Zum nunmehr 27. Mal werden an zwei Tagen über 30.000 Gäste in der Stadt erwartet. Foto: Stadt Jülich/Stein
Jülich – Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich – Eintritt nur mit 3G! Auf Hochtouren laufen derzeit die Vorbereitungen zu Jülichs kulturellem Höhepunkt des Jahres – sowohl bei den Ausstellerinnen als auch bei den Organisatorinnen: am 25. und 26. September wird der Brückenkopf-Park von 11-18 Uhr zum Anziehungspunkt für tausende Besucher aus der ganzen Region.
In diesem Jahr wird der Markt allerdings nicht auf dem Schlossplatz, sondern im Brückenkopf-Park stattfinden, um die pandemiebedingten Regelungen bestmöglich und sicher umsetzen zu können. Der kostenpflichtige Freizeit- und Familienpark hat für dieses Wochenende seinen regulären Eintrittspreis deutlich reduziert, so dass Erwachsene fünf und Kinder drei Euro Eintritt zahlen und damit nicht nur den Kunsthandwerkerinnenmarkt besuchen können, sondern das ganze vielfältige Angebot des Parks nutzen können. Zu beachten ist, dass Hunde und Fahrräder im Park nicht gestattet sind und der Zutritt nach der 3G-Regel erfolgt (getestet, geimpft oder genesen).
Zum nunmehr 27. Mal werden an zwei Tagen über 30.000 Gäste in der Stadt erwartet, die sich an einer Vielfalt von kreativen Angeboten, hochwertigen Handarbeiten und ausgefallenen Gewerken erfreuen können – durch Schauen, Probieren, Stöbern, Schmecken und Schmücken, Riechen und Fühlen. Der Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich bietet eine bunte Palette an schönen und nützlichen Dingen. Geschenkideen für sich und andere garantiert. Es gibt ausgefallene und hochwertige Produkte und dazu hautnahen Anschauungsunterricht. Die Veranstaltung ist eine Bereicherung für Jülich, Highlight des Jahres – und immer eine Reise wert.
Außergewöhnliche Gewerke sind das Markenzeichen des Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarktes. Wo sonst findet man auf einem einzigen Platz eine so vielfältige Demonstration ästhetisch ansprechender Produkte – allesamt handgearbeitete Objekte mit Unikatcharakter. Die Besucher verweilen gern am Stand der Handwerkerinnen und lassen sich von der kreativen Schaffenskraft der Künstlerinnen aus vielen Bundesländern und dem benachbarten Ausland beeindrucken. Es wird gefragt und gestaunt, überzeugt und inspiriert. Der hautnahe Anschauungsunterricht sorgt für die einzigartige Atmosphäre. Nicht selten setzen die Künstlerinnen vor Ort die Wünsche der Besucher und Kunden kreativ um.
Die Zahl der Bewerberinnen wird jedes Jahr größer, aus denen rund 200 Frauen einen der begehrten Standplätze erhalten. Dabei gelingt es immer wieder, eine ausgewogene Mischung aus bewährten und neuen Gewerken, alten Techniken und modernen Trends zu präsentieren. Die Besucher wandeln entlang der Wege, an denen sich Stände um Stände reihen, tauchen ein in die Welt der Kunst von edel bis exzentrisch, die sich durch Originalität, Qualität und ausgefallene Kreativität auszeichnet.
Mitwirkende Jugendliche stellen das Junge Kulturfestival Rampenfieber vor: (v.l.n.r.) Quintus Brinkmann, Kyra Schumann, Patrick Jensen, Kai Neuss, Jasmin Schröder, Marie Candan. Foto: Region Aachen
Euskirchen – Ab sofort starten die Anmeldungen zum jungen Kulturfestival! Das überregionale Festivalformat findet zum zweiten Mal statt und vernetzt die junge Generation durch Tanz, Theater, Musik und Bildende Kunst.
