In Euskirchen bekennt man sich zu Frieden, Abrüstung und Freundschaft zwischen den Völkern und Nationen.
Euskirchen – Vor wenigen Wochen ist die Stadt Euskirchen der Friedensorganisation „Mayors for Peace“ – Bürgermeister für den Frieden – beigetreten. Mit der Flagge der Organisation bekennt man sich zu Frieden, Abrüstung und Freundschaft zwischen den Völkern und Nationen.
Aus aktuellem Anlass weht diese Flagge nun vor dem Euskirchener Rathaus. Die Stadt Euskirchen möchte damit ein Signal setzen für den Frieden und gegen den schrecklichen Angriff auf die israelische Zivilbevölkerung.
Die Gruppe beim Besuch des Ömmesonz-Ladens und der Anlagen der AWA in Warden.
Eschweiler – Seit Anfang 2022 nehmen die Stadt Eschweiler und die Kommune Keta im Rahmen der Partnerschaft des Landes NRW mit der Republik Ghana am Projekt „Kommunaler Fachaustausch NRW-Ghana“ teil. Als mögliche Schwerpunkte für eine intensivierte Entwicklungskooperation beider Kommunen wurden v.a. Themen, die im Zusammenhang mit dem Management des Klimawandels stehen, ausgemacht. Für die bestmögliche Unterstützung bei der Zusammenarbeit hierzu haben sich die beiden Kommunen erfolgreich um eine Teilnahme am Projekt „Kommunale Klimapartnerschaften“ beworben. Dieses startete im November letzten Jahres mit einem internationalen Auftaktworkshop in Essen in die neunte Runde.
Im September dieses Jahres befand sich eine vierköpfige Delegation aus Keta um Bürgermeister Emmanuel Gemegah für rund eine Woche in Eschweiler. Der Besuch ist die zweite von insgesamt drei im Projekt vorgesehenen Entsendungen kommunaler Expert*innen zwischen den Projektpartnern. Bereits im März hatten vier Vertreter*innen der Stadt Eschweiler Keta im Südosten Ghanas einen Besuch abgestattet.
Während ihres Aufenthalts in Eschweiler besuchte die ghanaische Delegation die Sonntagsmesse bei Eschweilers katholischer Gemeinde St. Peter und Paul, die seit März partnerschaftliche Kontakte mit der katholischen Gemeinde in Ketas Stadtteil Dzelukope pflegt.Während der Woche standen insbesondere Fach- und Planungsaustausche im Rathaus auf dem Programm. Das Hauptziel bestand darin, lokale Bedarfe in den Bereichen Klimaschutz und -anpassung zu ermitteln und mögliche gemeinsame Maßnahmen und Projekte zu identifizieren.
Die Arbeitswoche der Gruppe begann an einem Montagmorgen mit einer herzlichen Begrüßung durch Bürgermeisterin Nadine Leonhardt und der Beigeordneten für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport, Dana Duikers, gefolgt von einer Diskussion über die jeweiligen Erwartungen an das Projekt und die zu erreichenden Zielsetzungen.
Um die Tage in Eschweiler nicht zu „trocken“ werden zu lassen, hatten die Eschweiler Projektverantwortlichen um Koordinator Jan Schuster u.a. noch einen Besuch des Energeticons in Alsdorf, des Ömmesonz-Ladens und der Anlagen der AWA in Warden, sowie eine Besichtigung des Spenderwaldprojekts der Stiftung Nachhaltigkeit im Eschweiler Stadtwald vorgesehen.
Zusätzlich hatten die Eschweiler Vereine Berg Tabor, GENAWIF und BINE im Vorfeld bereits großes Interesse an einer Beteiligung am Austausch gezeigt und brachten sich mit eigenen Programmpunkten ein.
Infokasten: Kommunale Klimapartnerschaften
Seit 2011 bietet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) über einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren deutschen Kommunen und ihren Partnerkommunen aus Ländern des Globalen Südens fachliche Beratung und Unterstützung bei der Erarbeitung eines gemeinsamen Aktionsprogramms zu Klimathemen. Finanziert wird das Projekt, das unter anderem zwei internationale Workshops und bis zu drei Entsendungen kommunaler Fachexpert*innen beinhaltet, zu 100% mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Angesichts der Wichtigkeit globaler Kooperationen zur Lösung der Herausforderungen durch den Klimawandel und der Expertise, über die Kommunen in vielen klimarelevanten Handlungsfeldern verfügen, haben sich die Klimapartnerschaften als eines der „Flaggschiff“-Projekte der kommunalen Entwicklungspolitik in Deutschland etabliert.
Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat erneut einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung unternommen.
Region/Mayen-Koblenz – Erfolgreiches Pilotprojekt – Kreiskasse Mayen-Koblenz führt digitalen Verwahrgeldworkflow ein. Nach der erfolgreichen Einführung des digitalen Rechnungsworkflows im Jahr 2019 hat die Kreiskasse nun den digitalen Verwahrgeldworkflow als Pilotanwender der Finanzsoftware KIS-KRW eingeführt. „Diese innovative Maßnahme hat nicht nur die internen Abläufe in der Kreisverwaltung optimiert, sondern auch das Interesse anderer Verwaltungen geweckt, die von den Erfahrungen der Kreiskasse profitieren wollen“, freut sich Landrat Dr. Alexander Saftig.
Der Verwahrgeldworkflow markiert einen weiteren Meilenstein in der Digitalisierungsstrategie der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Statt unklare Einzahlungen auf Papier auszudrucken, werden sie nun als Aufgaben im digitalen Workflow erfasst. Diese Umstellung hat nicht nur die Effizienz gesteigert und bereits jetzt eine große Menge an Papier und Druckkosten eingespart, sondern auch die Nachvollziehbarkeit der Transaktionen erheblich verbessert. Unter anderem ermöglicht die Finanzsoftware, die Verbuchung der Kontoauszüge zu optimieren und für jeden Buchungsposten einen digitalen Kontoauszug bereitzustellen. Allein in den Monaten von Ende Juni bis Mitte September hat die Kreiskasse so etwa 4.300 Verwahrgeldaufgaben bearbeitet, was ungefähr 100 Aufgaben pro Tag entspricht. Obwohl es zu Beginn einige kleinere Anlaufschwierigkeiten gab, läuft der Workflow mittlerweile nahezu reibungslos.
Peter Mathis, Geschäftsführer der OrgaSoft Kommunal – Gesellschaft für kommunale Datenverarbeitung mbH, lobt die aktive Mitarbeit der Kreiskasse Mayen-Koblenz in der Pilotphase: „Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gehört zu unseren engagiertesten Kunden, was die Einführung aktueller Digitalisierungslösungen anbelangt. Die aktive Mitarbeit der Kunden in der Pilotphase ist für uns von unschätzbarem Wert.“
„Der Aufwand für die Pilotierung hat sich gelohnt, weil unsere eigenen Vorstellungen und Erfahrungen eingebracht werden konnten. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung danken, die sich positiv in die digitale Transformation eingebracht haben“, sagt der Landrat und betont, dass die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz in einer Zeit, in der die Digitalisierung einen immer größeren Stellenwert einnimmt, ein deutliches Zeichen setzt und zeigt, wie durch den gezielten Einsatz von digitalen Lösungen die Effizienz und Transparenz im Verwaltungsbereich gesteigert werden können. Zweifelsohne werden die Erfahrungen und Erfolge der Kreiskasse Mayen-Koblenz auch anderen Verwaltungen als inspirierendes Beispiel dienen, um den Weg in die digitale Zukunft erfolgreich zu beschreiten. So hat die positive Resonanz auf den Verwahrgeldworkflow schon jetzt dazu geführt, dass bereits einige Kommunalverwaltungen Interesse angemeldet haben und sich vor Ort bei der Kreiskasse Mayen-Koblenz ein Bild machen möchten.
Die Beta-Version des Verwahrgeldworkflows ist jüngst bei den Bopparder Tagen, der alljährlichen Hausmesse der OrgaSoft Kommunal, vorgestellt worden. Dabei betonte Geschäftsführer Peter Mathis auch, dass man die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung keinesfalls als Selbstzweck betreiben wolle, sondern für die Anwender einen merklichen Nutzen im Arbeitsalltag schaffen möchte. „Davon profitieren letztendlich auch die Bürger.“
Jörg Lempertz (4. v. r.), Bürgermeister VG Mendig, und Sebastian Busch (rechts), Bürgermeister VG Pellenz, haben als Willkommensgeschenk eine „Sonnenliege“ an Frank Minwegen (3. v. r.) und Bernhard Schneider (2. v. r.) vom DRK Mayen-Koblenz übergeben.
