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Nora Notruf-App wird technisch überarbeitet

Region/Düsseldorf – Download vorübergehend nicht möglich – Notrufe können weiterhin abgesetzt werden- Das NRW Ministerium des Innern teilt mit: Die Bereitstellung der seit September 2021 angebotenen Notruf-App nora in den App-Stores wird vorübergehend ausgesetzt. Das teilt die zuständige Geschäfts- und Koordinierungsstelle Notruf-App-System, angesiedelt im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, mit.

Grund dafür sind neue organisatorische Anforderungen, die eine technische Überarbeitung notwendig machen. Nach Umsetzung der Anforderungen wird nora wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Über die Bereitstellung der Notruf-App in den Stores wird nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten informiert.

Mit der vorübergehenden Aussetzung des Downloads ist auch eine Neuregistrierung nicht möglich. Notrufe können aber über bereits installierte Anwendungen für registrierte Nutzerinnen und Nutzer weiterhin abgesetzt werden.

Bürgerinnen und Bürger, die sich noch nicht für nora registriert haben, werden gebeten, Notrufe über die 110 bzw. die 112 oder den kostenlosen Tess-Relay-Dienst abzusetzen.

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Verein „Stark für Kinder“ spendet 100.000 Euro für eine Sportanlage in Euskirchen

Euskirchen – Am Rüdesheimer Ring direkt an der Kaplan-Kellermann-Realschule entsteht zurzeit eine neue Multifunktionssportanlage, die ab November für alle Kinder und Jugendliche offen sein soll.

„Das ist wirklich ein tolles Projekt für Euskirchen, von dem viele Kinder und Jugendliche profitieren werden“, so freute sich Bürgermeister Sacha Reichelt. Ganz besonderen Dank richtete er dann auch an den Verein „Stark für Kinder“, der den Bau der Sportanlage mit 100.000 Euro unterstützt. Insgesamt wird die Maßnahme 130.000 Euro kosten.

„Der Verein spendet aber nicht nur Geld sondern unterstützt das Projekt auch mit Arbeitskraft“, so der Bürgermeister. Und weil der Verein den Bau umsetzt und dabei auch die Arbeiten zum Teil übernimmt, ist die Fertigstellung schon für November angesetzt.

„Ein Verein kann bei so einer Baumaßnahme schneller agieren als die Stadt, weil er die Leistungen nicht ausschreiben muss“, erklärte der Bürgermeister.

Die Vereinsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, einen Sportplatz für Kinder und Jugendliche umzusetzen, den diese jederzeit nutzen können. Deshalb wird der Platz auch außerhalb der Schulzeiten zugänglich sein.

Unterstützung bekamen sie bei der Planung von Melanie Barth vom Kinder- und Jugendbüro, die das Projekt von Seiten der Stadt begleitet.

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Trierer Bischof Ackermann besucht Caritas Werkstätten in Adenau

Adenau – Im Rahmen der Visitation im Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein hat Bischof Ackermann die Werksätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe in Adenau besucht. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 18. September die Werkstätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH in Adenau besucht. Begleitet wurde er von Bischofskaplan Florian Dienhart und Gemeindereferentin Anita Nohner (Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land). Der Besuch fand im Rahmen der Visitation des Bischofs im Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein statt.

Geschäftsführer Thomas Buckler stellte den Gästen das Unternehmen St. Raphael vor. Einrichtungsleiterin Britta Lott informierte sie über die Caritas Werkstätten im Kreis Ahrweiler. Betriebsstättenleiter Johannes Haubrich führte die Gäste durch die verschiedenen Arbeitsbereiche am Werkstattstandort, darunter Garten- und Landschaftspflege, Küche und Kantine, Lager und Logistik, Montage und Verpackung sowie die Wäscherei und den Förderbereich. Die 2021 eröffneten Caritas Werkstätten Adenau bieten rund 60 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung sowie attraktive Arbeitsplätze und fördern den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Bischof Ackermann bedankte sich bei den Gastgebern für die interessanten Einblicke, gratulierte zu dem modernen Werkstattstandort und sprach seinen Respekt vor der geleisteten Arbeit vor Ort aus. Mit den Werkstattbeschäftigten kam er ebenfalls ins Gespräch und wünschte ihnen weiterhin ein frohes Schaffen.

