Kategorien
News

Familiär und ganz schön aktiv – Nur zufriedene Gesichter beim Blankenheimer DRK

Blankenheim – Blankenheimer DRK-Ortsverein traf sich zur Jahreshauptversammlung im Landgasthof Cremer – Bereitschaft ist auf 55 aktive Mitglieder angewachsen – Rettungswagen angeschafft und Vorfreude auf eine neue Unterkunft –  Die Zahlen, die Angela Tack präsentierte, sind absolut beeindruckend. Die Blankenheimer DRK-Bereitschaft ist von 39 auf 55 aktive Mitglieder angewachsen. Die Helferstunden sind von etwas über 3200 im Jahr 2022 auf rund 5700 Stunden im Jahr 2023 geklettert. Und auch bei der Unterstützung des Rettungsdienstes bei Spitzenbedarf haben sich die Personalstunden von 874 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Kein Wunder also, dass bei der Jahreshauptversammlung des Blankenheimer DRK im Landgasthof Cremer nur zufriedene Gesichter zu beobachten waren. Denn es gab eigentlich nur gute Nachrichten. Der DRK-Vorsitzende Karl Werner Zimmermann zum Beispiel bekräftigte noch einmal, dass es in diesem Jahr endlich losgehe mit dem Bau einer neuen Unterkunft. Darüber hinaus bedankte er sich bei allen ehrenamtlich Engagierten. „Danke, dass ihr im Roten Kreuz seid und Gutes tut“, so Karl Werner Zimmermann.

Verbindliche Partner

In diesen Dank stimmte auch Blankenheims Bürgermeisterin Jennifer Meuren mit ein, die sich reichlich Zeit nahm für die Rotkreuzler. „Weil sie für uns als Gemeinde einfach sehr verbindliche Partner sind und wir eine sehr gute Kooperation pflegen“, so das Gemeindeoberhaupt. Sie sei sehr dankbar für das stetige Engagement der Ehrenamtler, aber auch für die Unterstützung bei besonderen Anlässen. Als Dank hatte sie stellvertretend für alle einen Blumenstrauß für Angela Tack mitgebracht, weil „sie für mich das Gesicht des DRK in Blankenheim ist“.

Eine gelungene Überleitung zu der Bereitschaftsleiterin, die neben den positiven Zahlen noch einiges mehr zu berichten hatte. „So haben wir 2023 zum ersten Mal persönliche Helfergespräche geführt“, sagte Angela Tack. Sie habe daraus ein sehr positives Feedback zum Vereinsleben mitgenommen. „Von fast allen Helfern wir die Bereitschaft als familiär bezeichnet“, freute sich die Leiterin über eine gute Stimmung im Team.

Das ist dementsprechend hoch motiviert und vielfältig im Einsatz. So unterstützen die Helferinnen und Helfern das DRK Köln bei Einsätzen im Rheinenergie-Stadion – etwa bei Fußballspielen oder bei Konzerten. „Diese Kooperation wird auch weitergeführt“, betonte Angela Tack, die mit ihrer Truppe inzwischen zur Einsatzeinheit Euskirchen gehört. Gemeinsam habe bereits zahlreiche Einsätze absolviert und zudem gemeinsame Fortbildungs- und Workshop-Veranstaltungen durchgeführt.

Wagen neu foliert

Beim Thema technische Ausstattung gab es auch einige Neuerungen. Neben dem Mannschaftswagen verfügen die Blankenheimer mit einem Ford Ranger über ein geländegängiges Fahrzeug, das beim Kreisverband angeschafft wurde, und auch von der Wasserwacht genutzt werden kann. Um den alten Rettungswagen zu ersetzen, sind die Blankenheimer im vergangenen Jahr zudem in den Süden Deutschlands gefahren, um eine gebrauchte Neuerwerbung abzuholen. „Da der Wagen gelb war, mussten wir ihn komplett umfolieren“, berichtet Angela Tack mit einem Lächeln.

Eine Aktion, die sich natürlich auch finanziell bemerkbar machte. Davon konnte Schatzmeisterin Franziska Reiners berichten. Trotz zweier leicht negativer Jahresabschlüsse in Folge verfüge der Ortverein noch immer über einen fünfstelligen Kassenbestand. Dieses Ergebnis konnten die Blankenheimer vor allem durch ihre Einsatzdienste erzielen, die reichlich Geld in die Vereinskasse spülen. Einen Beitrag leistet auch das Blutspende-Team.

