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AOK Rheinland-Pfalz/Saarland: Positiver Jahresabschluss 2020

Region/Eisenberg – Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland schließt mit einem Plus von 54,7 Millionen Euro das vergangene Geschäftsjahr 2020 ab. Die entsprechende Bilanz zog der Verwaltungsrat der AOK in seiner Sitzung am vergangenen Freitag, 25. Juni.

Das Haushaltsvolumen der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland betrug im Jahr 2020 rund 4,7 Milliarden Euro. Grundsätzlich ist das positive Rechnungsergebnis auf vier Säulen aufgebaut: Die solide Mitgliederentwicklung, die im Vergleich zur übrigen gesetzlichen Krankenversicherung moderatere Ausgabenentwicklung (auch unter den Corona-bedingten Effekten), dem wirtschaftlichen Handeln und dem stetigen Ausbau innovativer Versorgungs- und Serviceprogramme. Für eine zukunftssichere Aufstellung setzt die AOK dabei insbesondere auf zeitgemäße und gefragte digitale Bausteine als Zusatzangebote für die Versicherten, wie die „AOK Mein Leben-App“ und die Online-Sprechzimmer für die kontaktlose, sichere Arztberatung oder auch zahlreiche, individuelle Onlineangebote für Firmenkunden.

„Die moderate Ausgabenentwicklung und ein gutes Wirtschaften ermöglichten uns, als eine der wenigen gesetzlichen Krankenkassen, auf eine Beitragssatzanhebung zu Beginn des Jahres 2021 zu verzichten. Corona-bedingten Mehraufwendungen zur Stützung der Gesundheitspartner in der Krise stehen unter anderem verminderte Ausgaben wegen ausgebliebenen stationären Aufenthalten gegenüber. Von dieser finanziellen Entlastung profitieren unsere Versicherten und Arbeitgeber“, erläutert Dr. Bernd Vogler, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, die Finanzergebnisse.

Zudem sind die Leistungsausgaben im Jahr 2020 je Versicherten insgesamt um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und liegen damit jedoch abermals deutlich unter der Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt, die eine Steigerung von 3,6 Prozent aufweist. Dabei bleibt der stationäre Bereich „Krankenhaus“ mit rund 1,67 Milliarden Euro eindeutig der größte Einzelausgabenblock. Mit Abstand folgen die Arzneimittelausgaben in Höhe von rund 725 Millionen Euro sowie die Ausgaben für die ambulante ärztliche Versorgung in Höhe von rund 693 Millionen Euro.

Dietmar Muscheid, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, erklärt: „Unsere AOK ist bislang gut durch die Pandemie gekommen. Dennoch bedeutet die Gesamtsituation für uns nach wie vor auf Sicht zu fahren, umsichtig zu wirtschaften und stets den Blick in die Zukunft zu richten. Zumal die Bundesregierung für kontinuierlich steigende Mehrkosten und damit für ein zusätzliches Defizit des Gesundheitsfonds von rund 20 Milliarden Euro im Jahr 2021 sorgt. Darin stecken nur zu einem kleineren Teil pandemiebedingte Mehrausgaben. Was uns jedoch insgesamt größere Sorgen macht, sind die erheblichen Ausgabensteigerungen, die durch die Bundesgesetzgebung bereits vor der Pandemie verursacht wurden. Hinzu kommt insbesondere, dass unsere AOK durch die Vermögensabgabe nach dem Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Jahr 2021 auf einen Schlag unsere Rücklagen, verliert.“ Die Mittel stünden somit weder für den Ausbau der hochwertigen Gesundheitsversorgung noch als Reserve für gesundheitliche Notlagen zur Verfügung.

Der AOK-Verwaltungsrat fordert die Bundespolitik somit nachdrücklich auf, die Finanzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung nachhaltig zu sichern und zugleich eine verlässliche Finanzpolitik für Versicherte und Arbeitgeber zu bieten. Es brauche, eine Lösung, die über 2022 hinauswirke. Dazu gehöre – neben einer kritischen Betrachtung der Ausgabenseite – auf der Einnahmenseite ein verlässlicher Bundesbeitrag für alle versicherungsfremden Leistungen in der GKV sowie die Anhebung der Pauschalen für ALGII-Leistungsberechtigte.

