Rotkreuz-Mitarbeiter Thomas Heinen (r.) nimmt die Spende von Peter Greven Physioderm, vertreten durch die Marketing-Manager Stephanie Reichenberger und Andreas Todtenhöfer, entgegen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen/Großbüllesheim, 26.11.2020 – Herbst und Winter stellen für die Haut eine besondere Belastung dar. Heizungsluft und Kälte führen zur Austrocknung. Kommen dann auch noch verschärfte Hygienemaßnahmen während einer Pandemie hinzu, verschlimmert sich die Situation noch einmal. Die ohnehin schon strapazierten Hände werden durch häufiges Waschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln besonders stark angegriffen.
Aus diesem Grund hat das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin die Hersteller von Hautpflegeprodukten angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Unter diesen Unternehmen war auch Peter Greven Physioderm (PGP) mit Sitz im Industriepark am Silberberg bei Großbüllesheim, Teil der Peter-Greven-Gruppe aus Bad Münstereifel. „Wir haben uns gerne bereit erklärt zu spenden“, sagte Marketing-Managerin Stephanie Reichenberger, ihr Kollege Andreas Todtenhöfer ergänzte: „Wir äußerten aber den Wunsch, dass diese Hilfe in der Region stattfindet und nicht in Berlin.“
Diesem Wunsch entsprach das Rote Kreuz. Der Rotkreuz-Kreisverband in Euskirchen erhielt nun eine Palette mit insgesamt 3500 Handcremetuben. Thomas Heinen, Bereichsleiter Einsatzdienste, sowie Fahrzeugwart Petrit Rasid holten die Palette im PGP-Werk in Großbüllesheim ab.
„Wir werden die Cremes an unsere Mitarbeiter in den Bereichen Rettungsdienst, Alten- und Krankenpflege, Flüchtlingshilfe und Kindergärten verteilen. Das sind alles Mitarbeiter, die häufig mit Desinfektionsmittel in Kontakt kommen und deren Hände dementsprechend angegriffen sind“, erklärte Heinen den beiden PGP-Marketing-Mitarbeitern. Für die genannte Zielgruppe eignet sich das Pflegeprodukt perfekt. „Die Creme zieht schnell ein, ist nicht zu stark fettend, enthält natürliches Bienenwachs und riecht auch noch gut“, weiß Stephanie Reichenberger.
Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen besteht aus rund 2000 festen und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Peter-Greven-Gruppe hat die Organisation in der Vergangenheit schon mehrfach unterstützt.
Begrüßung im Rathaus, von links: Julia Hahn von der städtischen Jugendhilfe, Bürgermeister Holger Jung, Besuchshebamme Birgit Kahlo und Claudia Küster, Leiterin der Beratungsstelle EVA. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 26.11.2020 – Bürgermeister Holger Jung hat die neue Besuchshebamme der Stadt Meckenheim, Birgit Kahlo, begrüßt. Im Rathaus hieß der Verwaltungschef die Nachfolgerin von Rosemarie Mobers herzlich willkommen, um sich anschließend mit ihr über das spannende Betätigungsfeld auszutauschen. Birgit Kahlo hatte die Aufgabe bereits im Juni übernommen. Der Kennenlern-Termin, an dem auch die neue Einrichtungsleiterin der Evangelischen Beratungsstelle für Schwangerschaft, Sexualität und Pränataldiagnostik (EVA) des Diakonischen Werks Bonn und Region, Claudia Küster, teilnahm, musste jedoch Corona-bedingt in den November verschoben werden.
Die Stadt Meckenheim begrüßt alle Neugeborenen mit dem Besuchsdienst „BabyBesuchMeckenheim“, den Birgit Kahlo als originäre Hebamme in Kooperation mit dem Diakonischen Werk durchführt. Bestandteil des Besuchsdienstes ist ein Babywillkommenspaket, welches ein Präsent der Stadt Meckenheim und Informationsmaterial beinhaltet. Neben dem Städte-Schnuffeltuch gehören ein Gutschein für einen Besuch des Hallenfreizeitbades, Flyer und Broschüren über die Entwicklung des Babys und der Hinweis auf die Nutzung der Servicestelle „FragNach“, der Einkaufsführer des Meckenheimer Verbundes, der Meckenheimer Kinderstadtplan sowie diverse Werbeartikel von namhaften Unternehmen dazu.
