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Wichtige Information für BewohnerInnen der Stolberger Altstadt – Teile der Altstadt können überschwemmt werden

Stolberg – Soeben hat der Stab für Außergewöhnliche Ereignisse (SAE) erneut die Lage besprochen. Das Wichtigste vorweg: Laut Experten der Feuerwehr Stolberg besteht die Möglichkeit, dass Teile der Altstadt überschwemmt werden könnten.

Dringende Empfehlungen an die Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt: Halten Sie sich NICHT im Keller des Hauses auf sondern möglichst in den oberen Stockwerken!

Entsprechende Räumlichkeiten stehen zur Verfügung, falls eine Evakuierung einzelner Bereiche notwendig werden sollte. Diese wird mitgedacht und für den Ernstfall entsprechend vorbereitet. Weitere Kräfte zur Unterstützung sind bereits angefordert.

Der Steinweg wird nun zwischen Rathausstraße und Burgstraße komplett gesperrt.

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Dauerregen: Feuerwehr Aachen im Dauereinsatz

Aachen – Durch die andauernden und heftigen Regenfälle seit dem gestrigen Dienstag, 13. Juli befindet sich die Feuerwehr Aachen in hoher Alarmbereitschaft. Vor allem im Stadtbezirk Kornelimünster droht durch den steigenden Pegel der Inde der historische Stadtkern überflutet zu werden.

Momentan ist die Lage noch unter Kontrolle. Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, bereitet die Feuerwehr bereits eine Notunterkunft vor, in die Menschen aus Teilen des historischen Altstadtkerns evakuiert werden könnten. Die betroffenen Haushalte werden vor Ort von Mitarbeiter*innen des Bezirksamts und Ordnungsamts informiert und gebeten ein paar Sachen zusammenzupacken. Bürger*innen, die bei Familien und Freunden unterkommen können, werden gebeten, diese aufzusuchen.

Bis Mittwochmittag (13 Uhr) ist es zu 60 witterungsbedingten Einsätzen gekommen. Aktuell sind 200 Einsatzkräfte eingesetzt, um Keller leer zu pumpen oder umgestürzte Bäume zu bergen. In Kornelimünster auf dem Korneliusmarkt sind 25 Kolleg*innen im Einsatz.

Um gut auf die Unwetterlage vorbereitet zu sein, haben Aachener Feuerwehrfrauen und -männer gestern auf der Wache Nord in der Mathieustraße die Sandsack-Füllmaschine in Betrieb genommen. So sind – um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein – zunächst rund 10.000 Säcke gefüllt worden. Aktuell sind weiterhin Anwärter*innen der Feuerwehr damit beschäftigt Sandsäcke zu füllen. Zusätzlich werden Sandsäcke aus Köln und Düren abgeholt. Insgesamt sollen im Laufe des Tages 50.000 Sandsäcke einsatzbereit sein.

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Starkregen in Eschweiler – Stadt Eschweiler richtet Bürgertelefon ein

Eschweiler – Ab sofort steht ein Bürgertelefon bei wichtigen Fragen zur aktuellen Starkregenlage zur Verfügung. Unter der Rufnummer 02403 71 551 beantworten Ansprechpartner*innen der Stadtverwaltung Ihre wichtigen Fragen zur aktuellen Lage.

Wichtig: Notrufe nimmt weiterhin die Feuerwehr unter der Rufnummer 112 entgegen!

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Bundeskabinett beschließt Unterstützung der Länder bei Beschaffung von mobilen Luftfiltern für Schulen und Kitas

Region/Berlin – Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Altmaier die Unterstützung der Länder bei der Beschaffung von mobilen Luftreinigern beschlossen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir haben heute im Kabinett einen wichtigen Beschluss für Schulen und Kitas getroffen. Wir stellen den Ländern Geld zur Verfügung, um diese finanziell bei der Beschaffung von mobilen Raumluftreinigern zu unterstützten. Gemeinsam mit den Ländern wollen wir damit einen Beitrag dafür Leisten, den Präsenzunterricht und die Kinderbetreuung im Herbst und Winter auch bei Verschlechterung der Infektionslage aufrecht zu erhalten.“

Dazu stellt das BMWi den Ländern 200 Millionen Euro aus dem Titel der Bundesförderung zur Verfügung. Die Verwendung der Mittel wird über Verwaltungsvereinbarungen geregelt. Der Förderanteil des Bundes beträgt bis zu 50 Prozent. Die Beantragung der Mittel und die Durchführung der Förderung erfolgt über die Länder. Antragsberechtigt sind Einrichtungen, in denen Kinder unter 12 Jahren betreut werden, weil ihnen in absehbarer Zeit kein Impfangebot gemacht werden kann. Das gilt auch für Schulen, die zugleich auch von älteren Kindern besucht werden.