Geschäftsführer Buckler sagte: „Wir danken dem Bischof für seinen Besuch und freuen uns über sein Interesse an unserer Arbeit. Unsere Einrichtungen sind auch Orte von Kirche und wir gestalten die pastoralen Räume, in denen sich unsere Einrichtungen befinden, gerne aktiv mit.“ Einrichtungsleiterin Lott betonte: „In Adenau arbeiten wir eng mit der Pfarrgemeinde zusammen und freuen uns über deren seelsorgerische Begleitung. Sie unterstützt uns beispielsweise bei der Gestaltung von jahreszeitlichen Festen und weiteren Aktivitäten in und außerhalb unserer Einrichtung.“

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Innovative Mobilität – Neue CarSharing-Station eröffnet in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Die Stadt Bad Münstereifel setzt einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität und lebenswertere Stadt: Vergangene Woche eröffnet sie gemeinsam mit dem Carsharing Anbieter cambio eine Station am Bahnhof. Damit stehen den Bürgerinnen und Bürgern nach dem Weggang des Anbieters stadtmobil wieder zwei Autos zum Teilen zur Verfügung. Bereits nach der Flutkatastrohe haben die Bürgerinnen und Bürger vom CarSharing-Angebot in Bad Münstereifel gerne Gebrauch gemacht. Daher hat die Stadtverwaltung dem Rat vorgeschlagen das Projekt zu verstetigen. Dieser ist der Empfehlung gefolgt, sodass nun nach Bewilligung der Fördermittel das Projekt für zwölf Monate in Eigenregie fortgesetzt werden kann.

Die Stadt ermutigt alle Bürger*innen, die neuen Möglichkeiten auszuprobieren und erneut rege zu Nutzen. Jeder kann durch sein Nutzungsverhalten einen Beitrag zur Reduzierung von Verkehrsstaus und Luftverschmutzung zu leisten.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian äußerte sich zur Eröffnung: „Die neue CarSharing-Station unterstreicht unser Engagement für eine nachhaltige Mobilität. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Verkehr in unserer Stadt effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu minimieren.“

Laurenz Miehe, Standortmanager Eifel für cambio erwähnt: „Wir möchten eine Ergänzung zu Bus & Bahn für die Bürgerinnen und Bürger bieten. Vielleicht wird durch unser Angebot so zukünftig der Zweitwagen in einer Familie überflüssig.“

Die Nutzung der CarSharing-Station ist denkbar einfach: Interessierte registrieren sich online, buchen das gewünschte Fahrzeug vorab via App oder Website und holen es zur gewünschten Zeit von der Station ab. Für Personen mit Meldeanschrift in Bad Münstereifel entfällt bei Registierung bis zum 15.Oktober 2023 die Anmeldegebühr von 30,00 €. Die Abrechnung erfolgt nach Fahrzeit und zurückgelegten Kilometern, der Sprit ist inklusive.

Für weitere Informationen über die CarSharing-Station, Registrierung und Tarife besuchen Sie bitte die offizielle Website von cambio CarSharing (www.cambio-carsharing.de).

Über cambio CarSharing:

Mehr Platz in der Stadt. Das ist seit der Gründung das wichtigste Unternehmensziel. Die Lösung: Das Auto auf Abruf gleich um die Ecke. CarSharing à la cambio schafft Freiraum für mehr Lebensqualität in der Stadt.

cambio ist mit über 196.000 Kund*innen und einer Flotte von mehr als 5500 Fahrzeugen in 44 deutschen und 102 belgischen Städten einer der größten unabhängigen CarSharing-Anbieter.

