Kategorien
Top-Themen

Handwerk findet immer Mittel und Wege

Aachen – Vollversammlung der Kammer: Verantwortungsvoll in Richtung Normalität. Die Handwerksunternehmen in der Region Aachen haben während der Corona-Pandemie zahlreiche Mittel und Wege gefunden, die eigenen Mitarbeiter zu schützen und dabei wettbewerbsfähig zu bleiben. Lange bevor die Politik es vorgeschrieben hat, hätten sie in vorbildlicher Weise Testangebote für ihre Beschäftigten zur Verfügung gestellt, sagte Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen, bei der Frühjahrs-Sitzung ihrer Vollversammlung, die als Online-Konferenz stattfand.

„Je verantwortungsvoller wir im Einzelnen handeln, desto schneller gelangen wir gemeinsam zur Normalität“, sprach Herwartz zu den Mitgliedern des Kammer­gremiums. Nur gesunde und motivierte Mitarbeiter könnten erfolgreich produzieren und die Kunden zufrieden stellen. Deshalb hätten sich Betriebe in vielen Fällen zusammengeschlossen, sich gegenseitig geholfen, ausgetauscht, voneinander profitiert, sich in Innungen abgestimmt und füreinander eingesetzt. Das verdiene Respekt und mache Mut für die Zukunft.

Die Umfragen der Kammer zu Geschäftslage und Liquidität haben gezeigt, dass die Krise bei den Handwerksunternehmen Spuren hinterlassen hat. Das Ausmaß ist dabei abhängig vom jeweiligen Gewerk. Dennoch konnte in vielen Branchen ein massiver Abschwung verhindert werden. Zu diesem Erfolg trugen in erheblicher Weise die Betriebsberater der Handwerkskammer bei, die mit viel Engagement und Einsatz­bereitschaft den Mitgliedsunternehmen in betriebswirtschaftlichen und betriebs­technischen, aber auch in Fragen der Digitalisierung, des Marketings, der Integration und der Fachkräfte­sicherung zur Seite standen. Und auch beim Thema Ausbildung

„Ein leuchtendes Signal erscheint gerade im Hinblick auf die Zukunft“, zeigte sich der Kammerpräsident optimistisch. Das Handwerk ziehe nämlich wieder stärker junge Menschen an. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse ist zum 30. April im Aachener Kammerbezirk um über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt gestiegen. Es ist zugleich der höchste Wert zu diesem Stichtag seit 1996! „Diese Zahl zeigt, dass eine Berufsausbildung im Handwerk wieder zieht. Sie zeigt, dass junge Menschen den Perspektiven im Handwerk vertrauen und sich bewusst für einen Handwerksberuf entscheiden“, so Herwartz.

Die positive Entwicklung beweise, dass die Bemühungen der Handwerksbetriebe, Kammern, Innungen, Fachverbände und Kreishandwerkerschaften sich auszahlten und dass das Handwerk auch in Zeiten, in denen Ausbildungsmessen und Schulbesuche durch Ausbildungsbotschafter sowie Berater nicht in Präsenz stattfinden könnten, junge Frauen und Männer erreiche. Dazu werden erfolgreich digitale Wege genutzt und beschritten, wie zum Beispiel der Girls‘ Day und Boys‘ Day, an dem die Handwerkskammer Online-Angebote offerierte, zeigte. Herwartz hob die Bedeutung der Kommunikation auf vielen verschiedenen Kanälen hervor und verwies auf den News-Room auf der Webseite der Kammer.

Trotz Corona sei in den vergangenen Monaten viel Positives geschehen, sagte der Kammerpräsident. So seien die Bauarbeiten am Gästehaus im Bildungszentrum BGZ Simmerath weit fortgeschritten. Dort sei auch die Lehrbäckerei auf modernen Stand gebracht worden. Die neu ausgestattete Backstube und der umgebaute Verkaufsraum böten hervorragende Möglichkeiten, um Bäcker und Konditoren auf hohem Niveau aus- und weiterzubilden.

Die Kammer investiere viel Geld in die Weiterentwicklung ihrer Bildungszentren, betonte Herwartz. Basierend auf der ständigen Erweiterung und Modernisierung der Bildungszentren und ihrer Ausstattung hätte die Kammer während der Pandemie ihre Lehrgangsangebote schnell und effizient auf Online-Schulungen umstellen können. „Wir haben damit bewiesen, dass wir Digitalisierung können“, so der Kammerpräsident.

