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Zeit, „Danke“ zu sagen

Mechernich-Bleibuir – Wer die Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli miterlebt hat, der verbindet mit den Eindrücken von Dunkelheit und Wasser auch das ständige Heulen der Feuerwehrsirenen. „Wir möchten die Löschgruppe Bleibuir unterstützen, die in der Flutnacht für uns alle im Einsatz war, während manchem der Feuerwehrleute selbst zu Hause der Keller oder das Auto vollgelaufen ist“, sagt Andrea Kratz, die zusammen mit einigen Bürgern aus Bleibuir und Umgebung eine Dankeschön-Aktion auf die Beine gestellt hat. Am Sonntag, 29. August, soll es ab 11 Uhr am Feuerwehrhaus in Bleibuir Currywurst und Fritten sowie ein Kuchenbuffet zungunsten der Löschgruppe Bleibuir geben.

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf der Speisen soll der Löschgruppe zugute kommen, auch Spenden werden gerne entgegengenommen. Eine Finanzspritze kann die Bleibuirer Löschgruppe gerade gut gebrauchen, denn durch das Hochwasser wurde auch das Feuerwehrhaus zerstört.

Die Organisatoren freuen sich über jegliche Unterstützung, helfende Hände, Kuchenspenden oder finanzielle Hilfe. Melden kann man sich dazu bei Andrea Kratz (Tel. 02443-1258), Heike Braun (Tel. 02443-8660), Stefanie Braun (Tel. 01577-4321521) oder Anne Ruhroth (Tel. 0176-76622319). Sie sind sich einig: „Wir denken, es ist jetzt einfach mal Zeit, »Danke« zu sagen!“

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Bundesregierung stuft Niederlande nicht länger als Hochrisikogebiet ein

Region/Düsseldorf/Berlin – Ab Sonntag 0.00 Uhr gelten die Niederlande nicht mehr als Hochrisikogebiet. Das hat die Bundesregierung vor dem Hintergrund der deutlich rückläufigen Inzidenzwerte in dem Land beschlossen. Damit treten für Reisende wieder einige Erleichterungen in Kraft.

Nordrhein-Westfalens Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner reagiert erfreut auf die Entscheidung, die das RKI heute bekanntgab: „Die Zahl der Corona-Infizierten bei unseren niederländischen Nachbarn ist deutlich zurückgegangen. Folgerichtig stuft die Bundesregierung die Niederlande nun nicht länger als Hochrisikogebiet ein.“ Der Minister weiter: „Es freut mich, dass sich die Corona-Lage in den Niederlanden bessert und es für die Menschen im Grenzraum nun einige Erleichterungen im Alltag gibt. Angesichts der Delta-Variante müssen wir dabei weiter vorsichtig sein. Wir gehen verantwortungsvoll mit unseren offenen Grenzen um.“

Ab Sonntag gelten einige Auflagen für die Niederlande nicht mehr, die zum 27. Juli in Kraft getreten waren. Sowohl die Anmelde- als auch die Quarantänepflichten entfallen wieder. Allerdings müssen Reisende nach wie vor grundsätzlich schon bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Nachweis über eine vollständige Impfung, die Genesung von einer Erkrankung mit dem Corona-Virus oder ein negatives Testergebnis vorlegen. Für den Grenzverkehr gibt es weitreichende Ausnahmen: Wer sich nicht länger als 24 Stunden in den Niederlanden aufgehalten hat oder für weniger als 24 Stunden nach Deutschland einreist, ist von der Testpflicht befreit. Dies gilt auch für Grenzpendler und Grenzgänger.

Einzelheiten zu den Entscheidungen der Bunderegierung sind hier zu finden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

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Kostenlose Abfall-Entsorgung für Hochwassermüll im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Gebühren werden erstattet –  Abfallwirtschaftszentrum hat am heutigen Samstag länger geöffnet. Seit dem gestrigen Freitag ist die Entsorgung für alle Abfälle kostenlos, die durch das Hochwasser am 14./15. Juli 2021 im Kreis Euskirchen entstanden sind. Die Abfälle können an kommunale Sammelplätze oder an das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) in Mechernich-Strempt nach bestimmten Sortierhilfen angeliefert werden. Das gilt sowohl für private Haushalte wie auch für Gewerbebetriebe.

