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Solarspeicher-Förderung des Landkreises MYK kann noch bis September beantragt werden

Region/Mayen-Koblenz – Auch in diesem Jahr fördert der Landkreis Mayen-Koblenz die Anschaffung von Solarspeichern für bereits bestehende Photovoltaikanlagen und stellt dafür 100.000 Euro zur Verfügung. Neben den bisherigen Förderberechtigten privaten Haushalten und Trägern von Schulen und Kitas, können nun auch Unternehmen, Vereine und karitative Einrichtungen einen Förderantrag für Solarspeichersysteme stellen.

Anträge können noch bis 30. September beim Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung gestellt werden. Alle Informationen und Antragsunterlagen zum Solarspeicher-Förderprogramm gibt es online unter www.kvmyk.de/solarspeicher. Darüber hinaus stehen die Klimaschutzmanager René Leßlich und Nico Hickel unter klima@kvmyk.de bei Fragen gerne zur Verfügung.

Für Interessenten, die einen Solarspeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage planen, lohnt sich der Blick auf das Solarspeicher-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz unter der Adresse: www.energieagentur.rlp.de

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evm-Gruppe ruft Spendenfond von 100.000 Euro ins Leben

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spende für Betroffene der Flutkatastrophe. Die Folgen der Umweltkatastrophe sind in weiten Teilen des Landes noch immer verheerend. Die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mitarbeiter, Betroffene und Helfer zu unterstützen. So hat sie einen Spendenfond von 100.000 Euro ins Leben gerufen, mit dem konkrete Projekte, Maßnahmen und auch Kunden unterstützt werden sollen. „Die Auswirkungen des Unwetters machen uns noch immer schwer betroffen“, erklärt Christian Schröder, Unternehmenssprecher der evm-Gruppe. „Als regional ansässiges Unternehmen ist es für uns wichtig Verantwortung zu zeigen und den Menschen in der Region zu helfen. Um das Verlorene wiederaufzubauen, sind immense Anstrengungen nötig. Hier wollen wir unseren Teil beitragen.“

Weitere Unterstützung vor Ort

Neben dem Spendenfond packt die evm-Gruppe aber auch direkt vor Ort an. Sie ist mit allen verfügbaren Mitarbeitern vor Ort, hilft mit Sachspenden und Know-how. Schaufeln, Gummistiefel, batteriebetriebene Lampen, Arbeitshandschuhe und vieles mehr wurden bereits im Krisengebiet verteilt. Sie hat außerdem Trinkwasserbehälter im Raum Ahrweiler aufgestellt und Firmenfahrzeuge für den Abtransport des Schutts zu helfen. „Alle verfügbaren Hände und Material sind im Einsatz. Auch der Bundeswehr haben wir für ihren Einsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler Materialen zur Verfügung gestellt“, sagt Christian Schröder.

Freistellung und psychologische Unterstützung für Mitarbeiter

Auch die Mitarbeiter und Pensionäre des Energie- und Dienstleistungsunternehmens erhalten Unterstützung von ihrem Arbeitgeber. „Das Wohlergehen unserer Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen. Sie werden wir mit aller Kraft unterstützen“, so Christian Schröder. Betroffene und Helfer werden von ihrer Arbeit freigestellt. Zusätzlich werden kostenlos Fahrzeuge, Mobiltelefone und Finanzierungshilfen zur Verfügung gestellt. Die Menschen vor Ort sind extremen Situationen ausgesetzt. Daher wird Mitarbeitern und deren Familien, zusammen mit dem Partner Median Gesundheitsdienste, kurzfristig psychologische Betreuung angeboten. „An dieser Stelle möchte ich mich für die Solidarität im Unternehmen und die Unterstützung der Kollegen bedanken“, erklärt Christian Schröder.

