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Impfungen im Kreis Düren: Neue Impfstelle in Jülich öffnet am heutigen Samstag 21. August

Düren/Jülich – Jülich hat ab dem heutigen Samstag, 21. August, genau wie Düren eine neue Impfstelle. Zu finden ist sie in der Kreishaus-Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6. Hier kann sich jeder ab 12 Jahren die wichtige Coronaschutzimpfung geben lassen. Ein Termin ist nicht erforderlich. Geöffnet ist die Impfstelle, genau wie in Düren, Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, samstags bis 15 Uhr.

Eine weitere Impfaktion beim Fußball gibt es am heutigen Samstag, 21. August am Sportplatz des FC Inden/Altdorf (Merödgener Str. 35). Zum Saisonauftakt werden neben Fußball am Eingang zum Sportplatz auch Impfungen für jeden angeboten – egal, ob Fußballfan oder nicht. Von 10 bis 18 Uhr besteht das Impfangebot mit Biontech und Johnson & Johnson. Dazu gibt es eine Bratwurst und eine Freikarte für ein Fußballspiel des Vereins.

Eine Impfung bei einem weiteren sportlichen Highlight wird in der kommenden Woche angeboten. Zu den Volleyball-Länderspielen am 27. und 29. August gegen die Niederlande  wird der Impfbus an der Arena Kreis Düren stehen. Dadurch ändert sich der bisherige Fahrplan leicht.

Die aktualisierten Haltestellen des Impfbusses:

Freitag, 27.08.2021

10-15 Uhr Düren Job-com

15:30 – 20 Uhr Arena Kreis Düren – Vollyball Länderspiel

Sonntag, 29.08.2021

10-13 Uhr Brückenkopfpark – Rurauenstraße

13:30 – 18 Uhr Arena Kreis Düren – Vollyball Länderspiel

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Bei unverändertem Inzidenzwert über 35 greift die 3G-Regel ab Montag 23. August

Region/Mayen-Koblenz – Am kommenden Montag, 23. August, tritt die 25. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und die damit verbundene 3G-Regel ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 35 in Kraft. Da derzeit nicht absehbar ist, dass sich die Inzidenz im Landkreis Mayen-Koblenz bis dahin unter den Wert von 35 bewegen wird, weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz darauf hin, dass bei unverändert hohem Sieben-Tages-Wert folgende Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus in MYK gelten:

  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss bei Aktivitäten in Innenräumen einen Test-Nachweis vorlegen. Die Testung kann durch einen zertifizierten PCR-Test oder Schnell-Test und (bis auf wenige Ausnahmen) durch einen Selbsttest erfolgen.
  • Neben geimpften und genesenen Personen sind zudem Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht ausgenommen.
  • Die 3G-Regel gilt unter anderem für:
    • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 350 Zuschauern beziehungsweise Teilnehmern
    • Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe
    • Körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme beim Rehabilitationssport und Funktionstraining sowie bei Dienstleistungen, die aus medizinischen Gründen erbracht werden
    • Gastronomische Einrichtungen (Innenbereich)
    • Hotellerie, Beherbergungsbetriebe. Bei mehrtägigen Aufenthalten und einer 7-Tages-Inzidenz von über 35 gilt die Testpflicht alle 72 Stunden gerechnet von der jeweils letzten Testung. Zudem gilt die Testpflicht in Hotels und Beherbergungsbetrieben auch für gastronomische Angebote.
    • Freizeitparks, Kletterparks, Minigolfplätze und ähnliche Einrichtungen.
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnliche Einrichtungen
    • Zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen
    • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen
    • Standesamtliche Trauungen im Innenbereich. Achtung: Hier gilt eine Testpflicht mittels Schnell- oder PCR-Test. Ein Selbsttest ist nicht zulässig.

Des Weiteren gilt bei unveränderter Überschreitung des Inzidenzwertes von 35 eine Maskenpflicht im Unterricht. Hiervon betroffen sind beispielsweise auch aktuell an den Einrichtungen stattfindende Angebote in den Sommerferien, wie Ferienschule und Feriensprachkurse.

Besagte Maßnahmen können erst zurückgenommen werden, wenn die vom Landesuntersuchungsamt ausgewiesene Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 liegt.

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Spenden für Hochwasser-Geschädigte kommen an – Bislang rund 1,4 Millionen Euro eingegangen

Region/Bistumsweit/Trier – Die Spendenbereitschaft ist auch vier Wochen nach der Hochwasserkatastrophe im Juli, von der auch Teile des Bistums Trier betroffen sind, nach wie vor hoch. Das Bistum und der Diözesancaritasverband (DiCV) Trier erarbeiten gemeinsam mit den Ortscaritas-Verbänden Richtlinien und Vergabekriterien, damit das Geld dort, wo es am nötigsten gebraucht wird, langfristig und nachhaltig wirken kann. Bislang sind rund 1,4 Millionen Euro (Stand: 19. August 2021) auf das Konto eingegangen.

