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Stadt Mayen erhält weitere Spenden für Hochwasser-Opfer

Mayen – Die Stadtverwaltung Mayen erhielt in den letzten Tagen weitere Spendenbeträge vom Land, den Banken und Mayener Gewerbetreibenden sowie Privatpersonen, die den Hochwasseropfern und den betroffenen Vereinen zugutekommen soll. Die Stadt Mayen hat aus der Unterstützung des Landes einen Gesamtbetrag von rund 166.000 € auf den Fond „Mayener helfen Mayener“ einzahlen können.

Die derzeitige Spendensumme, die sich durch Beträge vom Land, den Banken, den Mayener Gewerbetreibenden, Konzerten, Veranstaltungen sowie Privat – oder Vereinsspenden auf dem Fonds „Mayener helfen Mayener“ befindet, beläuft sich derzeit auf rund 246.000 €.

Die Stadt Mayen bittet diejenigen Hochwasseropfer –die sich noch nicht gemeldet haben- bzgl. der Spendenaufteilung bei Frau Stefanie Frank unter Stefanie.Frank@Mayen.de oder Tel. unter 02651 – 88 4014 zu melden. Mit den erhaltenen Spenden können bereits geplante Zuteilungen aufgestockt und weitere Hilfe geleistet werden.

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Neuerungen im Waffenrecht: Meldefrist läuft am 1. September 2021 ab

Region/Mayen-Koblenz – Im Waffenrecht ist es im vergangenen September zu Neuerungen gekommen, die insbesondere Sport- und Salutschützen betreffen. Als Waffenbehörde weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz daher noch einmal explizit darauf hin, dass aufgrund des dritten Waffenrechtsänderungsgesetz (3. WaffRÄndG) bis zum 1. September 2021 die davon betroffenen Waffen oder Magazine der Kreisverwaltung angezeigt oder der Behörde oder einer Polizeidienststelle überlassen werden müssen.

Das gilt für Sportschützen:

Neuerungen für Sportschützen haben sich aus dem Waffenrechtsänderungsgesetz bei der Bedürfnisüberprüfung und der Waffenanzahl ergeben. Konkret bedeutet das: Seit dem 1. September 2020 überprüft die Waffenbehörde alle fünf Jahre, ob bei Sportschützen das Bedürfnis für den Besitz von Schusswaffen noch fortbesteht. Dabei wird der Bedürfnisnachweis insofern erleichtert, als dass Schießnachweise nur noch für die ersten beiden Wiederholungsprüfungen des Bedürfnisses – also nach fünf beziehungsweise zehn Jahren – erbracht werden müssen. Zudem wird bei den Schießnachweisen nicht mehr auf jede einzelne Waffe, sondern nur noch auf die Waffenkategorie, also auf Kurz- oder Langwaffe abgestellt. Darüber hinaus sind pro Waffenkategorie in den 24 Monaten vor der Überprüfung nur noch ein Schießtermin pro Quartal oder sechs Schießtermine pro Zwölf-Monats-Zeitraum nachzuweisen. Erleichternd kommt hinzu: Sind mehr als zehn Jahre seit erstmaliger Erlaubniserteilung vergangen, genügt für den Nachweis des Fortbestehens des Bedürfnisses eine Mitgliedsbescheinigung des Schießsportvereins.

Die Regelungen zum Bedürfnisnachweis beim Erwerb von Waffen sind derweil unverändert geblieben. Aber: Die Zahl der auf die sogenannte Gelbe Waffenbesitzkarte zu erwerbenden Waffen wurde auf zehn Stück begrenzt. So soll verhindert werden, dass Waffen gehortet werden. Für Sportschützen, die bereits mehr als zehn Waffen auf die Gelbe Waffenbesitzkarte erworben haben, gibt es eine Besitzstandswahrung.

