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Linda Trarbach von der Ahr ist neue Deutsche Weinprinzessin

Ahrtal/Dernau – Die 24-Jährige aus Dernau überzeugte im spannenden Wahlfinale. Der Jubel im Ahrtal ist groß: Linda Trarbach aus Dernau holt das zweite Jahr in Folge eine Krone an die Ahr und ist neue Deutsche Weinprinzessin. Die 24-Jährige überzeugte die Jury im spannenden Wahlfinale am gestrigen Freitag 24. September in Neustadt an der Weinstraße. Sie wird nun ein Jahr lang zusammen mit der neuen Deutschen Weinkönigin Sina Erdrich (Baden) und der Weinprinzessin Saskia Teucke (Pfalz) die deutschen Weine repräsentieren.

Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e. V., gratuliert Linda Trarbach stellvertretend für alle Winzer der Ahr: „Linda hat mit fundiertem Fachwissen, Charme und Wortgewandtheit überzeugt. Wir sind sehr stolz, dass sie nun ein Jahr den deutschen Wein und damit auch uns als Weinanbaugebiet Ahr vertreten wird. Gerade in der aktuellen Zeit ist dies ein positives Zeichen für das Ahrtal. Die Flutkatastrophe hat zwar fast alle Winzer im Ahrtal getroffen, doch der Wille, die Weingüter wiederaufzubauen, ist da.“ Linda Trarbach sei es wichtig, als Kandidatin nicht dafür wahrgenommen zu werden, welche Zerstörung im Ahrtal durch die Flut herrscht, sondern dass die Ahr definitiv zurückkommen wird. Dieser positive Blick nach vorne war auch bei der Wahl zu spüren. Christian Senk, Geschäftsführer des Ahrwein e. V.: „Linda Trarbachs positive Ausstrahlung hat sicherlich mit zu ihrem Erfolg beigetragen. Sie hat das Ahrtal gerade in dieser besonderen Situation würdig vertreten bei dieser Wahl. Ich wünsche ihr nun eine spannende und interessante Amtszeit.“

Linda Trarbach war erst Ende Mai zur Ahrweinprinzessin gewählt worden. Da 2020 coronabedingt keine Wahl zur Ahrweinkönigin stattfinden konnte, hat Linda Trarbach die Ahr in diesem Jahr bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin vertreten.

Der Verkehrsverein und die Ortsgemeinde Dernau werden Linda Trarbach am Sonntag, 26. September, um 15 Uhr am Ortseingang von Dernau in Empfang nehmen.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Ahrwein e.V., Oberstraße 8, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. 02641 / 91 71 26 oder unter der E-Mail Adresse: info@ahrwein.de.

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In 2021 über 2.200 Einser-Absolventen in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Bestenehrung! Ministerpräsident Laschet gratuliert den besten Schülerinnen und Schülern auch in diesem Jahr. Die Staatskanzlei NRW teilt mit: Über 2.200 Schülerinnen und Schüler in ganz Nordrhein-Westfalen haben 2021 ihren Abschluss mit der Note 1,0 („Sehr gut“) gemacht.

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Spitzenabsolventen aller weiterführenden Schulen aus Nordrhein-Westfalen – darunter auch Absolventinnen und Absolventen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die eine Abschlussnote bis 1,3 erreicht haben – mit einem persönlichen Glückwunschschreiben herzlich gratuliert. Als Anerkennung erhalten die Schülerinnen und Schüler eine spezielle Urkunde und können zwischen einem Büchergutschein oder einem Geldbetrag zur Spende für einen guten Zweck auswählen.

„Die Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2021 können stolz auf ihre Leistung und ihren Erfolg sein. Um eine solch außergewöhnliche Leistung zu vollbringen, sind neben Talent und Begabung viel Fleiß, harte Arbeit und sicherlich auch die ein oder andere Entbehrung notwendig gewesen“, so Ministerpräsident Armin Laschet in seinem Glückwunschschreiben. Er betonte die schwierigen Bedingungen, unter denen die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen ihren Abschluss machen mussten: „Die Corona-Pandemie hat viele harte Einschnitte notwendig gemacht, die jede und jeden von uns ganz persönlich nachhaltig gefordert haben und immer noch fordern. Dass Sie trotz all dieser Einschränkungen einen so hervorragenden Schulabschluss geschafft haben, verdient großen Respekt.“

