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Erstklässlerinnen und Erstklässler freuen sich über Trinkflaschen und Schulheft-Pakete von Westenergie

Daun/Gerolstein/Kelberg – Energieunternehmen überrascht Schülerinnen und Schüler der  Grundschulen in den Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein und Kelberg. Nachhaltig hergestellte Präsente für Unterricht und Freizeit. Kurz nach dem Start des neuen Schuljahrs dürfen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen aus den Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein und Kelberg über Schulheftpakete und Trinkflaschen von Westenergie freuen.

Rund 14.200 Schulheftpakete und über 13.200 Trinkflaschen verteilt das Energieunternehmen in diesem Jahr an Kinder in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Thomas Scheppe, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, Hans-Peter Böffgen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein und Johannes Saxler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg übergaben die Trinkflaschen und Schulheftpakete gemeinsam mit Kommunalmanager Thomas Hau von Westenergie an die Erstklässlerinnen und Erstklässler Grundschulen Gillenfeld, Gerolstein, Kelberg und Uersfeld. Alle Beteiligten haben dabei selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

„Auch in diesem Jahr sind Nachfrage und Zuspruch von den Grundschulen erfreulich hoch. Es ist schön zu sehen, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern einen besonderen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen“, erklärte Kommunalmanager Thomas Hau von Westenergie.

Für Westenergie hat die Erstklässleraktion inzwischen Tradition: Seit 2006 konnten sich Mädchen und Jungen bereits über 869.200 Präsente freuen. In diesem Jahr führt Westenergie eine Neuerung ein: Anstelle von Frühstücksboxen und Bewegungspaketen konnten die Schulen zwischen Trinkflaschen oder Schulheftpaketen wählen.

Die nachhaltige Trinkflasche „Carve ‚School‘“ mit einem Fassungsvermögen von 0,7 Litern eignet sich ideal für Schule, Sport und Freizeit. Die zwei praktischen, gegenüberliegenden Griffmulden sorgen für einen sicheren Halt – auch mit kleinen Händen. Alternativ dazu bietet Westenergie das Schulheftpaket mit „Brunnen“-Schreiblernheften im DIN A4-Format an. Die Hefte haben einen Umfang von 16 Blatt. Die Lineatur mit dem grauen Mittelband unterstützt besonders gut das leichtere Erlernen der Grundschrift. Der von den Frühstücksboxen bekannte Jumbo-Schreiblernstift ist ebenfalls nachhaltig produziert und liegt dem Paket bei.

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Erstklässleraktion ist Teil der Bildungsinitiative 3malE.

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Herbst-Wanderung des Deutsch-französischen Freundschafts-Kreises Mayen

Mayen – Trotz der derzeit wieder steigenden Coronainfektionszahlen hatte der Vorstand des DFFK an der Durchführung der diesjährigen Herbstwanderung festgehalten. Unter Einhaltung der 3 G Regeln fand endlich wieder, nach einer mehr als einjährigen pandemiebedingten Abstinenz, ein reales Treffen der Vereinsmitglieder statt .Und alle wurden mit einer sehr gelungenen Wanderung um das Booser Doppelmaar belohnt.

Dank der perfekten Vorbereitung durch Christel und Detlef Friese sowie Michael Münnich, wurden die über neun Kilometer des Traumpfads für Jung und Alt zu einem tollen Erlebnis. Die unvermutet im Wald auftauchende Rinderherde – es war nicht der Booser-Almabtrieb, sondern ein Landwirt stellte seine Herde just am Samstagnachmittag um, war genauso wie der leckere Zwischenimbiss oberhalb des Dorfes Nitz perfekt geplant. Für die kleinen Wanderer gab es mit dem Pony „Josy“ vierbeinige Unterstützung. Da machte der lange Weg den Kleinen einen Riesenspaß. Denn wie sagt man so schön: „Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück der Erde“.