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Starkregen in der Kupferstadt Stolberg: Krisenstab richtet Bürgertelefon ein

Stolberg – Ab sofort steht den Bürger*innen der Kupferstadt Stolberg ein Bürgertelefon des Krisenstabes zur Verfügung. Unter 02402 127 511 83 können Fragen zum Starkregenereignis sowie dessen Entwicklung und mögliche Gefahrenabwehr gestellt werden.

Über diese Nummer können beispielsweise auch Sandsäcke angefordert werden, natürlich bitte nur bei dringendem Bedarf!
WICHTIG: Einsatzmeldungen werden natürlich weiter unter der 112 bearbeitet.

Der Pegel der Vicht liegt derzeit bei 1,76m, Tendenz moderat steigend. In der vergangenen Nacht lagen die Pegelstände bereits um die 2-Meter-Marke.

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Jülicher Unternehmen unterstützen Bauhof mit Bewässerungs-System

Jülich – Wasserversorgung für Schlossplatzbäume erleichtert. Groß war die Freude auf dem Schlossplatz bei Bürgermeister und Bauhofleitung, als im Beisein der Sponsoren das neue Bewässerungssystem für die Bäume der „grünen Lunge“ der Stadt Jülich in Betrieb genommen werden konnte.

 „Auf dem Schlossplatz in Jülich wird aufgrund der bereits seit mehreren Jahren andauernden Trockenheit die Versorgung der Kastanienbäume mit ausreichend Wasser durch den Bauhof der Stadt Jülich immer aufwendiger. Im Vorjahr rückte sogar erstmals die Feuerwehr mit aus, um die alten großen und neuen kleinen Bäume zu versorgen“, schilderte Bürgermeister Axel Fuchs die Lage.

„Nach den trockenen Sommern der letzten Jahre geht es den Bäumen aktuell etwas besser, aber gerade in den tieferen Schichten ist es noch zu trocken“, sorgt sich Wilfried Krieger vom städtischen Bauhof um die Gesundheit der Bäume. „Es fehlte lange Zeit einfach ausreichender Niederschlag. Jeder der großen Bäume braucht mehrere tausend Liter pro Jahr. Kann er sich über die Wurzeln nicht selber versorgen, können wir mit Wasser von oben helfen, um Schäden zu mildern oder zu verhindern“, so Krieger. „Eine Wasserversorgung ist gerade bei neu gepflanzten Bäumen notwendig, da sie sich noch nicht ausreichend selbst versorgen können.“

Sowohl das Bewässern der großen Bäume als auch das Befüllen der „Dosierungshilfen“ für die kleinen Bäume wird seit Jahren durch den Bauhof vorgenommen. Seit vielen Jahren plant der Bauhof zur besseren Wasserversorgung auf dem Schlossplatz einen großen transportablen Wassertank, der es ermöglicht, große Wassermengen zu transportieren und die Anzahl der Fahrten zum Schlossplatz zu minimieren. Doch die angespannte Haushaltslage ermöglichte es bisher nicht, diese Anschaffungen aus dem regulären Haushalt zu tätigen.