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Smart Apps für Aachen – Bürger*innen-Workshop im OecherLab am Mittwoch, 30. Juni

Aachen – Nachhaltiges Verhalten und eine Stadt App? Am Mittwoch, 30. Juni, lädt das OecherLab alle interessierten Bürger*innen zu seinem „#mitmaachen-Stammtisch“ ein: Von 18 bis 20 Uhr ist es das Ziel, spannende Projektideen, die bereits in früheren Workshop-Phasen produziert wurden, gemeinsam mit Expert*innen weiterzuentwickeln und zu erarbeiten, wie diese in die Tat umgesetzt werden können.

Konkret wird es um App-Konzepte für nachhaltiges Verhalten sowie eine Stadt-App mit allen Infos was Aachen zu bieten hat, gehen. Da einige App Entwickler*innen aus Aachen bereits ähnliche Ziele verfolgen, sollen diese Anbieter*innen mit den Bürger*innen zusammengebracht werden. Das OecherLab hat die kreativen Köpfe hinter der Aachen App, RydeUp und The Good Turn eingeladen. Beim Stammtisch kann man mehr über bestehende App-Konzepte erfahren und aktiv mitdiskutieren, wie diese Apps für Bürger*innen und für Aachen aussehen sollten.

Die Veranstaltung findet im OecherLab statt. Eine Anmeldung sowie der Nachweis eines aktuellen, negativen Coronatests oder der Nachweis über die vollständige Impfung ist daher erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Vorkenntnisse sind für den Workshop nicht erforderlich. Eine Anmeldung ist im Internet über www.oecherlab.de möglich.

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Erkrankungen der Schilddrüse: Wann sollte operiert werden? Telefonsprechstunde am Mittwoch, 30. Juni

Region/Mayen-Koblenz – Bei einem Erwachsenen ist sie gerade einmal zwischen 18 und 25 Gramm schwer, und dennoch nimmt ihre Funktionsfähigkeit starken Einfluss auf unsere Gesundheit: die Schilddrüse. Es gibt verschiedene Erkrankungen der Schilddrüse, die zum Großteil medikamentös behandelt werden können. Allerdings gibt es auch einige krankhafte Gewebeveränderungen, die nur durch eine Operation behandelt werden können. Welche Erkrankungen der Schilddrüse es gibt und wann eine chirurgische Behandlung erforderlich wird, darüber informieren Dr. Cornelia Bentin und Marla Selene Groß-Hernandez aus der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Kemperhof am Mittwoch, 30. Juni, in einer Telefonsprechstunde. Um Fragen zu beantworten, sind sie persönlich zwischen 17 und 18 Uhr unter 0261 499-2252 oder -2230 zu erreichen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Online-Veranstaltungs-Reihe #Mittelstand Morgen – GEMEINSAM DURCHSTARTEN! am Donnerstag, 01. Juli

Euskirchen – Lösungen gesucht – Mit neuem Mut in die Zukunft schauen. Raus aus der Krise lautet das Gebot der Stunde. Der aktuelle Krisenradar der Wirtschaft blickt insbesondere auf die Liquidität, das Vermeiden von Verlusten und die Vermögenssicherung. Wie Sie mithilfe einer pragmatischen Unternehmens- und Liquiditätsplanung die Grundlagen für die Sicherung Ihrer Vermögenswerte legen, zeigt die Veranstaltung „Lösungen gesucht – Mit neuem Mut in die Zukunft schauen“, die am 1. Juli 2020 von 17 bis 18 Uhr im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe #MittelstandMorgen – GEMEINSAM DURCHSTARTEN! der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen stattfindet. Die Restrukturierungsexperten der dhpg geben Ihnen eine Übersicht über Möglichkeiten des Gesetzgebers, das Unternehmen zu entschulden. In einem kurzen Exkurs steht zudem die Haftung von Geschäftsführer*innen im Vordergrund.