Das gilt für Salutschützen:

Salutwaffen sind nach Paragraf 39a des Waffengesetzes erlaubnispflichtig oder gegebenenfalls verbotenen und müssen der Waffenbehörde gemeldet werden. Erworben und besessen werden dürfen Salutwaffen von Personen und Vereinen, die ein Bedürfnis dafür vorweisen können. Das heißt, wenn der Antragsteller diese Waffen beispielsweise für Theateraufführungen, Foto-, Film- oder Fernsehaufnahmen oder für die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen oder Veranstaltungen der Brauchtumspflege benötigt. Jeder, der bereits vor Inkrafttreten des dritten Waffenrechtsänderungsgesetzes im Besitz einer entsprechenden Salutwaffe war, muss diese spätestens bis zum 1. September 2021 bei der Waffenbehörde anmelden bzw. eine Ausnahmegenehmigung gemäß Paragraf 40, Absatz 4 beim Bundeskriminalamt beantragen.

Das gilt für große Magazine:

Verboten sind seit Inkrafttreten der Gesetzesänderung Wechselmagazine für Zentralfeuermunition für Langwaffen mit einer Kapazität von mehr als zehn Schuss und für Kurzwaffen mit einer Kapazität von mehr als 20 Schuss. Gleichfalls ist der Umgang mit halbautomatischen Kurzwaffen für Zentralfeuermunition und halbautomatischen Langwaffen für Zentralfeuermunition verboten, die ein eingebautes Magazin mit der jeweils oben beschriebenen Magazinkapazität haben. Magazine, die sowohl in Lang- als auch in Kurzwaffen passen, gelten als Magazine für Kurzwaffen, es sei denn, der Besitzer verfügt auch über eine dazu passende Langwaffe. Personen, die die betroffenen Magazine vor dem 13. Juni 2017 erworben haben, dürfen diese behalten, wenn sie den Besitz bis zum 1. September der Waffenbehörde anzeigen. Entsprechende Vordrucke sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter www.kvmyk.de/formulare/. Sportschützen, die nachweisen können, dass sie die betroffenen großen Magazine für die Teilnahme an bestimmten Schießwettbewerben im Ausland benötigen, können diese nun auch mit einer Ausnahmegenehmigung des Bundeskriminalamts nutzen.

Das gilt für Besitzer von Deko-Waffen:

Bestimmter Umgang mit Dekorationswaffen ist anzeigepflichtig. Hierfür wurde ein bundeseinheitlicher Vordruck entwickelt, den es ebenfalls auf der vorgenannten Internetseite zu finden gibt.

Änderungen zu wesentlichen Waffenteilen:

Die Definitionen der wesentlichen Teile von Schusswaffen wurden ergänzt. Für Besitzer von Waffenteilen, die neu als wesentliche Teile eingestuft werden, muss bis spätestens 1. September 2021 eine Erlaubnis beantragt werden.

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Viele Denkmäler im Stadtgebiet Euskirchen vom Hochwasser betroffen

Euskirchen – Fünf Wochen ist die Hochwasserkatastrophe nun her – und immer noch ist die Wasserstandslinie an den Mauern des Alten Brauhauses in Kreuzweingarten deutlich ablesbar. Das Wasser hat in den wunderschön restaurierten Gebäuden des Bruchsteinhofes aus dem 19. Jahrhundert in Höhe von fast zwei Metern hochgestanden und ist immer noch nicht abgetrocknet.

Corinna Relles (2.v.r) und Regine Borschdorf (r.) von der Unteren Denkmalbehörde besuchten gemeinsam mit Dr. Hans-Stefan Bolz das Alte Brauhaus in Kreuzweingarten, in dem Marlies Stock mit den Folgen des Hochwassers kämpft. Foto: Kreisstadt Euskirchen

Das kontaminierte Wasser ist in alle Gebäude eingedrungen, so auch in den historischen Dorfsaal, berichtet Marlies Stock, Inhaberin des Alten Brauhauses. Auch die Brauerei stand voller Wasser, so dass die Kessel darin verkeilt aufeinander gestapelt zurückblieben. Man habe erst gar nicht gewusst, wie man die Geräte überhaupt aus dem Raum bekommen sollte. Auch der Innenhof, der Gastraum, das Standesamt und die Küche sind heftig vom Hochwasser betroffen. Holzböden und Wandputz müssen leider entfernt und erneuert werden, Möbel und Küchengeräte sind zerstört und nicht zuletzt ist das Büro von Marlies Stock komplett vollgelaufen, so dass alle Akten vernichtet sind. Laut einer groben Schätzung der Handwerker liege die Schadenssumme bei ca. 400.000 Euro, so Stock.

Unterstützung bekommt Marlies Stock nun von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn, die ein Soforthilfe-Programm für von der Flut beschädigten Denkmäler aufgesetzt hat. „Die ersten 100 Anträge sind bereits eingegangen“, berichtet Dr. Hans-Stefan Bolz von der Dt. Stiftung Denkmalschutz. Er besuchte Anfang der Woche mit Corinna Relles und Regine Borschdorf von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen einige betroffene Denkmäler in der Kreisstadt, um sich vor Ort ein Bild zu verschaffen und die Unterstützungsmöglichkeiten der Stiftung weiter bekannt zu geben.

„Wir sehen viele betroffene Gebäude, zerstörte Mauern oder komplett geflutete Fachwerkhofanlagen sowie durchnässte Kirchen und Kapellen“, erzählt die Architektin Corinna Relles, die die Schäden für die Stadt Euskirchen aufnimmt und die Inhaber vor Ort fachlich berät. 300 Denkmäler im Stadtgebiet seien betroffen, so die erste Schätzung. In manchen Gebäuden ist „nur“ der Keller nass, in anderen Gebäuden hat das Wasser auch die Erdgeschoss-Ebenen komplett geflutet.

Heftig betroffen seien Denkmäler im Ortsteil Wißkirchen und im Ortskern Schweinheim, so Relles. In Schweinheim sind einige historische Gebäude stark beschädigt. Gerade erst war der Ortsteil als Golddorf im Kreiswettbewerb ausgezeichnet worden, als das Hochwasser den mit viel ehrenamtlicher Arbeit hergerichteten Dorfplatz zerstörte.

„In der Dt. Stiftung Denkmalschutz haben wir einen verlässlichen Partner, der unbürokratisch hilft und erste Gelder wurden bereits ausgezahlt, um Fachgutachter oder Hilfsmaßnahmen einzuleiten“ so berichtet Relles. „Wir gehen derzeit davon aus, dass wir mit diesen Spenden zunächst alle Baudenkmäler sichern können.“

Unterstützung für die Inhaber denkmalgeschützter Gebäude gibt es von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Wer sich über die verschiedenen Hilfsangebote informieren will, findet weitere Informationen unter www.denkmalschutz.de/hochwasser-sofortfoerderung

Die Stiftung hat zudem ein Sonderkonto für die vom Hochwasser geschädigten Baudenkmale eingerichtet. Wer den Wiederaufbau dieser betroffenen Gebäude unterstützen will, kann seine Spende an das folgende Konto senden:

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Spendenkonto Soforthilfe Hochwasserkatastrophe

IBAN DE78 3804 0007 0555 5552 00

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Stadt Meckenheim geht auf Hochwasser-Geschädigte zu – 1. Bürgerdialog am Donnerstag 26. August

Meckenheim – Bürgerdialoge an drei Terminen und Orten. Bürgermeister Holger Jung und die Stadtverwaltung gehen auf die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe zu. Im Rahmen eines Bürgerdialoges informiert die Stadt Meckenheim gleich an drei unterschiedlichen Terminen und Orten:

  • Donnerstag, 26. August, 18 Uhr, Mehrzweckhalle, Altendorf-Ersdorf
  • Dienstag, 31. August, 18 Uhr, Aula der Evangelischen Grundschule, Meckenheim
  • Dienstag, 7. September, 18 Uhr, Mehrzweckhalle, Lüftelberg

Gemeinsam mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus verschiedenen Fachbereichen wird die Verwaltungsleitung einen Rückblick auf das Geschehene geben und auf mögliche Lösungen für die Zukunft eingehen. Überdies beantworten Expertinnen und Experten aus der Stadtverwaltung die individuellen Fragen der Bürgerinnen und Bürger und nehmen in Einzelgesprächen die Anregungen auf.

Die aktuelle Corona-Situation und das Hygieneschutzkonzept erfordern eine Anmeldung für den Besuch des Bürgerdialogs vorzugsweise per E-Mail unter desiree.bergmann@meckenheim.de (Telefon 02225-917211).

Der Besuch der Veranstaltung ist ausschließlich mit einem 3G-Nachweis – Geimpft/Genesen/Getestet – möglich. Das heißt: Es ist ein zertifizierter negativer Test einer öffentlichen Teststelle (nicht älter als 48 Stunden), ein Impfausweis mit vollständiger Impfung (letzte erforderliche Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen) oder ein „Genesenen-Nachweis“ (Erkrankung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen) vorzulegen. Ebenso ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP oder FFP2) verpflichtend.

Parallel zu den Bürgerdialogen informiert die Stadt Meckenheim die Hochwassergeschädigten über Handzettel. Sie enthalten wichtige Daten und Hilfsangebote und erreichen die Haushalte in den besonders stark betroffenen Gebieten der Stadt Meckenheim und ihrer Ortsteile.

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Mechernicher Tafel übernimmt die Versorgung bedürftiger Hochwasser-Opfer ab dem heutigen Dienstag 24. August

Mechernich – Die Material- und Kleiderausgabe in der Mechernicher Dreifachturnhalle (Schulzentrum) für Hochwassergeschädigte hat seit Anfang der Woche nach sechs Wochen Dauerbetrieb im Kielwasser der Flutkatastrophe vom 14. Juli geschlossen.

Die Dreifachturnhalle war ihrerseits bei dem Jahrhundertregen von eindringendem Wasser beschädigt worden, so dass der Fußboden nun erneuert werden muss.

Die Nachfrage nach Kleidern und Hilfsgütern hat im Stadtgebiet Mechernich inzwischen nachgelassen, so Monika Kucia vom Team Ordnungswesen und Bürgerservice, die sich seit der Flutkatastrophe mit großem Engagement und Fürsorge um die Hochwassergeschädigten gekümmert hatte.

Ab dem heutigen Dienstag übernimmt deshalb die Mechernicher „Tafel“ die Verteilung von Hilfsgütern an Bedürftige. Tafel-Vorsitzender Wolfgang Weilerswist transportiert mit seinem Team insbesondere Hygiene- und Haushaltsartikel sowie haltbare Nahrungsmittel aus dem städtischen Materiallager in der Dreifachturnhalle in die Alte Schule im Sande.

Dort gibt die Mechernicher „Tafel“ dienstags und freitags ab 10.30 Uhr Lebensmittel an Bedürftige und ab sofort auch Hygiene- und Haushaltsartikel sowie haltbare Lebensmittel wie Tütensuppen und Konserven an Hochwassergeschädigte aus.

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Verteilung der Spendengelder im Kreis Euskirchen

Euskirchen – „Ein tolles Signal der Solidarität“. Auf dem Spendenkonto des Kreises sind 1,6 Mio. Euro eingegangen / Geld wird über die Städte und Gemeinden verteilt. Die Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen hat viele Menschen tief bewegt und eine bisher nicht für möglich gehaltene Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst – auch finanziell. Allein auf dem Spendenkonto des Kreises Euskirchen sind mittlerweile 1,6 Millionen Euro eingegangen. „Das ist ein tolles Signal der Solidarität mit den Flutopfern“, sagt Landrat Markus Ramers. „Ich bin tief bewegt und dankbar, dass so viele Menschen ihr Portemonnaie aufgemacht und kleine oder auch größere Beträge gespendet haben. Außerdem haben sich sofort nach der Katastrophe viele Unternehmen gemeldet und große Summen gespendet. Das zeigt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft!“

Wie kommt das Geld nun zu den vom Hochwasser betroffenen Menschen? „Unsere Städte und Gemeinden sind ganz nah an den Betroffenen. Daher haben wir uns entschieden, den Gesamtbetrag – gestaffelt nach den bei den Kommunen eingegangenen Soforthilfeanträgen – an die Städte und Gemeinden weiterzureichen“, so Landrat Ramers. Folgende Beträge wurden an die Kommunen überwiesen:

Euskirchen:                             636.000 Euro

Bad Münstereifel:                  226.300 Euro

Schleiden:                               218.700 Euro

Weilerswist:                           154.100 Euro

Mechernich:                           128.700 Euro

Zülpich:                                  102.000 Euro

Kall:                                           79.800 Euro

Hellenthal:                                37.100 Euro

Nettersheim:                             23.000 Euro

Blankenheim:                            14.400 Euro

Dahlem:                                      5.100 Euro

Die Kommunen entscheiden vor Ort, wie und nach welchen Kriterien die Beträge schnell und unbürokratisch an die Betroffenen verteilt werden.

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Impfen schnell und einfach – Der Impfbus kommt nach Mendig – Donnerstag 26. August

Mendig – Die Landesregierung passt ihre Impfkampagne an die aktuelle Lage an und geht mit dem Impfbus neue Wege. Aktuell stehen sechs Busteams in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und in Kooperation mit den Supermarktketten Aldi, Edeka, Penny, Rewe und Wasgau für alle Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer mit rund 200 Impfterminen zur Verfügung.

Der Impfbus kommt auch nach Mendig. Am Donnerstag, 26. August von 14-18 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger ohne Terminabsprache einfach nur mit dem Personalausweis auf dem ALDI Parkplatz in der Bahnstraße 57 impfen lassen. Vor Ort hat jeder die individuelle Wahl zwischen den Impfstoffen von BioNTech, Moderna und Johnson & Johnson.

„Aufgrund der aktuell steigenden Anzahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind die Impfbusse ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit im täglichen Leben.“ , so Alexander Müller, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Mendig.

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Wettbewerb: Städte und Dörfer grüner gestalten – Noch bis 31. August Projektideen einreichen

Region/Mayen-Koblenz – Auch in diesem Jahr sucht der Landkreis Mayen-Koblenz Privatpersonen, Initiativen, Vereine, Einrichtungen, Kommunen und Unternehmen, die ihre Orte naturnah und nachhaltig entwickeln möchten. Noch bis Ende August können Ideen zu Projekten für mehr Artenvielfalt bei der Kreisverwaltung eingereicht werden. Die Projektideen werden von einer Jury beurteilt und erhalten je nach Art und Größe der Maßnahme eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200 bis 4.000 Euro.

„Der eigene Ort soll dadurch bunter, naturnaher und nachhaltiger werden. Wir hoffen auf viele Ideen für eine lebendige Umwelt und zum Erhalt der Biodiversität und freuen uns darauf, engagierte Menschen bei ihrer Arbeit für mehr Artenvielfalt in unserem Landkreis zu unterstützen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Mögliche Themenschwerpunkte

Die eingereichten Konzepte sollen einen Beitrag der innerörtlichen biologischen Vielfalt leisten. „Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Denkbar sind zum Beispiel der Rückbau von Versiegelungen, die Förderungen heimischer Tierarten, vor allem Insekten, oder die Verwendung regionaler Pflanzen“, erläutert Dr. Rüdiger Kape, Koordinator der integrierten Umweltberatung im Landkreis. Insbesondere Ideen, die nicht nur einen biologischen Mehrwert leisten, sondern auch soziale Aspekte einbinden, seien wieder gerne gesehen.

Die Projektvorschläge können als Projektskizze eingereicht werden. Die Skizze sollte folgende Punkte beinhalten: Eine kurze textliche Beschreibung, die genaue Ortsbezeichnung, Fotos der Flächen vor der Umsetzung, eine Kostenschätzung sowie eine grobe Zeitplanung. „Die Maßnahmen sollen bis März kommenden Jahres weitestgehend abgeschlossen sein“, ergänzt Rüdiger Kape. Es werden nur Maßnahmen unterstützt, die im Landkreis Mayen-Koblenz umgesetzt werden. Auch Projekte auf privaten Grundstücken sind denkbar, solange das Ergebnis einen Mehrwert für die Allgemeinheit hat und öffentlich sichtbar ist.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Vorlage für die Projektskizze erhält man im Internet unter www.kvmyk.de/gruenesdorf oder direkt bei Dr. Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, E-Mail: ruediger.kape@kvmyk.de oder Lina Jaeger, Tel. 0261/108-417, lina.jaeger@kvmyk.de. Anmeldeschluss ist der 31. August 2021.

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Bad Neuenahrer QuAHRtett veröffentlicht CD „Im Rausch der Melodien“ zu Hause genießen – Unterstützen Sie mit

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Wer dem Bad Neuenahrer QuAHRtett auch im eigenen Wohnzimmer lauschen möchte, für den ist die neue CD des beliebten vierköpfigen Ensembles genau das Richtige: Auf dem Tonträger mit dem Titel „Im Rausch der Melodien“ sind dreizehn der beliebtesten Musikstücke versammelt, welche das QuAHRtett bei seinen regelmäßigen Konzerten im Kurpark Bad Neuenahr präsentiert. Den beschwingten Auftakt macht die Ouvertüre „Gipsyland“ von Hans Zander. Weitere Highlights sind beispielsweise der Walzer „Mondnacht auf der Alster“ von Oscar Fetras, die Serenade „Leuchtendes Florenz“ von Will Meisel und „My funny Valentine“ und als krönender Abschluss „Beim Slivovitz“ von Hans Zander.

Das Bad Neuenahrer QuAHRtett hat die CD mit seiner Stammbesetzung, bestehend aus Leiter Johann-Peter Taferner (Klarinette, Gesang, Conference), Itai Sobol (Klavier, Arrangement), Edit Koledich (Violine), Kristóf Dömötör (Bassklarinette, Saxophon) im November 2020 in den Riverside Studios in Köln eingespielt. „Immer wieder sind wir von unseren Besuchern bei den Konzerten im Kurpark darauf angesprochen worden, ob wir nicht einmal eine CD rausbringen können“, erklärt Johann-Peter Taferner. „Den Lockdown im Herbst, als leider keine Konzerte möglich waren, haben wir nun für dieses Herzensprojekt genutzt“, ergänzt er sichtlich stolz.

Hervorgegangen ist das Ensemble aus dem ehemaligen, 1992 gegründeten Kurorchester. Die vier Stamm-Mitglieder haben alle Klassische Musik studiert, teilweise auch Jazz, und sind bereits langjährig mit dabei. „Das Bad Neuenahrer QuAHRtett zeichnet sich nicht nur durch hohe musikalische Kompetenz aus, sondern auch durch die Begeisterung, mit der es unsere Konzertbesucher regelrecht verzaubert. Daher freuen wir uns ebenfalls sehr über das neue Produkt für die Gäste“, so Sabrina Seul, Leiterin des Veranstaltungsmanagements bei der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.

Die CD zum Preis von 16,50 Euro ist erhältlich zu den Spielzeiten der Konzerte im Park oder in den Tourist-Informationen Ahrweiler und Bad Neuenahr. Weitere Infos unter www.das-heilbad.de

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Eifeler Mercedes-AMG Team HRT mit drei Top-10-Platzierungen beim vierten DTM-Wochenende auf dem Nürburgring

Nürburgring – Das Haupt Racing Team zeigte beim DTM-Heimevent am Nürburgring eine solide Vorstellung und fuhr insgesamt drei Top-10-Platzierungen ein. Maximilian Götz sicherte sich mit zwei vierten Plätzen am Samstag und am Sonntag auf dem 3,629 Kilometer langen Sprintkurs wichtige Punkte im Titelkampf. Vincent Abril überquerte im zweiten Rennen als Neunter die Ziellinie. Gaststarter Hubert Haupt schreibt bei seinem DTM-Comeback nach 20 Jahren Motorsportgeschichte.

Erstmals in der noch jungen Teamgeschichte brachte das Haupt Racing Team insgesamt drei Mercedes-AMG GT3 Rennfahrzeuge beim vierten DTM-Event auf dem Nürburgring an den Start.
Die beiden HRT-Stammpiloten Maximilian Götz (GER) und Vincent Abril (MCO) wurden durch Teambesitzer Hubert Haupt (GER) verstärkt, der mit seinem Start auch DTM-Geschichte schrieb. Er ist der einzige Pilot, der in drei Jahrzehnten der DTM jeweils mindestens ein Rennen fuhr.

Nach einem durchwachsenen Samstags-Qualifying startete Max Götz im pink-blauen BWT Mercedes-AMG GT3 #4 von Startplatz sechs in das einstündige Rennen. Teamkollege Vincent Abril (MCO) im gelb-blauen Bilstein Mercedes-AMG GT3 #5 musste sich mit der 13. Startposition begnügen und Teambesitzer Hubert Haupt (GER), dem lediglich eine gute Sekunde auf die Pole-Zeit fehlte, nahm das Rennen von Position 23 in Angriff.

Durch eine gute Teamstrategie und frühe Stopps – den schnellsten Reifenwechseln im gesamten Feld – gelang es Max Götz, mit Schlussrang vier die zweite Position der Fahrer-Gesamtwertung zu übernehmen. Vince Abril verpasste als Zwölfter knapp eine Top-10-Platzierung. Haupt hielt bei seinem Comeback gut mit und überquerte die Ziellinie auf Rang 18.

Beim Qualifying am Sonntagmorgen sorgte plötzlich einsetzender Regen in der Eifel für komplizierte Streckenverhältnisse. Unter nassen Bedingungen qualifizierten sich Maximilian Götz als Fünfter, Vincent Abril als Zwölfter und Hubert Haupt hielt mit Startplatz 19 vier Konkurrenten hinter sich.

Das zweite Rennen des Wochenendes fand am Sonntagnachmittag wieder im Trockenen statt. Mehrere Zwischenfälle sorgten bereits im ersten Umlauf für eine schnelle Safety-Car-Phase. Götz entschied sich erneut für einen frühen Boxenstopp und war dadurch in der Lage, mit der Spitzengruppe mitzuhalten, und sammelte mit Rang vier wertvolle Meisterschaftspunkte. Haupt musste eseinen Mercedes-AMG GT3 #6 mit einem technischen Defekt kurz nach seinem Pflichtboxentopp abstellen und löste damit eine der beiden Safety-Car-Phasen aus.

Vincent Abril konnte im Lauf des Rennens von den Zwischenfällen profitieren und kam auf Rang neun ins Ziel – obwohl er einen zweiten Boxenstop einlegen musste, um einen beschädigten Reifen zu wechseln.

Mit seinen zwei vierten Plätzen konnte Götz in der Gesamtwertung Boden auf den Spitzenreiter gutmachen. Nach dem soliden Auftritt beim Heim-Event geht es für die Mannschaft aus Meuspath in zwei Wochen nach Österreich. Auf dem Red Bull Ring in Spielberg wird das Mercedes-AMG Team HRT wieder nur mit zwei Fahrzeugen antreten.

Maximilian Götz, Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Es wären noch ein paar Pünktchen mehr drin gewesen. Die Fahrer, die später als ich an die Box gefahren sind, haben mich ein wenig aufgehalten. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Meine Mitstreiter um die Meisterschaft sind alle ausgefallen, während wir Punkte geholt haben. Es war ein hartes Rennen mit vielen Rangeleien. Man hat gesehen, dass es nun um die Wurst geht und jeder jeden Punkt mitnehmen will.“

Vince Abril, Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #5
„Es zieht sich irgendwie durch die Saison, dass ich ungefähr auf der Position ins Ziel komme, für die ich mich qualifziert habe oder sogar weiter hinten. Am Start ist es immer eine Herausforderung, aber ich habe mich clever angestellt und einen guten dritten Restart hingelegt. Dann wurde ich von einem anderen Fahrzeug rausgeschoben und bin ans Ende des Feldes zurückgefallen. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit der Fahrt und der Teamleistung.“

Hubert Haupt, Teambesitzer und Fahrer Mercedes-AMG Team HRT #6
„Ich wusste, dass die DTM eine echte Herausforderung ist, aber ich habe mir damit auch einen Wunsch erfüllt – in der GT3 DTM ein Rennen im eigenen Team zu bestreiten. Auch wenn mir etwas an Pace gegenüber den Stammfahrern gefehlt hat, bin ich mit meiner Leistung zufrieden und es hat mir Spaß gemacht. Einen großen Dank ans gesamte Team, die es möglich gemacht haben und erstmals drei Fahrzeuge eingesetzt haben. “

Sean Paul Breslin, Teamchef Mercedes-AMG Team HRT
„Es hat riesigen Spaß gemacht, Hubert mit seinem Playboy-Fahrzeug mit im Team zu haben. Das Wochenende war ein wenig herausfordernd. Es ist schade, dass er das zweite Rennen nicht beenden konnte, aber die Performance war gut. Es freut mich, dass Max wichtige Punkte im Titelkampf sammeln konnte und auch Vince gepunktet hat. Insgesamt war es also eine tolle Teamleistung, die durch die schnellsten Boxenstopps des Wochenendes gekrönt wurde. So müssen wir weiter machen.“