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Volkslauf „Rund um den Laacher See“ fast wie vor Corona – Start – und Zielbereich am Schwimmbad in Mendig

Region/Laacher See – Die LG Laacher See lädt alle Lauf- und Walkingbegeisterte zum 45. Volkslauf „Rund um den Laacher See mit dem 16. PSD Bank Cup“ am 26. September nach Mendig ein. Im vergangenen Jahr musste die beliebte Traditionsveranstaltung aufgrund der Corona Situation ausfallen. Nach reiflicher Überlegung hat der Verein entschieden, den Lauf in diesem Jahr coronagerecht anzubieten.

Leider hat die Flutkatastrophe an der Ahr Auswirkungen auf der Veranstaltungsort. „Der Laacher See ist im Bereich der Kreisverwaltung Ahrweiler. Wir haben es vermieden, dort die notwendigen Genehmigungen einzuholen. Stattdessen haben wir uns für das Gelände am Freibad in Mendig entschieden,“ erklärt Frank Schäfer, der die Idee für diesen Ort hat.

Das Schwimmbad ist geschlossen und die LG Laacher See kann das Gelände für die Veranstaltung nutzen. Auf Bambini- und Jugendläufe wird coronabedingt verzichtet. Im Angebot sind die Wettbewerbe über 5 km und 10 km Laufen und Walking/Nordic Walking. Parkplätze sind im ausreichenden Maß vorhanden. Leider können die Duschen derzeit nicht genutzt werden.

Selbstverständlich werden die aktuelle CoBeLVO beachtet. Es können daher nur geimpfte, genesene und ein kleines Kontingent Nicht-immunisierte Gäste auf das Gelände gelassen werden. Daher ist es erforderlich, dass alle die Impfzertifizierung, bzw. einen negativen Coronatest, der nicht älter als 24 Stunden ist, und den Personalausweis vorlegen. Am Eingang erhalten alle ein Einlasskontrollbändchen. Danach kann man die Veranstaltung fast wie vor Beginn der Pandemie genießen.

Jeder Starter erhält an der Startnummernausgabe ein „Freibier“ von der Vulkanbrauerei Mendig. Zudem erwartet die Gäste ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und warmen Speisen.

Der erste Start ist um 10 Uhr mit dem 5 km Westenergie Jedermannlauf. 5 Min. später geht es für die Walker los. Nordic Walker starten um 10:07 Uhr. Die Läufer für den 10 km PSD-Bank-Cup starten um 11:15 Uhr, um 11:20 Uhr die Walker und um 11:22 Uhr die Nordic Walker.

Die Streckenpläne und weitere Informationen sind unter:
https://my.raceresult.com/146671/info?lang=de

einzusehen. Beim Hauptlauf erfolgt eine Siegerehrung der drei schnellsten Frauen und Männer, sowie der ersten Drei jeder Altersklasse. Außerdem werden die schnellsten Mannschaften m/ geehrt. Beim Jedermannlauf werden ebenfalls die drei schnellsten Männer und Frauen prämiert. Alle Sieger*innen der einzelnen Klassen erhalten einen Sachpreis.

Bis zum 24.09.21 um 23:59 Uhr ist die online-Anmeldung freigeschaltet. Eine Nachmeldung vor Ort ist nicht möglich.

Anmeldung unter www.lglaachersee.de

Information und Rückfragen:
Klaus Jahnz, 0175-2962172, www.lglaachersee.de

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Mobiler Beratungsbus rollt ab sofort durch den Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Ein tolels Angebot für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Farbenfrohe Logos prangen auf den Seiten und mit einer Länge von 13 Metern ist er nicht zu übersehen: der „Mobile Beratungsbus“, der ab sofort durch den Kreis Ahrweiler rollt und zu den Menschen vor Ort im Flutgebiet kommt. Dank einer einmaligen Gemeinschaftsleistung aller Akteure und der großartigen Unterstützung durch die Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V. wird es möglich, dieses für den Kreis Ahrweiler innovative, aber auch ambitionierte Vorhaben im Interesse der vom Hochwasser betroffenen Bevölkerung umzusetzen.