Als Referenten stehen Christian Senger und Volker Loesenbeck von der dhpg Dr. Harzem & Partner mbB aus Euskirchen für Fragen zur Verfügung. Christian Senger ist Rechtsanwalt bei der dhpg. Mittelständische Personen- und Kapitalgesellschaften nutzen seine Expertise insbesondere in der Sanierungs- und Restrukturierungsberatung, in der Durchsetzung und Abwehr von Anfechtungs- und Organhaftungsansprüchen sowie in den Fällen zivilrechtlicher Haftungsfragen und insolvenzstrafrechtlicher Verfolgung. Volker Loesenbeck ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der dhpg. Er betreut mittelständische (Familien-)Unternehmen und Kapitalgesellschaften in der Jahresabschlusserstellung und Prüfung. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Planung und Gestaltung der Unternehmensnachfolge. Außerdem gehört die betriebswirtschaftliche Beratung zu seinen Beratungsschwerpunkten, insbesondere der Liquiditäts-, Rentabilitäts- und Unternehmensplanung sowie der Finanzierungsberatung.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen hat die Online-Veranstaltungsreihe #MittelstandMorgen – GEMEINSAM DURCHSTARTEN! im April ins Leben gerufen. Sie möchte die Unternehmen im Kreis in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Die Krise verschärft die Digitalisierungserfordernisse und beschleunigt die Transformation der Arbeitswelt. Berufliche Weiterbildung kann eine Chance bieten, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die Unternehmen können für die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebes jetzt die Weichen zu stellen und das Potenzial ihrer Beschäftigten in Richtung der Anforderungen von morgen entwickeln.

Bis Ende September sind noch fünf weitere Veranstaltungen geplant. Eine Teilnahme ist kostenfrei, wobei eine Anmeldung notwendig ist. Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de. Für die Veranstaltung „Lösungen gesucht – Mit neuem Mut in die Zukunft schauen“, die am 1. Juli 2020 stattfindet, nimmt Christof Gladow von der Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreis Euskirchen ihre Anmeldung gerne unter christof.gladow@kreis-euskirchen.de entgegen.

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Vom Homeoffice auf die Rennbahn?

Region/Bad Ems – Steigende Anzahl an Sportverletzungen machen sich in der Notaufnahme bemerkbar. Bestes Wetter, langersehnte Lockerungen und der Drang nach Bewegung. Drei eigentlich sehr positive Faktoren, die sich jedoch auch in den Fallzahlen der Paracelsus Klinik Bad Ems widerspiegeln. „Wir merken, dass es die Menschen mit den neuen Lockerungen und dem dazu fantastischen Wetter einfach rauszieht und viele ihren Körper wieder in Schwung bringen möchten. Als Mediziner begrüßen wir das natürlich. Leider merken wir auch, dass sich bei dem euphorischen Start in den Sport viele Muskel- und Bänderverletzungen auftun“, so Habib Badwan, der Sektionsleiter der Unfallchirurgie der Paracelsus Klinik Bad Ems.

In den modernen Industriegesellschaften haben die Intensität und Dauer der körperlichen Arbeitsleistung ständig abgenommen. Die vielen Monate in der Corona-Pandemie haben diesen Trend unfreiwillig verstärkt. Die schrittweise Lockerung der Coronabeschränkungen führt bei vielen Menschen zum durchaus positiven Trend, endlich wieder sportlich aktiv zu sein und voll durchzustarten. Die Kehrseite dieser neu gewonnenen Lust an der Bewegung: Steigende Zahlen an Sportverletzungen und Überlastungsschäden.

