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Hochwasser: IHK Aachen koordiniert Hilfe für betroffene Betriebe

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen unterstützt Unternehmen in der Region, die von der Hochwasserkatastrophe besonders betroffen sind. Unter der Telefonnummer 0241 – 44600 werden Gewerbetreibende über Fördermöglichkeiten und rechtliche Ansprüche informiert. Darüber hinaus koordinieren die IHK-Experten unter dem Motto „Unternehmen helfen“ Angebote regionaler Betriebe, die beispielsweise mit Sach- oder Geldspenden unterstützen oder Gewerberäume, Geräte oder Personal kurzfristig zur Verfügung stellen.

Im Gegenzug sind vor allem Not leidende Kleinunternehmer aufgefordert, sich bei der IHK-Hotline zu melden. Was benötigen sie akut? Wie kann ihnen spontan geholfen werden, damit sie ihren Betrieb wieder aufnehmen oder am Laufen halten können? „Nach der Corona-Pandemie ist die verheerende Flutkatastrophe der zweite unverschuldete Tiefschlag, den Gewerbetreibende innerhalb weniger Monate stemmen müssen. Schnelle, unbürokratische Hilfe ist jetzt das Gebot der Stunde“, betont Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. „Sowohl Helfer als auch Betroffene können sich an unsere IHK-Hotline wenden. Wir vermitteln, koordinieren und unterstützen individuell.“

Zugleich appelliert Bayer an die Unternehmen aus den Kreisen Aachen, Euskirchen, Heinsberg und Düren: „Bitte spenden Sie für besonders betroffene Kleinunternehmer in unserer Region.“ Die IHK Aachen hat dafür extra ein Spendenkonto eingerichtet:

Industrie- und Handelskammer Aachen
IBAN: DE12 3905 0000 1073 7974 49
Verwendungszweck: Hochwasserhilfe

Das gespendete Geld wird die IHK Aachen in Absprache mit Vertretern ihres Präsidiums und Hauptausschusses, in dem ehrenamtlich engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region aktiv sind, an besonders Bedürftige als Mikrozuschuss weiterleiten, um ihnen sehr kurzfristig in den kommenden Tagen zu helfen.

Bereits am vergangenen Freitag hat Bayer gemeinsam mit IHK-Präsidentin Gisela-Kohl-Vogel in einem Offenen Brief NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vorgeschlagen, ein Soforthilfe-Programm für von der Hochwasserkatastrophe besonders betroffene Unternehmen ins Leben zu rufen. Bayer ist überzeugt: „Diese Form der Unterstützung hat sich während der Corona-Pandemie bewährt und könnte jetzt schnell reaktiviert werden.“ Hierzu steht die IHK Aachen bereits im Austausch mit dem NRW-Wirtschaftsministerium.

Weitere Informationen zum Thema Hochwasser aktualisiert die IHK Aachen permanent auf ihrer Website unter www.aachen.ihk.de/hochwasser.

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Hochwasser: Die aktuelle Lage, Hilfsangebote und Spendenaktionen im Kreis Düren

Düren – Wenige Tage nach der Hochwasser-Katastrophe beruhigt sich die Lage im Kreis Düren. „Besorgt blicken wir jedoch auf unsere betroffenen Städte und Kommunen sowie Nachbarkreise und möchten einen Überblick der Hilfsangebote, Kontakte und Spendenaktionen verschaffen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Kreis Düren unterstützt die umliegenden Kreise und Städte daher mit Katastrophenschutz-Einheiten, der Feuerwehr, dem THW, dem Rettungsdienst und Hilfsorganisationen.

So waren und sind zwei Einsatzeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes sowie drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug im Rhein-Erft-Kreis, der Malteser Hilfsdienst Düren war und ist in Stolberg und Nord-Düren auf der Wache tätig, der Malteser Hilfsdienst Jülich in Heinsberg, das Deutsche Rote Kreuz Jülich ist zur Versorgung der Feuerwehren in Jülich, Linnich und Titz im Einsatz sowie zur Versorgung und Unterbringung von THW-Einheiten an und in deren Wache in Jülich. Die Johanniter Unfallhilfe versorgt zudem Feuerwehren innerhalb des Kreises Düren.

Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren haben zudem in Eschweiler, im Rhein-Erft-Kreis, Zülpich und Euskirchen unterstützt, die THW-Ortsverbände in Jülich und der Städteregion Aachen. „Wir möchten uns bei allen Helfern und Einsatzkräften für ihre Unterstützung bedanken“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Und die Unterstützung ist groß. Denn neben den Hilfstätigkeiten der Einsatzkräfte haben sich über das Wochenende viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auf den Weg in die betroffenen Gebiete gemacht. Fußballmannschaften haben ihre Sonntagsspiele abgesagt, um vor Ort zu helfen, viele weitere Freiwillige sind mit Traktoren, LKW und anderen Fahrzeugen und Geräten in die Schadensgebiete gefahren. Wieder andere haben Unterkünfte für Menschen und Tiere bereitgestellt und Lebensmittel, Sachspenden sowie finanzielle Unterstützung organisiert. „Wir halten zusammen und sind für die Menschen im Kreis Düren und darüber hinaus da. Das ist ein Lichtblick in all der Not“, sagt Landrat Spelthahn.

Wichtige Infos:

Rurtalsperre:

Die durch die Extremniederschläge der vergangenen Woche hervorgerufenen Überläufe an der Urft- und Rurtalsperre hatten sich aufgrund der sinkenden Zulaufwassermengen bereits am Samstag (17.7.) stark abgeschwächt. Die Rurtalsperre läuft seit Samstagnachmittag nicht mehr über. Am Samstag wurde das Stauziel erreicht, damit stoppt die Notentlastung. Heute Morgen lag der Wert bei 280,86 Meter über NN, er ist also binnen 48 Stunden schon über 1,50 Meter gefallen.

Wichtiger Hinweis: Der Wasserverband Eifel-Rur weist darauf hin, dass trotz der zurückgehenden Wassermengen auch in nächster Zeit die Wasserstände in allen Gewässern hoch bleiben werden, da aus den Einzugsgebieten immer noch Wasser in die Flüsse und Bäche nachläuft. Weiterhin ist eine hohe Abgabe aus der Rurtalsperre notwendig, um deren Pegel zu senken. Vor dem Betreten oder Befahren der Wasserflächen wird dringend gewarnt, da unter der Wasseroberfläche unerkannte Gefahren drohen können, und die Strömung vielerorts noch beträchtlich ist.

Wohnhilfe:

Um den Menschen, die ihre Wohnungen und Häuser derzeit nicht betreten können, zu helfen, hat der Kreis Düren die E-Mail-Adresse hochwasser-wohnhilfe@kreis-dueren.de eingerichtet. Menschen, die Ferienwohnungen/-häuser für Betroffene zur Verfügung stellen können, können sich dort melden. Die Angebote werden dann umgehend an die Krisenstäbe der betroffenen Kreise weitergeleitet, um den Menschen vor Ort schnell Hilfe zukommen zu lassen.

Informationen aus den Kommunen:

Inden:

Wer Hilfe sucht oder bietet:

Hotline 02465/7528927 (oder 02465/390) sowie per E-Mail: info@inden.de

Jülich:

Wer Hilfe sucht: 02461/63605 sowie hotline@juelich.de

Wer Hilfe bietet: Bitte ausschließlich über hotline@juelich.de

Spendenkonto: Stadt Jülich: Sparkasse Düren, IBAN: DE44 3955 0110 0000 0254 11, BIC: SDUEDE33XXX. Bitte das Stichwort „Spende Hochwasser“ und für eine Spendenquittung zusätzlich die Adresse angeben.

Alle, die keine Duschgelegenheiten haben: Der Fußballclub Columbia Drove 03 stellt Duschen im Jugendheim zur Verfügung.

Spenden: Annahme von Sachspenden in der Thum-Arena

Für die Betroffenen in Euskirchen und Erftstadt-Blessem sammelt die KG Löstije Dötzje Thum e.V Montag, 19.07.2021, um 18 Uhr in der Thum Arena Sachspenden, Lebensmittel und Tiernahrung

Aktualisierung der Anlaufstellen unter: www.kreuzau.de

Nideggen:

