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Corona-Pandemie: Fünf Tischlerinnungen starteten in der Region eine konzertierte Aktion

Mechernich/Kall, 21.10.2020 – Wochenlanger Schulausfall infolge der Corona-Pandemie, der damit verbundene eingeschränkte Kontakt zu Freunden sowie fehlende Freizeitaktivitäten belasteten auch in Eifel und Rheinland viele Familien über Monate. Um einem „Lagerkoller“ bei häuslich isolierten Kindern und Eltern entgegen zu wirken, riefen die Tischlerinnungen Aachen, Heinsberg, Mönchengladbach/Rheydt, Düren-Jülich, und Euskirchen im Frühjahr eine konzertierte Nistkasten-Bauaktion ins Leben.

Die Nistkästen aus der Aktion „Der frühe Vogel“ bestehen aus acht Einzelteilen und sind leicht zusammenzubauen. Repro: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Unter dem Motto „Der frühe Vogel“ stellten die Tischlerbetriebe insgesamt 3300 Nistkasten-Bausätze her, die an Familien gegen eine Spende ausgeliefert wurden. Die zu Hause sich langweilenden „Pänz“ bauten Nistmöglichkeiten, über die sich im Frühjahr die linksrheinische Vogelwelt gefreut haben dürfte.

Die Freude war aber auch auf der Seite der Schutzbefohlenen von Hilfsorganisationen wie der Hilfsgruppe Eifel. Denn die dabei von der Tischlerinnung erlösten Einnahmen wurden an sie verteilt. Die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder mit Sitz in Kall und Stammtisch in Mechernich-Roggendorf bekam 4847 Euro.

Zwei Innungen zusammen

Richard Schaefer, der Obermeister der Tischlerinnung Euskirchen, und sein Stellvertreter Norbert Züll aus Floisdorf sowie Obermeister Hermann Josef Schwieren (Innung Düren-Jülich) und Tischlermeister Georg Klinkenberg aus Inden übergaben das Geld Willi Greuel aus Mechernich-Lückerath, dem Kopf der Hilfsgruppe Eifel. Der staunte und witzelte: „Verdammt viel Holz in trüben Corona-Zeiten!“

Wie die Obermeister Hermann Josef Schwieren und Richard Schaefer berichteten, waren Familien mit Kindern im Frühjahr dazu aufgerufen worden, in einer „Do-it-Yourself“-Aktion Nistkästen für Vögel zu bauen, die in den an der Aktion beteiligten Tischlereien vorgearbeitet worden waren. Den Ursprung hatte die Aktion im Kreis Heinsberg, der durch die starke Verbreitung des Corona-Virus nach einer Karnevalsveranstaltung in Gangelt und der damit verbundenen Abschottung schon früh von den Auswirkungen der Pandemie betroffen war.

Die Bausätze bestanden aus acht Holzteilen und sind für Höhlenbrüter wie Blaumeise, Gartenrotschwanz, Kohlmeise oder Kleiber geeignet. „Mit unserer Nistkastenaktion schlagen wir drei Fliegen mit einer Klappe“, sagte der Euskirchener Innungs-Obermeister Richard Schaefer: Man helfe dem gefiederten Nachwuchs, den unter Langeweile leidenden menschlichen Nachkommen – und mit dem Erlös auch noch sozial-karitativen Organisationen wie der Hilfsgruppe Eifel.

Acht Teile für Höhlenbrüter

Ursprünglich, so Hermann Josef Schwieren, sei die Aktion für die Dauer von vier Wochen geplant worden. Am Ende seien drei Monate daraus geworden, weil die Nachfrage so groß war. Insgesamt hätten die Kollegen in den fünf Innungen 3300 Nistkasten-Bausätze abgesetzt.