Hier geht unser Dank an Sandra und Dr. Johannes Karduck für die Ausleihe und Lasse Böckmann für die perfekte An- und Abreise von „Josy“. Die frische Waldluft, der Duft von gemähtem Gras, beeindruckende Panoramen und das optimale Wanderwetter machten die letztendlich 4-stündige Wanderung zu einem tollen Erlebnis. Der Tag fand seinen Abschluss im Gasthof „Zur Quelle“ der Familie Fuchs in Boos. Hier blieben keine Wünsche der durstigen und hungrigen Wanderer offen.

Da noch einige Mitglieder zur Gruppe hinzustießen, konnten wir mit 25 Teilnehmern einen kurzweiligen Abend in Boos verbringen. Das Essen und der Service waren ausgezeichnet und überaus zuvorkommend. Bei lockeren Gesprächen konnte der erlebnisreiche Tag gemütlich ausklingen. So macht Vereinsleben richtig Freude. Alle, die diese Freude teilen möchten, erhalten Informationen zum DFFK bei dem Vorsitzenden Christoph Rosenbaum unter 01716818533 oder auch gerne per Mail c.rosenbaum@holz-rosenbaum.de

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Antrag für Nothilfen aus Spenden im Kreis Bernkastel-Wittlich bis 24. September stellen

Wittlich – Entsprechend einem Beschluss des Kreistages wurde ein zweistufiges Verfahren zur Verteilung von Spendenmitteln an von der Unwetterkatastrophe betroffene private Haushalte entwickelt.

In einer ersten Stufe werden für einen Haushaltsvorstand 1.500 € und für jede weitere im Haushalt lebende Person 500 € gewährt. Es werden jedoch nur Schäden berücksichtigt, die nach Gegenrechnung von sofortigen Versicherungsleistungen den Betrag von 10.000 € übersteigen.

In einer weiteren Stufe können die Antragsteller aufgrund einer besonderen Betroffenheit eine Härtefallprüfung beantragen, die eine besondere Bedürftigkeit voraussetzt.

Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung vom 06.09.2021 beschlossen, das entsprechende Antragsverfahren bis zum 24. September 2021 zu verlängern. Darüber hinaus hat er Kriterien festgelegt, anhand derer die besondere Bedürftigkeit ermittelt werden soll. So wird grundsätzlich die Summe des zu versteuernden Jahreseinkommens 2019 des Haushaltsvorstandes und im Haushalt lebender weiterer erwachsener Personen ermittelt. Verwertbares Vermögen ist zur Schadensminderung einzusetzen. Ein Barvermögen bis zu 10.000 € bleibt unberücksichtigt.

Die Schadenssumme ist durch vorhandene Gutachten, Kostenvoranschläge oder nachvollziehbare Schätzungen zu belegen. Im Falle der Kostenschätzung erfolgt eine Plausibilitätsprüfung vor Ort. Das Einkommen wird durch Vorlage des Jahressteuerbescheids, des Rentenbescheids oder vergleichbar nachgewiesen. Es sind Angaben über Vermögenswerte zu machen und auf Anforderung nachzuweisen. Ziel ist, dass nur wirklich Bedürftige in den Genuss von Spendenmitteln kommen sollen. Darüber hinaus ist das Wiederaufbauprogramm von Bund und Ländern in Vorbereitung, welches weitergehende Schäden abdecken wird.

Diejenigen, die bis zum 24. September 2021 über den Antrag auf Gewährung von Spendenmittel hinaus eine Härtefallprüfung beantragen, erhalten in der Folge ein spezielles Formular, womit die Voraussetzungen abgefragt werden.

Das Antragsformular für die Gewährung von Nothilfen aus Spendenmitteln steht weiterhin unter www.bernkastel-wittlich.de/fluthilfe zur Verfügung.

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Wird Karneval „mau“? – Mechernicher Karnevalisten trafen sich zum „Runden Tisch“ im Rathaus

Mechernich – Tollitäten und Proklamationen wird es in dieser Session keine geben. Das gab das Gros der Karnevalisten beim Runden Tisch im Ratssaal bekannt. Für sie ist die Corona-Lage, vor allem Richtung in Richtung Wintermonate, zu stark von Unsicherheiten geprägt.