Die Handwerkskammer stellt sich den Herausforderungen dieser Zeit. Das betonte der Kammerpräsident in seiner Rede vor der Vollversammlung. Zum Beispiel auch dann, wenn es um Klimaschutz und Ressourcenschonung sowie um politische Stärkung des Handwerks geht. In einigen ihrer Bildungszentren hat die Kammer Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert. Sie hat für ihre Zwecke Elektroautos und E-Bikes angeschafft und wird weitere kaufen. Im Bildungszentrum BGZ Simmerath wurden Solarmodule auf den Ausbildungshallen montiert, um Sonnenenergie zu gewinnen.

Darüber hinaus setzt sich die Kammer auf allen politischen Ebenen ein. So war die sogenannte „Rückvermeisterung“ in zwölf Berufen ein wichtiger Schritt, für den das Handwerk gekämpft hat. Es zeige sich schon jetzt, dass die Wiedereinführung der Meisterpflicht in diesen Gewerken richtig war.

Außerdem fordere das Handwerk, den Sozialstaat zukunftsfest zu machen durch dauerhaft stabile Sozialversicherungsbeiträge, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu sichern und den Beschäftigten mehr Netto vom Brutto zu bescheren.

Als es wegen Corona für die Friseure und Kosmetiker und den damit verbundenen Schließungen dramtatisch wurde, hätte die Handwerksorganisation vehement auf regionaler, auf Landes- und auf Bundesebene für eine Öffnungsperspektive gekämpft. Sie hätte, so Herwartz, Stimmung gemacht und für Gleichbehandlung geworben. „Das tun wir ebenso lautstark, wenn es um die gleichmäßige Anerkennung von beruflicher und akademischer Bildung geht“, sagte der Kammerpräsident.

Im Herbst werden in Deutschland wieder die Weichen gestellt. Dann wählen die Bürger einen neuen Bundestag. „Die Themen, die eine kommende Regierung und das gewählte Parlament anpacken müssen, sind gewaltig: Coronavirus, Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, Mobilität, Fachkräftemangel – das Handwerk hat hier klare Vorstellungen und formuliert diese vor der Wahl eindeutig“, versicherte Herwartz.

Der Kammerpräsident betonte, dass es weiterhin auf ein qualitativ gutes, standfestes Handwerk ankomme. Dafür sollten Vollversammlung, Interessenvertreter, Betriebsinhaber und Beschäftigte alles tun.

Kategorien
Top-Themen

Die Junior Uni Daun kann gebaut werden – Baugenehmigung liegt vor

Daun – LEPPER Stiftung dankt allen Beteiligten. Hervorragende Zusammenarbeit – Hand in Hand für die Zukunft­. Eine großartige Unterstützung erfuhr das Projekt Junior Uni Daun durch den Stadtbürgermeister Friedhelm Marder, der bei allen Planungen rund um die Änderung des Bebauungsplans aktiv war und stets zuverlässiger Ansprechpartner für die LEPPER Stiftung war, wenn es um die Abstimmung mit Behörden und Verwaltungen ging. Besonderen Dank gilt auch Herrn Norbert Saxler von der Bauabteilung der Verbandsgemeinde Daun, der das Projekt Junior Uni Daun bei der Bebauungsplanänderung tatkräftig unterstütze.

Die schnelle und reibungslose Erteilung der Baugenehmigung ist der Überzeugungskraft des Projektes sowie der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken. Von rechts: Friedhelm Marder (Bürgermeister der Stadt Daun), Norbert Saxler (Bauabteilung Verbandsgemeinde Daun), Mario Wellenberg (Leiter Bauaufsicht, Kreisverwaltung Vulkaneifel), Klaus Zimmermann (Ingenieurbüro ISU, Bitburg), Doris G. Lepper (Vorstandsvorsitzende der LEPPER Stiftung) und Peter Lepper (Kuratoriumsvorsitzender der LEPPER Stiftung und Geschäfsführer Techniropa Holding, TechniSat und TPS). Foto: Peter Doeppes

Mit großem Engagement stand auch Mario Wellenberg, Leiter Bauaufsicht bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel, der LEPPER Stiftung zur Seite und wirkte ausschlaggebend bei der Bearbeitung des Bauantrags und der Ausstellung der Baugenehmigung mit. Nicht zuletzt ist das großartige und schnelle Voranschreiten des Projekts Junior Uni Daun auch Klaus Zimmermann, Inhaber des Ingenieurbüros ISU in Bitburg, zu verdanken, der den neuen Bebauungsplan im Auftrag der LEPPER Stiftung erstellte.

