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Impfungen ohne Termin ab dem morgigen Freitag, 9. Juli im Impfzentrum Aachen für alle ab 16 möglich. Late-Night-Impfen bis 22 Uhr

StädteRegion Aachen – Die Zeiten der Impfstoffknappheit gehören jetzt auch in der StädteRegion Aachen der Vergangenheit an. Aus diesem Grund sind ab dem morgigen Freitag Impfungen für alle im Impfzentrum Aachen möglich und das – anders als bisher – auch ohne Termin. Darüber haben die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen jetzt informiert. Aktuell steht genügend Impfstoff für alle Impfwilligen zur Verfügung. Da man nun sicher sein kann, dass auch alle impfwilligen Menschen bedient werden können, wird die Impfung nun so niedrigschwellig wie möglich gehalten. Alle Impfwilligen ab 16 Jahren können ab morgen auch ohne Termin ins Impfzentrum kommen. Mehr als der Personalausweis und – wenn vorhanden – das gelbe Impfheft sind nicht notwendig. Aufgrund der hohen Liefermengen kann zudem auch jeder vor Ort seinen Impfstoff frei wählen. Das Impfzentrum ist an diesem Wochenende (Freitag bis Sonntag) jeweils von 7:30 Uhr bis 22:30 Uhr geöffnet. Impfwillige ohne Termin werden bis 22:00 Uhr angenommen.

Da ab dem Wochenende auch die Clubs und Diskotheken in NRW wieder öffnen dürfen, wird speziell an diesem Wochenende für alle das „Late-Night-Impfen“ angeboten. Wer also endlich wieder feiern gehen möchte, und noch nicht geimpft ist, sollte im Impfzentrum den Auftakt machen. Bis jeweils 22:00 Uhr können alle ab 16 Jahren dazu gerne am Freitag bis Sonntag ohne vorherige Anmeldung vorbeikommen.

Ab Montag ist das Impfzentrum dann wieder von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Impfwillige ohne Termin werden dann bis 19:00 Uhr angenommen.

Ab der kommenden Woche werden zudem Impfbusse aufsuchende Impfungen in der StädteRegion anbieten. Sie werden vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen, in Fußgängerzonen und in dafür vorgeschlagenen Stadtteilen Station machen. Auch hier werden sehr niedrigschwellig und ohne Voranmeldung Impfungen angeboten. Der Impfstoff kann frei gewählt werden. Derzeit werden dazu noch die Fahrpläne vorbereitet. Details werden in Kürze bekanntgegeben.

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Minister Hoch kündigt neue und niedrigschwellige Impfangebote in Rheinland-Pfalz an

Region/Mainz – Impfen in Rheinland-Pfalz wird noch einfacher und mobiler: Die Landesregierung arbeitet intensiv daran, die Coronaschutzimpfungen mit neuen und zusätzlichen Angeboten weiter in die Fläche zu tragen und den Zugang möglichst unkompliziert zu gestalten. „Wir stehen kurz vor einem Wendepunkt in der Impfkampagne. Auch, wenn wir aktuell wieder eine leichte Zunahme bei Neuregistrierungen erkennen können, wird der Impfstoff bald keine Mangelware mehr sein, wir werden mehr Impfdosen als Impfwillige haben“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch. „Wir werden das nutzen, um die Impfungen vermehrt dorthin zu bringen, wo Menschen zusammenkommen. So wollen wir die Impfquote weiter konsequent erhöhen, um die Bürgerinnen und Bürger sowie unsere gemeinsam errungenen Erfolge auch für Herbst und Winter bestmöglich zu schützen.“

Hoch verwies in diesem Zusammenhang auf die jüngste Analyse des Robert Koch-Instituts, in der eine Impfquote von mindestens 85 Prozent bei den 12- bis 59-Jährigen sowie 90 Prozent in der Gruppe der über 60-Jährigen empfohlen wird. „Die Messlatte ist damit klar“, sagte Hoch. „Bei den Menschen über 60 sind wir mit einer Quote von gut 86 Prozent bezogen auf die bisher verabreichten Erstimpfungen schon auf einem sehr guten Weg. In der Gruppe der 18- bis 59-Jährigen liegt diese Quote aktuell bei gut 56 Prozent. Hierauf müssen wir künftig unser Hauptaugenmerk legen.“ Auch mit Blick auf die jüngst veröffentlichte Mainzer Gutenberg Covid-19-Studie, laut der Menschen mit niedrigerem sozioökomischen Status eine geringere Impfquote aufweisen, will das Land die Angebote bewusst niedrigschwellig und nah anbieten.