Nideggens Bürgermeister Marco Schmunkamp bittet alle Hilfebedürftigen und Helfer, sich über die zentrale Emailadresse schadensaufnahme@nideggen.de oder die Telefonnummer 02427/80998 mit der Stadt in Verbindung zu setzen. „Sie können sich mit allem, was Ihnen auf dem Herzen liegt, bei uns melden. Egal, ob es um kaputte Straßen, Sondermüll, Kinderbetreuung, Hilfsangebote oder Spenden geht“, so Schmunkamp. Von dort aus wird alles weitere koordiniert. „Es ist wichtig, dass die Fäden an einer Stelle zusammenlaufen.“

Düren:

Alle Infos auf: www.dueren.de/Hochwasserlage

Heimbach:

Wer Hilfe sucht: 02446-8080

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Kemperhof gratuliert 14 Hebammen zum Examen – Fast die Hälfte aller Absolventen bleibt im GK-Mittelrhein

Region/Mayen-Koblenz – Es ist geschafft: Stolz und motiviert blicken die frisch examinierten Hebammen auf drei Jahre voller Emotionen und spannender Erfahrungen zurück. Nach 1600 Stunden Theorie und 3000 Stunden Praxis sowie einem Examen mit schriftlichem, praktischem und mündlichem Teil sind die 14 Schülerinnen der Hebammenschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Standort Kemperhof nun fertig ausgebildete Hebammen.

Künftig werden sie als Expertinnen für Schwangerschaft, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung viele Frauen während einer ihrer intensivsten Lebensphasen begleiten. Ein Teil wird freiberuflich tätig sein, unter anderem in der Region rund um Koblenz und Mayen, aber auch in Neuwied, Andernach und im Westerwald. „Im GK-Mittelrhein bleiben fast die Hälfte aller Absolventen – darauf sind wir besonders stolz. Alle jungen Damen haben während ihrer Ausbildung viel Engagement bewiesen und immer wieder gezeigt, dass sie es verstehen, den Beruf der Hebamme mit viel Disziplin, Liebe und Respekt auszufüllen“, berichtet Birgit Eultgem, die bereits seit Gründung vor über 25 Jahren Leiterin der Hebammenschule ist.

Die Schule gehört zum Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein und ist eine von nur dreien in ganz Rheinland-Pfalz. Sie bildet eigene Hebammenschüler in Theorie und Praxis aus und kooperiert darüber hinaus mit anderen Häusern und Einrichtungen – auch überregional. Für den Ausbildungsstart 2021 sind bereits alle Plätze belegt. Weitere Informationen zur Hebammenausbildung am GK-Mittelrhein und dem Ausbildungsstart 2022 gibt es online unter www.karriere-gk.de.

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Hochwasser: Überall sinken die Pegelstände, für Entwarnung aber definitiv zu früh

Region/Düsseldorf – Aus meteorologischer und hydrologischer Sicht sind keine weiteren Verschärfungen zu erwarten – Umweltministerin Heinen-Esser: Akute Hilfe ist weiterhin Gebot der Stunde. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: An allen Messstellen fallen die Wasserstände. Aktuell überschreitet keiner der insgesamt 175 Pegel mehr einen Wert, bei denen weitere größere Überflutungen bebauter Gebiete drohen. An drei Pegeln an der Rur (Altenburg, Jülich und Zerkall) besteht weiterhin die Gefahr der Überflutung einzelner Grundstücke. An zwei Pegeln (Stah/Rur und Bliesheim/Erft) sind weitere Überflutungen land- und forstwirtschaftlicher Flächen oder Verkehrsbehinderungen weiterhin nicht auszuschließen.

„Aber für Entwarnungen ist es definitiv noch zu früh. Akute Hilfe ist weiterhin das Gebot der Stunde, die Abwehr weiterer Gefahren für Leib und Leben. In der Folge gilt es die Hochwasser-Katastrophe mit Kommunen und Wasserverbänden zu analysieren, wo in der Vorsorge nachgesteuert werden kann und muss“, so Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Aus meteorologischer und hydrologischer Sicht seien keine weiteren Verschärfungen zu erwarten.

Auch die Lage an den Talsperren entspannt sich

Nach dem Stauanlagenverzeichnis gibt es 64 Talsperren in Nordrhein-Westfalen, die als Stauanlagen in Aufsicht der Bezirksregierungen sind. Teils besteht noch erhöhter Zufluss, aber keine Talsperre entlastet mehr über die Hochwasserentlastung. Auch an der Rur haben alle von den Talsperren beeinflussten Hochwassermeldepegel, wie auch die anderen Pegel im Rur Einzugsgebiet, aktuell eine fallende Tendenz. Auch an der Steinbachtalsperre konnte der Wasserstand sukzessive abgesenkt, damit auch die Gefährdung des Damms reduziert werden. Was den Rhein betrifft, liegt der Wasserstand am Pegel Köln aktuell bei 707 cm, Tendenz fallend. Am Pegel Duisburg-Ruhrort liegt der Wasserstand aktuell bei 850 cm.