36.975 Blutspenden

Leiterin Luzia Elz konnte berichten, dass nach einem leichten Einbruch in 2022 wieder ein Aufwärtstrend zu verzeichnen ist. „Wir hatten im vergangenen Jahr 599 Spender, was ein Plus von 8,7 Prozent bedeutet“, so die Leiterin der Blankenheimer Blutspende-Truppe, die nach der Pandemie auch endlich wieder ein Buffet anbieten konnte. „Das gemeinsame kochen und vorbereiten tut uns allen auch wieder gut“, berichtete Luzia Elz, die feststellen konnte, dass in Blankenheim seit Beginn der Aufzeichnungen insgesamt 36.975 Blutspenden getätigt wurden.

Weniger gute Nachrichten hatte dann leider Julia Etzkorn im Gepäck. Denn die Leiterin des Jugendrotkreuzes in der Ahr-Gemeinde musste aufgrund ihres beruflichen Werdegangs etwas kürzertreten. Zwar wurden noch diverse Gruppenstunden abgehalten und Ausflüge unternommen, aber die Zahl der teilnehmenden Kinder sank von neun auf sechs. „Leider konnte bislang niemand gefunden werden, der die Jugendgruppe künftig leiten möchte, so dass wir das Jugendrotkreuz aktuell ruhend stellen müssen“, sagte Julia Etzkorn.

Beim Blick in die Runde der zahlreichen Mitglieder wurde einem aber nicht bange, dass die agile Blankenheimer Truppe auch diese Herausforderung gemeinsam meistern wird. Die Vorsitzende Manuela Schildhauer und ihr Stellvertreter Franz Willems strahlten am Abend jedenfalls Zuversicht aus und natürlich wurde die Gelegenheit genutzt, um langjährige Mitglieder zu ehren. Seit zehn Jahren dabei sind Brigitte Weidemann und Jana Linden. Für 15-jährige Mitgliedschaft wurde Luzia Elz ausgezeichnet, bevor der Abend mit einem zünftigen Essen und einem geselligen Beisammensein sein Ende nahm.

Kategorien
News

Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt das donum vitae

Ahrweiler – Der Verein donum vitae Kreis Ahrweiler hat eine großzügige Spende von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Die Spende dient zur Finanzierung der Kosten der staatlich anerkannten Beratungsstelle. Unter anderem wird hierdurch die Möglichkeit zur Beratung und Unterstützung in Schwangerschaftsfragen und im Schwangerschaftskonflikt gewährleistet. Darüber hinaus informiert das donum vitae in allen Fragen rund um die Schwangerschaft und Sexualität nach dem Beratungskonzept von donum vitae.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Dies zeigt sich auch hier wieder. Grade in schwierigen Situationen ist eine Schwangerschaftsberatung äußerst hilfreich. Es ist schön zu sehen, mit welchen Engagement hier gearbeitet wird. Wir freuen uns, dass wir auch so außergewöhnliche Themen unterstützen können. So gelingt es uns unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt René Schell Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler.

Kategorien
News

„Starlink“-Systeme und Satellitentelefone an Städte, Kommunen und Hilfsorganisationen im Kreis Euskirchen verteilt

Mechernich/Euskirchen – „Meilenstein für Bevölkerungsschutz“ – Auch Feuerwehr Mechernich und DRK ausgestattet – Auf Katastrophen vorbereitet – Alle elf Städte und Gemeinden, die Polizei sowie vier Hilfsorganisationen im Kreis Euskirchen sind mit insgesamt 16 Satellitentelefonen ausgestattet worden. Zusätzlich gab es zwei Starlink-Systeme für die Polizei und das THW.

Selbstverständlich ging dabei auch jeweils ein System an das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen und an die Freiwillige Feuerwehr Mechernich – um im Katastrophenfall stets „up to date“ bleiben und schnell sinnvolle Maßnahmen ergreifen zu können.

„Im Grunde geht es darum, im Ernstfall weiterhin Kontakt zum Krisenstab des Kreises halten zu können. Dieser kann Nachrichten und Informationen bündeln und an uns weiterleiten. Genauso geht es auch anders herum“, erklärte Jens Schreiber, Chef der Mechernicher Feuerwehr, nun gegenüber der Agentur ProfiPress.