„Der mobile Beratungsbus steht für den Zusammenhalt und das Zusammenstehen der beteiligten Träger, Organisationen und Institutionen mit der Bevölkerung“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL. „Mit dem Bus schaffen wir eine Möglichkeit, das aufzunehmen, was Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren vor Ort und in ihrem Alltag bewegt.“

Der in zwei Büros und eine Spielecke umgebaute Reisebus wird als Beratungsmobil regelmäßig für ein Jahr an fünf Tagen pro Woche von morgens bis nachmittags in den von Hochwasser betroffenen Orten und Stadtteilen unterwegs sein. An markanten Standorten bieten anerkannte Träger und Fachkräfte der sozialen Arbeit im Kreis Ahrweiler generationenübergreifend Informationen und Beratung zu allen Fragen des sozialen Alltags in der Phase des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe an.

Das Projekt wird von der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V. mit rund 400.000 Euro finanziert. Dazu Dr. Werner Bauch, Vorstandsvorsitzender von Plan International Deutschland e.V.: „Wenn Kinder Opfer von Naturkatastrophen werden, dann leiden sie auf ähnliche Weise – ganz gleich, ob nach einem Erdbeben in Haiti, einem Wirbelsturm auf den Philippinen oder dem Hochwasser in Deutschland. Im Rahmen der humanitären Nothilfe unterstützt Plan International Mädchen und Jungen weltweit dabei, das Erlebte zu verarbeiten und Sicherheit zu geben, damit sie eine Chance auf eine bessere Zukunft haben. Auch und gerade deshalb gilt den Menschen im Ahrtal unsere Solidarität und unser nachhaltiges Engagement.“

Die Umsetzung seitens der Kreisverwaltung Ahrweiler erfolgt in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und findet unter wissenschaftlicher Begleitung von Professor Dr. Ulrich Deinet, Hochschule Düsseldorf, statt. Partner sind die Agentur für Arbeit Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler, BAU – Beratung, Anlaufstelle Verbandsgemeinde Adenau, die DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Neuenahr, das Jobcenter Landkreis Ahrweiler, der Jugend Hilfe Verein sowie das Haus der offenen Tür Sinzig, die Katholische Familienbildungsstätte sowie die Caritas.

„Mit dem mobilen Beratungsbus werden die Menschen in ihrem Alltag und direkten Lebensumfeld erreicht und kostenlos und vertraulich vor Ort begleitet“, erläutert Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin für Jugend, Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung, das Ziel des mobilen Beratungsbusses. Projektleiterin Roswitha Stockhorst ergänzt: „Wir möchten Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren konkrete Hilfen anbieten oder vermitteln: von der Spielgruppe für Kinder, über Jugendtreffs bis hin zu Betreuungsmöglichkeiten für ältere Menschen.“

Die ersten Wochen des mobilen Einsatzes sollen genutzt werden, um Bedarfe genauer zu ermitteln, einzuschätzen und in der Folge die Angebote gegebenenfalls anzupassen. Denn es ist davon auszugehen, dass sich die Anforderungen im Laufe des Vorhabens ändern werden. Stand zu Beginn der Flutkatastrophe die Deckung der Grundbedürfnisse im Vordergrund, gibt es zwischenzeitlich zunehmend Hinweise, dass sukzessive Beratungs- und Begleitungsbedarfe in den Fokus der Betroffenen rücken.

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Sonja Steverding feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Simmerath – Auf 25 Jahre Dienst beim gleichen Arbeitgeber kann man schon mal mit einem Gläschen Sekt während der Arbeitszeit anstoßen. So geschehen bei der Feierstunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum von Sonja Steverding im Rathaus.

Gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Goffart, Kämmerer Bruno Laschet und dem stv. Personalratsvorsitzenden Michael Bongard ließ sie die vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren.

Sonja Steverding begann ihre Laufbahn bei der Gemeinde Simmerath am 01. August 1992 als Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten mit der Fachrichtung Kommunalverwaltung. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wurde sie 1996 ins Angestelltenverhältnis auf bestimmte Zeit übernommen. 1998 erfolgte die Übernahme ins unbefristete Beschäftigungsverhältnis und sie wurde als Sachbearbeiterin im Steueramt eingesetzt.

Den Angestelltenlehrgang II legte sie 2002 mit dem Gesamtergebnis „gut“ erfolgreich ab. Ab Dezember 2007 setzte Sonja Steverding für einige Zeit zugunsten der Familienplanung aus, bevor sie im November 2017 ihre Arbeit in der Finanzabteilung der Gemeinde Simmerath wieder aufnahm. Bürgermeister Goffart dankte ihr für die geleistete Arbeit und das große Engagement mit einem Blumenstrauß. Dem Dank schlossen sich die übrigen Anwesenden gerne an.

