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Lust auf Farbe – Farbenreiche Kunst-Ausstellung im Rathaus Kreuzau bis 27. August 2021

Kreuzau – „Lust auf Farben“ ist das Thema der neuen Bilderausstellung im Kreuzauer Rathaus, die am 1. Juli 2021 von Bürgermeister Ingo Eßer im Beisein der Künstlerinnen Hilde Crefeld und Silke Lomberg eröffnet wurde. Die dritte Künstlerin Frau Sigrid Klein konnte an der Eröffnung nicht teilnehmen und wurde durch ihre Mutter Marie-Luise Klein vertreten.

„Nun erstrahlt das Rathaus wieder in allen Farben“, so äußerte sich Bürgermeister Ingo Eßer beeindruckt bei der Begehung der neuen Ausstellung.

Die Gemeinschaftsausstellung enthält 31 Werke und wird bis Freitag, 27. August 2021 im Rathaus-Foyer zu sehen sein. Die Bilder wurden alle mit Öl- und Acrylfarben gemalt. Teilweise entstanden die Gemälde unter der Anleitung des Berliner Künstlers Frank Audehm und des Künstlers Max Skoblinski im Atelier von „Ma-Lu“ Klein in Soller. Von Landschaften und Blumen bis hin zu Tieren und Abstraktionen gibt es eine farbenreiche Mischung. Bei allen Bildern, ganz gleich woher der Impuls stammt, steht immer die Lust auf Farbe im Mittelpunkt, weshalb die Ausstellung auch ihren Namen trägt.

Alle Kunstinteressierte können sich die Bilder mit einem Mund-Nasen-Schutz zu den Öffnungszeiten des Rathauses Kreuzau ansehen. Natürlich sind die Werke auch online einzusehen unter www.kreuzau.de.

Zu den Künstlerinnen:

Hildegard Crefeld hat sich schon immer kreativ betätigt. Im Atelier von Marie-Luise Klein erlernte sie die Grundlagen der verschiedenen Maltechniken. Die Kenntnisse vertiefte sie 2019 in einem Meister-Kurs bei Max Skoblinski. 2020 wurde ihre erfolgreiche Arbeit dann von Frank Audehm im Rahmen eines Workshops für Ölmalerei zertifiziert.

Sigrid Klein fand bereits als Kind den Zugang zum künstlerischen Gestalten, da ihre Mutter Marie-Luise selber Künstlerin ist. Ihre Leidenschaft für Acryl- und Ölmalerei konnte sie in den vergangenen Jahren in der Malakademie „Atelier Ma-Lu“ ausleben. Zwischenzeitlich wurde sie selbst beim Berliner Künstler Frank Audehm (Farbi Flora Artstudio & Workshop) zur Dozentin ausgebildet.

Silke Lomberg, gebürtige Kölnerin, besucht seit 2019 regelmäßig Kurse für Acryl- und Ölmalerei in der Malakademie „Atelier Ma-Lu“ Klein in Soller. Beim Gestalten von Landschaften, abstrakter Malerei und floralen Motiven lässt sie ihrer Kreativität freien Lauf. Neben der Malerei ist kreatives Gestalten eine ihrer weiteren Leidenschaften, welches sie in Steinbildern zum Ausdruck bringt.

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Lunge der Kurstadt Bad Münstereifel erhalten

Bad Münstereifel – Die Bad Münstereifeler SPD spricht sich für den Schutz von Bäumen in der Kurstadt aus. Nach Vorstellung der Sozialdemokraten soll die Stadt Bad Münstereifel eine Baumschutzsatzung erlassen, wie sie in anderen Städten bereits gilt.
„Bad Münstereifel lebt von seinem schönem Erscheinungsbild mit viel Natur. Als Kurstadt spielt die Luftqualität eine große Rolle. Dafür braucht es Bäume, die wir schützen wollen“ beschreibt SPD Fraktionsvorsitzender Karl Michalowski die Motivation für den Vorschlag.

