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„Hier fühle ich mich zu Hause“

Blankenheim/Mechernich – Tagesstrukturraum für demenziell veränderte Menschen im „Haus Effata“ der Communio in Christo eröffnet – Alltag der Bewohner durch Freude und Glücksempfinden bereichern. Heinos Schallplatten, Porzellan mit Goldrand, gestickte Kissen und Muttis Wasserkocher – sie rufen Erinnerungen wach an vergangene Zeiten. Die Ruheoase mit Patchwork-Sesseln lädt zum gemütlichen Verweilen ein. „Oh wie schön“ oder „Hier fühle ich mich zu Hause“, freuen sich die Bewohner und genießen die wohltuende Atmosphäre im neuen Tagesstrukturraum für demenziell veränderte Menschen im Haus Effata der Communio in Christo. Dieser wurde jüngst mit einer kleinen Feier eingeweiht.

Liebevoll, mit Erinnerungsstücken an vergangene Zeiten eingerichtet wurde der Wohnraum, damit sich die Bewohner wohlfühlen können. Gemütliche Patchwork-Sessel laden zum Verweilen ein. Foto: Zarlasht Azimi/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Der Tagesstrukturraum ist ein großer lichtdurchfluteter Wohnraum und bietet für rund ein Dutzend Bewohner Platz. Er ist ganz bewusst wie früher eingerichtet. „Durch das Aufgreifen alter Erfahrungen und Fähigkeiten, gelingt es uns, in der Demenzbetreuung, den Bewohnern Sicherheit, Vertrauen und Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Für uns steht der Erhalt der Alltagskompetenzen im Focus“, erläutert Norbert Arnold, Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, das zugrundeliegende Fach- und Betreuungskonzept.

Intensive Zuwendung

„Wir möchten die Lebensqualität unserer Bewohner verbessern durch feste Bezugspersonen, intensive Zuwendung und Wertschätzung“, so Zarlasht Azimi, Pflegedienstleiterin im Haus Effata. Wert wird auch gelegt auf gemeinsame Mahlzeiten, musikalische Angebote wie Singkreis mit Gitarrenspiel oder Gedächtnistrainings durch Spielenachmittage. „Durch gemeinsames Kochen und Backen werden die Sinne gestärkt und der Appetit ist doch auch gleich viel größer, wenn man zusammen am Tisch sitzt und isst“, berichtet Zarlasht Azimi über die kleinen und großen Erfolge und das Ziel den Alltag der Bewohner durch Freuden und Glücksempfinden zu bereichern. Geburtstagskinder zum Beispiel werden deshalb gerne mit festlich gedecktem Tisch empfangen.

Einen weiteren Schwerpunkt in der Seniorenbetreuung bildet die gezielte Förderung der Aktivität und Mobilität durch Sport im Sitzen, Ballspiele, Tanzen sowie Spaziergänge im Park. Malen, dekorieren, handwerkliches Gestalten und Basteln versüßen ebenso die Zeit wie Leinwandmalerei, Tonarbeiten, stricken, sticken und häkeln. Der Geruchssinn wird durch Kräuter- und Aromatherapien angeregt.  Fürs Wohlfühlen sorgen eine eigene Küche sowie Beamer, DVD-Player und Musikanlage.

Der Wohnraum befindet sich im Erdgeschoss Richtung Süden und der Sonne ausgerichtet, neben der Hauskapelle und dem Speisesaal der Einrichtung, ist barrierefrei und umfasst etwa 60 Quadratmeter. Geöffnet ist der Wohnraum für die Bewohner von montags bis freitags, jeweils 8 bis 18 Uhr – einzige Ausnahme bildet der Mittwoch, da reicht die Öffnungszeit von 8 bis 15 Uhr.

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Für Groß und Klein: Veranstaltungen in der Alsdorfer Bücherei starten wieder

Alsdorf – Ab Oktober starten in der Stadtbücherei Alsdorf wieder Vorlesestunden für Jung und Alt. So finden jeweils einmal im Monat (außer in den Ferien) Angebote statt. Für die Kleinsten gibt es an jedem 1. Samstag im Monat um 10:30 Uhr die Bilderbuchmäuse. Bücherei-Mitarbeiterin Manuela Oligschlaeger wird am Samstag, 2.Oktober,das Bilderbuch „Seepferdchen sind ausverkauft“ in den Mittelpunkt stellen, in dem Mikas Papa zwar daheim arbeitet, aber bis über beide Ohren in Arbeit steckt.