Alle Einser-Absolventen 2021 erhalten entweder einen Büchergutschein im Wert von 20 Euro oder den gleichen Geldbetrag zur Spende an eine von zwei gemeinnützigen Initiativen zur Auswahl. In diesem Jahr stehen zwei Projekte im Fokus:

Der Rollstuhlbasketballverein RBC Köln 99ers e.V.:

Der multikulturelle Kölner Rollstuhlbasketballverein fördert das Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten „on court“ und „off court“. Dadurch, dass im Rollstuhlbasketball Menschen ohne Behinderung mitspielen können und zudem Rollstuhlbasketball in gemischten Mannschaften von Frauen und Männern gespielt wird, bietet dieser Sport ideale Voraussetzungen für die Integration in jeglicher Hinsicht. Mit dem Projekt „Rollis@School“ sollen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit erhalten, eigene Erfahrungen mit dem Rollstuhl als Fortbewegungsmittel und Sportgerät zu sammeln. Das inklusive Sportangebot soll das gemeinsame Miteinander fördern und Spaß an Spiel und Bewegung bringen.

Initiative Seelenbeben aus Winterberg:

Die ehrenamtliche Initiative Seelenbeben aus Winterberg im Sauerland begleitet trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien bei der individuellen Trauerarbeit. Denn Kinder trauern oftmals anders als Erwachsene. Auf dem Weg durch die Trauer werden unter anderem Gruppenstunden inklusive Elterncafé sowie Ausflüge und Projekte mit erlebnispädagogischen Elementen angeboten. Das Team von Seelenbeben steht Kindern und Jugendlichen bereits während des zum Tod führenden Krankheitsverlaufes eines Angehörigen zur Seite, bietet helfende Rituale in den Stunden des Abschieds und sieht sich selbst als „Fels in der Brandung, bis der Sturm vorüber ist“. Die ehrenamtlichen Initiatorinnen verfügen über eine breite fachliche Qualifikation, um Kindern und Jugendlichen Halt und Hilfe zu bieten.

Die Bestenehrung findet seit 2007 jährlich im Herbst statt, bei der traditionell die herausragenden Einser-Absolventinnen und -Absolventen eines Jahrgangs über alle Schulformen hinweg gewürdigt werden.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Dart-Star Max Hopp, Streif Haus GmbH und Bebado spenden gemeinsam mehr als 8.000 € zugunsten der Flutopfer im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Benefiz-Dartevent begeistert junge Dart-Fans im Kundenzentrum der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Der bekannteste deutsche Dartprofi Max Hopp (25) war am 22. September 2021 zu Gast im Kundenzentrum der Kreissparkasse in Bitburg. Auf Einladung der Sparkasse kamen rund 100 junge und junggebliebene Dartfans zusammen, haben gemeinsam mit dem „Maximiser“ gedartet und viele wertvolle Tipps und Tricks erhalten. Hopp nahm sich viel Zeit für seine Fans, gab Autogramme, beantwortete Fragen und stand gerne für Erinnerungsfotos bereit.

Partner der Veranstaltung waren die STREIF-Haus GmbH aus Weinsheim, Bebado und als lokaler Dartverein der DC „Kroko“ aus Sülm, der für die professionelle Dartanlage mit insgesamt 16 Scheiben sowie für die Experten und Wertungsrichter gesorgt hat. Beim Wettbewerb im Turnier-Modus mit 64 Teilnehmern haben die Vereinsmitglieder zudem die Turnierleitung übernommen, fleißig Punkte gezählt und notiert.

Max Hopp spendet seine Gage des Abends zugunsten der Flutopfer im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Mit den weiteren Spenden der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, der STREIF-Haus GmbH und Bebado kamen insgesamt 8.000 Euro zusammen, die auf das Spendenkonto des Deutschen Roten Kreuzes zur Linderung der Unwetterkatastrophe im Eifelkreis überwiesen werden. Durch die Einnahmen der Tombola, bei der am Abend attraktive Preise verlost wurden, konnte die engdültige Spendensumme schließlich noch auf 8.719 Euro erhöht werden.