Rita Schneider-Zuche vom DiCV Trier erläutert das Verfahren: „Die Gelder, die auf das gemeinsame Spendenkonto von Bistum und Caritas gespendet werden, gehen an die Ortscaritasverbände der betroffenen Regionen, konkret sind das die Verbände Rhein-Mosel-Ahr, Westeifel und Trier. Von dort werden die Spenden je nach Bedarf und Bedürftigkeit den Betroffenen zur Verfügung gestellt.

Die Caritas ist in Kooperation mit den Kirchengemeinden des Bistums in den meisten Orten verwurzelt und garantiert so die bedarfsgerechte Verwendung der Spendengelder. Dabei ist das Prinzip der Nachrangigkeit wichtig.”

Dieses beschreibt, dass zunächst Versicherungen greifen, dann staatliche Hilfen und erst zuletzt Spendengelder eingesetzt werden dürfen. Diese Hilfe durch Spendengelder wird vor allem dann wichtig, wenn der Staat eine hohe Eigenbeteiligung vorschreibt und der Schaden hoch ist. Genaueres wird hier der Wiederaufbaufonds von Bund und Ländern regeln.

„Um wirklich den Menschen helfen zu können, bei denen die Not am größten ist, braucht es eine durchdachte Vorbereitung, eine Absprache der verschiedenen Ebenen und einen Austausch mit den anderen Verbänden der freien Wohlfahrtspflege”, so Schneider-Zuche weiter.
Weil alle die Betroffenen der Flutkatastrophe langfristig und nachhaltig unterstützen wollen, bitten die Organisationsteams um Verständnis und Geduld. Aus Mitteln verschiedener Fonds und Spenden bei den Orts-Caritasverbänden konnten in den ersten Wochen von Caritasmitarbeiter bereits erste Soforthilfen in Höhe von rund 405.000 Euro ausgezahlt oder bewilligt werden.

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig? Online-Vortrag am Montag 23. August

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag, 23. August, über künstliche Gelenke. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 23. August, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Über 5 Millionen Euro Soforthilfe für die Bauern – Erste Spenden-Auszahlungen an die Flutopfer gestartet

Region/Berlin – Nach der Flutkatastrophe im Juli, die auch Landwirte im Westen Deutschlands hart getroffen hat, hat der Deutsche Bauernverband gemeinsam mit der Schorlemer Stiftung einen Spendenaufruf gestartet. Gemeinsam mit dem Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband und den Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA wird nun mit den ersten Auszahlungen an die schwerstbetroffenen Betriebe begonnen. Es stehen derzeit insgesamt über 5 Millionen Euro für die Soforthilfe zur Verfügung.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, ist sehr erfreut über die enorme Spendenbereitschaft, die den Landwirten aus der gesamten Branche, dem vor- und nachgelagerten Bereich und der Bevölkerung entgegengebracht wird. „Wir sind ausgesprochen dankbar, dass wir damit unsere Bauernfamilien in dieser schweren Situation schnell und unbürokratisch unterstützen können.“

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, ist sehr stolz auf die Berufskollegen, die mit enormen Einsatz allen Menschen an der Ahr und in der Eifel ohne Wenn und Aber geholfen haben: „Die Bauern und Winzer waren von Anfang an mit ihren Traktoren und Gerätschaften vor Ort und haben die Menschen zu keiner Zeit allein gelassen. Erneut hat sich gezeigt, dass unser Berufsstand der Bauern und Winzer für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.“

Der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands, Bernhard Conzen, unterstreicht die Bedeutung der Spenden für die Landwirtschaft: „Die von der Unwetterkatastrophe betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe brauchen unsere Solidarität. Wir sind sehr dankbar für die überwältigende Spendenbereitschaft an die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes. Sie versetzt uns jetzt in die Lage, finanzielle Unterstützung zu leisten, wo die Not am größten ist.“

An der Spendenaktion haben sich auch die Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA beteiligt. Für LandsAid ist es das erste akute Nothilfeprojekt in Deutschland. Die Vorstandsvorsitzende Gaby Breuckmann ergänzt: „LandsAid hilft seit Jahren überall auf der Welt, wo Menschen in Not geraten. Jetzt haben unsere internationalen Partner für die deutschen Bauernfamilien gespendet. Gemeinsam stellen wir sicher, dass die Gelder jetzt schnell bei den Betroffenen ankommen – unabhängig von Verbandsmitgliedschaft und über alle Regionen hinweg.“