Der versprochene Baggerseebesuch scheint in weiter Ferne! Um sich Luft zu verschaffen, erlaubt er Mika, sich ein Haustier zu kaufen …Damit beginnt eine wunderbar turbulente Geschichte, in deren Verlauf ein Tier nach dem anderen die Wohnung bevölkert, ohne dass der gestresste Papa etwas davon mitbekommt! Auf die Maus folgt ein Hund, auf den Hund ein Seehund, auf den Seehund ein Pinguin, auf den Pinguin ein Papagei, bis zuletzt ein kleiner, aber sehr musikalischer Elefant in die Wohnung einziehtmal schauen wie diese Geschichte endet!

Die nächsten Termine der Bilderbuchmäuse sind der 6. November mit dem Bilderbuch „Eule Elli wünscht sich Freunde“ und der 4.Dezember, an dem sich alles um „In der Weihnachtshöhle ist auch noch Platz“ dreht.

Donnerstags findet einmal im Monat um 16:30 Uhr ein Bilderbuchkino mit Heike Krämer statt. Bei einem Bilderbuchkino werden Geschichten lebendig, denn alle Zuschauer können die Bilder gut an der Leinwand mitverfolgen und besser am Geschehen teilnehmen. Am 14. Oktoberstarten wir mit „Lieselotte hat Langeweile“, was bei der Kuh Lieselotte und ihren Freunden zu jeder Menge Chaos führt. Weiter geht es dann am 11. November mit der Geschichte „Das kleine Wir“ und darauf folgt am 16. Dezember in der Vorweihnachtszeit noch das Bilderbuchkino „Zacharias Zuckerbein sucht die Weihnachtswichtel“.

Für die Erwachsenen ist natürlich auch gesorgt. Hier findet einmal im Monat freitags um 16 Uhr die Vorlesestunde für Erwachsene mit dem Bühnenhörspieler Wolfgang Rosen und / oder einem anderen Vorlesepaten der Stadtbücherei Alsdorf statt. Zu diesem Team gehören auch Adelheid Breuer, Dagmar Junk, Dr. Johannes Kiehl, Keziban Yilmaz, Marie-Luise Fröbel, Judith Schönbrod und Veronika Leisten. Diese Truppe wird den Besuchern eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Auszeit vom Alltag bescheren und alle, die gerne lustige, spannende und in jedem Fall interessante Geschichten hören, sind herzlich eingeladen zu den nächsten Treffen am 29. Oktober und 26. November in die Stadtbücherei Alsdorf zu kommen.

In der Stadtbücherei gelten wie bei allen momentan stattfindenden Veranstaltungen die 3 G Regeln, also müssen alle bitte an den Impfnachweis, die Genesenenbescheinigung oder den Negativtest denken. Sollten Sie weitere Fragen zu den Veranstaltungen, Angeboten oder den Medien der Stadtbücherei haben, wenden Sie sich an die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei. Sie erreichen sie telefonisch unter 02404/93950 oder schreiben eine Mail an stadtbuecherei@alsdorf.de

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Bürgermeister Jung gratuliert den Nachwuchskräften der Stadt Meckenheim

Meckenheim – Mit Bravour haben alle Nachwuchskräfte der Stadtverwaltung Meckenheim den ersten Schritt auf der Karriereleiter gesetzt. Klara Manner, Bahar Ülker und Alexander Grosa haben ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte und Verwaltungsfachangestellter absolviert. Direkt nach dem Empfang ihrer Prüfungszeugnisse wurden die Arbeitsverträge bei der Stadtverwaltung unterschrieben. Alexander Grosa wird im Fachbereich Soziales, Migration und Integration, Klara Manner im Büro des Verwaltungsvorstandes und Bahar Ülker im Fachbereich Bildung, Kultur und Sport eingesetzt.

Zusammen mit der Leiterin des Fachbereichs Personal Britta Röhrig und der neuen Ausbildungsbeauftragten Silke Grohs gratulierte Bürgermeister Holger Jung den Absolventinnen und dem Absolventen herzlich und wünschte ihnen für ihre weitere berufliche Laufbahn alles Gute. „Ich freue mich sehr über diese guten Abschlussergebnisse. Wir bilden für den eigenen Bedarf aus und ich bin stolz, diesen sehr guten Jahrgang in die Verwaltung zu übernehmen“, sagte Holger Jung.

Neben einer Übernahmequote von 100 Prozent zeichnet sich die Stadt Meckenheim durch ihre hohe Ausbildungsquote aus. Bereits im September 2021 können drei neue Auszubildende zu Verwaltungsfachangestellten sowie zwei angehende Bachelor of Laws durch die neue Ausbildungsbeauftragte Silke Grohs begrüßt werden. Die gebürtige Meckenheimerin, die zum 1. Juli als langjährige Personalsachbearbeiterin vom Volkshochschulzweckverband Voreifel in den Personalbereich der Stadtverwaltung gewechselt war, freut sich sehr darauf, die Auszubildenden zu begleiten und zu unterstützen. „Mit Silke Grohs konnte eine Fachkraft gewonnen werden, die wir herzlichst in das Team der Verwaltung aufgenommen haben“, so Britta Röhrig.

Auch für das kommende Jahr sucht die Stadt Meckenheim zum 1. September 2022 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für das duale Studium Bachelor of Laws und für die Verwaltungsfachangestelltenausbildung. Die Stellenausschreibung ist bereits veröffentlicht.

Einen Überblick über alle Stellenangebote der Stadt Meckenheim gibt es im Internet unter: https://karriere.meckenheim.de.

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E-Auto kaufen: Ja oder Nein? – Online-Vortrag am morgigen Dienstag 31. August gibt wertvolle Tipps

Region/Mayen-Koblenz – Unsere Mobilität ist einer der größten Quellen für Treibhausgase in Deutschland. Umfangreiche Änderungen im Verkehrsbereich sind unabwendbar, um eine Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen und dennoch eine Mobilität der Menschen zu gewährleisten. Wie kann die „Mobilität der Zukunft“ aussehen? Dies beleuchtet eine 7-teilige Online-Veranstaltungsreihe.

Weiter geht es am morgigen Dienstag,  31. August mit dem Vortrag „Ist die Zukunft des Straßenverkehrs elektrisch?“ um 18 Uhr. Dr. Peter Götting von der Energieagentur RLP geht dabei darauf ein, was für eine Elektrifizierung des Straßenverkehrs spricht, ob die Batterien bei allen Verkehrsgattungen gleichermaßen gut als Speicher geeignet sind. Gerade aktuell stellen sich viele Verkehrsteilnehmer die Frage ob uns die E-Mobilität für längere Zeit begleiten wird oder nur eine Übergangslösung ist. Wer eine Antwort darauf sucht, ob er sich als nächstes Auto noch einmal einen Verbrenner oder schon ein Elektroauto kaufen soll, der ist in diesem Vortrag genau richtig.

Das genaue Programm und weitere Informationen zu den Vorträgen findet man unter https://www.ben-mittelrhein.de/veranstaltungen. Hier kann man sich auch für die Vorträge anmelden. Die Teilnahme an den Online-Vorträgen ist kostenfrei.

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Musik für die Flutopfer-Hilfe

Kall – Regina und Horst Limburg wohnen zwar 250 Kilometer von Kall  entfernt und sind doch fast jedes Wochenende in Golbach, wo sie zwei fast 200 Jahre alte Fachwerkhäuser vor dem Verfall gerettet und liebevoll restauriert haben. Darunter auch die „Alte Dorfschule“ aus dem Jahr 1836 in der Straße „Auf der Kegelbahn“. Seit vielen Jahren ist das sozial engagierte Ehepaar, das im ostwestfälischen Paderborn mehrere Fahrschulen hat, fest in die Golbacher Dorfgemeinschaft integriert.

Susanne Riemer und Wilhelm Geschwind präsentierten beim Kaffee-Kuchen-Konzert bei Horst und Regina Limburg Stücke aus derf aktuellen CD „Brot & Seele“. Foto: Reiner Züll

Auch nach der verhängnisvollen Flutkatastrophe in der Nacht zum 15. Juli half die Familie sofort. Sie startete in Paderborn umgehend eine Sammelaktion für Hilfsgüter, von denen sie schon zwei Tage später die erste Ladung nach Golbach brachte. „Wir haben die schrecklichen Bilder aus Golbach gesehen und sind fassungslos. Die Betroffenen wissen ja gar nicht, wo sie anfangen sollen“,  so Limburg nach dem ersten Besuch ihrer vom Hochwasser gezeichneten Wochenend-Heimat.

Das Publikum in Golbach zeigte sich dankbar und Spendenfreudig. 1550 Euro wanderten in den Spendentopf. Foto: Reiner Züll

Im Paderborner Stadtteil Elsen organisierte die Dorfgemeinschaft auf dem dortigen Sportplatz unter dem Motto „dabei, bring Dein Pfand mit und spende es für die Opfer des Hochwassers“ eine Flaschenpfand-Aktion für die Hochwasser-Betroffenen in Limburgs Zweitheimat. „Uns ist wichtig, dass das Geld direkt bei unseren Dorfbewohnern in Golbach und Kall ankommt“, so Regina Limburg.

Zugleich gründete sie eine WhatsApp-Gruppe „Hochwasser-Spendengeld“, nachdem aus ihrem Bekanntenkreis erste Spenden für Betroffene in Golbach eingegangen waren. In dieser Gruppe rief Regina Limburg Golbacher Freunde und Bekannte auf, ihr Geschädigte zu nennen, die unbürokratische Hilfe benötigen. Die Gruppe entwickelte sich schließlich zu einem Info-Portal sowohl für Hilfeanbieter als auch für Hilfeersuchende. Mal wurde ein Herd gesucht, ein anderes Mal gut erhaltene Möbel angeboten.

In Paderborn hatte Horst und Regina Limburg einen Monat lang in ihren Fahrschulen an acht Standorten für jede Neuanmeldung 20 Euro selbst für die Flutopfer in ihrer zweiten Heimat Golbach gespendet. Mit ihrer Gruppe „KrEaTiv“-Elsen hatte Regina Limburg auf einem Nachtmarkt selbstgemachte Dinge wie Leuchtsteine, Taschen aus alten Regenschirmen, Schürzen aus ausgedienten Herrenhemden, etc. verkauft. „Unsere Die Kreativ-Gruppe gibt ausrangierten Dingen einen neuen Sinn“, so Limburg.

Dem Hilfeaufruf von Horst und Regina Limburg folgten auch die Musiker Wilhelm Geschwind und Susanne Riemer, die derzeit als Duo „Ton in Ton“ ihr neues Programm „Brot & Seele“ mit Texten des Erfolgsautors Norbert Scheuer vorstellen. Geschwind und Riemer boten sich an, in der alten Schule in Golbach zugunsten der Golbacher Flutopfer-Hilfe zu einem Kaffee-Kuchen-Konzert aufzuspielen. Schon vor zwei Jahren im Juni hatten die beiden im Schatten der alten Schule zu einem Gartenkonzert zugunsten der Hilfsgruppe Eifel aufgespielt.

Bei der Spenden-Aktion von Horst und Regina Limburg wisse er, dass die Spenden direkt an Bedürftige in Golbach und Kall gingen, sagte Willi Geschwind. Über die Verteilung aller Spenden entscheide Regina Limburg, deren Bekannte Friede Röcher und der Golbacher Ortsvorsteher Emmanuel Kunz.

„Jeder tut was er kann“, begründete der Kaller Gitarrist sein Angebot zum Kaffee-Kuchen-Konzert zugunsten der Flutopfer. Geschwind: „Die schrecklichen Bilder verfolgen einen, man muss da einfach helfen“. Insgesamt seien 20 derartige Konzerte für die Unterstützung der Flutopfer geplant, so Wilhelm Geschwind.