Die Innung Aachen spendete den Erlös an ein Kinderhilfswerk, die Heinsberger Kollegen an die Kinderkrebshilfe und die Innung Mönchengladbach/Rheydt an den städtischen Kinderschutzbund. Die Innungen Düren-Jülich und Euskirchen legten zusammen und übergaben ihre knapp 5000 Euro an die Hilfsgruppe Eifel. In den Zeiten rückläufiger Spenden könne man diese Unterstützung gerade jetzt gut gebrauchen, so Willi Greuel. https://kinderkrebshilfe-eifel.de

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Großer Ansturm von Familien auf Herbstkranz-Sets in Mayen

Mayen, 21.10.2020 – Am Donnerstag, den 8. Oktober 2020, wurden von der katholischen Familienbildungsstätte Mayen e.V. und der Netzwerkkoordinatorin der Stadt Mayen Nadine Wiesinger an zwei Standorten in Mayen liebevoll gepackte und kostenlose Tüten mit einem Herbstkranz aus Stroh sowie Bindedraht an Familien ausgegeben. Nun haben Familien die Aufgabe, gemeinsam die Natur zu entdecken und aus den gesammelten Naturmateriealien einen bunten Herbstkranz zu binden.

Zusätzlich erhalten alle Familien bis zum 31. Oktober die Möglichkeit, ein Foto des bunt gestalteten Herbstkranzes an herbstfamilienaktion-mayen@web.de zu senden (bitte mit Kontaktdaten). Unter den eingesendeten Fotos werden die drei schönsten Herbstkränze mit einem kleinen Preis ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf Ihre Fotos von den bunten Herbstkränzen und wünschen allen Familien viel Spaß!

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2000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen in die Region Pulvermaar

Daun, 21.10.2020 – Über insgesamt 2000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich der Verein zur Förderung Sorgender Gemeinschaften in der Region Pulvermaar mit Sitz in Gillenfeld aus der Verbandsgemeinde Daun freuen.

Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Donnerstag, 15. Oktober, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung der Verbandsgemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Otmar Monschauer, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun, an den begünstigten Verein. „Der Verein hilft den Menschen aus der Pulvermaarregion in schwer zu bewältigen Situationen. Mit der Corona-Krise hat dies eine neue Aktualität erlangt“, erklärt Otmar Monschauer. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“

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Sibelco wird von Biologischer Station ausgezeichnet als „Amphibien-freundlicher Betrieb“

Mechernich-Lessenich, 21.10.2020 – Baggern und Naturschutz – auf den ersten Eindruck klingt das widersprüchlich. „Es sei denn, es geht um Abgrabungsamphibien“, wie Elmar Schmidt ausführt. Er betreut im Kreis Euskirchen für die Biologische Station das Projekt „Amphibienschutz in der Rohstoffgewinnung“. Seltene Amphibienarten, wie die in Nordrhein-Westfalen stark gefährdete Geburtshelferkröte, haben im Rheinland genau da überlebt, wo mit Baggern, Raupen oder anderen großen Fahrzeugen Rohstoffe wie Sand, Kies, Ton oder Kalksteine abgebaut werden.

„Die Biologische Station im Kreis Euskirchen hat uns gefragt, ob wir an dem Projekt teilnehmen möchten. Konkret sollten wir in der Tonabgrabung »Hundert Morgen« in Mechernich elf kleine und fünf größere Tümpel anlegen“, erläutert Alexander Ertel von der Firma Sibelco. Darüber hinaus wurden auf rund 2,5 Hektar Gehölze entfernt, die den Landlebensraum verschiedener Amphibienarten zu stark beschatten. „Das alles ist freiwillig, geht also weit über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus, die wir als Untere Naturschutzbehörde von Abgrabungsbetreibern einfordern müssen“, freut sich Rebekka Vogel von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Euskirchen über das Engagement der Firma Sibelco für den Amphibienschutz.

Nicht nur auf der Fläche zwischen Burg Zievel und Lessenich, auch in zwei weiteren Abgrabungsstätten im Kreisgebiet ist Sibelco offen für die Anregungen der Biologischen Station. „Wir freuen uns natürlich, dass wir zum Erhalt seltener Arten beitragen können. Wenn die Bio-Station uns mitteilt, dass bestimmte Teile der Grube gerade vermehrt als Laichplätze dienen, versuchen wir, diese zeitweilig zu umfahren“, führt Gerd Klemmer von Sibelco aus. Auf diese Art können Konflikte mit dem Artenschutzrecht im Vorfeld vermieden werden.

So profitieren beide Seiten von dem Projekt „Amphibienschutz in der Rohstoffgewinnung“. Und Geburtshelferkröten oder Kreuzkröten finden Gewässer zum Ablaichen und geeignete Lebensräume in der Grube auch außerhalb der Laichzeit.