Etwa vier Wochen nach der Geburt ihres Kindes erhalten die jungen Eltern ein Willkommensschreiben des Bürgermeisters, in dem er zum Nachwuchs gratuliert und für den Babybesuchsdienst wirbt. Anschließend gratuliert die Diakonie schriftlich und kündigt ihren Besuch mit einem fixierten Termin in der achten bis zwölften Lebenswoche des Kindes an. In dieser Zeitspanne ist weder eine Vorsorgeuntersuchung vorgesehen, noch besteht zu diesem Zeitpunkt eine Hebammenbetreuung. Der „BabyBesuchMeckenheim“ schließt die Lücke: Birgit Kahlo informiert die Eltern im persönlichen Gespräch über Beratungs- und Hilfsangebote. Im Zentrum des Austausches steht die Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren. Übergeben werden Informationsmaterialien und Präsent in einem bedruckten Stoffbeutel. Der Aufdruck „Kinder“ in vielen unterschiedlichen Sprachen soll zum einen die jungen Eltern mit Migrationshintergrund speziell ansprechen, sich eingeladen und willkommen zu fühlen, und zum anderen die multikulturelle Gesellschaft Meckenheims als etwas Besonderes hervorheben. Corona-bedingt beschränkt sich der Besuch der Hebamme derzeit auf die kontaktlose Übergabe des Babywillkommenspaketes und die Möglichkeit des Gespräches auf Abstand.
Die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara bittet auch dieses Jahr darum, Päckchen mit haltbaren Lebensmitteln oder Spielsachen für die Mechernicher Tafel zu packen. Auch Firmlinge der GdG (Bild) unterstützten das Projekt immer gerne und engagiert. Foto: Manfred Lang/Archiv/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 26.11.2020 – Die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara lädt zu Familiengottesdiensten am ersten und dritten Adventssonntag (29. November und 13. Dezember) jeweils um 10.45 Uhr, in die Pfarrkirche Mechernich ein. Für die Gottesdienste wird um vorherige Anmeldung im Pfarrbüro unter Telefon 02443/8640 gebeten.
Außerdem ruft die GdG in der Vorweihnachtszeit dazu auf, Weihnachtspakete für bedürftige Mitbürger der Mechernicher Tafel zu packen, gefüllt mit haltbaren Lebensmitteln zum Beispiel für ein Weihnachtsessen oder mit Zutaten, die man zum Backen benötigt. Für Kinder können Päckchen mit Malbüchern, Süßigkeiten (keine Gelatine), Schokolade, Schulsachen, Rätseln oder Malstiften gepackt werden.
Die vorbereiteten Pakete und Päckchen bitte offenlassen, so die GdG. Gerne kann ein netter Gruß oder etwas weihnachtliche Dekoration beigefügt werden. Diese Pakete und Päckchen können bis Freitag, 11. Dezember im Pfarrbüro Mechernich abgegeben werden. Im Familiengottesdienst am Sonntag, 13. Dezember in Mechernich werden die Gaben an den Leiter der Mechernicher Tafel, Wolfgang Weilerswist, Tafel überreicht.
Am Samstag, 12. Dezember, findet in der Pfarrkirche St. Willibrordus Nöthen um 17.30 Uhr der Gottesdienst von und mit Jugendlichen statt. Anschließend sind alle Jugendlichen noch zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.
K.O.T. in den Ferien geschlossen
Am Freitag, 27. November, 19 Uhr, trifft sich die Jugendgruppe im Mechernicher Johanneshaus. Die K.O.T. in der Emil-Kreuser 27a, Mechernich, ist weiter für Kinder und Jugendliche geöffnet. Bitte bei Besuchen immer eine eigene Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Die aktuellen Öffnungszeiten lauten: Montag von 14 bis 19 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag jeweils von 14 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag von 13 bis 19 Uhr. Allerdings wird die K.O.T. in den Weihnachtsferien geschlossen bleiben.
