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Warnstufe 1 für den Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Seit diesem Sonntag, 12. September 2021, gilt die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (26. CoBeLVO) mit der auch ein neues Warnstufen-System eingeführt wird. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird ab sofort nicht mehr als einziger Parameter für den Erlass von Maßnahmen betrachtet. Denn aufgrund der steigenden Zahl geimpfter Menschen, ist diese alleine nur noch wenig aussagekräftig. Die neuen Warnstufen 1, 2 und 3 setzen sich künftig aus der Sieben-Tage-Inzidenz, dem Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und dem Anteil der mit Covid-19-Erkrankten belegten Intensivbetten zusammen.

Durch das sogenannte „2G+“-System sollen vollständig geimpfte Personen und Genesene weiterhin ein großes Stück an „Normalität“ genießen können, da sie weiterhin nicht der Testpflicht unterliegen und zum Beispiel bei Veranstaltungen, Zusammenkünften und beim Sport keine zahlenmäßige Einschränkungen hinnehmen müssen. Kinder bis einschließlich elf Jahre sind den geimpften oder genesenen Erwachsenen gleichgestellt.

Entscheidend für die Einteilung in eine der drei Corona-Warnstufen sind nun neben dem Leitindikator „Sieben-Tages-Inzidenz“ (bezogen auf den Landkreis) die Leitindikatoren „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ (bezogen auf das Versorgungsgebiet gemäß Krankenhausplan – hierzu zählen: Koblenz, Westerwald, Altenkirchen, Mayen-Koblenz, Cochem-Zell, Simmern, Emsland und Ahrweiler) sowie der „Anteil Intensivbetten“ (prozentualer Anteil landesweit).

Sofern zwei der drei Leitindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Werktagen einen bestimmten Wert überschritten haben, greifen ab dem übernächsten Tag die Regelungen der nächst höheren Warnstufe; umgekehrt gilt das Gleiche.

Aufgrund der Werte der vergangenen drei Werktage befindet sich der Landkreis Ahrweiler ab dem heutigen Sonntag in Warnstufe 1.

Die 26. CoBeLVO und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Kreisverwaltung Ahrweiler (https://kreis-ahrweiler.de) und auf der Internetseite des Landes (www.corona.rlp.de > Rechtsgrundlagen).

Die tagesaktuellen Fallzahlen und Leitindikatoren gibt es unter https://lua.rlp.de > Unsere Themen > Infektionsschutz > Meldedaten zum Coronavirus.

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Neuer Streckenabschnitt auf dem Nürburgring eingeweiht

Nürburg – Die Sabine-Schmitz-Kurve ist am gestrigen Freitagabend auf dem Nürburgring eingeweiht worden. Damit trägt die Linkskurve der Nordschleife nahe Nürburg nun offiziell ihren Namen. Die Enthüllung des neuen Streckenabschnitt-Schildes fand im Beisein ihrer Familie statt. Die gebürtige Adenauerin war zeitlebens fest mit der Rennstrecke verbunden und galt als ihre bekannteste Botschafterin. Sie ist die erste Rennfahrerin überhaupt, die in der über 90-jährigen Geschichte der Rennstrecke eine eigene Kurve auf dem Nürburgring bekommt.

Mit einer eigenen Kurve ordnet der Nürburgring Sabine Schmitz in die Reihe ihrer prägendsten Persönlichkeiten ein. Neben ihr tragen nur drei weitere Streckenabschnitte die Namen von Rennfahrern: Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, Rudolf Caracciola, der legendäre Sieger des Eröffnungsrennens 1927, sowie Stefan Bellof. Letzterer hatte vor rund 40 Jahren beim Training zum 1000-Kilometer-Rennen den ewigen Rundenrekord bei einer Renn-Veranstaltung auf der Nordschleife aufgestellt.

Die Sabine-Schmitz-Kurve liegt am Ortsrand von Nürburg – nur wenige Meter entfernt von hier wuchs die Rennfahrerin auf. Zudem ist die Stelle für Zuschauer schnell und problemlos zugänglich. Beides entscheidende Kriterien bei der Wahl der Kurve, denn Sabine Schmitz hatte eine einmalige Bindung zu den Fans und zu ihrer Heimat. Die Kurve wird in Zukunft deshalb auch ein Ort des gemeinsamen Erinnerns sein.

