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Porsche-Doppelsieg beim 24h-Qualirennen auf dem Nürburgring

Nürburg – Waschechte Eifeler Lokalmatadore sind die Sieger des ADAC 24h-Qualirennens. Nach sechs Rennstunden und 41 Runden konnten sich zwei von Frikadelli-Racing (Barweiler) eingesetzte Porsche 911 GT3 R durchsetzen: Patrick Pilet (FRA), Frederic Makowiecki (FRA), Maxime Martin (BEL) und Dennis Olsen (NOR) lagen am Ende eines spannenden Rennens vor ihren Teamkollegen Mathieu Jaminet (LUX), Nick Tandy (GBR), Earl Bamber (MYS) und Matt Campell (Stuttgart). Als Dritte wurden die Pole-Setter des ebenfalls nahe des Nürburgrings beheimateten Phoenix-Teams abgewinkt: Michele Beretta (ITA), Frank Stippler (Bad Münstereifel), Nicki Thiim (DEN) und Vincent Kolb (DEU) krönten mit ihrem Audi R8 LMS GT3 damit ein erfolgreiches Rennwochenende. Für die Teams war das Rennwochenende der letzten Kräftevergleich an dem Ort, wo vom 3. bis 6. Juni mit dem ADAC TOTAL 24h-Rennen der Höhepunkt der Nordschleifensaison auf dem Programm steht. Schon deshalb stand das Abwägen der Kräfteverhältnisse für sie ebenso im Fokus, wie der intensive Test unter Wettbewerbsbedingungen: Nach dieser letzten Gelegenheit bleibt den Teilnehmern nur noch, ihre Fahrzeuge bis in die letzte Radmutter perfekt vorzubereiten, um beim Nordschleifen-Klassiker um Sieg und Sekunden zu kämpfen. News und Informationen rund um diese Vorbereitungen, das Rennen und alle weiteren Rahmendaten gibt es auf der offiziellen Homepage.

ADAC TOTAL 24h Nürburgring Qualifikationsrennen 2021 Foto: Gruppe C Photography

„Wir fahren heute zum zweiten Mal in Folge einen Doppelsieg auf der Nordschleife ein“, jubelte Frikadelli-Schlussfahrer Maxime Martin nach dem Fallen der Zielflagge. „Das ist natürlich perfekt. An diesem Wochenende herrschten komplett andere äußere Bedingungen als bei den NLS-Rennen. Das war für die Vorbereitung für das ADAC TOTAL 24h-Rennen sehr wichtig. Wir sind ein sauberes Rennen gefahren und haben viel gelernt.“ Gerade die fehlerfreie Arbeit war dabei der Schlüssel zum Erfolg, denn die Teams lagen extrem dicht beieinander, quer durch das Starterfeld gab es bis zur letzten Rennminute verbissene Positionskämpfe. Dabei sammelten Fahrzeuge fast aller im Starterfeld vertretenen Hersteller Kilometer in der Spitzengruppe und zeigten, dass die Konkurrenten mit offenem Visier kämpfen. „Das war ein gelungener Prolog für das ADAC TOTAL 24h-Rennen“, fand auch Rennleiter Walter Hornung. „Die über 30 Fahrzeuge in den Topklassen haben hier tollen, ausgeglichenen Motorsport gezeigt und wieder einmal bewiesen, dass Langstreckenrennen auf der Nordschleife einfach etwas ganz Besonderes sind. Nun freuen wir uns auf den Saisonhöhepunkt im Juni mit sicher noch größerer Action im Kampf um den Gesamtsieg.”