Was gilt für alle Abfälle aus dem Hochwasserschadensbereich, die seit dem 15. Juli über das AWZ entsorgt worden sind?

  • Die Gebühren werden den BürgerInnen und Gewerbebetrieben (AbfallerzeugerInnen) rückerstattet. Voraussetzung: Es ist keine Versicherung vorhanden!
  • Dazu ist der Entsorgungsnachweis (Wiegebeleg / Quittung) an folgende E-Mail-Adresse unter Angabe des Namens und der Kontodaten zu senden:

erstattung-abfall@kreis-euskirchen.de

Das Abfallwirtschaftzentrum (AWZ) hat am heutigen Samstag, 7. August, von 8 bis 16:30 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist geschlossen!

Hinweise zu den Sammelplätzen

Im Zuge der Flutkatastrophe sind im Kreis Euskirchen gewaltige Müllmengen entstanden. Kreis und Kommunen haben zur Entsorgung der verschiedenen Abfallströme folgende Vorgehensweise festgelegt. Dabei ist von großer Bedeutung, dass die Abfälle sortiert und getrennt werden. Kreis und Kommunen sind sich bewusst, dass dies gerade in der jetzigen Situation mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Es wird jedoch um Verständnis gebeten, weil die weiteren Entsorgungswege diese Trennung unbedingt erfordern.

Sammelplätze der Kommunen

Mineralischer Bauschutt

Wie muss mineralischer Bauschutt getrennt werden?

– Beton

– Estrich, Dachpfannen, Ziegel, … („normaler“ Bauschutt).

– Fliesen, Keramik

– Gasbeton, Gipsputz

– Bimsstein (auch mit Putzanhaftungen), Leichtbausteine

Kein teerhaltiges Material, kein Asbest

Keine Dämmwolle, keine Baumischabfälle etc.

Ast- und Strauchwerk / Treibgut

Hierzu können von den Kommunen Sammelplätze angelegt werden, meist ist dies schon geschehen.

Boden / Schlamm

Hierzu können von den Kommunen Sammelplätze angelegt werden.

Abfallwirtschaftszentrum (AWZ):

Sonstige „Hochwasserabfälle“

Am Abfallwirtschaftszentrum können aus den betroffen Hochwasserhaushalten Abfallstoffe kostenlos angeliefert werden.

  • Hier muss gemäß der Abfallsatzung getrennt werden.
  • Die Anlieferer müssen sich mit Namen und Adresse ausweisen.
  • Nicht getrennte Abfallanlieferungen können nicht angenommen werden.

Beispiele typischer (Bau)- Abfälle, die getrennt voneinander angeliefert werden müssen: 

  • Altholz (I-III): Hölzer aus dem Innenbereich, wie z. B. OSB-Platten, Parkett, Bretter, Laminat
  • gemischte Bauabfälle: Gipskarton, Kunststoffrohre, Styropordämmung, Trittschalldämmung
  • Asbesthaltige Baustoffe (= gefährlicher Abfall; anzuliefern in mit dem Asbest-Logo gekennzeichneten Big-Bags oder Plattensäcken).
  • Dämmmaterial, wie Glaswolle, Steinwolle (Annahme als gefährlicher Abfall, anzuliefern in einem extra gekennzeichneten Transportsack „KMF“)
  • Heizöltank aus Kunststoff: Muss ausgewischt und einmal geteilt angeliefert werden. Die ölverschmutzten Putzlappen zählen zum Sonderabfall.
  • Elektroaltgeräte: Radio, Fernseher, Nachtspeicheröfen (Nachtspeicherheizeräte sind staubdicht zu verpacken. Kostenlose Anlieferung am AWZ nur unzerlegt)
  • Sonderabfälle (voneinander trennen): Batterien, Feuerlöscher, Lacke, Klebstoffe, Desinfektionsmittel, Pflanzenschutzmittel etc., Flyer Sonderabfälle siehe Link:
  • Bodenaushub aus der Mechernich-Kaller Bleibelastungszone (keine sonstigen Belastungen, wie Heizöl)

Schlamm kann im AWZ nicht angenommen werden, ebensowenig Ast- und Strauchwerk mit Boden- oder Schlammanhaftungen.