Ihr gesamtes Leben verbrachte die Rennfahrerin an und auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife. Mehr als 30 Jahre lang bewegte sie hier Fahrzeuge am Limit – 33.000 Runden waren es insgesamt. Mit ihren Fahrkünsten und ihrer offenherzigen Art erlangte sie weltweit Bekanntheit, trat unter anderem im britischen Automagazin „Top Gear“ auf. Als erste und bislang einzige Frau gewann sie 1996 und 1997 das 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Sabine Schmitz verstarb im März dieses Jahres im Alter von nur 51 Jahren.

Lange blieb es nicht ruhig in der neuen Sabine-Schmitz-Kurve. Am frühen Samstagmorgen jagten die Piloten beim Sechs-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie durch die Grüne Hölle. Eine Rennserie, in der Sabine Schmitz selbst jahrzehntelang ihre Runden auf der Nordschleife drehte.

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Tag des offenen Denkmals 2021 würdigt Bedeutung des kulturellen Erbes in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Scharrenbach: Am morgigen Sonntag, 12. September 2021 findet der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ statt.

Nachdem der Tag des offenen Denkmals im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie digital durchgeführt wurde, sollen in diesem Jahr auch wieder Begegnungen vor Ort stattfinden. In Nordrhein-Westfalen werden viele Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Vereine und Kirchen die Türen und Tore ihrer Denkmäler öffnen. Begleitet durch Expertinnen und Experten der Architektur und Denkmalpflege sowie durch Eigentümerinnen und Eigentümer können sich die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag einen Zugang zur Geschichte, zu den vorhandenen Werten, den Möglichkeiten der Konservierung und der Vielseitigkeit der Vermittlungsmethoden der reichen Denkmallandschaft unseres Landes verschaffen.

„In den Denkmallisten der nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden sind fast 90.000 Bau- und Bodendenkmäler verzeichnet. Unter Schutz stehen beispielsweise die berühmten UNESCO-Welterbestätten, ganze Siedlungen, große und kleine Industriedenkmäler, die Landschaft prägende Ensembles, historische Gärten, zahlreiche einzelne Gebäude, aber auch Kleinode wie Grabsteine und Wegekreuze. Diese laden zu faszinierenden Entdeckungen ein“, so Ministerin Ina Scharrenbach.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren den Denkmalschutz wesentlich gestärkt und seit 2017 immer wieder die Finanzmittel für Denkmalschutz und die Denkmalpflege deutlich erhöht: Mit dem Landeshaushalt 2021 wurden die Zuschüsse und Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen im Rahmen des Denkmalschutzgesetzes um weitere 12 Millionen Euro auf jetzt 21,3 Millionen Euro angehoben.

„Insbesondere private Eigentümerinnen und Eigentümer werden so im Rahmen des jährlichen Denkmalförderprogramms in ihrem großartigen Bemühen unterstützt, das historisch-kulturelle Erbe für die nachkommenden Generationen zu sichern“, betont Ministerin Scharrenbach, „Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung.“

Die Einführung eines Förderprogrammes für Verkehrshistorische Kulturgüter, die neue Website „roemer.NRW“ und die Durchführung der Archäologischen Landesausstellung unter dem Titel „Roms fließende Grenzen“, die im Herbst 2021 beginnen wird, sind weitere Beispiele für das vielfältige Engagement der Landesregierung in der Denkmalpflege.

Zusätzlich steht über die landeseigene Förderbank, die NRW.BANK, ein Kreditprogramm „NRW.BANK. Baudenkmäler“ zur Verfügung: Maßnahmen zur Modernisierung, zur Sanierung und zum Umbau von besonders erhaltenswerter Bausubstanz werden mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt. Der Mindestbetrag beträgt 25.000 Euro, der Höchstbetrag 2 Millionen Euro.

Hintergrund

Seit 1993 gibt es den Tag des offenen Denkmals. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, koordiniert bundesweit die jährlich stattfindende Aktion. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Die bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals 2021 findet in der Lutherstadt Wittenberg statt. Neben Veranstaltungen vor Ort ist zusätzlich die Anmeldung von digitalen Formaten möglich.