Die Teams nutzten das ADAC 24h-Qualirennen vor allem auch, um ihre Setups zu optimieren und – dank des frühlingshaften Wetters – ihre Reifen auf die prognostizierten Temperaturen im Juni hin zu testen. „Die Temperaturen heute sind bislang die höchsten der Saison, und es ist wichtig für uns, diese Daten zu sammeln. Das ist im Hinblick auf die Reifenperformance beim 24h-Rennen entscheidend“, erklärte etwa Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk, der einen der BMW M6 GT3 im Team der Vorjahressieger von Rowe Racing pilotiert. Seine Einschätzung der Kräfteverhältnisse war nach dem Wochenende klar: „Es ist wahnsinnig eng – das haben wir schon in den letzten NLS-Rennen gesehen, und es bestätigt sich jetzt wieder.“ Ins gleiche Horn stößt Fahrerkollege Thomas Jäger, der im schnellsten Mercedes-AMG GT3 des Zeittrainings ins Volant griff: „Um die Stärken und Schwächen im Detail zu analysieren, wird man nach diesem Wochenende sicherlich die Daten noch genauer anschauen müssen. Aber man sieht schon, dass die Wettbewerber alle dicht beieinander liegen. Gerade wenn man die Autos im Pulk sieht, wird das sichtbar. Da waren die letzten Anpassungen der BoP nochmal ein guter Schritt.“ Ernst Moser, Teamchef des Phoenix-Audi #11, der von der Pole ins Rennen ging, weiß: „Wir sind sehr nahe am Ziel dessen, was die Reglementsexperten mit der BOP erreichen wollen. Porsche ist stark unterwegs – aber auch die fahren dem Rest des Feldes nicht einfach davon. Das ist, wie ich gerne Rennen fahre.“ Klar, dass die angesprochen Porsche-Teams hoch zufrieden waren: „Die Porsche sind derzeit gut aufgestellt“, freute sich Frikadelli-Teamchef Klaus Abelen und ergänzt: „Wir haben bisher die beste Arbeit gemacht.“ Das sehen andere Teamchefs ähnlich: „Im Moment sieht es so aus, dass Porsche ganz gut dabei ist“, bemerkte etwa Torsten Schubert, dessen BMW-Team in den bisherigen NLS-Rennen einen starken Eindruck hinterließ. „Das gilt aber auch für Audi und Mercedes. Ich denke, dass es zwischen den vier Marken spannend wird. Unser M6 funktioniert ja auch ordentlich.“

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Phoenix-Audi holt die vorläufige Pole-Position beim 24h-Qualirennen

Nürburg – Prolog zum ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Lokalmatadore trotz Schrecksekunde auf Position 1. Sechsstündiges Rennen heute mit umfangreichem Streaming-Angebot.

Beim ADAC 24h-Qualifikationsrennen hat ein Audi-Team am Samstagabend die vorläufige Spitzenposition übernommen: Beim ersten Qualifying für diesen Prolog zum ADAC TOTAL 24h-Rennen Anfang Juni konnten die Phoenix-Racing-Piloten Michele Beretta (Italien), Frank Stippler (Bad Münstereifel), Nicki Thiim (Österreich) und Vincent Kolb (Frankfurt) die schnellste Runde markieren. Sie lagen im Audi R8 LMS GT3 mit der Startnummer #11 in 8:14.887 Min. auf der 25,378 km langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife nur knappe 0,225 Sekunden vor Lamborghini Huracan GT3 Evo von Konrad Motorsport (#19).

Auf Platz 3 rangiert vor dem zweiten Qualifying am Sonntagmorgen (ab 8:30 Uhr) der Porsche GT3 von Rutronik Racing (#3). Wer das Geschehen am Nürburgring live verfolgen möchte, kann das 24h-Qualirennen über YouTube sowie über die offizielle Homepage verfolgen oder auf der Website den umfangreichen Service mit Livetiming und Rennticker genießen. Nach dem zweiten Qualifying am Sonntagvormittag geht es direkt ins Einzelzeitfahren um die Pole-Position. Das sechsstündige Rennen startet um 12:00 Uhr.

Hatten im Freien Training noch die beiden BMW M6 GT3 der 24h-Vorjahressieger von Rowe Racing in Front gelegen, meldeten die Lokalmatadore von Phoenix Racing im ersten Qualifying ihre Ambitionen an: Rund eine Stunde nach Beginn der Trainingssitzung fuhr der schnelle Däne Nicki Thiim die Tagesbestzeit. Das bis dahin führende Fahrerterzett von Konrad Motorsport behielt die zweite Position anschließend bis zum Ende des zweieinhalbstündigen Qualifyings. Die Erstplatzierten konnte anschließend auch ein Dreher von Michele Beretta nicht mehr schrecken, der auf einen Kerb gekommen war, aber ohne weitere Schäden die Fahrt wieder aufnehmen konnte. Nicki Thiim war nach dem Qualifying hoch zufrieden: „Es macht Spaß, hier zu fahren. Der Verkehr ist nicht so heftig, und so etwas wünscht man sich als GT3-Pilot. Aber es liegt noch ein langer Weg vor uns, denn wir haben noch ein paar Dinge auf dem Plan, die wir ausprobieren wollen. Morgen früh geht es weiter. Ich freue mich auch auf das Rennen, das für uns natürlich eine gute Vorbereitung auf das ADAC TOTAL 24h-Rennen ist.“ Tatsächlich besteht im sechsstündigen Schlagabtausch morgen zum letzten Mal die Möglichkeit für die 24h-Teams, die Kräfte zu messen. Bei über 30 Fahrzeugen in den siegfähigen Klassen wird das Geschehen von Teams und Nordschleifen-Experten mit Spannung erwartet. Entscheidend ist das Rennen zudem für den Kampf um die besten Startplätze beim 24h-Rennen, denn an diesem Wochenende werden zusätzliche Startplätze im Einzelzeitfahren beim Höhepunkt der Nordschleifen-Saison vergeben.

