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Kupferstadt Stolberg zahlt ab Mittwoch 04. August weitere Soforthilfen aus

Stolberg – Die Kupferstadt Stolberg führt zur Unterstützung der vom Hochwasser betroffenen Menschen eine zweite Hochwasser-Soforthilfe durch. Die entsprechenden Formulare stehen ab Mittwoch auf der Homepage der Kupferstadt Stolberg sowie an allen Geschäftsstellen der Stadtverwaltung zur Abholung bereit. Die Dokumente müssen dann persönlich in diesen Außenstellen auch wieder abgegeben werden. Die Auszahlung erfolgt via Überweisung.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Anspruchsberechtigt sind sämtliche Adressen im Stolberger Stadtgebiet, die einen Hochwasserschaden zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro glaubhaft machen können. Ab einem Schaden von 5.000 Euro greifen die Landeshilfen (s.u.). Alle Personen und Haushalte, die bereits Leistungen im Rahmen der Hochwasser-Soforthilfe 1 (22.07. u. 23.07.) erhalten haben, sind von der Hochwasser-Soforthilfe 2 ausgeschlossen. Die Anspruchsberechtigung wird stichprobenweise überprüft.

Wie viel Geld wird ausgezahlt?

Genau wie bei der ersten Soforthilfe erhalten Haushalte, der nur eine Person angehören, einen Einmalbetrag von € 250,00, Haushaltsgemeinschaften mit bis zu fünf haushaltsangehörigen Personen erhalten einen Einmalbetrag von € 500,00, Haushaltsgemeinschaften mit mehr als fünf haushaltsangehörigen Personen erhalten einen Einmalbetrag von € 750,00.

Woher stammt das Geld?

Die Finanzierung erfolgt aus den Beständen des Spendenkontos Hochwasserhilfe der Kupferstadt Stolberg (Rhld.) sowie aus der Soforthilfe der Städteregion Aachen und falls erforderlich außerplanmäßig aus allgemeinen Haushaltsmitteln.

Hinweis auf Landeshilfen

Für private Schäden ab 5.000 Euro greifen die Hilfen von Land und Bund. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1.500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit.
Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3.500 Euro ausgezahlt.

Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern hat das Unwetter auch zahlreiche Unternehmen, Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige getroffen. Um auch ihnen zu helfen und die finanziellen Belastungen zu mildern, kann für jede betroffene Betriebsstätte eine Billigkeitsleistung in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden. Damit können erste Ausgaben für Räumung und Reinigung oder den provisorischen Wiederaufbau von Betriebs- und Geschäftseinrichtungen bestritten werden.

Unter dem folgenden Link stehen die Anträge für die Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibenden und weiteren Berufsgruppen zum Download bereit: https://www.land.nrw/soforthilfe

Betroffene erhalten auch diese Antragsvordrucke ausgedruckt in der Stadtverwaltung Stolberg und können die ausgefüllten Dokumente auch dort wieder abgeben (Ökumenisches Gemeindezentrum, Frankentalstraße 18)

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Professor Weigand ist neuer Chefarzt im Kemperhof

Region/Mayen-Koblenz – Klinische Schwerpunkte: Endoskopie, gastrointestinale Onkologie und Hepatologie. Zum 1. Juli 2021 hat Prof. Dr. Kilian Weigand als Chefarzt die Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie, Gastroentero­logische Tumortherapie und Diabetologie übernommen. Der gebürtige Würzburger war vor seinem Wechsel in das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Leitender Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (Gastroen­terologie, Endokrinologie, Rheumatologie und Infektiologie).