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Ein Brot für 350 Euro ersteigert

Sistig – Das Bäckerfest von Brotsommelier Patrick Zimmer ergab einen Erlös von 4500 Euro für die Hilfsgruppe Eifel – Willi Greuel: „Das hat richtig Spaß gemacht“ – Perfekte Organisation und viele zufriedene Besucher. Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel war voll des Lobes über das Engagement des Sistiger Bäckermeisters und Brotsommeliers Patrick Zimmer, der im August ein großes Bäckerfest vor dem Familienbetrieb in der Blankenheimer Straße zugunsten der Hilfsgruppe organisiert hatte. „Ein tolles Fest, eine perfekte Organisation und viele zufriedenen Besuchern“, bescheinigte Greuel der Bäckerfamilie Zimmer jetzt bei der Übergabe der Spende von 4500 Euro durch Patrick Zimmer und dessen Eltern Regina und Siegwin Zimmer.

„Das hat richtig Spaß gemacht, zu sehen wie sich alle ins Zeug gelegt haben, um sich in den Dienst der guten Sache zu stellen“, so Willi Greuel. Auch Patrick Zimmer selbst zeigte sich dankbar für die große Unterstützung vieler freiwilliger Helfer, die den freien Sonntag für den guten Zweck geopfert hätten. Und auch die Gäste hätten bei bestem Wetter „viel reingebuttert“ um einen hohen Erlös für die Hilfsgruppe zu erzielen.

Patrick Zimmer, erster rheinisch-westfälischer Brotkönig und Mehrfachsommelier, berichtete von der Versteigerung von fünf, im Holzofen gebackenen Broten. Eines dieser Brote habe ein Besucher für den Preis von 350 Euro ersteigert. Die Hilfsgruppe erlebe immer wieder derartig außergewöhnliche Spenden, berichtete Willi Greuel: „Wenn der Eifeler weiß, wofür es ist, bekommt man vom dem alles“. Oberstes Gebot bei der Hilfsgruppe sei natürlich, dass das Geld auch dort hinkomme, wo es gebraucht werde.

Die Bäckerei Zimmer sei seit vielen Jahren ein treuer Unterstützer der Hilfsgruppe, bescheinigte Willi Greuel dem Innungsobermeister Siegwin Zimmer, der den Betrieb vor drei Jahren an seinen Sohn Patrick übergeben hat. Der Hilfsgruppen-Chef überreichte anlässlich der Spendenübergabe eine Dankesurkunde an die Familie. (Reiner Züll)

 

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Mit dem Sonderzug zur Agritechnica, der weltweit größten Fachausstellung für Landtechnik

Region/Koblenz/Hannover – Am Donnerstag, den 16. November 2023, können interessierte Landwirte ab Cochem über Kobern-Gondorf, Koblenz, Andernach, Remagen, Bonn und Köln mit dem Sonderzug stressfrei und direkt zur Agritechnica in Hannover gelangen. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau bietet zusammen mit dem Rheinischen Landwirtschaftsverband anlässlich der weltweit größten Fachausstellung für Landtechnik, der Agritechnica, wieder einen Sonderzug an. Es ist wieder mit einer regen Nachfrage zu rechnen ist. Die Hin- und Rückfahrt beträgt für Erwachsene 89 Euro. Der Kartenverkauf erfolgt über die BWV-Sonderzughotline: 0228/52006-171 oder per E-Mail über meurer@bwv-net.de. Über einen Buchungscode können die Teilnehmer an der Sonderfahrt die Eintrittskarten für 24 Euro anstatt 35 Euro erwerben.

Der Sonderzug wird wieder mit Gesellschaftswagen ausgestattet sein, sodass auch unterwegs für Unterhaltung gesorgt sein wird.

Der Zug startet in Cochem ab 4.20 Uhr und in Koblenz ab 5.10 Uhr. Da sich die Zeiten bei einem Sonderzug etwas ändern können, bitten wir darum, wenige Tage vor der Abfahrt die Zeiten noch einmal zu überprüfen. Informationen sind auch unter der Homepage www.bwv-net.de zu finden.