Bereits am 12. Juli hatte das LANUV nach der ersten Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor großen Niederschlagsmengen seine Messnetzzentrale technisch und personell aufgestockt. Vornehmlich im Süden und Südwesten Nordrhein-Westfalens haben sich insbesondere am 14. und 15. Juli an zahlreichen Pegeln extreme Abflusszustände in einer Größenordnung eingestellt, die bis dahin noch nie gemessen wurden.

Schadensausmaß noch nicht abzusehen

Zahlreiche Menschen sind ums Leben gekommen, vielerorts sind Infrastruktur und Gebäude zerstört. Das Schadensausmaß ist derzeit noch nicht abzusehen. Das flächendeckende Hochwasser hat auch massive Folgen für die Landwirtschaft, Tiere sind verendet, Ernteausfälle sind absehbar. Ministerin Heinen-Esser hat heute unter anderem mit den Landwirtschaftsverbänden und der Landwirtschaftskammer zur Betroffenheit gesprochen. Für eine verlässliche Schätzung ist es noch zu früh.

Trinkwasserversorgung nicht gefährdet

Auch über Umweltschäden werden sich die Behörden erst in den kommenden Tagen und Wochen einen Überblick verschaffen können. Aufgrund der Hochwassersituation ist davon auszugehen, dass es in zahlreichen Gewässern zu Schadstoffeinträgen gekommen ist und kommen wird. Von zentraler Bedeutung ist die Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Hier sind bisher keine Gefährdungen bekannt. Die für die Information der Wasserversorger wichtigen Messstationen am Rhein und auch die Messstation Hattingen an der Ruhr sind weiterhin in Betrieb und laufen störungsfrei. Die Wasserversorger werden über Befunde des LANUV über den Warn- und Alarmplan ständig informiert und können rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Aktuelle Pegelstände und Lagebeurteilungen veröffentlicht das LANUV im Internet unter

https://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja

Schadstoffeinträge in Gewässer:

https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltschadensfaelle/sonstige-umweltereignisse/2869-hochwassersituation-in-nrw-schadstoffeintraege-in-gewaesser

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Wachtberg hilft…

Wachtberg – Die Unwetter-Katastrophe hat in unseren Nachbarkommunen an Swist und Ahr, insbesondere in Rheinbach und Swisttal sowie im Gebiet Ahrweiler, unfassbare Schäden hinterlassen. Die Hilfsbereitschaft ist groß – auch unter den Wachtberger Bürgerinnen und Bürgern. Im Folgenden sind Infos zu Hilfsmöglichkeiten aufgelistet:

Sammelstelle für Hilfsgüter in der Aula der HDG-Schule – Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Betten… die Spendenbereitschaft ist groß. Foto: Gemeinde Wachtberg/js

Sach- und Lebensmittelspenden

In der Gemeinde Wachtberg wurden zwei große Sammelstellen für Sach- und Lebensmittelspenden eingerichtet:

  • im Henseler Hof in Niederbachem durch die KG Rot-Gold-Niederbachem
  • in der Aula der Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Berkum durch die Gemeinde Wachtberg.

In enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung und um diese beiden Sammelstellen zu bündeln, werden die Sammelstellen von Hans-Jörg Metze, dem zweiten Vorsitzenden der KG Niederbachem, koordiniert. Über diesen laufen die erforderliche Logistik und entsprechende Kontakte, um benötigte Güter in die betroffenen Regionen zu bringen. Unterstützt wird er hierbei von der Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Wachtberg, Katja Ackermann.