Nach einer solchen Satzung dürfen Bäume nur in Ausnahmen gefällt werden. Konkret sollen Bäume ab einer gewissen Größe und Stammumfang unter Schutz gestellt werden. Müssen Bäume entfernt
werden, soll nach Möglichkeit Ersatz gepflanzt werden. In der Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes wird als Ziel einer solchen Satzung die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes sowie
die Gestaltung und Pflege des Orts- und Landschaftsbildes genannt. Bäume sollen hierdurch in ihrer Funktion als Abwehr schädlicher Einwirkungen auf den Menschen und zur Verbesserung des
Stadtklimas geschützt werden.

„Bäume sind für das Ortsbild und den Umweltschutz wichtig. Besonders ihre Funktion für die Luftreinhaltung, für die Artenvielfalt und das Mikroklima machen sie wichtig für die Lebensqualität der
Menschen in Bad Münstereifel“ ergänzt das kernstädtische Ratsmitglied Thilo Waasem.

Auch mit einer solchen Satzung können weitere Bäume für zulässige Bauvorhaben gefällt werden. Auch Verkehrssicherungsmaßnahmen oder das Fällen kranker Bäume ist neben weiteren Ausnahmeregelungen erlaubt.

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Westnetz gratuliert jungen Fachkräften

Plaidt/Saffig – Berufseinsteiger beenden Ausbildung beim Verteilnetzbetreiber erfolgreich. Für fünf junge Menschen ist ein wichtiger Lebensabschnitt geschafft. Sie haben ihre Ausbildung beim Verteilnetzbetreiber Westnetz am Standort Rauschermühle in Plaidt/Saffig erfolgreich beendet.

Ralph Haubrich (Personalleiter der Westnetz Rheinland-Pfalz), Jan Bruhn (Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle), Andreas Doll und Rainer Killian (Ausbilder), Michael Dötsch (Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle), Uwe Genn (Betriebsratsvorsitzender) und Julia Schulz von der Jugend- und Auszubildendenvertretung beglückwünschen die Nachwuchskräfte zur bestandenen Prüfung.

Insgesamt sind es vier Elektroniker für Betriebstechnik und eine Industriekauffrau, die für ihre Ausbildung ausgezeichnet werden. Personalleiter Ralph Haubrich betont die immense Bedeutung einer beruflichen Ausbildung als Grundlage für einen erfolgreichen Berufsweg. „Für uns ist es wichtig, den jungen Leuten nicht nur eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen, sondern ihnen auch im Anschluss daran eine berufliche Perspektive zu bieten“, so Ralph Haubrich. Die Absolventen von Westnetz erhalten im Anschluss an die Ausbildung das Angebot eines befristeten Jahresvertrages, um erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Betriebsratsvorsitzender Uwe Genn weiß aus eigener Erfahrung die Bedeutung einer hohen Ausbildungsqualität zu schätzen und ergänzt: „Qualifizierte Mitarbeiter bilden das Fundament und Herz des Unternehmens. Wir sind stolz auf die guten Abschlüsse unserer Auszubildenden. Die jungen Leute haben die erschwerte Prüfungssituation in Zeiten der Corona-Pandemie hervorragend gemeistert und Selbständigkeit sowie Berufsreife bewiesen. Das ist eine ausgezeichnete Leistung, mit der die Befähigung für die Aufgaben der Energiewende im Verteilnetz gewährleistet wird.“

Dass auch die gewerblich-technische Ausbildung bei Westnetz in Zeiten der Pandemie organisatorisch schnell auf eine digitale Lernplattform verlegt werden konnte, liegt an der Tatsache, dass das Unternehmen bereits Ende 2019 im Zeichen der Digitalisierung alle gewerblich-technisch Auszubildenden mit einem i-Pad ausgestattet hat. „So war es für uns möglich, auf die außergewöhnliche Situation zügig zu reagieren und handlungsfähig zu bleiben. Den theoretischen Teil der technischen Aus- und Weiterbildung haben wir schnell ins Home-Office verlagert und den praktischen Teil in unseren Werkstätten und Laboren mit reduzierter Anwesenheit sowie einem entsprechenden Hygienekonzept umgesetzt“, erläutert Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums am Standort Rauschermühle. Generell hat das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle, lobt die qualitativ hochwertige Ausbildung bei Westnetz: „Wir freuen uns, dass wir jungen Menschen sehr gute Jobchancen in den wachsenden Wirtschaftsbereichen Erneuerbare Energien und Glasfaserinfrastruktur anbieten können. Die Energiewende ist auch in unserer Region in vollem Gange und eröffnet jungen Menschen beim Verteilnetzbetreiber Westnetz sehr gute Beschäftigungsperspektiven.“