Individuelle Lösungen für Kunden

Für betroffene Kunden versucht die evm-Gruppe individuelle Lösungen zu finden. Diesen wird telefonisch unter 0261 2999-22290, oder per E-Mail an hochwasser@enm.de Unterstützung angeboten. Aktuelle Informationen zu den betroffenen Orten werden täglich unter  www.enm.de/hochwasser veröffentlicht.

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DRK-Präsidentin besucht Mobiles Impfteam im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Gerda Hasselfeldt besuchte am Donnerstag das von der Flutkatastrophe betroffene Gebiet an der Ahr.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Mobilen Impfteams, das gemeinsam und in hervorragender Zusammenarbeit vom Koblenzer Roten Kreuz und dem Impfzentrum der Stadt Koblenz betrieben wird.

Nachdem das Impfzentrum in Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht mehr weiter betrieben werden konnte, sind das Impfzentrum Koblenz und die Organisatoren beim Koblenzer Rotes Kreuz spontan eingesprungen, um die Corona-Schutzimpfungen im Schadensgebiet fortzuführen.

Bereits am ersten Tag konnten über 700 Personen geimpft werden. Neben der Impfstation in einem Bus in Bad Neuenahr-Ahrweiler werden in den kommenden Tagen zwei Satellitenfahrzeuge vom Impfbus aus in das Schadensgebiet entsendet, um auch in weiteren betroffenen Gemeinden Impfungen anbieten zu können.

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Über die Standorte informieren wir rechtzeitig vor Ort.

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Wetterwarnung für den Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Der Deutsche Wetterdienst hält für das kommende Wochenende, insbesondere für Samstagmittag punktuell Regenmengen von 25 bis 40 l/m2, teils mit Gewitter, im Eifelkreis Bitburg-Prüm für möglich. Die Schwerpunkte, die mit Starkregen und Gewitterclustern einher gehen können, werden verstärkt im Saarland, in der Südwestpfalz bis nach Hessen sowie in Teilen von Baden-Württemberg und Bayern vermutet. Aus derzeitiger Sicht wird die Prognose nicht als bedrohlich für den Eifelkreis eingeschätzt, dennoch können sich infolge des zurückliegenden Hochwassers vereinzelt kritische Situationen ergeben.

Der Katastrophenschutz Eifelkreis ist daher in Abstimmung mit den Feuerwehren Vorkehrungen am Treffen; insbesondere werden vorsorglich Sandsäcke vorbereitet und den Wehrleitern und Hilfsorganisationen Vorwarnungen ausgesprochen. Die Führung der Technischen Einsatzleitung ist im Vorplanungsmodus für einen möglichen Einsatz und besetzt ab Samstag den Stabsraum im Katastrophenschutzzentrum Bitburg mit einem Kernteam.

Bitte beachten Sie entsprechende Wetterwarnungen über zuverlässige Quellen (Radio, Fernsehen, Internet) und beobachten Sie die Hinweise der Smartphone-Apps Nina, Katwarn und DWD.

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Nürburgring sagt Wochenend-Veranstaltungen bis 8. August ab

Nürburg – Absage von Rallycross WM, ADAC Racing Weekend und ADAC GT Masters. Fläche von mehr als 60.000 m² für Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt. Nürburgring und ADAC Mittelrhein danken freiwilligen Helfern. Der Nürburgring sagt die geplanten Wochenend-Veranstaltungen vorerst bis einschließlich 8. August ab. Hierzu gehören die FIA World Rallycross Championship und das ADAC Racing Weekend (30. Juli – 1. August) sowie das ADAC GT Masters (6. – 8. August). Grund für die Absage ist die weiterhin anhaltende Notsituation im Landkreis Ahrweiler und die Stationierung verschiedener Einsatzkräfte am Nürburgring.