Impfbusse könnten eine Möglichkeit sein, Impfungen ohne vorherige Registrierungen beispielsweise auf Marktplätzen oder am Rande belebter Einkaufsstraßen anzubieten, skizzierte Hoch eine der Ideen, die zurzeit geprüft werden. Das Land sei diesbezüglich mit Kommunen und dem DRK im Gespräch. „Darüber hinaus schauen wir aktuell unter anderem mit der Bundesagentur für Arbeit und mit den Tafeln im Land, welche Aktionen wir in deren Umfeld anbieten könnten“, sagte Hoch.

Auch das Konzept der Stadtteilimpfungen soll in Kooperation mit den Kommunen fortgeführt und ausgebaut werden, sagte Hoch. In Ergänzung sei man mit der kommunalen Familie im engen Austausch über weitere Sonderimpfaktionen. „Das Wissen um die konkrete Situation vor Ort ist gerade im Hinblick auf das Ziel, die Impfungen möglichst passgenau anzubieten, ein großer Schatz“, sagte Hoch. „Wir unterstützen die Kommunen, wenn es umsetzungsfähige und konkrete Vorschläge gibt.“ Das enge Zusammenspiel habe sich im Laufe der Pandemie bewährt und sei nicht nur mit Blick auf die Impfzentren sehr erfolgreich gewesen. „Das wollen wir weiter ausbauen“, sagte Hoch.

Auch bei der Terminregistrierung sind Neuerungen geplant. So wird sich voraussichtlich kommende Woche jede und jeder Impfwillige ein Impfzentrum aussuchen können – unabhängig vom Wohnort. Gleichzeitig wird dann bei der Registrierung über ein Ampelsystem die Terminverfügbarkeit in den Impfzentren angezeigt. „Somit hat jeder die Wahl, ob er bereit ist, für eine schnellere Impfung eine längere Anfahrt in Kauf zu nehmen“, erläuterte der Minister. Seit Kurzem besteht darüber hinaus für alle, die für einen Termin registriert sind, die Möglichkeit, schnell und einfach den Status ihrer Terminvergabe abzufragen. Auf impftermin.rlp.de wurde eine Funktion ergänzt. Nach Eingabe der Daten erhält jede Registrierte und jeder Registrierte per E-Mail einen Überblick.

„Aktuell ist die Impfkampagne weiterhin auf einem sehr guten Weg“, sagte der Minister. In Rheinland-Pfalz sind bereits mehr als 3,8 Millionen Coronaschutzimpfungen verabreicht worden. Mehr als 2,2 Millionen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer haben ihre Erst-, mehr als 1,6 Millionen auch schon ihre Zweitimpfung erhalten. Mit einer Erstimpfquote von 58,6 Prozent liegt Rheinland-Pfalz über dem Bundesschnitt (57,6 Prozent). Die Quote der vollständig geimpften Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer liegt bei 39,7 Prozent.

Derzeit warten noch gut 27.000 Menschen auf einen Termin im Impfzentrum. Davon haben sich mehr als 26.000 erst nach dem Fall der Priorisierung am 7. Juni registriert. Aus den ehemaligen Priogruppen eins bis drei warten aktuell rund 1300 Personen auf einen Termin. Darin enthalten sind auch Neuregistrierungen von Menschen über 70 Jahren, die nach wie vor priorisiert werden, sowie Personen, die bereits einen Termin hatten, diesen aber verschieben mussten. Bereits mit einem Termin ausgestattet, aber noch ohne erste Impfung sind momentan rund 42.000 Personen, die sich ohne Priorität haben registrieren lassen sowie knapp 16.000 Menschen aus der ehemaligen Priogruppe drei.