Junior Uni Daun findet überall Zuspruch

Die schnelle und reibungslose Erteilung der Baugenehmigung zeigt, wie sehr alle hinter diesem großartigen Projekt stehen. Ein Rückhalt, den die LEPPER Stiftung nicht nur bei offiziellen Vertretern der Stadt Daun und der Kreisverwaltung Vulkaneifel erfahren hat. Die LEPPER Stiftung bedankt sich für den Zuspruch auch bei allen Anwohnern und zukünftigen Nachbarn der Junior Uni Daun, da es nach Bekanntmachung der Baupläne bei der Stadtverwaltung keinerlei Einwände gab. Denn das Projekt wird das bisherige graue Fabrikgelände in einen attraktiven und belebten Ort verwandeln, dessen Park- und Grünanlagen mit Kinderplatz auch von den Anwohnern genutzt werden können.

Junior Uni Daun wird ein außerschulischer Lern- und Erlebnisort

An der Junior Uni selbst sollen Kinder und Jugendliche zwischen vier und zwanzig Jahren – ohne Notendruck und unabhängig von Sozial- und Bildungshintergrund – vor allem in den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT), aber auch in den Gebieten Kunst und Kultur (Musik, Tanz, Theater) lernen und forschen können.

Kategorien
Top-Themen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute nach dem Bund-Länder-Gespräch

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigte sich nach der Bund-Länder-Schalte mit der Bundeskanzlerin vorsichtig optimistisch, dass der Impffortschritt weiter Fahrt aufnehmen wird. „Unsere Inzidenzen sind in den vergangenen Tagen signifikant gesunken. Das ist ein schöner Erfolg der Bürger und Bürgerinnen, die sich vorbildlich an die Corona-Maßnahmen gehalten haben. Dazu kommen viele Tests und ein zügiger Fortschritt beim Impfen. Wir in Rheinland-Pfalz wollen allen Impfwilligen ein möglichst zeitnahes Angebot machen. Der begrenzende Faktor ist allerdings nach wie vor der Mangel an Impfstoff. Auf Dauer werden wir die Pandemie nur besiegen können, wenn uns genügend Impfstoff zur Verfügung steht“, so die Ministerpräsidentin. Im Juni ist mit einer deutlichen Steigerung der Impfstofflieferungen zu rechnen. Nach ca. 891.000 Impfstoffdosen aller Hersteller im Mai wird für den Juni eine Gesamtzahl von ca. 1.550.000 Dosen für Rheinland-Pfalz erwartet. Dies ist eine Steigerung um fast 75 Prozent im Vergleich zum Mai.

Schulen auch ohne Impfungen ein sicherer Ort

„Die wichtigste Nachricht ist für mich, dass die Bund-Länder-Runde festgestellt hat, dass ein sicherer Schulbetrieb gewährleistet ist, unabhängig davon, wie viele Schüler und Schülerinnen ein Impfangebot wahrnehmen“, so die Ministerpräsidentin. „Darin waren sich Bund und Länder mit dem Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Professor Thomas Mertens, einig. Die guten Hygiene-Konzepte in den Schulen in Kombination mit den Impfungen von Lehrern und Lehrerinnen machen die Schulen nach wie vor zu einem sicheren Ort“, sagte die Ministerpräsidentin.

Impfung von Kindern und Jugendlichen

Zur Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren sei eine Entscheidung der EMA hinsichtlich der Zulassung in den nächsten Tagen zu erwarten, damit sei dann auch eine Impfung dieser Altersgruppe möglich. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) werde zu dieser Altersgruppe eine Empfehlung vorlegen. Damit könnten sich Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren voraussichtlich ab dem Ende der Priorisierung zum 7. Juni 2021 um einen Impftermin insbesondere bei niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen bemühen. Aufgrund des nach wie vor nur begrenzt verfügbaren Impfstoffes bedeute dies allerdings nicht, dass bereits kurzfristig für diese Gruppe Termine verfügbar seien. In jedem Fall müssten natürlich zunächst die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder geimpft werden sollen. Rheinland-Pfalz bereite sich derzeit auf die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen in die Impfkampagne vor. Eine wichtige Säule seien dabei die Haus-, Kinder- und Jugendärzte, die die Kinder oftmals über Jahre kennen und die entsprechende Expertise mitbringen. Inwieweit die Impfzentren zusätzlich einbezogen werden, müsse nach Vorliegen der STIKO-Empfehlung geprüft werden.

Sommerreisen

Weiterhin bestand Einigkeit, dass Urlaub in Deutschland aufgrund der weitgehenden Gleichstellung von negativen Tests auch für Ungeimpfte ohne Weiteres möglich sei. Darüber hinaus habe die Bundeskanzlerin darauf hingewiesen, dass viele Staaten der EU beabsichtigen, ebenso zu verfahren, so die Ministerpräsidentin.