Für den Kreisverband Euskirchen des Roten Kreuzes hatte Lars Klein, Kreisbereitschaftsleiter der Einsatzdienste, ein Gerät entgegengenommen. Somit ist auch das Rote Kreuz im Kreis bestens auf mögliche Katastrophen vorbereitet.

Wissen, was passiert

Das System kommt bei Katastrophen beispielsweise an der Schnittstelle zwischen dem Kreis Euskirchen und der Mechernicher Stadtverwaltung zum Einsatz: dem Feuerwehrgerätehaus in Mechernich.

Ausschlag hatte die Flutkatastrophe im Jahr 2021 gegeben. Schreiber: „Hier waren Telefon- und Funkverbindungen abgerissen. Wir konnten die Lagemeldungen aus Mechernich nur per Boten an den Führungs- und Krisenstab beim Kreis Euskirchen überbringen. Überhaupt zum Kreishaus hinzukommen war aufgrund vieler gesperrter und zerstörter Straßen nicht einfach.“

Die moderne Kommunikationstechnologie des US-amerikanischen Anbieters „SpaceX“ sowie die Satellitentelefone sollen dies in Zukunft ändern und helfen, in Notlagen schnell und präzise handeln zu können.

„Noch besser aufgestellt“

„Das ist ein weiterer Meilenstein für den Bevölkerungsschutz im Kreis Euskirchen“, sagte auch der sichtlich erfreute Landrat Markus Ramers bei der Übergabe am Kreishaus: „Mit Blick auf die Kommunikation im Krisen- und Katastrophenfall sind wir nun noch besser aufgestellt.“

Neben der Flut habe nämlich auch die drohende Energiemangellage gezeigt, dass eine ausfallsichere Kommunikation der Leitstelle mit den Einsatzkräften, den Hilfsorganisationen, der Polizei und den Kommunen von entscheidender Bedeutung sei. Dazu habe der Kreis bereits im vergangenen Jahr „Starlink“-Satellitensysteme angeschafft, mit denen man kurz nach der Flut gute Erfahrungen gemacht habe.

Kreistag bewilligte 100.000 Euro

Mit der Polizei und dem THW habe man nun den Lückenschluss geschafft, so Martin Fehrmann, Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr, und damit weitere Partner in das „Full-Use-Konzept“ des Kreises aufnehmen können. Kommuniziert wird dann per Internet, über „Starlink“-Satelliten in der Erdumlaufbahn.

Letzter Baustein im Konzept seien nun die hochmodernen Satellitentelefone auf „Inmarsat“-Basis, die nun ebenfalls an die Städte und Gemeinden sowie an die Hilfsorganisationen DRK, MHD, THW und DLRG sowie die Polizei übergeben wurden. Das Gesamtpaket hat einen Anschaffungswert von rund 100.000 Euro – Geld, das vom Kreistag für den Bevölkerungsschutz einstimmig bewilligt worden war.

„Kommunikationsausfallstufe zwei abgedeckt“

„Wenn im schlimmsten Fall sowohl Fest- als auch Mobilnetz ausfallen und selbst die Starlink-Systeme nicht mehr funktionieren, dann haben wir immer noch die geostationären »SAT-Systeme«“, betonte Martin Fehrmann. Damit könne man nicht nur telefonieren, sondern auch Daten übertragen: „Somit haben wir die Kommunikationsausfallstufe zwei auch abgedeckt.“

Pressesprecher Wolfgang Andres: „Der Kreis Euskirchen dürfte damit landesweit der einzige Kreis sein, der sich zur Sicherstellung der Kommunikationswege sowohl in der polizeilichen wie der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr so breit aufgestellt hat.“

Und Landrat Markus Ramers bilanzierte: „Damit haben wir unser Kommunikationspaket für einen Katastrophenfall sinnvoll abgerundet – und hoffen doch alle, dass wir es nie benötigen!“

Kategorien
News

„Schönen Dank für die Nächstenliebe“ – Sternsinger aus Alken bringen den Segen ins Bundeskanzleramt

