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10 Jahre Seifert-Orgel – Konzertorganist Dr. Michal Markuszewski am Sonntag 12. September zu Gast

Euskirchen-Großbüllesheim – Die berühmte Seifert-Orgel in Großbüllesheim wird zehn Jahre jung. Weltbekannte Organisten haben sie seither gespielt und in den höchsten Tönen gelobt. Großbüllesheim ist nicht Köln, London oder Aachen – und St. Michael weder eine Kathedrale, Dom oder Basilika. Gleichwohl erklingt im Inneren dieser Pfarrkirche am Nordrand der Kreisstadt eine Orgel von sagenhaftem Ruhm. Sie ist kein historisches Instrument, sondern wurde vor einer Dekade von der Orgelbaufirma Seifert im niederrheinischen Kevelaer nach Vorstellungen und der Konzeption des Euskirchener Seelsorgebereichs-Kirchenmusikers Volker Prinz gebaut.

Anlässlich des 10. Jahrestages der Orgelweihe spielt der Warschauer Konzertorganist Dr. Michał Markuszewski am Sonntag, 12. September, ab 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim Werke von Bach, Gade, Balbastre, Fischer, Pasquini, Freyer und Improvisationen. Dazu trägt der Diplom-Theologe Georg Schneider kurze theologische Impulse vor. Pfarrer Peter Berg spendet den sakramentalen Segen.

„In den zehn Jahren fanden rund 50 Orgelfeierstunden mit namhaften Dom- und Konzertorganisten statt, die ich für den Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur an St. Nikolaus e. V. gewinnen und engagieren konnte“, sagte Volker Prinz, Seelsorgebereichs-Kirchenmusiker und Kantor unter anderem in St. Michael. Die von ihm gleichsam „vorgedachte“ Orgel hat schon viele weltbekannte und geschätzte Musiker in ihren Bann gezogen.

Unter anderem Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider aus Bonn, Wolfgang Karius aus Aachen, Dr. Andrea Kumpe aus Luzern, Gereon Krahforst aus Maria Laach, Prof. Roland Dopfer aus Bremen, Münsterkantor Joachim Neugart aus Neuss, Prof. Volker Hempfling aus Odenthal und Prof. Thierry Mechler aus Köln.

Auch zahlreiche Domorganisten aus Aachen, Köln, Mainz und vielen weiteren Kathedralen waren im Euskirchener Norden zu Gast – und meist mehr als begeistert: So zum Beispiel Prof. Daniel Beckmann aus Mainz, Prof. Dr. Winfried Bönig aus Köln, Norbert Richtsteig (+2021) aus Aachen, Barry Jordan aus Magdeburg, Rolf Müller aus Altenberg, Peter van de Velde aus Antwerpen, Pascal Reber aus Straßburg, Josef Still aus Trier, Prof. Ruben Sturm aus Rottenburg und Christoph Keggenhoff aus Speyer. Ein „Who is who“ der zeitgenössischen Organistenszene, das Volker Prinz da mit seiner ganz besonderen Orgel in die rheinische Provinz zieht.

Gebaut für Visionäre

Unter jenen, die im Laufe der letzten zehn Jahre in den Genuss dieses besonderen Instruments gekommen sind, konnten sich die wenigsten der Faszination dieses Instruments entziehen, das an der „Schnittstelle zwischen Spätbarock und Romantik angesiedelt“ sei, so Prof. Roland Dopfers.

Er ist ein Experte: Dopfer ist Professor für Orgel an der Hochschule für Künste in Bremen sowie Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Er schwärmte über das Großbüllesheimer Instrument: „Nähert man sich der Orgel von St. Michael, so fällt auf, dass es sich um ein Instrument von besonderer Prägung handelt. Schon der äußere Anblick lässt keinen Zweifel an der handwerklichen Hochwertigkeit sowohl im Hinblick auf die Auswahl der Materialien als auch in Bezug auf die Verarbeitung zu…“

Und weiter: „Die exakte Führung der Wege zwischen Orgeltaste und Orgelpfeife verlangt hohe Kunst vom Organisten. Spielt er sie mit Vision, so wird sie zu Tränen rühren oder auch freudigen Jubel entfachen können. Von Zartheit, munterer Präsenz bis hin zur absoluten Pracht vermag das Instrument sämtliche menschliche Empfindungen nachzuzeichnen.“