Der Entsorgungsweg von Abfällen, die in Gewerbe- oder Industriebetrieben durch das Unwetter entstanden sind, muss vorab mit der Abfallberatung des Kreises Euskirchen abgesprochen werden!

Kontakt: abfallberatung@kreis-euskirchen.de; Tel.: 02251-15-530

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Per Skateboard durch die Sommerferien

Zülpich – Zülpicher Jugend lernt skaten von den Profis. Westenenergie und skate-aid bieten Workshops für Kinder und Jugendliche an
Quirlig ging es zu beim diesjährigen Skater-Workshop, der im Rahmen der Stadtranderholung am 05. und 06. August stattfand. Rollende Räder, heiße Tricks, hinfallen, aufstehen und wieder neu versuchen, das macht den Skateboard-Workshop aus. In Kooperation mit der Stadt Zülpich, dem Energieunternehmen Westenergie und der Organisation skate-aid aus Münster fand inmitten der Sommerferien der zweitägige Workshop für Kinder und Jugendliche unter Federführung von echten Profis statt.

Ottmar Voigt, Beigeordneter der Stadt Zülpich, Annette Jülich-Meiser, Teamleiterin Jugend-arbeit und SAJUS, und Achim Diewald, Kommunalmanager bei Westenergie, besuchten den Workshop. Bevor es auf die Bretter ging, baute jedes Kind unter fachmännischer Anleitung das eigene Skateboard zusammen und dann wagten sie unter Anleitung erste Fahrversuche auf den rollenden Brettern. „Der Workshop findet zum dritten Mal in Zülpich statt, und es ist toll zu beobachten, wie schnell die Kinder in diesen beiden Tagen Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind! Wir freuen uns, dass wir gerade in dieser schwierigen Zeit gemeinsam mit Westenergie das Ferienprogramm in Zülpich bereichern können“, freute sich Voigt.
Unter der Anleitung von zwei erfahrenen Coaches wurden die Teilnehmenden nicht nur in die Grundlagen des Skate- und Longboardens eingeführt.

Im Fokus standen die Bewegung auf den schnellen Brettern und die Förderung von Selbstvertrauen und Gemeinschaftsbewusstsein. Die Eigenverantwortung der Jugendlichen ist gestärkt worden, sie lernten spielerisch erste Tricks und erfuhren Interessantes zu Materialpflege und Aufbau des Boards. „Ich freue mich, dass diese Aktion in Zülpich so gut angenommen wird. Damit die begeisterten Kids dranbleiben können, dürfen sie ein eigenes Skateboard und ein T-Shirt mit nach Hause nehmen“, sagte Achim Diewald.

Der Workshop geht auf eine Initiative von Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. skate-aid wurde von Skateboardpionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.

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Um noch mehr Menschen zu erreichen: Kreis Düren setzt zweiten Impfbus ab Dienstag 10. August ein

Düren – „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn angesichts der aktuellen Impfzahlen. Mittlerweile haben mehr als 148.700 Menschen im Kreis Düren den vollständigen Impfschutz. Um diejenigen zu erreichen, die noch keine Impfung erhalten haben, setzt der Kreis Düren einen weiteren Impfbus ein.

Ab kommendem Dienstag, 10. August, fährt einer der beiden Busse (Bus 1) zunächst die gleichen Haltestellen wie vor vier Wochen an. Diejenigen, die vor einem Monat im Bus die Impfung bekommen haben, erhalten nun nämlich an gleicher Stelle die Zweitimpfungen. Erstimpfungen in diesem Impfbus sind aber auch weiterhin möglich.

Der neu eingesetzte zweite Bus (Bus 2) wird unter anderem die Gemeinden Hürtgenwald und Linnich ansteuern, aber auch neue und bewährte Ziele im Kreis Düren anfahren. „Wir haben nun mit dem zweiten Bus die Möglichkeit, in allen Kommunen im Kreis Düren ein niedrigschwelliges Impfangebot vor Ort machen zu können“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Hier sind auch Zeitimpfungen möglich.