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Moderner Opferleuchter mit LED-Kerzen für die Krankenhaus-Kapelle im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Aus Brandschutzgründen durften in der Kapelle des St. Elisabeth Krankenhauses in Mayen seit einiger Zeit keine echten Kerzen mehr aufgestellt werden. Aus diesem Grund hat der Förderverein nun die Anschaffung eines modernen Opferleuchters mit LED-Kerzen im Wert von 2.500 Euro ermöglicht.

Ein Licht zu entzünden, hat in vielen Kulturkreisen einen besonderen Stellenwert. „Neben dem Gedenken an Verstorbene verbinden Menschen viele weitere Anliegen mit dem Anzünden einer Kerze – etwa eine Bitte oder einen Dank. „Auch in die Kapelle des St. Elisabeth in Mayen kommen aus diesem Grund viele Patienten und Angehörige, aber auch Mitarbeitende“, weiß Krankenhausseelsorgerin Rita Krebsbach. Aus Brandschutzgründen durften dort seit einiger Zeit jedoch keine echten Kerzen mehr aufgestellt werden. Aus diesem Grund hat der Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e.V. nun die Anschaffung eines modernen Opferleuchters mit LED-Kerzen im Wert von 2.500 Euro ermöglicht. „Wir freuen uns sehr über die erneute Spende, die sehr gut angenommen wird. Vielfach leuchten am Tag alle Kerzen an diesem Ort“, sagt Rita Krebsbach.

Der Förderverein wurde vor 30 Jahren von Mayener Bürgerinnen und Bürgern gegründet, die damit den engen Bezug zu „ihrem“ Krankenhaus zum Ausdruck bringen wollten. „Gerne haben wir das jüngste Anliegen unterstützt. Es zeigt, auf wie vielfältige Art und Weise wir für die Menschen im Krankenhaus da sein können“, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Paul Glauben. Der Förderverein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Derzeit gehören dem Verein rund 100 Mitglieder an – Tendenz allerdings leider rückläufig. „Um unserer wichtigen Aufgabe auch in Zukunft nachkommen zu können, sind wir dringend auf weitere Mitstreiter angewiesen“, appelliert Vorstandsmitglied Heinz Schäfer an die Bevölkerung. Wer die Arbeit des Mayener Fördervereins unterstützen möchte, kann dies mit einer Mitgliedschaft oder einer Spende tun.

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Die neue Antrags-Werkstatt des DRK im Kreis Euskirchen

Mechernich – Menschen bei der Antragstellung von finanziellen Hilfen unterstützen – Das Angebot für Jedermann startet in Mechernich, Nettersheim und Euskirchen. Eigentlich ging es bei dem Termin um Hochbeete und gesunde Ernährung. Doch an diesem Tag im Juni ist in Mechernich auch noch eine Idee auf so fruchtbaren Boden gefallen, dass sie schon jetzt erste Früchte trägt. „Boris Brandhoff vom DRK hat mich damals angesprochen, warum das mit dem Wohngeld oft so lange dauert“, berichtet Kati Jakob, die Leiterin des Mechernicher Fachbereichs Bildung, Soziales und Tourismus. Sie habe daraufhin erläutert, dass sich das ganze Verfahren oft hinziehe, weil Anträge nicht vollständig oder häufig fehlerhaft ausgefüllt werden.

Mit diesem Austausch war die Idee für eine gemeinsame Antragswerkstatt geboren. Gut drei Monate später präsentieren Kati Jakob und die DRK-Mitarbeiter Monika Schwingeler und Kevin Löhr im Mechernicher Rathaus bereits das Konzept. „Hier können wir die Idee kurzer Wege perfekt umsetzen“, sagt Monika Schwingeler. Denn für die Antrags-Beratung darf Kevin Löhr das Trauzimmer nutzen – auf dem gleichen Flur mit den Büros der städtischen Kollegen, die später die Anträge auf ihren Schreibtischen liegen haben.

