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Unternehmen der WEIG-Gruppe gewinnen mit innovativer Einweg-Maske beim European Carton Excellence Award 2020

Mayen, 20.10.2020 – Sie werden mit steigenden Corona-Infektionszahlen noch wichtiger: Mund-Nasen-Masken zum Schutz vor Tröpfchen und Aerosolen. Doch der millionenfache Einsatz führt auch zu einem hohen Müllaufkommen, das sich nicht recyceln lässt.

Um eine umweltgerechte Alternative zu bieten, haben die Unternehmen WEIG-Packaging und WEIG-Karton eine Einweg-Mund-Nasen-Bedeckung entwickelt, die aus Recyclingkarton und Filterpapier besteht. Diese kann ungetrennt über das Altpapier entsorgt und dem Papierrecycling zugeführt werden.
Die Innovation wurde nun offiziell ausgezeichnet – als Preisträger beim European Carton Excellence Award 2020, Europas bedeutendstem Wettbewerb für Kartonverpackungen. Er wird jährlich von den Verbänden Pro Carton und der European Carton Makers Association (ECMA) verliehen, die die europäische Karton- und Faltschachtelindustrie vertreten. Um die begehrte Auszeichnung zu ergattern, reichen Kartonhersteller, Verarbeiter und Designer ihre kreativsten und erfolgreichsten Ideen ein.

Die Mundschutz-Lösung der WEIG-Gruppe wurde in diesem Jahr Sieger in der Kategorie „General Packaging, Recycled Fibre“ (Verpackung allgemein, Recycelte Faser). Offizielle Preisträger sind WEIG-Packaging als Verarbeiter und WEIG-Karton als Kartonlieferant. Die Jury lobte vor allem das gelungene Design, die einfache Handhabung und das umweltfreundliche Konzept.

Das clevere Konzept stammt aus der Verpackungsentwicklung von WEIG-Packaging in Emskirchen. „Wir wollen einen Beitrag zur Corona-Bekämpfung leisten und gleichzeitig unsere Kompetenz in den Bereichen Recycling und Karton einbringen“, erklärt Vertriebsleiter Ronny Bruchmann.

Die Einweg-Mund-Nasen-Bedeckung besteht aus Karton und einem Filterpapier als Einlage. Das Papier verringert die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen des Trägers. Es ist für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen, kann also bedenkenlos getragen werden. Die Maske eignet sich für jede Kopfgröße, da sie an den Ohröffnungen angepasst werden kann. Der besondere Clou: Das Produkt kann von WEIG-Packaging individuell bedruckt werden – Unternehmen haben also die Möglichkeit, es als Werbefläche zu verwenden.

Als Zielgruppe sieht die WEIG-Gruppe vor allem Unternehmen und Organisationen, die die Mundschutz-Lösung Kunden, Besuchern oder Mitgliedern zur Verfügung stellen wollen. Erster Verwender ist die Großbäckerei Kuchenmeister im westfälischen Soest, ein internationaler Anbieter von Fertigkuchen, Baumkuchen und Christstollen.

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Abschluss mit Bestnote – Sven Tausch ist Top-Azubi im Bezirk der IHK Aachen

Euskirchen, 20.10.2020  – „Als ich mich beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen beworben habe, hat mich zum einen das positive, menschliche Image angesprochen. Zum anderen ist das DRK ein großes Unternehmen, in dem ich beruflich viel Potential für mich gesehen habe“, sagt Sven Tausch. Der 27-Jährige aus Urft hat seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement gerade mit Bestnote „sehr gut“ abgeschlossen – und gehört damit zu den Top-Azubis im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen.

Sven Tausch (vorne, 2.v.l., hier beim Ausbildungsbeginn 2017) ist bereits der zweite Auszubildende in der Verwaltung des Roten Kreuzes, der es unter die Top-Azubis im Bezirk der IHK Aachen geschafft hat. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker ist voll des Lobes: „Dass Sven zu den Top-Azubis zählt, überrascht mich nicht wirklich: Er war von Anfang an sehr interessiert und überdurchschnittlich aufnahmefähig. Außerdem hat er sich regelmäßig mit seinen guten Kenntnissen im EDV-Bereich eingebracht.“

Sven Tausch hat hohe Ansprüche an sich selbst: „Wenn man sich gut mit etwas identifizieren und eine Leidenschaft für das entwickeln kann, was man macht, dann hat man auch die Motivation, sich hinzusetzen und zu lernen.“ Gleichzeitig fühlte er sich beim Roten Kreuz gut durch die Ausbildung begleitet: „Man ist hier auf meine persönlichen Bedürfnisse eingegangen und ich musste auch keine Angst haben, Fehler zu machen.“

So überrascht es nicht, dass er zu den „besonders geeigneten und motivierten Mitarbeitern“ zählt, die vom Roten Kreuz die Möglichkeit bekommen, ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren. Zum Sommersemester soll es schon losgehen: Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Parallel arbeitet er weiter in der Personalverwaltung und Finanzbuchhaltung.

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen bildet zurzeit rund 50 junge Menschen aus: Notfallsanitäter/in (6), Kaufmann/frau für Büromanagement (2), Fachinformatiker/in (2), Erzieher/in (32) sowie acht Studenten im dualen Studiengang. Als attraktiver Ausbildungsbetrieb tritt das Rote Kreuz so dem demografischen Wandel entgegen, um künftig Positionen im Unternehmen mit intern ausgebildeten Kräften besetzen zu können.

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Der Kindergarten Kall erhält zum vierten Mal in Folge die Zertifizierung

Kall, 20.10.2020 – Für Gaby Müller und ihr Team ist es mittlerweile Standard: Zum dritten Mal in Folge fand eine erfolgreiche Rezertifizierung der Kindertagesstätte Kall zum Familienzentrum statt. Damit hat die Einrichtung in der Hüttenstraße seit 2008 durchgängig diesen Status inne und wird ihn auch bis mindestens 2024 behalten.

Grünschnäbel, wie es der Name des Kindergartens an der Hüttenstraße vermuten lässt, sind die Kaller nicht in Sachen Rezertifizierung. Dennoch liegt hinter Gaby Müller, die 1977 als Praktikantin im Kindergarten Kall angefangen hat und dort bis heute geblieben ist, seit 1990 sogar als Leiterin, ein arbeitsreiches Jahr 2019. „Ein Jahr lang stellt man alle Unterlagen zusammen, das ist schon eine Menge Arbeit. Zum Abschluss gibt es dann eine Begehung“, berichtet sie. Diese fand während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 statt.

Um sich Familienzentrum nennen zu dürfen, müssen die Einrichtungen bestimmte Kriterien Leistungen und Strukturen anbieten. Das können unter anderem die Beratung und die Unterstützung von Kind und Familie sein, Angebote aus den Bereichen Familienbildung und Erziehung, eine Kindertagespflege, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein Sozialraumbezug, etwa durch Kurse, Kooperationen und Organisationen, Kommunikation sowie eine Selbstevaluation. Die Unterlagen werden dann zur Pädquis-Stiftung in Berlin, der offiziellen Zertifizierungsstelle, geschickt.

Das Familienzentrum Kall leistet diesbezüglich hervorragende Arbeit, auch Dank der Kooperationspartner, beispielsweise die Grundschule Kall, das Gesundheitsamt und das Jugendamt des Kreises, die Erziehungsberatungsstelle, den SV Sötenich, das Deutsche Rote Kreuz, den Musikschulzweckverband Schleiden und die Kreis-Volkshochschule.

Dank dieser Partner ist es möglich, ein qualitativ hochwertiges Kursprogramm auf die Beine zu stellen, das teilweise auch im Haus der Begegnung stattfindet. Besonders beliebt sind der Yogakursus, der Nähkursus und die Spiel- und Kontaktgruppen der Rotkreuz-Familienbildung, ein Entspannungskursus für Erwachsene oder der Nordic-Walking-Treff in Zusammenarbeit mit dem SV Sötenich.

78 Kinder in vier Gruppen

Schnell wird also ersichtlich: Ein Familienzentrum hat nicht nur kindergartenspezifische Angebote. Im Familienzentrum in Kall werden derzeit 78 Kinder in vier Gruppen betreut, darunter eine Krippengruppe für Kinder zwischen drei Monaten und drei Jahren sowie eine U3-Gruppe für Kinder ab zwei Jahren. 17 Erzieherinnen und weitere Angestellte arbeiten in der Kita.