Wichtig: Nur im Henseler Hof können benötigte Hilfsgüter abgegeben werden, die Sammelstelle in der Aula dient aktuell als Depot. Aktuell werden einzig solche Sachen angenommen, die dringend benötigt werden. Zurzeit werden Wasser, Konserven (auch Dosenöffner), kalt verzehrbare Lebensmittel, Babynahrung, Hygieneartikel, Schaufeln, Handschuhe und Gummistiefel gebraucht. Kleidung jeglicher Art wird nicht mehr angenommen (Stand: 19.07.2021). Tagesaktuell sind die jeweiligen Bedarfe auf der Internetseite der KG Niederbachem http://rot-gold-niederbachem.de/ und auf deren Facebook-Seite abrufbar. In der Regel sind die Helfer im Henseler Hof in der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

  • Ansprechpartner*in:
    Hans-Jörg Metze, Tel.: 0151 62432697
    Katja Ackermann, Tel.: 0160 90501716, E-Mail: ackermann@wachtberg.de.

Bereitstellen von Wohnraum

Wer in Wachtberg Wohnraum für vom Hochwasser betroffene Personen bereitstellen kann und möchte, meldet sich bitte bei Katja Ackermann, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Wachtberg. Die Angebote werden in einer Liste zusammengefasst und dann weitergeleitet an die jeweiligen Krisenstäbe der betroffenen Gebiete.

Finanzielle Unterstützung / Spenden

Für die Opfer des Starkregens mit großflächigen Überschwemmungen vor allem in Swisttal und Rheinbach hat der Rhein-Sieg-Kreis zwei Spendenkonten (Stichwort: „Flut 2021“) eingerichtet:

  • Kreissparkasse Köln: IBAN DE54 3705 0299 0001 0694 48
  • VR-Bank Rhein-Sieg eG: IBAN DE78 3706 9520 1109 6900 11Für die Opfer der Unwetterkatastrophe im Kreis Ahrweiler hat die Kreisverwaltung Ahrweiler ein Spendenkonto (Stichwort „ Hochwasserhilfe“) eingerichtet:
  • Kreissparkasse Ahrweiler: IBAN DE 86 5775 1310 0000 3394 57

Helfereinsätze

Freiwillige Helfer, die in den vom Unwetter betroffenen Regionen mit anpacken wollen, können sich auf folgenden Internetportalen anmelden und registrieren:

Rhein-Sieg-Kreis: https://www.rhein-sieg-kreis.de/flut2021

Kreis Ahrweiler: https://kreis-ahrweiler.de/landkreis/lagebericht-starkregen-und-hochwasser-an-der-ahr/.

Kommunale Nachbarschaftshilfe

Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Wachtberg sind seit Mittwoch verstärkt in Rheinbach und Swisttal bei Rettungs- und Aufräumarbeiten im Einsatz. Bürgermeister Jörg Schmidt steht in engem Kontakt mit den Krisenstäben der betroffenen Kommunen im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Derzeit werden weitere Einsätze koordiniert, u.a. Unterstützung von Aufräumarbeiten durch Mitarbeiter und Gerätschaften des Bauhofs der Gemeinde Wachtberg.

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Mayener helfen Mayenern: Finanzielle Hilfe für Opfer des Hochwassers – KSK spendet 30.000 Euro

Mayen – Bereits seit vielen Jahren hat Mayen den Fonds „Mayener helfen Mayenern“, der mit finanziellen Mittel da unterstützt, wo Menschen in Not geraten und Versicherungen oder soziale Leistungen nicht greifen.

Dieser Fonds steht auch Opfern des Hochwassers in Mayen zur Verfügung. Die Kreissparkasse Mayen selbst hat bereits 30.000 Euro für die von Hochwasser betroffenen Mayenerinnen und Mayener gespendet.

„Ich bin für diese großzügige Spende sehr dankbar, die selbstverständlich denjenigen zukommen wird, die die Hilfe dringend benötigen. Viele Menschen in Mayen sind vom Hochwasser betroffen und die Schäden teilweise noch nicht abzuschätzen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Jedoch erlebe ich auch gleichzeitig eine unglaubliche Solidarität und Hilfsbereitschaft – egal ob unter Privatpersonen, Mayener Unternehmen oder Einsatzkräften. Dafür möchte ich meinen Dank aussprechen.“

Wer ebenfalls gerne spenden möchte oder Hilfe braucht, kann sich bei Stefanie Frank melden. Die Mitarbeiterin ist erreichbar unter stefanie.frank@mayen.de oder telefonisch unter 884014.