Gut investierte Zeit

Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr wird Kevin Löhr dort anzutreffen sein, um Menschen beim Ausfüllen von Anträgen zu unterstützen. Wichtigste Werkzeuge? „Kulis und Tipp-Ex“, sagt der 32-Jährige lächelnd. Dazu bringt er noch jede Menge Geduld mit, um die Antragsteller umfassend beraten und unterstützen zu können. Zeit, die bei den Kommunen oft nicht vorhanden ist, die aber für alle Beteiligten gut investierte Zeit ist. Schließlich freuen sich die Sachbearbeiter über vollständig ausgefüllt Anträge und die Antragsteller in Folge dessen über eine zügigere Bearbeitung.

Neben den Schwerpunkten Wohngeld, Kinderzuschlag oder Energiekosten wird Kevin Löhr auch bei anderen Angelegenheiten helfen. Zum Beispiel beim Thema GEZ-Befreiung, bei Bürger-, Eltern- oder Kindergeld oder bei Fragen rund um Bildung und Teilhabe.

Warum er das kann? „Weil es Teil meines Studiums Soziale Arbeit war“, sagt Löhr, der bereits seit über einem Jahr auch im Euskirchener Rotkreuzhaus im Team Migration / Integration von Boris Brandhoff mitgearbeitet hat. Zudem habe er in den Behörden hospitiert, um die Abläufe besser kennenzulernen.

Hürden abbauen

Daher fühlt er sich inzwischen fit genug, um mit der Beratung zu starten. Seit dem 11. September wird er immer montags von 9 bis 12 Uhr im Kloster Nettersheim anzutreffen sein. Die Beratung in Euskirchen findet immer dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr im DRK-Beratungsbüro in der Oststr. 21 statt. In Mechernich ist die Beratung für mittwochs von 9 bis 12 Uhr eingeplant. In allen drei Partnerkommunen gibt es zudem die Möglichkeit, Termine auch außerhalb dieser Zeiten zu vereinbaren.

Alle Beteiligten sind überzeugt, dass der Bedarf für dieses neue Angebot da ist. Steigende Inflation sowie gestiegene Wohn- und Energiekosten hätten den Druck auf die Menschen deutlich erhöht. Die Beantragung von finanziellen Hilfen und Entlastungen erforderten allerdings Wissen um Formulare, Nachweise und die für die einzelnen Leistungen zuständigen Behörden. „Solche Hürden können dazu führen, dass Menschen mit Anspruch auf finanzielle Entlastungen keine Leistungen erhalten“, sagt Monika Schwingeler.

An diesem Punkt setze die Antragswerkstatt an, die das DRK-Team Migration / Integration erdacht und umgesetzt hat. Finanziert wird das Ganze aus Mitteln des Stärkungspakts NRW des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. „Das Angebot richtet sich daher auch an alle Menschen im Kreis Euskirchen – mit und ohne Zuwanderungsgeschichte“, betont Monika Schwingeler ausdrücklich.

Checklisten sollen helfen

Schließlich sind die Anträge oft derart komplex, dass selbst Muttersprachler daran verzweifeln können. „Daran können wir als Stadt leider nicht wirklich etwas ändern. Die Anträge sind vorgegeben. Wir versuchen, mit Checklisten und Ausfüllhilfen zu unterstützen“, sagt Kati Jakob.

Die Mechernicher Fachbereichsleiterin geht davon aus, dass diese Checkliste durch die Zusammenarbeit mit der Antragswerkstatt noch besser werden können. „Wir tauschen uns über die Erfahrungen aus und werden Antworten zu Fragen, die immer wieder auftauchen, mit in unsere Hilfen einarbeiten“, so Kati Jakob.

In einigen Monaten möchte sie das Projekt gemeinsam mit dem DRK analysieren und bewerten. Sie hofft darauf, dass aus der Idee, die im Juni an Mechernicher Hochbeeten entstanden ist, dann eine stattliche Pflanze geworden ist. Eine, die reichlich Früchte trägt.