Digitaler Impfnachweis

Auch der internationale Beleg für die vollständige Impfung war Thema der Bund-Länder-Beratungen. Die Runde sei sich einig gewesen, dass an einer einheitlichen, digitalen Lösung kein Weg vorbeiführe. In diesem Zusammenhang seien organisatorische Fragen genauso besprochen worden wie EU-Vorgaben und mögliche Auswirkungen auf das Umsetzungstempo. „Wir waren uns alle einig, dass wir mit dem digitalen Impfnachweis einen unbürokratischen und gleichzeitig fälschungssicheren Weg gehen müssen. Er soll eine echte Erleichterung nach der Pandemie für all jene mit sich bringen, die bereit waren, auch mit der Impfung sich und andere zu schützen. Einen Flickenteppich bei der Anerkennung des Impfstatus darf es weder bundes- noch weltweit geben“, betonte die Ministerpräsidentin.

Perspektivplan/Weiteres Vorgehen in Rheinland-Pfalz

„Vor einigen Wochen haben wir einen Perspektivplan in drei Öffnungsschritten vorgelegt. Wir waren mutig, aber nicht übermütig. Und die Entwicklung der Infektionen zeigt, dass wir genau richtig gehandelt haben. Deshalb können wir nächste Woche konsequent den nächsten Öffnungsschritt gehen“, so die Ministerpräsidentin. „Die genauen Details werden wir am kommenden Dienstag im Ministerrat beraten. Da wir aber in den letzten Tagen eine deutlich bessere Entwicklung hatten, als zu erwarten war, können wir den nächsten Schritt auch etwas umfangreicher gestalten, als bisher angekündigt.“

Die Ministerpräsidentin beabsichtigt vor diesem Hintergrund, dem Ministerrat für Regionen, in denen die Bundesnotbremse nicht gilt, mit einer Geltung ab kommendem Mittwoch vorzuschlagen:

  1. Kontaktbeschränkung lockern auf einheitlich 5 Personen unabhängig von der Anzahl der Haushalte. Kinder bis 14 zählen weiterhin nicht mit.
  2. Keine Testpflicht mehr beim Besuch der Außengastronomie bei möglichst umfassender digitaler Kontaktnachverfolgung
  3. Öffnung von Innengastronomie und Kulturveranstaltungen im Innenbereich mit bis zu 100 Personen sowie Kulturveranstaltungen im Außenbereich mit größerer Personenzahl und Öffnung der Freibäder

„Rheinland-Pfalz hat sehr erfolgreich auf zwei Säulen gesetzt, um schnell und flächendeckend impfen zu können: Zum einen bleiben die weiterhin notwendigen Impfzentren bestehen, zum anderen stehen die sehr engagierten, niedergelassenen Ärzte bereit, um im großen Stil zu impfen. Mit dem Start der Impfungen durch Betriebsärzte und -ärztinnen ab dem 7. Juni können wir weiter Fahrt aufnehmen. Trotz der Rückschläge bei der Impfkampagne haben wir gezeigt: Wir bleiben stärker als das Virus“, betonte die Ministerpräsidentin.

Kategorien
Top-Themen

Baugenehmigung erteilt – Junior Uni Daun kann gebaut werden

Daun – Dank einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen der LEPPER Sti­fung und den projektbeteiligten Verwaltungen und Ingenieurbüros steht dem Bauprojekt Junior Uni Daun nichts mehr im Wege. Landrätin Julia Gieseking überreichte persönlich die Baugenehmigung bei ihrem Antrittsbesuch am 21. Mai bei der LEPPER Stiftung.

Sie betonte dabei nochmal die außergewöhnliche Bedeutung des Projekts für die Region. Die Junior Uni Daun überzeugt nicht nur Landrätin Gieseking. Ohne Ausnahme setzten sich von Anfang an Repräsentanten der Kreis-, Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltung sowie die verantwortlichen Behörden für dieses Projekt ein. Denn das siebenstöckige, farbenfrohe Gebäude soll nicht nur die Junior Uni Daun, sondern auch eine Hochschule beheimaten. So trägt das Projekt langfristig und nachhaltig zur Unterstützung der Unternehmen vor Ort im Fachkräftewettbewerb bei und wirkt positiv auf den Erhalt und die Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft und Lebensqualität ein.

Kategorien
Top-Themen

#WirInMechernich – Stadt Mechernich wird ab 1. Juni „zwitschern“, bloggen und posten

Mechernich – Zurzeit stehen in Mechernich „Alltagshelden“ vor der Kamera. Mit den Dreharbeiten hält ein Hauch von Hollywood Einzug. Lea Schulze, Rettungssanitäterin und Mitarbeiterin der ersten Stunde im DRK-Corona-Testzentrum am Drive-In, geht konzentriert ihrer Arbeit nach.