News und Stimmen

#1 Catsburg / Edwards / Eng / Yelloly (BMW M6 GT3)
19:27 Uhr: Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Der Motor hat bei diesen Verhältnissen ein bisschen mehr Leistung, das sieht man derzeit auch an den Topspeeds. Dafür hat man Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bringen, da es doch merklich abgekühlt hat. Mehr als wir gedacht haben. Das scheint anderen auch so zu gehen, da bei einigen die zweite Runde schneller ist als die erste. Im Moment herrscht auch unerwartet viel Verkehr, deswegen sind die Rundenzeiten nicht ganz so gefallen. Wir haben jetzt noch eine halbe Stunde gleich Bedingungen und dann wird es dunkler mit höherer Luftfeuchtigkeit. Dann wird nicht mehr viel passieren.“

#11 Beretta / Stippler / Thiim (Audi R8 LMS GT3)
19:57 Uhr: Nicki Thiim fährt die vorläufige Bestzeit: 8:14.274 Min.
20:27 Uhr: hatte im Bereich Posten 181 (Anfahrt Schwalbenschwanz) einen Unfall. Das Fahrzeug kann aber weiterfahren.
20:34 Uhr: Teamchef Ernst Moser: „Michele Beretta ist auf den Curb gekommen und hat sich gedreht. Wir machen jetzt einen Check, aber er ist nicht eingeschlagen. Da haben wir Glück gehabt.“

#14 Kohlhaas / Köhler / Jäger (Ferrari 488 GT3)
20:21 Uhr: Der racing one-Mannschaft wird die schnellste Runde gestrichen, weil sie in der Boxengasse zu schnell unterwegs war.

#20 Krohn / Klingmann / Dusseldorp (BMW M6 GT3)
19:06 Uhr: Der Schubert BMW hatte im Freien Training einen Unfall und musste in der Box repariert werden. Torsten Schubert: „Die beiden Achsen sind wieder dran und wir liegen in den letzten Zügen. Ich hoffe, dass wir nach der Vermessung wieder auf die Strecke können. Das wird etwa noch eine Stunde dauern und dann haben wir noch genug Zeit, um zu sehen, ob das Auto funktioniert.“
20:23 Uhr: Nach dem Unfall im Freien Training hat das Team lange am Auto gearbeitet und schickt Jens Klingmann mit dem BMW M6 GT3 auf eine erste Testrunde auf der Grand-Prix-Strecke.

#25 Farnbacher / Turner / Scheerbarth / Ellis (Mercedes AMG GT3)
19:47 Uhr: Der Mercedes ist mit der Steer-by-Wire Technologie „Space Drive“ Technologie ausgestattet. Dominik Farnbacher dazu: „Das ist eine neue Erfahrung für uns alle. Das System gibt es schon langer, aber wir fahren es jetzt zum ersten Mal in einem GT3-Auto. Es wirkt sehr zuverlässig und läuft bisher problemlos. Wir nehmen derzeit noch die Feinjustierung vor und haben auch ein paar Kleinigkeiten gefunden, die man noch verbessern kann. Man merkt auch so gut wie keinen Unterschied zum etablierten System. Das Auto fährt sich echt klasse.“

#35 Simoncini / Barbaro / Carobbio / Vicenzi (Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio)
19:53 Uhr: Technischer Defekt im Bereich Posten 119 (Breidscheid)

#78 Kasperlik / Möller-Madsen / Fetzer / Trefz (Porsche Cayman GT4)
19:35 Uhr: In der SP10 (GT4) Klasse liegt der Porsche Cayman GT4 von Allied-Racing mit nur 0,250 Sekunden vor dem Hofor Racing by Bonk Motorsport BMW M4 GT4

#110 Sandtler / Siljehaug / Janits / Bergmeier (KTM X-BOW GT4)
19:55 Uhr: Unfall im Bereich Posten 183 (Schwalbenschwanz) – das Auto kann aber weiterfahren.