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Online Vortrag am heutigen Montag 20. September

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag, 20. September, über künstliche Gelenke. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 20. September, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Schwuppdiwupp sind 25 Jahre vergangen – Doppeltes Dienstjubiläum in der Gemeinde Wachtberg

Wachtberg-Berkum – Gleich zwei Mitarbeitern der Wachtberger Gemeindeverwaltung konnte Bürgermeister Jörg Schmidt jetzt zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratulieren. „Gerade als Jungspund bei der Gemeinde begonnen… und schwuppdiwupp sind 25 Jahre vergangen“, blickte Schmidt zurück auf die Zeit, die Elmar Schneider (44) bereits Teil des Rathaus-Teams ist.

Kaum zu glauben sei dies, insbesondere mit Blick auf dessen jugendliches Aussehen, schmunzelte der Bürgermeister, um noch anzufügen, dass der Mitarbeiter im Rathaus schließlich sogar die Liebe gefunden, und mittlerweile glücklich verheirateter Vater zweier Kinder sei. Elmar Schneider begann 1996 seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, die er 1999 erfolgreich abschloss. Bis 2005 war er im Sozialamt eingesetzt, wechselte dann, nachdem er sich zum Verwaltungsfachwirt weiter qualifiziert hatte, in die EDV-Abteilung. Dort ist er seitdem tätig, seit Anfang des Jahres in doppelter Leitungsposition des zwischenzeitlich als Stabsstelle IT aufgestellten Bereichs. „Sie und Ihre Kollegen sorgen dafür, dass das Rathaus einsatzfähig bleibt. Wenn die Computer nicht mehr laufen würden, käme der Dienstbetrieb zum Erliegen und nichts ginge mehr“, sagte Schmidt.

Bei Christoph Kronberg (46), dem zweiten Jubilar, stand 1996 zu Beginn seiner Dienstzeit im öffentlichen Dienst erst einmal der Wehrdienst bei der Feldjägertruppe der Bundeswehr an. 1997 bis 2000 absolvierte er dann die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in der Wachtberger Gemeindeverwaltung. Die ersten Jahre arbeitete er im Ordnungsamt. 2005 wechselte er, nach bestandener Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt, in den Fachbereich Technische Dienste, der sich nach Umstrukturierungen heute Fachbereich Infrastruktur nennt. Vor zwei Jahren wurde ihm die Sachgebietsleitung der Hausmeisterdienste und des Gebäudemanagements übertragen, seit 2020 ist er zudem stellvertretender Fachbereichsleiter. „Ihr Aufgabengebiet ist sehr umfangreich“, so Schmidt beim Auflisten der vielen und teils unterschiedlichen Aufgaben, wie zum Beispiel Erschließungswesen, Bewirtschaftung kommunaler Gebäude, Straßenbeleuchtung, Koordination und Organisation der Hausmeisterdienste, Straßenausbauprogramm, Vertretung der Gemeinde in der Ilek-Projektgruppe und, und, und….

„Sie haben dazu beigetragen, dass sich unsere Gemeinde weiterentwickelt!“, dankte der Bürgermeister den beiden Jubilaren für deren geleistete Arbeit. (mm)

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Dorf-Förderverein Schutz wurde gegründet

Schutz – Am 16. September 2021 haben sich im Bürgerhaus Schutz 27 interessierte Bürgerinnen und Bürger getroffen, um einen Dorf-Förderverein für die Ortsgemeinde zu gründen. Ziel ist es für die Ortsgemeinde mithilfe von Projekten und Veranstaltungen oder durch das Sammeln von Spenden einen finanziellen Spielraum zu eröffnen, um Herzensanliegen für die Dorfgemeinschaft verwirklichen zu können.

Gleichzeitig schafft dieser Verein eine verlässliche Zukunftsstruktur, um das Leben in der Dorfgemeinschaft nachhaltig positiv zu beeinflussen. Der ebenfalls anwesende Ortsbürgermeister von Schutz, Herr Thomas Oertlin, wurde von den Anwesenden zum Versammlungsleiter gewählt. Der Ideengeber für den Verein, Christian Weirich, stellte die Idee hinter der Vereinsgründung vor und stellte den Anwesenden eine im Vorfeld erarbeitete Satzung für den Verein vor.

Diese vorgelegte Satzung wurde von den Gründungsmitgliedern einstimmig beschlossen. Im Anschluss fand der spannende Teil der Wahlen statt. Aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger konnten alle Vorstandsämter besetzt werden.