Auch der stellvertretende Bauhofleiter Alexander Schröder (r.) ist einer der Protagonisten in den Videoclips. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die beiden Filmemacher Daniel Schnichels und Daniel Willems haben den Fokus auf sie und andere gerichtet, die in dieser Pandemie Tag für Tag ihre Frau und ihren Mann stehen. Die Filmleute sind dabei, kleine und große Mechernicher Momente einzufangen, um sie als Videos für Stadt und Bürger auf Youtube zu bringen.

Mit der Kamera wurden Mechernicher Momente und Menschen festgehalten, hier: Alltagsheldin Lea Schulze im Corona-Testzentrum am Drive-In. Die ersten Aufnahmen werden ab dem 1. Juni auf dem Youtube-Kanal der Stadt zu sehen sein. Gleichzeitig geht die Stadt auch bei Instagram, Twitter und Facebook, an den Start, um Bürger auch auf Social-Media-Kanälen transparent zu informieren. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Eine ganze Serie soll aus den verschiedenen Filmsets und Themen entstehen, spotlichtartig zeigen, was Mechernich ausmacht, einfach die besonderen und liebenswerten Qualitäten der Region, die Menschen, die füreinander da sind, die Lebensqualität inmitten der Natur und auch das ausgeprägte Heimatgefühl.

Ein Eyecatcher mit Wiedererkennungswert: Das Foto vom Mechernicher Rathaus wird die Social-Media-Kanäle zieren. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die Videoclips sind Komponenten einer Informations-Offensive, die in Zusammenarbeit mit dem Weiss-Verlag aus Monschau und der in Bleibuir beheimateten Agentur ProfiPress entstanden sind. Die Komponenten werden gesammelt am 1. Juni an den Start gehen.

Ein Meilenstein: Dann wird die Stadt nicht nur mit der eigenen Webseite und dem Mechernicher Bürgerbrief, sondern auch auf Twitter, Instagram und Facebook vertreten sein und dort zukünftig kräftig für Bürger und Welt „zwitschern“, bloggen und posten. Die Videobeiträge können parallel auf dem Youtube-Kanal der Stadt abgerufen werden. Reinschauen lohnt, denn regelmäßig wird es in den kommenden Wochen neue Clips und Informationen geben.

Noch offensiver, noch transparenter

„Wir möchten mit den von uns neu beschrittenen Wegen auf den Social-Media-Kanälen noch offensiver und transparenter informieren. Und damit alle Mechernicher aktiv ansprechen, aber vor allem auch junge Menschen mit ins Boot nehmen“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Die im Bürgerbrief bereitgestellten QR-Codes erleichtern den Zugang und leiten Interessierte mit dem Startschuss am 1. Juni auf direktem Weg zum jeweiligen „Kanal“. „Man kann sie aber natürlich jetzt schon vorbereitend auf das Handy laden“, erklärt Ralf Claßen, Dezernent der Stadt.

Aus allen Filmdrehs werden mehrere, etwa zwei-minütige Videos geschnitten, die Impressionen oder auch Erzählenswertes liefern. Fahrrad- und Wandertouren sollen zeigen wie lebens- und liebenswert die Region ist. Mit „Wie funktioniert Politik?“ will man fürs engagierte Mitmachen und Gestalten gewinnen, allerlei Wissenswertes soll es speziell für Neubürger geben, aber auch die Aspekte Arbeitsplätze und Wirtschaft werden ins Blickfeld gebracht, ebenso Eifeler Traditionen und Geschichten, vom Ehrenamt bis zur Einkaufsstadt.

Auf dem Youtube-Kanal der Stadt und unter www.mechernich.de ist über einen „Film“-Button auf der Startseite außerdem vorab ein neues „Herzlich-willkommen“-Video über Mechernich abrufbar.

Wenn Bürger in ihren Instagram-Storys mit #WirInMechernich Bilder posten, kann die Stadt diese re-posten, so sammeln sich stetig neue und schöne Eindrücke zur Heimat und es wird ein reicher Fundus für alle. „Jeder kann also seinen kleinen Teil zur Seite beitragen, wenn er möchte“, wirbt Thomas Hambach als Erster Beigeordneter für die Idee.

Kategorien
Top-Themen

Statement von Stolbergs Bürgermeister Patrick Haas zum Übergangs-Wohnheim Kelmesberg

Stolberg – „Liebe Stolbergerinnen und Stolberger, das Übergangswohnheim Kelmesberg wird endlich neu gebaut. Nachdem die Thematik über viele Jahre immer wieder verschoben wurde, bin ich nun stolz und sehr glücklich, dass wir in Kürze einen Neubau realisieren werden, der den Bewohner*innen eine spürbare soziale und bauliche Verbesserung der aktuellen Situation bringen wird. Ganze 16 Beschlüsse haben wir in meiner Amtszeit im Rat und den zuständigen Ausschüssen gefasst, damit wir den Neubau nun endlich realisieren können.