#161 Füting / Robertz / Noiret / Bieniek (Opel Astra OPC)
20:18 Uhr: Auch das V2T-Teammuss sich mit der Streichung der schnellsten gefahrenen Runde abfinden, nachdem es in der Boxengasse mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war.

#301 Wallenwein / Deuster / Rosen (Porsche Cayman GT4 718 CS)
19:53 Uhr: Die schnellste gefahrene Runde des Teams wird wegen Missachtung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse gestrichen.

#704 Mutsch / Fernandez-Laser / Mailleux / Westbrook (SCG SCG004c)
19:52 Uhr: Renningenieur Dario Pergolini: „Wir haben Ölverlust am Getriebe und müssen jetzt den Grund herausfinden. Wir haben wegen eines anderen Problems schon mal das Getriebe getauscht. Jetzt wird es langsam eng mit den Teilen, aber ich denke, wir schaffen das. Wir setzen alles daran, in dieser Session nochmal rauszufahren.

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Generalprobe zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring – Livestream auf YouToube am 09. Mai

Nürburg – Los geht es heute vormittag 08. Mai. Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen hat für die Teams zwei wichtige Eigenschaften: Zum einen bietet es reichlich Fahrzeit auf der längsten, schwierigsten und schönsten Rennstrecke der Welt. Zum zweiten werden hier zusätzliche begehrte Plätze für das Top-Qualifying vergeben, dem Einzelzeitfahren, bei dem sich beim 24h-Rennen die schnellsten Teams um die Startplätze in den ersten Reihen balgen. Entsprechend wichtig ist es gerade für die Top-Teams.

Patrick Pilet, der im vergangenen NLS-Renen als Zweitplatzierter auf das Podium kletterte, sagt: „Unser Ziel ist es, beim 24h-Rennen zu 100 Prozent aussortiert zu sein. Nächstes Wochenende geht’s mit dem Qualifikationsrennen bereits weiter, das hierfür sehr entscheidend sein wird. Ich freue mich schon jetzt unheimlich darauf.“ Los geht es heute vormittag: Während auf der Nordschleife die Gleichmäßigkeitsprüfung „Schloß Augustusburg Brühl“ läuft, haben die 24h-Teams ab 9:00 Uhr zwei Stunden lang die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf dem Grand-Prix-Kurs beim Warm-up zu testen.

Das 90-minütige Freie Training (ab 12:15 Uhr) geht dann über die Gesamtstrecke. Nach der Leistungsprüfung der RCN um den „Preis der Schloßstadt Brühl“ geht es dann ab 18:45 Uhr ins Abendtraining: 150 Minuten fahren die Teams dann – wie im Juni auch beim 24h-Rennen – bis in die Dämmerung hinein. Am Sonntag gibt es – dann durchgängig begleitet von einem Livestream auf der Homepage und via YouTube – ab 8:30 Uhr das zweite Qualifying. Die bestmögliche Simulation der Abläufe beim ADAC TOTAL 24h-Rennen wird dann mit dem Top-30-Qualifing ab 10:30 Uhr fortgesetzt. Start zum sechsstündigen Rennen ist um 12:00 Uhr am Sonntag.

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Klassiker auf dem Vulkan – Kein Konzert mit „Brings“ in 2021

Daun – Das für Samstag, 26. Juni 2021 geplante Konzert mit der kölschen Band „Brings“ am Gemündener Maar kann aufgrund der aktuellen Situation leider nicht stattfinden; als Ersatztermin konnte Sonntag, 26. Juni 2022 um 20.30 Uhr ebenfalls am Gemündener Maar gefunden werden.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit; wer den Ersatztermin nicht wahrnehmen kann, hat die Möglichkeit, die Originaltickets im FORUM DAUN zurückzugeben und bekommt den vollen Ticketpreis erstattet.

Bei Fragen steht Ihnen das Team von Klassiker auf dem Vulkan unter der Telefonnummer 06592 951311 oder 951313 sowie per Mail unter info@klassikeraufdemvulkan.de gerne zur Verfügung.