Gewählt wurde als 1. Vorsitzender Christian Weirich, als 2. Vorsitzender Julius Tombers, als Kassiererin Diana Oertlin, als Schriftführerin Anne Oertlin. Als Beisitzer wurden Denise Tombers, Elke Heilsberger und Niklas Krisor von der Versammlung in den Vorstand gewählt. Als Kassenprüfer stellten sich Michael Blankenstein und Freddy Tombers zur Wahl und wurden durch die Versammlung bestätigt.

Nach den Wahlen stellte der neu gewählte 1. Vorsitzende die nächsten Schritte zur Eintragung des Vereins beim zuständigen Vereinsregister in Wittlich, und zur Beantragung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt vor.

Die Versammlung beauftragte den frisch gewählten Vorstand die Eintragung vornehmen zu lassen und die Gemeinnützigkeit zu beantragen. Zum Abschuss legte die Versammlung noch die Höhe Mitgliedsbeiträge fest.

Christian Weirich zeigte sich hocherfreut, dass der Verein sich an diesem Abend in Schutz gründen konnte: „Ich bin begeistert von dem großen Zuspruch aus unserem kleinen Ort. Die Versammlung war sehr gut besucht und ich bin auch sehr erleichtert, dass sich auch viele engagierte Mitstreiter die Mitarbeit im Vorstand vorstellen konnten und wir durch ihre Kandidaturen alle Vorstandsämter besetzen konnten. Ich bin gespannt auf die Zukunft und freue mich schon gemeinsam mit unseren Mitgliedern tolle Projekte und Ideen für unsere schöne Ortsgemeinde Schutz umzusetzen.“

Weitere Informationen zum Verein und Mitgliedsanträge unter www.foerderverein-schutz.de

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PCR-Testzentrum auf dem Gelände der Deutschen Mechatronics läuft nach Umzug erfolgreich

Mechernich – Das PCR-Testzentrum des Roten Kreuz im Kreis Euskirchen läuft vom Start weg erfolgreich am neuen Standort auf dem Gelände der Mechatronics, Peterheide 4. „Wir sind gestern das erste Mal über 200 Beprobungen gegangen. In der ersten Woche haben wir hier 1100 Beprobungen absolviert“, zieht Thomas Moll, Leiter des Testzentrums, eine erste, zufriedene Zwischenbilanz.

Faktisch geht sogar noch mehr. „Die Testung von 200 Menschen hat uns keine Probleme bereitet. Wir haben hier jederzeit die Möglichkeit das Team aufzustocken und einen dritten Back-up-Platz hinzuzuschalten. Wir können also auch zeitnah und sehr flexibel reagieren, auch bei einer vierten Welle“, so Thomas Moll weiter. Geöffnet ist das PCR-Testzentrum montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr.

Das Gebäude, ehemals Autohaus Schäfer, wurde von der Mechatronics dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen bereitgestellt. Der DRK-Bereichsleiter Einsatzdienste, Thomas Heinen, ist glücklich mit der Lage des Standortes: „Für uns war besonders wichtig, ortsnah zum bisherigen Standort am Burger-King in Mechernich zu bleiben.“ Gleich die ersten Gespräche mit dem Mechatronics-Geschäftsleiter Jürgen Carl seien sehr angenehm verlaufen. „Wir haben uns hier sofort wohlgefühlt. Die Mechatronics hat uns sehr gut empfangen und jegliche Unterstützung gegeben“, so Heinen.

Gut erreichbar

Auch Moll ist froh „in Mechernich geblieben zu sein“. Die Lage im Herzen und Zentrum des Kreises Euskirchen sei ideal, weil das Testzentrum so für alle Testwillige und -pflichtige gut erreichbar ist. Auch gebäudetechnisch bieten sich beste Voraussetzungen, berichtet Jürgen Carl: „Als wäre es dafür gebaut worden.“ Die DRK-Mitarbeiter stehen gleich hinter der gläsernen Tür des Testzentrums an den Teststationen bereit. Direkt neben dem Eingang finden sich zehn Parkplätze, für mehr Bedarf gibt es Reserven bzw. ein ausgeklügeltes Konzept.

„Dann werden wir in einen Schleifen-Modus gehen und den weitläufigen Platz hinter dem Gebäude für die Autoschlange nutzen “, erklärt Thomas Heinen. Ordner weisen den Autofahrern dann den Weg nach einem eigens dafür ausgearbeiteten Konzept. Wer in Mechernich einen PCR-Test machen möchte, benötigt eine Überweisung nach „OEGD“ (Öffentlichen Gesundheitsdienstes) seines Hausarztes oder eine Überweisung des Gesundheitsamtes. Selbstzahler zahlen 128,23 Euro.

„90 Sekunden“-Taktmaß

Das Taktmaß bleibt dem „Fast-Food-Prinzip“ treu. „Nach 90 Sekunden ist man wieder raus“, so Moll. Dafür sorgt ein ausgeklügeltes System wo Beprobung und Bearbeitung der Unterlagen parallel ablaufen. „Dennoch machen wir das nicht am Fließband. Wer mehr Zeit benötigt, bekommt sie auch, wie Kinder zum Beispiel“, betont Moll.

„Wenn jemand – aus welchen Gründen auch immer – nicht zum PCR-Test reinkommen kann, können wir in solchen Ausnahmefällen draußen direkt am Auto testen“, erklärt Thomas Heinen. Sogar bei Fragen rund um den PCR-Test und Procedere stehe man telefonisch parat (Telefon: 02443/91 27 654) und gebe gerne Hilfestellung. Häufig gefragt werde zum Beispiel: Wann kann ich denn das zweite Mal zum Testen kommen?

Schnelltests werden im PCR-Testzentrum allerdings keine vorgenommen, darauf weist Thomas Moll ausdrücklich hin: „Um das Risiko einer „Vermischung“ zu vermeiden. Die, die einen Schnelltest brauchen für einen Kino-, Konzert- oder Restaurantbesuch, möchten wir nicht, mit potentiell Positiven, die wir hier im PCR-Testzentrum haben, in Kontakt bringen.“ Maximal zwei bis drei Testpersonen sollen sich neben den Rotkreuz-Mitarbeitern in dem Gebäude aufhalten.

Das bislang bei der Mechatronics beheimate Schnelltestzentrum der Glück-Auf-Apotheke ist ausgezogen. In Zukunft werden die Schnelltests nur noch in der Apotheke (Rathergasse) selbst vorgenommen.

2004 gekauft

Das großflächige Areal mitsamt Gebäuden, wie ehemals Autohaus Schäfer und Autowerkstatt Schoddel/Thimm, war 2004 von der Deutschen Mechatronics gekauft worden, als das Unternehmen noch zum RWE-Konzern gehörte. Eine Brennstoffzellenfertigung sollte in den Hallen aufgebaut werden. „Da brauchte man Platz“ so Jürgen Carl. Inzwischen baut man dort für „Sanifair“ eine neue Generation von Zugangssystemen für öffentliche Toiletten an Autobahnraststätten mit neuem Bezahlsystem.

Jürgen Carl berichtet, dass die Hochwasserkatastrophe die Verantwortlichen bei der Deutschen Mechatronics nicht „kalt“ gelassen habe, sondern das international tätige Unternehmen heimischen Betroffenen seine Hilfe angeboten hat. So zogen fremde Firmen in bereitgestellte Büroräume ein, Werke einheimischer Künstler wurden zwischengelagert, das Schulkolleg Eifel nutzt Besprechungsräume nun als Klassenräume. Für betroffene Mitarbeiter hatte das Unternehmen ein separates Spendenkonto eingerichtet.

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SGD Nord: Naturschutz im Landkreis Bernkastel-Wittlich wurde 2020 mit rund 298.000 Euro unterstützt

Region/Wittlich/Koblenz – Die Artenvielfalt in Deutschland geht immer weiter zurück. Viele Tier- und Pflanzenarten finden bei uns keinen geeigneten Lebensraum mehr. Das kann zahlreiche Gründe haben: die Bebauung von Flächen, die sich verändernde landwirtschaftliche Nutzung, die Umweltverschmutzung oder auch den Klimawandel. Umso wichtiger ist es, diese Entwicklung ernst zu nehmen und ihr entgegenzuwirken. Der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord fällt als Oberer Naturschutzbehörde hierbei eine entscheidende Rolle zu – auch im Landkreis Bernkastel-Wittlich.

„Wir müssen unsere Natur unbedingt schützen, nicht nur, um heimische Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren, sondern auch, um künftigen Generationen ein Leben in einer lebenswerten Umwelt zu ermöglichen“, sagt SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis. „Die SGD Nord hat einen großen Anteil daran, dass wichtige Naturschutzprojekte umgesetzt werden können, indem sie diese fachlich begleitet und dafür sorgt, dass sie vom Land auch finanziell unterstützt werden.“

Im Jahr 2020 sind für Naturschutzmaßnahmen im Kreis Bernkastel-Wittlich durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 298.000 Euro ausgezahlt worden. „Das Geld hilft dabei, Ökosysteme und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen“, so Wolfgang Treis.