Produkte der Einen-Welt werden wieder zu fairen Preisen für die Erzeuger im Anschluss an die Gottesdienste verkauft: am Sonntag, 6. Dezember in Mechernich und am Samstag, 19. Dezember in Nöthen.
Weitere Informationen und alle Gottesdienstzeiten für Dezember finden Sie auch auf der Hompage www.gdg-mechernich.de
Ehrenamtspreis 2020: In diesem Jahr werden der Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf e.V., die Ortsgemeinde Mayschoß und die Ortsgemeinde Eichenbach für besonderes herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Foto: Nadine Normann
Ahrweiler, 26.11.2020 – Die Preisträger des mit jeweils 1500 Euro dotierten Ehrenamtspreises des Kreises Ahrweiler 2020 stehen fest: Der Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf e.V., die Ortsgemeinde Mayschoß und die Ortsgemeinde Eichenbach werden für besonderes herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
„Dem Landkreis Ahrweiler ist es ein besonderes Anliegen, das ehrenamtliche Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Außergewöhnliche Einsatzbereitschaft, Engagement sowie uneigennütziges Wirken für das Gemeinwohl verdienen Aufmerksamkeit und Würdigung durch die Öffentlichkeit“, hebt Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Bedeutung der Auszeichnung hervor. „Alle drei Preisträger haben mit ihren innovativen und einzigartigen Projekten einen herausragenden Beitrag für die Gemeinschaft geleistet“, so Pföhler weiter.
Der Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf e.V. erhält die Auszeichnung in Anerkennung seiner beispielhaften Erforschung und Vermittlung von Heimatgeschichte. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Digitalisierung und Inventarisierung der umfangreichen Bestände. Im vergangenen Jahr bot sich dem Verein die Möglichkeit, mit dem Heimatarchiv und -museum in einen mehr als doppelt so großen Raum umzuziehen. Mit vielen freiwilligen Helfern wurde in über 130 Eigenleistungsstunden der Museumsraum ausgebaut und eingerichtet. Wechselnde Ausstellungen zeigen neben den Dauerexponaten besondere und wichtige historische und kulturelle Aspekte der Bad Bodendorfer Geschichte.
Die Ortsgemeinde Mayschoß erhält den Preis für die beispielhafte Jugendarbeit im Rahmen des Kunstprojekts „Vino Alpha“. 13 Jugendliche des Jugendtreffs Mayschoß haben im Rahmen einer Ferienaktion gemeinsam mit dem Künstler Wolfgang Kutzner aus Staffel und der Leiterin des Jugendtreffs, Anneliese Baltes, eine Seite der Außenfassade der „Alten Post“ in Mayschoß künstlerisch gestaltet: Das fertige Werk misst stattliche 6,60 mal 3,20 Meter und zeigt ein Foto der Gründer der ältesten Winzergenossenschaft der Welt von 1868 – dargestellt in 48 verschiedenen Silikatfarben und mit Hilfe von insgesamt 23.808 einzelnen Pixeln. 1150 Eigenleistungsstunden haben die Jugendlichen des Jugendtreffs Mayschoß in das Projekt investiert.
Die Ortsgemeinde Eichenbach erhält den Preis für ihr besonderes Engagement im Projekt „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“. In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Verschönerungsvereins Eichenbach hat die Ortsgemeinde eine rund 400 Quadratmeter große Fläche durch die Anlage einer artenreichen Wiese ökologisch aufgewertet. Im Rahm der Aktion „für die Eichenbacher Pänz“ wurden einige Streuobstbäume mit Widmung für die Kinder gepflanzt und ein Insektenhotel aufgestellt. Die Fläche am Ortsrand von Eichenbach bietet nun nicht nur unzähligen Bienen und Insekten ein neues Zuhause, sondern dient auch als Erholungs- und Aussichtspunkt für Wanderer und Naturfreunde. Infotafeln als Lehrelemente informieren über ökologische Zusammenhänge, sodass hier für Einheimische und Touristen ein „Erlebnisort Natur“ entstanden ist.
Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens im Rahmen der Corona-Pandemie musste auf eine offizielle Preisverleihung zum Ehrenamtspreis 2020 verzichtet werden. Mit dem Ehrenamtspreis werden herausragende Projekte aus den Förderprogrammen „Ehrenamt, Vereinswesen und Sport“, „Förderung Ländlicher Raum“ und „Seniorenförderung“, als auch für anderweitiges besonderes herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
V. l. n. r.: Ortsbürgermeister Andreas Klotz, Leiterin Martina Schmitt, Bürgermeister Albert Jung, Karl-Josef Hermes, Hildegard Freund-Hermes, Ortsbürgermeister Manfred Adams und Personalratsvorsitzende Petra Gotto. Foto: Verbandsgemeinde Kaisersesch
Kaisersesch/Müllenbach, 26.11.2020 – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Frau Hildegard Freund-Hermes in der Kindertagesstätte St. Hubertus Müllenbach in den Ruhestand verabschiedet.
Ihr beruflicher Werdegang im Bereich der unterstützenden pädagogischen Arbeit mit Kindern begann im Oktober 1978 als Praktikantin in der Kita St. Hubertus in Müllenbach. Im Anschluss absolvierte Hildegard Freund-Hermes erfolgreich die knapp zweijährige Ausbildung zur staatlich geprüften Erziehungshelferin. In der Zeit von Mitte 1981 bis Anfang 1992 heiratete sie, bekam zwei Söhne, nahm Mutterschafts- sowie Erziehungsurlaub und arbeitete von 1982 bis 1988 als Gruppenleiterin in Vollzeit in der Einrichtung in Müllenbach. Einen kleinen Abstecher machte sie von Februar 1990 bis Ende Januar 1992 als Halbtagskraft im Kindergarten Alflen bevor sie im Februar 1992 wieder in die Kita nach Müllenbach zurückkehrte und bis zum Beginn ihrer Rente, Anfang November 2020, tätig war.
In seiner Funktion als Verbandsvorsteher des Kindergartenzweckverbandes Laubach-Müllenbach dankte Bürgermeister Albert Jung Frau Freund-Hermes für ihr Engagement sowie ihren Einsatz zum Wohle der Kinder und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Dem Dank und den Wünschen schlossen sich Ortsbürgermeister Manfred Adams aus Laubach, Ortsbürgermeister Andreas Klotz aus Müllenbach, Personalratsvorsitzende Petra Gotto sowie die Leiterin der Kindertagestätte St. Hubertus, Martina Schmitt, und das gesamte Team der Einrichtung an.
Gleich zwei Scheiben des Buswartehäuschens an der Gemünder Straße wurden zerstört. Harald Heinen ist sich sicher: „Das muss jemand gehört haben.“ Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 26.11.2020 – Im Kaller Kernort häufen sich derzeit Fälle von Vandalismus und Sachbeschädigungen. Innerhalb der vergangenen Woche gab es gleich mehrere Vorfälle. Aus diesem Grund hofft das Kaller Ordnungsamt auf die Mithilfe der Bürger.
Wer etwas Verdächtiges bemerkt oder Sachbeschädigungen feststellt, wird gebeten, sich bei der Gemeinde Kall unter 02441/888-0 zu melden. Außerdem hat die Gemeinde den Kaller Sicherheitsdienst ESA Security, der für die City-Streife zuständig ist, beauftragt, in den Abendstunden bestimmte Bereiche verschärft zu kontrollieren.
Auch das Buswartehäuschen an der Trierer Straße wurde heimgesucht. Eine Scheibe wurde zerstört, der Inhalt des Mülleimers auf dem Boden verteilt. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress
In der Nacht zu Freitag wurden die Scheiben von zwei Bushaltehäuschen zerstört: einmal an der Trierer Straße in Höhe des Bahnhofs, dann gleich zwei Scheiben an der Gemünder Straße. „Um diese Scheiben zu zerstören, muss man schon Gewalt anwenden“, ist sich Harald Heinen, stellvertretender Teamleiter Ordnungswesen, sicher. Gerade im Bereich Gemünder Straße vermutet er auch, dass Anwohner das Bersten der Scheiben gehört haben müssten.