Foto: VG-Verwaltung Mendig/ Stefan Pauly
Mendig – Willkommensgeschenk für das DRK Bildungszentrum – Im neuen DRK Bildungszentrum auf dem Mendiger Flugplatz werden Notfallsanitäter und Rettungsassistenten ausgebildet. Darüber hinaus werden an diesem Standort unter anderem weitere Bildungsangebote – beispielsweise Erste Hilfe-Kurse und Fortbildungen – offeriert und koordiniert. Frank Minwegen, Leiter Bildungswesen im DRK Mayen-Koblenz, beziffert mit Stolz die Zahl der Schulungsteilnehmer pro Jahr auf etwa 9.000,
Das DRK Bildungszentrum soll aber neben den modern ausgestatteten Schulungsräumen auch Rückzugsräume für die Auszubildenden bieten. Ein solcher ist das Atrium, das in den Pausen oder aber bei Feiern entsprechenden Platz bietet. Um den Lichthof noch etwas attraktiver zu gestalten, haben Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Sebastian Busch, Bürgermeister VG Pellenz, als Willkommensgeschenk jetzt eine sogenannte „Sonnenliege“ übergeben. „Wir sind froh, dass das DRK Bildungszentrum auf dem Flugplatz angesiedelt wurde und unter anderem für das nördliche Rheinland-Pfalz die Ausbildung zum Notfallsanitäter anbietet. Es wertet den erfolgreichen Gewerbepark auf und steht für die Vielfalt des Angebotes auf dem Flugplatz“, so Jörg Lempertz.
Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre. Sie ist deutschlandweit durch das Notfallsanitäter-Gesetz geregelt ist. Sie beinhaltet neben der schulischen Ausbildung, die am Standort Mendig stattfindet, auch eine praktische im Rettungsdienst und in verschiedenen Abteilungen eines Krankenhauses. Das Ausbildungsangebot richtet sich an alle, die an einer beruflichen Tätigkeit im Rettungsdienst Interesse haben, oder Personen, die sich in ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit im Rettungsdienst vom Rettungssanitäter zum Notfallsanitäter ausbilden lassen möchten.
Region/Weiler – In der Zeit vom 04. Oktober mittags bis voraussichtlich 12. Oktober 2023 vormittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.
Ab dem 12. Oktober 2023 mittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Begeisterte Kinder beim Kids-Bus. Foto: Hoffnungswerk e. V.
Prüm – Traditionell beteiligt sich die Evangelisch freie Gemeinde (EfG) Prüm am Programm zum Mantelsonntag. In diesem Jahr erwartet besonders die Kinder ein ganz besonderes Highlight: Der Kids-Bus kommt!
Der Kids-Bus ist ein großer Doppeldecker-Bus voll mit Action und Unterhaltung für jeden Geschmack. Gut ausgestattet mit spannenden Spielen wie Airhockey, Magnet Fußball, Vier gewinnt oder Tic-Tac-Toe Match. In der Bastelecke, beim Erbauen von Legowelten oder beim Durchstöbern der Verkleidungskiste ist der Kreativität kein Limit gesetzt. Im Bus gibt es jede Menge Möglichkeiten und gute Laune, bei jedem Wetter.
Der Kids-Bus ist ein Projekt vom Hoffnungswerk e.V. aus Bornheim, welcher überwiegend im Ahrtal unterwegs war und ist. Die Idee hinter dem Kids-Bus: Familien, die während der Flutkatastrophe 2021 alles verloren hatten, ihren Kindern einen Ort für eine Geburtstagsfeier bieten zu können. Seitdem ist der Bus ständig auf Tour und macht jetzt am 15. Oktober Halt in Prüm am Hahnplatz vor der Volksbank. Den Kontakt zum Hoffnungswerk e. V. hat die EfG Prüm während ihrer Hilfseinsätze im Ahrtal knüpfen können. „Hoffnungswerk e. V. hat so viele kreative Ideen, um Menschen und insbesondere Kindern zu helfen, das ist einfach begeisternd“, erzählt Markus Hupperts von der EfG.
Des weiteren informiert die EfG am Mantelsonntag über die Hilfsaktion Weihnachten im Schuhkarton, an der sie sich seit Jahrzehnten beteiligt. Angeboten werden Waffeln und Nachos, deren Erlös an die Hilfsorganisation fließt. Ebenso wird Kinderschminken geboten.
Ein Fotokalender für das neue Jahr wird verteilt und der EfG-Stand wird ein Ort der Begegnung und des Gespräches sein. „Wir laden herzlich ein, unseren Stand und den Kids-Bus zu besuchen“, freut sich Hupperts zusammen mit allen Gemeindemitgliedern.
Anlässlich des 60 + 3-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Aachen-Walheim-Montebourg fand im Krönungssaal des Aachener Rathauses ein großer Festakt statt. Foto: Stadt Aachen / Julia Frielinghausen
Aachen – Am vergangenen Wochenende fand ein großer Festakt anlässlich des 60 + 3-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Aachen-Walheim-Montebourg statt. Unter den Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses befand sich neben Vertreter*innen des Stadtrats, der Hochschulen und Konsulate sowie zahlreicher Aachener Bürger*innen auch eine große Delegation aus Montebourg unter Leitung von Bürgermeister Jean Pierre Mauquest und der Präsidentin des Comité de Jumelage Montebourg-Walheim-Aachen Isabelle Thomas. Ursprünglich sollte bereits im Jahr 2020 das 60-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert werden, was durch die Corona-Pandemie jedoch nicht realisiert werden konnte.
Die Partnerschaft zwischen der französischen Kleinstadt Montebourg und der damals noch selbstständigen Gemeinde Walheim wurde im Jahr 1960 begründet. Sie geht auf das persönliche Engagement von Bürgern beider Kommunen zurück, die sich 1959 als Kriegsveteranen in Frankreich trafen. Nach der kommunalen Neugliederung 1972 wurde die Städtefreundschaft von der Stadt Aachen zur Weiterführung an den Stadtbezirk Aachen-Kornelimünster/Walheim übertragen.
Im Mittelpunkt der Städtefreundschaft, die 1966 durch den Austausch von Urkunden besiegelt wurde, stand vor allem der Kinder- und Jugendaustausch.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen betonte während der Feierstunde im Rathaus, dass die Partnerschaft zwischen Walheim und Montebourg zu den ältesten deutsch-französischen Partnerschaften gehöre und gleichzeitig die älteste Städtepartnerschaft Aachens sei: „Die beiden Gemeinden waren 1960 aktive Wegbereiter*innen der deutsch-französischen Aussöhnung. Das war ein mutiger Schritt aller Beteiligten und der Beginn eines bedeutenden Brückenbaus nach den Zweiten Weltkrieg“. Sibylle Keupen dankte beiden Partnerschaftsvereinen für ihr Engagement sowie die beeindruckende Einsatzbereitschaft über die vergangenen Jahrzehnte hinweg und sagte: „Die Herausforderungen der Zukunft können wir nur gemeinsam meistern. Ein weltoffenes Europa ist heute genauso wichtig wie zur Gründerzeit dieser Städtepartnerschaft. In diesem Sinne wünsche ich uns und den kommenden Generationen eine lange und lebendige Freundschaft, die die Menschen immer wieder begeistern kann“.
Nachtsheim/Mayen-Koblenz – St. Stephanus – Realschule plus Nachtsheim geht offizielle und nachhaltige Kooperation mit Niesmann + Bischoff GmbH ein.“ – Im Rahmen einer Schulpatenschaft arbeitet die St. Stephanus – Realschule plus Nachtsheim künftig eng mit Niesmann + Bischoff GmbH zusammen, um Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schüler zu fördern und gemeinsam den erwarteten Fachkräftemangel zu bekämpfen.
Den Schülerinnen und Schülern soll so die Möglichkeit gewährt werden, im Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen.
Ausbildungsleiterin Kathrin Jakoby, Schulleiter Ralf Heuft und IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker haben am 29. September die künftige Zusammenarbeit mit einer feierlichen Urkundenübergabe besiegelt. Begleitet wurden sie vom stellvertretenden Schulleiter Michael Walo sowie den Berufskoordinatorinnen Claudia Adams und Heike Haffke, von Schülerinnen und Schülern sowie von Auszubildenden von Niesmann + Bischoff.
Im Rahmen des Gesprächs wurde auch über das besondere Angebot PLuZ (Praxis, Lernen unsere Zukunft) gesprochen, mit dem die Realschule für die Schülerinnen Schüler der 9. Klasse eine Ausbildungsplatzgarantie in Aussicht stellt. Mehr Infos unter: https://realschule-plus-nachtsheim.de/pluz-ausbildungsplatzgarantie.html
Die Schule kann durch die neue Schulpatenschaft ihre Arbeit noch stärker auf die Anforderungen im Berufsleben ausrichten. Die Niesmann + Bischoff GmbH kann sich auf ihre künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser einstellen und dazu beitragen, Wissen über komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln.
Bausteine der Kooperationsvereinbarung sind unter anderem:
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Unternehmensvorstellung in der Schule
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Bewerbungstrainings
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Betriebspraktika
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Betriebsbesichtigungen
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Runder Tisch zwischen Schule und Betrieb
Betriebe und Schulen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, die Interesse an einer noch engeren Zusammenarbeit haben, können sich gerne an die Regionalgeschäftsstelle, Telefon 0261 106-290, wenden.
Die IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz ist die Anlaufstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für den Landkreis Mayen-Koblenz und vertritt das Gesamtinteresse der rund 15.000 dort ansässigen Unternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Ihre Arbeit beruht auf dem Prinzip der unternehmerischen Selbstverwaltung anstelle staatlicher Bürokratie und ist unabhängig von Einzel- oder Brancheninteressen. Die IHK fördert die berufliche Bildung und erfüllt hoheitliche Aufgaben. Sie engagiert sich für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und bietet ihren Mitgliedern ein breit gefächertes Serviceangebot. Mit acht Standorten in der Region ist die IHK Koblenz vor Ort bei den Unternehmen.
Absolute Schwindelfreiheit ist ein Muss: Die Aachener Höhenretter kommen im Notfall an die abgelegensten Stellen, um Menschen zu helfen. Foto: Stadt Aachen / Stefan Herrmann
Aachen – 50 Meter in die Tiefe – Spektakuläre Szenerie, ernster Hintergrund: Regelmäßig geht es für die 26 Mitglieder der Spezialrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr hoch hinaus, damit im Einsatzfall jeder Handgriff sitzt. Der spektakuläre Ausblick interessiert Alexander Hoffmann in diesem Moment keine Sekunde. Hoch über ihm genießen Touristen die wunderschöne Szenerie, stehen auf der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel und lassen die Blicke schweifen.
Übungseinsatz an der Urfttalsperre: die Spezialrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Aachen mit (v.l.) Johannes Ortmann, Alexander Hoffmann, Jörg Reinartz, Lukas Gronostaj, Vera Klein, Stefan Bock, Christian Beek, Marcus Göbel und Miguel Mendes. Foto: Stadt Aachen / Stefan Herrmann
Sie sehen das glitzernde Wasser der Stauseen, in der Ferne die ehemalige Ordensburg Vogelsang, die noch grünen Waldhänge an diesem späten Septembertag. Idylle pur. Doch dann bleiben auch die Blicke der Ausflügler tief unten an der Staumauer haften. Dort – gut 20 Meter unter ihnen – hängt Hoffmann in der Wand. Roter Overall, roter Helm, ein vor Karabinern klimperndes Kletterset am Körper und mit Seilen gesichert. Der Höhenretter stabilisiert eine Rettungstrage, auf der eine nach einem Absturz verletzte Person liegt. Er spricht beruhigend auf sie ein, blickt zwischendurch konzentriert nach oben. Dort ziehen seine Kollegen der Spezialrettungsgruppe (SRG) der Aachener Berufsfeuerwehr die Trage mit einer Seilwinde langsam hinauf. Jeder Handgriff sitzt. Dann ist es geschafft. Die Mission, die eine Übung war, endet.