Das Grand-Prix-Fahrerlager des Nürburgrings. Eigentlich die Heimat für Rennteams oder Rock am Ring. Seit vergangener Woche eine zentrale Basis für Einsatzkräfte der Krisengebiete. Foto: Nürburgring

Für die FIA World Rallycross Championship konnten die Verantwortlichen bereits einen neuen Termin am Nürburgring finden. Die Rennserie kommt nun am 27. und 28. November in die Eifel. Tickets behalten ihre Gültigkeit, weitere Informationen für Ticketinhaber gibt es per E-Mail. Neue Termine für das ADAC GT Masters sowie das ADAC Racing Weekend werden derzeit in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern geprüft. Über die Termine aller weiteren Nürburgring-Angebote – wie zum Beispiel Touristenfahrten oder Formel-Kurse – informiert die Rennstrecke auf ihrer Webseite.

Einsatzkräfte nutzen Nürburgring derzeit als Basislager
Derzeit nutzen Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz aus dem gesamten Bundesgebiet den Nürburgring und seine Infrastruktur als zentrales Basislager. Sie starten von hier aus in die betroffenen Gebiete des Landkreises Ahrweiler. Ministerpräsidentin Malu Dreyer machte sich am Mittwoch ebenfalls ein Bild von der Lage an der Rennstrecke. „Der Nürburgring ist in dieser Hochwasserkatastrophe zu einem beispiellosen Ort der Hilfe und Solidarität geworden“, sagte Dreyer. Derzeit nutzen die Organisationen mehr als 60.000 m² des Nürburgring-Geländes. Hierzu gehören das Fahrerlager sowie angrenzende Veranstaltungsflächen und Parkplätze.

Im Bitburger Event-Center, in der ring°arena und im ring°boulevard werden aktuell noch viele Sachspenden von freiwilligen Helfern sortiert. Die Verteilung in die Ortschaften erfolgt mit Helikoptern und Fahrzeugen der Einsatzkräfte. Betroffene Bürger können sich benötigte Artikel aber auch selbst im Bitburger Event-Center abholen. Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort zeigt sich zutiefst beeindruckt von der Hilfsbereitschaft: „Hier helfen tagtäglich hunderte Freiwillige mit, die Not in der Region ein Stück zu lindern. Dafür spreche ich ihnen meinen tiefsten Dank aus.“ Die Stelle für Sachspenden hatte der Nürburgring gemeinsam mit dem ADAC Mittelrhein ins Leben gerufen, nachdem der Int. ADAC Truck-Grand-Prix abgesagt wurde.

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Soforthilfe für Betroffene der Unwetter-Katastrophe in Meckenheim

Meckenheim – Die Landesregierung stellt unbürokratisch und schnell eine Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli betroffene Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie Kommunen bereit.

Die Betroffenen können Ihren Antrag ab sofort im Meckenheimer Rathaus, im Ratssaal, Siebengebirgsring 4, persönlich unter Vorlage eines Ausweisdokuments täglich von 8 Uhr bis 16 Uhr, am Wochenende von 8 Uhr bis 12 Uhr stellen. Um längere Wartezeiten zu verhindern, bittet die Verwaltung, den Antrag möglichst vorher unter https://www.land.nrw/soforthilfe herunterzuladen und ausgefüllt mitzubringen.

Mit den Soforthilfen werden Bürgerinnen und Bürger unmittelbar unterstützt, die von existentieller Not betroffen sind. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1.500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit. Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3.500 Euro ausgezahlt.

Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern hat das Unwetter auch zahlreiche Unternehmen, Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe getroffen. Um auch ihnen zu helfen und die finanziellen Belastungen, die durch die entstandenen Schäden verursacht wurden, zu mildern, kann für jede betroffene Betriebsstätte eine Billigkeitsleistung in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden.

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Unbürokratische Soforthilfe der Stadt Eschweiler

Eschweiler – Auszahlung erfolgt vom Spendenkonto „Eschweiler hält zusammen – Hochwasserhilfe 2021“ und der „Zuweisung Soforthilfe“ der Städteregion Aachen.  Insgesamt sind 1.020.000 Euro (Stand 22.07.2021) eingegangen, 500.000 Euro aus der „Zuweisung Soforthilfe der Städteregion Aachen“ und rund 520.000 Euro aus dem Spendentopf der Stadt Eschweiler.