Seine medizinische Laufbahn hat der 45-Jährige mit dem Studium an der Ruprechts-Karls-Universität in Heidelberg begonnen, promovierte dort und erlangte 2010 seinen Facharzt für Innere Medizin. Zunächst war er weiter in der Medizi­nischen Klinik IV des Universitätsklini­kums Heidelberg tätig. 2011 erlangte er die Schwer­punkt­bezeichnung Gastroenterologie. 2012 habilitierte er an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und wechselte als Oberarzt an das Universitätsklinikum Regensburg. Dort war Prof. Dr. Kilian Weigand zunächst Geschäftsführender Oberarzt und wurde 2016 Leiten­der Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I in Regensburg. 2020 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Medizinischen Fakultät Regensburg bestellt. Seine klinischen Schwerpunkte sind die Endoskopie, die Hepatologie und die gastrointestinale Onkologie. „Wir sind sehr froh, mit Prof. Weigand einen Spezialisten mit ausgezeichneter Expertise in unseren Reihen zu haben“, sagt Dagmar Wagner, Kaufmännische Direktorin im Kemperhof.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, so Professor Weigand. „Es ist mir wichtig, die Patienten im Bereich der gutartigen und bösartigen gastroenterologischen Erkrankungen auf maximalem Niveau zu versorgen.“ Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Endoskopie am GK-Mittelrhein ist ihm ein sehr großes Anliegen. „Hier im Kemperhof sehe ich dafür exzellente Voraussetzungen, um diese Versorgung anbieten zu können.“ Mit seiner Frau, einer gebürtigen Mainzerin, und den beiden Töchtern ist die Familie bereits nach Koblenz umgezogen. Gemeinsam freuen sie sich darauf, das schöne Mittelrheingebiet zu erkunden.

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Runde Jubiläen bei der Kreissparkasse Mayen

Mayen/Region – Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse feiern zum 01.08.2021 ihre Dienst- und Sparkassenjubiläen: Auf 25 Jahre Dienstzugehörigkeit bei der KSK Mayen blicken zurück:

Jochen Siewert

Nach seiner Ausbildung durchlief der Jubilar verschiedene Stationen bei der KSK Mayen. Unter anderem leitete er die KSK Filiale Mendig und später Filiale Andernach Johannesplatz. Danach war er als Filialdirektor für den Filialbereich Andernach verantwortlich. Seit 2016 leitet Jochen Siewert den neu geschaffenen Bereich „Medialer Vertrieb“. In den zurückliegenden Jahren absolvierte er zudem ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen.

Marion Krechel

Nach verschieden Stationen  als Kundenberaterin im Filialbereich sowie im Bereich Marketing und Vertriebsservice ist Marion Krechel im VermögensberatungsCenter als Vertriebsassistentin eingesetzt.

Susanne Rose

Nach ihrer Ausbildung bei der Filiale Andernach-Südstadt war die Jubilarin bei der Filiale Plaidt eingesetzt, bevor sie in die damalige Kreditabteilung zum Johannesplatz nach Andernach wechselte. Nach verschiedenen Stationen im Bereich Firmenkunden Backoffice und im Kreditmanagement ist die Sparkassenbetriebswirtin aktuell im Bereich FirmenkundenCenter in der Vertriebsassistenz tätig.

Melanie Loosen

War nach ihrer Ausbildung in verschiedenen Filialen in der Kundenberatung tätig. Aktuell ist die Sparkassenfachwirtin im  KundenServiceCenter (KSC) in der Hauptstelle in Mayen eingesetzt.

Christian Sauerborn

Nach seinem Einsatz als Sachbearbeiter im damaligen Kreditsekretariat war der Jubilar in verschiedenen Filialen der KSK Mayen als Serviceberater und Kundenberater eingesetzt. Seit 2017 leitet er die KSK BeratungPlus-Filiale in Nickenich.

Katja Süsterhenn

Nach ihrer Ausbildung war die Jubilarin im Bereich Backoffice Firmenkunden tätig, bis sie 2006 in die Kundenberatung zur Filiale nach Polch wechselte. Seit 2020 ist sie im BeratungsCenter Mayen St.-Veit-Str. als Kundenberaterin tätig.

40-jähriges Dienst- und Sparkassenjubiläum feiern folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Claudia Bährens

Nach verschiedenen Einsatzorten als Kundenberaterin im Filialbereich der KSK war die Sparkassenfachwirtin unter anderem in der damaligen Marketingabteilung, im Bereich Betriebswirtschaft (BWA) sowie im ImmobilienCenter tätig. Anschließend wechselte die Jubilarin in den Bereich Compliance/Geldwäsche.

Christel Jakobs

Die Jubilarin ist seit Ihrer Ausbildung im Filialbereich – u.a. in Polch und Obermendig als Kundenberaterin tätig gewesen. Seit 2012 gehört sie als Kundenberaterin zum Team des BeratungsCenters in Mendig.

Stefanie Kluth

Seit ihrem Ausbildungsabschluss im Jahre 1984 ist die Jubilarin ununterbrochen als Kundenberaterin im BeratungsCenter Plaidt tätig – aktuell als Individualkundenberaterin.