„Noch vor einigen Wochen waren wir bei rund 400.000 Menschen ohne Termin in der Priogruppe drei, hinzu kamen rund 100.000 Wartende ohne Priorisierung. Deren Zahl ist sehr schnell auf nun nur noch gut 27.000 geschrumpft. Das zeigt, wie schnell und verlässlich wir auch dank der Unterstützung der Ärzteschaft und der Betriebsärzte vorankommen“, sagte Minister Hoch. „Deswegen gilt: Jetzt ist ein sehr guter Zeitpunkt, sich für eine Impfung registrieren zu lassen. Die Wartezeiten verkürzen sich rapide, künftig wird der Zugang zu den Impfungen noch viel einfacher werden. Ich möchte deshalb erneut appellieren: Nutzen Sie die Chance, lassen Sie sich impfen. Sie schützen damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Sie helfen uns allen, die wieder zurückgewonnenen Freiheiten zu bewahren.“

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Mayen zeigt Flagge für eine atomwaffenfreie Welt

Mayen – Am heutigen Donnerstag, 8. Juli wurde die Flagge des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace von Oberbürgermeister Dirk Meid vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die Mayors for Peace Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern.

Die Mayors of Peace fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten. Mittlerweile beteiligen sich deutschlandweit immer mehr Städte an der Aktion, rund 400 BürgermeisterInnen zeigen am 8. Juli Flagge gegen Atomwaffen.

In diesem Jahr steht der im Januar in Kraft getretene Atomwaffenverbotsvertrag im Fokus des Flaggentages. Die Atommächte haben den Vertrag nicht unterzeichnet, und auch Deutschland ist dem Verbotsvertrag bislang nicht beigetreten. Weltweit appellieren die Mayors for Peace daher an ihre jeweiligen Staaten, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen, so auch in Deutschland an diesem Flaggentag.

„Wir wollen heute ein sichtbares Zeichen gegen nukleare Massenvernichtungswaffen setzen. Noch immer verfügen die Atommächte über schätzungsweise 13.080 Atomwaffen. Nuklearwaffenarsenale werden modernisiert, mehr Waffen als bisher werden einsatzbereit gehalten. Diese Bedrohung muss ein Ende finden. Deshalb setzen wir uns am Flaggentag für die Abschaffung der Atomwaffen ein. Wir wollen, dass auch Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt. Auf dem Weg dorthin sollte Deutschland als Beobachter an der ersten Vertragsstaatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag Anfang 2022 teilnehmen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.de.

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Mitglieder wählen Landrätin des Kreises Vulkaneifel zur neuen Vorsitzenden

Region/Trier/Daun – Initiative Region Trier e.V. mit neuer Kapitänin. Julia Gieseking ist neue Vorsitzende der Initiative Region Trier e.V. (IRT). In der – coronabedingt virtuell abgehaltenen – Mitgliederversammlung am Dienstag, 6. Juli, wurde die gebürtige Daunerin und seit 1. April dieses Jahres Landrätin des Kreises Vulkaneifel einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Diplom-Ingenieurin Gieseking folgt auf Dr. Joachim Streit, der nach der Landtagswahl am 14. März für die Freien Wähler in den Landtag eingezogen ist. Streit stand der IRT seit Oktober 2016 vor. Da die Wahl innerhalb der fünf Jahre laufenden Amtsperiode liegt, ist Julia Gieseking zunächst bis 2023 gewählt.

So reibungslos wie die Wahl des neuen Vorsitzes gingen auch die übrigen Tagesordnungspunkte in der von IRT-Geschäftsführer Kevin Gläser und stellvertretendem IRT-Vorsitzenden und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer geleiteten Sitzung durch. Einstimmig fiel das Votum der zugeschalteten Mitglieder zur Wahl des Rechnungsprüfers für das Geschäftsjahr 2021 und zum Beschluss über die Beiträge 2022 aus. Den Jahresabschluss 2020 und den Wirtschafts- und Finanzplan 2021 nahm das Gremium ohne jegliche Einwände zur Kenntnis. Vorstand und Geschäftsführung wurden ebenfalls einstimmig entlastet.

Im Rückblick auf das Geschäftsjahr 2020 lenkte der IRT-Geschäftsführer den Blick auf die Themen, denen sich der Vorstand intensiv angenommen hat. Dies sind etwa die Aktivitäten der IRT im Aufgabenspektrum Wirtschaft mit den Themen Fachkräfte- und Auszubildendengewinnung sowie digitale Perspektiven für die Region Trier. Gläser erläuterte den 2019 gemeinsam mit IHK und Handwerksammer (HWK) Trier ins Leben gerufenen und 2020 optimierten digitalen Ausbildungsatlas für die Region Trier und das Corona-Gemeinschaftsprojekt „Ausbildung kennt keine Auszeit ­– Ausbildung JETZT“ von IRT, IHK, HWK und Arbeitsamt Trier im vergangenen Sommer. Mit Hilfe des digitalen Ausbildungsatlas‘ können Schüler auf einer digitalen Karte Ausbildungsbetriebe und -berufe in ihrer Umgebung einsehen. Ziel der erfolgreich in drei Phasen umgesetzten Kampagne „Ausbildung JETZT“ war, trotz coronabedingter Einschränkungen und Erschwernisse möglichst wenige Ausbildungsplätze in der Region unbesetzt zu lassen.