Über die bestandene Prüfung zum Elektroniker für Betriebstechnik freuen sich Tom Fuhrmann, Justus Funk, Dennis Lanser und Nils Wilhelmy. Hanna Schneider absolvierte ihre Ausbildung zur Industriekauffrau erfolgreich. Westnetz bildet am Standort Rauschermühle in Plaidt/Saffig derzeit rund 50 junge Menschen aus. Das Unternehmen bietet Ausbildungsplätze für die Berufe Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Industriekaufmann/-frau sowie zusätzliche Plätze für das duale Studium der Elektrotechnik an. Mit dem einjährigen Einstiegsqualifizierungsprogramm „Ich pack das“ gibt Westnetz jungen Menschen eine Starthilfe ins Arbeitsleben und bereitet sie auf eine Berufsausbildung vor.

Weitere Informationen unter https://ausbildung.westnetz.de

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Erstes großes Museum in Deutschland mit regionalem Holz beheizt

Region/Trier – Neue Pellet-Heizung im Museum am Dom. „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde zu handeln.” Mit diesem Vers hat der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg die Notwendigkeit verdeutlicht, den Schutz der Schöpfung nicht nur mit schönen Worten, sondern mit konkreten Maßnahmen anzugehen. Anlass war die Inbetriebnahme der neuen Pellet-Heizung im Museum am Dom in Trier.

Das Museum am Dom. Foto: Helmut Krames

Es ist das erste große Museum in Deutschland, das mit regionalem Holz beheizt wird. „Es ist eine Investition in die Zukunft – nicht nur für uns, sondern auch für zukünftige Generationen”, betonte von Plettenberg. „Es mag auf den ersten Blick ein kleiner Schritt sein, aber es ist nicht der einzige, den wir gehen werden.” Von Plettenberg verwies dabei auch auf die Bistumsschulen, die mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet würden.

Die alte Gas-Heizung des Museums war rund 35 Jahre alt und stand zur Modernisierung an. Sie emittierte pro Jahr rund 90 Tonnen CO2. Die alte Heizung wird jetzt ersetzt durch zwei Pellet-Kessel mit einer Leistung von 100 KW sowie, zur Redundanz, mit einer Gasbrennwerttherme mit ebenfalls 100 KW. Mit dem neuen Heizsystem werden jährlich 77 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht 20 Einfamilienhäusern mit Erdgas-Heizungen. Die Pellets, kleine stiftförmig gepresste Holzabfälle, bezieht das Museum von der Firma MOSELPELLETS aus Morbach im Hunsrück. Die Verbrennung von Holz anstelle von Öl oder Gas schont das Klima, denn bei der Verbrennung von Holz wird nur die Menge an CO2 frei, die das Holz im Laufe seines Lebens gebunden hat. Ausgangspunkt für die neue Heizung war ein Energiekonzept, das 2018 und 2019 auf Initiative des Bistums von der Firma e+e Consult aus Trier erstellt wurde.