Sollten die Feiern überhaupt stattfinden dürfen, wird vermutlich der karnevalistische Bürgermeisterempfang, zu dem der erste Bürger der Stadt, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick traditionell alle Karnevalsvereine im Stadtgebiet in die ehemalige St.-Barbara-Schule einlädt, in die Hochzeit des jecken Treibens – und damit in den Januar oder Februar – verschoben. Entscheidungen sollen beim nächsten Treffen der Karnevalisten-Runde gefällt werden, die für Donnerstag, 28. Oktober, 19 Uhr, im Ratssaal vereinbart wurde.

„Elf Karnevalsvereine“

Elf Karnevalsvereine nahmen an der jetzigen Sitzung teil. Darunter Weyerer Blömche, Fidele Morreköpp aus Floisdorf, Kommerner „Greesberger“, Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK) , Prinzengarde Mechernich, Bleiföss, Lorbacher Rotröcke, Feytaler Jecken sowie jeweils Karnevalisten aus Vussem, Harzheim und Holzheim.

Ob Sitzungen für Klein und Groß, Straßenumzüge oder Sessionseröffnungen mit der Vorgabe „3G“ (getestet, genesen oder geimpft) erlaubt sind, werden die Inzidenzen der kommenden Wochen erst verraten. Constantin Hochgürtel vom Mechernicher Ordnungsamt erläuterte: „In der aktuellen Verordnung, die noch bis 19. September gilt, ist Karneval noch kein Thema.“ Die weitere Entwicklung müsse man daher abwarten.

Nach den derzeit gültigen Corona-Vorgaben dürften bis maximal 2.500 Menschen mit „3Gs“ im Freien feiern, folglich auch zum Karnevalszug kommen. Der Weg entlang des Zuges gelte dann als Veranstaltungsfläche, erläuterte Constantin Hochgürtel. Trotzdem stellt dies die Karnevalisten vor hohe Hürden: „Wie soll ich das kontrollieren?“, fragte Marcel Hembach, stellvertretender Vorsitzender des FMK.

Letztlich heißt es also abwarten und Kölsch trinken. „Diese Situation ist für die Vereine eine Katastrophe“, so Ralf Claßen, Kämmerer und Dezernent der Stadt, der den Runden Tisch der Karnevalisten moderierte. Denn wer jetzt plant, geht ein hohes finanzielles Risiko ein. Künstlergagen müssen bezahlt werden – ohne Einnahmen auf der Habenseite des Vereinskontos verbuchen zu können.

Mindestvorlaufzeit

Robert Schneider, Feytaler „Jeck“, gab eine Mindestvorlaufzeit von mindestens zweieinhalb Monaten zu bedenken, um größere Veranstaltungen vorbereiten zu können. Gänzlich entmutigen lassen, wollen sich die Mechernicher Karnevalsvereine aber nicht und halten am Fünkchen Hoffnung fest. Edith Emonds, Vorsitzende der Karnevalsfreunde in Holzheim: „Karneval feiern wollen wir alle.“

Beispielsweise will die Prinzengarde gerne die Sessionseröffnung und Damensitzung durchführen, die „Bleifööss“ planen die Standquartiereröffnung und karnevalistischen Abend, die Holzheimer Karnevalsfreunde ihre Kindersitzung. Floisdorf wird eher spontan feiern, weil das Fest eher mit dorfeigenen Kräften bestückt wird, ähnlich auch Harzheim. Die Vussemer Karnevalisten zeigen sich flexibel und wollen die Sessionseröffnung draußen vor der Halle anbieten, Sitzung und Zug werden demnach aber ins Wasser fallen.

Der Festausschuss Mechernicher Karneval sagt das Gardetreffen ab, will aber die Sessionseröffnung im kleinen Rahmen anbieten und Sitzungen durchführen. „Wir haben noch Verträge laufen aus dem Jahr zuvor“, begründete Marcel Hembach. Allerdings könnte die Durchführung letztlich noch an Räumlichkeiten scheitern. Die Dreifachturnhalle ist vom Hochwasser betroffen, die St. Barbara-Schule wird gerade aufwendig saniert. Marcel Hembach resümiert: „Das Karnevalsleben wird in dieser Session in Mechernich wohl mau werden.“

Kommern geht dagegen in die Vollen: „Unter Vorbehalt ist alles geplant wie vor Corona und wir gucken dann Stück für Stück, was alles gemacht werden kann“, so „Greesberger“-Vorsitzende Nicole Reipen. Die Eiserfeyer sehen einen „gemütlichen karnevalstischen Abend“ vor, in Weyer wird „Anno Pief“, die beliebte Sitzung, vorbereitet und dort ist man „auch guter Dinge“ das weitere Programm wie vor Corona gewohnt durchzuführen, wie Robert Schneider erläuterte.

Björn Wassong eingefleischter Karnevalist und „Jeck im Rähn“ hält die Hoffnung hoch: „Ich drücke uns allen ganz feste die Daumen, dass Karneval wieder stattfinden kann.“

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Wahl der Deutschen Weinkönigin – Ahrwein-Prinzessin Linda Trarbach steht im Finale

Neustadt/Ahrweiler – Linda Trarbach steht im Finale zur Wahl der 73. Deutschen Weinkönigin. Sechs Fachfrauen auf dem Weg zur Deutschen Weinkönigin. Sie ist eine Expertin in Sachen Wein, ebenso charmant wie wortgewandt trat sie in Neustadt an der Weinstraße im Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin an: Ahrweinprinzessin Linda Trarbach aus Dernau. „Es wäre mein großer Traum, Deutsche Weinkönigin und damit Nachfolgerin von Eva Lanzerath zu werden“, erklärt die 24-jährige vor der Fachbefragung.

Ahrweinprinzessin Linda Trarbach. Foto: © Christian Lipowski

„Die Flutkatastrophe mit ihren verheerenden Folgen ist einmal mehr Motivation für mich, die Krone wieder ins Ahrtal zu holen und damit auch ein Stück Freude und Hoffnung zu bringen.“

Der Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin startete am gestrigen Samstag, 18. September, um 15.45 Uhr und wurde vom SWR per Livestream begleitet.  Die elf Bewerberinnen mussten sich den Fragen einer Masterjury, besetzt mit Nicola Blanchard (Wine MBA, Wine Consultant), Stephanie Hehn (Master Sommelière) und Thomas Curtius (Master of Wine) stellen.  Die 70-köpfige Fachjury mit Vertretern aus der Weinwirtschaft, Politik, Lehre und Forschung sowie der Medien beurteilte die Auftritte der Kandidatinnen coronabedingt online von zu Hause aus.

Nach einem spannenden Vorentscheid wurden die sechs Finalistinnen von Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstitutes bekanntgegeben. Neben Linda Trarbach stehen Saskia Teucke (Pfalz), Sina Erdrich (Baden), Henrike Heinicke (Württemberg), Valerie Gorgus (Rheingau) und Marie Jostock (Mosel) im Finale zur Wahl der 73. Deutschen Weinkönigin. Besonders groß war die Freude bei der 35köpfigen Fangemeinde aus dem Ahrtal, die Linda beim Vorentscheid begleiten durften.

Der Vorentscheid wurde am heutigen Sonntag, 19. September, um 14.25 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Am Donnerstag, 23. September, um 16 Uhr präsentiert der SWR in der Sendung „Kaffee oder Tee“ ein Interview mit Eva Lanzerath aus dem Ahrtal, der amtierenden Deutschen Weinkönigin. Das Finale zur Wahl der Deutschen Weinkönigin überträgt der SWR dann am Freitag, 24. September, ab 20.15 Uhr live aus dem Saalbau in Neustadt an der Weinstraße sowie per Livestream unter swr.de/livestream.

„Linda hat die erste Hürde mit Bravour genommen. Wir sind davon überzeugt, dass Linda mit ihrem natürlichen Charme und einem umfangreichen Fachwissen große Chancen hat und drücken ihr ganz fest die Daumen für das Finale“, erklärt Peter Kriechel, der Vorsitzende des Ahrwein e.V.