„Man will da gar nicht mehr weg!“

Rolf Müller, Domorganist und Kantor am Dom zu Altenberg/Rheinland, war ebenso begeistert: „Dieses Instrument hebt sich im Hinblick auf Orgelneubauten der letzten Zeit im Rheinland und im Erzbistum Köln wohltuend ab. Die rein vollmechanische Bauweise und eine hängende Traktur machen dies deutlich.“

Ein aussagestarkes Klangbild, insbesondere die Qualität der beiden 4‘-Flöten, brauche den Vergleich mit den berühmten Orgeln der König-Dynastie (z.B. in der Schlosskirche Schleiden oder Basilika Steinfeld) nicht zu scheuen. Müller: „Ein prächtiges Instrument, das unsere Orgellandschaft nicht nur bereichert, sondern überstrahlt. Der Gemeinde darf man herzlich dazu gratulieren!“

Nicht nur, aber auch in Altenberg sprach sich dies herum und so ließ es sich auch Prof. Volker Hempfling, dort Kantor und Organist, nicht nehmen, die Büllesheimer „Seifert“-Orgel auszuprobieren. Auch er war alles andere als enttäuscht: „Eine wunderbare Erfahrung. Das Einrichten und Üben an der Orgel haben mir viel Freude bereitet. Man will da gar nicht mehr weg!“

Auch er gratulierte der Kirchengemeinde, dem Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur an St. Nikolaus e. V. und Kantor Prinz zu diesem „Orgeljuwel“. Hempfling schreibt: „Es werden mit Sicherheit noch sehr viele Gemeindemitglieder in den Messen, Gottesdiensten und Konzerten und viele Organisten an dieser wunderbaren Orgel und ihren Klängen Freude haben.

In Kirchenraum „hineinkomponiert“

„Last but not least“ fand auch Thorsten Pech passende Worte für das Großbüllesheimer Meisterwerk: „Es handelt sich um ein fantastisch abgestuftes Instrument, das klanglich ideal in den Kirchraum von St. Michael »hineinkomponiert« wurde. Volle und rund klingende Flöten, die farbenreichen Aliquoten und Mixturen, die krönenden Zungenstimmen der Trompeten, Posaune und Cromorne. All das fügt sich zu einem Meisterwerk zusammen, das in der Region und darüber hinaus seinesgleichen sucht. Dieses Instrument hat Charakter, hat eine Seele, wenn man sich mit ihr verbindet und ihre »Besonderheiten«, die gar keine sind, sondern einfach das »Normale« und »Selbstverständliche« bietet, zulässt. Ich habe die Großbüllesheimer Orgel mit Begeisterung gespielt. Ein Instrument, dass mir lange in bester Erinnerung bleiben wird.“

Der Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur an St. Nikolaus e.V. im Seelsorgebereich Erftmühlenbach ist ein gemeinnütziger Verein, der die liturgische und konzertante Musik in St. Nikolaus und in den anderen Kirchen des Seelsorgebereiches fördert. Damit soll die musikalische und künstlerische Arbeit der verschiedenen Musiker und des Seelsorgebereichs-Kirchenmusikers mit den verschiedenen Chorgruppen unterstützt werden.

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RLP Ministerin Daniela Schmitt: Flutopfer und Gastgeber werden zusammen gebracht

Region/Mainz – Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) hat im Auftrag der Landesregierung ein Portal entwickelt, auf dem Besitzer von Ferienwohnungen, Ferienhäusern, aber auch Hoteliers freie Zimmer für Opfer der Flutkatastrophe an der Ahr zur Verfügung stellen können. Die neue Plattform ist seit dem heutigen Montag, 6. September, auf der Seite der Ahrtal-Touristik online (https://www.ahrtal.de/flut-hilfe/unterkuenfte).