Region/Trier/Berlin/Alken – Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Mit von der Partie sind auch immer Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Trier. „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ lautet das Motto der laufenden, 66. Aktion Dreikönigssingen, mit dem 108 Sternsingerinnen und Sternsinger – darunter auch Johanna (17), Emma (16), Jakob (15) und Nils (14) sowie Begleiterin Anja Isaak aus der Gemeinde St. Michael in Alken – am 8. Januar bei Bundeskanzler Olaf Scholz offene Türen einrannten. „Schönen Dank für all das, was ihr unternehmt, schönen Dank für die Bereitschaft, füreinander einzustehen, für die Nächstenliebe und für Euer Verständnis, dass wir auf dieser Welt alle füreinander verantwortlich sind“, dankte der Bundeskanzler dem königlichen Besuch beim dritten Sternsingerempfang in seiner Amtszeit. „Der Amazonas ist bedeutsam für die Qualität des Lebens auf der ganzen Erde“, lobte Scholz den Einsatz der Sternsinger für die Bewahrung der Schöpfung und das Recht aller Kinder weltweit auf eine gesunde Umwelt. Es sei wichtig, Klimawandel und Entwaldung zu stoppen, machte der Bundeskanzler unmissverständlich deutlich.

Domvikar Dr. Stefan Ottersbach, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), bedankte sich im Namen der Aktionsträger bei Bundeskanzler Olaf Scholz für die Einladung und erklärte zum aktuellen Sternsinger-Thema: „Wir wollen mit unserem Beispiel dem Hilferuf aus Amazonien eine Stimme geben. Und wir hoffen, dass Sie uns bei unserem Engagement unterstützen. Wir brauchen Menschen, die sich auch hier bei uns für die Einheit von Mensch und Natur einsetzen. Ich bitte Sie, gemeinsam mit uns dafür Sorge zu tragen, dass unsere Hoffnung nicht vergebens ist und wir gemeinsam für unsere Erde einstehen.“ Ottersbach hatte gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, die engagierten Kinder und Jugendlichen ins Bundeskanzleramt begleitet.

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen sie in ihren prächtigen Gewändern, mit ihren goldenen Sternen und glänzenden Kronen in die Bundeshauptstadt. Jeweils vier Königinnen und Könige aus allen 27 Bistümern repräsentieren dabei alle Kinder und Jugendlichen, die sich bundesweit an der Aktion beteiligen.

Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt rund 1,31 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Kategorien
News

evm warnt vor Betrügern an der Haustür

Region/Mayen-Koblenz – Herren in roten Jacken geben sich als Zählerableser aus – Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit Kurzem vermehrt Beschwerden über Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um Zugang zum Zähler zu bekommen. Aufgefallen sind Herren in roten Jacken zum Beispiel in Kruft.

Das Ziel ist dabei immer Datenklau. Denn schon mit wenigen Daten können Betrüger so einiges anrichten – bis hin zum Lieferantenwechsel. Die evm bittet daher alle Menschen in der Region, vorsichtig zu sein und immer zu überprüfen, ob die Person, die vor ihnen steht, wirklich von der evm kommt. Das geht über den Dienstausweis, den alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens mit sich führen.

Oder indem die Identität beim evm-Kundenservice unter 0261 402-11111 verifiziert wird. „In jedem Fall sollten Betroffene nicht einfach sensible Daten wie die Zählernummer, Namen oder Bankverbindung rausgeben, ohne dass sie sich sicher sind, wer dort vor ihnen steht. Das gilt übrigens auch am Telefon“, erklärt evm-Sprecher Marcelo Peerenboom.

Kategorien
News

Zimmerer Lukas Schäfer ausgezeichnet – Prüfungsbester für die Region Mosel-Eifel-Hunsrück

Prüm/Sülm/Niersbach – Lukas Schäfer hatte bei der letzten Gesellenprüfung im Zimmererhandwerk die beste Prüfung in der Mosel-Eifel-Hunsrück Region abgelegt. Der Vorsitzende vom Gesellenprüfungsausschuss Peter Nosbers und der Obermeister der Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel Michael Fandel hatten Lukas Schäfer dafür im Rahmen des regelmäßigen Zimmerer-Innungsstammtischs im Dezember ausgezeichnet und ein Präsent überreicht. Der 22-Jährige aus Sülm hat bei Innungsmitglied Holzbau Elsen OHG aus Niersbach seine Ausbildung absolviert.

