen, gepflegten Zustand sind auch unsere Gemeindearbeiter Frank Neiss und Michael Koch“, verteilte Riedens Ortsbürgermeister Andreas Doll ein Sonderlob. Dazu gehören natürlich auch die Wegepaten Dieter Reif und Heinz-Josef Wölwer. Neue Bänke und an vielen Standorten von Wegweisern oder Markierungspfosten wurden zudem Schiefertafeln mit Flurnamen angebracht „Ein schönes ‚Plus‘ zur Orientierung und Ortsgeschichte“, heißt es im Zeugnis für das Traumpfädchen, das nach 2017 und 2020 zum dritten Mal zertifiziert wurde.

„Der Wandertourismus hat sich ergänzend zu den Attraktionen des Vulkanparks und des Laacher-Sees sowie des Riedener Waldsees zu einer wichtigen Wirtschaftssäule entwickelt.  Die drei Traumpfade und das Traumpfädchen in unserer Verbandsgemeinde begeistern zahlreiche Gäste und nah und fern“, unterstreicht der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

Das Traumpfädchen „Riedener Seeblick“ ist rund fünf Kilometer lang. Insgesamt sind 157 Höhenmeter zu meistern. Man sollte eine Wanderzeit von knapp unter zwei Stunden einkalkulieren. Es wird empfohlen das Traumpfädchen vom Riedener Waldsee aus gegen den Uhrzeigersinn, das heißt zunächst an den Ferienhäusern vorbei in Richtung Udelsheck in Angriff zu nehmen. Auf dem als von der Schwierigkeit leicht eingeschätzten „Spazierwanderweg“ bieten sich zahlreiche, beeindruckende Ausblicke – unter anderem natürlich auf den Waldsee und auf Rieden.

Weitere Info: www.traumpfade.info

Kategorien
Tourismus

Auf dem Weg zur halben Million – Tourist-Info Maria Laach – 450.000er-Marke geknackt

Mendig/Maria Laach – Gäste aus der Pfalz haben die 450.000er-Besuchermarke in der Tourist Info Maria Laach geknackt. Der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, Pater Albert Sieger (OSB) sowie Lea Port und Christina Münk von der Tourist-Info Maria Laach konnten jetzt Diana und Udo Metz sowie Selina Weiss aus der Nähe von Landau als Jubiläumsgäste begrüßen. „Mein Mann und ich sind bereits zum vierten Mal hier. Wir kommen immer wieder gerne. Heute habe ich zum ersten Mal mein Patenkind dabei“, erzählt Diana Metz, die vom Laacher See, der Abtei Maria Laach und der Region sehr angetan ist. Die Pfälzerin schätzt neben der Natur insbesondere das Ambiente von Maria Laach.

„Wir freuen uns, dass sie so von der Region schwärmen, die so viel zu bieten hat“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, der die touristische Zusammenarbeit der Verbandsgemeinden Brohltal, Pellenz und Mendig im Rahmen der Vulkanregion Laacher See am Standort Maria Laach hervorhob. „Hier am Laacher See können Sie Wandern oder Schwimmen, die Klosterbetriebe und die Abtei besichtigen, sich kulinarisch verwöhnen lassen oder aber zu weiteren Ausflügen aufbrechen. Sei es nach Mendig in den Lava-Dome und in die einzigartigen Basaltlava-Keller, einem Besuch des Römerbergwerks in Kretz oder aber zu einer Fahrt mit dem Vulkan-Expreß durch das Brohltal“, zählte Jörg Lempertz nur einige Beispiele auf.

Als Überraschungsgeschenk durften sich die Gäste aus der Pfalz über einen Gutschein für einen Einkauf in den Klosterbetrieben in Höhe von 50 Euro und über ein Maria Laach-Set „Malen nach Zahlen“ freuen. „Ich glaube wir werden uns gleich mal in der Buchhandlung umsehen. Mein Patenkind und ich lieben Bücher“, freute sich Diana Metz über das unverhoffte Präsent.