Spuren eines Zusammentreffens: Vor der überdachten Trainerbank am Kaller Sportplatz entdeckte das Ordnungsamt Leergut und Müll. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress
Im Hof der Begegnung wurden in der vergangenen Woche Mülleimer aus ihren Verankerungen getreten. An mehreren Abenden haben Jugendliche außerdem die Bäume aus den Pflanzkübeln gerissen. Hier sind die jungen Täterinnen bzw. Täter bekannt, weil sie Videos von ihrer Tat in einem sozialen Netzwerk präsentiert hatten. „Der Hof der Begegnung darf gerne als Treffpunkt genutzt werden, dafür ist er errichtet worden. Allerdings sollte sich jeder an die Regeln halten, sonst müssen wir diesen schönen Treffpunkt schließen“, so der Tenor des Ordnungsamtes.
Hinzu kommen noch deutliche Spuren von Zusammenkünften, die darauf deuten, dass auch gegen die Corona-Verordnung verstoßen wurde. In der Grillhütte „Auf dem Fels“ sowie im Bereich des Kaller Sportplatzes (Trainerbank, Treppe zur Urft) fand das Ordnungsamt jede Menge liegen gelassenes Leergut und Müll.
Sprayer haben außerdem die Unterführung an der Keldenicher Straße mit Graffiti beschmiert. Die Wände waren vor vier Jahren aufwendig gereinigt und mit großflächigen Grafiken aus der Kaller Historie versehen worden.
Die beiden Verkehrsinseln sollen auf dem Schimmelsweg helfen, die Geschwindigkeit des fahrenden Verkehrs zu reduzieren. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 26.11.2020 – Zwei kleine Verkehrsinseln sind auf dem Schimmelsweg auf Höhe des TuS-Sportplatzes aufgestellt worden. „Die Elemente sind eine reine Maßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung“, so Constantin Hochgürtel von der Stadtverwaltung.
Zwischen dem Kreisverkehr Mechernich-Nord und Abzweig Johannesweg soll der Verkehr damit testweise ausgebremst werden. Sie sind mit einem ausreichenden Abstand angebracht, damit die Radfahrer zwischen Insel und Bürgersteig durchfahren können, ohne mitten im Verkehr einen Schlenker um das Element machen zu müssen.
Bei Verkehrsmessungen sei aufgefallen, dass an der Stelle häufiger schneller gefahren wird als die erlaubten 50-Stundenkilometer, berichtet Hochgürtel: „Rund 40 Prozent der Fahrer hatten sich nicht an die erlaubte Geschwindigkeit gehalten. Es waren keine dramatischen Geschwindigkeitsüberschreitungen dabei. Aber definitiv schon auffällig erhöht.“
Der Schimmelsweg werde häufig von Fußgängern überquert, um in das angrenzende Waldstück zu gelangen. „Wir hätten dort gerne auch eine Querungshilfe installiert, das gibt aber die Fahrbahnbreite leider nicht ausreichend her“, bedauert Hochgürtel.
Der Verkehrsversuch soll zunächst bis 31. März 2021 befristet laufen. Bis dahin werde regelmäßig kontrolliert, ob und wie sich die Maßnahme in der Praxis bewährt.
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Mayen, 26.11.2020 – Die aktuelle Situation bedeutet leider für viele Familien, ihren geliebten Menschen und Freunden nicht nahe sein zu können. Dabei kann es ganz einfach sein, auch über weite Entfernungen hinweg, seinen Liebsten eine kleine Freude zu bereiten. Diesen Gedanken haben sich die Netzwerkkoordinatorin des Stadtjugendamtes Mayen sowie die Mitarbeiterin des „Netzwerk Familienbildung“ der kath. Familienbildungsstätte e.V. Mayen als Grundlage für eine gemeinsame Postkarten-Aktion für Familien aus Mayen genommen.
Besonders in der Vorweihnachtszeit, in der normalerweise die Gemeinsamkeit und Besinnlichkeit im Vordergrund stehen, kann durch das Versenden einer selbstgestalteten „Mayener Sterne“-Postkarte einem Menschen zeigt werden, dass an diesen gedacht wird. Zusätzlich haben die teilnehmenden Familien die Möglichkeit, ein Foto der selbstbemalten und gestalteten Postkarte an MayenerSterne@web.de zu senden.