Trotzdem ist dann gestern das Portal „Mein Stolberg“, betrieben von Pascal van den Berghe, der für die AfD in den Stadtrat gewählt wurde, noch auf den derzeit rollenden medialen Zug aufgesprungen, um auch für sich und seine Partei noch Aufmerksamkeit zu generieren. Dazu nutzt er eine interne Mail, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurde und nichts mit dem zu tun hat, was dort suggeriert wird. Die unmittelbare Folge dieses derzeitigen Sensationsjournalismus zu diesem Thema ist, dass ich inzwischen Drohungen aller Art und Form erhalte.

Ich möchte nochmals betonen, dass der Umbau des Kelmesberges für mich ein Herzensthema ist, für das ich angesichts der Kosten nicht nur Applaus erhalte. Trotzdem halte ich es für wichtig, die bauliche Substanz und die soziale Betreuung der Menschen vor Ort zu verbessern. Wie schon zu Beginn meiner Amtszeit 2019 gibt es dazu auch diesmal Informationsveranstatungen für Anwohner*innen und Bewohner*innen, die wir erst einmal ohne Beteiligung der Presse veranstalten, um zu verhindern, dass diese beispielsweise von oben beschriebenen Menschen mit entsprechendem Gedankengut für Stimmungsmache genutzt werden. Deswegen informieren wir auch aktuell zuerst die Anwohner*innen und die Bewohner*innen, also die unmittelbar Betroffenen, bevor wir die Presse informieren. Dieses Vorgehen halte ich für absolut richtig.

Liebe Stolbergerinnen und Stolberger, ich bin dafür bekannt, dass ich mich gerne Diskussionen stelle, auch den unangenehmen. Die aufgeheizte Art und Weise, wie nun hier aber diskutiert wird, ist nicht akzeptabel, auch nicht für die Bewohner*innen und Anwohner*innen, auf deren Rücken diese Diskussion letztendlich ausgetragen wird. Diese Art und Weise wäre schon inakzeptabel, wenn mich die Zustände auf dem Kelmesberg nicht interessieren würden und ich nichts tun würde, sie sind aber erst recht vollkommen unverständlich, weil ich mich von Beginn meiner Amtszeit an für den Neubau eingesetzt habe und diesen nun umsetzen werde.

Ich hoffe sehr, dass wir hier im Sinne der Bewohner*innen des Kelmesberges zu einer gebotenen Sachlichkeit zurückfinden.

Herzliche Grüße
Ihr/Euer
Patrick Haas“

Kategorien
Top-Themen

RLP Innenminister Lewentz: Trotz Lockerungen nicht leichtsinnig werden

Region/Mainz – Die regionalen Polizeipräsidien werden auch während des anstehenden Pfingstwochenendes in enger Abstimmung mit den kommunalen Vollzugdiensten die Einhaltung der seit diesem Freitag geltenden Corona-Verordnung kontrollieren.

„Verständlicherweise sehen wir uns alle nach mehr Normalität. Sinkende Inzidenzwerte und die neuen Lockerungen dürfen aber nicht dazu führen, dass wir leichtsinnig werden“, appellierte Innenminister Roger Lewentz. Schwerpunkte der Corona-Kontrollen bildeten die Einhaltung der Abstandsregelungen und der Maskenpflicht.

Zudem wird die Polizei am Wochenende bei den angemeldeten Demonstrationen, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt eingesetzt sein. Dabei werden die Polizeipräsidien durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Kategorien
Top-Themen

Rheinland-Pfalz tritt heute in zweite Stufe des Perspektivplans ein

Region/Mainz – Heute tritt die 21. Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft. Mit ihr sind weitere vorsichtige Schritte aus den pandemiebedingten Beschränkungen möglich. „Gemeinsam haben die Menschen im Land viel erreicht. Die Infektionszahlen sinken weiter. Gleichzeitig steigt die Zahl der geimpften Menschen im Land. Das macht Mut und Hoffnung und ermöglicht uns, die zweite Stufe des Perspektivplans Rheinland-Pfalz zu aktivieren und weitere vorsichtige Öffnungsschritte zu wagen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Land gehe umsichtig und zielstrebig mit großen Schritten einem positiven Sommer entgegen. „Die warmen Temperaturen treiben die Menschen nach draußen. Wir werden daher im Bereich des Sports und der Freizeitgestaltung einige Beschränkungen im Freien lockern“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