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Corona und Flutkatastrophe: Caritas-Sonntag im Zeichen der Krise

Region/Trier/Saarbrücken/Koblenz – Bischof Ackermann und Weihbischof Gebert rufen zur Solidarität auf. Der diesjährige Caritas-Sonntag am heutigen 19. September unter dem Motto #DasMachenWirGemeinsam steht im Zeichen der Krise: In ihrer aktuellen Kampagne setzt sich die Caritas mit den Folgen der Corona-Pandemie auseinander und bittet zugleich darum, sich solidarisch mit den Betroffenen der Flutkatastrophe im vergangenen Juli zu zeigen. Gemeinsam mit den deutschen Bischöfen hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann zur Kollekte am Caritas-Sonntag aufgerufen.

Die Kampagne wolle den Blick bewusst nach vorne richten, so Bischof Ackermann in dem Aufruf, der am 12. September in allen Gottesdiensten und in den Vorabendmessen verlesen wurde. Mit Blick auf die Corona-Krise und die damit einhergehenden Entbehrungen für den Einzelnen und die Gesellschaft unterstreicht er die Forderung der Caritas: „Niemand darf sozial abstürzen!“. Der Weg in eine neue Normalität könne zur Chance werden, das Zusammenleben verantwortlicher zu gestalten, etwa was Bildungschancen, Ökologie oder die Bedingungen in der Pflege angehe. „Tag für Tag setzen sich in unserer Kirche und ihrer Caritas Menschen vor Ort und weltweit für eine neue Normalität und ein besseres Zusammenleben ein, wie wir es vorher vielleicht gar nicht kannten. Bitte unterstützen Sie durch Ihre Gabe die Arbeit der Caritas!“, appelliert Ackermann.

Der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert, Vorstandsvorsitzender des Caritas-Verbandes für die Diözese Trier e.V., erinnert an die Not der Opfer und Geschädigten der Flutkatastrophe in den Kreisen Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel und den besonders von Verheerung betroffenen Gebieten an der Ahr. Das Jahresmotto „Miteinander durch die Krise – #DasMachenWirGemeinsam rufe dazu auf, sich solidarisch zu zeigen. „Wir alle wollen dazu gemeinsam einen Beitrag leisten“, sagt der Weihbischof.

Die Kollekte des Caritas-Sonntags ist für die Anliegen der Caritas in den Pfarrgemeinden und der Diözese bestimmt. Bei den Caritas-Kollekten 2020 kamen insgesamt rund 100.900 Euro zusammen; die eine Hälfte des Betrags blieb in den Pfarreien, mit der anderen Hälfte wird die sozial-karitative Arbeit im gesamten Bistum unterstützt.

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Stiefel als stumme Zeugen der Flut

Kall – In der Ausstellung „Unser Land“ im Haus der Geschichte in Düsseldorf zeugt das schlammverkrustete Schuhwerk der Feuerwehr Kall von der verheerenden Flutkatastrophe und dem tagelangen Einsatz der Retter.

Als Zeugen der verhängnisvollen Flutkatastrophe im Juli ist ein schlammverkrustetes Stiefelpaar eines Kaller Feuerwehrmann im Haus der Geschichte ausgestellt. Foto: Martina Heinen

Sie fanden große Beachtung bei der Eröffnung der Ausstellung „Unser Land“ im Düsseldorfer Haus der Geschichte, in der sich auf einer 1200 Quadratmeter großen Etage das 75-jährige Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen widerspiegelt. Es sind zwei schlammverkrustete Stiefel des Löschzuges Kall, die in der schlimmen Flutnacht zum 15. Juli und in den Tagen des Aufräumens danach getragen wurden. Sie sollen Zeugnis von der Heftigkeit des Unwetters und dem unermüdlichem Einsatzwillen der Feuerwehren bei dieser noch nie erlebten Hochwasser-Katastrophe geben. Das verschmutzte Einsatz-Schuhwerk aus Kall war wenige Tage nach der Ausstellungseröffnung auf einigen Titelseiten der Tageszeitungen zu finden.

Die Präsentation der Einsatzstiefel der Kaller Wehr in Düsseldorf hatte der Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Kall, Harald Heinen, organisiert. Der Landesgeschäftsführer des Verbandes der Feuerwehren (VdF) NRW, Christoph Schöneborn, hatte Heinen kontaktiert, nachdem das Haus der Geschichte  vor der Eröffnung der Ausstellung dem VdF mitgeteilt hatte, dass man auf der Suche nach verschlammten Feuerwehr-Einsatzstiefeln sei, um diese als Zeitzeugen der Katastrophe in der Ausstellung dauerhaft zu zeigen.