Ansprechpartner für die Antragswerkstatt ist Kevin Löhr. Er ist unter Telefon 0151 251 728 50 oder per Mail kloehr@drk-eu.de erreichbar.

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Neues Förderprogramm bei Anschaffung eines Elektroautos – Antragstellung ab 26. September 2023 möglich

Region/Frankfurt – Privatpersonen, die ein Wohngebäude besitzen und selbst bewohnen, können für bereits gekaufte, geleaste oder zum Zeitpunkt des Antrags bestellte Elektroautos Fördermittel über die staatliche deutsche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Die Förderung im Rahmen des Programms „Solarstrom für Elektroautos“ sieht einen möglichen Zuschuss von bis zu 10.200 Euro für den Kauf und Anschluss einer Ladestation, einer Photovoltaikanlage und eines Stromspeichers vor.

Alle drei Maßnahmen müssen gleichzeitig, das heißt spätestens 24 Monate nach der Zusage durch die KfW und inner­halb von sechs Monaten nach dem Datum der letzten Rechnung, umgesetzt werden. Keine der drei Komponenten darf bereits verbindlich bestellt worden sein. Von der Förderung ausgeschlossen sind Hybridfahrzeuge.

Der Zuschuss kann ab dem 26. September 2023 beantragt werden und wird nach erfolgter Förderzusage ab März 2024 ausgezahlt. Auf der Webseite der KfW steht ein Vorab-Test zur Verfügung, um sicherzugehen, dass die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sind.

Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie ein Merkblatt finden Sie ab dem Datum der Antragstellung auf der Webseite der KfW unter folgendem Link: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Solarstrom-für-Elektroautos-(442)/

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Online-Angebot erneuert – Kreisverwaltung Bitburg-Prüm stellt neue Homepage vor

Bitburg – Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm hat ihre neue Homepage freigeschaltet. Den Bürgerinnen und Bürgern wird somit ab sofort ein verbesserter digitaler Weg zur Kreisverwaltung ermöglicht. Neben einem aktualisierten und benutzerfreundlichen Webdesign stand vor allem die Anpassung der Inhalte im Fokus der Neugestaltung. Dank der Integration von „rlpDirekt“, dem Onlineportal der kommunalen Spitzenverbände in Rheinland-Pfalz, sind die Inhalte nun noch übersichtlicher gegliedert und besser miteinander vernetzt. Über die Suchfunktion auf der Startseite sind nun alle Informationen zu den Dienstleistungen, Ämtern und Mitarbeitenden auffindbar. Auch die Inhalte des Stellenportals „Interamt“ und des Ratsinformationssystem „Allris“ konnten nahtlos in die neue Seite integriert werden.

„Es ist wichtig, dass wir unsere digitale Kommunikation weiter ausbauen“, sagt Landrat Andreas Kruppert. „Mit unserer neuen Internetseite steht den Bürgerinnen und Bürgern im Eifelkreis ein verbessertes und ansprechendes Informationsangebot zur Verfügung, das die aktuellen Anforderungen erfüllt.“

Über die Hauptthemen Bürgerservice, Kultur, Landkreis und Wirtschaft lassen sich die vielfältigen Inhalte schnell und übersichtlich erreichen. Pressemitteilungen und andere aktuelle Themen sind weiterhin auf der Startseite zu finden. Es gehört zum Selbstverständnis, dass die Kreisverwaltung als Teil der systemkritischen Infrastruktur bei der Auswahl des Content-Management-Systems auf hohe Sicherheitsstandards geachtet hat. Die verwendete Lösung der Chamaeleon AG in Montabaur erfüllt diesen gesetzten Anspruch und ist zudem mit den Vorgaben der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) 2.0 konform. Das System ermöglicht es darüber hinaus, passgenaue Online-Formulare zu entwickeln; aktuell sind bereits mehr als 25 reine Online-Anträge entweder direkt eingebunden oder verlinkt.

Die neue Homepage ist unter der bekannten Adresse www.bitburg-pruem.de zu erreichen.