Regina Limburg ist Wilhelm Geschwind und Susanne Riemer dankbar, dass sich die beiden selbst bei ihr gemeldet und ihre Hilfe angeboten haben.

Gut eine Stunde lang unterhielt das bekannte Künstler-Duo die Gäste im Wohnzimmer und im Garten der alten Schule, die in diesem Jahr 185 Jahre alt geworden ist. Der Regen am späten Nachmittag störte kaum, weil sich die Gäste zu Kaffee und Kuchen in die alte Schule zurückgezogen hatten. Die Besucher hatten beim Konzert den stolzen Betrag von 1550 Euro gespendet, für die sich Regina Limburg im Namen der Flutopfer bedankte.

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2. Monat der Impfbusse in Rheinland-Pfalz startet

Region/Mainz – Gesundheitsminister Clemens Hoch: „Niedrigschwelliges Impfangebot für alle Impfwilligen verlängert“. Seit fast vier Wochen sind sechs Impfbusse in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Mit ihrem Ziel, wohnortnah Menschen mit einer Corona-Schutzimpfung zu versorgen, waren sie erfolgreich: Bisher konnten 17.936 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in den Bussen geimpft werden. Die Aktion startete am 2. August und wird nun mit einer zweiten Runde bis zum 30. September fortgeführt. Diese startet am heutigen Montag landesweit mit neuen Zeiten und Orten.

„Das Ziel der Impfbusse war und ist es, die Menschen dort zu erreichen, wo sie leben. Es ist für uns und die beteiligten Projektpartnerinnen und -partner ein schönes Signal, dass sich knapp 18.000 Menschen für eine Corona-Schutzimpfung in den Bussen entschieden haben. Die wöchentlich gestiegenen Impfzahlen in den mobilen Impfstationen sprechen für die Aktion und die Verlängerung. Das Ziel, die Impfung zu den Menschen zu bringen, wurde damit erreicht. Deshalb werden wir gemeinsam mit dem DRK für weitere vier Wochen das flexible Angebot aufrechterhalten und so hoffentlich noch mehr Menschen erreichen, um gut geschützt in den Herbst zu starten“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Die neue Runde der Impfbusse startet am heutigen Montag mit einer Änderung: Bisher wechselten die Impfteams des DRK einmal am Tag ihren Standort, um so möglichst flächendeckend im Einsatz zu sein und viele Menschen erreichen zu können. Nun bleiben die Impfbusse von 8:00 – 18:00 Uhr an Ort und Stelle. „Das gibt den Teams vor Ort aber auch den Impfwilligen mehr Planungssicherheit. Zusätzlich bieten wir Impfungen zum Teil auch samstags und sonntags an. Damit erreichen wir nun auch Menschen, die unter der Woche das Angebot nicht wahrnehmen konnten“, unterstreicht der Gesundheitsminister.

Das niedrigschwellige Angebot der Impfbusse erreichte wöchentlich mehr Menschen und sorgte im Schnitt für knapp 1.000 Impfungen am Tag. In der ersten Woche nahmen 4.447 Impfwillige das Angebot an, in der zweiten Woche schon 4.731. In der dritten Aktionswoche wurden insgesamt 5.480 Menschen geimpft. Die Impflinge können vor Ort zwischen den Vakzinen BioNTech, Moderna und Johnson & Johnson wählen. Wie auch bisher entschieden sich knapp 49 Prozent der Geimpften für die Einmaldosis von Johnson & Johnson, die ihren vollen Impfschutz bereits nach zwei Wochen entfaltet. Ab Montag werden auch Zweitimpfungen in den Bussen problemlos möglich sein, da viele Erstgeimpfte nun bereits ihre Zweitimpfung zum vollständigen Impfschutz erhalten sollen.

Bisher standen die Impfbusse in Kooperation mit den Supermarktketten Aldi, Edeka, Penny, Rewe und Wasgau auf deren Parkplätzen. Dies wird auch in der zweiten Runde beibehalten und durch die Kooperation mit weiteren Projektpartnerinnen und   -partnern ergänzt. So sind nun auch die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, der Handelsverband, die Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz sowie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. in Rheinland-Pfalz eingebunden. Darüber hinaus werden die Busse gerade am Wochenende auch bei besonderen Anlässen Impfungen anbieten. So sind am kommenden Wochenende sowohl samstags beim Familienimpftag als auch sonntags beim landesweiten Ehrenamtstag Impfbusse im Einsatz.

Alle genauen Standorte und Zeiträume für diese Woche finden sich unter: https://corona.rlp.de/de/impfbus/

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Stadt Euskirchen erstmalig beim STADTRADELN dabei!

Euskirchen – Seit 2008 treten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sowie Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Die Stadt Euskirchen ist erstmalig vom 5. bis 25.September 2021 mit von der Partie.

In diesem Zeitraum können alle, die in Euskirchen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln.

Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter stadtradeln.de/euskirchen. Die ersten 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Stadt ein kleines Starterkit.

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Um ein STADTRADELN-Team zu gründen, braucht man mindestens zwei Teammitglieder. Ansonsten kann man einem bestehenden Team beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen.

Sicherlich steht nicht jedem nach der schweren Hochwasserkatastrophe der Sinn nach Freizeitaktivitäten, aber das STADTRADELN soll unter anderem einen positiven Impuls für die Rückkehr zur Normalität setzen. Zudem soll mit den Preisen für die Aktion auch die lokale Wirtschaft unterstützt werden.

Unter allen aktiven Radfahrenden werden nämlich tolle Sachpreise und Gutscheine von lokalen Sponsoren sowie Schecks in the city von z.eu.s verlost. Zusätzlich werden besonders herausragende Leistungen gekürt.

Teil des STADTRADELNS ist der Wettbewerb „Schulradeln“. Beim Schulradeln werden die fahrradaktivsten Klassen und Schulen in NRW gesucht. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sammeln ihre gefahrenen Radkilometer individuell oder als Klassenverband für das Schul-Team. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine gesunde Abwechslung zum meist bewegungsarmen Schulalltag zu ermöglichen und gleichzeitig Schüler/innen, Lehrkräfte und Eltern zu animieren, fit und aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Auch auf die fahrradaktivste Schulklasse wartet ein toller Preis.

Eine gute Infrastruktur für Radfahrende ist ein wesentlicher Schritt, um den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu fördern und sicherer zu machen. Hierfür erarbeitet die Stadt derzeit ein umfangreiches Mobilitäts- und Radverkehrskonzept für eine Stärkung der nachhaltigen und sicheren Mobilität in Euskirchen.

Die Stadtverwaltung freut sich über eine zahlreiche Teilnahme am Wettbewerb unter dem Motto „Gemeinsam für unser Euskirchen radeln“.

Rückfragen beantwortet die Projektkoordinatorin und Mobilitätsbeauftragte Meike Mäncher, Telefon: 02251 – 14-461, E-Mail: mmaencher@euskirchen.de

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Anträge auf Soforthilfe für betroffene Unternehmen im Eifelkreis Bitburg-Prüm können gestellt werden

Bitburg – Verlängerung der Antragsfrist auf den 10.09.2021. Das Land Rheinland-Pfalz hat Soforthilfen für vom Hochwasser betroffene Unternehmen beschlossen, die durch die Unwetterkatastrophe im Juli 2021 (insbesondere am 14./15. Juli 2021) einen Elementarschaden erlitten haben. Unter die Schäden fallen Schäden durch Hochwasser sowie Schäden durch wild abfließendes Wasser, Sturzflut, aufsteigendes Grundwasser, überlaufende Regenwasser- und Mischkanalisation und die Folgen von Hangrutsch, soweit sie jeweils unmittelbar durch die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 verursacht worden sind oder in einem kausalen Zusammenhang stehen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Angehörigen Freier Berufe und selbstständig Tätigen sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft. Anträge sind bis zum 10.09.2021 einzureichen.

Die Soforthilfe wird als Pauschale in Höhe von 5.000 Euro pro Unternehmen ausgezahlt. Die „Soforthilfe Unternehmen“ wird ohne umfangreiche Prüfung gewährt. Es genügt der glaubhafte Nachweis, dass die Betriebsstätte im unmittelbaren Hochwasserschadensgebiet liegt und dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin ein Schaden von mindestens 5.000 Euro an dieser Betriebsstätte nach Abzug der zu erwartenden Versicherungsleistungen entstanden ist. Die Betriebs- bzw. Produktionsstätte muss räumlich getrennt von Wohnbereichen sein.

Die Soforthilfe wird für vom Hochwasser betroffene Unternehmen im Eifelkreis Bitburg-Prüm durch die Kreisverwaltung ausgezahlt. Anträge können ab sofort eingereicht werden. Die vom Land vorgegebenen Antragsmuster können unter „Dokumente & Downloads“ (s. unten) heruntergeladen werden; ebenso die „Richtlinie für die Gewährung von Soforthilfen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Angehörigen Freier Berufe und selbstständig Tätiger sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft (Soforthilfe Unternehmen RLP 2021) des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau“. Weiterhin hat das Ministerium eine FAQ-Liste zu den Soforthilfen Unternehmen Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt. Antragsunterlagen können ebenfalls telefonisch angefordert werden.

Anfragen können ebenfalls per E-Mail unter nothilfe@bitburg-pruem.de eingereicht werden.

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Neue stellvertretende Werkleiterin beim Eigenbetrieb AWB in Mayen begrüßt

Mayen – In den letzten Tagen konnten Oberbürgermeister Dirk Meid, Werkleiter des AWB Florian Sabel, Büroleiter Christoph Buttner und Vertreterin des Personalrates Dagmar Luxem, die neue stellvertretende Werkleiterin Melina Maul in ihrer neuen Funktion beim städtischen Eigenbetrieb begrüßen.

Nachdem Melina Maul bis 2013 Bauingenieurwesen an der Hochschule Koblenz studierte, war Sie in einem Ingenieurbüro angestellt. Ab 2017 bis zu Ihrem Wechsel zum Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung im Januar 2020 war Sie als Bauingenieurin für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung der Stadt Koblenz im Bereich Neubau und Sanierung tätig. Nunmehr wird Melina Maul ab sofort dem Werkleiter Florian Sabel als stellvertretende Werkleiterin tatkräftig zur Seite stehen.

Oberbürgermeister Dirk Meid wünschte der neuen stellvertretenden Werkleiterin einen guten Start: „Ich freue mich Ihnen ihre Bestellung überreichen zu dürfen und wünsche Ihnen stets viel Freude an der Arbeit.“. Der Werkleiter des AWB Florian Sabel, Büroleiter Christoph Buttner und Vertreterin des Personalrates Dagmar Luxem schlossen sich den guten Wünschen an.

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Stadt Zülpich hilft mit Mitteln aus Spendenkonto „Zülpich hält zusammen“

Zülpich – Finanzielle Unterstützung für besonders stark betroffene Flutopfer. Nothilfeanträge können bis zum 10. September 2021 eingereicht werden. Dank einer Vielzahl an Spenden, die auf dem städtischen Spendenkonto „Zülpich hält zusammen“ eingegangen
sind, kann die Stadt Zülpich jenen Bürgerinnen und Bürger, die in besonderem Maße von der Flutkatastrophe betroffen sind, finanzielle Unterstützung zur Milderung der materiellen Schäden gewähren.

Das entsprechende Antragsformular ist im Rathaus und auf der Internetseite der Stadt Zülpich (Download unter www.zuelpich.de/aktuelles/aktuelle-meldungen.php) erhältlich.

Über die Verteilung der Spenden wird eine Nothilfekommission entscheiden, die sich aus Vertretern von Rat, Verwaltung und Kirche sowie den Ortsvorstehern der vom Hochwasser betroffenen Ortsteile zusammensetzt. Nach der positiven Prüfung des Spendenanspruchs wird die entsprechende Summe umgehend ausgezahlt.

Die Anträge und eventuell weitere Dokumente können bis einschließlich Freitag, 10. September 2021 persönlich im Rathaus oder per E-Mail an hilfeleistungen@stadt-zuelpich.de eingereicht werden.