Christoph Milles

Nach seiner Ausbildung in der KSK Filiale in Kruft wechselte der Jubilar zunächst in die damalige Wertpapierabteilung. Es folgten verschiedene weitere Stationen, u.a. in der Organisationsabteilung und im Bereich Zahlungsverkehr/Electronic Banking sowie in der Marketingabteilung und dem neu geschaffenen Bereich Medialer Vertrieb, wo er u.a. für die Pflege des KSK-Internetauftritts und der Social Media Kanäle der KSK zuständig war. Aktuell ist er in der jüngst neu entstandenen S-Hausverwaltung eingesetzt.

Silvia Morgen

Direkt nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau war die Jubilarin in der Innenrevision eingesetzt. Nach ihrem Einsatz in der KSK Filiale Polch, wechselte sie 2004 in den Marktfolgebereich, dem heutigen Bereich Marktservice.

Udo Schüller

Der Jubilar ist seit seiner Ausbildung nahezu ununterbrochen im Bereich Zahlungsverkehr der KSK Mayen tätig.

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiert Hildegard Piwonka (ohne Foto), die nach ihrer Ausbildung bei der Sparkasse Koblenz erst im Jahre 1983 zum Team der KSK Mayen kam. Nach ihren Einsätzen bei den Andernacher Filialen am Johannesplatz und in der Südtstadt wechselte sie 2008 in den Bereich Marktservice/Marktfolge,  später dann in den Bereich Marktservice Passiv/Dienstleistungen.

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Neue Dauer-Ausstellung zur Kriegsgräber-Stätte Hürtgen

Düren – Eine eigene Dauerausstellung ergänzt von nun an die Kriegsgräberstätte Hürtgen. Sie befindet sich im Innenbereich des vorgelagerten Friedhofswärterhauses an der Höhenstraße 114. Die Dauerausstellung wurde im Auftrag des Kreises Düren erstellt und kam mit Unterstützung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberführsorge, des Stadt- und Kreisarchivs Düren sowie der Universität Osnabrück zustande.

Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet und aus Schutz vor Vandalismus videoüberwacht. Sie besteht aus acht großformatigen, reich illustrierten Informationstafeln.

Thematisch wird darauf zunächst die Vorgeschichte der Kriegsgräberstätte erläutert, also die Bestattungen toter Soldaten noch während des Krieges sowie deren spätere Umbettung. Erfasst wird auch der Gräberstreit Ende der 1940er-Jahre zwischen den damaligen Kreisen Monschau und Düren, der letztlich zur Errichtung der benachbarten Kriegsgräberstätten Hürtgen und Vossenack führte. Frühe Bepflanzungspläne des Landschaftsarchitekten Carl Ludwig Schreiber, der nicht nur die Gräberstätte entworfen hat, sondern auch die dortigen Doppelkreuze erfand, sind zu sehen.

Außerdem wird näher auf die Eröffnung durch den Bundespräsidenten Theodor Heuss und die Unterstützung durch die Bevölkerung im Jahr 1952 hingewiesen. Am Schluss geht die Ausstellung auch auf einzelne gestalterische Elemente ein und erklärt, warum der Ort heute offiziell als „Kriegsgräberstätte“ und nicht mehr als „Ehren-“ oder „Soldatenfriedhof“ bezeichnet wird.

Kriegsgräberstätten sind Orte der Erinnerung und des Gedenkens. Und als historische Orte sind sie darüber hinaus erklärungsbedürftig, insbesondere für nachfolgende Generationen. Diesem Zweck dient die Ausstellung, die auch für Schülerinnen und Schüler interessant sein dürfte.

Übersetzungen und zusammenfassende Informationen sind per QR-Code über die Website des Kreises abrufbar. Für die Texte und Recherche zeichnet der Kölner Historiker und Beauftragte des Kreises für die Kriegsgräberstätten Hürtgen und Vossenack Frank Möller verantwortlich. Die Gestaltung der Ausstellung besorgte die Grafikdesignerin Eva Müller-Hallmanns aus Hürtgenwald.

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Bischof Ackermann besucht vom Hochwasser getroffene Stadt Neuerburg im Eifelkreis

Neuerburg/Trier – 120 Häuser beschädigt, der gesamte Ortskern überflutet: Auch in Neuerburg hat das Hochwasser am 14. und 15. Juli gewütet; und auch dort werden seelische Wunden nach dieser Katastrophe zurückbleiben. Am 27. Juli hat Bischof Stephan Ackermann mit Ortspfarrer Sebastian Peifer und Gemeindereferentin Martina Phlepsen die Stadt im Eifelkreis Bitburg-Prüm besucht.