Nachwuchsschauspieler Quintus Brinkmann (17): „Bei Rampenfieber können Kinder und Jugendliche ihre eigene Kunst machen und kriegen dabei Hilfe von echten Profis. Und dann können wir uns unsere Arbeit gegenseitig auf richtigen Bühnen oder sogar in einem Museum in der Region Aachen zeigen. Das wird richtig super!“
Interessierte aus Schulen, Jugendeinrichtungen oder künstlerische Einrichtungen und Gruppen sind am 30. September um 17 Uhr zur digitalen Informationsveranstaltung über Zoom eingeladen. Susanne Ladwein (Kulturbüro Region Aachen) zur regionalen Initiative der Kulturellen Bildung: „Rampenfieber legt den Schwerpunkt auf die individuelle künstlerische Förderung. Es ist unser erklärtes Ziel die Teilnehmenden bei „ihrer“ Sache professionell zu unterstützen. Wir hoffen, dass echte Begegnungen trotz Corona möglich sein werden, sind aber auch darauf vorbereitet auf digitale Formate auszuweichen.“
Träger des Projekts sind unter Federführung des Region Aachen Zweckverbands die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie Stadt Aachen und StädteRegion Aachen. Jede Gebietskörperschaft übernimmt die Expertise für eine Kultursparte und bekommt auf diese Weise einen eigenen „Festivalbaustein“ mit Alleinstellungsmerkmal. Der Kreis Düren steht dabei für die Sparte Tanz, der Kreis Euskirchen für die Bildende Kunst und der Kreis Heinsberg für die Musik. Den Bereich Theater decken die Stadt und die StädteRegion Aachen ab. Finanziert wird das Projekt zu 50 % aus Fördermitteln der Regionalen Kulturpolitik (RKP) des Kulturministeriums NRW. Die weiteren 50 % teilen sich die Projektpartner, ergänzt von Förderern und Sponsoren.
Und so geht es weiter: Interessierte können am 30. September um 17 Uhr ihre Fragen an die Projektverantwortlichen stellen. Dazu ist eine Anmeldung bis 29.09. über folgenden Link erforderlich: www.staedteregion- aachen.de/rampenfieber. Alle Informationen können auf der Seite www.rampenfieber.eu abgerufen werden.
Marie Candan (14) „Ich tanze seit 10 Jahren. Bei Rampenfieber ist alles möglich – Jazz, Modern, Hiphop, Ballett und Akrobatik. Vor den Aufführungen sind wir aufgeregt und nervös, aber es macht großen Spaß!“
Eine Anmeldung zum Festival Rampenfieber ist bis zum 30. November 2021 möglich. „In den nächsten Wochen werden wir erste Workshops, Ateliers und Lectures für Kinder- und Jugendliche und für pädagogische Fachkräfte anbieten. Die Teilnehmenden begegnen sich, tauschen sich aus und erarbeiten zusammen künstlerische Bausteine für Rampenfieber”, erläutert die künstlerische Leiterin Jutta Kröhnert die nächsten Schritte. Die Ergebnisse und Beiträge werden in 2022 an ausgewählten und für die jeweilige Sparte besonders geeigneten Orten in der Region präsentiert. Ein besonderes Highlight wird der Abschluss des Festivals im Juni 2022 im Depot in Aachen werden.
„Ich freue mich sehr über diese Veranstaltung“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders, der gerne die Schirmherrschaft übernommen hat. Foto: Stadt Alsdorf
Alsdorf – Viele Aktionen im Energeticon und online. Zu einem „Frauengesundheitstag“ mit umfangreichem Programm lädt der Diözesanverband Aachen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in das Energeticon in Alsdorf ein. Am Samstag, 25. September, stehen von 11 bis 16 Uhr im Fördermaschinenhaus und auf dem Außengelände zahlreiche Vorträge, Aktionen und Mitmachangebote auf dem Programm.
Unter Beachtung der „3G-Regel“ (geimpft, getestet oder genesen) können Besucherinnen und Besucher – nicht nur Frauen sind willkommen – sich vor Ort ein Bild von dem Angebot machen. Auch online wird der Frauengesundheitstag begleitet, hier starten die ersten Beiträge bereits am 20. September und bieten bis zum Aktionstag täglich wechselnde Themen.