Aus den eingesendeten Fotos soll eine Kollage entstehen mit einer Übersicht darüber, wohin „die Sterne aus Mayen“ gereist sind. Die kostenfreien „Mayener Sterne“-Postkarten werden in der Woche vom 30. November bis 4. Dezember in zahlreichen Einrichtungen, wie Kindertagesstätten und Grundschulen, in Mayen verteilt. Zusätzlich sind die Postkarten bei der Information im Eingang der Stadtverwaltung Mayen (Rosengasse 2) sowie in der kath. Familienbildungsstätte e.V. Mayen (Bäckerstraße 12) zu erhalten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.fbs-mayen.de sowie auf der Homepage der Stadtverwaltung unter www.mayen.de (Suchbegriff: Familienbildung im Netzwerk).
Beteiligten sich an der Fahnenaktion: die erste stellvertretende Bürgermeisterin Ariane Stech (links) und die städtische Gleichstellungsbeauftragte Bettina Hihn (rechts). Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 25.11.2020 – Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen traf sich das Netzwerk aus städtischer Gleichstellungsbeauftragten, katholischem Familienbildungswerk Rhein-Sieg-Kreis, Jugendmigrationsdienst RSK linksrheinisch (Katholische Jugendagentur Bonn) und Integrationsagentur des Fachdienstes Integration & Migration des Caritasverbandes Rhein-Sieg, um mit der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Ariane Stech ein deutliches Zeichen zu setzen. Gemeinsam hissten sie, wie in jedem Jahr, am Kirchplatz die Fahne „frei leben ohne Gewalt“. Der neuen stellvertretenden Bürgermeisterin „ist es ein wichtiges Anliegen, diese Tradition im Sinne aller Frauen fortzuführen, um auf Missstände und nicht tolerierbare Zustände aufmerksam zu machen.“ Neben Ariane Stech und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Meckenheim Bettina Hihn nahmen die Leiterin des Familienbildungswerks Anne Schmidt-Keusgen, Irina Vilver, Leitung des Jugendmigrationsdienstes RSK linksrheinisch, und Stephanie Neuhaus, Integrationskraft der Caritas, an der Aktion teil.
Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Rafael Trujillo wurden sie vor 60 Jahren am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter ermordet. Der Mut der drei Schwestern gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.
Für Fragen steht die städtische Gleichstellungsbeauftragte Bettina Hihn unter Telefon (02225) 917-144 und E-Mail gl-bettina.hihn@meckenheim.de zur Verfügung.
Die neuen und wiedergewählten Ratsmitglieder bei der Verpflichtung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 25.11.2020 – Für Dr. Hans-Peter Schick ist es bereits die fünfte konstituierende Ratssitzung innerhalb seiner 21-jährigen Amtszeit. Trotzdem ist für ihn die erste Versammlung zu Beginn einer neuen Legislaturperiode noch keine alltägliche Amtshandlung geworden. „Eine solche Sitzung hat immer etwas Aufregendes“, so der Bürgermeister in der Kommerner Bürgerhalle, in der die Ratssitzung Corona-bedingt stattfand.
Die konstituierende Sitzung des Rates der Stadt Mechernich fand in der Bürgerhalle Kommern statt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mit der Kommunalwahl ist der Rat der Stadt in Mechernich größer geworden. Waren es vorher 32 Sitze, tagen nun regelmäßig insgesamt 38 Ratsherren und -damen. Die Hälfte davon sind neue Gesichter. Alle zusammen leisteten sie an diesem ersten Abend ihren Verpflichtungs-Eid, stets zum Wohle der Mechernicher Bürger zu handeln.
Neben den Christdemokraten (16 Sitze) und Sozialdemokraten (sieben Sitze), der UWV (fünf Sitze), den GRÜNEN (fünf Sitze) und der freien Liberalen (zwei Sitze) sind die AfD neu hinzugekommen und stellen nun zwei Ratsmitglieder. Daniel Decker ist für die Partei „DIE LINKE“ wieder an Bord.
Konstruktive Zusammenarbeit
Der Bürgermeister stimmte alle neuen Amtsträger auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern für die Wahlperiode ein. Seine Tür stünde für Gespräche und den politischen Austausch allen jederzeit offen.