Schon auf der Fahrt von Trier nach Neuerburg habe man sehen können, welche Schäden die Prüm und die Enz in ihrem Streckenverlauf angerichtet haben, beschreibt Bischof Ackermann seine Eindrücke: „Überall Treibgut in den Flusstälern, das zum Teil bis hoch in den Bäumen hängt; beschädigte Brücken…“. Ein solches Chaos herrscht im Versorgungsstützpunkt freilich nicht: Hier ist Manuela Schmitz im Einsatz. Sie hat wie viele andere ihren Urlaub eingesetzt, um den Flutopfern zu helfen. Die Stadthalle Neuerburg und der darunter liegende ehemalige Lebensmittelmarkt haben sich in den letzten beiden Wochen zu einer Anlaufstelle für die gesamte Region entwickelt, zu dem Menschen kommen, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Hilfe kam in Form von Lastwagenladungen voller Hilfsgüter aus ganz Deutschland: Zu Spitzenzeiten hätten 30 Personen mit angepackt, diese Hilfsgüter sortiert und in Listen aufgenommen, damit sie möglichst zügig weiter verteilt werden konnten. Hilfsgüter wurden auch bis nach Kordel ausgeliefert.

Aber es geht nicht nur um das Materielle: „Am Anfang mussten wir zunächst einfach zuhören, was die Menschen Schreckliches erlebt haben. Nicht wenige, die alles verloren haben, waren zu Beginn so schockiert, dass sie eigentlich gar nicht wussten, was sie alles brauchen. Sie sind dann am anderen Tag wieder gekommen. Manche haben sich zunächst auch gar nicht richtig getraut, hier um Hilfe zu bitten, und haben Angehörige geschickt“, erzählt Schmitz, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Nikolaus in Neuerburg ist. Wenig geschlafen habe sie in den letzten beiden Wochen, aber sie hilft weiter: „Wir sind nach wie vor vor Ort. Denn noch immer kommen Menschen, um Dinge für den täglichen Bedarf zu holen.“ Und nicht nur um Menschen kümmert sich Schmitz mit ihrem Team. Sie haben auch Tiere, die in Sicherheit gebracht werden mussten, vermittelt: 40 Hühner, 3 Ziegen und mehrere Schweine konnten auf diese Weise gerettet werden.

Diese Art von selbstorganisierter Hilfe beeindruckt nicht nur Bischof Ackermann: Auch Ortsbürgermeister Lothar Fallis, dessen Malerbetrieb massiv von der Überflutung durch die Enz betroffen ist, die durch den Ortskern von Neuerburg fließt, zeigt sich beeindruckt und lobt die Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Südeifel. Denn in Neuerburg sei es wie in vielen anderen Orten gewesen, wo man immer mal wieder von Hochwasser betroffen sei: „Auf ein solches Ausmaß der Wassermassen und auf die Geschwindigkeit, mit der das Wasser stieg, waren wir nicht vorbereitet. Dafür hatten wir keine bereit liegenden Pläne.“

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Eröffnung des Bürger* innentreffs der Stadt Aachen im Oecher Lab am morgigen Dienstag 03. August

Aachen – Nachdem im Juni Corona-bedingt bereits ein digitaler Bürger*innentreff startete, können Bürger*innen ab dem morgigen Dienstag, 03. August zum Gespräch vor Ort begrüßt werden. Alle Aachener*innen sind herzlich eingeladen, am morgigen Dienstag, 03. August, um 13 Uhr im Kapuzinergraben 19 an der Eröffnung teilzunehmen und mit der Oberbürgermeisterin, den Bürgermeister*innen der Stadt Aachen und dem Team des Bürger*innentreffs ins Gespräch zu kommen.

Aachen hat sich mit einer Vielzahl an Akteur*innen auf den Weg gemacht, eine innovative Kommune des Bürger*innendialogs zu werden und die Zukunft der Stadt gemeinsam mit der Stadtgesellschaft zu gestalten.

Am Dienstag werden von 13 bis 14 Uhr Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Bürgermeisterin Hilde Scheidt, die Bürgermeister Holger Brantin und Norbert Plum, der Vorsitzende des Bürgerforums Mathias Dopatka, sowie das Team des Bürger*innentreffs in angenehmer Atmosphäre für Ihre Anregungen und Ideen da sein.