Das Museum verfügt über eine zu beheizende Fläche von 4.170 Quadratmetern und einem umbauten Raum von 24.500 Kubikmetern. Der riesige Ausstellungsbereich ist mit einer konstanten Temperatur von 22 Grad und einer Luftfeuchtigkeit mit 50 Prozent relativer Feuchtigkeit zu beheizen oder zu klimatisieren. „Sind etwa Holzskulpturen über einen längeren Zeitraum zu hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, nimmt das Holz die Feuchtigkeit auf, quillt auf, so dass als Folge die farbige Fassung der Skulptur abgesprengt wird, weil sie die Ausdehnung des Holzes nicht mitmachen kann“, erklärte der Direktor des Museums, Markus Groß-Morgen. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit bewirke ein Schrumpfen und im Endeffekt ebenfalls Schäden an der Farbfassung. „Das Museum sieht sich den klimapolitischen Zielen des Bistums Trier verpflichtet und war daher gerne bereit, eine Heizungslösung mitzutragen, die eine Reduktion des CO2-Ausstoßes und eine Reduktion des Verfeuerns fossiler Brennstoffe zum Ziel hat.“

2019 begannen auf der Grundlage des Energiekonzepts die Planungen für die Erneuerung der Heizung. „Wir bevorzugen eigentlich Lösungen in der Konstruktion von Bauten und erst dann technische Lösungen“, führte Walther Hauth aus. Er ist der verantwortliche Architekt des Bistums. Das Museum stehe aber unter Denkmalschutz, so dass eine Fassaden-Dämmung oder eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ausgeschlossen seien. Der jetzt eingeschlagene Weg sei so der bestmögliche.

Baubeginn war im Herbst 2020. Im Frühjahr 2021 wurde der riesige, 42 Quadratmeter fassende Pellet-Tank installiert, die Inbetriebnahme erfolgte im Sommer 2021. Insgesamt kostet die Baumaßnahme rund 530.000 Euro, die zur Hälfte gefördert werden durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie das Umweltministerium Rheinland-Pfalz (Förderprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur” – ZEIS).

Begleitet worden war die Heizungs-Sanierung von Helmut Krames, Geschäftsführer des Ingenieurbüros e+e Consult, der schon zuvor das Energiekonzept für das Museum erstellt hatte. Er wies darauf hin, dass im Nachgang zum Energiekonzept verschiedene Änderungen im Museum vorgenommen worden sein. „Die neuen Brenner arbeiten zusammen mit neuen Pumpen und in einer engeren Abstimmung mit dem Lüftungssystem und es kann jetzt Raum für Raum gesteuert werden.“ Zudem ermögliche die Digitalisierung der Heizungsanlage eine bessere Auswertung ihrer Wirkungsweise.

„Wir werden nach diesem Projekt nicht stehen bleiben, sondern konsequent an den Stellen den Klimaschutz vorantreiben, die in unserer Verfügbarkeit stehen”, betonte Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin des Bistums. Dazu gehörten die Photovoltaik-Anlagen auf den Schulen des Bistums, die anstehende nachhaltige Sanierung des Klosters Himmerod, aber auch ein Energiekonzept für das Bischöfliche Generalvikariat in Trier. „Der nachhaltige Umgang mit der Schöpfung ist ein wichtiges Anliegen des Bistums Trier”, betonte Kleinwächter. Das Museum könne dabei als Vorbild dienen. „Wenn wir Erwartungen an die Kirchengemeinden formulieren, dann ist das jetzt ein Beispiel, bei dem das Bistum selbst vorangeht.“

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Ideen für Aachens Mobilität der Zukunft? – Projekt-Workshop für Bürger*innen im OecherLab am Mittwoch, 7. Juli

Aachen – Wenn aus Ideen strukturierte Konzepte werden, nennt man das auch „Butter bei de Fische“: Mit seinem gleichnamigen Workshop lädt das OecherLab am Mittwoch, 7. Juli, von 18 bis 20 Uhr alle Aachener*innen ein, die Interesse daran haben, die Stadt von morgen mitzugestalten und eigene kleine und große Projekte auf die Beine zu stellen. Als Teil der Workshopreihe #mitmaachen wird im Rahmen der digitalen Veranstaltung bestmöglich zu Denkanstößen verholfen und werden methodische Tipps zur Konzeptausgestaltung für eigene Ideen erarbeitet.