„Gartenarbeit“ in der Vertikalen
Christian Beek sieht zufrieden aus, als er mit seiner an diesem Tag achtköpfigen Einheit Richtung Ausflugslokal führt, das direkt an der Staumauer liegt. Nach der gelungenen Rettung gibt’s erstmal Currywurst mit Pommes. „Danach gehen wir auf der anderen Seite der Mauer runter und nehmen die Gartenschere mit“, sagt der stellvertretende Leiter der Aachener Höhenretter, wie die SRG gerne kurz und knapp genannt wird. Eine Gartenschere? „Ja, wir trainieren das Abfahren und Aufsteigen im Seil – und erledigen nebenbei für den Wasserverband ein wenig Grünschnitt als Übung für die technische Hilfeleistung unter beschwerten Bedingungen“, erklärt Beek mit einem Schmunzeln. Das sei gelebte Tradition. Zweimal pro Jahr übt die Feuerwehr Aachen hier. Der Wasserverband Eifel-Rur betreibt die gigantische Staumauer. Rund 60 Meter hoch ragt sie vom Obersee aus in den Himmel, wurde zwischen 1900 und 1905 erbaut. Genau auf der Seite, zum Obersee hin, wuchern immer wieder Pflanzen und sogar kleine Bäume aus dem Mauerwerk. Und so schwingen sich Beek und seine Kollegen – darunter mit Feuerwehrfrau Vera Klein auch eine Höhenretterin – am Nachmittag noch einmal 50 Meter in die Tiefe und befreien die Urfttal von Unkraut. „Es heißt zwar allgemein oftmals Höhenrettung, aber eigentlich nennt man das, was wir tun, Spezialrettung“, macht Beek deutlich. Und zum ganz speziellen Einsatzumfang kann dann an der Eifeler Staumauer halt auch einmal die Gartenschere gehören.
40 Mal pro Jahr rücken die Spezialretter aus
Nicht alle Berufsfeuerwehren verfügen über solch eine Sondereinheit. Neben Aachen gibt es auch in Köln, Düsseldorf und Mönchengladbach Spezialisten, die dann zum Einsatz rollen, wenn absolute Schwindelfreiheit gefragt ist. Die Einsatzliste der Aachener Höhenretter ist durchweg beeindruckend: Sie waren dabei, als im Jahr 2017 in Köln 65 Personen aus den Gondeln hoch über dem Rhein befreit werden mussten. „Das war ein wirklich besonderer Tag. Tausende Menschen beobachteten bei schönstem Wetter den Einsatz vom Ufer aus. Jedes Mal, wenn eine Person gerettet wurde, brandete Applaus auf“, erinnert sich Beek, der seit 2012 zur Aachener Spezialrettungsgruppe gehört. 1996 wurde sie als Sondereinheit der Berufsfeuerwehr ins Leben gerufen, umfasst derzeit insgesamt 26 Mitglieder und rekrutiert sich aus den unterschiedlichsten Schichten und Diensten der Berufsfeuerwehr Aachen. Rund 40 Mal rückt der Trupp pro Jahr aus – bei verletzten Personen auf den großen Tagebaubaggern, bei in tiefe Schächte gestürzte Bauarbeitern, bei verunglückten Mountainbikern, die in steilen und nur schwer zugänglichen Hanglagen liegen. Im vergangenen Jahr war eine Wanderin bei Kornelimünster oberhalb des Indetals einen steilen Felshang hinabgestürzt und musste gerettet werden. Nach der Flutkatastrophe 2021 retteten Christian Beek und seine Kollegen eine Person aus einem stark einsturzgefährdeten Haus in Eschweiler. „Ein intensiver Einsatz, der auch uns Profiretter in eine gefährliche Situation führte.“ Alles ging gut – zum Glück.
Und auch die Adipösen-Rettung gehört mittlerweile zur Einsatzroutine. Wenn schwer übergewichtige Menschen aus höher gelegenen Wohnungen bei medizinischen Notfällen nur noch durch das Fenster hinaustransportiert werden können, rückt die SRG an. Zehn Mal pro Jahr kommt die Einheit dann tatsächlich vor Ort zum Einsatz, wenn tatsächlich nur noch ausgewiesene Kletterexpertise hilft. Kommt es zu solchen Notfällen, ist perfekte Teamarbeit das A und O. Die bis zu 200 Meter langen Seile müssen sicher geschnürt und befestigt werden. Karabiner angelegt, Stütz- und Seilwinden-Konstruktionen errichtet werden. „Innerhalb eines Höhenretter-Trupps vertraut man sich blind. Während der eine das Seil sichert, steigt der andere in die Tiefe und legt in diesem Moment sein Leben in die Hand des Kollegen, um in Not geratenen Menschen helfen zu können“, erläutert Beek. Dafür und damit alle Abläufe reibungslos funktionieren, müssen die Spezialretter ein intensives Trainingspensum absolvieren. 72 Stunden pro Jahr wird geübt – auf bis zu 150 Meter hohen Windrädern, auf Aachener Hochhäusern wie den Studierendentürmen und dem Drehturm Belvedere am Lousberg – oder eben an der imposanten Staumauer in der Eifel. Trotz des ernsten Trainingshintergrunds darf dennoch auch bei den Höhenrettern zwischendurch einmal der Blick in die Ferne schweifen. „Klar, das gehört dazu. Auch wir genießen kurz die Aussicht bei solch einer tollen Szenerie wie hier an der Urfttalsperre“, sagt Beek. Aber eben nur kurz, dann richtet sich der Fokus wieder auf die schweißtreibende Übungsarbeit.