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Karl-Heinz Kirch feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Simmerath, 21.10.2020 – „Ich habe Karl-Heinz Kirch als einen ruhigen Mitarbeiter kennengelernt, der lieber arbeitet, als viel zu reden“, sagte
Bürgermeister Hermanns im Rahmen einer kleinen Feierstunde
anlässlich des 25. Dienstjubiläums von Karl-Heinz Kirch.

Seit 1995 ist Karl-Heinz Kirch beim Bauhof der Gemeinde
Simmerath beschäftigt. Als Aushilfsgemeindearbeiter trat er vor
25 Jahren seinen Dienst beim Bauhof (damals noch Bauhof
Lammersdorf) an und erwarb sich schnell das Vertrauen seiner
Kollegen und Vorgesetzten. Eine unbefristete Festanstellung ließ
darum auch nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2002 wurde
Kirch dann gemeinsam mit seinen Kollegen dem neuen Bauhof
in Simmerath zugewiesen.

„Karl-Heinz Kirch ist ein Aktivposten unseres Bauhofs, der seine
Arbeit stets gerne macht“, so Bauhofleiter Christoph Nellessen.
Gemeinsam mit dem Vertreter des Personalrates Udo Carl und
dem Bauhofleiter dankte Bürgermeister Hermanns Karl-Heinz
Kirch für die geleistete Arbeit und hoffte, dass der 54-Jährige der
Gemeinde Simmerath noch einige Jahre erhalten bleibt.

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Appell des Beirates für Migration und Integration

Region/Kreis MYK, 20.10.2020 – Vor dem Hintergrund steigender Corona-Zahlen im Landkreis Mayen-Koblenz appelliert der Beirat für Migration und Integration, sich an alle geltenden Regeln zu halten. „Jeder, egal welcher Herkunft muss jetzt mithelfen. Wir sollten im Moment alle auf große und kleine Feiern verzichten.

Selbst wenn ein kleiner Geburtstag im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gefeiert wird – diese eine Feier kann der Auslöser dafür sein, dass wieder deutlich strengere Regelungen in Kraft treten. Darüber hinaus gilt natürlich weiterhin: Abstandhalten, regelmäßiges Händewaschen und Maske tragen.

Die Corona-Pandemie stellt uns vor die besondere Herausforderung, dass Regeln allein nicht ausreichen und Kontrollen nicht flächendeckend möglich sind. Nur wenn wir zusammenhalten und sich jeder eigenverantwortlich an die Regeln hält, werden wir die Situation zusammen meistern“, sagt Zeynep Begen, die Beiratsvorsitzende.

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Erweiterte Maskenpflicht an Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm ab 26. Oktober

Bitburg, 20.10.2020 – Land und Kreis ordnen vorübergehende Maskenpflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht an. Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus im Eifelkreis Bitburg-Prüm einzudämmen, hat die Regionale Corona-Task Force, bestehend aus Vertretern von Land und Kreis, heute eine Regelung für den am kommenden Montag wieder anlaufenden Schulbetrieb beschlossen.

Für vorerst 14 Tage, also vom 26. Oktober bis 7. November, gilt für Schüler und Lehrer auch während des Unterrichts die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hiervon betroffen sind alle weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, also Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe. Ausnahmen gelten für Schüler und Lehrkräfte, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Alltagsmaske nicht zugemutet werden kann.

Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen erklärt: „Hintergrund sind die seit dem 7. Oktober unaufhörlich steigenden Fallzahlen im Eifelkreis. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass der wiederanlaufende Schulbetrieb nicht zu einer zusätzlichen Infektionsbelastung für den Eifelkreis wird. Alle Schüler, Lehrer und Eltern werden darum gebeten, auf die Einhaltung der zeitlich beschränkten Maßnahme zu achten.“

Hintergrund „Regionale Corona-Task Force“:

Die regionale Corona-Task-Force wird am ersten Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner aktiv. Die Task Force gibt Empfehlungen für zu ergreifende Maßnahmen. Diese sind als Allgemeinverfügung oder im Erlasswege regional spezifisch umzusetzen. Ihr gehören unter anderem Vertreter aus den betroffenen Kommunen, den Ordnungsbehörden, dem Gesundheitsamt, dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie der Polizei an.