Der geschäftsführende Vorstand von ADRA, Christian Molke, betont die Bedeutung der Landwirte für die Region: „Die landwirtschaftlichen Betriebe in den Hochwasserflutgebieten sind der maßgebliche Schlüssel für den erfolgreichen und nachhaltigen Wiederaufbau der gesamten Region. Unsere Soforthilfe von ADRA Deutschland e.V. soll dazu beitragen, den Maßnahmenkatalog aller Hilfen sinnvoll zu ergänzen und Folgeschäden möglichst abzuwenden.“

Der Deutsche Bauernverband hatte nach der Flutkatastrophe im Juli in Zusammenarbeit mit der Schorlemer Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet. Unterstützt wurde dies auch von den Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA, um die betroffenen Bauernfamilien in ihrer akuten Notlage möglichst schnell zu unterstützen. Für die Auszahlung der Hilfen gibt es klare Regeln und Kriterien. Die Betriebe stellen einen Antrag auf Soforthilfe bei ihren zuständigen Kreisbauernverbänden.

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Jetzt stehen die Fußwege in Jülich im Fokus – Auftakt-Workshop am Dienstag 24. August

Jülich/Köln – Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und trotzdem kommt das Gehen in der Verkehrsplanung oft zu kurz. In Jülich soll sich das jetzt ändern: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check wurde die Stadt Jülich vom Verkehrsministerium des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt. Nachdem Landesverkehrsminister Wüst Bürgermeister Axel Fuchs am Datum die Teilnahme-Urkunde verliehen hat, geht es nun mit dem Auftaktworkshop am 24. August in der Kulturmuschel an die Praxis.  Zu dem Workshop sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Jülich herzlich eingeladen, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der Fußgänger*innen zu diskutieren.

„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsmethode großes Potenzial, das wir noch besser nutzen können“, sagte Bürgermeister Fuchs. „Dafür wollen wir als Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern daran arbeiten und das Gehen noch attraktiver machen.  In dem Auftaktworkshop geht es um konkrete Vorschläge, wo wir in Jülich mit dem Fußverkehrs-Check ansetzen wollen, um Verbesserungen zu erzielen.“ Welche Probleme gibt es? Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen, wo eine Ampel?

Gemeinsamer Einsatz für Fußgängerinnen und Fußgänger

Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, in dem Jülich seit 2020 Mitglied ist. Katja Naefe, zuständig für Fußverkehrsberatung beim Zukunftsnetz Mobilität NRW, erläutert das praktische Prinzip: „Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort haben Teilnehmer die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren.“ Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürgern kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden. Über 40 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag.

Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit die Stadtverwaltung von Jülich darauf bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen kann. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land NRW gefördert.

Die Termine für die Begehungen stehen schon fest

Der Auftaktworkshop findet statt am 24. August, um 18 Uhr in der Kulturmuschel des Brückenkopfparks. Um eine Kontinuität in der Diskussion zu gewährleisten, wird zudem zu Begehungen und einem Abschluss-Workshop eingeladen. Die Termine der Begehungen in Jülich sind der 2. und 21. September, der Abschluss-Workshop ist für Ende November vorgesehen.

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„König Ludwig“ am Nürburgring: 71 und kein bisschen langsam

Nürburgring – Dreimaliger DTM-Champion startet im 96-er Class-1-Mercedes in der DTM Classic. Ludwig über die aktuelle DTM: „Ich bin ein Fan dieser Rennen!“ Der gebürtige Bonner engagiert sich in der Flutkatastrophe im Ahrtal. Seine Erfolge auf dem Nürburgring haben ihm den Namen „König Ludwig“ eingebracht. Wenn die DTM an diesem Wochenende in der Eifel gastiert, ist Klaus Ludwig wieder mittendrin und genießt gleich doppelt: „Es macht so viel Spaß, diese Autos auch heute noch zu fahren“, sagt er über den 1996-er Class-1-Mercedes, den er in den Rennen zur DTM Classic Tourenwagen- Legenden unverändert erfolgreich steuert. 71 Jahre ist Ludwig – und kein bisschen langsam. Und auch die aktuelle DTM hat es dem dreimaligen DTM-Champion angetan: „Die GT3-Rennwagen revolutionieren den Motorsport, die Rennen sind fantastisch, auch in der DTM. Das ist toll für die Zuschauer.“