„Der positive Trend der letzten Wochen verfestigt sich. Dies gilt es auszubauen und gleichzeitig nicht leichtsinnig zu werden. Das Bedürfnis nach Normalität ist bei uns allen enorm. In der aktuellen Lage mit sinkenden Inzidenz- und steigenden Impfzahlen dürfen wir auch berechtigt optimistisch auf die kommenden Wochen blicken. Dennoch lassen wir Vorsicht walten, um das Erreichte nicht leichtfertig zu verspielen“, betonte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Trotz der guten Entwicklung blieben daher die Grundregeln wie Maskentragen, Abstand halten, Hygienevorschriften beachten und regelmäßiges Testen die Kernstrategie gegen die Corona-Pandemie. Auch die Kontaktbeschränkungen von maximal fünf Personen aus zwei Hausständen blieben zunächst bestehen.

Mit der neuen Verordnung treten folgende Änderungen in Kraft:

Bei einer Inzidenz unter 100:

Kultur im Freien mit maximal 100 Zuschauern auch beim Sport auf festen Plätzen sind wieder möglich. Ein vorangegangener negativer Test ist Pflicht. Die Maskenpflicht am Platz entfällt, da zwischen den Plätzen ausreichend Abstand gehalten werden muss.

Kontaktloser Gruppensport außen ist unter Aufsicht einer Trainerin oder eines Trainers mit maximal fünf Personen aus maximal fünf Haushalten wieder möglich.

Das Verbot vom Konsum alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit entfällt.

Bei einer Inzidenz unter 50:

Kulturelle und gastronomische Angebote in Innenräumen können mit entsprechendem Testkonzept und festen Plätzen wieder wahrgenommen werden.

Angebote auf Ausflugsschiffen sind grundsätzlich analog zu den Regelungen in der Gastronomie wieder möglich. Dabei ist die aktuelle Inzidenz „Unter 100“ oder „Unter 50“ entscheidend.

Darüber hinaus wurde die 21. Corona-Bekämpfungsverordnung an die neue Version der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes angepasst, die dieser am 13. Mai 2021 erlassen hat. Neben den Ausnahmen für symptomlose geimpfte und symptomlose genesene Personen gibt es nur kleinere Anpassungen: Beispielweise können sich Einreisende aus einfachen Risikogebieten sofort „freitesten“ lassen und nicht erst nach fünf Tagen. Zudem müssen sich Kinder bis zum sechsten Geburtstag nicht auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen.

Sollte sich der positive Trend wie bisher fortsetzen, so ist ab dem 2. Juni eine dritte Stufe des Perspektivplans Rheinland-Pfalz vorgesehen, die weitere Erleichterungen im Bereich des Tourismus, der Freizeit, des Sports und der Kultur vorsieht

Kategorien
Top-Themen

Öffnungs-Perspektiven auch für Kirmes, Volksfeste und Markt-Veranstaltungen in NRW

Region/Düsseldorf – Minister Pinkwart und Minister Laumann: Mit Hygienekonzept könnten im Spätsommer erste regionale Feste unter freiem Himmel stattfinden. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit:

Sinkende Infektions- und steigende Impfzahlen schaffen in vielen Bereichen Öffnungsperspektiven. Setzt sich diese positive Entwicklung stabil fort, sind auch weitere Lockerungen für den späten Sommer oder Herbst möglich. Über mittel- bis langfristige Öffnungsperspektiven für Betreiber von Volksfesten, Kirmes- und Marktveranstaltungen tauschten sich Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in Nordrhein-Westfalen, aus.

Minister Pinkwart: „Auch für traditionelle, regionale Veranstaltungen mit begrenztem Teilnehmerkreis und familienorientiertem Charakter unter freiem Himmel muss es mit einem entsprechenden Hygienekonzept Öffnungsperspektiven geben. Diese Veranstaltungen, die ein wichtiges Kulturgut dieses Landes sind, sind anders zu bewerten als Großveranstaltungen mit internationalem Publikum, die oftmals weitgehend in geschlossenen Großzelten stattfinden. Bei einem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für traditionelle, regionale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer. Vorausgesetzt, es liegt ein Hygienekonzept vor. Veranstalter sollten ihre Planungen nicht zu früh abbrechen.“

Minister Laumann: „Ich wünsche mir sehr, dass unsere beliebten traditionellen Feste in den Regionen Nordrhein-Westfalens so schnell wie möglich wieder stattfinden können. Wir werden alles daransetzen, insbesondere durch einen weiterhin guten Fortschritt beim Impfen der Bürgerinnen und Bürger, dass diese Veranstaltungen so bald wie möglich wieder besucht werden können. Und hier sind wir bereits auf einem sehr guten Weg. Ich verstehe, dass Veranstalter eine Planungsperspektive benötigen. Hier sind in der Vergangenheit gute Hygienekonzepte entwickelt worden. Bei einem nachhaltig stabilen und niedrigen Infektionsgeschehen und einem erheblichen Impfortschritt können solche umfassenden Konzepte berücksichtigt werden. Die temporären Freizeitparks aus dem vergangen Jahr stellen dabei ein gutes Beispiel dar, wie bei begrenzter Besucherzahl und entsprechendem Hygienekonzept das Infektionsrisiko minimiert werden kann.“