Nach einigen heißen Sommern haben sich nun auf Initiative der Stadtwerke mehrere Jülicher Unternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsam das vom Bauhof gewünschte Bewässerungssystem und die Wassersäcke im Wert von insgesamt fast 5.000 Euro zu finanzieren. Das soll die Arbeiten erheblich erleichtern und sowohl die Versorgung der alten und großen Bäume sichern wie auch das Gedeihen des sprichwörtlichen Nachwuchses. Neben den Stadtwerken Jülich, der Stadtentwicklungsgesellschaft und der Fa. Lütticke GmbH – die aktuell bereits das Sponsoring der Betriebskosten für die Schwanenteichfontäne gemeinsam schultern – beteiligt sich mit dem Hauptanteil die Jülicher Allianz Agentur von Ralf Gutrath, der neben einem eigenen Beitrag auch die Umweltstiftung seines Konzerns für das Projekt gewinnen konnte. „Die Agenturräume befinden sich seit 60 Jahren nur wenige Schritte vom Schlossplatz entfernt und ebenso alt sind sicherlich auch manche Bäume, die es zu retten gilt. Als ´Lebensversicherer` für Bäume zu fungieren ist eine neue Rolle, die uns aber wichtig ist. Die grüne Lunge der Stadt muss erhalten bleiben. Die Umweltstiftung der Allianz unterstützt verstärkt Natur-Projekte im Rahmen der Nachhaltigkeit – und die Absicherung des Ist-Zustandes der Bäume sowie die Pflege der nachwachsenden Vegetation trifft diese Philosophie im Kern“, so Carola Gutrath in Vertretung ihres Mannes. Auch für den Schwanenteich gab es schon einmal eine solche Förderung in der Zusammenarbeit mit der Stiftung.

Auch die Stadtwerke und die Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich beweisen mit dieser Aktion ihre Verbundenheit und Einsatz für die Herzogstadt, deren Gedeihen – auch bis in die Baumwurzeln und -kronen der Schlossplatzbäume – ihnen nicht nur „von Berufs wegen“ am Herzen liegt. „Als Energieversorger der Stadt ist es natürlich auch in unserem Interesse, dass die Bäume auf dem Schlossplatz mit ausreichend und effektiv zugeführtem Wasser versorgt werden. Dass wir mit der finanziellen Unterstützung bei der Anschaffung des Bewässerungssystems mit Wassertank und Wassersäcken dazu einen Beitrag leisten können, freut uns,“ so Friederike Hirth, Marketingmanagerin der Stadtwerke Jülich GmbH, „Wenn jeder sich ein bisschen engagiert, können wir in Jülich gemeinsam am guten Klima arbeiten. Unter diesem Motto haben wir schon einige Projekte am Start.“

Daniela Haarden, die bei der Übergabe die Stadtentwicklungsgesellschaft vertrat, ergänzte: „Wenn eine Stadt sich entwickeln soll, kann sie es nach außen durch neue Baugebiete, muss es aber auch nach innen durch die Pflege des bereits Bestehenden. Der Schlossplatz ist ein für die Stadt wichtiger Ort und sollte in seinem Charakter als Park erhalten bleiben. Dazu leisten wir gern einen Beitrag.“ Und auch für Britta Weinberger von der Firma Lütticke GmbH ist es eine „willkommene Gelegenheit, meine Stadt zu unterstützen, in der ich gerne arbeite und lebe.“

Wilfried Krieger vom Städtischen Bauhof zeigte sich dankbar und erfreut über die Realisierung des lang gehegten Wunsches und nahm sogleich das System in Betrieb. „Das System kann bis zu 2000 Liter Wasser fassen, was es ermöglicht, viele große Bäume mit einer Tankfüllung zu versorgen oder das Wasser für die Wassersäcke für die Jungbäume zu transportieren. Wir freuen uns über die komfortable und effektive Möglichkeit, diese Arbeiten jetzt damit durchführen zu können“, so Krieger.

„Doch auch jede Bürgerin und jeder Bürger kann etwas für die Bäume der Stadt tun“, gibt er mit auf den Weg. „Jeder, der einen Schlauch oder Gießkanne zuhause und einen Baum vor der Haustür hat, kann diesen versorgen – jeder Baum freut sich über jeden Tropfen!“, appelliert er an die Hilfsbereitschaft der Jülicher Bevölkerung. „Dabei ist es besser, einmal hundert Liter zu gießen als zehn Mal zehn Liter.“ Mit vereinten Kräften wird so gesichert, den Baumbestand der Stadt Jülich auch durch einen heißen Sommer zu bringen.

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Köchemarkt in Bad Neuenahr muss abgesagt werden

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Schweren Herzens müssen die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und ihre Kooperationspartner von der Gastrovereinigung „Ahrtal de Luxe“ den diesjährigen Köchemarkt im Kurpark Bad Neuenahr absagen.  Die Entscheidung sei allen Partnern nicht leichtgefallen, so Geschäftsführer Christian Senk, weil der Köchemarkt seit über 20 Jahren ein Top-Gourmetevent von überregionaler Relevanz sei.