Weitere Informationen und das bundesweite Programm:

https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/

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RLP Innenminister Lewentz: Denkmaltag widmet sich Tradition und Fortschritt im 19. Jh.

Region/Mainz – Minister Roger Lewentz hat gemeinsam mit der Generaldirektorin Kulturelles Erbe, Dr. Heike Otto, und Landeskonservatorin Dr. Roswitha Kaiser das rheinland-pfälzische Programm zum Tag des offenen Denkmals am  morgigen Sonntag, dem 12. September vorgestellt und eine Broschüre der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) präsentiert. Die GDKE bespielt den Aktionstag seit 2018 als Denkmaltag, in diesem Jahr unter dem Titel „Tradition und Fortschritt im 19. Jahrhundert“. So soll der Blick fokussiert auf das Bundesland gelenkt und das bundesweite Programm um regionale Aspekte ergänzt werden. Das spannende kulturelle Erbe des Landes soll zu Vor-Ort-Besichtigungen animieren.

„Nach dem rein digitalen Angebot im vergangenen Jahr nehmen wir zwar noch immer Rücksicht auf die anhaltende Corona-Pandemie, wollen aber überall da, wo es möglich ist, den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit bieten, mit unseren Kulturdenkmälern unmittelbar in Kontakt zu treten. Die Vielschichtigkeit des 19. Jahrhunderts zwischen Tradition und Innovation, die sich in den Werken der Architektur, Kunst und Technik spiegelt, lässt sich an vielen Beispielen im ganzen Land aufzeigen“, so Lewentz. Anlässlich des Denkmaltages stelle eine neue Broschüre der GDKE in 27 kurzen Aufsätzen Kulturdenkmäler aus Rheinland-Pfalz vor. Es handele sich sowohl um solche, die neu entdeckt oder erfasst wurden, als auch beispielsweise um erfolgreiche Umnutzungen.

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals widmet sich in diesem Jahr unter dem übergreifenden Motto „Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ der Illusion als Darstellungsmittel der Kunst, insbesondere vor dem Hintergrund des Verhältnisses zwischen künstlerischem Original und Rekonstruktion. Rheinland-Pfalz präsentiert in diesem Jahr 148 Denkmäler. Zu den Highlights gehören das Römische Theater in Mainz, das Fort Großfürst Constantin in Koblenz, das ehemalige Minoritenkloster in Oberwesel, die ehemalige Prämonstratenserabtei in Bendorf-Sayn, die Abtei Rommersdorf in Neuwied, St. Cyriakus in Frankenthal-Eppstein sowie die Erlöserkirche in Ludwigshafen-Gartenstadt.

„Mich begeistert dabei immer wieder das Engagement der Eigentümerinnen und Eigentümer für ihr Denkmal, die unglaublich viele planerische Ideen entwickeln und eine Vielzahl von handwerklichen und restauratorischen Leistungen möglich machen“, so die Generaldirektorin der GDKE, Dr. Heike Otto.

Für die Besucherinnen und Besucher ist das Programm der Denkmäler wie auch der digitalen Angebote auf der Website der Deutschen Stiftung Denkmalschutz einsehbar (www.tag-des-offenen-denkmals.de). Über den Suchfilter kann auch das Angebot der einzelnen Bundesländer, darunter das von Rheinland-Pfalz, abgerufen werden.

„Die digitalen Angebote im vergangenen Jahr waren eine gute Alternative inmitten der Corona-Pandemie. Zugleich konnten wir dabei feststellen, dass die digitalen Angebote sogar helfen können, Schwellenängste abzubauen und neue Interessentengruppen zu erschließen – vor allem in der jungen Generation“, so die Landeskonservatorin Dr. Roswitha Kaiser, „in diesem Jahr wollen wir zeigen, dass sich beide Formate gegenseitig ergänzen. Insofern wird das Präsentationspektrum am Tag des offenen Denkmals in Zukunft ausgeweitet und aktualisiert werden“. Zu den digitalen Angeboten zählen unter anderem Fotostrecken, Videos, Instagram-Stories, virtuelle Rundgänge/Vorträge und Audio-Aufnahmen.