Der Frauengesundheitstag ist das Ergebnis einer zweijährigen Schwerpunktarbeit des Diözensanverbandes. Was macht Frauen gesund, was hält Frauen gesund? „Diesen Fragen sind wir nachgegangen und freuen uns nun, unterstützt vom Förderverein Katholische Stifutung Marienhospital Aachen solch einen Tag anbieten zu können, der gleichzeitig der Bildung und dem Wohlfühlen dienen soll“, sagt Bildungsreferentin Ellen Buchwald-Körfer. Bewegung, Ernährung, Entspannung, Umgebung und Bewusstein – diese „Fünf Säulen der Gesundheit“ stehen im Mittelpunkt des Tages. So wird es neben Vorträgen zur Darm- und Gefäßgesundheit, zu Migräne oder psychosozialen Auswirkungen der Diagnose Brustkrebs auf die Familie auch um Entspannung beim gemeinsamen Malen gehen, um poetische Spaziergänge, Lachyoga oder Beiträge des Frauenkabaretts Krefeld. Dehnübungen zwischen den Vorträgen, Bewegungsangebote im Freien oder ein Besuch des „Raums der Stille“ in der Barbarakapelle sind ebenfalls Facetten des Programms. Auch der „Deutsche Rote Kleiderladen“ aus Alsdorf ist mit dabei und wird vor allem Damen-Sportkleidung anbieten – und den Erlös in eine Spendenbox fließen lassen.
„Ich freue mich sehr über diese Veranstaltung“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders, der gerne die Schirmherrschaft übernommen hat. „Es ist immer wichtig, dass das Thema Gesundheit anschaulich und auf breiter Basis präsentiert wird.“ In Alsdorf sei der Frauengesundheitstag bestens aufgehoben. „Wir haben beispielsweise in der Stadthalle mit dem Förderverein Katholische Stiftung des Marienhospitals eine langjährige Veranstaltungsreihe aufbauen können, die stets viele Besucher angezogen hat. Man spürt einfach, wie groß die Nachfrage nach Gesundheitsthemen ist!“
Das komplette Programm des Frauengesundheitstags ist online unter www.kfd-aachen.de/frauengesundheiteinsehbar. Dort finden sich zudem die Links zu den Online-Angeboten, für die eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. (apa)
Bedingt durch die Coronaregeln, ist das Burggelände großräumig abgesperrt und ein Zugang ist nur über die Burgstraße/Castorstraße - gegenüber der Castorkirche - möglich. Foto: Stadt Alsdorf
Alsdorf – Nachdem im vergangenen Jahr sowohl der Familientag der Städteregion Aachen als auch der Weltkindertag in Alsdorf coronabedingt ausgefallen sind, hat sich das Jugendamt der Stadt Alsdorf in diesem Jahr entschieden, diese beiden Veranstaltungen zusammen zu legen. Viele Kommunen beteiligen sich mit Aktionen an verschiedenen Terminen am Familientag.
In Alsdorf startet das Familienfest zum Weltkindertag am morgigen Sonntag, 19. September, von 12 bis 17 Uhr im Alsdorfer Burgpark. Der Schwerpunkt liegt auf den Kinderrechten, auch das Thema „Freundschaft“ ist bei den Angeboten im Blick. Während der Coronazeit war der Kontakt zu Freundinnen und Freunden häufig nicht möglich, der Arbeitskreis Weltkindertag möchte mit kreativen Angeboten und Spielen viele Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit Freunden in Kontakt bleiben oder wieder in Kontakt treten kann.
Beteiligt sind viele Kindertagesstätten aus Alsdorf, Erziehungsberatungsstelle, das Deutsche Rote Kreuz und die AWO, die Kindertagespflege, der ABBBA e.V. und die AG „Fairtrade Town“ Alsdorf. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der offenen Jugendarbeit und des Streetworks können gegen eine Spende Kacheln erworben werden, die im vergangenen Jahr zum Weltkindertag 2020 gestaltet wurden. Sowohl diese Spenden, als auch alle anderen Einnahmen des Tages, gehen als Spende an verschiedene Projekte für Kinder und Jugendliche aus den Überschwemmungsgebieten.
Bedingt durch die Coronaregeln, ist das Burggelände großräumig abgesperrt und ein Zugang ist nur über die Burgstraße/Castorstraße – gegenüber der Castorkirche – möglich. Alle Besucherinnen und Besucher ab Schuleintrittsalter müssen währen Ihres gesamten Aufenthaltes einen medizinischen Mund-Nasenschutz tragen. Es ist nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern erlaubt.