Eine Großveranstaltung wie der Köchemarkt erfordere schon in Normaljahren wochenlange gründliche Vorbereitungen, in einem Corona-Jahr aber noch intensivere Anstrengungen aufgrund der zu erstellenden Hygienekonzepte. „Leider haben in diesem Jahr die Unwägbarkeiten für Veranstalter nicht abgenommen. Noch bis Ende Mai war nicht abzuschätzen, was der Sommer bringen wird“ so Senk. Letztes Jahr hätten die Marketing GmbH und die Betriebe sozusagen „auf den letzten Drücker“ in einem regelrechten Kraftakt zwei Termine für den Köchemarkt organisiert bekommen. Senk: „Insbesondere die Köche und ihre Betriebe sind hier bis an ihre die Grenzen gegangen, um den Gästen etwas zu bieten. Ihnen können und möchten wir allerdings in diesem Jahr nicht noch einmal eine solche Zusatzbelastung zumuten.“ Hinzu komme auch die nach wie vor angespannte personelle Situation im Hotel- und Gastronomiegewerbe.

Sternekoch Hans-Stefan Steinheuer fügt als Kopf von Ahrtal de Luxe hinzu: „Ein Köchemarkt, wie die Gäste ihn schätzen und lieben, mit Live-Cooking vor Ort ist beim besten Willen in diesem Jahr nicht zu stemmen.“

Beide Kooperationspartner sind sich jedoch einig, dass sie für August 2022 mit voller Kraft wieder einen Köchemarkt planen werden, bei dem die Gäste sich auf Genuss am Fluss von den Spitzenköchen des Ahrtals und auf die besten Ahrweine freuen können. Wer in diesem Jahr das sommerliche Ambiente des Kurparks mit beliebten Ahrweinen genießen möchte, ist bei den bis Ende September stattfindenden WeinLounges herzlich willkommen. „Natürlich freuen wir Gastronomen uns auch über einen Besuch in unseren Stammhäusern“, so Steinheuer.

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Digitaler ISB-Beratungstag am Donnerstag, 15. Juli 2021

Region/Mainz – Kostenlose Beratung zu den Wohnraum-Förderprogrammen des Landes. Am 15. Juli 2021 informiert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Rahmen ihres monatlich stattfindenden Beratungstages Wohnraumförderung umfassend und kostenfrei zu ihren Programmen rund um den Bau, den Kauf und die Modernisierung von Wohnraum. Ebenfalls berät die Förderbank zum neuen ISB-Darlehen Wohneigentum Universell, welches seit Anfang Juli unabhängig vom Haushaltseinkommen beantragt werden kann. Auch wer eine Bewohnergenossenschaft gründen oder daran Anteile erwerben möchte, sich für Bauprojekte in Orts- und Stadtkernen oder für Wohngruppen und Wohngemeinschaften interessiert, kann sich zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung beraten lassen – unabhängig davon, ob er die Immobilie selbst nutzt oder vermietet.

Um eine optimale individuelle Beratung zu gewährleisten, sollten möglichst Unterlagen zum Vorhaben, wie beispielsweise Baupläne oder Kostenschätzungen, vorab als pdf-Datei eingereicht werden.

Aufgrund der derzeitigen Lage findet der Beratungstag per Video oder per Telefon statt. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 06131 6172-1991 oder der E-Mailadresse wohnraum@isb.rlp.de ist in jedem Fall erforderlich. Weitere Informationen zum Beratungstag und zum Förderangebot der ISB gibt es online auf www.isb.rlp.de.

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Orient & Okzident treffen sich in der Stehbach-Galerie Mayen am Sonntag, 18. Juli

Mayen – Mo. T. präsentiert vielfältige Kunstwerke. Er stammt aus dem Iran, ist 2015 nach Deutschland gekommen und wohnt seit einigen Jahren in Mayen: Künstler Mohammad Taherinia – kurz Mo. T – zeigt zum ersten Mal einen Querschnitt seiner Kunstwerke in einer Einzelausstellungen in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus in Mayen. Die Vernissage findet am 18. Juli um 11 Uhr auf dem Vorplatz der Stehbach-Galerie statt. Hier können Kunstinteressierte seine Bilder, Zeichnungen und Bildhauerarbeiten aus verschiedensten Materialien bewundern.