Darüber hinaus führte Gläser die inzwischen abgeschlossene Studie zur regionalen Innovationskraft mit der Identifikation der diesbezüglichen Hemmnisse und Herausforderungen auf. Die Studie folgte als Ergänzung zur 2019 von IRT, IHK, HWK und dem Forschungszentrum Mittelstand der Universität Trier umgesetzten Erhebung zur Identifikation der innovativen Unternehmen in der Region Trier. 20 ausgewählte Unternehmen waren für die Studie in Interviews befragt worden. Die Ergebnisse und erarbeiteten Lösungsstrategien sollen in die Diskussion aller beteiligten Akteure einfließen. Ausfluss dieser Initiative ist auch der in der Planung befindliche „Club der Innovatoren“ – eine Plattform für innovative Unternehmen und Stakeholder.

In diesem Zusammenhang hatte Gläser eine weitere positive Nachricht im Gepäck. So ist die Region Trier mit dem Status „Übergangsregion“ in die EFRE-Förderperiode 2021-2027 aufgenommen. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung konzentriert seine Investitionen auf Schwerpunktbereiche wie Forschung und Innovation, Digitalisierung, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, Energie- und Ressourcenschutz bei öffentlichen Gebäuden sowie nachhaltige Mobilitätskonzepte in Städten und Kommunen. Damit die bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz zu beantragenden Mittel ziel- und passgenau in die Region fließen, soll beim Forschungszentrum Mittelstand eine EFRE-Koordinierungsstelle eingerichtet werden.

Im Rahmen des Arbeitskreises Wirtschaftsförderung habe man sich auch 2020 für den Ausbau der Infrastruktur eingesetzt – hier vor allem für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur und des Mobilfunks sowie in punkto Verkehrsanbindung für den A1-Lückenschluss.

Zuversichtlich zeigte sich Gläser bezüglich der 2020 coronabedingt ausgefallenen Zusammenkünfte des Forums Wirtschaft und Kultur. Die sollen in diesem Jahr fortgeführt werden. Auch hinsichtlich der nächsten IRT-Mitgliederversammlung setzen Gläser und Glockauer auf das Prinzip Hoffnung: Statt Austausch via Bildschirm solle der dann wieder ganz real im Tagungszentrum der IHK möglich sein.

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Eine Laufbahn wie aus dem Bilderbuch mit Können, Fleiß und Eifler Charme

StädteRegion Aachen – Jetzt freut Irene Gombert sich auf ihren Ruhestand. Bei ihrer offiziellen Verabschiedung bekommt Irene Gombert von ihrer Dezernentin Birgit Nolte einen herzlichen Dank für treue Dienste, ein Geschenk und ein Kompliment: „Ihr Lebenslauf liest sich wie eine Beamten-Karriere aus dem Bilderbuch – perfekt!“ Gombert ist eher von der ruhigen Sorte, lässt lieber andere Menschen sprechen. Ihr Lächeln ist still, aber herzlich. Mit Können, Fleiß und Eifler Charme hat Gombert es weit gebracht. 1974 hat die heute 63-Jährige aus Monschau-Kalterherberg ihre Ausbildung bei der Stadt Aachen begonnen und wurde 1976 in das Beamtenverhältnis auf Probe berufen. „Die Bedingungen bei der Ausbildung waren ganz anders als heute“, erinnert sie sich. Allein schon der Arbeitsplatz: Ein Holztisch, ein Stuhl, Stifte, Papier, das war’s. Kein Telefon, kein Computer. Im Steueramt, wo sie ab 1976 im Bereich Grundbesitzabgaben arbeitet, hält die Technik allerdings eher früh Einzug: Dort arbeitet Gombert mit Mikrofilmen und dem passenden Lesegerät dazu. „Der große Kasten stand auf meinem Schreibtisch.“ Und ein Computer zum selber Schreiben?  „Die kamen erst viel später, in den 90er-Jahren.“ Zu den Stationen von Gomberts Laufbahn gehörten außerdem Personalamt, Sozialamt, Standesamt und schließlich die Führungsposition als Teamleiterin im Ausländeramt. Am liebsten war sie dort, wo sie mit vielen Menschen zu tun hatte und ihnen weiterhelfen konnte.