„Meine Frau und mein Sohn Luca sagen, ich sei bekloppt, dass ich mir das immer noch antue“, erzählt Ludwig. „Aber mir macht es wahnsinnig viel Spaß. Ich habe mich nie schwergetan, diese Autos zu bewegen.“ Seit drei Jahren fährt er die Rennen der Tourenwagen-Legenden, die seit diesem Jahr Teil der DTM-Plattform sind. „Wir zeigen die DTM-Autos aus einer tollen Zeit.“ Der gebürtige Bonner hat bereits vier Saisonrennen gewonnen. Aber es sind nicht die Siege, die ihn zufriedenstellen. „Siege sind immer schön, aber Motorsport lebt von der Competition. Wenn Kurt und ich es uns richtig geben, macht es erst wirklich Spaß.“ Der Däne Kurt Thiim und Volker Strycek, zwei ehemalige DTM-Meister, Klaus Niedzwiedz und Marc Hessel zählen zu den Jägern von „König Ludwig“. Und Ludwig verweist ausdrücklich darauf, dass er mit dem 1996-er Mercedes nur unwesentlich langsamer ist als die heutigen DTM-Rennwagen. „Das Auto fährt wie damals wie auf Schienen, es ist einfach fantastisch zu fahren“, beschreibt er mit leuchtenden Augen.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Klaus Ludwig genießt die Zeit im Fahrerlager in vollen Zügen. „Die Atmosphäre ist wirklich toll.“ Ludwig ist mittendrin, diskutiert über die Technik der alten DTM-Generationen und über die GT-Rennwagen der DTM. Klaus Ludwig, wie er leibt und lebt, engagiert und immer mit deutlichen Worten.

Die DTM 2021 fasziniert ihn. „Jetzt sieben Marken in der DTM ist toll. Aus meiner Sicht können es auch gerne zehn sein. Hier muss man als Marke einfach vertreten sein!“ Am Nürburgring debütiert Porsche in der DTM. „Hoffentlich macht Porsche einen guten Job, und davon bin ich überzeugt. Dann ist die Zukunft der DTM hell und leuchtend“, ist der 37-malige DTM-Sieger überzeugt. Kritik, dass die DTM mit GT-Rennwagen nichts mit der alten DTM zu tun habe, bezeichnete er als Blödsinn. „Die alte DTM war zu teuer, es war nicht interessant für die Zuschauer, es gab viele Unterschiede am Wochenende, man wusste nicht, warum performt das Auto nicht, warum gewinnt jenes Auto jetzt?“, sagte Ludwig.

In diesem Nürburgring-Wochenende hat Klaus Ludwig noch eine andere Aufgabe am Nürburgring, eine Herzensangelegenheit. Der gebürtige Bonner, der seit Jahren direkt oberhalb des Ahrtals lebt, hat eine Aktion für Jugendliche aus dem von einer Flutwelle am 14./15. Juli zerstörten Ahrtal initiiert zusammen mit der DTM-Organisation ITR, dem AvD und der Nürburgring GmbH. Am Samstag und Sonntag kommen zwei Gruppen Jugendlicher an den „Ring“, um bei der DTM und mit exklusivem Blick hinter die Kulissen ein paar schöne Stunden zu erleben, damit sie etwas Abstand von der unvorstellbaren Zerstörung im Ahrtal gewinnen. „Kinder und Jugendliche sind bei einer solchen Katastrophe oft vergessene Opfer. Dabei haben sie aktuell doch Ferien, bei den meisten ist der Urlaub jedoch ausgefallen“, so Ludwig, der auch eine Spendenaktion innerhalb der DTM Classic ins Leben gerufen hat.

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Lukasmarkt in Mayen kann auch 2021 nicht stattfinden

Mayen – Es war keine leichte, aber leider doch notwendige Entscheidung, die der zuständige Marktausschuss in diesen Tagen einstimmig getroffen hat: Das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte und beliebte Volksfest „der Lukasmarkt“ musste auch in 2021 erneut abgesagt werden.

Nachdem bereits 2020 eine Durchführung aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich war, lag alle Hoffnung auf dem neuen Jahr und der steigenden Impfquote. Doch leider konnte auch für 2021 kein Konzept gefunden werden, was dem traditionellen Marktgeschehen, den wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Wünschen der Schausteller und möglichen Besuchern und gleichzeitig den notwendigen Corona-Beschränkungen gerecht wird.

„Aktuell befinden wir uns in der Situation, in der ein Lukasmarkt wie wir ihn alle kennen, nicht zulässig und auch für Oktober nicht vorstellbar ist. Selbstverständlich haben wir auch über Alternativkonzepte nachgedacht, aber eine eingezäunte Variante mit Besucherbegrenzung und Maskenpflicht hat dann leider nur noch wenig mit dem traditionellen Lukasmarkt zu tun“, erklärt Marktmeister Horst Krämer.