Bei Harald Heinen in Kall wurde Schöneborn schnell fündig, denn beim Löschzug waren derartige schlammverkrustete Stiefel, die die Einsatzkräfte in der Nacht bei Menschenrettungen und anschließenden Aufräumarbeiten getragen hatten, vielfach vorhanden. Ein Kurier eilte umgehend von der Wuppertaler VdF-Geschäftsstelle nach Kall, um das jetzt ausgestellte Stiefelpaar nach Düsseldorf zu bringen. Dort ist es nun in einer schicken Glasvitrine, zusammen mit zwei verschmutzten Gläsern, einem Stein und Fotos vom zerstörten Bad Münstereifel zu sehen.

Harald Heinen war als Leiter der Feuerwehr Kall zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen worden. Er konnte in Düsseldorf feststellen, dass die Hochwasser-Zeugen aus dem Kreis Euskirchen große Beachtung fanden und den über Tage geforderten Einsatzkräften großer Respekt gezollt wurde. (Reiner Züll)

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GK-Mittelrhein ist am Montag 20. September bei den Pellenzer Lehrstellen- und Informations TAGEN dabei

Region/Mayen-Koblenz – Pellenzer Lehrstellen- und InformationsTAGE starten am Montag, den 20. September.
Pflegeschule am Standort St. Elisabeth Mayen informiert um 16 Uhr online.

Dein Schulabschluss steht kurz bevor und du bist auf der Suche nach einer Ausbildung, die dein Herz höher schlagen lässt? Bei uns kannst du Erfahrungen sammeln, die dich menschlich, beruflich und perspektivisch weiterbringen. Wir, das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, sind nicht nur eines der größten Gesundheitsunternehmen der Region, sondern auch einer der zehn größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. Bei uns dreht sich alles um Medizin, Pflege und Gesundheit und dafür arbeiten viele unterschiedliche Berufsgruppen Hand in Hand. Ob einfühlsame Hebamme, kompetenter Pflegefachmann, cleverer Technikexperte oder Organisationstalent in der Verwaltung – bei uns ist jeder Job wichtig.

Die Pellenzer Lehrstellen- und InformationsTAGE richten sich in digitaler Form an Schulabgänger der 9. und 10. Klassen, Abiturienten sowie Schüler, die nach einem schulbegleitenden Praktikum suchen.

Am Montag, 20. September um 16:00 Uhr, ist das GK-Mittelrhein am Start. Experten des Bildungs- und Forschungsinstituts des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein sowie des Dienstleistungscenters Personal & Soziales geben via Zoom Einblicke in unsere Ausbildungs- und Studienangebote und beantworten im Anschluss eure Fragen.

Weitere Informationen und Teilnahme unter https://www.pellenzer-lehrstellenboerse.de/.

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Fahrzeug-Suchportal des Kreises Ahrweiler – Mehr als 40.000 Suchanfragen registriert

Ahrweiler – Unmittelbar nach der Flutkatastrophe hat die Kreisverwaltung Ahrweiler das Online-Suchportal „Wo steht mein Fahrzeug? Kennzeichenabfrage!“ eingerichtet. Für von der Hochwasserkatastrophe Betroffene wurde so eine Möglichkeit geschaffen, um herauszufinden, welches Abschleppunternehmen das eigene Fahrzeug geborgen und abtransportiert hat. Wer sein Fahrzeug in der Datenbank gefunden hat, konnte unmittelbar mit dem jeweiligen Abschleppunternehmen Kontakt aufnehmen und alle weiteren Fragen klären.

Beleg für die Notwendigkeit und den Erfolg des Portals sind auch die Nutzerzahlen: Auf dem Portal, dessen Daten täglich aktualisiert wurden, konnten seit dem Start mehr als 40.000 Klicks auf die rund 4.000 Datensätzen registriert werden.