Mark Kaffenberger, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, zeigte sich begeistert: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Max Hopp, der STREIF-Haus GmbH und Bebado diese stolze Summe an den DRK Kreisverband Bitburg-Prüm spenden dürfen. Vielen Dank an Max Hopp, alle Beteiligten, Partner und alle Gäste, die diesen Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben.“

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Bistum Aachen erhält zum wiederholten Mal das Zertifikat „audit berufundfamilie“

Aachen – Das Bischöfliche Generalvikariat Aachen hat mit seinen bistümlichen Einrichtungen – dem Forum Mönchengladbach, den Beratungsstellen des Bistums Aachen, dem Katechetischen Institut, der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen und den Büros der Regionen – zum wiederholten Mal das Zertifikat „audit berufundfamilie“ als familienfreundlicher Arbeitgeber erhalten. „Wir freuen uns über die erneute Zertifizierung.

Als Kirche sehen wir eine besondere Verantwortung darin, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Verantwortung für Familie zu stärken. Wir ermutigen Männer und Frauen gleichermaßen, Familienaufgaben, sei es die Erziehung der Kinder oder die Betreuung von Angehörigen, wahrzunehmen“, sagen Margherita Onorato-Simonis, Leiterin der Hauptabteilung Personal, und Personalreferentin Aline Krings.

Mit verlässlichen Rahmenbedingungen unterstützt das Bistum Aachen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Familie und Beruf besser zur vereinbaren. So können in Notsituationen – sei es, um für pflegebedürftige Angehörige da zu sein, die auf Hilfe angewiesene Ehefrau und das erkrankte Kind – individuelle Lösungen entwickelt werden, etwa flexible Kernarbeitszeiten. Neben einer befristeten Reduzierung des Beschäftigungsverhältnisses, Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung bietet das Bistum in Kooperation mit der Caritas auch eine kostenlose Pflegeerstberatung an. Diese beinhaltet zum Beispiel die Feststellung des Pflege- und Unterstützungsbedarfes sowie geeignete Hilfen für den Erkrankten und Entlastungsmöglichkeiten für die Angehörigen. Um die Balance zwischen Familie und Beruf zu erhöhen und Doppel- bzw. Mehrfachbelastungen auszugleichen, entwickelt das Bistum Aachen sein Gesundheitsmanagement kontinuierlich weiter.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Verleihung zum zweiten Mal in Folge online statt. Zu den Gratulanten zählte neben Key-Note-Speakerin Dr. Auma Obama auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christine Lambrecht. Sie betonte, dass gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten deutlich wurde, dass familienbewusste Unternehmen nicht nur besser und schneller in den Krisenmodus umstellen konnten, sondern auch zufriedenere Beschäftigte haben.

Für die Re-Zertifizierung haben das Bischöfliche Generalvikariat Aachen und die bistümlichen Einrichtungen ein dreimonatiges Audit-Verfahren durchlaufen. Das Bistum Aachen ist seit 2011 mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet. Das Audit ist eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Weitere Informationen: www.kirche-als-arbeitgeber.de

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Enorme Unterstützungs-Leistung durch das THW im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Wichtige Brücke am Ahrtor wird in Kürze fertiggestellt. Die Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler Mitte Juli hat auch 62 Brücken über die Ahr zerstört und weitere beschädigt. Nur wenige Tage nach der Flut konnten mehrere Ortschaften und Ortsteile durch Notbehelfsbrücken wieder zugänglich gemacht werden. Für eine längerfristige Nutzung baut das Technische Hilfswerk seit mehreren Wochen zahlreiche Flussquerungen im gesamten Flutgebiet mit Behelfsbrücken wieder auf. Dafür ist ein großer Personal- und Material-Aufwand der THW-Fachgruppe Brückenbau erforderlich.

„Ohne die enorme Unterstützungsleistung des THW wären wir vor allem mit Blick auf die Ahrüberquerungen längst noch nicht so gut voran gekommen“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL, und dankt den freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihr außerordentliches Engagement. „Der Aufbau der Brücken und die damit verbundene Wiederherstellung wichtiger Verbindungs- und Versorgungswege sind nicht nur eine immense Erleichterung für den Alltag der Menschen, sondern vielmehr ein wichtiger Impuls für den Wiederaufbau unseres Ahrtals“, so Gies weiter.

Bereits seit dem 15. Juli sind THW-Kräfte im gesamten Schadensgebiet im Einsatz, um mit den THW-Behelfsbrücken wichtige Versorgungswege für die Bevölkerung wieder herzustellen. Dazu gehören beispielsweise die bereits fertiggestellte Brücke zwischen Mayschoss und Laach, die Fahrzeugbrücke in Dernau und die Brücke an der Landgrafenstraße in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Diese ist mit einer Länge von mehr als 50 Metern einer der größten und schwersten Brücken, die das THW bisher in seiner Geschichte in Deutschland errichtet hat.

Für den Brückenbau wird vor allem ein befestigtes Ufer benötigt, das in vielen Fällen an der Ahr durch das Hochwasser zerstört wurde und zunächst wieder aufgeschüttet werden muss. Zudem müssen Flächen zur Auflage der Brückenkonstruktion hergestellt werden, bevor mit dem Aufbau einer Behelfsbrücke begonnen werden kann. Das dies in manchen Fällen trotz eines ohnehin schon ambitionierten Zeitplans sogar noch schneller umgesetzt werden kann als geplant, zeigt sich jetzt in Ahrweiler: Die Öffnung der wichtigen Verbindung zwischen Ahrtor und Ramersbacher Straße mit einer Fußgänger- und einer Fahrzeugbrücke ist bereits für die kommende Woche geplant.

Der Bau weiterer Behelfsbrücken über die Ahr läuft auf Hochtouren. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Wiederaufbau der Verkehrsinfrastruktur im Rahmen mittelfristiger Lösungen. Dies erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem THW und den kommunalen Vertretern vor Ort, dem Landesbetrieb Mobilität sowie der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier als Genehmigungsbehörde.

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Kinder- und Jugendarbeit – Neue Blockhütte in Nörvenich eingeweiht

Düren – Vom Bus in die Hütte – so könnte man die Evolution des Freizeitangebotes für Jugendliche in Nörvenich kurz beschreiben. Dahinter steckt aber viel mehr. Landrat Wolfgang Spelthahn hat gemeinsam mit Bürgermeister Timo Czech und weiteren Vertretern nämlich die neue Blockhütte in der Kreuzstraße in Frauwüllesheim offiziell eröffnet.

Das sehr gut ausgestattete, kleine Holzhaus in der Kreuzstraße ist damit eine feste Einrichtung und Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche. „Die Einrichtung ist wirklich sehr schön geworden. Es ist wichtig, dass die jungen Menschen einen so tollen Ort haben, um ihre Freizeit zu verbringen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Zuvor fuhr der Jugendbus „Wilde 13“ den Standort an, um die Zeit zu überbrücken und ein Freizeitangebot zu schaffen, bis die Hütte fertiggestellt wurde. Neben einem Aufenthaltsraum mit Brett- und Videospielen gibt es dort auch eine Küche und Badezimmer. Umgeben von Wiesen findet sich hier ein optimaler Ort zum Spielen. „Besonders junge Familien finden es schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wir im Kreis Düren haben hier große Flächen und stellen eine gute Betreuung der Kinder, unter anderem in diesen Einrichtungen, sicher“, sagt der Landrat.

Die Gesamtkosten der Blockhütte belaufen sich auf rund 54.400 Euro, von denen der Kreis Düren rund 90 Prozent bezuschusst hat. Die Blockhütte wurde im Rahmen des Investitionsprogramms der Offenen Kinder- und Jugendarbeit realisiert. „An dieser Blockhütte haben viele Hände vor allem ehrenamtlich mitgearbeitet. Wir sind sehr dankbar dafür. Es ist eine Investition in die Zukunft“, sagt Nörvenichs Bürgermeister Timo Czech.

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KSK Vulkaneifel wird weiterer Hauptsponsor von Samuel Fitwi auf dem Weg zu Olympia 2024

Daun – Samuel Fitwi auf dem Weg zu Olympia 2024 – Der für die LG Vulkaneifel startende Samuel Fitwi hat Großes vor. Die Neuausrichtung der Trainingskonzeption ist jetzt voll  und ganz auf die Olympia-Marathonteilnahme im Jahr 2024 in Paris ausgerichtet. Nachdem die KSK Vulkaneifel den Deutschen Rekordhalter im 5km Straßenlauf und Spitzenathlet über 10km in der aktuellen DLV-Bestenliste, Samuel Fitwi, bereits in der Vergangenheit als Partner unterstützt hat, baut die KSK aufgrund der neuen Zielsetzung Ihr Engagement aus und wird, neben dem Ausrüster SAUCONY, der BITBURGER BRAUEREI und GLS einer von 4 Hauptsponsoren des Läufers aus Gerolstein.