„Erst im Juli wurde die Stadt Bad Ems als eine der ‚Great Spas of Europe‘ in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen. Als eines der traditionsreichsten Kurbäder in Deutschland ist Bad Ems mit seinem weitgehend aus dem 19. Jahrhundert stammenden Baubestand die bedeutendste unter den historischen Kurstädten in Rheinland-Pfalz. Das Motto „Tradition und Fortschritt im 19. Jahrhundert“ des diesjährigen Denkmaltages knüpft bestens an den großartigen Erfolg der Anerkennung von Bad Ems als Weltkulturerbe an und unterstreicht, wie viel Rheinland-Pfalz aus dieser Epoche kulturell zu bieten hat“, so Innenminister Roger Lewentz. Umso mehr freue er sich auf die zentrale rheinland-pfälzische Eröffnungsveranstaltung des Denkmaltages am Sonntag im Marmorsaal des Bad Emser Kursaalgebäudes.

Der Tag des offenen Denkmals bietet Eigentümern, Ehrenamtlichen, Vereinen und den Institutionen der Denkmalpflege die Möglichkeit, ihre Arbeit mit dem kulturellen Erbe und die daran geknüpften Leistungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Der Denkmaltag Rheinland-Pfalz der GDKE versteht sich dabei als Beitrag zum Tag des offenen Denkmals.

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Wohnraum in Schleiden gesucht!

Schleiden – Mit einem Appell richtet sich die Stadt Schleiden nun an alle Bürger*innen: Wegen ungesicherter Wohnsituationen über die Wintermonate wird für Hochwasser-Betroffene dringend Wohnraum benötigt!

Bei der Hochwasser-Katastrophe wurden allein im Schleidener Tal 1.500 Haushalte durch das Hochwasser massiv beschädigt. Bei der Erhebung zur aktuellen Wohn- und Versorgungssituation haben insgesamt 67 Personen eine ungesicherte bzw. ungewisse Wohnsituation bis Frühjahr 2022 angegeben. Die Stadt Schleiden möchte die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nun dahingehend unterstützen, die Wohnsituation – gerade über die Wintermonate – zu sichern.

Verfügen Sie über eine Zweitwohnung, eine Ferienwohnung, ein Gästehaus, ein leerstehendes Wohnhaus oder eine leerstehende Wohnung und würden das betreffende Wohnobjekt für mehrere Monate zur Verfügung stellen? „Der Wohnraum muss nicht zwingend im Stadtgebiet Schleiden liegen“, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter. „Auch Bürger*innen der umliegenden Kommunen, die helfen möchten, sind aufgerufen, sich bei der Verwaltung zu melden.“

Bitte melden Sie Ihr Angebot unter hochwasser@schleiden.de. Die Stadt Schleiden wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen sowie Eckdaten zu Ihrem Hilfsangebot besprechen.

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Glaubenswoche im Veytal ab Sonntag 12. September

Mechernich – Eine Glaubenswoche unter dem Motto „Aufbruch/Neuanfang?!“ findet im Seelsorgebereich Veytal statt und zwar von Sonntag, 12., bis Freitag, 17. September an.

„Neues schaffen, neu bauen, die Zukunft liegt vor uns. Ich wünsche Euch einen gelungenen Aufbruch und einen wahrhaftigen Neuanfang“, wünschte Pfarrer Wycislok bereits im Vorfeld in einer Ansprache an alle Mitglieder, Gläubigen und Teilnehmer. Gabriele Keus im Namen des Pfarrgemeinderates: „Bis auf die Gottesdienste werden die einzelnen Einheiten ehrenamtlich vorbereitet und durchgeführt, so wird ein ansprechendes Programm in allen fünf Gemeinden angeboten.“

Veranstaltungen

Die Woche im Zeichen des Glaubens und der Hoffnung beginnt am Sonntag, 12. September, um 9.30 Uhr mit einer Messe in Antweiler Wachendorf, ab 11 Uhr in Kommern und später einer Lichtandacht ab 20 Uhr in der Wachendorfer Kapelle (nicht Bruder-Klaus-Kapelle).