Da inzwischen bis auf wenige Ausnahmen alle durch die Flut beschädigten Fahrzeuge geborgen sind und nahezu keine Nachfragen von Fahrzeughalterinnen und ‑haltern im Suchportal mehr registriert werden, wird der Zusatzservice nun beendet.

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Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Stadtpuppen-Bühne „Öcher Schängche“ am Sonntag 19. September

Aachen – Mit einem großen Festakt wird am morgigen Sonntag, 19. September, um 11 Uhr im Ballsaal des Alten Kurhauses, Komphausbadstraße 19, des 100-jährigen Jubiläums der Stadtpuppenbühne „Öcher Schängche“ gedacht. Die Feierstunde wird musikalisch von der Musikschule Aachen gestaltet. Alt-Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden hält den Festvortrag. Das Ensemble der Stadtpuppenbühne und der langjährige Künstlerische Leiter Otto Trebels gratulieren mit einer Spielszene. Auch Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, hat ihre Teilnahme am Festakt zugesagt.

Inspiriert nicht zuletzt durch ein Gastspiel des bekannten Puppenspielers Ivo Puhonny im Aachener Kurhaus gründeten fünf Puppenspielliebhaber 1921 die „Aachener Marionettenspiele“, die am 4. Mai 1921 in der Hartmannstrasse im Saal der Gaststätte „Zur Maus“ mit dem „Großen historischen Puppenspiel mit Gesang, Tanz und Keilerei: Der Teufel in Aachen oder Et Schängche köllt der Krippekratz“ von Will Hermanns eröffnet wurden – übrigens bis heute zu das traditionelle Eröffnungsstück jeder Spielzeit.

Der Bildhauer Alfred Pieper, der Kunstmaler Willi Kohl, der Zeitungswissenschaftler Will Hermanns, der Dekorateur Hein Lentzen und der Ingenieur Joseph Lausberg waren nicht nur durch die Freude am Spiel mit Figuren motiviert, sondern wollten mit künstlerischer Aktivität auch dem „jugend- und volksverderbenden Sensationsfilm“ etwas entgegensetzen und den Mitbürgern mit kleinem Geldbeutel anspruchsvolles Theatererlebnis ermöglichen.

Als Hauptinitiator schrieb Will Hermanns (1885-1958) die ersten Theaterstücke für die neue Bühne und kreierte damit die bis heute maßgeblichen Hauptfiguren: das alterslose, gewitzte Schängche, seine Freundin et Jretche, die als rabiates, großmäuliges und schimpfwütiges Marktweib mit gutem Kern agierende Tant Hatzor, die Freunde Nieres und Veries wie auch den Polizisten Noppeney und nicht zuletzt den Teufel Krippekratz.

Zum Repertoire des Stabpuppenspiels „Öcher Schängche“ gehören neben Märchenadaptionen, Aachener Sagen und Kinderstücken auch Stücke für Erwachsene, darunter Kriminalstücke, das Stockpuppenkarabarett „Pech&Schwefel“ sowie eine jährlich zu Karneval stattfindende Puppen-Karnevalssitzung. Für ihre Verdienste um die Aachener Mundart wurde die Bühne 1986 mit dem Thouet-Mundartpreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Neben der Stockpuppenbühne in Lüttich und dem „Hännesche Theater“ in Köln ist das „Öcher Schängche“ eine Bühne, die auf die große Zeit des Figuren- und Puppentheaters verweist, aus dem schon Johann Wolfgang von Goethe Motive für „Faust“ geschöpft hat.

In seiner wechselvollen Geschichte hatte das „Öcher Schängche“ insgesamt acht Spielstätten. Im Winter 1981/1982 erfolgte schließlich der finale Umzug vom Jugendheim Kalverbenden in das dauerhafte Domizil in der Barockfabrik am Löhergraben, dem heutigen Kulturhaus Barockfabrik in Trägerschaft der Stadt Aachen. 1989 löste der bis dahin bereits als Spieler tätige Otto Trebels Matthias Stevens in der künstlerischen Leitung ab, die er bis heute innehat. Peter Reuters spielt seit vielen Jahre die Figur des Schängche.