Doch wieso wurde aus dem Kindergarten Kall eigentlich ein Familienzentrum? Das hatte etwas mit einem Wunsch von Edmund Stoff, damals allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, zu tun. Gaby Müller erinnert sich: „2007 gab es eine Pilotphase, an der auch Einrichtungen aus Mechernich teilgenommen haben. Nach dem Abschluss fand Herr Stoff, dass wir als größter Kindergarten in Kall Familienzentrum werden sollten.“

Um die aufwendige Zertifizierung über die Bühne zu bekommen, wurde sie sogar von der „normalen“ Kindergartenarbeit freigestellt, heißt: Sie leitet keine Gruppen mehr und beschränkt sich seitdem auf ihre Leitungsaufgaben. „Diese Freistellung ist natürlich für jemanden, der diese Gruppenarbeit liebt, schwierig. Im Nachhinein bin ich Herrn Stoff aber dankbar, denn es kamen immer neue Aufgaben dazu“, erklärt sie. Mittlerweile ist, abhängig von der Größe der Einrichtung, die Freistellung der Leiter/innen auch im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) gesetzlich verankert.

Natürlich ist Gaby Müller nach wie vor Kindergärtnerin mit Leib und Seele. Mit ihrem Team konzipiert sie auch neue Angebot wie den alle zwei Wochen stattfindenden Waldtag, ein Angebot für Englisch-Kurse für die Kleinen, an denen auch auswärtige Kinder teilnehmen dürfen. Besonders lobt sie die Zusammenarbeit mit den Eltern. Ungewöhnlich: Im Rahmen der Eingewöhnung macht der Kindergarten auch Hausbesuche. Das Entwicklungsgespräch findet, wenn nicht anders vereinbart, dann direkt bei den Familien statt.

Bis zur nächsten Zertifizierung als Familienzentrum ist nun wieder etwas Zeit. 2023 geht es dann wieder los. Doch Gaby Müller kann sich dann zurücklehnen: „Ich bin dann im Ruhestand und nur noch Vollzeitoma.“

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SmartQuart | Bildung in Energiefragen

Kaisersesch, 20.10.2020 – Bildung in Energiefragen war das Thema zu einem Treffen zwischen der SmartQuart Projektleitung, dem H2BZ Netzwerk RLP e. V. und der Westnetz GmbH. Unter der Leitung des Beigeordneten Benedikt Oster aus der Verbandsgemeinde Kaisersesch und der Regionalbetreuerin Beatrix Ziegler von Westnetz, ging es um die Frage, wie das Thema grüner Wasserstoff in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit eingebunden werden kann.

Zusammen mit der Bildungsinitiative 3malE aus Dortmund wurde überlegt, mit welchen Mitteln in Rheinland-Pfalz die MINT Fächer gestärkt werden können. Im Mittelpunkt standen die Experimentierkoffer von 3malE zu den verschiedensten Energiethemen. Diese Koffer können von Schulen unentgeltlich ausgeliehen werden und helfen den Schüler*innen das schwierige Themenfeld der Energie zu verstehen.

Vereinbart wurde eine intensivere Zusammenarbeit der Partner mit dem Ziel, das Thema Wasserstoff und seine Anwendungsmöglichkeiten den Schüler*innen aller Jahrgangsstufen näherzubringen.

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Silke Ihlenfeld ist neue Leiterin der Grundschule Forster Kirchspiel

Kaisersesch, 20.10.2020 – Die Grundschule in Brohl hat nun auch offiziell eine neue Leiterin. Schulrat Lothar Schmidt führte im Rahmen einer Feierstunde Silke Ihlenfeld in ihr neues Amt als Rektorin ein. Die Ernennung erfolgte rückwirkend zum 1. August 2020. Mit einem kleinen Programm umrahmten die Kinder und Lehrerinnen die Feier in der Mehrzweckhalle Brohl.

Erster Beigeordneter Gerhard Weber, in Vertretung von Bürgermeister Albert Jung, gratulierte Silke Ihlenfeld zur Ernennung und wünschte ihr viel Freude im Amt sowie eine immer gute Zusammenarbeit. Die Ortsbürgermeister des Forster Kirchspiels schlossen sich der Gratulation und den Wünschen an.