Die Tourist-Info Maria Laach ist seit 2015 direkt am großen Besucherparkplatz zu Hause und dient als erste Anlaufstelle bei allen Fragen, Anregungen und Tipps rund um Maria Laach und die Ferienregion Laacher See. Hier gibt es unter anderem Informationen zu Urlaubs- und Gruppenangeboten, einen Kartenvorverkauf für Veranstaltungen in der Region sowie Souvenirs.

Kategorien
Tourismus

Die Nürburgring-Highlights im September

Nürburg – Sebastian Vettel im Formel-1-Auto auf der Nordschleife, Langstreckenrennen im Doppelpack und die Jubiläumsausgabe des 1000-Kilometer-Rennens: Am Nürburgring können sich Fans auf einen heißen Herbst freuen. Zwei Wochenenden locken im September besonders in die Eifel: Das ADAC 1000 Kilometer-Rennen (16. September) sowie die 12h Nürburgring gemeinsam mit Red Bull Formula Nürburgring (9. & 10. September). Infos zu allen Events gibt es unter nuerburgring.de.


Die Höhepunkte im Kurzportrait:

Red Bull Formula Nürburgring & 12h Nürburgring | 9. & 10. September
Formel-1-Boliden auf der legendären Nordschleife: Am Samstag, 9. September, wird ein Traum vieler Motorsport-Fans wahr. Sebastian Vettel steuert an diesem Tag sein WM-Auto aus 2011 durch die Grüne Hölle. Neben dem vierfachen Weltmeister werden unter anderem auch Daniel Ricciardo, Teamkollege Yuki Tsunoda, Ralf Schumacher oder Mathias Lauda auf der Nordschleife unterwegs sein. Letzterer nimmt bei dem spektakulären Showrun Platz im Wagen seines Vaters Niki Lauda. Neben den emotionalen Highlights wartet bei Red Bull Formula Nürburgring ein packendes Programm in der Müllenbachschleife. Ein PS-starker Mix mit Fahrzeugen aus Nascar, DTM und weiteren Serien soll den Fans mächtig einheizen. Mit dabei sind auch die Red Bull Drift Brothers, die das Publikum mit ihrem Können beeindrucken werden. Mit Spannung erwartet wird auch der Auftritt von Trial-Freestyle-Ass Adrian Guggemos oder von Aras Gibieža – einem der besten Stuntfahrer der Welt. Freestyle-Motocross-Profi Luc Ackermann ist ebenso vertreten. Mit gerade einmal 19 Jahren sprang er seinen ersten Double-Backflip und war damit der jüngste Fahrer, dem dieses Kunststück gelang. Auch am Nürburgring wird er den ein oder anderen spektakulären Sprung demonstrieren und dabei scheinbar die Grenzen der Physik aushebeln. Die Besucher im weiten Rund der Müllenbachschleife bekommen alles hautnah mit.

So sehen sie auch den Start der 12h Nürburgring, die am Samstag erstmals die gesamte Rennstrecke des Nürburgrings befahren. Ab 15:30 Uhr geht es über die gesamte Grand-Prix-Strecke inklusive Müllenbachschleife und AMG Arena und natürlich auch über die legendäre Nordschleife. Sechs Stunden lang geht es um die besten Platzierungen – bis um 21:30 Uhr die Zielflagge in der Dunkelheit geschwenkt wird. Wie gewohnt versprechen die BMW M Power Tribüne (T3), die Bilstein-Tribüne (T4) und die AMG Tribüne (T4a) einen hervorragenden Blick auf das Geschehen und die Boxengasse. Am Sonntag, 10. September wartet dann der zweite Teil der 12h Nürburgring. Diesmal springt die Ampel genau um 12 Uhr auf Grün, auf der etwas kürzeren Kombination aus Nordschleife und Sprintstrecke. Zieleinlauf ist um 18 Uhr. Rund um das Wochenende gibt es auch neben der Rennstrecke einiges zu erleben. Das Rahmenprogramm erstreckt sich vom offenen Fahrerlager über Autogrammstunden bis hin zu Angeboten im ring°boulevard.