Potenzielle Vermieter werden über Newsletter und interne Kommunikationskanäle zu Wohnungs- und Zimmerangeboten aufgefordert. „Die Hilfsbereitschaft gegenüber den Menschen an der Ahr ist bewegend. Auch die vielen Unternehmen der Tourismusbranche wollen den Flutopfern in dieser schwierigen Zeit beistehen. Mit dem neuen Portal, das die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) in unserem Auftrag entwickelt hat, bringen wir Gastgeber und Menschen, die nun dringend eine Unterkunft suchen, zusammen“, so Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, die die schnelle Umsetzung als Beispiel erfolgreicher Digitalisierung betrachtet. „Weil die landeseigene Tourismus-Gesellschaft auf das moderne Destinations Management System Deskline zurückgreifen kann“, sei es möglich, „selbst auf ein so außergewöhnliches Ereignis wie die Flutkatastrophe flexibel zu reagieren“.

Auf der Plattform können Vermieter ihre Ferienwohnungen oder freien Betten einstellen. Menschen, die eine Unterkunft suchen, haben dann die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Aufgrund der Dringlichkeit werden nicht nur Ferienwohnungen rund um das Katastrophengebiet auf Vakanzen abgefragt, sondern aus allen Regionen im Land. Der Radius geht über Mosel, Eifel und Rhein hinaus und wird nicht eingeschränkt. Auch Vermieter aus dem nordrhein-westfälischen Teil der Eifel und aus dem Bonner Raum können ihre Angebote auf der neuen Plattform einstellen. Denn für viele Menschen kommt temporär auch durchaus eine Unterkunft in etwas größerer Entfernung in Betracht.

„Es freut mich sehr, dass viele Betreiber ihre Betten zu günstigeren Preisen anbieten. Das zeigt, dass unsere Unternehmer auch nach der wirtschaftlich herausfordernden Coronapandemie, Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen“, sagte Wirtschaftsministerin Schmitt, gleichwohl sei oberstes Ziel der Landesregierung, dass Menschen in ihren eigenen Wohnungen und Häusern leben können. Das unterstreicht auch Nicole Steingaß, Landesbeauftragte für den Wiederaufbau: „Die Energieversorger sind deshalb gefordert, für möglichst viele Gebäude die Gas-Versorgung wiederherzustellen. Wo das nicht möglich sein wird, sollen alternative Wärmetechniken zum Einsatz kommen, daran arbeiten unter anderem die Energieagentur und der Krisenstab.

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Neue HipHop-Kurse starten ab Mittwoch 08. September in Alsdorf – Anmeldung erforderlich

Alsdorf – Unter den nach wie vor nötigen Auflagen zum Schutz vor Corona können die beliebten HipHop-Kurse des Städtischen Jugendtreffs „Altes Rathaus“ in Alsdorf-Mariadorf wieder starten. Ab Mittwoch, 08. September, geht es los. Wöchentlich werden die beiden Kursleiterinnen Milena Kandetzki und Nina Depczinsky mit coolen HipHop-Moves kleine Choreographien im Einführungskurs von 18.15 bis 19 Uhr entwickeln.

Für den Fortgeschrittenenkurs ab 12 Jahren, der jeweils von 19.15 bis 20 Uhr stattfindet, sind Choreografien als Vorbereitung auf ein „High School Musical“ in der ersten Herbstferienwoche geplant. Die Teilnahme am Musical ist jedoch nicht verpflichtend, man kann auch unabhängig von diesem Ferienprojekt am HipHop-Kurs teilnehmen!

Der Kurs umfasst ohne das Herbstferienprojekt zehn Termine. Diese finden immer mittwochs in der Gymnastikhalle des Alsdorfer Berufkollegs am Heidweg statt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Beachtung der „3G-Regel“ – nur wer genesen, geimpft oder negativ getestet ist, kann mitmachen. Die einmalige Teilnehmergebühr beträgt 20 Euro. Infos und Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 02404/65125 oder per Mail an dagmar.schaefer@alsdorf.demöglich. (apa)

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Mehr als 23.000 Fahrzeuge nach der Flut im Kreis Ahrweiler zugelassen

Ahrweiler – Zulassungsstellen der Kreisverwaltung Ahrweiler arbeiten unter Hochdruck. Bei der Hochwasserkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 wurden tausende Fahrzeuge beschädigt, vollständig zerstört oder durch die Flut mitgerissen. Darüber hinaus gingen tausende Fahrzeugpapiere und Kennzeichen verloren. Die Kfz-Zulassungsstelle der Kreisverwaltung in Ahrweiler und ihre Außenstellen in Adenau, Sinzig und Niederzissen waren und sind daher seit der Flut Anlaufpunkt für viele Bürgerinnen und Bürger des Kreises Ahrweiler.

Obgleich das Gebäude der Kreisverwaltung ebenfalls indirekt von der Flut betroffen war, konnte der Kundenbetrieb der Kfz-Zulassungsstelle im Kreishaus bereits am 21. Juli wieder aufgenommen werden. Seither wurden mehr als 23.000 Zulassungen vorgenommen, über 9000 Fahrzeuge wurden abgemeldet und mehr als 7000 Zulassungen oder Umschreibungen wurden bearbeitet. Hinzu kommen rund 7000 weitere Anliegen, die überwiegend mit der Flutkatastrophe zusammenhängen – wie das Ausstellen neuer Fahrzeugpapiere oder neuer Kennzeichen.

„Die Kolleginnen und Kollegen der Kfz-Zulassungsstelle und der Außenstellen haben in dieser für alle so schwierigen Situation ihr Bestes gegeben und alle Kräfte aufgewendet, um die Anliegen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger so gut wie möglich zu bearbeiten. Und ich bitte hierbei zu bedenken, dass viele unserer Mitarbeitenden selbst von der Katastrophe schwer betroffen sind“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL. Ein großer Dank gilt daher vor allem auch den vielen Kreis- und Stadtverwaltungen, die in dieser Notsituation unbürokratische Amtshilfe geleistet haben und nach wie vor leisten.

Um die durch die Hochwasserkatastrophe notwendig gewordenen und dringenden Anliegen der Bürgerinnen und Bürger schnellstmöglich zu bearbeiten, war eine Terminvereinbarung in dieser Zeit nicht möglich. So kam es in Einzelfällen zu längeren Wartezeiten, gleichzeitig konnte die Kreisverwaltung so jedoch garantieren, dass allen Wartenden noch am selben Tag weitergeholfen wurde.

Regelmäßig sind alle 13 Schalterplätze im Kreishaus in Ahrweiler sowie in den Außenstellen besetzt, damit das enorme Arbeitspensum bewältigt werden kann. Um ein zusätzliches Serviceangebot zu schaffen, waren die Zulassungsstellen im Juli und August zudem an den Samstagen geöffnet. Auch die Zahl der Mitarbeitenden wurde personell aufgestockt – ebenfalls mithilfe anderer Kreis- und Stadtverwaltungen. Bis auf Weiteres können unter anderem auch in der Kreisverwaltung Vulkaneifel Zulassungen für Fahrzeuge im Kreis Ahrweiler vorgenommen werden.

Gebühren für eine Abmeldung oder beim Verlust von Fahrzeugpapieren erhebt die Kreisverwaltung bei Betroffenen der Hochwasserkatastrophe nicht.

Bürgerinnen und Bürger, die keine Kfz-Kennzeichen und Fahrzeugpapiere mehr besitzen, können ihre betroffenen Fahrzeuge ebenfalls abmelden. Grundsätzlich ist dafür die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung durch den Halter erforderlich. Aufgrund der besonderen Situation und vor dem Hintergrund, dass Flutgeschädigte gegebenenfalls nicht selbst erscheinen können, wird von der gesetzlichen Vorgabe aber insoweit abgesehen, dass der Halter eine andere Person mit der Abmeldung und der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung beauftragen kann. Hierfür genügt eine formlose Vollmacht.

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Großer Benefizbasar „VordAHReifel hilft!“ in der Hochsimmerhalle in Ettringen am 11. und 12. September

Mayen/Ettringen – Schnäppchenjäger aufgepasst! Am 11.09.2021 und 12.09.2021 jeweils von 11.00 – 18.00 Uhr mit neuwertiger Kleidung eindecken und gleichzeitig den Geschädigten der Flutkatastrophe helfen. Diese Chance, auf beiden Seiten ein positives Ergebnis zu erreichen, wird im Neudeutschen auch als „Win-Win“-Situation bezeichnet. Für euch bedeutet dieses „Win-Win“ also: Mit schönen Kleidern ausstatten und auch aus der Ferne den Betroffenen der Flutkatastrophe helfen. Gleichzeitig werdet ihr dazu mit Kaffee, Kuchen und Getränken bewirtet.

Unterstützt wird die Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel bei diesem Event durch die Ortsgemeinde Ettringen, die Freiwillige Feuerwehr Ettringen, die katholische Frauengemeinschaft, den DRK Ortsverein, die Hochsimmergarde, die Showtanzgruppe, den Möhnenverein, den JSV 1900/26 e. V., die Karnevalsgesellschaft und viele ortsansässige Helferinnen und Helfer.

Manche werden sich gerade sicherlich fragen, warum wird überhaupt ein Basar veranstaltet?

Ganz einfach. Durch die spontane Sammelaktion der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel am 16.07.2021 in Reudelsterz wurde binnen kürzester Zeit eine beträchtliche Menge an Kleidung, Schuhen, Baby-/Kindersachen, Küchenutensilien, Lebensmittel, Hygieneartikel und Getränken gesammelt.

Bürgermeister Schomisch zeigt sich immer noch überwältigt: „Freitagmorgen um 10.00 Uhr wurde die Idee geboren; ab 12.00 Uhr startete die Aktion und um 16.00 Uhr hieß es bereits „Annahmestopp“, und dies, obwohl alles ausschließlich über die sozialen Medien beworben wurde.“

Lebensmittel, Getränke & Hygieneartikel sowie zwei vollgefüllte Pritschenwagen mitsamt großen Anhängern wurden am selben Abend von den Bedarfsstellen an der Ahr dankend entgegen genommen. Jedoch hieß es auch dort bald schon „Annahmestopp“, da sie mit Spenden regelrecht überhäuft wurden. Leider konnte trotz mehrerer Versuche, den unterschiedlichsten Bedarfsstellen und Plattformen die zwischenzeitlich gut sortierte Kleidung etc. zu vermitteln, die Sammelstelle in Reudelsterz nicht geleert werden.

Also wurde kurzerhand der Gedanke gefasst, einen Basar durchzuführen, denn die gesammelten Artikel sind zum allergrößten Teil in einem sehr guten Zustand und überwiegend sogar neuwertig.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Lasst uns helfen und die Betroffenen mit dem Kauf und einer Spende unterstützen. Unter dem Motto: „Jeder gibt, was er kann. Jeder Euro zählt! Nur zusammen sind wir STARK!“ aus der Distanz Beistand und Hilfe leisten.

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Kunstausstellung der Brohltaler Künstlerin Christel Lenzgen im Rathaus Niederzissen ab Dienstag 07. September

Niederzissen/Brohltal – Vom morgigen Dienstag, dem 07.September bis 15. Oktober 2021 heißt es wieder „Zu Gast im Rathaus“: Die Brohltaler Künstlerin Christel Lenzgen stellt im Rahmen der beliebten Kunst- und Kulturreihe ein Teil ihrer Werke im Foyer des Rathauses Niederzissen aus.

Die Niederzissenerin präsentiert einen Einblick in die Vielfältigkeit ihrer Kunstwerke mit dem besonderen Augenmerk auf das Brohltal und die Eifel. 3 Jahre vertiefte sie im Rahmen ihrer Ausbildung ihre Fähigkeiten bei dem Künstler Alexander von Baer und stellte ihre Werke eine lange Zeit im Atelier im Bahnhof Niederzissen aus. Inzwischen ist sie mit ihrem Atelier in den Espelsweg 17 in Niederzissen gezogen.

Die Malerin hat immer wieder Ausstellungen in der Region, wie zum Beispiel in Andernach, Remagen, Adenau, Mayen, aber natürlich auch im Brohltal. Zum Beispiel in Maria Laach oder eben im Rathaus. Auch überregional durfte Christel Lenzgen ihre Kunst präsentieren: Aachen, Köln und sogar in Berlin, wo sie in der renommierten „Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst“ in Berlin-Mitte zu sehen war.

Auch gab sie ihr Wissen über das Malen in den unterschiedlichsten Techniken an ihre Malschüler weiter. Diese konnten ihre Werke ebenfalls in einigen Ausstellungen im Rahmen der Reihe „Zu Gast im Rathaus“ der Öffentlichkeit präsentieren.

Das Kulturbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal freut sich sehr, dass auch in der für Kunst- und Kultur momentan eher schwierigen Zeit, eine Ausstellung für Besucher – natürlich unter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen –  im Foyer des Rathauses möglich ist. Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

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Eifeler Mercedes-AMG Team HRT holt verdienten Podestplatz in der GT World Challenge Europe

Nürburgring/Meuspath – Das Haupt Racing Team präsentierte sich beim vierten Lauf des GT World Challenge Europe Endurance Cups in guter Form und fuhr auf dem Nürburgring seine bislang beste Saisonplatzierung ein. Der von Maro Engel, Luca Stolz und Nico Bastian pilotierte Mercedes-AMG GT3 #4 überquerte die Ziellinie als Dritter. Das Schwesterauto #5 um Teambesitzer Hubert Haupt, Patrick Assenheimer und Michele Beretta belegte im Silver-Cup Rang fünf.

Den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende im GT World Challenge Europe Endurance Cup legte der Mercedes-AMG GT3 #4 im pink-blauen Design des Sponsors BWT, der unter der Nennung „Mercedes-AMG Team HRT“ antrat, bereits im kombinierten Qualifying am Sonntagvormittag. Engel, Stolz und Bastian (alle GER), der Stammfahrer Vincent Abril (MCO) aufgrund dessen gleichzeitigen Einsatzes in der DTM ersetzte, fuhren mit ihrem HRT-Fahrzeug auf die vierte Startposition. Das Schwesterauto #5 in den Farben der Teampartner AutoArena und nu concept mit Haupt, Assenheimer (beide GER) und Beretta (ITA) hinter dem Steuer nahm das Rennen von Rang 20 aus in Angriff.

Nachdem Luca Stolz im Fahrzeug #4 in der Startphase zunächst auf den fünften Platz zurückfiel, entschied sich das Team für einen frühen Fahrer- und Reifenwechsel – und handelte damit genau richtig. Maro Engel, der sich für den mittleren Stint hinter das Steuer setzte, gewann durch eine beeindruckend schnelle Outlap zwei Positionen und fand sich im boxenstoppbereinigten Klassement auf Gesamtrang drei wieder.

Hubert Haupt erwischte mit dem Mercedes-AMG GT3 #5 einen guten Start und verbesserte sich von seiner 20. Startposition auf Rang 17. Zu diesem Zeitpunkt bedeutete das den sechsten Platz im Silver Cup. Die beiden HRT-Fahrzeuge verteidigten ihre Positionen auch unter mehreren Gelb- und Safety-Car-Phasen. Patrick Assenheimer und Michele Beretta arbeiteten sich im weiteren Rennverlauf sogar noch weiter nach vorne und schlossen das dreistündige Rennen letztlich auf dem 14. Gesamtrang und damit dem fünften Platz in der Silver-Cup-Klasse ab.

Schlussfahrer Nico Bastian, der sich bei der Fanatec Esports GT Pro Series am Vorabend bereits bestens auf die Strecke einstellen konnte, behielt in seinem Mercedes-AMG GT3 #4 die Nerven und hielt den dritten Platz bis zum Zieleinlauf.

Der nächste Einsatz in der GT World Challenge Europe steht für das Haupt Racing Team in drei Wochen an. Dann wird auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia der letzte Sprint Cup des Jahres ausgetragen. Auch das nächste Endurance-Event findet in Spanien statt. Beim Saisonfinale auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya am 10. Oktober wollen die beiden HRT-Fahrzeuge an ihre Leistung auf dem Nürburgring anknüpfen.

Luca Stolz, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Es war ein gutes Wochenende für uns. Man hat von Anfang an gesehen, dass wir die Pace haben. Das Fahren hat wirklich Laune gemacht, gegen den Lamborghini hatten wir aber keine Chance und die Kollegen mit der Nummer 88 waren auch stark. Ich bin aber froh über Platz drei, das hat sich das Team verdient. Nachdem die Saison bisher nicht so lief, ist es schön, endlich mal einen Podiumsplatz einzufahren.“

Nico Bastian, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Generell ein sehr erfolgreiches Wochenende. Für mich war es im Endurance Cup das allererste Podium. Da freut man sich natürlich. Das Auto war schnell, wir waren immer unter den besten drei. Es hat alles gepasst, und das haben wir mit Platz drei gekrönt. Von Platz vier kommend war das das Beste, was wir uns vorstellen konnten.“