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„Glück ist…“ Erfolgreich im 50. Internationalen Jugendmal-wettbewerb

Prüm, 20.10.2020 –  Seit einem halben Jahrhundert motiviert der Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken Kinder und Jugendliche in Europa zur gestalterischen Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Seit der ersten Wettbewerbsrunde 1970 wurden 90 Millionen Wettbewerbs-beiträge international eingereicht – das sind 700 Fußballfelder voller Kunst. Damit ist der Jugendwettbewerb der größte seiner Art weltweit und aus der Jugend- und Kulturförderung nicht mehr wegzudenken

Das Glück ist so individuell wie die Menschen selbst. Und genauso unterschiedlich definieren Kinder und Jugendliche das Thema „Glück ist …“ in ihren kreativen Beiträgen zum 50. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken.

1.920 Kinder und Jugendliche aus vielen Schulen des Eifel- und Vulkaneifelkreises haben sich bei der Volksbank Eifel eG am Wettbewerb Jugend Creativ beteiligt. Nach vielen Gewinnen auf Orts- und Kreisebene konnten wir nun in einer kleinen Feierstunde unsere stolzen 5 Gewinner auf Landesebene beglückwünschen.

Ganz besondere Glückwünsche gehen an unsere 4. Bundessiegerin Olivia Fenger – tolle Leistung!

Der neue Wettbewerb startet am 01.10.2020 mit dem Thema „Bau dir deine Welt“. Wir freuen uns auf die kommende Wettbewerbsrunde.

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Landrat Günter Rosenke erklärt heute die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen

Euskirchen, 19.10.2020 – Am Wochenende hat es im Kreis Euskirchen einen deutlichen Anstieg der Corona-Infizierten gegeben. Die Inzidenz liegt heute bei 35,6 und damit über der ersten Eingreifschwelle. Der Krisenstab unter der Leitung von Landrat Günter Rosenke hat daher in seiner heutigen Sitzung die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen erklärt. Daher greifen ab sofort die dafür landesweit vorgesehenen Regelungen:

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Zudem gilt die Maskenpflicht auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

Feierlichkeiten: An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.

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Kreisverwaltung Euskirchen setzt Drohnen ein / Datenschutz und Privatsphäre sind gesichert

Euskirchen, 19.10.2020 – Seit Längerem bereits setzt die Kreisverwaltung Euskirchen bei bestimmten Tätigkeiten auf „Luftunterstützung“ durch eine Drohne. „Diese Hightechgeräte erleichtern uns in vielen Fällen die Arbeit“, sagt Landrat Günter Rosenke. Bei den Bürgerinnen und Bürgern gibt es allerdings immer mal wieder Irritationen und Nachfragen. Wer fliegt da über mein Grundstück? Was wird da ausgekundschaftet?

„Diese Rückfragen sind absolut nachvollziehbar“, betont Rosenke. Er gibt aber auch gleich Entwarnung. Die Kreisverwaltung setzt die Drohne im Bereich der Themenfelder Bauen, Umwelt, Planung und Vermessung ein. Überwiegend werden damit aktuelle Luftbilder als Grundlage für die Erfassung und Fortführung der „Amtlichen Basiskarte“ (ehemals „Deutsche Grundkarte“) erzeugt. Hierzu werden ganze Ortslagen – aktuell im Stadtgebiet Mechernich –  beflogen.

Die digitalen Luftbilder werden auch bei der Straßenplanung mit Ableitung von 3D-Modellen, der Flächennutzungserfassung und zur Dokumentation von Schadensereignissen eingesetzt. Inspektions- und Wartungsarbeiten bei besonders schwer zugänglichen Objekten wie z.B. bei stark befahrenen Straßen, Windkraftanlagen oder Brücken können mit der Drohne effektiv unterstützt werden. „Dies verringert den Aufwand und erhöht die Sicherheit des Personals“, so Rosenke, der betont, dass die „Kreisdrohne“ nur für hoheitliche Belange eingesetzt wird. Die Flüge werden vorab den jeweiligen Ordnungsämtern und der Polizei gemeldet. Außerdem können die Kreismitarbeiter sich per Dienstausweis legitimieren.