Die Stadt Eschweiler stellt sämtlichen von den Überschwemmungen Betroffenen unbürokratisch aus den eingegangenen Spendengeldern sowie der „Zuweisung Soforthilfe“ der Städteregion Aachen einen Betrag von 1.500.- EUR als Soforthilfe zur Verfügung. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Soforthilfe ist lediglich eine Betroffenheit der selbstgenutzen Wohneinheit im Souterrain (Untergeschoss) oder Erdgeschoss.

Das für eine Auszahlung erforderliche Formular steht ab sofort auf der Internetseite der Stadt Eschweiler zum Download zur Verfügung und kann auch im Rathaus abgeholt werden. Um die Soforthilfe in Anspruch nehmen zu können, ist es erforderlich, dass die Betroffenen unter Vorlage ihres Personalausweises das ausgefüllte Formular persönlich im Rathaus abgeben. Die Formulare werden von den Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung am Freitag in der Zeit von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag jeweils in der Zeit von 8 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr im Rathaus der Stadt Eschweiler entgegengenommen.

Die Auszahlung der Soforthilfe erfolgt dann sofort auf das angegebene Konto. Jede*r Berechtigt*e erhält diese Zuwendung. Der Zeitpunkt des Eingangs der Meldung spielt keine Rolle.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung am Bürgertelefon – wie gehabt – unter den Rufnummern:

02403 9517       -32

-34

-41

-65

-81

-83

-69

-85

weiterhin täglich – auch am Wochenende – von 6-22 Uhr zur Verfügung.

Informationen zur Landeszuweisung finden Sie ebenfalls auf unserer Internetseite. Entsprechende Anträge sind ebenfalls im Rathaus erhältlich.

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Hilfe für von Flut Betroffene – Online-Plattform ermöglicht direkte Verständigung mit Helfern

Ahrweiler/Mainz – Die neue Online-Plattform „Fluthilfe“ schafft die direkte Verbindung zwischen hilfesuchenden Betroffenen auf der einen sowie Helfern und deren Hilfsangeboten auf der anderen Seite. Somit ist die schnelle und passgenaue Unterstützung der vom Hochwasser Betroffenen möglich. Die neue Online-Plattform des Landes Rheinland-Pfalz ist unter fluthilfe.rlp.de zu erreichen. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam.

Helfende Bürgerinnen und Bürger können ihre Angebote in verschiedene Kategorien einstellen, beispielsweise Sachspenden wie Kleidung oder Haushaltsgegenstände, Arbeitsmaterialien, Transport- oder Logistikmöglichkeiten sowie Angebote für Unterkünfte und Betreuung. Hilfesuchende können angeben, woran es ihnen fehlt. Auf diesem Weg können Hilfen, die konkret vor Ort gebraucht werden, gezielt an der richtigen Stelle ankommen.

Das Angebot steht Unternehmen und Organisationen ebenso offen wie Privatpersonen. Anmelden können sich beim Start der Plattform zunächst Privatpersonen. Weil in den betroffenen Gebieten Internetzugänge und dafür benötigte Geräte nur eingeschränkt verfügbar sind, wird die Möglichkeit vorbereitet, dass sich, beispielsweise als Nachbarschaftshilfen, Personen anmelden, die stellvertretend für andere Betroffene Angebote und Nachfragen koordinieren.

Die Kreisverwaltung bittet, Folgendes zu beachten: Die bisher gemeldeten Hilfsangebote werden weiter bearbeitet. Die Hotline des AW-Kreises für Hilfsangebote unter 02641 / 975-900 sowie die E-Mail-Adresse hochwasserhilfe@kreis-ahrweiler.de sind ab sofort nicht mehr aktiv.