Albert Ritter: „Schausteller brauchen keine langfristigen Vorlaufzeiten und sind auch bereit, eventuelle Mietverträge mit kurzfristigen Auflösungsklauseln zu akzeptieren – wenn sie endlich eine Perspektive bekommen. Wir verfügen bereits über Hygieneschutz-Konzepte aus dem Jahr 2020, als sogenannte temporäre Freizeitparks veranstaltet werden konnten, bei denen ein Infektionsgeschehen nicht nachgewiesen wurde.“

Kategorien
Top-Themen

Sicher versorgt und medizinisch behandelt

Region/Mayen-Koblenz -Maximalversorger appelliert an die Bevölkerung, Krankheitssymptome ernst zu nehmen. Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gewährleistet allen Patienten – auch in Zeiten der Corona-Pandemie – ein höchstmögliches Maß an Sicherheit. „Standardmäßige Corona-PCR-Testungen aller Patienten kurz vor der Aufnahme oder bei der Aufnahme, schnellere PCR-Tests (PCR-Schnelltests) bei Notfallpatienten sowie Verlaufs-Tests während des stationären Aufenthaltes werden ergänzt durch regelmäßige Testungen der gesamten Belegschaft und reduzieren zusammen mit unserem klinikinternen Hygienekonzept das Infektionsrisiko auf ein Minimum“, berichtet Dr. Markus Kirsch, Infektiologe und Ärztlicher Leiter der Stabsabteilung für Krankenhaushygiene, Infektionsprävention und Infektiologie.

Weshalb er das betont? Aktuell verunsichert die Corona-Pandemie viele Patienten: Können sie sich trotz Corona in der Klinik sicher fühlen oder müssen sie eine Ansteckung befürchten? Bergen die neu entdeckten Virusvarianten eine besondere Gefahr? Viele Patienten fragen sich, ob sie sich jetzt operieren lassen sollen oder lieber die Schmerzen mit starken Schmerzmitteln weiter ertragen. Die nun mehr ein Jahr andauernde Corona-Pandemie hat viele aufschiebbare Operationen mittlerweile zu dringlichen Eingriffen werden lassen.

„Wir sehen viele Patienten zu spät. Ihre Termine haben Sie aus Sorge vor dem Coronavirus verschoben. Das ist besonders problematisch, wenn es sich um einen Notfall oder eine dringend zu behandelnde Erkrankung handelt. Wir können also nur appellieren, sich mit Beschwerden oder Krankheitssymptomen unbedingt in ärztliche Behandlung und bei notwendiger Krankenhausbehandlung ohne Umwege zu uns zu begeben. Wir möchten den Menschen unabhängig von der Entwicklung der Pandemie durch die bestmögliche Behandlung eine Aussicht auf Heilung geben“, sagt Prof. Dr. Bernd Markus, Ärztlicher Direktor des Kemperhofs, einem der fünf Standorte des GK-Mittelrhein.

Das Corona-Sicherheitskonzept orientiert sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie den Vorgaben der Bundes- und der Landesverordnungen. Es wird fortlaufend aktualisiert und angepasst.

Schutzmaßnahmen für Patienten und Mitarbeiter im Überblick:

  • Es gilt die strikte Einhaltung der AHA-Regeln in allen Bereichen des Klinikums
  • Bis auf Weiteres gilt Besuchsverbot, um externe Kontakte und somit die Einschleppung von Infektionsquellen einzudämmen. Ausnahmen werden transparent auf der Internetseite www.gk.de kommuniziert.
  • Durch eine Optimierung der Terminvergabe ist die Anzahl der Personen in den Wartebereichen reduziert
  • Alle Patienten müssen bei der Aufnahme einen Covid-19-Risikofragebogen ausfüllen
  • Alle Patienten erhalten vor oder bei Aufnahme einen Covid-Abstrich (PCR-Test), der als sicherste diagnostische Maßnahme gilt („Goldstandard“)
  • Seit Anfang Januar werden Impfkampagnen für unsere Mitarbeiter durchgeführt, so dass nahezu alle in der Patientenversorgung Tätigen inzwischen vollständig geimpft werden konnten.
  • Darüber hinaus werden regelmäßige Testungen der Mitarbeiter durchgeführt.