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Haupt Racing Team bereit für die Generalprobe zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Meuspath/Nürburgring – Es ist der letzte große Test vor dem legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (3.-6. Juni): Mit dem sechsstündigen Qualifikationsrennen (8.-9. Mai) hat HRT an diesem Wochenende die letzte Möglichkeit, weitere wichtige Testkilometer auf der Nordschleife zu sammeln und sich optimal auf die 49. Auflage des Langstreckenklassikers vorzubereiten. An den Start geht das Team aus Meuspath mit zwei topbesetzten Fahrzeugen, die beide – analog zum 24-Stunden-Rennen – unter der offiziellen Nennung „Mercedes-AMG Team HRT“ antreten werden.

Der Mercedes-AMG GT3 #4 im blau-gelben Bilstein-Komplettdesign wird von Patrick Assenheimer, Adam Christodoulou und Manuel Metzger pilotiert. Team-Besitzer Hubert Haupt, Nico Bastian und Patrick Assenheimer als Doppelstarter teilen sich das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 #6. Das Fahrzeug wird die Logos von milon und five tragen. Beide Unternehmen gehören zur milongroup, einem der führenden Anbieter von innovativen Trainingssystemen im Fitness- und Gesundheitsbereich.

Für HRT ist es in der noch jungen Teamgeschichte das erste Qualifikationsrennen in der „Grünen Hölle“. Im vergangenen Jahr erreichte man – trotz abgesagter Generalprobe – auf Anhieb zwei Top-10-Platzierungen beim 24-Stunden-Rennen. Der 8. Platz der #6 bedeutete zudem das beste Resultat eines Mercedes-AMG GT3 im hochkarätig besetzten Feld mit knapp 100 Fahrzeugen. Auch 2021 ist eine Spitzenposition beim Marathon-Event in der Eifel das erklärte Ziel. Den Grundstein will HRT hierfür bereits am Wochenende legen: Mit schnellen Rundenzeiten beim Qualifikationsrennen kann sich das Team einen sicheren Platz im Top-Qualifying des 24-Stunden-Rennens sichern

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Dreharbeiten beim Aachener Europe Direct Büro

Aachen – Am Europatag am 9. Mai laden die Europäische Kommission und das Europäische Parlament in Berlin zu der hybriden Veranstaltung „Zu Hause in Europa“ ein. Aus der Ausstellung „Erlebnis Europa“ im Europäischen Haus in Berlin wird dabei über die Themen „Green Deal“, „Digitalisierung“ und „Europa in der Welt“ diskutiert. Zuschauer zu Hause können sich mit ihren Fragen in den Livestream und damit in die Diskussionen einbringen. Schon jetzt können unter fragen@zu-hause-in-europa.de Fragen und Statements gesendet werden. Ergänzt werden die Panel-Diskussionen um Impulse von Experten, Umfragen und erklärenden Einspielfilmen.

Verknüpft werden die drei Themen mit Einspielfilmen um je ein Europe Direct Zentrum in Deutschland. Das Aachener Europe Direct Büro, das unter Leitung von Winfried Brömmel gerade zum fünften Mal den Förderzuschlag der EU-Kommission erhalten hat, ist beim Thema „Digitalisierung“ mit dabei. Gedreht wurde in den vergangenen Tagen dazu aber nicht nur im Grashaus am Fischmarkt, sondern auch im OecherLab im Kapuzinerkarree. Im Rahmen des Programms „Digitale Modellregionen“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW werden hier unter dem Motto „Reinkommen, nachfragen und vor allem mitmaachen!“ Wissenschaft und Digitalisierung in zentraler Innenstadtlage für alle Oecher*innen erleb- und gestaltbar gemacht. Niederschwellige Angebote laden ein, Konzepte und Prototypen kennenzulernen, auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Am 9. Mai um 11.30 Uhr geht es beim Livestream der Veranstaltung unter www.zu-hause-in-europa.de um die Digitalisierung. Als Einspielfilm ist das Video aus Aachen zu sehen. Später am Abend gibt es nochmal einen Zusammenschnitt der einzelnen Diskussionsrunden.

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Weinprobe mit Flying Dinner auf dem Riesenrad – Stadtverwaltung Mayen sucht Caterer

Mayen – Es ist ohne Zweifel ein exklusives Event, das 2021 zum fünften Mal beim Lukasmarkt in Mayen präsentiert werden soll: Die ‚Weinprobe mit Flying Dinner auf dem Riesenrad‘. Wenn es die dann gültigen Regelungen zur Corona-Pandemie zulassen, sollen im Rahmen des größten Volksfestes im nördlichen Rheinland-Pfalz am 14. und 15. Oktober 2021 wieder zahlreiche Besucher ein besonderes Genuss-Paket erleben können. Für den beliebten Event – in den zurückliegenden Jahren waren die Karten innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – sucht die Stadtverwaltung Mayen einen Caterer.