Spenden können unter dem Verwendungszweck „Mayener helfen Mayenern“ an das städtische Konto bei der Kreissparkasse Mayen, (BLZ 576 500 10)  Kto.-Nr. 75 83, BIC: MALADE51MYN  IBAN: DE62 5765 0010 0000 0075 83, überwiesen werden. Wer eine Spendenquittung wünscht, kann seine Anschrift bei der Überweisung angeben oder seine persönlichen Adressdaten an Frau Frank übermitteln.

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Lage am heutigen Montag nach der Hochwasser-Katastrophe im Stadtgebiet Mechernich beruhigt sich

Mechernich – Strom- und Wasserversorgung größtenteils in Funktion, alle 44 Ortslagen sind erreichbar – Versorgung mit Sachgütern gesichert – 300 Mechernicher Feuerwehrleute helfen jetzt auch in den schwerer betroffenen Nachbarkommunen – Großes Lob von Bürgermeister und Krisenstab an die vielen freiwilligen Helfer – Bergschadensgebiet in den nächsten Wochen nicht betreten – Bürgermeister fordert lokale und regionale Bauten für Regenrückhalt und eine Solidarversicherung gegen Elementarschäden.

Aufräumen an der Alten Schule in Mechernich-Bleibuir. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Im Stadtgebiet Mechernich selbst kam offenbar niemand beim Hochwasser ums Leben, nicht einmal Verletzte waren zu beklagen, bei denen „Rettungsmittel“ hätten eingesetzt werden müssen: Das ist die gute Nachricht aus Mechernich, die Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Fachbereichsleiterin Silvia Jambor am Montagmittag zur Lage am Bleiberg herausgeben konnten.

Die Schäden des verheerenden Hochwassers entlang Rot-, Blei- und Veybach sind immens. Der Krisenstab möchte keine Gewichtung abgeben, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach: „Viele Ortslagen sind schwer betroffen! Brücken wurden zerstört – unter anderem in Satzvey am Bahnübergang und zwischen Bescheid und Wielspütz – und Straßen unterspült wie in Schaven. Dennoch sind alle Ortslagen wieder erreichbar.“

Hilfsgüter gibt es in der Dreifachturnhalle

Neben vielen, vielen Privathäusern, Wohn- und Geschäftsräumen sind auch 20 städtische Immobilien vom Hochwasser betroffen, darunter Schulen und Sporthallen wie Dreifachturnhalle und Oktogon im städtischen Schulzentrum und der Kindergarten am Dorfgemeinschaftshaus Firmenich. Auch Firmen wurden Opfer der von Starkregen ausgelösten Flut.

Die zeitweise innen unter Wasser stehende Dreifachturnhalle dient in trockenen Bereichen gleichwohl weiterhin als Hilfszentrum für Sachleistungen. Wer immer Sachspenden benötigt, kann sich dort ans Rote Kreuz wenden und erhält schnell und unbürokratisch, was er braucht. „Es werden zurzeit keine weiteren Sachspenden benötigt. Die Lager sind voll!“, so Thomas Hambach. Einige Supermärkte waren leergekauft, jetzt füllen sich die Regale wieder.

„Die Wasserversorgung steht wieder, auch der Strom bis auf wenige Trafostationen“, so der Beigeordnete. Pumpanlagen waren zeitweise ausgefallen, wurden aber zwischenzeitlich von den Mechernicher Stadtwerken wieder repariert und laufen. Von Stromausfall seien bestenfalls noch einzelne Straßenzüge betroffen, so Hambach.

Bohrungen im Bergschadensgebiet

Die Warnung, das Bergschadensgebiet nicht zu betreten, wird aufrechterhalten. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der das Gelände hinter der sogenannten „Papageiensiedlung“ am Montagmorgen nochmals mit Vertretern des Bergamtes und der Feuerwehr in Augenschein nahm, appellierte an die Bevölkerung, das frühere Bergwerksgelände zwischen Mechernich und Kallmuth, Bergheim und Roggendorf/Strempt in den kommenden Wochen zu meiden.

Der Geländeeinbruch, der dort am Wochenende am Ortsrand der Hardt registriert worden war, wolle das Bergamt verfüllen lassen. Ob sich eine Weltkriegsbombe in dem ehemaligen Luftschacht befindet, habe der Kampfmittelräumdienst noch nicht bestätigt. Mit Bohrungen solle die Festigkeit des Untergrundes untersucht werden. Bei Versuchen, einen Kleinbagger einzusetzen, gab der Boden nach. Es handelt sich um einen alten Bergbauabschnitt, von dem kein verlässliches Kartenmaterial vorliegt.