Kai Gehlen, Drums & Gesang, von der Band „2old4u“, die kommenden Sonntag, 19. September, ab 15 Uhr im Klosterhof Steinfeld gastiert. Foto: gkli/Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
Kall-Steinfeld – Die Schleidener Band „2old4u“ spielt am morgigen Sonntag, 19. September, ab 15 Uhr im Klosterhof Steinfeld im Rahmen der Reihe „Kultur vom Anhänger“. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Anschließend findet ab 16 Uhr in der Basilika Steinfeld eine Orgelvesper mit Ingelore Schubert statt. Auch dort ist der Eintritt frei und wird um Spenden gebeten.
Vor den Konzerten vom Anhänger mit „2old4u“ ab 15 Uhr und der Orgelvesper ab 16 Uhr wird um 14 Uhr eine Basilika-Führung angeboten. Die Teilnahme ist zwar frei, aber es wird eine angemessene Spende erwartet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.
Buntes Treiben auf der Werferwiese mit Zelt. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Endlich ist es wieder so weit: Am morgigen Sonntag, 19. September, um 14 Uhr steigt das große Spiel- und Sportfest in Meckenheim. Bereits zum zwölften Mal richtet die Stadt Meckenheim in Kooperation mit dem Mosaik-Kulturhaus und dem städtischen Kooperationspartner RheinFlanke Meckenheim (Mobile Jugendarbeit) das Event unter dem Motto „Meckenheim vereint – Es bewegt sich was“ auf den Sportanlagen am Schulcampus aus.
Die Veranstaltung hat sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten und überaus gut besuchten Familienfest entwickelt. Meckenheimer Sportvereine, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Verbände, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Dienste bieten ein attraktives und abwechslungsreiches Spiel- und Sportprogramm für alle Altersklassen an. Neben vielen Bewegungsangeboten zum Mitmachen, Schnupperkursen verschiedener Sportarten, kleinen Turnieren und Infoständen wird es wieder ein unterhaltsames Bühnenprogramm geben. Darüber hinaus steht das Hallenfreizeitbad von 10 Uhr bis 16 Uhr zur kostenfreien Nutzung offen, allerdings mit Voranmeldung aufgrund der Corona-bedingt eingeschränkten Besucherzahl. Zwischen 15 Uhr und 17 Uhr bietet sich dem Publikum die Gelegenheit, im Preuschoff-Stadion das Sportabzeichen abzulegen.
Zum Schutz vor dem Coronavirus gelten in allen Innenräumen die 3-G-Regel „Geimpft-Genesen-Getestet“ sowie Maskenpflicht (medizinische Maske), im Außengelände gilt es, den Mindestabstand einzuhalten oder medizinische Maske zu tragen.
Bürgermeister Holger Jung wird die Veranstaltung um 14 Uhr auf der Werferwiese gegenüber der Wettkampfhalle offiziell eröffnen. Wie in jedem Jahr ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Zu diesem „Tag der Bewegung“ sind alle herzlich einladen – klein bis groß, jung bis alt!
Weitere Informationen, unter anderem der Programm-Flyer und das Coronaschutzkonzept, sind auf der Homepage der Stadt Meckenheim zu finden, unter: www.meckenheim.de.
Kall-Steinfeld – Ein Konzert mit dem Thema „Der Organistenmacher“ über den Amsterdamer Komponisten und Orgelvirtuaosen Jan Pieterszoon Sweelinck und seine Hamburger Schüler gibt die Organistin Ingelore Schubert am morgigen Sonntag, 19. September, im Rahmen des „Internationalen Orgelsommers“ ab 16 Uhr in der Steinfelder Klosterbasilika.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen. Die Corona-Regeln sind einzuhalten. Auf dem Programm stehen unter anderem Sweelincks Toccata in C, seine Variationen über „Onder een linde Groen“, „Malle Sijmen“, „Fantasia Chromatica“ und zwei Variationen über
„Es ist das Heil uns kommen her“.
Außerdem Werke seiner Schüler Jacob Praetorius, Heinrich Scheidemann, Matthias Weckmann, Adam Reincken und zum Schluss Choralbearbeitungen von Johannes Sebastian Bach („Es ist das Heil uns kommen her“, „Befiehl du deine Wege“ und „Herzlich lieb habe ich dich, o Herr“).
Ingelore Schubert studierte in Hamburg bei Gisela Gumz und in Amsterdam bei Ton Koopman. 1983 schloss sie das Studium mit dem Konzertexamen ab, es folgten Meisterkurse bei Robert Kohnen, Jos van Immerseel und Gustav Leonhardt.