Einen weiteren wichtigen Aspekt ergänzt Robert Rang, der Abteilungsleiter Geo-Information, Vermessung und Kataster: „Die Luftbilder sind vom Zugriff Dritter ausgeschlossen. Die Wahrung der Privatsphäre der Bürger hat für uns höchste Priorität. Nach einer ausschließlich behördeninternen Auswertung werden alle Bilder gelöscht.“

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Die Verbandsgemeinde Pellenz nutzt eine innovative Zukunftstechnologie zur Stromerzeugung

Plaidt, 19.10.2020 – Mit dem Begriff Fotovoltaik – der sich aus dem griechischen Wort für Licht (phos) und der Einheit für die elektrische Spannung (Volt) zusammensetzt – wird ein technisches Verfahren zur direkten Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mithilfe von Solarzellen bezeichnet. Die Raumfahrt nutzt die Fotovoltaiktechnologie bereits seit Mitte der 1950er Jahre, am 17. März 1958 wurde von der NASA erstmals ein Forschungssatellit, der Solarzellen zur Stromversorgung verwendete, in den Weltraum geschossen. Durch mit Solarzellen betriebene elektrische Geräte – insbesondere Taschenrechner – fand das innovative technische Verfahren Einzug in den Alltag der Menschen auf der Erde. Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Deutschland hat die Stromerzeugung durch Fotovoltaik in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, 2019 deckte der Strom aus den rund 1,8 Millionen Fotovoltaikanlagen 8,2 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs ab.

Zukünftig wird auch die Verbandsgemeinde Pellenz die gleichermaßen innovative wie klima- und umweltfreundliche Fotovoltaiktechnologie zur Stromerzeugung nutzen. Der Verbandsgemeinderat hatte im März 2019 einstimmig die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses der Verbandsgemeinde beschlossen. Jetzt wurden insgesamt 210 Fotovoltaikmodule mit Solarzellen auf dem Flachdach des Verwaltungsgebäudes installiert, die neu errichtete Anlage erzeugt rund 56.500 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mit dem selbst erzeugten Strom kann die Verbandsgemeinde Pellenz jeweils einen Teil des Energiebedarfs im Rathaus sowie des Energiebedarfs der vorhandenen Elektrofahrzeuge decken. Der außerhalb der Nutzungszeiten des Verwaltungsgebäudes erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist, hierfür erhält die Verbandsgemeinde gemäß § 21 des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien eine Einspeisevergütung.

„Im Rahmen der Planung des Rathausneubaus wurde – insbesondere vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Energiekosten – festgelegt, einen Teil des Strombedarfs im neuen Verwaltungsgebäude durch selbst erzeugten Strom zu decken. Be­reits seit der Eröffnung des Rathauses im Mai 2017 nutzt die Verbandsgemeinde Pellenz die innovative Brennstoffzellentechnologie zur Stromerzeugung. Mit der jetzt er­richteten Fotovoltaikanlage wird zusätzlich eine Zukunftstechnologie aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen, die in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt“, erläutert Bürgermeister Klaus Bell. Neben der Klima- und Umweltfreundlichkeit der Fotovoltaiktechnologie war insbesondere die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend für die Errichtung der Fotovoltaikanlage. „Die Ergebnisse einer von der Verbandsgemeinde Pellenz in Auftrag gegebenen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zeigen, dass sie Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses innerhalb des sogenannten Amortisierungszeitraums von 20 Jahren und darüber hinaus sowohl einen finanziellen als auch einen ökologischen Gewinn erwirtschaften wird“, so Klaus Bell.

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Alarmstufe „ROT“: Bernkastel-Wittlich meldet 25 neue COVID-19-Fälle im Landkreis

Wittlich, 19.10.2020 – Am Sonntag, 18.10.2020, wurden dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich 25 neue COVID-19-Fälle bekannt. Der deutliche Anstieg an einem Tag ist insbesondere dem leicht verzögerten Rücklauf von Laborergebnissen zweier Testtage geschuldet. Die Zahl der bislang bestätigen Infektionen wächst damit auf 363 an.

Der Inzidenzwert beläuft sich unter Berücksichtigung der bekannt gewordenen COVID-19-Fälle auf aktuell 57,8 und liegt damit gemäß dem Corona-Warn- und Aktionsplan Rheinland-Pfalz erstmalig in der Alarmstufe rot (>50 Fälle / 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner).

Die häusliche Isolierung endete heute für eine Person, sodass die Zahl der Genesenen auf insgesamt 272 ansteigt. Unter Berücksichtigung der Genesenen sowie der beiden bisherigen Todesfälle beläuft sich die Zahl der aktuell Erkrankten auf 89 Personen.

Im Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich werden derzeit drei COVID-19-Patienten versorgt. Stand: 18.10.2020, 17.00 Uhr