Montag, 13. September, geht es weiter: ab 9 Uhr mit parallel stattfindenden Messen in Kommern und Obergartzem sowie einer Betstunde der St. Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Kommern ab 19 Uhr weiter. Ab 18 Uhr stehen dann eine Meditationsandacht in der Marienkapelle Obergartzem und ab 19.30 Uhr ein Abendgebet in der Kapelle in Rißdorf auf dem Plan.

Eine Betstunde bietet die „kfd Kommern“ am Dienstag, 14. September, an. Um 17 Uhr steht eine Wallfahrt zur Matthias-Säule von der Kommerner Pfarrkirche (Treffpunkt Parkplatz) in Schwerfen inklusive anschließender Andacht der dortigen St. Matthiasbruderschaft. Zeitgleich (17 Uhr) findet eine Michaelsandacht in der Pfarrkirche Satzvey statt. Ab 18.30 Uhr soll mit einer heiligen Messe in Obergartzem den Verstorbenen gedacht werden.

Der Mittwoch, 15. September, beginnt um 9 Uhr mit einer Messe in Kommern und endet mit einem Abendgebet unter Mitwirkung des Gospelchors in Obergartzem ab 19.30 Uhr.

Für Gläubige und Interessierte bietet der Donnerstag, 26. September: eine Messe (ab 9 Uhr) in der Pfarrkirche Antweiler inklusive Gebete für die Verstorbenen. Danach folgen verschiedene Betstunden der jeweiligen Messdiener: Ab 16 Uhr in Obergartzem, 17 Uhr in Antweiler und in Satzvey, schließlich dann um 18 Uhr in Kommern. Ein Gebet für die Verstorbenen mit einer heiligen Messe wird in Lessenich ab 18 Uhr angeboten.

Abschluss und Infos

Ihren Abschluss findet die Woche am Freitag, 17. September. Mit einer Messe in Satzvey um 9 Uhr geht’s los, ab 15 Uhr startet ein Familien- und Kinderpilgerweg zur Marienkapelle (Start ab Dorfgemeinschaftsraum Firmenich). Die Woche im Zeichen des Aufbruchs wird beendet um 19 Uhr mit einem Wortgottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores in Kommern.

Nähere Informationen erhalten Interessierte entweder im Pfarrbüro des Seelsorgebereichs Veytal (Kirchberg 14, 53894 Mechernich-Kommern), telefonisch unter 02443 6959 oder per Mail unter pastoralbuero@kath-zuelpich-veytal.de. Das Programm ist auch auf der Internetseite des Seelsorgebereiches Veytal (www.veytal.jimdo.com) vollständig abrufbar.

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Aachens Museen bieten freien Eintritt am morgigen Sonntag 12. September

Aachen – Mit Ausnahme des Suermondt-Ludwig-Museums haben am morgigen Sonntag, dem 12. September, gleichzeitig der Tag des offenen Denkmals, in Aachen alle Museen freien Eintritt für ihre Besucher.

CENTRE CHARLEMAGNE Neues Stadtmuseum Aachen

Katschhof 1, 52062 Aachen

COUVEN MUSEUM

Hühnermarkt 17, 52062 Aachen

INTERNATIONALES ZEITUNGSMUSEUM

Pontstraße 13, 52062 Aachen

LUDWIG FORUM AACHEN

Jülicher Straße 97 – 109, 52070 Aachen

GRASHAUS

Fischmarkt 3, 52062 Aachen

SUERMONDT-LUDWIG-MUSEUM

Wilhelmstr. 18, 52070 Aachen
(hier gilt dieser freie Eintritt am Sonntag NICHT!)

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Land NRW weist ab Montag 13. September neue Leitindikatoren zur Bewertung des Infektions-Geschehens aus

Region/Düsseldorf – Das Gesundheitsministerium setzt weiterhin auf umfassende Berücksichtigung verschiedener Faktoren zur Bestimmung des Infektionsgeschehens. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Als Folge der Änderungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes (IfSG) hat das Gesundheitsministerium heute die Coronaschutzverordnung aktualisiert.

Zur Bewertung des Infektionsgeschehens wird ab sofort auf eine umfassende Berücksichtigung der nun im Bundesgesetz vorgesehenen drei Leitindikatoren abgestellt: der 7-Tage-Inzidenz, der 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und der Auslastung der Intensivbetten. Daher wurde in der Coronaschutzverordnung der bisher als Grenzwert bestimmter Maßnahmen festgeschriebene Wert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz gestrichen. Die inzwischen bekannte 3G-Regelung, die aufgrund dieses Grenzwertes seit Anfang August landesweit für den Zugang zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen gilt, bleibt aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens auch unter Berücksichtigung der neuen Leitindikatoren bis auf weiteres unverändert bestehen.

Mit der Aktualisierung der Coronaschutzverordnung wird deren Geltung zugleich bis zum 8. Oktober 2021 verlängert. Damit kann rechtzeitig vor den Herbstferien das Infektionsgeschehen neu bewertet werden.

Aufgrund der aktuellen Stabilisierung der Werte aller relevanten Indikatoren in Nordrhein-Westfalen verzichtet das Gesundheitsministerium derzeit bewusst auf die Festlegung von pauschalen Grenzwerten für die einzelnen neuen Indikatoren.

Stattdessen soll zunächst das Zusammenwirken der verschiedenen Indikatoren etwa unter Berücksichtigung des Impfstatus, der Altersverteilung für Hospitalisierungswahrscheinlichkeiten oder die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Krankenhauseinweisung und später erforderlicher Intensivbehandlung weiter genau beobachtet werden.

Minister Karl-Josef Laumann erklärt dazu: „Schon bisher basierten die Entscheidungen über die Schutzmaßnahmen, die wir in der Coronaschutzverordnung festgelegt haben, auf einer umfassenden Betrachtung verschiedener Indikatoren. Das steht genauso auch schon lange ausdrücklich in der Coronaschutzverordnung. Ich bin daher froh, dass jetzt auch im Bundesgesetz die reine Fixierung auf die 7-Tage-Inzidenz weggefallen ist. So sehr ich nun ein Freund einfacher und leicht verständlicher Regelungen bin: In der aktuellen Situation mit einer völlig unterschiedlichen Entwicklung bei Geimpften und nicht Geimpften oder auch in den verschiedenen Altersgruppen ist die Betrachtung vielfältiger Faktoren der richtige Weg. Wir wissen schlicht noch zu wenig darüber, wie sich das Impfgeschehen auf die Dynamik einer möglichen Herbstwelle auswirkt, als dass wir uns auf starre Werte festlegen können. Auf pauschale Grenzwerte haben wir daher zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet.“

Laumann: „In Nordrhein-Westfalen stabilisieren sich derzeit die relevanten Indikatoren, allerdings auf einem nicht unkritischen Niveau. Eines muss uns klar sein: Nach allen Prognosen von Expertinnen und Experten, aber auch nach meiner persönlichen Überzeugung, stehen nicht geimpften Menschen im Herbst besondere Gefährdungen bevor. Wenn wir dann die von vielen vorhergesagte ‚Pandemie der Ungeimpften‘ bekommen, können für diese Personen neue Schutzmaßnahmen erforderlich werden. Die gute Botschaft ist aber: Jede und jeder hat es selbst in der Hand, sich durch eine Impfung zu schützen. Auf Basis aller bisherigen Daten, die uns vorliegen, sind neue Einschränkungen für geimpfte und genesene Personen absehbar nicht erforderlich und rechtlich auch nicht vertretbar.“

Zum Hintergrund:

Die (neuen) drei Leitindikatoren sind:

1. Leitindikator: 7-Tage-Hospitalisierung

Die Zahl misst, wie viele infizierte Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Sie ist damit ein Indikator für die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und kann einen frühen Hinweis auf eine drohende Überlastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems geben.

Für den Hospitalisierungsindikator werden in Nordrhein-Westfalen zwei Werte ausgewiesen: Erstens der anhand der Vorgaben des RKIs berechnete Wert. Dieser beruht auf den Meldungen der Gesundheitsämter, die den bereits von ihnen gemeldeten Infektionsfällen nachträglich die namentlichen Einweisungsmeldungen aus den Krankenhäusern zuordnen. Dieser Wert ist vor allem bedeutsam, weil er bundesweit einheitlich errechnet wird und damit eine bundeseinheitliche Bewertung des Infektionsgeschehens ermöglicht. Allerdings erfordert der Wert eine Einzelfallbearbeitung jedes Infektionsfalles durch die Gesundheitsämter, die gerade in der aktuellen Belastungssituation manchmal erst nach einigen Arbeitstagen abgeschlossen ist.