Wer schon einmal teilgenommen hat, wird es bestätigen: Die ‚Weinprobe mit Flying Dinner‘ auf dem 48 m hohen ‚Roue Parisienne‘ ist ein echtes Erlebnis. Über den Dächern von Mayen schweben, den unvergleichlichen Ausblick auf die Genovevaburg und den Marktplatz genießen und dabei edle Tropfen vom Weingut Weckbecker sowie leckere Speisen genießen – das ist schon etwas Besonderes.

Für 2021 sucht die Stadtverwaltung Mayen einen Catering-Partner für das Speisenangebot, der sich in der Lage sieht, den Event auf dem gewohnten Niveau zu begleiten. Der Caterer sollte über die logistischen Möglichkeiten verfügen, unter anderem warme Speisen zu servieren. Eine mobile Küche kann unmittelbar am Riesenrad abgestellt werden. Angestrebt wird eine längerfristige Zusammenarbeit.

Interessierte Gastronomen wenden sich für weitere Informationen bis zum 26. Mai 2021 an Anja Steffens vom Fachbereich 1.2 der Stadtverwaltung Mayen, Mail anja.steffens@mayen.de

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Vorhang auf für die Generalprobe zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Nürburg – Die Fieberkurve steigt vor dem großen Saisonhöhepunkt auf der legendären Nürburgring-Nordschleife (3. bis 6. Juni): Ein letztes Mal haben die Teams am kommenden Wochenende beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen die Chance, ihre Einsatzfahrzeuge unter Wettbewerbsbedingungen zu testen – und die wird nur zu gerne genutzt. 85 Nennungen sind beim veranstaltenden ADAC Nordrhein in den vergangenen Wochen eingegangen, darunter praktisch alle Top-Teams.

Über 30 Fahrzeuge in den gesamtsiegverdächtigen Klassen SP9 (GT3-Fahrzeuge) und SP-X (Sonderhomologationen) werden an den Start rollen. Nachdem das 24h-Qualirennen im vergangenen Jahr pandemiebedingt noch ausfallen musste, kann es in diesem Jahr unter den Vorzeichen eines umfangreichen Hygiene- und Infektionsschutz-Konzepts stattfinden. Dazu gehört, dass Zuschauer vor Ort leider nicht zugelassen sind. Doch die Fans verpassen bei der Vorbereitung trotzdem nichts, sondern können die ganze Action vom Nürburgring live im Stream erleben: Den gibt es am Sonntag (9. Mai) ab dem zweiten Qualifying am Vormittag live vom Nürburgring. Der nationale und internationale Stream ist über YouTube (www.youtube.com/24hnbr) sowie auf sporttotal.tv zu sehen.

Den Stream, das Livetiming und einen ausführlichen Rennticker gibt es außerdem auf der offiziellen Homepage (im Bereich „Live“). Im linearen TV wird das Rennen auf #dabeitv unter MagentaTV ausgestrahlt. TV-Partner NITRO sendet eine Zusammenfassung am darauffolgenden Wochenende im Rahmen seiner Motorsport-Berichterstattung.

In den beiden Vorbereitungsrennen im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) waren es in diesem Jahr vor allem die Porsche-Teams, die auf sich aufmerksam machten: Einem Doppelsieg der Teams Manthey und Frikadelli folgte ein Vierfachtriumph von Frikadelli, Falken und Manthey beim nächsten Lauf: Die 911er finden sich damit beim 24h-Qualirennen in der Favoritenrolle. Entsprechend zufrieden fiel die Bilanz der Sieger nach dem vergangenen NLS-Rennen aus. „Fantastisch für das Team“, schwärmte Earl Bamber im siegreichen Frikadelli-Elfer mit der Startnummer #30. Und Kollege Mathieu Jaminet ergänzte: „Es sah von außen einfacher aus, als es war – kein Rennsieg ist einfach“. Erst recht nicht auf der Nordschleife, wo der Wettbewerb riesig ist. Denn eins ist sicher: Die versammelte Konkurrenz möchte spätestens beim ADAC TOTAL 24h-Renenn Anfang Juni den Spieß herumdrehen.