Schon vor Ausbruch der Pandemie stieg die Zahl der Sportverletzungen kontinuierlich an. Jedes Jahr verletzen sich allein in Deutschland etwa zwei Millionen Menschen beim Sport. Ursachen dafür sind die wachsende Zahl von Freizeitsportlern, der Trend zu Modesportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko und eine vermehrte Risikobereitschaft bei den Sportlern. Außerdem sind die Bewegungsabläufe häufig ungenügend erlernt und Vorsichtsmaßnahmen werden nicht beachtet. Trotzdem sind sich die Sportmediziner darüber einig, dass der gesundheitliche Nutzen des Sports die Risiken um ein Vielfaches übersteigt.

Häufigste Verletzungen: Zerrungen, Muskelfaserrisse, Bänderrisse und Knochenbrüche

Zerrungen können innerhalb von wenigen Tagen heilen. Bei einem Muskelfaserriss allerdings ist die Kontinuität der Muskulatur unterbrochen, es blutet in das verletzte Muskelbündel und in die tastbare Lücke ein. Die Ausdehnung dieses Hämatoms beeinflusst, ob ein Riss innerhalb von zwei Wochen heilen kann. Deshalb sind Druckverband und Kühlung als Erste-Hilfe in der ersten halben Stunde nach der Verletzung extrem wichtig. Es wird in jedem Fall empfohlen, die Verletzung ärztlich begutachten und behandeln zu lassen.

Freizeit- und Sportverletzungen vorbeugen

Um Verletzungen zu vermeiden, sollten einige allgemeine Regeln beachtet werden. So sollte jede sportliche Aktivität routinemäßig mit einer Aufwärmphase beginnen und mit einer Stretching-Phase enden. Zudem empfiehlt sich ein regelmäßiges Training des gesamten Bewegungsapparats. Vor allem bei Trendsportarten wie Inline-Skating ist zusätzlich auf einen ausreichenden Gelenkschutz durch Protektoren zu achten.

Die PECH-Regel im Falle einer Verletzung

Kommt es trotzdem zu einer Verletzung, gilt als Grundsatz für die Erstversorgung die verbreitete PECH-Regel (Pause, Eis, Compression/Druck, Hochlagerung). Eine rasche Behandlung nach diesem Prinzip lindert nicht nur die Schmerzen, sondern verringert auch eine Weichteilschwellung, Ödembildung und Entzündungsreaktion.

Wichtige Tipps von Unfallchirurg Habib Badwan

Die betroffene Region sollte direkt nach dem Unfall mit Eisbeuteln, Umschlägen, Kältekompressen oder Kältespray gekühlt und möglichst hochgelagert werden.  Um den Bluterguss optimal abzuschwellen, sollte die Kältebehandlung 24 Stunden lang fortgesetzt werden. Angenehm kühlend und abschwellend wirken auch Sportgele.

Für eine Weile müssen die betroffenen Gelenke und Muskeln geschont werden, um sie danach Stück für Stück wieder belasten zu können. Ruhigstellung und Hochlagerung sind nach unkomplizierten Verletzungen nur so lange ratsam, bis die Schwellung nachgelassen hat und der akute Schmerz abgeklungen ist. Die Akutphase endet meist mit dem zweiten Tag der Verletzung. Danach sollte die verletzte Region wieder vorsichtig beansprucht werden können.

Unfallchirurgie an der Paracelsus Klinik Bad Ems
In der Paracelsus Klinik Bad Ems stehen mit dem Unfallchirurgen und D-Arzt Habib Badwan und seinem Team erfahrene Experten rund um die Uhr bereit, um Gelenkausrenkungen, Muskel- und Sehnenverletzungen sowie Bänderverletzungen und Knochenbrüche umfassend und schnell zu behandeln.