Zum ersten Mal in den Medien präsent war Mohammad Taherinia aufgrund einer ungewöhnlichen Begebenheit: Ein von ihm kunstvoll geschnitztes Holzrelief, dass er als Dank für die Aufnahme seiner Familie 2015 in Deutschland an Bundeskanzlerin Angela Merkel schicken wollte, löste einen Polizeieinsatz aus. Zum Glück wurde der Sachverhalt schnell aufgeklärt und das Geschenk erreichte schließlich auch die Kanzlerin.

Richard Frensch, Initiator und Leiter der Stehbach-Galerie war es, der Mohammad Taherinia bzw. Mo. T in die hiesige Kunstszene einführte. Der Mayener Künstler überzeugte Mo. T auch davon, beim 3. Steinhauersymposium 2019 in Mendig mitzuwirken und sich bei den Gemeinschaftsausstellungen ‚Frensch Connection‘, der Winterausstellung 2019 und der Frühlingsausstellung 2020 im Alten Arresthaus zu präsentieren. Und so lag es nahe, das vielseitige Talent von Mohammad Taherinia jetzt in einer Einzelausstellung zu präsentieren.

Mit einem „Guten Gefühl“ drückt der aus dem Süden des Irans geflüchtete Künstler seinen Dank für die Gastfreundschaft in Deutschland durch seine Ausstellung aus. Für alle Kunstinteressierten sind verschiedene Zeichnungen mit Bleistift, Holzarbeiten sowie Skulpturen und Acryl-Malereien auf Leinwand zu sehen. Gerne erläutert der Künstler seine Werke auch persönlich.

Die Ausstellung ‚Orient & Okzident‘ in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus Mayen ist vom 18. Juli bis 08. August jeweils samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

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Landkreis Bernkastel-Wittlich ist MINT-Regionalpate

Wittlich – Die Schulfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik spielen für die Zukunft eine zentrale Rolle und eröffnen Schülerinnen und Schülern vielseitige berufliche Chancen. Aufgrund der Anfangsbuchstaben werden diese Schlüsselfächer auch MINT-Disziplinen genannt.

Um die Förderung von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Disziplinen zu stärken, wurde in Rheinland-Pfalz das Programm MINT-Regionalpate ins Leben gerufen. Das im Frühjahr 2021 gestartete Regionalpatenprogramm ermöglicht Grundschulen die Umsetzung des Bildungsprojektes „KiTec – Kinder entdecken Technik” und weiterführenden Schulen „IT2School – Gemeinsam IT entdecken“.

Für die Umsetzung der Projekte erhalten die Schulen kostenlose Materialsets und Lehrerfortbildungen für eine kreative und spielerische Wissensvermittlung im Unterricht. Dabei werden die Schulen durch die MINT Geschäftsstelle Rheinland-Pfalz und einen MINT-Regionalpaten vor Ort unterstützt. Im Landkreis Bernkastel-Wittlich stehen die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich und das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) Wittlich als Paten zur Verfügung und konnten in diesem Jahr bereits elf Grund- und weiterführende Schulen mit Materialsets ausstatten.

Die Grundschule am Eichenhain in Hasborn ist eine der Schulen, an der die Materialsets im Unterricht bereits zum Einsatz kommen. Diese enthalten neben altersgerechten Werkzeugen auch Materialien und lassen viel Spielraum für eigene Ideen und Kreativität. So können Projekte unter anderem in den Bereichen Bau-, Fahrzeug- und Elektrotechnik umgesetzt werden. Bei einem Besuch der MINT-Regionalpaten zeigte Schulleiterin Christiane Hahn stolz den vor Kurzem eingerichteten Werkraum in dem konstruiert, gesägt und mit den zur Verfügung stehenden Materialien gearbeitet wird. „Es ist uns sehr wichtig, dass Kinder Technik im realen Kontext begreifen. Hier entsteht etwas, das sie sinnlich erfahren können, anders als im virtuellen Raum. Kinder sind von Natur aus neugierig, begeisterungsfähig und probieren gerne aus. Daher passt KiTec prima in unseren konzeptionellen Ansatz und stellt eine Bereicherung für die Schule hinsichtlich der Angebote für die Kinder und deren Förderung dar“, berichtet die Schulleiterin begeistert.