Drei statt zwei neue Bürgermeister-Stellvertreter wurden jetzt in der konstituierenden Ratssitzung gewählt, v.r.: Günter Kornell, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Egbert Kramp und Heinz Schmitz. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Zur einer der ersten Amtshandlungen des neuen Stadtrates gehörte die geheime Wahl der stellvertretenden Bürgermeister. Ab sofort hat die Stadt drei Bürgermeister-Stellvertreter statt bisher zwei.
Erster Mann hinter Dr. Hans-Peter Schick bleibt Günter Kornell (CDU), der 68-jährige Pensionär aus Floisdorf, der seit 2018 das Amt bekleidet. Auf Wolfgang Weilerswist folgt der 54-jährige Mechernicher Sozialpädagoge Egbert Kramp (SPD) als zweiter Stellvertreter. Das Trio komplettiert der 72-jährige Kaufmann und UWV-Fraktionsgeschäftsführer Heinz Schmitz. Die Vorschläge kamen von der gemeinsamen Liste von CDU, SPD, UWV und DIE LINKE. Der Rat votierte bei 28-Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen für die Vorschläge – zwei Ratsmitglieder fehlten bei der Sitzung.
In der Ratssitzung sprach sich der Stadtrat außerdem mehrheitlich dafür aus, die Anzahl der Mitglieder in den jeweiligen Ausschüssen grundsätzlich auf 23 Vertreter festzulegen. Damit hat Daniel Decker von der Partei „Die Linke“ in allen Ausschüssen nicht nur eine beratende Funktion, sondern ist stimmberechtigt.
Der Antrag der GRÜNEN, einen separaten „Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz“ ins Leben zu rufen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Diese Themen würden per se im Stadtentwicklungsausschuss schon berücksichtigt, so CDU-Ratsherr Günter Kornell. Um zukünftig die Inhalte besser zum Ausdruck zu bringen, wurde auf Antrag der SPD-Fraktion ein neuer Name für das Plenum gewählt und lautet: „Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz“. Der Fachausschuss soll außerdem – nach einem Antrag der SPD – in Zukunft häufiger tagen.
Vorsitzende und Stellvertreter
In der kommenden Legislaturperiode wird es neben dem Stadtrat außerdem folgende fünf Gremien unter folgenden Vorsitzenden und Stellvertretern geben. Für den Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz: Michael Averbeck, Tobias Heidemann (beide CDU), Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales: Dr. Peter Schweikert-Wehner, Ute Wagener (beide SPD), Betriebsausschuss: Olaf Hutzeler, Björn Wassong (beide CDU), Rechnungsprüfungsausschuss: Dr. Manfred Rechs, Gunnar Simon (beide UWV) und Wahlprüfungsausschuss: Dustin Gemünd, Egbert Kramp (beide SPD).
Für die Christdemokraten sind neu im Rat: Margret Eich, Tobias Heidemann, Uwe Höger, Marco Kaudel, Björn Schäfer, Carsten Vogel. Für die Sozialdemokraten: Horst Sielaff, Dr. Peter Schweikert-Wehner, Ute Wagener. Gerd Altmeier, Heike Grimus, Ingrid Volkmer und Yana Yo sind für die Grünen am Start. Dr. Manfred Rechs, Karl-Heinz Seeliger vertreten die Interessen der UWV, Thomas Helmling die der FDP. Hinzukommen: Heinz Fürkötter und Dr. Klaus Jeck (beide AfD) sowie Daniel Decker (Die Linke).
Folgende Damen und Herren setzen ihre Arbeit im Stadtrat fort, der bis 2025 gewählt ist: Peter Kronenberg, Nicole Reipen, Günter Kornell, Michael Averbeck, Ralf Mertens, Björn Wassong, Hermann-Josef Krest, Olaf Hutzeler, Wilhem Gerstenmeier, Rudolf Hoß (alle CDU), Bertram Wassong, Egbert Kramp, Dustin Gemünd, Thomas Tampier (alle SPD), Gunnar Simon, Heike Waßenhoven, Heinz Schmitz (alle UWV), Nathalie Konias (Grüne), Oliver Totter (FDP).
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