Nach der Eröffnung werden jeden Dienstag von 11 bis 18 Uhr Ansprechpartner*innen aus dem Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung zum Gespräch mit Aachens Bürger*innen vor Ort sein, um Fragen, Anregungen und sonstige Angelegenheiten unserer Stadt zu erörtern.

Zudem lädt die Oberbürgermeisterin zweimal im Monat zum offenen Austausch in den Bürger*innentreff ein. Auch die Bürgermeister*innen und das Bürgerforum werden regelmäßig mit den Bürger*innen vor Ort ins Gespräch kommen, um gemeinsam die Zukunft unserer Stadt zu gestalten.

Natürlich werden vor Ort die aktuellen Coronaschutzregeln beachtet.

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Stadt Mayen bildet auch in 2022 wieder aus

Mayen – Verwaltungsnachwuchs gesucht! Die Ausbildungsplätze bei der Stadt Mayen sind so vielfältig wie die Interessen der jungen Menschen, die nach erfolgreichem Schulabschluss in das Berufsleben starten wollen. Auch für 2022 bietet die Stadt Mayen jungen Menschen wieder die Möglichkeit, mit einer Ausbildung in ihre Zukunft zu investieren.

Diejenigen unter den Schulabsolventen, die sich für einen Beruf in der Verwaltung interessieren, können sich als Beamtenanwärter/innen für den Zugang zum zweiten oder dritten Einstiegsamt im Verwaltungsdienst, je nach Schulbildung, bewerben.

Wer sein Abitur oder die Fachhochschulreife bis zum Ausbildungsbeginn am 1. Juli 2022 in der Tasche hat, kann sich als Stadtinspektor-Anwärter/in eine dreijährige, duale Ausbildung beginnen. Das bedeutet, dass man abwechselnd den Dienst in der Stadtverwaltung oder einer Gastausbildungsbehörde verrichtet oder die Hochschule für Verwaltung in Mayen besucht. Dort erwerben die Nachwuchskräfte im Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ den „Bachelor of Arts“.

Wer die Qualifikation der Berufsreife oder den qualifizierten Sekundarabschluss I bis zum 1. Juli 2022 erwirbt, kann sich als Stadtsekretär-Anwärter/innen bewerben. Die zweijährige Ausbildung findet ebenfalls abwechselnd in der Verwaltung und an der Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz in Mayen statt.

Weitere Ausbildungsstellen – wie z.B. als Kauffrau /-mann für Tourismus und Freizeit – wird die Stadtverwaltung im Laufe des Herbst ausschreiben.

Wer sich für eine dieser Ausbildungsstellen interessiert, kann sich auf der Homepage der Stadt Mayen www.mayen.de/jobs schlau machen.

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Gespendete Kartons in Jülich ab heute 02. August nur noch auf Abruf

Jülich – Ab dem heutigen Montag, 02. August erfolgt die Ausgabe der von der Jülicher Firma Gissler & Pass gespendeten Umzugskartons nach vorheriger Terminvereinbarung. Eine Woche lang wurde die tägliche Ausgabe der gespendeten Kartons aus dem Fahrradkeller des Schulzentrums an der Linnicher Straße rege in Anspruch genommen. Die Dankbarkeit vieler Betroffener war groß, der Bedarf unterschiedlich. Manch einer holte nur ein paar Kartons zum Verstauen getrockneten Hausrates, anderen zum Versenden von Sachspenden. Auch zahlreiche umliegende Kommunen konnten unterstützt werden.

Ab dieser Woche ( 02. August ) werden die Ausgabezeiten nach Bedarf und auf Anfrage gebündelt innerhalb des bisherigen Zeitrahmens (Montag-Freitag 15-18 Uhr, Samstag 9-12 Uhr) angeboten. Wer noch Kartons benötigt, kann spätestens am Vortag die Hotline unter 63605 anrufen oder eine Email an hotline@juelich.de schicken. Dann wird die Abholung ermöglicht.

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Verleih von Bautrocknern ab sofort in Euskirchen nur noch an zwei zentralen Anlaufstellen

Euskirchen – Die bisher bekannten Anlaufstellen in der Kernstadt und in den Außenbezirken wurden zum Wochenende geschlossen. Nach Absprachen mit den bisher bestehenden Infopunkten wurde kein weiterer Bedarf zurückgemeldet. Zudem ist fast überall die Stromversorgung wieder hergestellt. Somit werden seit Samstag nur noch zwei zentrale Anlaufstellen in der Kernstadt aufrechterhalten.