„Die Hilfsbereitschaft unter den Bürgern ist riesig und sehr beeindruckend“ sagte Silvia Jambor. Erster Beigeordneter Thomas Hambach bedankte sich nachdrücklich auch bei den 300 städtischen Feuerwehrkräften und anderen Hilfs- und Rettungsdiensten, die seit Mittwochabend in Wechselschicht ununterbrochen im Einsatz sind. „Der Dienst der Ehrenamtlichen und Freiwilligen verdient höchste Anerkennung und Dank“, so auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Thomas Hambach: „Viele unserer Freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer befinden sich derzeit schon wieder im überörtlichen Einsatz und helfen in den noch weit schlimmer verwüsteten Notstandsgebieten Schleiden und Bad Münstereifel.“ Silvia Jambor: „Alle machen einen wahnsinnigen Job. Das ist schon beeindruckend.“

Schadensermittlung läuft

Die Stadtverwaltung Mechernich hat eine Schadensermittlung an den vielen in Mitleidenschaft gezogenen Privathäusern, Grundstücken, Straßen und Brücken eingeleitet. Es sollen Prioritäten festgelegt werden, was, wie und in welcher Reihenfolge angegangen werden muss, so Hambach und Jambor.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zog eine ernüchternde Bilanz: „Die Hochwassergefahr wächst. Über die Ursachen und das Angehen dagegen muss sich die hohe Politik international verständigen – was nutzt es allein, wenn Deutschland klimaneutral wird? Der Himmel und die Wolken kennen keine Grenzen!“

Im regionalen Rahmen müsse man jetzt daran gehen, weitere Regenrückhalte zu schaffen, so Dr. Schick: „Die können eine solche Regenmenge, wie sie diesmal binnen weniger Stunden gefallen ist, möglicherweise auch nicht bändigen, aber sie helfen zumindest bei Hochwasserereignissen mit abgeschwächten Niederschlagsmengen.“ Vor Städten müssten große Regenrückhaltungen gebaut werden.

Der Bürgermeister von Mechernich fordert außerdem eine gesetzliche Zwangsverpflichtung für Versicherungen, Menschen an Bach- und Flussläufen gegen Elementarschäden zu versichern.

Dr. Schick: „Wenn alle verpflichtet würden, sich gegen Elementarschäden zu versichern, dann wäre das auch finanzierbar, denn es entstünde eine Solidargemeinschaft, in der die Bergbewohner bei Hochwasser mit für die Schäden der Talbewohner aufkommen.“ Das umgekehrte Prinzip herrsche etwa bei Sturmschäden, wo Immobilien in exponierten Lagen weit mehr gefährdet seien als solche im Tal.

„Das hätte den Trost in Situationen wie diesen, dass jeder wüsste, dass er wenigstens materiell gegen Zerstörungen abgesichert wäre“, so Dr. Hans-Peter Schick.

Wie der mit seinem Firmensitz an der Deponie zeitweise unter Wasser gesetzte Müllentsorger Schönmackers der Stadtverwaltung Mechernich mitteilt, werden die Gelben Tonnen, die in der vergangenen Woche nicht geleert wurden, nicht außerturnusmäßig abgeholt: „Aktuell liegt die Priorität der Fa. Schönmackers in der Leerung von Restabfall, Bioabfall und Sperrmüll.“ Gelbe Tonnen und Papiersammlungen müssten warten. Es könne weiterhin zu Abfuhrproblemen kommen.

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Ein Gemälde von Mo.T. für die Mayener Bürger

Mayen – Kunstwerk ab sofort bei Hiebel-Weingart ausgestellt. Im Juni überreichte der Künstler Mo.T. an Oberbürgermeister Dirk Meid stellvertretend für die BürgerInnen ein Gemälde als Dank für die gute Aufnahme in Mayen: Nachdem das Gemälde zunächst im Schaufenster des Modehauses Küster zu bewundern war, ist es jetzt bei Herrenausstattung Hiebel-Weingart zu sehen.

„Mit diesem Gemälde möchte ich den Mayener Bürgern für all ihre Freundlichkeit und die Integrierung in der Stadt danken“, so Mo. T. “Ein Kunstwerk mit dem Ziel, Freude in die Herzen der Menschen zu schicken “, so der Künstler weiter.