Nach 46 Jahren im Dienst der StädteRegion Aachen freut Irene Gombert sich auf das, was kommt. „Ich bin immer gerne arbeiten gegangen. Aber jetzt bin ich auch gerne zu Hause!“, berichtet sie. Mit Resturlaub und Überstundenabbau hat sie in den letzten Wochen den Ruhestand schonmal geübt. „Langeweile habe ich noch nie in meinem Leben gehabt – und das ist auch jetzt nicht der Fall.“ Gombert hat einen Garten mit Hochbeeten, arbeitet ehrenamtlich bei der Monschauer Tafel, im Aufsichtsrat und im Personalausschuss eines Kita-Trägers. Auch im Kirchenvorstand ist sie aktiv. So richtig strahlt sie aber, als sie erzählt, was im August auf sie zukommt: „Ich bekomme endlich wieder einen Hund!“ Sieben Monate alt wird er sein, wenn der kleine Mischling aus dem Tierschutz bei ihr ankommt. „Dann habe ich zu Hause etwas Gesellschaft und gehe wirklich bei jedem Wetter raus!“

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Neues Institut für Cybersicherheit und digitale Innovation im Kreis Düren

Düren – „Heute geht für uns ein Traum in Erfüllung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am Montag, 5 Juli bei der Vorstellung des neuen Institutes für Cybersicherheit und digitale Innovation. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, neue akademische Abschlüsse im Kreis Düren zu machen. Studienort ist das Berufskolleg für Technik an der Nideggener Straße in Düren.

 „Wir freuen uns sehr, dass wir für unser Angebot die passenden Partner gefunden haben“, sagte der Landrat. So bietet die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) den Bachelor Digital Business Management an, die University of Gloucestershire (UoG) das Bachelor-Programm Cyber and Computing Security. „Vor allem ist es ein wichtiges Zeichen, dass der Kreistag einen einstimmigen Beschluss gefasst hat, diese neuen akademische Angebot zu unterstützen“, betonte der Landrat. In den wichtigen Fragen und bei den entscheidenden Projekten stehe die Politik im Kreis Düren zusammen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Anne Dreier, Rektorin und Geschäftsführerin der FHM, sagte heute im Berufskolleg für Technik, dass die Vorstellung des Instituts auch für sie ein ganz besonderer Tag sei. Die FHM betreibe in Deutschland bereits acht Standorte, nun käme noch Düren hinzu.

Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Wittberg, Prorektor der FHM für Forschung & Entwicklung und Leiter des Institut für Cybersicherheit und digitale Innovationen, sprach mit Blick auf die Zusammenarbeit der FHM und der britischen Universität vom „Multi-University Campus Düren“. Dieser Ansatz sei landesweit einzigartig. „Zusammen sind wir ein äußerst schlagkräftiges Team“, hob der Prorektor hervor.

Prof. Dr. habil. Dr. h. c. Richard Merk, Gründer der FHM und Leiter der School of Start-up & Succession, betonte im Technik-Kolleg mit Blick auf die Internationalisierung, dass die FHM Kontakte zum Beispiel nach China und Indien unterhalte und grundsätzlich Studenten überall auf der Welt anspreche.

Am Standort in Düren starten die Programme mit dem kommenden Wintersemester im Oktober. Neben den akademischen Abschlüssen werden Fort- und Weiterbildungen angeboten. „Bildung ist der entscheidende Rohstoff“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn heute bei der Vorstellung der Studiengänge im Beisein zahlreicher Kreistagspolitikerinnen und –politiker. Deshalb verfolge der Kreis Düren nicht nur diese akademischen Angebote, sondern investiere auch mehr als 100 Millionen Euro in seine vier Berufskollegs. „Bildung ist ein entscheidender Baustein für unsere Wachstumsoffensive“, sagte der Landrat. Je besser die Angebote seien, desto mehr Menschen und Unternehmen kämen in den Kreis. Die neuen Studiengänge seien hoch innovativ. „Digitalisierung und Cyber-Sicherheit sind Themen, die heutzutage für immer mehr Unternehmen eine sehr hohe Relevanz haben. Deshalb freue ich mich, dass wir im Kreis Düren auf diesen wichtigen Feldern endlich akademische Abschlüsse anbieten können.“