Dieses Mal dreht sich dabei alles rund um die Mobilität, unter anderem erste Ideen eines Hoch- und Seilbahnkonzeptes für die Aachener Innenstadt oder alternative Lösungen für Fahrradwege und -infrastruktur. Eventuell können hier direkt Mitstreiter*innen zur Umsetzung gefunden werden. Und wie geht es danach weiter? In monatlich stattfindenden digitalen Stammtischen bietet das OecherLab Raum für die weitere Ausgestaltung der eigenen Ideen.

Die Veranstaltung findet im OecherLab, Kapuzinergraben 19, statt. Eine Anmeldung sowie der Nachweis eines aktuellen, negativen Coronatests oder der Nachweis über die vollständige Impfung ist daher erforderlich. Vorkenntnisse sind für den Workshop nicht erforderlich. Die Plätze sind jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist im Internet über www.oecherlab.de möglich.

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Aachens OBin Sibylle Keupen überreicht das Bundes-Verdienstkreuz an Professor Fritz Rohde

Aachen – Professor Dr. Fritz Georg Rohde hat am vergangenen  Freitag, 2. Juli von Oberbürgermeisterin Sybille Keupen im Aachener Rathaus das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Rohde wurde aufgrund seines langjährigen Engagements im kulturellen Bereich und für sein eindrucksvolles Lebenswerk ausgezeichnet.

Nach der Ehrung im Weißen Saal des Rathauses äußerte sich Sibylle Keupen zum 85-Jährigen: „Keine andere Person des öffentlichen Lebens hätte besser zu meiner ersten Übergabe gepasst. Sein Einsatz als Künstler geht weit über seine eigenen Werke hinaus. Seine Vielzahl an Engagements und Initiativen gehen über die Grenzen der StädteRegion und haben die Kunstszene gestärkt und geprägt.“

Als Maler und Bildhauer tätig
Fritz Georg Rohde studierte von 1955 bis 1958 im Rahmen eines Parallelstudiums Malerei und Skulptur an der Werkkunstschule in Braunschweig. Daneben absolvierte er das Studium der Architektur und des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Braunschweig. Bevor er 1973 an die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) berufen wurde, beteiligte er sich an verschiedenen Projekten der Entwicklungshilfe auf der ganzen Welt, in denen er später als Hochschulgutachter weiterhin aktiv blieb. Neben seiner Lehrtätigkeit des Faches Wasser-Energie-Wirtschaft an der RWTH nahm er zwischen 1973 und 2001 bei internationalen Konferenzen der UNO bzw. UNESCO zum Thema Energieversorgung teil. So war er als Förderer von Auslandskontakten der RWTH aktiv.

Bereits vor seiner Emeritierung im Jahr 2000 nahm er seine künstlerischen Tätigkeiten als Maler und Bildhauer wieder auf. 1997 präsentierte er seine erste Einzelausstellung „Skulpturen + Malerei“. Nach seiner Emeritierung verschrieb er sich voll und ganz der Kunst, sowohl als Schaffender aber vor allem als Förderer.

Von 2003 bis 2010 war er ehrenamtlich Vorsitzender im „Bundesverband Bildender Künstler Aachen/Euregio e.V.“ (BBK Aachen), der die Interessen der Künstlerinnen und Künstler gegenüber dem Bund vertritt. Sieben Jahre lang nahm er mit viel Engagement und Verantwortung die Aufgaben des Verbands wahr. „Sein Sachverstand und sein zielorientiertes Handeln waren in diesen Jahren Basis einer erfolgreichen Verbandsführung. So hat er wesentlich zur regionalen und überregionalen Vernetzung der Künstlerschaft beigetragen“, heißt es in der offiziellen Begründung für die Auszeichnung. Rohde habe es geschafft, Räume ausfindig zu machen und diese für Kunst und Kultur zu erobern.