Der nächste Leistungsvergleich steht nun also beim 24h-Qualirennen an, und da werden einige Teams die Scharte auswetzen wollen. Denn der genauere Blick auf die NLS-Rennen zeigt, dass auch die GT3-Teams von Audi, BMW und Mercedes-AMG schon Führungskilometer sammelten oder zumindest in der Spitzengruppe mitfuhren. Und dann sind da natürlich noch die ambitionierten Privatteams mit ihren GT3 von Ferrari und Lamborghini oder der aufregende Sportwagen der Scuderia Cameron Glickenhaus, die immer für eine Überraschung gut sind. Sie alle treibt neben den eigenen Vorbereitungen die Frage, welche Pfeile wohl die anderen Teams im Köcher haben. Rowe-Teamchef Hans-Peter Naundorf erklärt: „Das 24h-Qualirennen bildet den Abschluss unserer Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, wir freuen uns auf die Generalprobe. Wir wollen allen unseren Fahrern noch die Gelegenheit geben, viele Kilometer zu sammeln. Außerdem bietet das Rennen die Gelegenheit, einen Blick auf die aktuelle Performance unserer Konkurrenten zu werfen und zu sehen, wo wir im Vergleich dazu stehen.“

Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen hat für die Teams zwei wichtige Eigenschaften: Zum einen bietet es reichlich Fahrzeit auf der längsten, schwierigsten und schönsten Rennstrecke der Welt. Zum zweiten werden hier zusätzliche begehrte Plätze für das Top-Qualifying vergeben, dem Einzelzeitfahren, bei dem sich beim 24h-Rennen die schnellsten Teams um die Startplätze in den ersten Reihen balgen. Entsprechend wichtig ist es gerade für die Top-Teams. Patrick Pilet, der im vergangenen NLS-Renen als Zweitplatzierter auf das Podium kletterte, sagt: „Unser Ziel ist es, beim 24h-Rennen zu 100 Prozent aussortiert zu sein. Nächstes Wochenende geht’s mit dem Qualifikationsrennen bereits weiter, das hierfür sehr entscheidend sein wird. Ich freue mich schon jetzt unheimlich darauf.“ Los geht es am Samstagvormittag (8. Mai): Während auf der Nordschleife die Gleichmäßigkeitsprüfung „Schloß Augustusburg Brühl“ läuft, haben die 24h-Teams ab 9:00 Uhr zwei Stunden lang die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf dem Grand-Prix-Kurs beim Warm-up zu testen. Das 90-minütige Freie Training (ab 12:15 Uhr) geht dann über die Gesamtstrecke. Nach der Leistungsprüfung der RCN um den „Preis der Schloßstadt Brühl“ geht es dann ab 18:45 Uhr ins Abendtraining: 150 Minuten fahren die Teams dann – wie im Juni auch beim 24h-Rennen – bis in die Dämmerung hinein. Am Sonntag gibt es – dann durchgängig begleitet von einem Livestream auf der Homepage und via YouTube – ab 8:30 Uhr das zweite Qualifying. Die bestmögliche Simulation der Abläufe beim ADAC TOTAL 24h-Rennen wird dann mit dem Top-30-Qualifing ab 10:30 Uhr fortgesetzt. Start zum sechsstündigen Rennen ist um 12:00 Uhr am Sonntag.

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Internationaler Museumstag am 16. Mai: „Museen mit Freude entdecken“

Düren – Unter dem bundesweiten Motto „Museen mit Freude entdecken“ laden am Internationalen Museumstag, der am Sonntag, 16. Mai, ansteht, zahlreiche Kulturhäuser aus dem Kreis Düren dazu ein, ihre Angebote zu entdecken. Wegen der Corona-Pandemie verlagern die Museen ihre Beiträge teils nach draußen oder stellen sie als online-Angebot auf ihre Homepage. Es empfiehlt sich, vor dem Aufbruch auf aktuelle Hinweise auf der Internetseite der Häuser zu achten. Dort bieten sie zudem ein gemeinsames Video zum Internationalen Museumstag an, das über das Youtube-Portal abrufbar ist.

Die beiden Sprecher des Arbeitskreises der Museen im Kreis Düren, Dr. Anne Krings (Stadtmuseum Düren) und Dr. Christoph Fischer (Museum Zitadelle Jülich), bedauern, dass der Internationale Museumstag zum zweiten Mal unter den rigiden Vorzeichen der Pandemie steht. „Weil persönliche Begegnungen stark beschränkt sind, freuen wir uns über jeden, der unser gemeinsames Video startet und unsere Homepages besucht, um sich dort die Beiträge der Museen im Kreis Düren anzusehen“, sagen die beiden im Namen ihres Arbeitskreises.

