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Mechernich startet „Hochwasserportal“

Mechernich – Von Anfang November bis Mitte Dezember: Beobachtungen und Anregungen von Menschen aus flutbetroffenen Gebieten benötigt – Ziel: „Effektive und praxisnahe Hochwasserschutzlösungen gewährleisten“ – Die Mechernicher Stadtverwaltung hat ein neues Portal für Bürgerinnen und Bürger aus von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Gebieten eingerichtet. Hier könnten sie von Freitag, 3. November, bis Freitag, 15. Dezember, Beobachtungen von Hochwasserereignissen und Anregungen für das zu entwickelnde kommunale Hochwasserschutzkonzept mitteilen.

„In Kooperation mit der Bochumer »Okeanos Smart Data Solutions GmbH«, die uns auf technischer und fachlicher Ebene bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützt, wurde dazu eine interaktive Webkarte erstellt, die die Orientierung erleichtern soll“, erklärt dazu Andreas König von der Stadtverwaltung.

Die „Austauschplattform“ solle dazu beitragen, ein „detailliertes Bild von den realen Auswirkungen und Bedürfnissen der Betroffenen“ zu erhalten. „Die persönlichen Berichte, Bilder und Anregungen werden dabei als wichtige Informationsquelle für die Weiterentwicklung der Hochwasserschutzkonzepte betrachtet“, so König.

Einbindung von „zentraler Bedeutung“

Ziel sei es, fundierte Schutzmaßnahmen zu entwickeln – „sowohl technisch als auch in Bezug auf die Anforderungen der Menschen im Einzugsgebiet der Stadt.“ Die Einbindung dieser Gemeinschaft in die Planungs- und Umsetzungsphase sei von zentraler Bedeutung, um „effektive und praxisnahe Hochwasserschutzlösungen gewährleisten“ zu können.

Das „Hochwasserportal“ kann man unter https://mechernich.hochwasser-schutz.eu oder über einen QR-Code erreichen. Die Ergebnisse würden laut König auch in die „interkommunale Hochwasserschutzkooperation Erft“ www.hws-kooperation.erftverband.de) einfließen.

Für die Bürgerinnen und Bürger, die nicht über einen Internetzugang verfügen, biete die Stadt persönliche Gespräch im Mechernicher Rathaus an. König bittet hierfür um telefonische Terminabsprache unter (0 24 43) 49 41 10. „Gerne können Sie Ihre Feststellungen und Vorschläge auch schriftlich an das Rathaus senden“, so König.

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Westnetz-Azubis aktiv für Umwelt und Natur

Plaidt – Gemeinsame Reinigungsaktion entlang des Flusses „Nette“ – Müll sammeln, Bäume pflanzen, Insektenhotels bauen: Die Auszubildenden des Verteilnetzbetreibers Westnetz haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Aktionen gestartet, die Umwelt und Natur zugutekommen. Die Aktionen sind eingebettet in den Umwelttag, den E.ON konzernweit initiiert hat; als Teil der Westenergie-Gruppe gehört auch Westnetz zum E.ON-Konzern. Der Umwelttag wird künftig jährlich organisiert, um die aktive Teilnahme der Auszubildenden am Umweltschutz zu fördern und ihnen Werte wie Verantwortungs- und Umweltbewusstsein zu vermitteln.

Am Standort Rauschermühle bei Westnetz in Plaidt haben über 50 Auszubildende den Fluss „Nette“ in mehreren Abschnitten von Plaidt über die Ortschaften Polch, Weißenthurm, Trimbs und Schloss Bürresheim bis hin zum Bernardshof in Mayen gereinigt. Die Aktion begann am frühen Morgen, als die Auszubildenden sich in mehreren Gruppen an unterschiedlichen Flussabschnitten der Nette versammelten. Mit Handschuhen, Müllsäcken und anderen notwendigen Reinigungswerkzeugen ausgerüstet, machten sie sich an die Arbeit, um den Fluss von achtlos weggeworfenem Müll und anderen Verschmutzungen zu befreien. Die Reinigungsaktion dauerte bis zum Mittag und endete mit einem gemeinsamen Abschlussgrillen im Aus- und Weiterbildungszentrum Rauschermühle in Plaidt.

Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle in Plaidt, freute sich über das Engagement der Nachwuchskräfte: „Der Umwelttag ist eine großartige Gelegenheit für unsere Auszubildenden, sich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen und gleichzeitig ihr Umweltbewusstsein zu stärken. Als Unternehmen tragen wir eine Verantwortung für die Umwelt und setzen uns dafür ein, eine sichere, nachhaltige und klimaschonende Energieversorgung zu gewährleisten. Unsere Auszubildenden sind die Zukunft unseres Unternehmens, und diese Aktion zeigt, dass sie diese Verantwortung ernst nehmen.“

Peter Wilkes, Ortsbürgermeister von Plaidt, lobte das Engagement der jungen Auszubildenden ausdrücklich und betonte die Bedeutung solcher Initiativen für die lokale Umwelt: „Diese Aktion zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle unseren Teil zum Schutz unserer Umwelt beitragen. Wir hoffen, dass diese Maßnahme nicht nur die Auszubildenden bei Westnetz, sondern auch die Gemeinschaft dazu ermutigt, verantwortungsbewusste Entscheidungen im Einklang mit der Natur zu treffen.“

Die Aktion wurde mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie der Arbeitsgemeinschaft Nette (ARGE Nette) abgestimmt. Unterstützung erhielten die Auszubildenden ebenfalls von der Zentraldeponie in Ochtendung für die Entsorgung des gesammelten Abfalls sowie vom Bauhof der Stadt Mayen.

Westnetz bleibt seinem Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit treu und wird auch in Zukunft Initiativen fördern, die das Umweltbewusstsein stärken und positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft und die Umwelt haben.

 

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Wachtberg punktet mit guter Integrationsarbeit

Wachtberg – Zusammenwirken von Verwaltung und Ehrenamt mit Integrationspreis des Rhein-Sieg-Kreises ausgezeichnet – Viele, Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung und ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger, sind in Wachtberg engagiert, wenn es darum geht, den hier lebenden geflüchteten Menschen das Einleben in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Und das auf sehr unterschiedlichen Ebenen und in vielfältigen Bereichen.

Dass sich in Wachtberg diese Zusammenarbeit seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 bewährt hat und weiterhin gelebt wird, hat der Rhein-Sieg-Kreis nun mit der Verleihung des Integrationspreises gewürdigt. „Ankommen im Rhein-Sieg-Kreis – Unterstützung neu Zugewanderter und Geflüchteter“ – das war das Motto des diesjährigen Integrationspreises im Rhein-Sieg-Kreis. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche wurden die Preise feierlich von der stellvertretenden Landrätin Notburga Kunert verliehen. „Die Preisträgerinnen und Preisträger sind Vorbilder, die uns zeigen, wie man Vorurteile überwinden, Verständnis aufbauen und die Bande zwischen den Kulturen stärken kann.“, sagte Kunert. Bewerben konnten sich neben Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kindertageseinrichtungen auch Migrantenorganisationen sowie weitere Institutionen und Initiativen der Zivilgesellschaft. Voraussetzung war, dass die eingereichten Projekte bereits laufen, langfristig sowie nachhaltig angelegt sind und im Rhein-Sieg-Kreis umgesetzt werden. Platz 3 des diesjährigen Integrationspreises ging an die Integrationsarbeit in der Gemeinde Wachtberg für deren enge Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung und verschiedenen Ehrenamtlichen. Projekte wie der „SamstagsTreff“, der „UkraineTreff“ oder auch verschiedene Ferienprogramme seien entstanden, so die Juroren in ihrer Begründung.

Jan Schatton, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, nahm den Preis sichtlich stolz entgegen und bedankte sich im Namen von Bürgermeister Jörg Schmidt für diese Würdigung. Er dankte auch dem hauptamtlichen Team innerhalb der Gemeindeverwaltung und den vielen ehrenamtlich engagierten Wachtbergerinnen und Wachtbergern: „Diese zwei Säulen treten täglich als Team an, um im Rahmen einer Vielzahl von Projekten und regelmäßigen Treffs mit ganz viel Herzblut und persönlichem Engagement Flüchtlinge und Zugewanderte in unsere Gemeinde und in unsere Gesellschaft zu integrieren und ihnen ein gleichberechtigtes Miteinander zu ermöglichen.“

Wachtbergs Integrationsarbeit – ein kleiner Überblick

Hand in Hand arbeiten in Wachtberg die Gemeindeverwaltung und das Ehrenamt, hier ist vor allem auch der Ökumenische Arbeitskreis zu nennen, im Bereich der Flüchtlings- und Integrationsarbeit. Gemeinsam konnten so sehr viele Projekte umgesetzt und Herausforderungen gemeistert werden. Jeder Einzelne trägt dazu seinen Teil bei, so gelingt das große Ganze. (mm)

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Meckenheim sucht die nächste Blütenkönigin – Bewerbungsfrist läuft bis zum 8. Dezember

Meckenheim – Einmal Königin sein! Diesen Traum kann sich eine Meckenheimerin jetzt erfüllen. Denn für die nächste Amtsperiode sucht die Stadt Meckenheim ihre 13. Blütenkönigin. Bewerben können sich alle Frauen ab 18 Jahren, die Freude daran haben, die Apfelstadt auf verschiedenen Veranstaltungen königlich zu vertreten.

Auf die künftige Hoheit wartet ein Jahr voller Höhepunkte und unvergesslicher Momente. Sie steht im Rampenlicht, repräsentiert ihre Heimat und lernt viele spannende und auch prominente Persönlichkeiten kennen. Auf touristischen Messen und Veranstaltungen wirbt sie für einen Besuch in Meckenheim und in der Region. Auf Festen ist sie ein gern gesehener Ehrengast.

Und wenn am 21. April 2024 die ganze Stadt mit vielen Besucherinnen und Besuchern das mittlerweile 14. Meckenheimer Blütenfest feiert, steht die Blütenkönigin den ganzen Tag im strahlenden Mittelpunkt.

Zum Abschluss ihrer Amtszeit trifft sie sogar den Bundeskanzler: Als Meckenheimer Blütenkönigin vertritt sie beim jährlichen „Apfelkabinett“ die Obstanbauregion Meckenheim und überreicht dem Regierungschef und seinen Bundesministerinnen und Bundesministern einen Korb mit köstlichen heimischen Äpfeln.

Wer gerne die 13. Meckenheimer Blütenkönigin werden möchte, sollte so mobil sein, dass auch Termine außerhalb Meckenheims wahrgenommen werden können. Vorkenntnisse zum Thema Obstbau sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Die Bewerberin sollte klären, ob der zeitliche Aufwand für die Amtszeit beruflich und familiär zu vereinbaren ist.

Die Kosten für die Anfertigung des Repräsentationskleides übernimmt die Stadt Meckenheim. Die Blütenkönigin kann das Kleid nach Ablauf ihrer ehrenamtlichen Regentschaft behalten.

Die Teilnahme am Auswahlverfahren zur Meckenheimer Blütenkönigin ist einfach: Unter www.meckenheim.de/bluetenkoenigin können die Kandidatinnen das Bewerbungsformular ausfüllen und mit einem aussagekräftigen Foto an die Stadt Meckenheim, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus, Sonja Crämer, per E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de schicken. Auskünfte dazu gibt es unter Telefon (02225) 917-217.

Die Bewerbungsfrist endet am 8. Dezember.

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„Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ startete Spenden-Sammelaktion in Mechernich

Mechernich – „Die Erinnerungskultur ist heute wichtiger denn je“, betonte der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in seiner Dankesrede an ein Dutzend Soldaten der Bundeswehr vom Standort Mechernich, als man sich an einem verregneten Freitagmorgen auf dem Marktplatz traf.

Gemeinsam mit Konstanze Bauer, Bildungsreferentin beim „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“, machte man sich hier für den Verein stark, der sich für Erinnerungskultur, Instandhaltung von Kriegsgräbern, Aufklärung, Jugendarbeit und vieles mehr einsetzt. Und so machte man sich an die Arbeit, wie es mittlerweile schon Tradition in Mechernich ist, die Sammeldosen gemeinsam zu füllen.

Es war die Auftaktveranstaltung zur Sammelaktion des „Volksbundes“, die am Ende jedes Jahres, so auch in der Stadt am Bleiberg, ansteht. Diesmal läuft sie noch bis Ende November. Hierfür hatte der Verein eigens einen Pavillon aufgestellt und die Soldaten, die samt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick trotz herbstlichem Regenwetter fleißig Spenden sammelten, mit Infomaterial, Buttons und mehr ausgestattet.

„Sie verdienen, dass wir uns erinnern“

Schick verwies in seiner eingänglichen Ansprache auf die angespannte politische Lage in der ganzen Welt. Seien es die Kriege in der Ukraine und Israel oder die politischen Rückentwicklungen, die an dunkelste Zeiten der Geschichte erinnern. „Das zeigt eigentlich nur, wie wichtig es ist, zu verhindern, dass Ereignisse wie der erste oder zweite Weltkrieg erneut geschehen. Dafür setzt sich die Kriegsgräberfürsorge ein. Dazu gehört auch, sich für Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenrechte stark zu machen.“

Viele deutsche Soldaten und anderer Nationen seien während der beiden Weltkriege ums Leben gekommen. Zum allem Übel seien die Meisten von ihnen noch sehr jung gewesen. „Sie verdienen, dass wir uns an sie erinnern, so auch die Verbliebenen“, so Schick. Dazu gehöre auch, die Überreste noch verschollener Soldaten zu bergen und ihnen ein würdevolles Begräbnis zu ermöglichen, wie es der „Volksbund“ täte.

Ebenso wichtig: Zukünftige Kriege vermeiden, auch wenn es nicht immer geht, wie der Angriffskrieg auf die Ukraine zeige. Denn sich zu verteidigen zu können sei ebenfalls nötig. Schließlich dankte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick allen Anwesenden und Beteiligten herzlich für ihr wichtiges Engagement.

„Versöhnung über den Gräbern“

Konstanze Bauer vom Volksbund ist an diesem Morgen für ihre Kollegin Jana Moers, die Regionalgeschäftsführerin des Vereins-Bezirksverbandes Köln-Aachen, eingesprungen. Sie erklärte: „Ein Drittel der Einnahmen beziehen wir nur aus Spenden, der Rest kommt aus Mitgliedsbeiträgen und öffentlichen Mitteln. Daher sind jährliche Aktionen wie diese für uns sehr wichtig.“

Überall in Deutschland finden solche Aktionen mit Unterstützung der Bundeswehr statt, bald zum Beispiel auch in Bonn oder Siegburg. Hier untermale sogar ein Musikchor die Feierlichkeiten. „Dass es diese enge Zusammenarbeit quasi schon seit Anfang des »Volksbundes« gibt, freut uns wirklich sehr!“, so Bauer.

Dirk Hagenbach, Oberstleutnant und Standortältester der Mechernicher Bundeswehr, betonte ebenso, wie wichtig solche Sammelaktionen und die Arbeit des Vereins allgemein ist: „Besonderen Wert hat für mich die Jugendarbeit des Volksbundes. Er wurde einst unter dem Leitspruch »Versöhnung über den Gräbern« gegründet. Und genau das verkörpert er auch, beispielsweise mit Jugendcamps, die eine klare Investition in unser aller Zukunft darstellen. Gerade heutzutage gilt es besonders, Aggressionen zu vermeiden, Verständnis aufzubringen und den Frieden zu wahren.“

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Regionalkonferenz der linksrheinischen Kommunen in Meckenheim

Meckenheim – Fruchtbare Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg – Auch in diesem Herbst fand die jährliche Regionalkonferenz der linksrheinischen Kommunen zwischen Köln und Bonn zur Abstimmung der Schulentwicklungen statt. Dieses Mal hatte die Stadt Meckenheim die Rolle der Gastgeberin und damit die Organisation übernommen und ins Rathaus eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter von neun Städten und Gemeinden, der Kreisschuldezernent Thomas Wagner und die Schulamtsleiterin Brigitte Böker sowie Vertretende der Bezirksregierung und Fachberatende aus dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Rhein-Erft-Kreis nahmen am Erfahrungsaustausch teil.

Selbstverständlich sind die Kommunen als Schulträgerinnen mittels gesetzlichen Auftrags aufgefordert, ihre jeweiligen Schulangebote entsprechend der Entwicklung der Schülerzahlen rechtzeitig zu planen. In der Städteregion zwischen Köln und Bonn hat sich gezeigt, dass die kommunalen Grenzen aber keineswegs Grenzen für Schulentscheidungen und Schulwege sind. Diese lassen sich nicht lenken und der Elternwille spielt bei den individuellen Entscheidungen und Überlegungen eine Rolle. Die sechs linksrheinischen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis hatten das vor einigen Jahre erkannt und angeregt, Schulentwicklungen über die kommunalen Grenzen, sogar über Kreisgrenzen hinaus abzustimmen. Die Wechselwirkungen zwischen dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis der Stadt Bonn und den Städten im Rhein-Erft-Kreis und dem Kreis Euskirchen müssen bei den einzelnen kommunalen Entscheidungen berücksichtigt werden, da auch die Schülerinnen und Schüler sich in der gesamten Region orientieren.

So war auf Initiative der Schuldezernenten eine sogenannte Regionalkonferenz erstmals im Jahre 2018 nach Bornheim einberufen worden. Seither finden die Abstimmungen jährlich statt. Dass dies sinnvoll und eine fruchtbare Zusammenarbeit ist, zeigt sich in der Weiterentwicklung der regionalen Schullandschaft. Nicht zuletzt das neue gymnasiale Angebot in Alfter und die Gründung einer Gesamtschule in Swisttal sind sicherlich hier argumentativ vorbereitet und sondiert worden. Auch die Städte Brühl und Wesseling profitieren aktuell bei ihren Plänen für die Ausdehnung des Gesamtschulangebotes.

Die reine Quantität, die Entwicklung der Schülerzahlen und die Schaffung entsprechender Gebäude sind dabei nur ein Diskussionspunkt, die anstehenden Herausforderungen in der qualitativen Weiterentwicklung wie der Digitalisierung oder die Vorbereitungen auf den OGS-Rechtsanspruch nahmen breiten Raum ein. Auch das Thema der Förderschulen, die aus allen Nähten platzen, wurde beim jüngsten Treffen in Meckenheim thematisiert.

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Benediktiner-Abtei Maria Laach streicht kostenfreie sonntägliche Parkzeit

Maria Laach – Mit Stichtag zum 5. November 2023 erfolgt eine Anpassung der sonntäglichen Parkzeit. Die kostenfreie Parkzeit von 00:00 Uhr bis 12:30 Uhr entfällt. Dazu Philipp Lohse, Geschäftsführer der Abtei und der Klosterbetriebe: „Auch am Kloster und den Klosterbetrieben gehen die Preissteigerungen durch Inflation und Energiekosten nicht spurlos vorbei. Wir hoffen, mit dem Verzicht auf die kostenfreie Zeit am Sonntagvormittag einer grundsätzlichen Erhöhung der Parkgebühren entgegenwirken zu können.“

Die Benediktinerabtei erhält keine direkten Mittel aus der Kirchensteuer und finanziert sich neben den Einkünften aus den Klosterbetrieben auch über Spenden. Das Kloster muss neben den fast tausend Jahre alten Gebäuden wie der Kirche, die von vielen tausend Besuchern jedes Jahr aufgesucht wird, auch z. B. Sorge für die Pflege der größten Teile des Naturschutzgebiet Laacher See tragen.

Pater Petrus Nowack OSB, Oberer der Benediktinerabtei Maria Laach, dankt im Namen aller Benediktiner für das Verständnis für diese Maßnahme.

Seit über 930 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktinerordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugsziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Familienplaner des Kreises Düren unterstützt im Alltag

Düren – Der Familienplaner des Kreises Düren hilft dabei, den abwechslungsreichen und mit zahlreichen Terminen verbundenen Familienalltag zu organisieren. Die druckfrische und bunte Ausgabe für das kommende Jahr ist nun erschienen.

Der Familienplaner wird seit über zehn Jahren herausgegeben und setzt in jedem Jahr unterschiedliche Schwerpunkte – rund um familienrelevante Themen. Das Thema des Familienplaners für das kommende Jahr lautet „Ehrenamt macht sich stark für Familien im Kreis Düren“. Es werden vielfältige ehrenamtliche Angebote für Familien im Kreisgebiet gezeigt. Vereine, Organisationen und Initiativen hatten durch einen öffentlichen Aufruf die Möglichkeit, sich für den Familienplaner des Kreises Düren zu bewerben, um ihr ehrenamtliches Angebot vorzustellen. „Mit dem Thema des Familienplaners 2024 wollen wir unsere Wertschätzung und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement ausdrücken. Denn dies ist ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft und stärkt unsere Gemeinschaft. Gleichzeitig repräsentiert das bunte Design die Vielfalt der Menschen im Kreisgebiet“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Vorstellung des Familienplaners.

Wie in den vergangenen Jahren wird das Projekt von der Sparkasse Düren unterstützt. Dr. Gregor Broschinski, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren, war von dem Kalender begeistert: „Ich freue mich sehr darüber, dass der Familienplaner des Kreises Düren auch in diesem Jahr wieder kostenlos ausgegeben wird und die Familien in ihrem Alltag unterstützt.“

Der Familienplaner des Kreises Düren wurde von der Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ in Kooperation mit der Kontakt- und Anlaufstelle „Dein Ehrenamt. MITWIRKUNG.“ gestaltet. Er erscheint im A3-Format und ist ab sofort – solange der Vorrat reicht – kostenlos an der Hauptinformation der Kreisverwaltung Düren (Bismarckstraße 16, 52351 Düren) sowie in der Jülicher Geschäftsstelle (Düsseldorfer Straße 6, 52428 Jülich) erhältlich. Darüber hinaus werden Exemplare des Familienplaners in den Rathäusern der 15 kreisangehörigen Kommunen schnellstmöglich, nach erfolgter Verteilung, zur Verfügung gestellt.

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Fünf Weingüter von der Ahr räumen beim Deutschen Rotweinpreis ab

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Publikumsverkostung zog Weinfreunde von Nah und Fern an – Wine and Dine-Abende boten Siegerweine in Kombination mit Kulinarik – Beim Deutschen Rotweinpreis der Zeitschrift VINUM hat die Ahr ihrem Titel als ausgewiesenes  Rotweinanbaugebiet alle Ehre gemacht: Gleich fünf Weingüter aus dem Ahrtal landeten bei der Preisverleihung am vergangenen Samstag im Helmut-Gies-Bürgerzentrum Ahrweiler auf dem Siegertreppchen.

Den ersten Platz belegte das Weingut O. Schell aus Rech in der Kategorie „Spätburgunder bis 19,99 Euro“ mit seinem 2021er Bad Neuenahrer Sonnenberg Spätburgunder trocken. In der Kategorie „Spätburgunder bis 39,99 Euro“ errang das Weingut Max Schell mit seinem 2020er Ahrweiler Rosenthal Spätburgunder trocken Grand Max „S“ den zweiten Platz. Eine weitere Auszeichnung ging in der Kategorie „Spätburgunder ab 40 Euro“ an die Ahr. Das Weingut H.J. Kreuzberg überzeugte hier mit dem 2019er Ahrweiler Silberberg Spätburgunder VDP.Großes Gewächs auf dem dritten Platz. Stark waren die Weingüter von der Ahr auch in der Kategorie Frühburgunder, der im Ahrtal als besondere Spezialität gilt. Das Weingut Peter Kriechel belegte hier mit dem 2021er Ahr-Frühburgunder B trocken den zweiten Platz. Die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr räumte mit dem 2020er Frühburgunder trocken Goldkapsel *** den dritten Platz ab.

„Das Weinbaugebiet Ahr hat beim Deutschen Rotweinpreis mit seinen Kernkompetenzen, den Spätburgundern und Frühburgundern, geglänzt“, so Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. „Dass wir sogar fünf Preise an die Ahr holen konnten, zeigt, auf welchem Qualitäts-Niveau und mit wieviel Leidenschaft unsere Winzerinnen und Winzer ihre Weine produzieren.“

Publikumsverkostung mit Siegerweinen

Nach der feierlichen Preisverleihung hatten Rotwein-Fans die Gelegenheit, insgesamt rund 150 Weine der Sieger-Weingüter im Rahmen einer Publikumsverkostung zu probieren. Insgesamt hatte die Zeitschrift VINUM Sieger in 13 Kategorien gekürt, darunter beispielsweise auch Merlots, Cabernets und Cuvées. An den Ständen der Weingüter herrschte reger Betrieb. Hier wurde noch geschnuppert, dort schon gekostet, es gab viele Fachgespräche und die Winzerinnen und Winzer aus dem Ahrtal und aus ganz Deutschland erteilten gerne Auskunft über ihre Weine und deren Ausbau.

Wine and Dine-Abende

Bereits am Freitagabend konnten Gäste an dem Event „VINUM goes Valley – der Rotweinpreis im ganzen Tal“ teilnehmen. Bei den Wine and Dine-Abenden servierten Top-Restaurants im Ahrtal zu einem 4-Gang Menü der Küchenchefs insgesamt zwölf ausgewählte Rotweine, darunter vier Gewinner-Weingüter des Rotweinpreises sowie Weingüter aus dem Ahrtal. Im Restaurant Brogsitter‘s Sanct Peter führte VINUM- Redakteurin Claudia Stern unterhaltsam und mit vielen Informationen zu den Weinen und Weingütern durch den Abend. Zum Menü wurden Weine der Weingüter Hammel & Cie aus Kirchheim, Jürgen Krebs aus Freinsheim, Jürgen Frey aus Esslingen, Peter Kriechel aus Ahrweiler und Brogsitter gereicht.

Im Hotel-Restaurant Hohenzollern in Ahrweiler begrüßte VINUM-Redakteur Harald Scholl die Kulinarik- und Weinfreunde. Neben dem Siegerwein des Weingutes O. Schell aus Rech gab es den vier Gängen weitere korrespondierende Weine der Weingüter Escher aus Schwaikheim, Fritz Waßmer aus Bad Krozingen, Jürgen Frey aus Esslingen und Peter Kriechel aus Ahrweiler.

Diese Veranstaltung konnte im Ahrtal in dieser Form nur mit der großzügigen Unterstützung von der Kreissparkasse Ahrweiler, der VR Bank RheinAhrEifel, Zwiesel Kristallglas und SELTERS Mineralquelle stattfinden.

 

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Anbieterwechsel beim Handyparken in Aachen – PaybyPhone App geht – EasyPark kommt

Aachen –  Die Zeiten des Parkens mit der PaybyPhone App sind vorbei: Ab dem 1. November geht die Parkapp EasyPark in Aachen an den Start.

So funktioniert die App

Wie beim Vorgänger PaybyPhone können Benutzer*innen mit EasyPark ihr digitales Parkticket lösen und bezahlen. Nach dem Download, folgt die Registrierung und das Auswählen der Zahlungsart in der App. Wenn sich das Programm öffnet, können die Benutzer*innen ihren Standort überprüfen und die Parkzeit über ein virtuelles Rad einstellen. Anschließend starten sie den Parkvorgang. Zum Stoppen oder Verlängern der Parkzeit müssen die Autofahrer*innen erneut das Rad drehen. Das Parken endet sonst automatisch nach Ablauf der eingestellten Zeit. Überwachungskräfte können bei einer Parkscheinkontrolle anhand des Nummernschildes prüfen, ob digital ein Ticket gelöst wurde.

Das kann die App außerdem:

Über eine Karte zeigt die App an, in welcher Parkzone sich die Benutzer*innen befinden. Parkende können in der App einstellen, dass sie 15 Minuten vor Ablauf der Parkzeit eine Push-Nachricht auf ihr Handy erhalten, um Strafzettel zu vermeiden. Jeder Bezahlvorgang wird übersichtlich mit Rechnung aufgelistet. Die Nutzung von EasyPark ist außerdem nicht auf Aachen beschränkt: In mehr als 600 deutschen Städten und über 20 Ländern europaweit können Autofahrer*innen über den Dienstleister ihr Fahrzeug parken. Flyer mit Informationen über die neue Software und einem fünf Euro Parkgutschein auf der Rückseite liegen zum Start des neuen Angebots, ab dem 1. November, solange der Vorrat reicht in den Bezirksämtern und Bürger*innenservice der Stadt Aachen aus.

Weitere Informationen

Der Vertrag mit dem Anbieter Paybyphone Deutschland GmbH mit der Stadt Aachen läuft Ende Oktober diesen Jahres aus. Für den neuen Anbieter fand ein europaweites Auswahlverfahren statt, in dem sich die EasyPark GmbH als wirtschaftlichste Option herausstellte. Die Software kann im Apple- und Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden. In der Stadt Aachen parken Autofahrer*innen mit App bisher ohne zusätzliche Servicegebühr. Das heißt: Ein Parkticket online kostet genauso viel wie ein Parkticket am Automaten. Außerhalb von Aachen ist parken mit EasyPark ebenfalls möglich. Dort können allerdings – je nach Standort und Betreiber – zusätzliche Servicegebühren zu den Kosten des Parktickets anfallen.

Bei Problemen und Anliegen können Benutzer*innen der App sich unter der Mailadresse post@easypark.net melden oder den Kundendienst unter der Nummer +49 221 2601899 kontaktieren.