Auslobung von neuen Kunstpreisen
Seit 2007 ist er ehrenamtlich Vorsitzender im „Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio e.V.“ Der Verein mit 120 Mitgliedern hat sich die Förderung, Erforschung und öffentliche Präsentation von Kunst und Kultur zur Aufgabe gemacht. Regionale und überregionale Kunst des 20. Und 21. Jahrhunderts stehen dabei im Vordergrund. Unter der Trägerschaft des Vereins hat sich 2007 das Kunsthaus „EURODE BAHNHOF“ in Herzogenrath entwickelt, dessen Leiter Rohde ist. Hier hat er inzwischen mehr als 100 Ausstellungen kuratiert. Auf diese Weise unterstützte er die Tätigkeit vieler aktiver Künstler und Künstlerinnen und macht sie einer großen Öffentlichkeit bekannt. Das Kulturhaus hat sich zu seinem wichtigen regionalen Kulturzentrum als Plattform für Kunst und Künstler aus der Euregio entwickelt. Viel Beachtung fand insbesondere die Auslobung von neuen Kunstpreisen, wie z.B. der für Belgien, die Niederlande und Nordrhein-Westfalen international ausgeschriebene EURODE Kunstpreis.

2010 war Rohde Initiator des Fördervereins „Kulturwerk des BBK Aachen e.V.“ und 2011 Gründungsmitglied des Vereins. Der Verein dient der kulturellen Bildung durch Stärkung des öffentlichen Verständnisses für aktuelle Kunst und Förderung von Künstlern auf dem Gebiet der bildenden Kunst. Seit 2014 fungiert er auf Bitten des Vereins hin trotz seines hohen Alters als Beiratsmitglied.

Während seiner Tätigkeit in den Kunstvereinen baute Fritz Georg Rohde diese mit einem hervorragenden Ruf auf und macht sie auch so für namenhafte Künstlerinnen und Künstler attraktiv, die er in die Region zieht. „Bei all seinen Aktivitäten rückt sich Rohde nie in den Vordergrund, ist ohne jede Eitelkeit, in seinem Wirken uneigennützig und am Allgemeinwohl orientiert“, heißt es über den frisch gekürten Bundesverdienstkreuz-Träger.

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Präsident Horper zum Abschlussbericht der Zukunfts-Kommission Landwirtschaft

Region/Mayen-Koblenz/Berlin – Den Abschlussbericht der „Zukunftskommission Landwirtschaft“, der heute an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde, bewertet Präsident Michael Horper vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau in Koblenz als große Chance und als wichtiges Zeichen für ein unverzichtbares Miteinander von Ökonomie und Ökologie, von Erzeugern und Verbrauchern sowie von Landwirtschafts- und Umweltverbänden. „Die Zeiten der ideologischen Auseinandersetzungen müssen der Vergangenheit angehören. Gesellschaftliche Wünsche und ökologische Leistungen können nur erbracht werden, wenn diese dauerhaft betriebswirtschaftlich tragfähig sind. Dies ist eine unabdingbare Voraussetzung für mehr Nachhaltigkeit in der Zukunft. Landwirte, Verarbeiter, Handel, Verbraucher und Steuerzahler müssen hier gemeinsam an einem Strick ziehen – und zwar in die richtige Richtung.“

Präsident Horper hatte zwar selbst nicht viel von der Zukunftskommission erwartet, begrüßte aber jetzt das klare Bekenntnis zum Landwirtschaftsstandort Deutschland und zu deren Kernaufgabe, die Versorgungs- und Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Damit verbunden sei die gemeinsame Gestaltung eines nachhaltigen Transformationsprozesses, wobei ein solcher Wandel auch nichts grundsätzlich Neues sei. Denn Wandel habe es immer gegeben – teils in dramatischem Ausmaß (so haben z.B. in den letzten 30 Jahren mehr als 90 % der Milchviehhalter aufgegeben) und teils mit sehr negativen Auswirkungen für die Betriebe im Einzelnen und den ländlichen Raum im Allgemeinen. Nachhaltigkeit dürfe es nicht nur für die Umwelt und beim Tierschutz geben. Nachhaltigkeit sei auch für die in der Landwirtschaft arbeitenden Menschen unverzichtbar.