Die Botschaft, die das diesjährige Plakat zum Internationalen Museumstag, aussendet, ist für Landrat Wolfgang Spelthahn goldrichtig: „Kultur ist wirklich lebenswichtig. Wir hoffen alle, dass die Beschränkungen möglichst bald gelockert und aufgehoben werden können, damit Begegnungen und die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur wieder möglich sind.“ Wegen der Corona-Pandemie gibt es den sonst üblichen Freifahrschein für Museumsbesucher in den hiesigen Bussen und Bahnen in diesem Jahr nicht.

Das Töpfereimuseum Langerwehe bitte seine Gäste, am 16. Mai an der frischen Luft zu bleiben. Vor der Museumstür präsentiert das Haus aktuelle Werke von 16 Künstlern, die in oder um Langerwehe herum angesiedelt sind. Die Kreationen der „Künstler von der Wehe“ sind von 11 bis 17 Uhr zu sehen (unter Vorbehalt).

Das Burgenmuseum Nideggen präsentiert die Ausstattung der Ritter im Hochmittelalter. Bei gutem Wetter werden Rüstung und anderes mehr von 12 bis 16 Uhr vor dem Bergfried gezeigt, bei schlechtem Wetter bleibt als einzige Alternative ein entsprechender Filmbeitrag auf der Homepage des Museums.

Das Stadtmuseum Düren hat zwei digitale Angebote vorbereitet. Zum einen lädt es zu einer Geocaching-Tour entlang der Dürener Stadtmauer ein. Zum anderen präsentieren Mitarbeiter des Museums ihre Lieblingsobjekte in Kurzvideos.

Die Internationale Kunstakademie Heimbach hat – unter Vorbehalt – eine Mitmachaktion vorbereitet: Die Besucher sind zwischen 11 und 17 Uhr eingeladen, Taschen zu bedrucken. Darüber hinaus soll auch der Otmar-Alt-Raum zugänglich sein.

Das Museum Zitadelle präsentiert am Museumstag eine neue Ausstellung – allerdings nur auf seiner Internetseite. „Die Jagd – ein Schatz an Motiven“ lautet ihr Titel.

Digitale Angebote haben auch das Leopold-Hoesch-Museum und das benachbarte Dürener Papiermuseum vorbereitet. Auf seiner Internetseite bietet das Hoesch-Museum Videos zu seinen neuen Ausstellungen an, während das andere Haus Papierkunst und –techniken in bewegten Bildern zeigt. Das Deutsche Glasmalerei-Museum in Linnich präsentiert diesmal auf seiner Facebook-Seite einen Videoclip zum Thema Bleiverglasung.

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„Familien lassen Mayen erblühen“

Mayen – Anlässlich des „Internationalen Tag der Familie“ am 15. Mai 2021 bieten die Katholischen Familienbildungsstätte Mayen e.V. und die Netzwerkkoordinatorin der Stadt Mayen wieder eine gemeinsame Familienaktion unter dem Motto „Familien lassen Mayen erblühen“ an.

Am Donnerstag, den 20.Mai 2021, können Familien aus Mayen ab 14.00 Uhr auf dem Marktplatz in Mayen ein kostenfreies Set zum Herstellen von Blumensamenkugeln abholen. Die Gläser sind mit Pflanzerde, Ton und zertifizierten Wildblumensamen befüllt. Zusätzlich wird den Familien eine kurze Anleitung bereitgestellt. Im Folgenden haben die Familien die Aufgabe, die Blumensamenkugeln zuhause selbst herzustellen, um diese dann, nicht nur zu Hause, einzupflanzen. Wer möchte, nimmt seine kleinen Kugeln und sucht sich ein Beet, einen Kübel oder einen Grünstreifen in der Stadt.

„Ein herzliches Dankeschön möchten wir auch noch den KTS Kärlicher Ton- und Schamottewerke sowie der Stadtgärtnerei für ihre großzügigen Spenden und der Hilfe bei der Auswahl der Blumensamenmischung aussprechen. Wir freuen uns darauf, dass nun viele Familien die Stadt Mayen mit den Blumen etwas bunter machen können, was nicht zuletzt auch viele Hummeln und Bienen erfreuen wird!“

Wer möchte, kann die Blumensamenkugeln auch als ein schönes Geschenk verpacken, um einem anderen Menschen eine kleine Freude zu bereiten.

Die Aktion wird gefördert vom Ministerium für Familien, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz.