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Neues Montessori-Zentrum: Die Ankunft des Abrissbaggers symbolisiert den Aufbruch in Eilendorf

Aachen – Mit einer geplanten Investitionssumme von 14,6 Millionen Euro handelt es sich um eines der aktuell größten Bauprojekte der Stadt Aachen. 5,5 Millionen Euro davon kommen aus dem Fördertopf „Gute Schule 2020“. Die gut 200 Schülerinnen und Schüler sollen voraussichtlich im Spätsommer 2023 an die Kaiserstraße zurückkehren.

Der Bagger ist da: Seit vergangener Woche nehmen die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten der Montessori-Grundschule Eilendorf richtig Fahrt auf. Weithin sichtbar werden nun zunächst Gebäudeteile niedergelegt, um anschließend mit neuen und modernen Bauten ein Montessori-Zentrum zu errichten, das fit für die Zukunft ist. Vor Ort betonten am Mittwoch (1. September) Klaus Schavan, technischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements der Stadt Aachen, die Eilendorfer Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, Bezirksamtsleiter Martin Freude, Schulleiterin Ferial Al-Moufti sowie Projektleiter Olaf Ptak die Wichtigkeit des Projekts für die Entwicklung Eilendorfs.

Bezirksbürgermeisterin Eschweiler: „Ein Riesenprojekt für Eilendorf!“

Alle freuten sich sehr, dass mit dem Start der Abrissarbeiten ein weiterer wichtiger Meilenstein in dem Großprojekt erreicht ist. Bereits Anfang 2021 startete die Schadstoffsanierung im Gebäudekomplex. Voraussichtlich im Spätsommer 2023 soll alles bezugsfertig sein. Die Stadt plant mit einer Investition in Höhe von 14,6 Millionen Euro für die Baumaßnahme, 5,5 Millionen Euro davon kommen aus dem Fördertopf „Gute Schule 2020“. Damit handelt es sich um eines der aktuell größten Bauvorhaben der Stadt.

Voller Optimismus zeigte sich Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler: „Für einen Stadtbezirk wie Eilendorf mit 16.000 Menschen ist das ein Riesenprojekt! Der Startschuss der Abrissarbeiten ist für mich persönlich und für viele weitere engagierte Eilendorferinnen und Eilendorfer ein besonderer Moment. Wir haben viele Jahre gemeinsam geplant, wir haben Hürden genommen und Lösungen gefunden. Wir wollten an diesem Standort immer ein Montessori-Zentrum entstehen lassen. Die Schule macht hier seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit und ist sehr beliebt. Hier entsteht etwas Neues in Verbindung mit etwas Altem. Das ist genau das, was Eilendorf braucht. Darauf freuen wir uns.“

Gebäudemanagement-Geschäftsführer Klaus Schavan erläuterte: „Es sind genau genommen vier Maßnahmen, die wir hier in Eilendorf umsetzen. Wir reißen erst den Labortrakt ab, danach folgt der Verbindungstrakt, der ebenfalls abgerissen wird. Dann steht der Neubau an, der sich zwischen dem denkmalgeschützten Altbau aus dem Jahr 1909 und dem Schultrakt aus den 1950er Jahren einfügen wird und der den Kern des neuen Zentrums bildet. Der vierte Part besteht dann aus der umfänglichen Sanierung des alten Schultrakts. Wir können mit Fug und Recht behaupten: Hier passiert eine Menge!“

Umfangreiche Planungsphase

Bereits im abgelaufenen Jahr ist viel geschehen: Auf die Entwurfs- folgte die Genehmigungs- und schließlich die Ausführungsplanung. Aufgrund der Größe des Projektes musste das Gebäudemanagement zudem europaweit ausschreiben. Seit Beginn 2021 wurde unterdessen die Schadstoffsanierung innerhalb der Gebäude vorangetrieben. Olaf Ptak, zuständiger Projektleiter beim städtischen Gebäudemanagement, ergänzte: „Eine Schule auf der grünen Wiese neu zu planen ist deutlich einfacher als solch ein Projekt. Wir müssen zahlreiche Aspekte berücksichtigen: vom Denkmalschutz über die Abrissplanung in einem Wohngebiet bis zur Integration der neuen Elemente in die drei denkmalgeschützten Altbauten. Hier haben wir selbstverständlich neben dem Schulgebäude auch die alten Turnhallen sowie das Montessori-Familienhaus an der Ecke des Areals im Blick, sodass am Ende ein harmonisches neues Ensemble entsteht.“

Der Neubau bildet baulich wie organisatorisch das neue Verbindungsglied der beiden Bestandsbauten: Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich mit Aula und Mensa die gemeinschaftlich genutzten Räume – das künftige ‚Feier-Herz‘ der Schule. Im ersten Obergeschoss des Neubaus sind mit dem Verwaltungstrakt der Schule die Büros sowie Lehrerzimmer und Besprechungsräume untergebracht. Auf die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten legt Bezirksamtsleiter Martin Freude viel Wert: „Ich verspüre eine Aufbruchsstimmung. Viele Anwohnerinnen und Anwohner sind dankbar, dass hier mitten in Eilendorf etwas Neues entsteht. Insbesondere das neue Zentrum als kleine Versammlungs- und Veranstaltungsfläche ist etwas, dass schließlich auch der Vereinswelt und der Bürgerschaft in unserem Bezirk zugutekommt.“

Ein neues Zentrum für ganz Eilendorf

Das Gelände des Montessori-Zentrums befindet sich in Eilendorf an der Ecke Kaiserstraße / Karlsstraße. Es umfasst verschiedene Gebäudeteile aus unterschiedlichen Zeitepochen. Das Gebäudeensemble, das 1909 entstanden ist, umfasst neben dem Schulhaus das ehemalige Schulmeisterhaus (jetzt als Kita genutzt) und eine kleine Sporthalle. Alle Gebäudeteile aus dieser Epoche wurden ursprünglich als Solitärgebäude errichtet. In den 1950er Jahren wurde ein L-förmiges Schulgebäude westlich an das alte Schulhaus angebaut, welches wiederum in den 1960er Jahren erweitert wurde. In den 1980er Jahren wurde das alte Schulhaus durch einen weiteren Gebäudeteil auf östlicher Seite ergänzt – der ehemalige Labortrakt, der später als Flüchtlingsunterkunft diente. Ebenso in den 1980er Jahren wurde eine Einfeldsporthalle auf dem Gelände errichtet. Zudem stehen auf dem Areal zwei Pavillons mit temporären Klassenräumen aus den 1970er Jahren, die ebenfalls entfernt werden.

An diesem 1. September 2021 werfen die Verantwortlichen den Blick weniger zurück in die Vergangenheit als vielmehr nach vorne in die Zukunft. Schulleiterin Ferial Al-Moufti zeigte sich voller Vorfreude: „Der neue Bau bietet uns viel bessere Möglichkeiten in Bezug auf Lernräume, um mit der Schulfamilie zusammenzukommen.“ Acht Klassen mit insgesamt gut 200 Schülerinnen und Schülern zählt die Montessori-Schule in Eilendorf. Für die Dauer der Bauarbeiten hat die Schulgemeinschaft als Ausweichquartier das Gebäude samt Pavillons in der Barbarastraße in Rothe Erde bezogen. „Wir werden in Zukunft in Eilendorf unsere Montessori-Arbeit in einer noch besseren Qualität gestalten können“, so Al-Moufti. Das neue Gebäude umfasst weitere neue Elemente: einen Dachgarten, besondere Lernecken sowie Ruhe- und Therapieräume für Kinder mit sonderpädagogischen Ansprüchen. Auch bei der Außenhülle schlägt die Stadt einen neuen Weg ein. Hier setzt das Gebäudemanagement seit über 25 Jahren erstmals wieder auf eine attraktive Holzfassade. Das freut Klaus Schavan besonders: „Dafür haben wir uns als Gebäudemanagement eingesetzt. Wir sind sehr froh, dass wir den Baustoff hier in Eilendorf wieder verwenden dürfen.“

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Verteilnetz-Betreiber Westnetz heißt Azubis willkommen

Saffig/Plaidt – Der Verteilnetzbetreiber Westnetz freut sich auch in diesem Jahr über 17 wissbegierige und engagierte Auszubildende, die am Mittwoch ihre Ausbildung begonnen haben. Begrüßt wurden die angehenden Industriekaufleute, Elektroniker für Betriebstechnik und Studenten, die ein duales Studium der Elektrotechnik an der Hochschule Koblenz absolvieren, im Aus- und Weiterbildungszentrum bei Westnetz in Plaidt.

„Mit einer erfolgreichen Ausbildung legen Berufseinsteiger in unserem Hause das Fundament für die eigene berufliche Zukunft. Für uns als Westnetz ist das Thema Ausbildung, gerade in Zeiten der Energiewende, eine Investition in die Zukunft. Mit der Qualifizierung junger Menschen bilden wir bereits heute den Nachwuchs für morgen aus und werden unserer Ausbildungsverantwortung gerecht“, sagte Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle.

Während der anwendungsbezogenen Ausbildung bei Westnetz lernen die Berufseinsteiger ihr in der Berufsschule gelerntes theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrung zu verknüpfen. Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle, erklärte: „Westnetz bietet den jungen Menschen eine enorme Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten. Die Auszubildenden dürfen sich auf eine leistungsfördernde und abwechslungsreiche Ausbildungszeit freuen. In der Ausbildung warten attraktive und zunehmend digitale Lerninhalte, moderne Ausbildungsmethoden sowie interessante Seminarangebote auf die jungen Menschen.“

Westnetz bildet am Standort Saffig/Plaidt aktuell 59 junge Menschen aus.  Erlernt werden die Berufe Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Industriekaufmann/-frau. Zusätzlich bietet das Unternehmen Plätze für das duale  Studium der Elektrotechnik sowie für das Einstiegsqualifizierungsprogramm „Ich pack´ das“ an. Das Programm „Ich pack´ das“ ist ausgerichtet auf Teilnehmer, die trotz eines Schulabschlusses keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Westnetz ermöglicht ihnen so einen Start ins Berufsleben, bildet die Teilnehmer fachlich als auch persönlich weiter und vermittelt sie mit einer Erfolgsquote von über 75 Prozent in eine anschließende Ausbildung im technischen Bereich.

Auch für das Ausbildungsjahr 2022 stellt Westnetz wieder attraktive Ausbildungsplätze zur Verfügung. Eine Bewerbung ist bereits möglich. Weitere Informationen zum Thema Ausbildung finden Sie unter
https://ausbildung.westnetz.de

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Neue Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen – In diesen Tagen traten fünf neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. So hieß Oberbürgermeister Dirk Meid, Kerstin Ziegler als Mitarbeiterin für die Aufgaben Beistandschaften, Beurkundungen, Bearbeitung Unterhaltsvorschusskasse und wirtschaftliche Jugendhilfe sowie Sabine Moog, die von nun an die Verwaltungsarbeiten im Tiefbau und Fördermittelmanagement übernimmt, willkommen.

Ebenso begrüßen konnte er Jana Abraham als Erzieherin für die Kindertagesstätte in Hausen und Marcel Wagner als Erzieher für die Kindertagesstätte in der Weiersbach sowie Mitarbeiter Frank Pauken, der als Hausmeister für die städtischen Kindertagesstätten und das Jugendhaus zuständig ist.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so der Oberbürgermeister. Den guten Wünschen schloss sich Büroleiter Christoph Buttner und Personalratsvorsitzender Wolfgang Goeken an.

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Startschuss für die berufliche Karriere

Meckenheim – Mit elf neuen Nachwuchskräften startet die Stadt Meckenheim Richtung Zukunft. In Vertretung von Bürgermeister Holger Jung hieß der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt die jungen Menschen zum 1. September herzlich willkommen. „Sie erwarten bei uns vielfältige Arbeits- und Aufgabenbereiche und ein modernes Arbeitsumfeld“, so Witt. Die Stadt Meckenheim bietet ihren Auszubildenden und Studierenden als fortschrittliches Dienstleistungsunternehmen einen attraktiven Einstieg ins Berufsleben. Denn neben einer hohen Ausbildungsquote zeichnet sich die kommunale Arbeitgeberin auch durch eine Übernahmequote von bislang 100 Prozent aus.

Rozerin Coskun, Laura Martens und Leonie Sahli streben in ihrer Ausbildung den Abschluss zur Verwaltungsfachangestellten (Kommunalverwaltung) an. Sie lernen in den nächsten drei Jahren die verschiedenen Bereiche der Verwaltung kennen. Neben der praktischen Ausbildung im Rathaus besuchen sie im Rahmen eines Blockunterrichts die Berufsschule und erhalten dienstbegleitende Unterweisungen beim Studieninstitut in Fächern wie Organisation, Kosten- und Leistungsrechnung, Finanzmanagement, Verwaltungs-, Kommunal- und Sozialhilferecht.

Alina Eisner und Celina Kotz durchlaufen das duale Studium „Allgemeine Verwaltung / Bachelor of Laws“. Mit diesem Studiengang richtet sich die Stadt Meckenheim an Nachwuchsführungskräfte für den gehobenen nichttechnischen Dienst. In einer Regelstudienzeit von drei Jahren werden berufspraktische Inhalte in den verschiedenen Bereichen der Verwaltung sowie theoretische Inhalte an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln vermittelt.

Ihnen wünschte Heinz-Peter Witt ebenso viel Freude und Erfolg wie den Anerkennungspraktikantinnen Quardia Al-Jaoui, Katharina Arndt, Catherine Klein, Kala Morelli und Celine Zeiske. Sie wollen später als Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen arbeiten und sammeln dort schon jetzt praktische Erfahrungen. Katja Steinmann durchläuft eine praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin.

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Kuchen, Geld und Autogramme

Mechernich-Strempt – Mit einem selbstgebackenen Kuchen, einem Dankesschreiben im Namen der Strempter Bevölkerung und zwei bis zum Rand gefüllten Spendendosen standen Mareike Reetz und Julia Arndt Ende August überraschend bei einem Übungsabend vor dem Strempter Feuerwehrhaus. Die beiden Strempter Frauen und Mütter zweier Jugendfeuerwehrkameraden wollten die insgesamt 29 Feuerwehrangehörigen überraschen und ihnen gleichzeitig für ihre stetige Einsatzbereitschaft Danke sagen. Drei Tage lang hatten sie in Strempt von Haustür zu Haustür Unterschriften und Spenden gesammelt. Dabei kamen 1902 Euro zusammen.

Löschgruppenführer Marcus Henk bedankte sich im Namen der Kameraden bei Julia Arndt und Mareike Reetz stellvertretend für alle Strempter, die ihre Solidarität mit den örtlichen Floriansjüngern zum Ausdruck gebracht haben. „Mit einer so unglaublichen Summe“, so Marcus Henk, „und einer derart überwältigenden Spendenbereitschaft hätten wir niemals gerechnet. Allen Spenderinnen und Spendern gebührt unser aufrichtiger Dank.“

Und weiter: „Es ist für uns ein Zeichen der Wertschätzung, Unterstützung und Anerkennung und gibt uns die Motivation, weiter zu machen!“ Die Feuerwehrfrauen und Männer der Löschgruppe sowie alle anderen Löschgruppen im Stadtgebiet waren bei der Hochwasserkatastrophe fast zehn Tage im Dauereinsatz.

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Bürgeranhörung im Doppelort am Mittwoch 08. September

Mechernich-Firmenich/Obergartzem – Hochwasser und Baugebiete, die weitere Entwicklung des zur Stadt Mechernich gehörenden Doppelortes Firmenich/Obergartzem und eine Bürgerfragestunde sind die Themen einer Bürgerversammlung im ortsnahen Krewelshof, zu dem die Ortsbürgermeister Franz-Josef Keus (Obergartzem) und Toni Schröder (Firmenich) für Mittwoch, 8. September, um 19 Uhr eingeladen haben.

Die Zusammenkunft ist zunächst als Anhörung der Einwohner gedacht, die Ergebnisse wollen Schröder und Keus der Stadt anschließend darlegen, damit sie direkt von Bauhof oder Verwaltung abgearbeitet werden können, beziehungsweise die städtische Position dazu geklärt werden kann.

Nach den Herbstferien soll dann eine weitere Bürgerversammlung mit Bürgermeister, Erstem Beigeordneten und Team stattfinden. Auf diese Vorgehensweise haben sich die Ortsbürgermeister mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verständigt.

„Aus aktuellem Anlass“, hatten Keus und Schröder an die Haushalte geschrieben, wollten sie eine Bürgerversammlung mit den Themenschwerpunkten „Auswirkungen und Folgen des Hochwassers“, „Weitere Entwicklung in Firmenich und Obergartzem“ und „Bürgerfragestunde“. Die Versammlung findet unter den am 8. September gültigen Corona-Schutzmaßnahmen statt (3-G-Regel getestet, geimpft, genesen / ggf. Maskenpflicht).

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Solarspeicher-Förderung des Landkreises MYK kann noch bis 30. September beantragt werden

Region/Mayen-Koblenz – Endlich Strom vom eigenen Dach speichern. Auch in diesem Jahr fördert der Landkreis Mayen-Koblenz die Anschaffung von Solarspeichern für bereits bestehende Photovoltaikanlagen und stellt dafür 100.000 Euro zur Verfügung.

Neben den bisherigen Förderberechtigten privaten Haushalten und Trägern von Schulen und Kitas, können nun auch Unternehmen, Vereine und karitative Einrichtungen einen Förderantrag für Solarspeichersysteme stellen. Anträge können noch bis 30. September beim Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung gestellt werden. Alle Informationen und Antragsunterlagen zum Solarspeicher-Förderprogramm gibt es online unter www.kvmyk.de/solarspeicher. Darüber hinaus stehen die Klimaschutzmanager René Leßlich und Nico Hickel unter klima@kvmyk.de bei Fragen gerne zur Verfügung.

Für Interessenten, die einen Solarspeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage planen, lohnt sich der Blick auf das Solarspeicher-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz unter der Adresse: www.energieagentur.rlp.de

 

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Zwischenbilanz Mechernich-Stiftung – 600.000 Euro stehen schon bereit

Mechernich – Die Mechernich-Stiftung hilft vom Hochwasser betroffenen Mechernichern – Anträge müssen bis spätestens 17. September von den Betroffenen eingereicht werden – Spendeneinnahmen sollen Ende September ausgezahlt werden – 700 Menschen aus nah und fern spendeten – „Enorme Solidarität“.

Die Mechernich-Stiftung hilft auf direktem Weg den Menschen im Stadtgebiet – auch jetzt nach der Hochwasserkatastrophe. Deren Vorsitzender Ralf Claßen weist in der Stadtratssitzung darauf hin: „Die Anträge auf Unterstützung müssen bei der Mechernich-Stiftung bis spätestens zum 17. September eingegangen sein.“ Ende September solle dann das Geld an die Bedürftigen ausgezahlt werden. Das geschehe nicht subjektiv oder nach Gefühlslage, sondern nach einem sorgfältig aufgestellten Kriterienkatalog, der soziale Komponenten schwerpunktmäßig berücksichtigt.

„Wir haben eine Bewertungsmatrix erstellt“, erläuterte Ralf Claßen das System, das Faktoren wie „Einkünfte“, „Familienstand und Kinder“, „Versichert oder nicht versichert“ als auch „ein zweites Mal vom Hochwasser betroffen“ in die Punkte-Berechnung mit einfließen lässt. Dieses war schon nach dem Hochwasser 2016 in Kommern erfolgreich eingesetzt worden und hatte sich bestens bewährt.

700 Einzelspenden zählt die gemeinnützige Mechernich-Stiftung bisher, die von fünf bis 100.000 Euro reichen. Beeindruckende 600.000 Euro sind damit bisher nach der verheerenden Flutwelle bei der Hilfsorganisation für Mechernicher eingegangen. „Das beweist eindrucksvoll die enorme Hilfsbereitschaft und enorme Solidarität“, sagte Ralf Claßen. Die Einzahlungen seien aus ganz Deutschland eingetroffen. Sogar aus der französischen Partnerstadt Nyons gab es Hilfsspenden.

„Kein Kirchturmdenken“

„Vor allem gab es kein Kirchturmdenken“, freut sich Ralf Claßen. Alles das, was privat, gemeinschaftlich und durch Feste und Events gesammelt wurde, gehe gleichermaßen in den Topf für alle Betroffenen des gesamten Stadtgebiets. Auch der Kreis Euskirchen habe 128.700 Euro an die Mechernich-Stiftung überwiesen. Sie stammen laut dem Stiftungs-Vorsitzenden vom eigens aufgestellten Hochwasser-Spendenkonto des Kreises und seien analog dem Soforthilfe-Schlüssel an die Kommunen verteilt worden.

Bis zur Ratssitzung, also gut vierzehn Tage vor Toreschluss am 17. September, habe die Mechernich-Stiftung 120 Anträge erhalten. „Einen großen Dank“ verteilte der Vorsitzende jetzt schon an die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die bei der Abwicklung der Anträge enorm mitgeholfen haben.

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„Komm auf Tour“: Erste wichtige Schritte in Richtung Berufsleben

Düren – Eine Woche lang standen viele junge Schülerinnen und Schüler des Kreises Düren im Fokus. Bei der zehnten Auflage des Projekts „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ in der Lendersdorfer Rurtalhalle konnten Achtklässler erste wichtige Schritte in Richtung berufliche Zukunft unternehmen.

 „Die Nachfrage der Schulen im Kreis Düren ist ungebrochen. Dieses Projekt hat sich längst etabliert“, sagte Sybille Haußmann, Dezernentin des Kreises Düren beim Start der Berufsorientierungswoche Ende August. Kein Wunder also, dass sich 13 Schulen in kleinen Gruppen und zu unterschiedlichen Zeiten in der Halle einfanden, um spielerisch und auf unterhaltsame Weise zu erfahren, welche Stärken und Schwächen ein jeder besitzt. „Komm auf Tour“ ist eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Bundesagentur für Arbeit. Das Kommunikationsbüro Sinus hat das Projekt mitentwickelt und bietet es als Träger zur bundesweiten Umsetzung an – im Kreis Düren ist dieses Projekt sofort auf offene Ohren gestoßen und wird nicht nur vom Kreis, sondern auch der Stadt Düren, der Agentur für Arbeit Aachen-Düren und der Sparkasse Düren intensiv unterstützt. „Orientierung ist für unsere Jugend sehr wichtig. Das Projekt hat eine gute Lotsenfunktion, denn es ist immer komplizierter, sich zurecht zu finden“, sagte Frank Peter Ullrich, Bürgermeister der Stadt Düren.

So hatten die Jugendlichen in der Rurtalhalle die Gelegenheit, spielerisch ihre Stärken zu entdecken. Zudem erhielten sie Orientierungshilfen für Praktika und erfuhren, welche beruflichen Möglichkeiten für sie infrage kommen könnten. Der bunte Erlebnisparcours ist dabei das zentrale Element, das auch immer wieder für Begeisterung sorgt. „Es ist ein tolles Angebot für die Schüler, das wir als Sparkasse Düren gerne unterstützen. Jeder Cent, den wir in unsere Jugend investieren, ist mehr wert als jede Einnahme durch Zinsen“, betonte Uwe Willner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren.

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Kemperhof eröffnet eigenes Eltern-Kind-Zentrum

Region/Mayen-Koblenz – Maximalversorger kommt dem Wunsch vieler Eltern nach Familienzimmern nach. Mit rund 2500 Geburten pro Jahr bringt das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein das meiste Leben in die Region. Auch der Zuspruch in der etablierten Geburtshilfe des Kemperhofs ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. „Und mit ihr der Wunsch vieler Eltern nach Komfortleistungen und weiteren Einzel- und Familienzimmern“, berichtet Dagmar Wagner, Kaufmännische Direktorin des Kemperhofs.

Um eben diesen Wünschen für die Zeit nach der Geburt noch besser nachzukommen, ist nun auch räumlich ein Eltern-Kind-Zentrum innerhalb der Kinderklinik entstanden. „Hier wird unsere ganzheitliche, familiengerechte Versorgung um eine Reihe von Serviceleistungen ergänzt. Diese machen den Aufenthalt so angenehm wie möglich. Neben der ärztlichen Visite gibt es auch wie auf der integrativen Wochenstation eine Hebammenvisite. Und selbstverständlich sind auch hier DaddyIn- und RoomingIn möglich, so dass die junge Familie möglichst viel Zeit miteinander verbringen kann“, sagt Dagmar Wagner.

„Wir sind Perinatalzentrum Level 1 und arbeitet insofern seit Jahren eng mit der Kinder- und Jugendmedizin im Sinne der Neugeborenen und deren Eltern zusammen. Dass wir nun auch innerhalb der Kinderklinik noch enger zusammenwachsen, freut uns“, ergänzt Dr. Arno Franzen, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Perinatal bedeutet „um die Geburt herum“, Neonatologie ist ein Zweig der Kinderheilkunde, der sich mit der Neu- und Frühgeborenenmedizin befasst. Dementsprechend sind Perinatalzentren für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit höchstem Risiko zuständig. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Kemperhofs bilden gemeinsam ein Perinatalzentrum Level-1, ein Haus der höchsten Versorgungsstufe, in dem jährlich rund 1.700 Kinder zur Welt kommen.

Dies bedeutet, dass rund um die Uhr Neonatologen, das heißt Spezialisten für Frühgeborene und kranke reife Neugeborene, zur Beratung von Eltern und zur Versorgung von Neugeborenen zur Verfügung stehen und dass kein belastender Transport in eine andere Klinik erforderlich ist, falls ein Neu- oder Frühgeborenes kinderärztlich behandelt werden muss. Denn die Behandlung erfolgt unmittelbar auf der neonatologischen und pädiatrischen Intensivstation am Kemperhof. „Es sind also alle Kompetenzen gebündelt unter einem Dach des Kemperhofs“, betont Wagner abschließend.