 

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Rotkreuzlerin Simone Heiliger aus Zülpich spendete Knochenmark für einen Patienten in England

Mechernich-Roggendorf/Kall, 20.10.2020 – Es ist bereits 18 Jahre her, dass die Hilfsgruppe Eifel im Jahr 2002 in Mechernich eine große Typisierungsaktion für zwei an Leukämie erkrankte Menschen aus dem Zülpicher Stadtgebiet veranstaltet hat. 1100 Männer und Frauen unterzogen sich an diesem Tag in der Aula der Hauptschule im Sande einen Bluttest.

Darunter war auch Simone Heiliger, eine junge Frau aus Zülpich, die sich jetzt aufgrund ihrer damaligen Typisierung als Lebensretterin bewähren konnte und für einen Patienten aus England Stammzellen gespendet hat.

Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder in Roggendorf war das Ehepaar Heiliger, das seit Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe zählt, zu Gast. Simone Heiliger berichtete über die lange Zeit zwischen der Typisierung vor 18 Jahren und der jetzt erfolgten Knochenmarkspende.

18 Jahre vergingen

1080 Milliliter Knochenmark seien ihr in der Klinik im Kölner Mediapark aus dem Beckenkamm entnommen und sofort nach England gebracht worden, erzählte die Römerstädterin, die beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen beschäftigt ist. Sie würde es jederzeit wieder machen, so Simone Heiliger.

Den Empfänger würde sie gerne persönlich kennenlernen, wenn die mehrjährige Sperrfrist vorbei ist und er überlebt, worauf die Zülpicherin inständig hofft. Die Mitglieder der Hilfsgruppe applaudierten.

Der Lückerather Hilfsgruppensprecher Willi Greuel berichtete, dass die Hilfsgruppe Eifel seit 1992 mit der Deutschen Knochenmarkspender-Datei (DKMS) elf Typisierungsaktionen durchgeführt und finanziert hat. Über 24.000 Eifeler seien dabei typisiert und in die weltweite Spenderdatei aufgenommen worden.

355 von 24.000 spendeten

Von ihnen hätten bislang bereits über 350 Stammzellen Stammzellen gespendet – und zwar für Patienten in der ganzen Welt. Simone Heiliger sei die 355. Echtspenderin aus den Eifeler Hilfsgruppen-Aktionen. Greuel: „Eine Zahl, die uns stolz macht“. Viele Freundschaften zwischen Spendern und Empfängern seien entstanden.

Wenn auch das Spendenaufkommen in den vergangenen Monaten durch die Corona-Pandemie stark zurückgegangen sei, so verfüge die Hilfsgruppe doch über eine Rücklage für den Fall, dass eine weitere Typisierungsaktion für einen Leukämiekranken aus der Eifel akut erforderlich werden sollte, so Willi Greuel.

In Kall sei aktuell ein Kind an Leukämie erkrankt. Sollte in absehbarer Zeit ein Stammzellenspender gesucht werden müssen, stehe die Hilfsgruppe bereit, um eine weitere Typisierungsaktion zu organisieren. Greuel: „Am Geld darf so etwas nicht scheitern“.

100.000 Euro weniger Spenden

Allein durch ausgefalle Großveranstaltungen wie zum Beispiel die Oldienacht, das Familienfest und das Lorbacher Oktoberfest sowie zahlreiche Konzerte von Vereinen zugunsten der Hilfsgruppe summiere sich der Ausfall an Spenden bislang auf mehr als 100.000 Euro. Dennoch könne die Hilfsgruppe ihren festen Verpflichtungen gegenüber drei Förderschulen in Kall, Schleiden und Euskirchen, sowie zwei integrativen Kindergärten in Kall und Mechernich nachkommen.

Leider habe die seit vielen Jahren von der Hilfsgruppe finanzierte Ferienfreizeit der Kaller St. Nikolausschule an der Nordsee wegen der Corona-Krise 2020 gar nicht stattfinden können.