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Der SPNV-Qualitätsmonitor NRW ist online

Region/Düsseldorf – Neues Online-Angebot bietet einen Überblick über die Betriebsqualität aller Nahverkehrszüge in NRW. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Deutschland muss wieder Bahnland werden. Deshalb hat das Land eine ÖPNV-Offensive mit einem Volumen von mehr als 2 Milliarden Euro 2031 aufs Gleis gesetzt, um die Eisenbahninfrastruktur zu modernisieren. Damit auch in Zeiten von Baustellen und Netzarbeiten den Fahrgästen bestmöglicher Service geboten wird, startet das Land NRW mit den drei Aufgabenträgern NVR, NWL und VRR jetzt einen neuen Online-Qualitätsmonitor für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Ab sofort stehen über das neue Online-Tool verschiedene Kennzahlen und Daten über den Betrieb der etwa 100 Linien im SPNV zur Verfügung. So können zum Beispiel schneller Erkenntnisse zur weiteren Verbesserung des Bahnverkehrs gewonnen werden:

Gehört meine Zuglinie zu den pünktlichsten in NRW? Ist meine Linie im Sommer pünktlicher als im Winter? Stimmt meine Wahrnehmung zur Verlässlichkeit meines Zuges mit den Messdaten überein? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet der SPNV-Qualitätsmonitor NRW an, der auf den Webseiten von NVR, NWL und VRR sowie mobil.nrw zu finden ist.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung für bessere, sichere und saubere Mobilität. Für Nordrhein-Westfalen stehen in diesem Jahrzehnt Rekordsummen für die Modernisierung der Schiene zur Verfügung. Damit das Bahnangebot auch in Bau- und Modernisierungszeiten stabil und verlässlich bleibt, brauchen wir digitale Lösungen wie den SPNV-Qualitätsmonitor. Davon können alle profitieren: Fahrgäste, Aufgabenträger, DB Netz AG und Eisenbahnverkehrsunternehmen.“

Den Qualitätsmonitor haben die drei NRW Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unter Leitung des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan NRW (KC ITF NRW) entwickelt. Das neue Angebot im Internet ist vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Im SPNV-Qualitätsmonitor werden die SPNV-Linien in NRW mit ihren Pünktlichkeits- und Zuverlässigkeitsquoten sowie den Kapazitätserfüllungsgraden je Quartal aufgeführt. Angereichert werden diese Kennzahlen mit Informationen zum Linienlaufweg, dem Verkehrsvertrag und der Fahrgastnachfrage.

Das neue Auskunftsmedium ergänzt bisherige, in der Regel jährlich erscheinende Qualitätsberichte. Das Online-Angebot veröffentlicht die Qualitätsdaten zu Regionalexpress, Regionalbahn und S-Bahnen einmal im Quartal. Der Vorteil: Der neue Service bietet eine deutlich aktuellere Informationsquelle. Dies entspricht auch dem Ziel der Projektverantwortlichen, Informationen zur SPNV-Qualität zügig und transparent zugänglich zu machen.

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FVM beruft Andreas Stiene als Ansprechperson für queere Themen

Region/Hennef – Der Fußball-Verband Mittelrhein hat Andreas Stiene als beratendes Mitglied in die Kommission für gesellschaftspolitische Themen berufen. Der 56-Jährige ist künftig „FVM-Ansprechperson für queere Themen“. Stiene soll von der Sensibilisierung für queere Belange über die Netzwerkarbeit mit der LGBTIQ*-Community bis hin zur konkreten Beratung von Personen oder Vereinen die Vielfalt im Fußball fördern.

„Fußball ist bunt und vielfältig. Die aktuellen Diskussionen rund um die Europameisterschaft zeigen, wie wichtig es ist, dass wir auch als Verband deutlich sichtbar und offensiv Zeichen für ein tolerantes Miteinander setzen. Das haben wir in der Vergangenheit auch bereits im Rahmen von Themenwochen oder Aktionstagen getan. Wir wollen als Fußballverband aber mehr: Es geht darum, ein guter Ansprechpartner für unsere Mitglieder in Sachen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sein“, erklärt die im FVM für gesellschaftspolitische Fragen verantwortliche Vizepräsidentin Johanna Sandvoß. „Daher freuen wir uns sehr, dass wir gemeinsam mit Andreas Stiene dieses Angebot deutlich ausweiten können. Wir laden alle, die das Thema selbst angeht, oder die wissen wollen, wie sie Menschen in ihrem Umfeld unterstützen können, sehr herzlich ein, ihn vertrauensvoll einzubinden“, so Sandvoß.

Der frühere Landesligaspieler und ehemalige Kriminalkommissar engagiert sich seit mehr als 25 Jahren gegen Homofeindlichkeit. Als Initiator des überregional bekannten COME-TOGETHER-CUP setzt er sich zudem seit Langem für Vielfalt und gegen jede Art von Diskriminierung ein. 2007 gründete er mit anderen Fans den schwul-lesbischen 1. FC Köln-Fanclub „Andersrum rut-wiess“. Für sein Engagement wurde er im Rahmen der Kölner Sportnacht als „Person des Kölner Sports 2013“ ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr auf die Aufgaben und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Mein Wunsch ist es, queere Vielfalt auch im Fußball sichtbarer zu machen. Hierfür brauchen wir Sensibilisierung, Aufklärung und Akzeptanz. Dazu möchte ich sehr gerne meinen Teil hin zu einer vielfältigen und diskriminierungsfreien Gemeinschaft beitragen.“

Änderung der Spielordnung im Fußballwesten

Um die Gleichberechtigung von divers-geschlechtlichen Menschen auch im Spielbetrieb zu realisieren, hat zudem der Westdeutsche Fußballverband eine Änderung der Spielordnung mit Wirkung zum 1. Juli 2021 (Senioren) bzw. zum 1. August 2021 (Jugend) beschlossen. Diese ist Grundlage für den Senioren- und Jugendspielbetrieb auch im FVM-Gebiet. Zu Beginn der Saison 2021/22 werden Regelungen für Personen, die sich dem Geschlecht „divers“ zugehörig fühlen, eingefügt. Damit können Menschen, in deren Personenstandseintrag kein Geschlecht angegeben bzw. die Angabe „divers“ oder eine andere als die Bezeichnungen „weiblich“ oder „männlich“ vermerkt ist, selbstständig entscheiden, ob die Spielberechtigung für ein Frauen-/Juniorinnenteam oder für eine Herren-/Juniorenmannschaft erteilt werden soll.

Darüber hinaus wurde festgelegt, dass die erteilte Spielberechtigung auch während einer ärztlich begleitenden Geschlechtsumwandlung bestehen bleibt. Die Person kann alternativ aber auch schon die Spielberechtigung für eine Mannschaft desjenigen Geschlechts beantragen, in der sie bislang nicht gespielt hat und dessen Angleichung angestrebt wird. „Die Anpassung der Spielordnung ist ein wichtiges Zeichen zur Unterstützung queerer fußballspielender Menschen in Nordrhein-Westfalen und für Vielfalt im organisierten Fußball“, fasst Sandvoß diesen Schritt zusammen.

Mehr Informationen und die Kontaktdaten von Andreas Stiene und den Mitgliedern der FVM-Kommission für gesellschaftspolitische Themen finden Interessierte unter www.fvm.de/vielfalt.

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Tschüss nach 47 Jahren im Rathaus – Alfons Engels in den Ruhestand verabschiedet

Wachtberg-Berkum – Wenige Tage zuvor hatte Bürgermeister Jörg Schmidt einem Mitarbeiter zu dessen 40-jährigem Dienstjubiläum gratuliert. Am 9. Juni 2021 stand nun die Verabschiedung von Alfons Engels in den Ruhestand an … nach 47 Jahren im Dienst für die Gemeinde Wachtberg. Engels kommt 1974 zur Wachtberger Gemeindeverwaltung. Da ist er 16 Jahre jung. Nach der Ausbildung wird er 1976 als frisch gebackener Beamteninspektoranwärter im Schul- und Kulturamt eingesetzt. 1980 schließt er die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes ab, wechselt 1985 ins Ratsbüro und 1989 schließlich ins Tiefbauamt, dessen Führung er 1999 übernimmt. Ab 2012 ist er als Fachbereichsleiter zuständig für Bauhof, Hoch- und Tiefbauangelegenheiten, Gebäudemanagement  sowie die Hausmeisterdienste. Zuletzt, seit 2015, kennt man Alfons Engels als Leiter des Fachbereichs 2, worunter das Standes-, Melde- und Ordnungsamt sowie das Bürgerbüro, Soziales und Asyl fallen. Gerade in den letzten Jahren fielen bedeutende Ereignisse in seine Zuständigkeitsbereiche, wie die Starkregenereignisse, das hohe Asyl- und Flüchtlingsaufkommen oder aktuell die Corona-Pandemie. „Mir ist aufgefallen“, so Bürgermeister Schmidt in der kleinen Feierstunde zum Abschied, „dass Sie ein Allrounder sind und in fast allen Bereichen des Rathauses tätig waren, außer der Finanzverwaltung. Möchten Sie vielleicht doch noch die 50 Jahre Dienstzugehörigkeit voll machen und die Abteilung Finanzen unterstützen?“

Der Kreis schließt sich

Das wollte Engels dann doch nicht mehr. „Ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam gemeistert haben!“ erinnerte er sich an die vielen besonderen Herausforderungen. Immer habe man alles dank des guten Zusammenhalts im Team und dank der guten Zusammenarbeit aller meistern können, betonte er. Es habe ihm viel Spaß gemacht, er habe viel erlebt. Besonders, wie sich Wachtberg verändert habe, hob der Berkumer hervor, beispielhaft nannte er den Bau des Schulzentrums und des Einkaufszentrums. „Jetzt freue ich mich auf das, was kommen wird“, resümierte der Pensionär in spe. Nicht ohne noch schmunzelnd zu erwähnen, dass damals, als er im Rathaus anfing, sein Chef auch Schmidt geheißen hätte, so wie jetzt, wo er aufhöre: „Da schließt sich der Kreis!“ (mm)

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Kostenfreie Karte für Radfahrer im Kreis Düren

Düren – Der Kreis Düren hat gemeinsam mit dem Kompass-Verlag die praktische und faltbare Karte mit dem Radverkehrsnetz im Kreis Düren neu aufgelegt. Sie ist ab sofort kostenfrei für jeden erhältlich.

Die Karte stellt das gesamte Radverkehrsnetz mitsamt aller Knotenpunkte dar. Klein faltbar und auf stabilem Papier gedruckt, passt sie in jede Satteltasche. „Insbesondere der Radverkehr hat im vergangenen Jahr im Kreis Düren zugenommen. Vor allem jetzt, da auch der RurUfer-Radweg ausgebaut wurde und streckenweise deutlich an Qualität gewonnen hat, lohnt es sich, die Radrouten auch rechts und links des Weges zu erkunden. Dabei hilft die Karte mit dem Radverkehrsnetz natürlich sehr“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Karte ist überarbeitet und erstrahlt im frischen Look. Sie bietet zudem touristische Hinweise, weist beispielsweise Campingplätze, Minigolfanlagen und Spielplätze aus, und bietet Hinweise auf S-Bahnen, Parkplätze, regionale Bahnhöfe und vieles mehr.

Alle Interessierten können die Karte ab sofort an der Information im Kreishaus in Düren, Bismarckstraße 16, kostenfrei abholen. Sie kann aber auch über Leon Luis Stoppelkamp im Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung zugesandt werden. Dazu genügt eine E-Mail an: l.l.stoppelkamp@kreis-dueren.de.

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Klein, aber oho

Mechernich-Wachendorf – Wachendorfer stellen Flyer mit Ausflugstipps für Wachendorfer zusammen – Post kam durch fleißige Helfer in die Briefkästen der Haushalte – Bernhardiner-Hunde von Züchterin Erika Kremer sind nicht ganz unschuldig für das ins Rollen kommen des Projektes. Die Wachendorfer haben Post! Zwar klein, aber oho. In dem Faltblatt stecken jede Menge Ausflugstipps für die Bürger und den Sommer. Die Seiten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und einer großen Portion Insiderwissen gefüllt. Eingeworfen haben die ungewöhnliche Sendung fleißige Zeitungsausträger aus dem Dorf.

Absender des „Päckchens“ sind drei Wachendorfer Mitbürger, allen voran Erika Kremer sowie Thomas Helmling und Ortsbürgermeister Jan-Christof Jansen. Nicht unschuldig sind aber auch die Bernhardiner von Erika Kremer an dem Projekt.

Als Züchterin dieser beliebten Schweizer Hunderasse hat sie meist ein halbes Rudel an der Leine und wird so von ganz allein zur Attraktion und Sensation auf all ihren Wegen. Angesichts der vierbeinigen Freunde kommen Neuzugezogene wie Alteingesessene leicht mit ihr ins Gespräch. Immer häufiger sei ihr dabei die Frage nach Ausflugstipps zu Ohren gekommen.

Das ließ der einst selbst Zugezogenen keine Ruhe. So nahm die Umsetzung immer mehr Fahrt auf, allen Wachendorfern gesammelte und durchdachte Insidertipps für Ausflugsziele rund um das 643-Seelen-Dorf an die Hand zu geben – für jetzt und nach der Corona-Zeit. Alle Bürger des Ortes sollen sich damit eingeladen fühlen, die heimische Region mehr wieder für sich zu entdecken, so die Initiatoren.

Recherchiert und gesammelt

„So habe ich mit meinem Mann zusammengesessen und ausgewählt, lass‘ uns mal das und das nehmen“, berichtet sie und trug auf diese Weise die ersten Informationen, Daten und Fakten für die Mitbürger zusammen. Im Blick behielt sie Kilometer und Fahrzeiten wie die Fragen, was ist mit dem Fahrrad zu schaffen, welche Ausflüge lohnen sich für Kinder und Jugendliche oder eher für Erwachsene, was kann man in einem halben Tag schaffen?

„Angebote für die gesamte Altersspanne war uns wichtig“, betont Jansen. Die vielfältige Liste reicht vom „Arboretum Naturparcours“ bis zum Untertage-Bergbaumuseum, von den Eifelspuren bis zum Schifffahren. Ins rechte Layout gerückt wurden die Tipps vom Digital-Beauftragten des Trios, Thomas Helmling.

„Zeit läuft hier anders“

Im Gespräch bleiben, Austausch wagen, Plausch halten, rausgehen und entdecken, vielleicht sogar gemeinsam Ausflüge mit Nachbarn, Bekannten, Mitbürgern machen, lautet das Ziel. Kein hehres, wie Jansen weiß. Denn die Kommunikation im Dorf läuft. „Da ist Wachendorf was Besonderes. Das haben schon die Alteingesessenen immer gesagt, dass hier die Zeit ein bisschen anders läuft. Dass sich die Menschen hier gerne sogar über Alltagssorgen unterhalten, das ist etwas, was zeigt, dass wir uns auf einem guten Weg in der Dorfgemeinschaft befinden.“ Das sei nicht selbstverständlich und müsse jeden Tag aufs Neue erarbeitet und gepflegt werden.

„Ausflugsziele“ ist nicht der erste Flyer, der im Dorf verteilt wurde. Für neue Mitbürger gab es bereits wertvolle Informationen an die Hand, um sich schnell in der neuen Heimat zurecht zu finden und zu Hause zu fühlen. Der Ortsbürgermeister kann bei all seinen Projekten auf findige Mitstreiter, Unterstützer und einen engagierten Bürgerverein zählen. 74 Mitglieder zählt dessen im Vorstand tätige Thomas Helmling. Jansen stolz: „Also fünfzehn Prozent des Dorfes.“

Fragen und Anregungen, aber auch Ideen für weitere Ausflüge und Entdeckungsfahrten im Umkreis nehmen die Initiatoren des Flyers „Sommerzeit ist Ausflugszeit“ gerne per Mail entgegen unter info@buergerverein.wachendorf-eifel.de oder ortsbuergermeister@wachendorf-eifel.de. Der Flyer ist auch auf www.buergerverein.wachendorf-eifel.de zu finden.