Als Solistin sowie als Cembalistin des Marais Consort führten sie Konzertreisen durch ganz Europa und die ehemalige UdSSR, unter anderem zum Swedish Baroque Festival, dem Musikfestival Asolo/Venedig, dem Copenhagen Summer Festival, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Fränkischen Sommer, dem WDR Musikfest, Rheingau Musik Festival usw.
Spezialistin für historische Orgeln
Die Medien (Rundfunk, CD, Fernsehen) begleiteten ihren Weg.
Seit 1988 unterrichtet Ingelore Schubert historische Tasteninstrumente und Generalbass-Spiel an der Hochschule für Künste in Bremen.
Zudem hat sie sich in zahlreichen Konzerten und Einspielungen auch als Spezialistin für historische Orgeln profiliert.
Der Hamburger Abendblatt schrieb über Schubert: „Dass sie zu den Größten ihres Faches zählt, beweist die Künstlerin mühelos … ihr gelingt etwas, was andere Interpreten nur selten schaffen: Musik wird zur Sprache, ihre Stimme erklingt durch das Instrument…“
Um 1600 wurde es in Hamburg zum Begriff, ein Sweelinckschüler zu sein. Jan Pieterszoon Sweelincks außerordentlicher Ruf als Orgelvirtuose und Lehrer spiegelt sich darin wider, dass Scharen von deutschen Kirchenmusikern zu ihm nach Amsterdam pilgerten und damit seinen Ruf als „Hamburgischer Organistenmacher“ begründeten, als den ihn Johann Mattheson ihn später bezeichnete.
Zu seinen Schülern gehörten so unterschiedliche Musikerpersönlichkeiten wie Jacob Praetorius (Organist an St.Peter in Hamburg), und der mit ihm befreundete Heinrich Scheidemann (Organist an St.Katharinen).
Bei diesen beiden studierte der aus Thüringen stammende Matthias Weckmann, der dann ab 1655 Organist an St.Jakobi wurde. Über Adam Reincken, Schüler von H.Scheidemann und ab 1663 dessen Nachfolger als Katharinen-Organist, führt die Lehrer-Schüler-Verbindung in direkter Linie zu Johann Sebastian Bach.
Bach wanderte von seinem Studienort Lüneburg aus mehrfach nach Hamburg, um den improvisierenden Reincken zu hören. Später bewunderte dann der alte Reincken im Gegenzug die Improvisationskunst seines jüngeren Kollegen.
Das Parken in den autoarmen Aktionsstraßen ist ab Freitag, 17.09.2021, 22:00 Uhr bis Dienstag 21.09.2021, 20:00 Uhr, nicht gestattet. Foto/Grafik: Stadt Jülich
Jülich – Die Jülicher Innenstadt wird in der Zeit von Samstag, den 18.09.2021 bis einschließlich Dienstag, den 21.09.2021 für autoarm erklärt und vollständig für den Fuß- und Radverkehr geöffnet. Mit der Aktion nimmt die Stadt Jülich zum zweiten Mal an der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) teil. Ziel der Kampagne ist es, mit Menschen vor Ort zu den Themen Sicherheit und Gesundheit im Verkehr ins Gespräch zu kommen und vor Ort zu zeigen, dass nachhaltige Mobilität die Lebensqualität für alle verbessert und es viele Möglichkeiten gibt, umwelt- und klimaschonend unterwegs zu sein.
Neben dem bereits verkehrsberuhigten Marktplatz werden die bisher nicht beruhigten Teile der Kölnstrasse, von dort ausgehend die Kurfürstenstraße bis Römerstraße sowie die Marktstraße und die Kleine Rurstraße in den Aktionsraum aufgenommen. Stadt Jülich & Volker Goebels
Mit der parallel laufenden Kampagne STADTRADELN, die in diesem Jahr vom 06. bis 26. September bereits zum fünften Mal stattfindet, ruft die Stadt Jülich gleichzeitig zu einer vermehrten Nutzung des Fahrrads im Alltagsverkehr auf.
In den Aktionszeitraum sind Veranstaltungen und Mitmachaktionen zur FAIREN WOCHE eingebettet, die vom 10. bis 24. September 2021 zum Thema „Menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ unter dem Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ stattfindet. Jülich wurde im August 2021 als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet und beteiligt sich zum ersten Mal an der Fairen Woche.