Ein Termin ist nicht erforderlich. Es kann im Impfbus bei der Erstimpfung zwischen dem Impfstoff von Biontech und Johnson & Johnson gewählt werden. Mitgebracht werden sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass.

Die Haltestellen des Impfbusses (Bus 1) in der kommenden Woche:

(Es sind die gleichen Haltestellen wie vor vier Wochen)

Dienstag, 10.08.2021

10-13 Uhr Düren – Neue Jülicher Straße – Haltestelle Bretzelnweg

14-17 Uhr Düren – Satellitenviertel – Nörvenicher Straße 42

Mittwoch, 11.08.2021

14-18 Uhr – Linnich – Place de Lesquin – Bürgerbegegnungsstätte

Mittwoch, 11.08.2021

9-13 Uhr Heimbach – Parkplatz an der Laag

14-17 Uhr Nideggen – Dürener Tor – Bushaltestelle

Donnerstag, 12.08.2021

8-13 Uhr Düren – Marktplatz

14-17 Uhr Mariaweiler – Schulhof/Busspur Anne-Frank Gesamtschule

Freitag, 13.08.2021

9-12:30 Uhr Huchen-Stammeln – Rurbenden – Supermärkte

13:30-16 Uhr Moschee Veldener Str. – auf Werkgelände Fa. Brück

Samstag, 14.08.2021

9-13 Uhr Düren – Miesheimer Weg/ Zülpicher Str.

14-18 Uhr Jülich – Am Walramplatz

Sonntag, 15.08.2021

8-13 Uhr Jülich – Brückenkopfpark – Rurauenstraße

14-18 Uhr Düren – Annakirmesplatz

Die Haltestellen des Impfbusses (Bus 2) in der kommenden Woche:

 Dienstag, 10.08.2021

10-13 Uhr – Titz – Heinrich-Gossen-Straße – Supermärkte

14-18 Uhr – Aldenhoven – Am alten Bahnhof – Supermärkte

Mittwoch, 11.08.2021

10-13 Uhr – Jülich – Am Walramplatz

Donnerstag, 12.08.2021

10-13 Uhr – Hürtgenwald – Zum Steinbruch 2 – Supermärkte

14-18 Uhr – Kreuzau – Parkplatz MonteMare/Festhalle

Freitag, 13.08.2021

10-13 Uhr – Nörvenich – Am Kreuzberg 13 – Aldi Supermarkt

14-18 Uhr – Düren – Euskirchener Straße 99 – Aldi Supermarkt

Samstag, 14.08.2021

10-18 Uhr Düren – Marktplatz

Sonntag, 15.08.2021

10-13 Uhr Heimbach – Parkplatz an der Laag

14-18 Uhr Heimbach – Rurtalsperre Schwammenauel

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Schulunterricht kann stattfinden

Mechernich – In Summe vermeldet die Stadtverwaltung Mechernich für die insgesamt 200 städtischen Gebäude „Schäden in Millionenhöhe“ nach dem Hochwasser am 14. Juli – Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehrhäuser und Sportlerheime im Stadtgebiet gleichermaßen betroffen – Schwer beschädigt wurde auch die zurzeit geschlossene dreigruppige Kita in Firmenich – Schulbus aus Richtung Antweiler und Wachendorf fährt weiterhin bis vor die Haustür der Satzveyer Grundschule.

„Unsere städtischen Gebäude hat es zwar verhältnismäßig leicht erwischt, trotzdem sind Schäden in Millionenhöhe zu verzeichnen“, konstatiert Christoph Breuer vom Team Gebäudemanagement nach dem verheerenden Hochwasser am 14. Juli in Summe für die rund 200 Standorte. Letztlich seien Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehrhäuser, Sportlerheime gleichermaßen betroffen.

Grünes Licht kann indes aber für die schulischen Einrichtungen gegeben werden. „Der Schulunterricht kann an allen Grundschulen und weiterführenden Schulen Mechernichs starten. Wenn überhaupt, ist höchstens der Sportunterricht in der alten Dreifachturnhalle im Schulzentrum tangiert.“ Dort ist noch nicht klar, ob der Hallenboden tatsächlich schwer beschädigt ist und ausgetauscht werden muss. „Das wird in den kommenden Tagen mit Sachverständigen geklärt werden müssen“, sagt Christoph Breuer.