Um zusätzlich einen aktuelleren Hinweis auf die Hospitalisierungen zu ermöglichen, wird zweitens zusätzlich der Hospitalisierungsindikator ausgewiesen, der sich unmittelbar aus den täglichen (nicht namentlichen) Gesamtmeldungen der Krankenhäuser über die Aufnahme von Covid-19-Patienten im Informationssystem Gefahrenabwehr NRW (IG NRW) ergibt. Dieser Wert ermöglicht eine sehr aktuelle Einschätzung, weicht aber naturgemäß von dem RKI-basierten Wert ab und wird am gleichen Meldetag jedenfalls in Perioden eines ansteigenden Infektionsgeschehens in der Regel höher liegen.

2. Leitindikator: COVID-Anteil an der Intensivkapazität

Dieser Indikator bildet die Belastung der Intensivstationen ab und steht damit unmittelbar für das Risiko einer Überlastung dieser medizinischen Versorgungsstrukturen. Der Anteil, mit dem Covid-19-Patientinnen und -Patienten die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten auslasten, wird durch die Zahl der neu aufgenommenen Patienten bestimmt, sie ist aber auch abhängig von der Dauer der notwendigen Hospitalisierung (Liegezeit) und der (personellen) Aufwände bei der Behandlung.

Anhand des Grades der Auslastung der Intensivstationen können Schutzmaßnahmen vor allem so ausgerichtet werden, dass andere erforderliche medizinische Behandlungen (schwere Operationen etc.) nicht aufgrund einer Überlastung der Bettenkapazitäten verschoben werden müssen.

Die Berechnung erfolgt auf Basis der Daten aus dem Register der Fachgesellschaft der Intensivmediziner (DIVI) als Prozentanteil der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen an den betreibbaren Erwachsenen-Intensivbetten. Auch hier ist durch den Rückgriff auf das DIVI-Register eine Vergleichbarkeit mit den Bundeswerten gegeben.

3. Leitindikator: 7-Tage-Inzidenz

Auch die bereits bekannte 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen bleibt ein wichtiger Indikator. Steigt dieser Wert, bedeutet das, dass sich die Infektion schneller und breiter in der Bevölkerung ausbreitet. Insbesondere die altersbezogenen Inzidenzen sind nach wie vor ein guter Maßstab dafür, in welchem Ausmaß vulnerable Bevölkerungsgruppen betroffen sind. Anhand der Inzidenz kann die Wirksamkeit von Corona-Schutzmaßnahmen relativ zeitnah abgelesen werden. Zudem bleibt die 7-Tage-Inzidenz ein guter Indikator dafür, in welchem Maß eine Kontaktpersonennachverfolgung noch möglich ist. Die 7-Tage-Inzidenz ist darüber hinaus ein wichtiger Frühindikator für das Geschehen in den Krankenhäusern.

 

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Tesla fährt offiziellen Rekord für Elektrofahrzeuge – Model S Plaid umrundet Nordschleife in 7:35 Minuten

Nürburg – Der amerikanische Automobilhersteller Tesla hat den offiziellen Rekord für Elektrofahrzeuge auf dem Nürburgring aufgestellt. Das „Model S Plaid“ umrundete die 20,8 Kilometer lange Nordschleife in 7:35.579 Minuten und erreichte dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 279 km/h. Das 1.020 PS starke Fahrzeug mit Tri-Motor wurde vom schwedischen Piloten Andreas Simonsen gefahren. Die Zeit wird ab sofort in der Kategorie für Elektro-Serienwagen geführt, die damit ihre Premiere feiert. Das Onboard-Video der Rekordfahrt ist auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings zu sehen. Alle offiziellen Zeiten, die auf der Nordschleife bislang gefahren wurden, finden sich auf der Webseite der Rennstrecke unter nuerburgring.de.