Kategorien
News

Sternsinger zu Besuch im Mayener Rathaus

Mayen – Der Besuch der Sternsinger, die jedes Jahres um den Dreikönigstag ihre Runden ziehen, ist in vielen Städten und Gemeinden eine feste Tradition. Ebenso in Mayen, wo auch immer ein Besuch im Rathaus auf dem Programm steht. Unter dem Motto „Für unsere Erde in Amazonien und weltweit“ erfreuten die kleinen Könige aus der Pfarrei St. Lukas die Stadtverwaltung.

Mit dem Kreidezeichen 20*C+M+B*24 brachten die Sternsinger als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und trugen dabei Segenssprüche und Lieder vor. Die Kinder erhielten dafür Süßigkeiten sowie eine Spende für Not leidende Kinder. In diesem Jahr gehen die Spendengelder an verschiedene Kinderprojekte weltweit.

„Ich freue mich wie jedes Jahr sehr über euren Besuch. Es ist toll, dass ihr euch für andere Kinder in der ganzen Welt engagiert“, hieß Oberbürgermeister Dirk Meid die Sternsinger gemeinsam mit der gesamten Stadtspitze willkommen und dankte den Kindern, ihren Eltern, den wichtigen Betreuer*innen und der Pfarrei ausdrücklich für ihr Engagement im Namen der Stadt Mayen.

Kategorien
News

Königlicher Besuch in der Verwaltung der VG Mendig

Mendig – Sternsinger brachten den Segen ins Rathaus – Sternsinger aus der Kindertagesstätte St. Nikolaus Mendig haben den Segen ins Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig gebracht. VG-Bürgermeister Jörg Lempertz begrüßte die jungen Segensbringer, die sich für eine Spende mit dem Sternsinger-Lied bedankten. Zudem gab es noch etwas Süßes zur Wegzehrung. „Ich finde es toll, dass sich Kinder für Kinder engagieren und uns in diesen Tagen den Segen bringen“, lobte Jörg Lempertz den Einsatz der Sternsinger.

Unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ stehen die Bewahrung der Schöpfung und der respektvolle Umgang mit dem Menschen und der Natur im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2024. Brandrodung, Abholzung und die rücksichtslose Ausbeutung von Ressourcen zerstörten, so die Organisatoren, die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung der südamerikanischen Länder Amazoniens. Dort und in vielen anderen Regionen der Welt setzten sich Partnerorganisationen der Sternsinger dafür ein, dass das Recht der Kinder auf eine geschützte Umwelt umgesetzt werde.

Die Aktion Dreikönigssingen 2024 bringe den Sternsingern nahe, vor welchen Herausforderungen Kinder und Jugendliche in Amazonien stehen. Sie zeige ihnen, wie die Projektpartner der Sternsinger die jungen Menschen dabei unterstützten, ihre Umwelt und ihre Kultur zu schützen. Zugleich mache die Aktion deutlich, dass Mensch und Natur am Amazonas, aber auch hier bei uns eine Einheit bildeten. Sie ermutige die Sternsinger, sich gemeinsam mit Gleichaltrigen aller Kontinente für ihr Recht auf eine gesunde Umwelt einzusetzen.

Rund um den Dreikönigstag, 6. Januar, ziehen die Sternsinger als die drei Weisen, Caspar, Melchior und Balthasar, von Haus zu Haus und schreiben auf die Türen mit Kreide die Buchstaben C+M+B, eingerahmt von der Jahreszahl. C+M+B sind die Anfangsbuchstaben von „christus mansionem benedicat“ und bedeuten „Christus segne dieses Haus“.

Seit 1959 haben die Sternsinger rund 1,68 Milliarden Euro – alleine 2023 eine Summe von rund 45,5 Millionen Euro – für Projekte auf der ganzen Welt gesammelt.

www.sternsinger.de

Der Besuch der Sternsinger war aber gleichzeitig auch Anlass ein sogenanntes „Mehr-Religionen-Kreuz“, das Judentum, Christentum und den Islam in der Nachfolge von Abraham vereint, von Pfarrer Dr. Artur Schmitt einzusegnen. Das „Mehr-Religionen-Kreuz“ wurde von der Kulturgemeinschaft Albertinum“ gestiftet.