Lösung für Kita-Kinder

Definitiv schwer getroffen hat es aber das Gebäude der dreigruppigen AWO-Kita in Firmenich. Dazu der Gebäudemanager: „Die Kita ist komplett vom Hochwasser überflutet worden. In Absprache mit der AWO gelingt es aber, die Kinder in den Übergangs-Container-Kitas in Firmenich und Mechernich-Nord durch Überbelegungen unterzubringen und zu betreuen.“ Die Eltern seien bereits informiert.

Die gerade erst frisch aufgestellten Kita-Container nahe der Satzveyer Straße sind allerdings ebenso von den Wassermassen nicht verschont geblieben, sollen aber bis zum regulären Kindergartenstart wieder bezugsfertig sein. Darin müssten „nur“ die Böden erneuert werden, so Christoph Breuer: „Das ist in einem Container deutlich einfacher. Da muss man nichts trocknen, einfach raus, rein, fertig.“

Ein wenig umdisponieren muss man indes beim Schülertransport aus Richtung Antweiler und Wachendorf nach Satzvey, da die Brücke an der L11 und damit die südliche Hauptzufahrt in den Ort nahe dem Bahnübergang durch die Kraft der Wassermassen komplett zerstört worden ist. Nach ersten Gesprächen mit Grundschulleitung und Schäfer-Reisen, die den Transport der Schüler im Stadtgebiet Mechernich stemmen, konnte jedoch schon eine gute Lösung gefunden werden. Der zuständige städtische Teamleiter Willi Göbbel erläutert: „Die Grundschule wird weiterhin bis vor die Haustüre angefahren. Der Bus muss dafür zwar einen Umweg fahren. Aber so können wir vermeiden, dass die Schüler vom Bahnübergang aus durch den Ort bis zu ihrer Schule laufen müssen.“

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AOK unterstützt psychologische Fluthilfe-Hotline

Ahrweiler/Eisenberg – Kostenfreie Hotline erreichbar unter: 0800-729 5729. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse fördert das Sofort-Hilfe-Konzept der Psychologen der Dr. v. Ehrenwall’schen Klinik und des Eichenberg-Instituts. Die rund 20 Psychologinnen und Psychologen betreuen kostenfrei telefonisch Betroffene und Helfende der Unwetterkatastrophe von Mitte Juli. Diese macht immer noch fassungslos und hat vielfältiges Leid über die betroffenen Regionen gebracht. Es gibt dort einen hohen Bedarf an psychotherapeutischer Soforthilfe, denn die Menschen gelangen oftmals an ihre Grenzen. Die Schilderungen aus dem Katastrophengebiet machen deutlich, dass sie sicherlich noch lange durch die schrecklichen Erlebnisse belastet sein werden und dringend professionelle Unterstützung benötigen.

„Das Anliegen der AOK ist es, den Menschen Hilfestellung und gutes Rüstzeug an die Hand zu geben und zugleich zu wissen, dass sich ausgewiesene Expertinnen und Experten um Hilfesuchende gezielt kümmern. Betroffene sind oftmals mit erschütternden Bildern und Situationen konfrontiert worden. Die kompetente Nothilfe-Hotline der auf psychische Traumata spezialisierten Psychologinnen und Psychologen der Dr. v. Ehrenwall’schen Klinik und des Eichenberg-Instituts eignet sich daher sehr gut, um zunächst zuzuhören und den Menschen zugleich – mittels Fachwissen – Verarbeitungsstrategien vermitteln zu können“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

„Jetzt, nachdem die betroffenen Menschen aus ihrem 1. Tunnel des aktiven Überlebenskampfes und ihrem 2. Tunnel des tüchtigen Funktionierens bei ersten Aufräumarbeiten heraustreten, ist genau der richtige Zeitpunkt, um professionelle Präventionsmaßnahmen gegen mögliche Spätfolgen von Traumatisierungen anzubieten. Denn in dieser Phase zeigen sich häufig erste Symptome, mit denen viele Menschen nicht gut alleine zurechtkommen. Hier können wir gute Unterstützung leisten und potenzielle längerfristige Erkrankungen verhindern. Ich bin natürlich sehr froh darüber, dass die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland diese wichtigen Maßnahmen sofort unterstützt“, sagt Dipl.-Psych. Markus Schmitt; Leitender Psychologe der Dr. v. Ehrenwall’schen Klinik.