Buntes Rahmenprogramm
Autoarme Straßenzüge
Neben dem bereits verkehrsberuhigten Marktplatz werden die bisher nicht beruhigten Teile der Kölnstrasse, von dort ausgehend die Kurfürstenstraße bis Römerstraße sowie die Marktstraße und die Kleine Rurstraße in den Aktionsraum aufgenommen. Der freigewordene Raum kann von den Bürgerinnen und Bürgern, dem ansässigen Handel und der Gastronomie für Aktionen oder zum Verweilen genutzt werden, sodass alle gleichmaßen profitieren.
Aktionen Das verlängerte Wochenende wird durch die Anlieger und durch externe Akteure von vielfältigen Aktionen begleitet. Musikalische Highlights, Tanzvorführungen, Spielstationen, Nachhaltigkeitsglücksrad, Faire Torwand, Klima-Rechner, Ballon- und Popcornstationen, Sitz- und Chill-Gelegenheiten für Groß und Klein sowie Gastronomie erwarten die Besucher in umfunktionierten Parkplätzen. Am Samstag, 18.09., wird das Fest der Kulturen auf dem Marktplatz ausgerichtet werden. Hinweisschilder, die die einzelnen Aktionen bewerben, dienen als Wegweiser. Fragen Sie gerne auch das städtische Personal vor Ort. Jedes Aktionsfeld wird mit Mitarbeitenden besetzt sein, die sich auf Sie freuen. Dieses Jahr stehen Gesundheit und Sicherheit im Fokus der Europäischen Mobilitätswoche (EMW).
Unter dem Motto „Aktiv, gesund und sicher unterwegs“ werden ergänzende, vielfältige Aktionen durchgeführt, wie Verkehrssicherheitstraining für Senioren, Gesundheitsberatung, Sammeln von Schritt- und Fahrradkilometern, Einrichtung temporärer Spielstraßen, Rollatortraining, Bürgersprechstunde im Infomobil, Fußverkehrscheck, Aufenthaltsraum für Jugendliche sowie Aktionen zu Nachhaltigkeit und Fairem Handel.
Informationsstand der Stadt Jülich Kölnstraße/Ecke Schlossstraße Nachhaltige Mobilität ist ein gesellschaftsübergreifendes und aktuelles Thema. Wie sieht diese aus und welche Ansätze verfolgt die Stadt Jülich? Das Mobilitätskonzept ist beschlossen. Was sind nun die nächsten Schritte? Haben Sie Fragen oder weitere Anregungen? Lassen Sie sich gerne am Informationsstand der Stadt Jülich beraten. Auch zu weiteren Nachhaltigkeitsthemen wie z.B. dem Fairen Handel können Sie sich hier informieren und Ihre Ideen für eine nachhaltige Stadt Jülich einbringen.
Podiumsdiskussion in der Kulturmuschel
Am Montag, 20.09., ab 18 Uhr werden lokale und externe Akteure in der Kulturmuschel des Brückenkopfparks mit Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Mobilitätswende und EMW in den Austausch gehen. Ein erstes Stimmungsbild über die Akzeptanz der autoarmen Zeit wurde im Auftrag des Zukunftsentzes Mobilität NRW im Jahr 2020 aufgenommen. Die Ergebnisse werden am Abend vorgestellt. Im Podium stellen sich Vertreter des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Vertreter der IHK, Gutachter der Planungsbüros bvs Rödel & Pachan und Planungsgruppe MWM als auch Vertreter der Stadtverwaltung den Fragen der Besuchenden. Der Einlaß erfolgt unter der aktuell geltenden 3G-Regel und ist kostenfrei.
Fußverkehrscheck
Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check wurde die Stadt Jülich vom Verkehrsministerium des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt. Im Rahmen der EMW wird am 21. September um 16 Uhr eine von zwei Begehungen durchgeführt. In einem festgelegten Untersuchungsgebiet wird die Situation der Fußgängerinnen und Fußgänger betrachtet. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Begehung begrenzt. Daher werden Sie gebeten, Ihre Teilnahme bei Frau Tonić-Cober unter Ctonic-cober@juelich.de anzumelden. Elektrische Lastenräder
Während des 4tägigen Aktionszeitraums werden zwei Städtische „E-Lastenräder“ vorgestellt und eingeweiht werden, die von Jülicher Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei ausgeliehen werden können. Dabei handelt es sich um ein Zweirad und ein Dreirad in robuster Ausführung. Sie sollen für den alltäglichen privaten wie gewerblichen Gebrauch zur Verfügung stehen. Denkbar ist die Nutzung beispielsweise für Einkäufe, Ausflüge mit Kindern in entsprechenden Kindersitzen oder andere Transportaufgaben. Die Standorte der E-Lastenräder mit zugehörigen Garagen befinden sich auf dem Hof der Stadtverwaltung Jülich und im Stadtzentrum auf dem Fahrradparkplatz neben der Touristinfo. Der Verleih wird über ein Online-Buchungsverfahren erfolgen. Über das detaillierte Buchungsverfahren wird die Stadtverwaltung am Informationsstand in der Kölnstraße/Ecke Schlossstraße informieren.