Kategorien
News

Meckenheimer Bürgermeister Jung empfängt die Sternsinger

Meckenheim – Kinder sind für den guten Zweck unterwegs – Die Sternsinger haben bei ihrem Besuch im Rathaus die Neujahrswünsche und den traditionellen Segen „C+M+B – Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ überbracht. Bürgermeister Holger Jung begrüßte zwei von zehn Gruppen der Pfarrei St. Michael Merl, die zuvor in der Pfarrkirche entsandt worden waren und bis Samstagabend für den guten Zweck unterwegs sind. Im Anschluss an einen Austausch im Rathaus begleitete der Bürgermeister seinen Besuch an den Haupteingang, wo der Segensspruch angebracht wurde. Bei der Verabschiedung dankte Holger Jung den Sternsingern herzlich für ihr Engagement und wünschte ihnen viel Freude bei der wichtigen Sammelaktion. Allein in Merl haben sich 40 Kinder den Sternsingern angeschlossen. Zehn Erwachsene begleiten die Gruppen auf ihren Wegen durch den Ortsteil.

Die bundesweit 66. Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“. Getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) konnten die kleinen und großen Könige seit dem Start der Aktion 1959 insgesamt rund 1,31 Milliarden Euro einsammeln. Mit dem Geld wurden Projekte für benachteiligte und notleidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert. In diesen Tagen sind in allen 27 deutschen Diözesen Sternsinger unterwegs, um den Menschen den christlichen Segen nach Hause zu bringen und um Spenden für bedürftige Kinder zu bitten.

Kategorien
News

Mit Honig vom Rathausdach Eschweiler durch die nasskalte Jahreszeit

Eschweiler – Der Januar dieses Jahres hat bislang seinen Ruf als nass, kalt und grau bestätigt – ähnlich wie der zurückliegende Dezember. Kein Wunder also, dass auch so manche Erkältungswelle unter diesen Voraussetzungen wieder ihre Runde macht. Hat man sich erst einmal eine Erkältung eingefangen, setzen viele auf Hausmittel wie heißen Tee oder Hühnersuppe, um schnellstmöglich wieder zu genesen. Ein weiteres Hausmittel, auf das viele Erkältete schwören, ist Honig. Dieser kann nicht nur bei Erkältungshusten zur Symptomlinderung beitragen – auch präventiv, zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte, eignet sich Honig bestens. Besonders regionaler Honig wie der Eschweiler Stadthonig bietet sich hierzu bestens an.

Schon im sechsten Jahr in Folge ist dieser bereits seit Herbstbeginn wieder an der Infotheke des Rathauses käuflich zu erwerben. Insgesamt wurden im vergangenen Sommer knapp 150kg des süßen Golds von den Bienen auf dem Rathausdach gesammelt, sodass der Eschweiler Stadthonig 2023 mit 288 Gläser à 500g in den Verkauf gehen konnte. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um gut 100 Gläser.

Wie gewohnt wird der Stadthonig auch dieses Mal wieder zum Preis von 8,- EUR pro Glas verkauft. Im Preis enthalten sind dabei 2,50 EUR, die die Rathausimker um Wolfgang und Uschi Zylus, Wolfgang Noack und Patrick Frenkel wieder für einen guten Zweck spenden wollen. Weitere 50 Cent werden als Pfand berechnet, das bei Rückgabe der Gläser mit Aufkleber zurückerstattet wird.

Erstmalig in diesem Jahr werden zwei Sorten des Eschweiler Stadthonigs verkauft. So gibt es von der diesjährigen Ernte einen hellen und einen dunklen Honig. „Das kommt daher,“ so Imker Wolfgang Zylus, „dass die vier Bienenvölker auf dem Rathausdach verschiedene Blütengebiete anfliegen.“ Anders als in den Vorjahren wurden aufgrund der großen Honigmenge die Erträge der verschiedenen Völker dieses Mal nicht alle miteinander vermischt, sondern in zwei gesonderten Chargen abgefüllt. Daraus ergeben sich natürlich auch geschmackliche Unterschiede.

Ob aber nun hell oder dunkel – gut fürs Immunsystem und als Hausmittel bei Husten und Schnupfen ist der Eschweiler Stadthonig allemal. Darüber hinaus bleibt er ein köstliches, lokales Produkt, das durch seinen einzigartigen Geschmack und seine Nachhaltigkeit überzeugt.