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Bis zu 3.500 Euro Soforthilfe pro betroffenen Haushalt im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Ab sofort können von der Flutkatastrophe betroffene Bürger aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die finanzielle Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz bei der Kreisverwaltung beantragen. Voraussetzung für die Auszahlung der Soforthilfen ist eine Schadenshöhe von mindestens 5.000 Euro, die nicht durch sofortige Versicherungsleistungen abgedeckt ist. Die Höhe der Soforthilfe setzt sich aus einem Sockelbetrag von 1.500 Euro je Haushalt und 500 Euro für jede weitere Person im Haushalt zusammen. Je Haushalt werden maximal 3.500 Euro Soforthilfe gewährt.

Der Antrag kann per E-Mail an Hochwasser-Soforthilfe@kvmyk.de oder per Post an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz mit dem Betreff „Hochwasser – Soforthilfe“ geschickt werden. Alle weiteren Informationen sowie den Antrag gibt es unter www.kvmyk.de/soforthilfe

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Betroffene der Flut- und Unwetter-Katastrophe können psychologische Hilfe in Anspruch nehmen

Region/Düsseldorf – Land NRW und Landschaftsverbände öffnen die Angebote der Traumaambulanzen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Das nordrhein-westfälische Sozialministerium ist mit den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland übereingekommen, die Angebote der Traumaambulanzen der Landschaftsverbände für Betroffene der Flut- und Unwetterkatastrophe der vergangenen Woche zu öffnen.

So steht das Angebot der psychologischen Frühintervention der Traumaambulanzen nach dem Opferentschädigungsgesetz aktuell auch denjenigen zur Verfügung, die nach der Naturkatastrophe der vergangenen Woche psychologische Hilfe benötigen. Betroffene können sich unbürokratisch unter der Telefonnummer 0221/891-0 (Landschaftsverband Rheinland) oder 0251/591-01 (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) beraten lassen. Weitere Informationen sowie die Standorte der Traumaambulanzen sind auf den Seiten der Landschaftsverbände zu finden: www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/schnelle-hilfe/
oder www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/leistungen/traumaambulanzen/traumaambulanzen.jsp. Betroffene können sich auch direkt an eine der dort genannten Traumaambulanzen wenden und einen Termin vereinbaren.

Sozialminister Karl-Josef Laumann: „Wir helfen den Betroffenen der Unwetterkatastrophe damit schnell und unbürokratisch. Viele Menschen in den betroffenen Regionen stehen vor dem Nichts. Freunde, Verwandte oder Nachbarn sind den Fluten zum Opfer gefallen. Diese psychische Belastung ist nur schwer erträglich. Wer psychologische Hilfe benötigt, mit Ängsten oder Panikstörungen zu kämpfen hat, soll nicht lange auf einen Termin im niedergelassenen Bereich warten müssen. Hier helfen die Traumaambulanzen der Landschaftsverbände.”

Ziel des Angebots ist es, das dichte und professionell organisierte Netz der Traumaambulanzen Menschen zugänglich zu machen, die ansonsten sehr lange auf einen Termin bei einem niedergelassenen Therapeuten warten müssten.

Hintergrund: Was sind Traumaambulanzen?

Bei den eigentlich für Gewaltopfer vorgesehenen Traumaambulanzen handelt es sich um Anlaufstellen für die Akutversorgung von Betroffenen insbesondere von Gewalt- und Sexualstraftaten. Schwerpunkt ist die medizinische und psychotherapeutische Erststabilisierung nach einer Gewalttat. Diese Angebote wurden eingerichtet, um Opfern von Gewalt- und Sexualstraften eine zügige psychologische Akutversorgung innerhalb von wenigen Tagen oder Stunden zu ermöglichen. Das Beratungspersonal in den Trauumaambulanzen ist aber aufgrund seiner psychotherapeutischen Ausbildung und Erfahrung bestens aufgestellt, um, auch den Betroffenen einer Naturkatastrophe zügig und professionell zu helfen.