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„Kinderzuschlag, Wohngeld & Co. – Was Ihnen zusteht“ – Caritas und KEB bieten am Freitag, 9. Juli online Unterstützung an

Region/Trier/Koblenz – Um Leistungen wie Kinderzuschlag (KiZ), Wohngeld, Bildungs- und Teilhabe-Paket zu erhalten, müssen diese beantragt werden. Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger, die eigentlich einen Anspruch darauf haben, nutzen aber ihre Chance auf „etwas mehr Geld in der Familienkasse“ noch nicht.

Die Veranstaltung „KiZ, Wohngeld & Co – Was Ihnen zusteht“, die am Freitag, 9. Juli von 14 bis 15 Uhr, online stattfindet, möchte hier konkrete Unterstützung geben. Die Leistungen werden vorgestellt und ein persönlicher Kontakt mit den Mitarbeiterinnen der Caritas-Familienbüros angeboten. „Damit Hilfe ankommt“, lautet das Motto des Nachmittags und der Familienbüros.

Über den folgenden YouTube-Link können Interessierte ohne vorherige Anmeldung und kostenfrei über ihr Smartphone, Tablet oder PC dabei sein: www.t1p.de/familienbuero. Zuschauerfragen werden live beantwortet.

Die Veranstaltung wird gemeinsam durchgeführt von den Caritas-Familienbüros der Caritasverbände in Mayen, Andernach und im Rhein-Hunsrück-Kreis sowie der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz und Rhein-Hunsrück-Nahe in Kooperation mit der Familienkasse Rheinland-Pfalz/Saarland.

Das Angebot wird am Freitag, 10. September von 14 bis 15 Uhr, wiederholt.

Weitere Infos gibt es bei der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz unter Tel. 0261-9635590 sowie per Mail an keb.koblenz(at)bistum-trier.de oder auf der Homepage www.keb-koblenz.de.

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Ehrenamt-Senior-Experten nehmen Arbeit auf – erste Anlaufstelle für neue Vereinsvorstände im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Das Projekt „Weitermachen Kreis Ahrweiler“ baut das Angebot für Vereine und Initiativen im Kreis Ahrweiler weiter aus: Ab sofort stehen Vereinsvorständen im Kreis Ahrweiler ehrenamtliche Senior-Expertinnen und Experten beratend und unterstützend zur Seite.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler dankte den neu ernannten Ehrenamt-Senior-Experten für ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen und ihr Wissen an aktive Vorstandsmitglieder weiterzugeben. In seiner Begrüßung hob er die Bedeutung ihres ehrenamtlichen Engagements hervor und betonte: „Als ehemalige Vereinsvorstände aus verschiedenen Kommunen, Sparten und Aufgabengebieten leisten Sie mit ihren Tipps wertvolle Arbeit zur nachhaltigen Stärkung des Ehrenamtes. Sie stellen Ihre Zeit, Ihren Erfahrungsschatz und Ihr erworbenes Wissen zur Verfügung, um neue Impulse für die Zukunft unserer Vereine im Kreis Ahrweiler zu setzen.“

Die neun Teammitglieder sind Cornelia Adams, Gisela Dieringer, Ulrike Kaiser, Steffi Lingscheid, Walter Merten, Marius Reichert, Hans-Josef Schneider, Marita Stegemann-Nelles und Peter Zetzsche. Sie beraten künftig Vorstandsmitglieder, die bei einer Vereinsgründung oder nach einem Vorstandswechsel Aufgaben übernommen haben, bei speziellen Fragestellungen und besonderen Herausforderungen. Dabei bilden Steffi Lingscheid vom SWR Radio und Marius Reichert vom WDR Fernsehen das Spezialteam „Neue Medien“, das die Arbeit entsprechend ergänzt.

Das Angebot der Ehrenamt-Senior-Experten richtet sich an junge beziehungsweise neue Vereinsverantwortliche, um sie bei der Übernahme des Vorstandsamts zu unterstützen. Diese bieten Beratung, Mentoring und Hilfestellung im Rahmen ihres Erfahrungsschatzes und werden durch das Projekt „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ auf Anfrage gerne vermittelt. Dies schafft mehr Sicherheit bei der Ausübung des Vorstandsamtes.