Gebt unseren Lastenrädern Namen
Jülicherinnen und Jülicher wurden gebeten Namenspate für die E-Lastenräder zu stehen. Die Stadtverwaltung erreichte eine überwältigende Zahl an Namensvorschlägen, aus denen die Jury die Namen und damit die Gewinner ermittelt hat. Die Namen werden während der Aktionstage gelüftet.
Zähl Dich! Erleben Sie den neugewonnen Raum mit dem Fahrrad! Statten Sie der Fahrradzählstation an der Kölnstraße einen Besuch ab. Mithilfe einer Buzzersäule zählen sich die Radfahrer selber. Eine installierte Displayanzeige zeigt die Zählung der Radler an.
Kinderflohmarkt Am Sonntag, 19. September wird innerstädtisch in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr ein Kinderflohmarkt ausgerichtet – Von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Um Anmeldung wird gebeten bei Claudia Tonić-Cober unter Ctonic-cober@juelich.de oder 02461 63 268.
Zugelassene Fahrzeuge
An besagten Tagen werden Lieferfahrzeuge, Taxis, der Jülicher Bürgerbus und Schwerbehindertenfahrzeuge mit Parkausweis weiterhin freie Fahrt haben. Die E-Ladestation und die Cambio-Carsharingstation auf der Kölnstraße dürfen ebenfalls weiter genutzt werden.
Bürgerbus, Rikscha & Einkaufsservice
Die innerstädtische Beförderung der Bürgerinnen und Bürger wird durch erweiterte Einsatzzeiten des Jülicher Bürgerbusvereins an allen Tagen sichergestellt. Zudem wird eine Rikscha eingesetzt, die ein ideales Beförderungswerkzeug für die kurzen Wege innerhalb der Stadt Jülich darstellt. Ein Einkaufsservice steht den Kundinnen und Kunden zur Verfügung und hilft gerne beim Transport der Einkäufe.
Kostenfreies Parken Das Parken in den autoarmen Aktionsstraßen ist ab Freitag, 17.09.2021, 22:00 Uhr bis Dienstag 21.09.2021, 20:00 Uhr, nicht gestattet. In diesem Zeitraum haben Sie die Möglichkeit, das Deck des Parkhauses Zitadelle sowie alle umliegenden städtischen Parkmöglichkeiten kostenfrei zu nutzen.
Hygienevorschriften Bitte halten Sie die geltenden Hygienevorschriften gemäß der aktuellen Coronaverordnung ein.
Für Rückfragen rund um das Thema Mobilität stehen Ihnen die Mobilitätsbeauftragte der Stadt Jülich, Frau Tonic-Cober (Tel.: 02461 63-268, CTonic-Cober@Juelich.de) jederzeit gerne zur Verfügung.
Zum Eröffnungsabend konnte der Inhaber der Lambertz-Gruppe, Prof. Hermann Bühlbecker gemeinsam mit der Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), Stefanie Peters, zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Medien/Showbiz, Politik und Wirtschaft begrüßen – darunter Jessica Springsteen, US-Springreiterin und Tochter von Bruce Springsteen. Foto: Lambertz-Gruppe
Aachen – Prominentes Come-Together auf Einladung von Prof. Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe. Über 600 Mitwirkende, rund 250 Pferde und viele szenische Höhepunkte in einem 100minütigen Spektakel: Nach dem pandemiebedingten Ausfall des Aachener Reitturniers CHIO im letzten Jahr konnten sich die Zuschauer jetzt wieder über eine fulminante Eröffnungsshow des bedeutendsten „Weltfest des Pferdesports“ freuen, die ganzen im Zeichen des diesjährigen Partnerlandes Japan stand.