Die erste Anlaufstelle befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Wasserversorgungsverbandes auf der Roitzheimer Straße 5-7. Hier können sich Euskirchener Bürger ab sofort Bautrockner und Stromerzeuger ausleihen. Pro Haushalt können nur jeweils drei Geräte ausgegeben werden, da die Mengen begrenzt sind. Vor Ort wird ein unentgeltlicher Mietvertrag über den Verleih geschlossen. Dafür muss der Personalausweis mitgebracht werden. Seit vergangenem Samstag ist sie täglich außer sonntags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Zusätzlich zu den Bautrocknern und Stromerzeugern werden dort Wasser und andere Hilfsgüter ausgegeben.

Die zweite Anlaufstelle befindet sich an der Kaplan-Kellermann-Realschule an der Stettiner Straße 31. An dieser Anlaufstelle kann man täglich zwischen 7 und 21 Uhr die Duschen nutzen, seine Wäsche an einem Waschmobil waschen und sein Mobiltelefon aufladen. Auch hier kann man Wasser abholen.

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Mehr Menschen in Rheinland-Pfalz beginnen die Pflege-Ausbildung

Region/Mainz – Pflegeberufe sind zum Schuljahr 2020/2021 in Rheinland-Pfalz so beliebt wie nie. Im Januar 2020 wurde die generalistische Ausbildung Pflegefachfrau/-mann eingeführt mit dem Ziel, dass die Auszubildenden Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen pflegen können. „Eine moderne Ausbildung für die Zukunft, die umfassende Kompetenzen für den Einsatz in Kliniken, in Pflegeheimen und ambulanten Diensten vermittelt. Wir freuen uns, dass die aktuellen Zahlen unterstreichen, dass die Ausbildung erfolgreich gestartet ist“, sagten Arbeitsminister Alexander Schweitzer und Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

„Die Arbeit von Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern ist unglaublich wichtig. Das wird uns in diesen Wochen und Monaten besonders während der Corona Pandemie, aber auch während der Flutkatastrophe vor Augen geführt. Mit der neuen Pflegeausbildung gehen wir einen wichtigen Schritt nach vorne: Die drei Ausbildungsberufe Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege wurden zu einer neuen Pflegeausbildung zusammengefasst, die den vielfältigen pflegerischen Aufgaben der heutigen Zeit gerecht wird. Die Pflegeausbildung wurde damit nicht nur auf ein modernes Fundament gestellt, sie wurde auch deutlich attraktiver für Auszubildende. Diese brauchen wir dringend, um den Fachkräftemangel bekämpfen zu können“, sagte Arbeitsminister Schweitzer.

Die neue Ausbildung konnte aufgrund umfassender Vorbereitungen gelungener Kooperation und eines immensen Einsatzes aller im Gesundheitswesen, der Pflege und des Bildungswesens Beteiligter zum Schuljahr 2020/2021 erfolgreich starten. Die aktuellen, nun für das Schuljahr 2020/2021 vorliegenden Ausbildungszahlen, beinhalten auch Nachmeldungen und erlauben nun ein präzises Bild der Ausbildungssituation. Sie bestätigen den erfolgreichen Start der neuen Pflegeausbildungen in Rheinland-Pfalz durch eine leichte Steigerung von +5,8 Prozent (126 Personen) im Vergleich zum vergangenen Schuljahr.

„Zu dem erfolgreichen Start der neuen Pflegeausbildung haben viele beigetragen. Ich danke allen Akteurinnen und Akteuren in den Pflegeschulen, den Kliniken, Heimen und ambulanten Diensten. Nur durch ihr Engagement ist der Neustart der Pflegeausbildung bei allen Herausforderungen gut gelaufen“, betonte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

“Trotz der Corona bedingten eingeschränkten Werbemaßnahmen und trotz schwierigen Ausbildungs- und Arbeitsmarktbedingungen ist die Zahl der Eintritte in eine Ausbildung zur Pflegefachperson in Rheinland-Pfalz nicht nur stabil geblieben, sondern sogar leicht gestiegen. Die neue Pflegeausbildung hat sich damit bereits in ihrem Einführungsjahr unter extrem schwierigen Rahmenbedingungen als attraktiver Ausbildungsberuf erwiesen“, so die beiden Mitglieder der Landesregierung.