Oberbürgermeister Dirk Meid dankte Hans-Paul Hiebel, Inhaber von Herrenausstattung Hiebel-Weingart, für die Unterstützung der Aktion und die Bereitschaft, das Gemälde im Schaufenster zur Marktstraße auszustellen.

„Für mich ebenso wie für meine Tochter Julia Hermann-Hiebel und meinen Schwiegersohn Peter Hermann ist es im Sinne der Heimatverbundenheit und der vielfältigen Aktivitäten in und für Mayen yselbstverständlich, eine solche Aktion zu unterstützen“, so Hans-Paul Hiebel, Inhaber von Hiebel-Weingart. „Es ist bewundernswert, wie gut sich der Künstler mit den Mayener Sehenswürdigkeiten auskennt und diese in bemerkenswerter Weise auf die Leinwand gebracht hat“, so Hiebel weiter.

Wer noch mehr Kunstwerke von Künstler Mo.T. sehen möchte, kann seine erste Einzelausstellung ‚Orient und Okzident‘ ab 18. Juli bis 08. August jeweils samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Stehbachgalerie im Alten Arresthaus in Mayen besichtigen.

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Dachdecker-Innung Westeifel hält Jahres-Hauptversammlung

Prüm/Mirbach – Sich wieder persönlich zu treffen, war für die Innungsfachbetriebe der Dachdecker-Innung Westeifel ein wichtiges Anliegen. Nach über fünfzehn Monaten kamen die Mitglieder nun Anfang Juli im Dorfgemeinschaftshaus in Mirbach zur Jahreshauptversammlung zusammen. Thema war natürlich auch die Pandemie und deren Folgen für das Handwerk. Obermeister Manuel Peiffer ging in seinem Jahresrückblick auf die besondere Situation für die Dachdeckerbetriebe ein, nicht zuletzt auf die Preisexplosion am Holzmarkt.

Schwerpunkt der Versammlung war jedoch der Blick nach vorne, dem auch die Fachvorträge an diesem Abend Rechnung trugen. Den Beginn machte Detlef Thul, Geschäftsführer der Thula GmbH aus Wittlich, zum Thema „Arbeitssicherheit im Dachdeckerhandwerk“. Im Anschluss sprach Vorstandsmitglied Harald Handwerk in einem anschaulichen Vortrag über Risiken bei „Aufdachdämmung durch Insekten- und Marderschäden“. Handwerk ist seit über 30 Jahren vereidigter Sachverständiger in seinem Gebiet. Abgerundet wurde das Informationsangebot durch Vorstandsmitglied Rainer Koch. Er sprach zum Thema „Befestigung und Aufdachdämmung“ und erläuterte aktuelle Rechtsnormen aus dem Baurecht und den Fachregeln. Der Dachdeckermeister aus Kelberg ist ebenso Mitglied in verschiedenen Fachausschüssen auf Bundesebene beim Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks.

„Das wir so starke Fachkompetenzen in den eigenen Innungsreihen haben, freut uns natürlich sehr“, sagt Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung und der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region. „Das Netzwerk einer Innung ist ein Vorteil für Handwerker, welcher nicht oft genug hervorgehoben werden kann.“

Zum Abschluss der Versammlung wurde dann bei Innungsmitglied und Lehrlingswart Markus Heupts in Mirbach noch weiter gefachsimpelt.

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Hinweis zur aktuellen medizinischen Versorgung in der Kupferstadt Stolberg

Stolberg – Aktuell wird die Unterkunft im Goethe-Gymnasium von zahlreichen Menschen aufgesucht, die in irgendeiner Form medizinische Versorgung benötigen. Die Unterkunft am Goethe-Gymnasium kann eine medizinische Versorgung nicht gewährleisten.

Bitte suchen Sie Hausärzte, das Bethlehem-Gesundheitszentrum oder im Bereich Zweifall/Vicht die mobile Praxis an der Mehrzweckhalle Vicht, Rumpenstraße, geöffnet täglich 8-15 Uhr, auf. Die Arztpraxen außerhalb des Überschwemmungsgebietes haben weiter wie üblich geöffnet.

Die Stadt Stolberg arbeitet aktuell mit Hochdruck und priorisiert daran, die Arztpraxen im Überschwemmungsgebiet mit Strom zu versorgen.