Der Tesla im Streckenabschnitt „Pflanzgarten“. Das 1.020 PS starke Fahrzeug wurde vom schwedischen Piloten Andreas Simonsen gefahren.
Foto: Tesla

Eine Bestzeit in der sogenannten „Grünen Hölle“ ist bis heute ein besonderer Gradmesser für die Automobilindustrie. Immerhin gilt die 1927 eröffnete Nordschleife als anspruchsvollste Rennstrecke der Welt. Auf einer Runde erwarten die Fahrer 73 Kurven, 300 Meter Höhenunterschied sowie etliche anspruchsvolle Steigungen, Gefälle und Neigungen. Dementsprechend wertvoll ist eine Zeit, die hier erreicht wird.

Die offiziellen Nürburgring Rekordfahrten garantieren den Herstellern einen einheitlichen Standard. Generell gilt hier der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Link zum Video der Rekordfahrt

Die Daten zum offiziellen Nürburgring Rekord

Fahrzeug: Tesla Model S Plaid
Kategorie: Elektro (Serie)
Datum der Runde: 09.09.2021
Zeit: 07:35:579 Minuten
Fahrer: Andreas Simonsen
Spitzengeschwindigkeit: 279 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 164,6 km/h

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Erste Hilfe sollte jeder beherrschen – Tag der Ersten Hilfe am morgigen Samstag 11. September

Region/Mayen-Koblenz/Bad Ems – Leiter der Notaufnahme der Paracelsus Klinik Bad Ems weist anlässlich des Internationalen Tags der Ersten Hilfe am 11. September auf die Bedeutung der Hilfe von jedermann bei Notfällen hin. Ein Unfall auf der Autobahn, ein Kollege verletzt sich bei der Arbeit, ein Mensch bricht in der Fußgängerzone bewusstlos zusammen: Hand aufs Herz – wer weiß wirklich, was im Fall der Fälle zu tun ist und wie man richtig Erste Hilfe leistet? Dass Erste Hilfe Leben retten kann, daran erinnern regelmäßig am zweiten Samstag im September, dem Internationalen Tag der Ersten Hilfe, zahlreiche Verbände und Hilfsorganisationen. Obwohl es in diesem Jahr im Zuge der Corona Pandemie und unter den vorherrschenden Hygienebestimmungen am 11. September erneut nur wenige Aktionstage und Informationsstände geben wird, ist das Thema hoch aktuell.

Dank an alle Helfer

„Je früher die Hilfe im Ernstfall kommt, desto besser. Das sehen wir täglich in unserer Notfallambulanz”, erklärt dazu Karim Drissi, ärztlicher Leiter der Notaufnahme der Paracelsus Klinik Bad Ems. „Erste Hilfe kann nicht nur Leben retten, sondern auch Langzeitfolgen erheblich mindern. Jeder von uns kann von einer Minute auf die andere gefordert sein, Hilfe zu leisten und sollte dann die lebensrettenden Handgriffe sicher beherrschen.” Die Fachärzte für Notfallmedizin der Paracelsus Kliniken rufen deshalb anlässlich des Aktionstages dazu auf, regelmäßig einen Auffrischungskurs für Erste Hilfe zu belegen. Gleichzeitig erinnern sie auch daran, wie wichtig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind. Neben dem Engagement zum Beispiel beim Katastrophenschutz, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder als Sanitäter bei Großveranstaltungen ist es in Deutschland für alle Betriebe ab zwei Personen Pflicht, einen oder mehrere Ersthelfer zu benennen. Das gilt übrigens auch für Schulen, an denen Lehrerinnen und Lehrer die Ersthelfer-Aufgaben übernehmen. „Wir begrüßen dieses persönliche Engagement außerordentlich und bedanken uns bei jeder und jedem, der hier die Initiative ergreift”, so Melanie Bandlow, die pflegerische Leitung der Notaufnahme.

Gemeinsamer Tag von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond

Der Internationale Tag der Ersten Hilfe geht auf eine Initiative der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies zurück – auf Deutsch: Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. In diesem Jahr wird sogar ein kleines Jubiläum gefeiert, denn es ist der 20. Jahrestag der Ersten Hilfe. Inzwischen beteiligen sich über 150 Länder daran. Ziel ist es, die Öffentlichkeit daran zu erinnern, wie wichtig und unverzichtbar eine fachgerechte Hilfe im Notfall ist.