„Wir brauchen und wollen eine wirtschaftlich gesunde Landwirtschaft, die sich dem europäischen, internationalen Wettbewerb insbesondere auf den heimischen Märkten stellen kann, die in Kooperation mit Staat und Gesellschaft Umweltschutzmaßnahmen und Verbesserungen beim Tierwohl umsetzt, die eine moderne und zielorientierte Pflanzenzüchtung betreibt und nicht mit ordnungsrechtlichen Vorgaben gegängelt wird.“

„Wir müssen aktiv und offensiv nach vorne gehen und bauen dabei auf die im Rahmen der Zukunftskommission Landwirtschaft von allen Beteiligten gegebenen Zusagen. Ich hoffe sehr, dass die „ideologischen Verbotspolitiker“ nicht in ihre altbekannten Lagerkämpfe zurückfallen. Dies wäre ein Rückschritt und für die Bauern, die sich in den letzten eineinhalb Jahren für mehr Wertschöpfung, Wertschätzung sowie gesellschaftliche Anerkennung eingesetzt und demonstriert haben ein nachhaltiger Schlag ins Gesicht.“

Abschließend forderte Präsident Horper alle Beteiligten auf, die Chancen des Wandels für alle zu eröffnen und insbesondere für die bäuerlichen Familienbetriebe erfolgreich zu nutzen.

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RLP Innenminister Lewentz: Rückkehr der Zuschauer in Stadien sehr zu begrüßen

Region/Mainz – Innen- und Sportminister Roger Lewentz begrüßt als Vorsitzender der Sportministerkonferenz sehr, dass sich die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien auf die teilweise Rückkehr der Zuschauer in die Stadien geeinigt haben. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen in den Stadien bis zu maximal 50 Prozent und 25.000 Personen zugelassen werden können. Die letzte Entscheidung liegt bei den zuständigen Behörden vor Ort.

„Die aktuell deutschlandweit niedrige Inzidenz und die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr erlauben die von vielen Fußballfans sehnsüchtig erwarteten Lockerungen. Die immer stärkere Rückkehr zur Normalität und die Rückkehr der Zuschauer in die Stadien greifen ineinander. Die Kombination aus voranschreitendem Impfen und häufigem Testen ermöglicht im Sommer 2021 mehr Lockerungen als im Vorjahr“, so Lewentz. Hygienekonzepte seien natürlich notwendig, aber inzwischen gut erprobt.

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Olympisches Niveau beim Ferienspaß

Mechernich – Klaus Kremer kann zielen und schießen. Er ist der Vater einer speziellen Biathlon-Lasertechnologie, die weltweit und sogar bei den Olympischen Spielen zum Einsatz kommen. Seit 25 Jahren wohnt er in Kommern-Süd und bringt sein Know-how in diesem Jahr beim Angebot der St.-Sebastianus-Schützen im Mechernicher Ferienspaß ein. Biathlon- und Bogenschießen werden auf dem Kommerner Schützenplatz für Klein und Groß kostenlos angeboten. Auch Neueinsteiger sind willkommen. Biathlon und Bogenschießen stehen jeweils freitags, 23. und 30. Juli, auf dem Programm.

Biathlon mit Lasertechnik

Das Kommerner Angebot „Biathlon-Wettkampf“ ist eine Premiere unter Aufsicht und mit Tipps des „alten Hasen“ in der innovativen Laser-Technologie. Dies sei insbesondere für Kinder und Jugendliche interessant, so die Schützenbruderschaft. Um 14 Uhr geht es auf dem Schützenplatz los.

Klaus Kremer, der mit seiner bahnbrechenden Laserschusstechnologie bereits mehrfach bei den olympischen Spielen mitgewirkt und seine innovative Technologie für die Biathlon-Wettbewerbe zur Verfügung gestellt hat, berichtet: „Das System arbeitet mit Laserklasse eins, ist also für das Auge gänzlich ungefährlich. Dabei geht es uns in erster Linie um die Förderung von Konzentration und Koordination des Körpers. Das kann im Sinne des Biathlons für die Teilnehmer durchaus auch Sport werden, das liegt in dessen Ermessen und Ehrgeiz.“

Bogenschießen

Wie geht das mit dem Zielen? Was hat es mit der Schießtechnik auf sich? Das und mehr wird den Teilnehmern beim Ferienangebot mit Pfeil, Bogen und Zielscheibe nähergebracht.