Nicht nur die riesigen Taiko-Trommeln und 50 blühenden Kirschbäume schufen eine perfekte Atmosphäre und Bühne für ein spannendes, abwechslungsreiches Programm aus modernen sowie traditionellen Elementen, die das Publikum begeistert aufnahm. Neben der großen Kulisse im Stadion gab es gleichzeitig auch wieder ein prominentes Come-Together im naheliegenden „Champions-Circle“, zu der Mitgastgeber Prof. Hermann Bühlbecker eingeladen hatte.
Zum Eröffnungsabend konnte der Inhaber der Lambertz-Gruppe gemeinsam mit der Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), Stefanie Peters, zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Medien/Showbiz, Politik und Wirtschaft begrüßen – darunter Jessica Springsteen, US-Springreiterin und Tochter von Bruce Springsteen, die in Tokio mit Gold, Silber und Bronze dekorierten Reitsport-Olympioniken der siegreichen Dressur-Equipe Jessica von Bredow-Wrendl, Isabell Werth und Dorothee Schneider sowie Julia Krajewski, Goldmedaillengewinnerin in der Vielseitigkeit, und Ben Maher, Olympiasieger im Einzelspringen. Weitere Gäste waren u.a. Britta Heidemann, Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Fechten, Ex-Nationaltorwart Uli Stein, Comedian Tom Gerhardt, WDR-Legende Jean Pütz, Mode-Experte und -Influencer Johannes Laschet, Sohn von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-RTL-Moderator Hans Meiser und Medienpsychologe Jo Groebel.
Steffen Kopetzky liest am Mittwoch, 22. September, und Freitag, 24. September, ab 19.30 Uhr in der Lammersdorfer Pfarrkirche aus seinem neuen Roman „Monschau“, dessen Sujet, eine Epidemie ausgelöst durch das Pockenvirus, aktueller nicht sein könnte. Foto: Privat/Lit.Eifel/pp/Agentur ProfiPress
Monschau – Autor und ehemaliger Bonner-Biennale-Leiter Steffen Kopetzky liest aus seinem neuen Werk „Monschau“ gleich zweimal bei der Lit.Eifel. Und zwar am Mittwoch, 22. September, und Freitag, 24. September, jeweils ab 19.30 Uhr, in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Kirchstraße 30, 52152 Simmerath-Lammersdorf. Der Eintritt zur Lit.Eifel-Veranstaltung beträgt 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es online bei Ticket Regional.
Corona-Mahner Karl Lauterbach würdigt „Monschau“: „Ich bin dankbar, dass ich das Buch gelesen habe, weil es doch das ein oder andere mitgibt an Parallelitäten zu dem, was wir jetzt gerade erleben. Ich glaube, dass Monschau sehr gut zeigt, dass wir alle voneinander abhängen und immer voneinander abhingen, wir haben es nur vergessen.“
Der Autor, geboren 1971, studierte Philosophie und Romanistik in München, Paris und Berlin. Er verfasst Romane, Hörspiele, Radio-Features und Theaterstücke. Von 2002 bis 2008 war Steffen Kopetzky künstlerischer Leiter der Bonner Biennale. Sein Roman „Risiko“ (2015) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, „Propaganda“ (2019) für den Bayerischen Buchpreis.
Liebe & Virus
In „Monschau“ erzählt er von einer Liebe im Ausnahmezustand und von der vom rasanten Wirtschaftswachstum geprägten Bundesrepublik – und verwandelt die wahren Begebenheiten eines kaum bekannten Kapitels deutscher Geschichte in packende Literatur. Die Einführung in das Thema übernimmt der Lammersdorfer Heimatforscher Jürgen Siebertz.
Im Kreis Monschau sind 1962 die Pocken ausgebrochen. Mitten im Karneval droht die Quarantäne. Der örtliche Fabrikant will die Fabrik um jeden Preis offenhalten, schließlich ist man weltweit gut im Geschäft. Die Alleinerbin Vera hat andere Pläne: Sie studiert in Paris und trägt den Geist der Avantgarde nach Monschau. Dort begegnet sie dem jungen Mediziner Nikolaos, der durch die tiefverschneite Eifel zur Patientenvisite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. Die beiden entdecken schnell, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis. Doch das Virus nimmt sich, was es kriegen kann.
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