Hubert Haupt, Teambesitzer und Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #5
„Ich bin sehr happy mit dem Podium für die Nummer 4. Mehr war heute nicht drin, der Lamborghini war teilweise eine Sekunde pro Runde schneller. Ohne Anpassung der BOP sehe ich derzeit keine Chancen, um den Gesamtsieg mitzufahren. Mit unserem Auto sind wir im Silver Cup Fünfter geworden. Das ist in Ordnung, Ziel war aber das Podium.“

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team
Für uns war es ein sehr herausforderndes Wochenende auf zwei Rennstrecken gleichzeitig. Wir sind sehr sauber gefahren und haben keine Fehler gemacht. Ich bin sehr glücklich mit der Leistung des Teams und dem guten Ergebnis. Das Podium und der dritte Platz im Silver Cup haben wir unseren guten Teamleistung zu verdanken. Das war ein tolles Gefühl, nachdem der Start in die GT World Challenge nicht nach Plan verlief. Hoffentlich können wir das in Barcelona fortsetzen.“

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„Diesmal andersherum“

Mechernich/Euskirchen – Mechernicher Tafel gibt 2.000 Euro an die Mechernich-Stiftung für Opfer der Hochwasserkatastrophe im Stadtgebiet. „Diesmal ist es andersherum“, freuen sich Wolfgang Weilerswist und Volker Nüßmann, erster und zweiter Vorsitzender der Mechernicher Tafel. Im Namen der NRW-Tafeln überreichen sie 2.000 Euro an Maria Jentgen, die zweite Vorsitzende der Mechernich-Stiftung. Das Geld stammt ursprünglich vom Lionsclub Essen-Stadtwald, der die Essener Tafel unterstützt.

„Die Bedürftigen der Tafel haben schon so oft von der Mechernicher Hilfsorganisation profitiert. Wir sind froh, etwas zurückgeben zu können“, betonte der Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist. Maria Jentgen ist dankbar für die Hilfe in der Not, denn die Mechernich-Stiftung hat im Moment enorm viel zu stemmen: „Wir sind froh über jeden Euro, den wir erhalten. In der Tat brauchen wir nach der Flutkatastrophe viel, um den Menschen im Stadtgebiet dringend helfen zu können, wo es am notwendigsten ist.“ Die Mechernich-Stiftung gibt die Spenden eins zu eins weiter.

Während der Spendenübergabe sind die drei Kleinlaster der Mechernicher Tafel im Dauereinsatz, starten im Halbstundentakt, kommen zurück, fahren wieder zur nächsten Tour. „Ohne große Pausen“, so Wolfgang Weilerswist. Die Lage nach dem verheerenden Hochwasser erfordere es – auch sechs Wochen danach noch. Die Nachfrage nach Lebensmitteln sei weiter groß.

Tafeln auch bedürftig

„Gerade haben wir wieder Wasser und Margarine LKW-weise in der NRW-Zentrale abgeholt. Wir lagern das hier zwischen und bringen die Ware dorthin, wo sie gebraucht wird“, erklärt Wolfgang Weilerswist. Nach der Flutkatastrophe gehören auch die Tafeln an den Standorten Kall, Iversheim bei Bad Münstereifel und Schleiden zu den „Bedürftigen“. Weil ihre Gebäude oder Kühlmöglichkeiten zerstört oder nicht mehr einsatzfähig sind. In Zülpich wurden von der Tafel zusätzlich große Hallen angemietet, um dort von anderen Ländertafeln gespendete Ware, die in LKWs angeliefert werden, unterzubringen.

Die Mechernicher Hilfsorganisation wird zum Umschlagplatz für die Hochwasserhilfe in der Region. „Wir haben hier in Mechernich ein tolles Team“, lobt Wolfgang Weilerswist seine Mannschaft und Helfer: „Die kann ich auch sonntags abends anrufen. Das läuft.“

Die 2.000 Euro, die jetzt an die Mechernich-Stiftung weitergegeben wurden, stammen im Ursprung von der Essener Tafel. Deren Vorsitzender Jörg Sartor hatte in Mechernich angefragt: „Wolfgang, wo habt ihr Probleme?“ Bislang hat die Essener Tafel insgesamt 12.100 Euro gestiftet. Unterstützt wurden damit unter anderem Betroffene in Satzvey, Kallmuth und Blessem.