Im Kreis Bernkastel-Wittlich wurde zum Beispiel zur Gewinnung von regionalem Saatgut Heudrusch betrieben. Hierfür wurden artenreiche Flächen wie etwa die Maarhochfläche bei Meerfeld mit einem speziellen Mähdrescher gedroschen. Anschließend wurde das Saatgut in einer Biogasanlage schonend getrocknet, um es haltbar zu machen. Durch dieses Saatgut können Acker und ähnliche Flächen in artenreiches Grünland umgewandelt werden. Eingesetzt wurde es zum Beispiel aber auch, um Wildschadensflächen am Mosenberg und im Liesertal zu regenerieren.

Die Naturparks Vulkaneifel und Saar-Hunsrück, die zum Teil ebenfalls auf dem Gebiet des Landkreises liegen, wurden 2020 mit rund 127.000 beziehungsweise rund 123.000 Euro unterstützt.

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Job-Speedcasting der DGA am 21. und 23. September: Servicemitarbeiter in der Arena Kreis Düren gesucht

Düren – Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) veranstaltet am 21. und 23. September ein Job-Speedcasting. Das gemeinnützige Unternehmen des Kreises Düren sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Service in der Arena Kreis Düren.

Wer mindestens 18 Jahre alt ist, mit stressigen Situationen gut umgehen kann und Lust hat, Comedy-Veranstaltungen, Konzerte oder Volleyballspiele der Spitzenklasse live zu erleben, kann sich beim Job-Speedcasting als zukünftiges Mitglied des Serviceteams vorstellen. Da der Umgang mit Lebensmitteln und alkoholischen Getränken zum Job-Bild dazugehört, ist ein gültiges Gesundheitszeugnis erforderlich. Eine Kostenübernahme ist möglich. Das Job-Speedcasting beginnt an beiden Tagen um 14 Uhr und endet um 17 Uhr in der Arena Kreis Düren, Nippesstraße 4, Düren. Weitere Infos geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DGA unter arena@dga-dueren.de oder telefonisch unter 02421/4955914.

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Stadt Aachen lädt ein zum zweiten Wohnprojektetag am Samstag, 25. September

Aachen – Bereits zum zweiten Mal findet in Aachen der Wohnprojektetag statt, diesmal am Samstag, 25. September. Organisiert wird die Veranstaltung von der städtischen „Koordinationsstelle Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration. Der Wohnprojektetag fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expert*innen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft

Es wird ein digitales Angebot und eine Präsenzveranstaltung geben. Die beiden Formate haben unterschiedliche Programmpunkte. Das digitale Programm startet am 25. September um 10 Uhr und dauert bis 13 Uhr. Die Präsenzveranstaltung wird nachmittags von 14 bis 17 Uhr im Depot in der Talstraße 2 stattfinden. Es gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Wer teilnimmt, kann Aktive vor Ort kennenlernen. Außerdem wird bei beiden Formaten ein Kurzfilm über die Aachener Wohnprojekte gezeigt.

In Aachen bewegt sich etwas beim gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen. Verschiedene neue Projekte entstehen gerade oder befinden sich in der Planung, Umsetzung und im Bau. Die Initiativgruppen stellen ihre Projekte beim Aktionstag vor und sind vor Ort ansprechbar. Auch Projekte, die noch in der Konzeptphase sind und bei denen noch Grundstücke gesucht werden, sind zu sehen. Die Stadt Aachen wird ein Konzeptverfahren als neues Vergabeinstrument für Grundstücke vorstellen. Damit können die Chancen für Baugemeinschaften bei der Grundstückssuche deutlich verbessert werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen eröffnet im Depot an der Talstraße den „Markt der Möglichkeiten“ mit Informationen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft. Expert*innen wie Projektberater*innen, Moderator*innen, finanzierende Banken und Architekt*innen werden am 25. September vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen. Hier können Interessierte erste Kontakte knüpfen und im Austausch mit Baugruppen mehr über deren Projekte und Gruppen erfahren.

Weitere Informationen zum Programm, Zugangsdaten zum Webinar und zur Anmeldung für die Präsenzveranstaltung finden Interessierte auf folgender Internetseite www.aachen.de/wohnprojektetag