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Landkreis Vulkaneifel verfügt jetzt über ein mobiles Impfzentrum

Daun – Dank des Engagements ehrenamtlicher Helfer steht im Landkreis Vulkaneifel ab sofort ein mobiles Impfzentrum zur Verfügung. Engagierte Bürger – im Wesentlichen Feuerwehrmänner aus Bolsdorf und Feusdorf – haben in einer privat zur Verfügung gestellten Garage in Bolsdorf ein ausrangiertes Feuerwehrfahrzeug des Landkreises Vulkaneifel umgerüstet.

Die Ladefläche des 7,5 Tonnen-Lkw wurde komplett entkernt und neu aufgebaut. Neben einem Bereich zur Präparation der Spritzen sind ausreichend Stauflächen für alle Dinge, die ein mobiles Impfzentrum benötigt sowie ein PC-Arbeitsplatz zur administrativen Abwicklung des Impfvorgangs vorhanden. Das mobile Impfzentrum soll sowohl im Landkreis Vulkaneifel (z. B. vor Supermärkten) wie auch in besonders stark von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Orten im benachbarten Kreis Ahrweiler zum Einsatz kommen.

Ein besonderer Dank geht an alle Helfer, die sich spontan und äußerst kurzfristig zur ehrenamtlichen Umrüstung des Fahrzeugs bereiterklärt haben. Ein weiterer Beleg dafür, dass die Menschen in unserem Landkreis auch in schwierigen Zeiten mit anpacken und zusammenstehen.

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Turnusmäßiger Probealarm im Kreis Ahrweiler am morgigen Samstag 07. August

Ahrweiler – Am morgigen Samstag, 7. August 2021, findet ab 11.30 Uhr im Kreis Ahrweiler der turnusmäßige Probealarm der Sirenen zur Alarmierung der Feuerwehren statt. Ausgenommen hiervon sind die Kommunen der Verbandsgemeinde Altenahr und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die Probealarmierung des Signals zur Alarmierung der Feuerwehren dient aktuell auch der Funktionsüberprüfung nach diversen Stromausfällen und den Flutschäden.

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Impfbusse touren durch Rheinland-Pfalz: 2. Woche beginnt

Region/Mainz – Die Rundreise der Impfbusse durch Rheinland-Pfalz geht in die zweite Woche. Mit Haltepunkten in Bitburg, Rennerod, Heidesheim, Maxdorf, Zweibrücken und Otterberg setzen die sechs Busse am kommenden Montag ihr mobiles Impfangebot fort. Bereits in den ersten drei Tagen des Tourstarts nutzten 2.726 Personen die Chance, eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten. Dabei wurden 1.399 Impfdosen des Impfstoffs von Johnson und Johnson, 1.232 Dosen von BioNTec sowie 95 Dosen von Moderna verimpft.

Die sechs mobilen Impfbusteams impfen auf Supermarktparkplätzen quer durch Rheinland-Pfalz ohne vorherige Terminvergabe. Insgesamt mehr als 200 Standorte werden angesteuert. Die Impfbusse sind werktäglich je nach Region an bis zu zwei Standorten im Einsatz. Es handelt sich hierbei um die Parkplätze der Supermarktketten Aldi, Edeka, Penny, Rewe und Wasgau. Impfwillige können zwischen dem Vakzin von Johnson & Johnson und BioNTech wählen. Umgesetzt wird die Sonderimpfaktion mit dem Deutschen Roten Kreuz und in Kooperation mit verschiedenen Supermarktketten im Land.

„Wir bringen die Impfungen zu den Menschen, dort wo sie sich im Alltag aufhalten“, fasst Gesundheitsminister Clemens Hoch die Aktion zusammen. „Wir freuen uns, dass sie so gut angenommen wird.“

Die genauen Standorte und Zeiträume für die zweite Woche finden Sie unter: https://corona.rlp.de/de/impfbus/.