„Bei uns und der Mechernich-Stiftung weiß man: Das Geld kommt bei den Bedürftigen an“, so der Mechernicher-Tafel-Chef.

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Großzügige Spende für Sonderkonto „Zülpich hält zusammen“

Zülpich – „Ich bin mehr als stolz darauf, dass so viele engagierte und hilfsbereite Menschen in Zülpich leben. Es ist beeindruckend zu sehen, wie hoch die Anteilnahme immer noch ist“, bemerkte Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen, als er den Spendenscheck der Gaststätte „Op d’r Kinat“ für das Sonderkonto „Zülpich hält zusammen“ entgegennehmen durfte.

Überbringer des Schecks waren der Betreiber der Gaststätte Werner Berg, sowie Frank Schneider, Mitglied der Band TEN AHEAD.
Bei dem Spendenabend, der aus einer gemeinsamen Idee von Berg und Schneider entstanden ist, sind am 09. August 2021 in der Gaststätte Op d’r Kinat in der Zülpicher Kernstadt insgesamt 8.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. „Das ist ein unglaublicher Betrag. Mein herzliches Dankeschön gilt Herrn Berg und Herrn Schneider für die Organisation und allen Spendern, die für diesen Betrag verantwortlich sind“, freute sich Hürtgen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln musste die Platzanzahl auf 50 Plätze begrenzt werden. Ein Ticket war gegen eine Pflichtspende von 25 Euro zu erhalten. „Wir haben etwa 10 Tage gebraucht, um den Abend zu organisieren. Innerhalb von 24 Stunden war die Veranstaltung ausverkauft, was uns sehr gefreut hat“, erklärte Berg. Dem gebürtigen Ahrtaler war es in den letzten Wochen eine Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu helfen und ihnen ein Stück Normalität zurückzugeben.

Laut Berg und Schneider war der Abend mehr als gelungen. Mit Musik von TEN AHEAD und Gästen wie Mirko Bäumer (Black Fööss), Frank Reudenbach (Klüngelköpp) und etlichen weiteren Musikern und Sängern endete der Abend erst nach Mitternacht.

Neben den „Eintrittsgeldern“, wurden die gesamten Einnahmen, die die Gaststätte Op d’r Kinat an diesem Abend erwirtschaftet hat, für die Flutopfer im Stadtgebiet gespendet. Ebenso haben alle Angestellten an diesem Abend unentgeltlich gearbeitet. Und auch die Künstler verzichteten zu Gunsten der Flutopfer in Zülpich komplett auf ihre Gagen.

„Es ist schon bemerkenswert, dass die Künstler und auch der Gastwirt nach diesen schwierigen andert-halb Jahren in der Corona-Pandemie nun auf ihre Gagen und Einnahmen verzichteten. Ein feiner Zug, dem ich mit Respekt gegenüberstehe“, zeigte sich Hürtgen sichtlich berührt und outete sich zugleich als großer und langjähriger TEN AHEAD-Fan.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Versteigerung eines handsignierten Gemäldes von Udo Linden-berg, das er für den Spendenabend zur Verfügung gestellt hat. Das Bild wurde meistbietend für 4.100 Euro versteigert. Auch diese Summe ging komplett in die Spendenbox.

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Brigitte Cremer feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Simmerath – Seit einigen Jahren verstärkt Brigitte Cremer das Team im SimmBad, wo sie als Schwimmmeistergehilfin u.a. für die Sicherheit der Badegäste sorgt. Jetzt feierte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Goffart, Hauptamtsleiter Manfred Nellessen, dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Michael Bongard und SimmBad Betriebsleiter Walter Frings stieß sie im Rathaus mit einem Glas Sekt auf das freudige Ereignis an.

Brigitte Cremer ist seit 2019 im SimmBad beschäftigt. Davor war sie bei der Stadt Aachen als Schwimmmeistergehilfin tätig, wo sie in der Zeit von 1990 bis 1993 auch ihre Ausbildung erfolgreich absolvierte. Bürgermeister Goffart bedankte sich bei ihr mit einem Blumenstrauß für die geleistete Arbeit. Dem Dank schlossen sich die übrigen Anwesenden gerne an.