„Mittlerweile leiden leider viele Schützenvereine unter Nachwuchssorgen“, so Hans-Diethard Eichinger-Heß, Präsident der Schützenbruderschaft Kommerns. Für die Zukunft hofft man nun in Kommern, mit den Angeboten zum „Biathlon“ und dem klassischen Bogensport wieder mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene ansprechen können. Auf lange Sicht ist geplant, wenn weitere Ausbaumaßnahmen auf dem Gelände abgeschlossen sind, die Angebotspalette auszubauen.

Kremer hat viel vor

Kremer, der den Schützenverein mit seiner Forschung und Technologie wesentlich unterstützen will, ist bereits seit seinem 14. Lebensjahr ein begeisterter Sportschütze und konnte auch bereits auf Landesniveau glänzen. Seit 2019 hat sich der Erfinder und Unternehmer aus dem internationalen Sport und Olympia aus diversen Gründen zurückgezogen, wo er als Entwickler und Produzent seit 1992 an fünf Olympischen Spielen teilgenommen hat.

2012 produzierte Kremer bei den Olympischen Spielen in London das IQ-Laser-Schieß-System für den Modernen Fünfkampf. 2016 wurde in Rio mit seinem System um die Goldmedaille gekämpft. Sein IQ-Laser-Biathlon-System – vor allem in TV-Show und Event-Einsatz.

Der Experte hat noch viel vor und könnte sich auch eine langfristige Zusammenarbeit mit den Schützen vorstellen und bringt auch die Idee ein, gerne den Mühlenpark für derartige sportliche Aktionen zu nutzen.

Die von der Schützenbruderschaft Veranstaltungen werden Corona-konform durchgeführt, es gelten Abstands- und Hygieneregeln. Die Geräte werden nach jedem Durchgang desinfiziert und eine vorherige Anmeldung ist für beide Teilnahmen erforderlich.

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Kfd Wittlich spendet für besonderes Malteser Projekt

Wittlich – Über eine Spende in Höhe von 1.000 Euro können sich die Malteser in der Region Wittlich/Trier freuen. Diese hat die katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), Ortsverband Wittlich, für den „Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen“ übergeben. „Der Beitrag ist das Ergebnis von Spenden und Erlösen aller Mitglieder des kfd. Eine solche Spende wäre ohne die Verbundenheit innerhalb der Frauengemeinschaft nicht möglich gewesen“, so die Vorsitzende Maria Spanier. Anlässlich der Johannesfeier in der St. Markus Kirche in Wittlich wurde der Herzenswunsch-Krankenwagen von Domvikar Matthias Struth gesegnet.

Der Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen erfüllt unheilbar kranken Menschen einen letzten Wunsch. Noch einmal ans Meer reisen oder bei einer Familienfeier dabei sein, mit dem Partner ein Konzert besuchen oder zum letzten Mal den geliebten Garten sehen. Die Wünsche von unheilbar kranken Menschen – jungen wie älteren – sind sehr individuell. Die Erfüllung dieser Herzensangelegenheiten bedeutet für sie, noch einmal für ein paar Stunden herauszukommen, etwas persönlich Wichtiges zu erleben oder zu Ende zu führen.

Die Wunscherfüllung ist für die betroffenen kleinen und großen Gäste kostenlos – sie wird komplett aus Spenden finanziert und lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Beteiligten. Markus Neujoks, Koordinator des Malteser-Herzenswunsch-Krankenwagens bedankt sich bei allen Mitgliedern des kfd für Ihr Engagement und die großzügige Spende. Sie haben Fragen zum Projekt oder möchten einem unheilbar kranken Menschen seinen Herzenswunsch erfüllen? Anfragen können über die Diözesangeschäftsstelle Trier bei Markus Neujoks per Mail an: herzens-wunsch.trier@malteser.org oder telefonisch unter 0651-14648-37 gestellt werden.