Spezialmaterial kommt zum Einsatz
Rund sechs Stunden trainieren die neun Feuerwehrleute um Alexander Hoffmann und Vera Klein an diesem Tag. Mehrfach klettern sie die Mauer herab und herauf, installieren den mit mehreren Seilen gesicherten sogenannten „Zweibaum“ – ein kleines Gerüst, über das per Seilwinde später die Trage samt verletzter Person in die Höhe gezogen wird. „All unsere System sind redundant“, betont Beek. Anders ausgedrückt: Doppelt hält besser. Selbst wenn ein Sicherungssystem versagt, ein Seil reißen sollte, wäre stets noch ein zweites vorhanden.
Wer den Höhenretterinnen und -rettern bei ihrer Kletterarbeit in die Augen blickt, sieht direkt das Funkeln darin. „Diesen Job machen bei uns alle mit sehr viel Leidenschaft. Die Kameradschaft untereinander ist wirklich besonders“, beschreibt Beek den Spirit im Team. Vera Klein bringt es an diesem Nachmittag in ihrer eigenen Art auf den Punkt. Während sie nach dem kräftezehrenden Staumauer-Einsatz gemeinsam den Kollegen das Equipment im große roten Feuerwehr-Lkw verstaut, blickt sie auf die Uhr und meint: „Schön, dann kann ich ja gleich noch zum Klettern in die Halle fahren.“
Weitere Infos:
Die Feuerwehr Aachen sucht regelmäßig erfahrene Kolleg*innen, Auszubildende und Quereinsteiger*innen. Die Brandmeisteranwärter*innen-Lehrgänge starten jeweils im April und im Oktober. Wenn Sie sportlich sind und anderen Menschen helfen wollen, bringen Sie schon die wichtigsten Voraussetzungen für die Arbeit bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst mit. Ein kühler Kopf und Einfühlungsvermögen helfen im Einsatz. Leistungsbereitschaft, mutiges und verantwortungsbewusstes Handeln, psychische Belastbarkeit, sowie der Spaß am Umgang mit modernen technischen Geräten und die Bereitschaft zum Schichtdienst sind weitere wichtige Voraussetzungen. Eine schnelle Auffassungsgabe und Spaß bei der engen Zusammenarbeit im Team runden das Profil ab, um perfekt auf einen Job oder eine Ausbildungsstelle bei der Feuerwehr Aachen zu passen.
Weitere Infos zur Spezialrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Aachen gibt es online unter www.aachen.de/feuerwehr unter „Ausbildung / Lehrgänge / Seminare“.
DER VHS-Kurs „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen“ fand im Dojo des JJC-Mendig in der Vulkanstraße statt. Foto: Birgit Schlemper
Mendig – Gewalt gegen Frauen ist vielfältig: Egal, ob am Arbeitsplatz oder in der Freizeit selbstbewusste und ausgebildete Frauen wissen, wie man sich schützen kann. In einem Kurs der VHS Mendig mit Birgit Schlemper, Trainerin im JJC Mendig für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Ju-Jutsu (Selbstverteidigung), konnten Frauen – ab 16 Jahren – jetzt lernen, sich zu wehren, mit Ihren Ängsten anders umzugehen, eigene Stärken zu erleben und diese einzusetzen – und das alles ausgelegt für Frauen jeden Alters
Der Kurs gliederte sich in drei Schwerpunkte: Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Im Präventionsteil ging es rund um Informationen zum Thema Gewalt gegen Frauen und das Erkennen und Einschätzen von Gefahrensituationen. Im Segment Selbstbehauptung standen der Einsatz von Körpersprache, Gestik, Mimik und Stimme sowie Übungen und Rollenspiele im Vordergrund. Final ging es bei der Selbstverteidigung, um das Erlernen von effektiven Techniken zur Abwehr von Angriffen, den Einsatz von alltäglichen Gegenständen zur Selbstverteidigung, Verletzungspunkte am menschlichen Körper sowie Entspannungsübungen.
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