„Schweren Herzens sagen wir daher erneut den Lukasmarkt ab“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Meid. „Für zahlreiche Veranstaltungen in diesem Sommer konnten wir alternative Konzepte finden, die mit gewissen Einschränkungen verbunden waren, aber dem Charme und dem Charakter der jeweiligen Veranstaltung wenig Abbruch getan haben. Für ein Volksfest mit bis zu 300.000 Besuchern war dies jedoch leider so nicht möglich.“

Lukasmarktfans müssen also auf 2022 warten: Dann wird es vom 15. bis 23. Oktober hoffentlich wieder einen Lukasmarkt geben, wie ihn alle Besucherinnen und Besucher kennen und lieben – mit Fahrgeschäften und Losbuden, mit Getränken- und Essenständen, einem geselligen Miteinander und viel Unterhaltung für Groß und Klein.

In 2021 wird – sofern es die Corona-Entwicklungen dann zulassen – lediglich der Lukasmarktkrammarkt durchgeführt. Dieser findet am Dienstag, 19. Oktober und Mittwoch, 20. Oktober auf dem Viehmarktplatz statt. Das Konzept wurde bereits zum Laurentiuskrammarkt erprobt und fand entsprechend Anklang.

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Geldregen nach dem Hochwasser in Meckenheim

Meckenheim – Spende in Höhe von 2.800 Euro für die Kita „Villa Regenbogen“. Die städtische Kindertageseinrichtung (Kita) „Villa Regenbogen“ freut sich über eine großzügige Spende. Insgesamt 2.800 Euro steuern der Vietnamesische Musik-Kultur CLB TCNXX e.V. Deutschland und die Parfümerie & Beauty-Nails DAOCO Meckenheim nach der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli bei, um die stark betroffene Kita zu unterstützen. Den Scheck übergaben die Vereinsvorsitzende Thi Ben Doantrautman und Kim Bich Dao Co, Vereinsmitglied und Inhaberin der Parfümerie, gemeinsam an die Kita Leiterin Alexandra Dietz.

„Uns ist es wichtig, hier in Meckenheim direkt vor Ort Hilfe zu leisten“, sagte Kim Bich Dao Co. Bei künftigen Auftritten könne sich der Verein vorstellen, weitere Spendengelder zu sammeln. Mit großem Dank nahm Alexandra Dietz die Zuwendung begeistert entgegen. „Das Geld kommt den Kindern direkt zu Gute. Angedacht sind eine Puppenküche, Wickelkommode und Teppiche“, erläuterte die Kita-Leiterin.

Ihre Einrichtung wurde von dem Hochwasser massiv getroffen und vorrübergehend in der städtischen Kita Pusteblume untergebracht. Mittlerweile findet die Kita „Villa Regenbogen“ für die Dauer der weiteren Sanierungsarbeiten am Standort in der Mühlenstraße 2a ein Ausweichquartier im städtischen Mosaik-Kulturhaus.

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SpendenbasAhr auf dem Krewelshof Eifel am Sonntag 22. August

Mechernich-Obergartzem/Kreis Euskirchen – Die Flutopferhilfe aus Siegburg lädt zu einem SpendenbasAhr auf den Krewelshof Eifel an der B266 Höhe Obergartzem ein: am kommenden Sonntag, 22. August, von 9 bis 18 Uhr.

„Betroffene aus den Hochwassergebieten, die sich legitimieren können, bekommen einen Einlassstempel und dürfen sich nach Herzenslust aus unserem Bestand bedienen“, so der Veranstalter. Danielle Bieger, die mit ihrem Mann Theo und ihren gemeinsamen Kindern Max, Kim und Bibi, den Krewelshof als Familienbetrieb bewirtschaftet, bietet zudem eine besondere Aktion: „Kinder und ihre Familien dürfen an diesem Tag die Spielanlage kostenfrei nutzen.“ Dazu gehöre auch das Maislabyrinth.

Die Flutopferhilfe aus Siegburg betont, dass alle anderen Besucher des Krewelshofes, die Freude an gut erhaltenen Dingen und Flohmärkten haben, ebenso eingeladen sind, zu stöbern und fleißig für den guten Zweck zu shoppen, so die Flutopferhilfe aus Siegburg weiter: „Es gibt feste Startpreise je Artikelgruppe, die natürlich gerne überboten werden dürfen. Der komplette Erlös geht an die Betroffenen.“