ADAC 1000 Kilometer-Rennen | 16. September
Ein großer Name am Nürburgring: Vor 70 Jahren fand zum ersten Mal das 1000 Kilometer Rennen auf der Nordschleife statt. Es folgen legendäre Läufe und Geschichten. Eine davon: 1983 fuhr Stefan Bellof im Rahmen der 1000 Kilometer den ewigen Rundenrekord von 6:11,13 Minuten. Inzwischen hat sich das Event zu einer beeindruckenden Leistungsschau historischer Rennwagen entwickelt. Auch 2023 gehen am Samstag, 16. September, mehr als 100 Autos mit ca. 300 Fahrern an den Start. Mit dabei: Legendäre Rennwagen aus früheren Zeiten wie Porsche 911 RSR oder BMW 635 CSI sowie DTM-Tourenwagen der 80er und 90er-Jahre. Tickets für das Rennen gibt es für 26 Euro – Zugang zum Fahrerlager und alle Tribünen inklusive.

Porsche Sports Cup | 01. – 03. September
Ein Wochenende ganz im Zeichen der Sportwagen aus Zuffenhausen – und das bei freiem Eintritt. Der Porsche Sports Cup gastiert am ersten September-Wochenende auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings. Der Zeitplan ist gespickt mit unterschiedlichen Rennserien: Straßen- wie Rennfahrzeuge, Sprint- und Langstreckenrennen, Einsteiger und erfahrene Piloten. Was sie alle verbindet: die Marke Porsche. Zuschauer können die Renn-Action kostenfrei erleben – und die zahlreichen 911er im Fahrerlager bestaunen.

Nürburgring Langstrecken-Serie | 23. September
Nach den 12h Nürburgring Anfang des Monats geht die Nürburgring Langstrecken-Serie am Samstag, 23. September, in die entscheidende Phase der Saison. Beim vorletzten Lauf des Jahres werden Weichen gestellt: im Kampf um Meisterschaft und Klassensiege, aber auch bei den Vorbereitungen für das kommende Jahr. Schon häufig haben Besucher bei den letzten Rennen des Jahres zukunftsträchtige Autos, Fahrer und Teams als allererstes zu Gesicht bekommen. Ein Ticket für das Vierstunden-Rennen mit mehr als 100 Fahrzeugen kostet 20 Euro – Eintritt auf die Tribünen, ins Fahrerlager, die Startaufstellung und ins Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk inklusive.

Veranstaltungen im September 2023:
01. – 03. September Porsche Sports Cup
02. September RCN & GLP
09. – 10. September 12h Nürburgring & Red Bull Formula Nürburgring
16. September ADAC 1000 Kilometer-Rennen
29. September – 01. Oktober ADAC/RGB Saisonfinale

Kategorien
Tourismus

Endspurt fürs Sommerkino im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Sommerkino im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler geht in den Endspurt. Kleine und große Filmfans können noch bis Donnerstag, 31. August, das Open-Air-Event mit Kino-Hits wie „Top Gun 2 – Maverick“, „Die Schule der magischen Tiere“ oder „Enkel für Anfänger“ erleben. „Da wir aufgrund des wechselhaften Wetters in den vergangenen drei Wochen leider einige Vorstellungen wegen Wetterwarnungen oder Starkregens entweder vorzeitig abbrechen oder ganz absagen  mussten, bieten wir nun einige Zusatz-Termine an“, erklärte Carola Welsch, Veranstaltungsmanagerin bei der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.

Die Sponsoren des Sommerkinos zeigten sich bei einem Vor-Ort-Termin im Kurpark durchweg zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Spieltage und dem Angebot der Zusatz-Vorstellungen. Am Wetter könne man eben nichts machen, so die einhellige Meinung in der Runde. Geschäftsführer Jan Ritter betonte, dass die Auslastung an allen stattgefundenen Termine durchweg gut bis sehr gut war. Er nutzte auch die Gelegenheit, den Sponsoren herzlich für ihre großzügige Unterstützung zu danken, die eine Durchführung des Sommerkinos überhaupt erst ermöglicht hat. Zu den Sponsoren zählen die Rotary Clubs Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen-Sinzig, das Spenden-Shuttle, die Firma Eventures, die AWO Bezirksverband Rheinland und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auch dankte Ritter Jurij Stroeve vom Kino-Center Rhein Ahr, durch dessen Engagement die drei neuen Termine noch kurzfristig eingerichtet werden konnten.