Dank einer großen Spende der Tischlerinnungen Euskirchen und Düren-Jülich sei das Spendenaufkommen im September mit insgesamt 24.700 Euro gegenüber den Vormontagen relativ hoch gewesen. Das bisherige Gesamt-Spendenaufkommen im Jahr 2020 bezifferte Greuel auf insgesamt 134.000 Euro. Seit der Gründung im Jahr 1992 habe die Eifeler Bevölkerung der Hilfsgruppe Spendengelder von insgesamt 7,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Statt Fest 1000 Euro für die Hilfsgruppe

Beim Monatsstammtisch in Roggendorf werden Spendengelder traditionsgemäß persönlich übergeben, so auch diesmal. Das Ehepaar Danilo und Petra De Cesero aus Kall überreichte einen Umschlag mit 1000 Euro. Das Ehepaar betreibt in Kall das Eiscafé Cortina, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Geschäftsjubiläum hätte feiern können.

Das Fest fiel wegen Corona ins Wasser, weshalb sich Danilo De Cesero für die 1000-Euro-Spende an die Hilfsgruppe entschied.

Einen Betrag von 550 Euro übergab die Katzveyer Ortsvorsteherin Pia Benz an Kathi Greuel. Benz, die selbst aktives Mitglied der Hilfsgruppe Eifel ist, hatte Corona-Schutzmasken genäht, und diese zugunsten der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder verkauft.

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Sankt-Matthias-Bruderschaft Kommern holte pandemiebedingt abgesagte Frühlings-wallfahrt im Oktober nach

Mechernich-Kommern/Trier, 20.10.2020 – Corona hat die St.-Matthias-Bruderschaft Kommern nicht stoppen können, mit der eine stattliche Anzahl Gläubige rund um den ganzen Bleiberg seit 40 Jahren zum Apostelgrab nach Trier pilgern.


Zwar fiel die geplante Mehr-Tages-Prozession zur Hauptpilgerzeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten Pandemie-bedingt ins Wasser. Dafür holten 19 Wallfahrer den Vier-Tages-Marsch von St. Severin in Kommern nach St. Matthias in Trier jetzt zur so genannten „kleinen Oktav“ im Oktober nach.

Am ersten Pilgertag zählte die Bruderschaft unterwegs sogar 22 Fußwallfahrer. Drei Tagespilger waren dabei. Vier betrug die Anzahl der Jubilare im Jahr des 40-jährigen Bestehens der „SMB“ (Sankt-Matthias-Bruderschaft) Kommern: Bert Schallenberg absolvierte seine fünfte, Brudermeisterin Karin Pilzecker ihre zehnte und Beate Nöthen und Oswin Heinemann ihre 20. Fußwallfahrt zum einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen.

Ohne Orgel eingezogen

Der Weg führt seit 1987 über Ripsdorf, Kopp und Burg Ramstein an die Mosel, berichtet SMB-Chronist Frank Weiermann: „Vor der Basilika in Trier wurden wir von Bruder Athanasius empfangen. Er führte uns in die Basilika ohne das gewohnte triumphale »Großer Gott, wie loben Dich« von der Orgel. Wir sangen a Kapella… es war anders, aber genauso ergreifend.“

Die Kommerner Bruderschaft war 1980 gegründet worden. Karl-Günther Fuß leitete die Bruderschaft als Brudermeister ununterbrochen bis 2016. Seit 2016 hat Karin Pilzecker den Brudermeisterstab im Griff. Ursprünglich war für den Nationalfeiertag, 3. Oktober, ein Jubiläumsfest vorgesehen. Weiermann: „Durch Corona mussten wir dieses leider absagen.“

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1500 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an zwei Chöre der Verbandsgemeinde Kelberg

Kelberg, 20.10.2020 –  Über insgesamt 1500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich zwei Chöre aus der Verbandsgemeinde Kelberg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Donnerstag, 15. Oktober, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Johannes Saxler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg, an die begünstigten Vereine. „Seit Jahren legen evm und die Verwaltung gemeinsam fest, welche gemeinnützigen Vereine im jeweiligen Jahr die Spenden erhalten“, erklärt Johannes Saxler. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“ Jeweils 750 Euro gehen in diesem Jahr an den Männergesangverein Concordia Bodenbach 1887 e.V. und die Chorgemeinschaft Bongard e.V.