Mit den Ehrenamt-Senior-Expertinnen und -Experten wird ein erfolgreiches Modell aus der Wirtschaft in den Ehrenamtsbereich übertragen. Die Kreiswirtschaftsförderung vermittelt bereits seit Längerem erfolgreich Senior-Experten im Unternehmensbereich zur Unterstützung von jungen Gründern und Firmeninhabern und wurde hier bereits im Rahmen des Zukunftspreis Heimat ausgezeichnet.

Die digitale Auftaktveranstaltung diente den Ehrenamt-Senior-Expertinnen und -Experten zum gegenseitigen Kennenlernen und als Einstieg in die neuen Aufgaben. Unter der Leitung von Michaela Wolff und Mario Stratmann vom Team „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ tauschten sich die ehemaligen Vereinsvorstände aus und stimmten die weitere Vorgehensweise ab.

Vereine, die Interesse am Beratungsangebot des Ehrenamt-Senior-Experten-Teams haben, wenden sich an das Projektteam „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“, Abteilung Förderprogramme/Landwirtschaft, Projektleiter Mario Stratmann, Telefon 02641/975-598, E-Mail weitermachen@kreis-ahrweiler.de.

Infos gibt es auch im Internet unter www.kreis-ahrweiler.de/weitermachen.

Die Teammitglieder Ehrenamt-Senior-Experten im Überblick:

Cornelia Adams Ehemalige langjährige Vorsitzende der

Unternehmerfrauen im Handwerk e.V.

Gisela Dieringer Ehemalige langjährige Vorsitzende der

Werbegemeinschaft „Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler“

Ulrike Kaiser Ehemalige langjährige Vorsitzende des

Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler e.V.

Walter Merten Ehemaliger langjähriger Vorsitzender des

Fußballverband Rheinland Kreis Rhein-Ahr

Hans-Josef Schneider Ehemaliger langjähriger Medienreferent des

Fußballverband Rheinland Kreis Rhein-Ahr

Marita Stegemann-Nelles Ehemalige langjährige Vorsitzende des

Turnverein Ahrbrück e.V.

Peter Zetzsche Langjähriger Kassenwart verschiedener Vereine,

u.a. Verkehrsverein Dernau und Kulturverein Mittelahr e.V.

Spezialteam – ‚Neue Medien‘:
Steffi Lingscheid Ehemalige Ortskorrespondentin des SWR-Regionalbüros Bad

Neuenahr-Ahrweiler; Redakteurin SWR 3

Marius Reichert Reporter beim WDR und für das ZDF
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Mit jedem Einkauf ganz viel Gutes tun

Aachen – Der Dom-Shop unterstützt die Schulstiftungen im Bistum Aachen. Drei Prozent des Netto-Verkaufspreises kommt den Stiftungen zu Gute. Welche Stiftung unterstützt wird, entscheiden die Kunden. Einkaufen und Gutes tun – das geht ab sofort im Dom-Shop des Einhard-Verlags. Bei jedem Kauf spendet der kleine Laden im Schatten des Aachener Doms unter dem Motto „Dom-Shop plus“ drei Prozent vom Netto-Verkaufspreis.

Unterstützt wird damit eine der Schulstiftungen im Bistum Aachen. Unter dem Dach der „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“ werden die unterschiedlichen Schulstiftungen treuhänderisch verwaltet. „Mit Hilfe engagierter Spenderinnen und Spender ist es möglich, das katholische Profil einzelner Schulen und bestimmter Projekte zu unterstützen und zu ermöglichen. Auf diese Weise helfen die Stiftungen mit, in Gesellschaft und Schulen christliche Werte einzubringen“, sagt Dr. Thomas Ervens, Mitglied des Vorstands der „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“.

Die Stiftungen fördern jeweils ganz konkrete Projekte, etwa die Anschaffung von iPads, um die Digitalisierung an den Schulen voranzutreiben. Andere Schulstiftungen unterstützen unter anderem nachhaltige Anschaffungen wie etwa den Bau von Fahrradständern oder auch die Gestaltung des Schulhofes, um in den Lernpausen mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. „Als kleine Fachbuchhandlung ist es so beschwerlich, sich gegen die Riesen in der Branche und ihre Marktdurchdringung gerade beim Online-Kauf zu behaupten. Die Förderung der Stiftungen geben uns die Gelegenheit, die Stiftungsarbeit zu unterstützen“, freut sich Heike Ortmanns, Vertriebsleiterin, Einhard-Verlag.

An welche regionale Stiftung das Geld geht, entscheiden die Kunden selbst. Nachfolgende Schulstiftungen können unterstützt werden: Stiftung Bischöfliches Gymnasium Liebfrauenschule Eschweiler, Stiftung Bischöfliches Gymnasium St. Ursula Geilenkirchen, Stiftung Bischöfliches Gymnasium Marienschule Mönchengladbach, Stiftung Bischöfliches Albertus-Magnus-Gymnasium Viersen, Stiftung Bischöfliches Pius-Gymnasium Aachen sowie die Stiftung Bischöfliche St. Angela-Schule Düren.

Wer mit seinem Einkauf gerne Gutes tun möchte, der kann dies übrigens auch ganz bequem online erledigen: www.domshop-aachen.de. Dort lässt sich rund um die Uhr  nach Büchern, Geschenken, Karten, Musik und Kunstartikeln stöbern. „Damit bereitet das Schenken doch gleich doppelte Freude: Nicht nur die Beschenkten, sondern auch die Schulstiftungen sind glücklich!“, betont Angela Mispagel, Geschäftsführerin der „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“.

„Bildung ermöglichen. Schule gemeinsam gestalten“: die bischöflichen Schulen

Die bischöflichen Schulen im Bistum Aachen begleiten junge Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Insgesamt mehr als 9.500 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die zwölf bischöflichen Schulen des Bistums Aachen. Etwa 700 Lehrerinnen und Lehrer sind hier tätig. Die Schulen haben unter Koordination der Abteilung Erziehung und Schule ein gemeinsames Leitbild unter dem Motto „Bildung ermöglichen. Schule gemeinsam gestalten“ erarbeitet, das von Bischof Dr. Dieser in Kraft gesetzt wurde. Dieses geht vom Bildungsbegriff aus christlicher Sicht aus: Der eigenverantwortliche Mensch nutzt in seiner Gottebenbildlichkeit seine Freiheit im Sinne der christlichen Gebote zur Gestaltung seines Lebens und der Welt als Gesellschaft, in der er lebt und wirkt.

Anfang 2009 gründete das Bistum Aachen die „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“, um dieses Anliegen dauerhaft zu fördern. In den folgenden Jahren wurden die verschiedenen Schulstiftungen errichtet.

„Über die Unterstützung durch Dom-Shop Plus freuen wir uns im Vorstand der Stiftung sehr und hoffen für die anstehenden schulischen Projekte auf eine zahlreiche Beteiligung“, sagt Dr. Thomas Ervens.
Mehr zur „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“ unter https://www.bistum-aachen.de/Stiftungsforum/Stiftungsverwaltung/Bischof-Johannes-Pohlschneider-Stiftung/ (iba / Na 028)

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Volksbank RheinAhrEifel eG verschiebt ihre Beethoven-Konzertreihe auf 2022

Mayen/Mendig/Kottenheim – Die Volksbank RheinAhrEifel eG verschiebt ihre Beethoven-Konzertreihe ein weiteres Mal. Ursprünglich sollten die Konzerte zu Ehren des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven bereits im Frühjahr 2020 stattfinden, mussten aber aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. „Wir planen aktuell Nachholtermine für das Frühjahr 2022. Ein genaues Datum werden wir – sobald wir mehr Klarheit über die Rahmenbedingungen haben – über die Kanäle unserer Bank und die Presse kommunizieren“, erklärt Markus Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel.

Die Konzertreihe findet in Kooperation mit dem Talentforum Mendig und der Evangelischen Kirchengemeinde Mayen unter der künstlerischen Leitung von Thomas Mombaur statt. Geplant sind vier Konzerte: in der Laacher-See-Halle in Mendig, im Verwaltungssitz der Volksbank in Mayen, in der Evangelischen Kirche in Mayen sowie im Bürgerhaus in Kottenheim.

Für bereits gekaufte Eintrittskarten gilt: Sie behalten ihre Gültigkeit, können aber auf Wunsch in den Filialen der Bank umgetauscht beziehungsweise zurückgegeben werden. Das Geld erstattet die Bank dann zurück. Die Ersatztermine für die vier Konzerte gibt die Volksbank RheinAhrEifel so schnell wie möglich bekannt.