Daneben haben sich auch weitere Unterstützer aus der Vulkaneifel eingefunden, wie zum Beispiel der Dauner Rotary Club „Wir wollen mit dazu beitragen, das Samuel Fitwi hier in seinem gewohnten Umfeld alle Voraussetzungen hat um die Olympiateilnahme zu verwirklichen. Auch seine bisherige Entwicklung haben wir schon mit großem Respekt verfolgt“, sagt Dietmar Pitzen, Vorstandsvorsitzender der KSK Vulkaneifel. „Für die Vulkaneifel wäre es eine richtig tolle Werbung, wenn er unsere Region bei Olympia als „sportlicher Botschafter“ repräsentiert.

Neben einem großen Logo auf dem Trikot des Athleten aus Stadtkyll wird die KSK die Kooperation auch für die Förderung des Betriebssports nutzen und sein Heimrennen in Hillesheim weiterhin fördern.

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Erste Hochzeiten in externen Trauorten im Stadtgebiet Euskirchen

Euskirchen – „Nein hat bei mir noch niemand gesagt“, erzählt Standesamtsleiter Frank Michalski bei seinem Besuch auf der Kleeburg. Dort wird der Standesamtsleiter Anfang Oktober die zweite Trauung an einem der neu eingerichteten Trauorte im Stadtgebiet Euskirchen vornehmen. Nachdem er gemeinsam mit Jan-Christoph Neitscher, dem Leiter des Fachbereiches Recht und Ordnung, das Trauzimmer in Augenschein genommen hat, ist er sich sicher, dass in diesem schönen Ambiente auch garantiert niemand beim Ja-Wort einen Rückzieher machen wird.

Bald wird Standesamtsleiter Frank Michalski (m.) die erste standesamtliche Trauung auf der Kleeburg abhalten. Cam Tu Freifrau von Korff und Michael Freiherr von Korff stellen dafür stimmungsvolle Räumlichkeiten zur Verfügung. Foto: Kreisstadt Euskirchen

Die allererste Trauung in einem externen Trauort übernimmt Bürgermeister Sacha Reichelt persönlich: der Bürgermeister wird am kommenden Wochenende die erste standesamtliche Hochzeit an der Burg Flamersheim vornehmen.

Insgesamt gibt es drei externe Trauorte, die zukünftig zusätzlich zum Dicken Turm genutzt werden können. Das sind die Kleeburg, die Burg Flamersheim und die Alte Tuchfabrik in Euenheim. Die Terminabsprache ist ganz einfach: Ist der Termin am Trauort frei, wendet man sich an das Standesamt und dann wird geprüft, ob ein Standesbeamter frei ist. Michalski ist zuversichtlich, dass das reibungslos laufen wird, denn in den letzten Monaten haben sich sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung fortgebildet, um Trauungen übernehmen zu können.

Die Idee dazu, externe Trauorte einzurichten, entstand bei einem spontanen Gespräch auf dem Weihnachtsmarkt 2018. 2019 wurden dann verschiedene Objekte in Euskirchen überprüft, ob diese als externe Trauorte geeignet und natürlich ob die Objektinhaber einverstanden sind. Betraut damit waren das Sachgebiet Wirtschaftsförderung und das Standesamt.

In der Ratssitzung am 12.12.2019 wurden dem Rat mehrere Orte vorgestellt, die alle vom Rat genehmigt wurden. Im Rahmen der Widmung zum Standesamt waren die Objektinhaber verpflichtet, z.T. bauliche Maßnahmen durchzuführen und entsprechende Nutzungsänderungsanträge beim Bauamt zu stellen. Bedingt durch die Pandemie verliefen sowohl die baulichen Genehmigungen als auch die Vergabe von möglichen Hochzeitsterminen schleppend, so dass erst in Frühjahr 2021 alle baulichen Maßnahmen und die entsprechenden Verträge mit der Stadt Euskirchen abgeschlossen werden konnten.

Den Abschluss des Vorgangs bildete nun der Besuch von Frank Michalski und Jan-Christoph Neitscher auf der Kleeburg. Gemeinsam mit dem Inhaber Michael Freiherr von Korff wurde das Amtsschild angebracht, welches das Trauzimmer als Außenstelle des Standesamtes ausweist. Die anderen Außenstellen werden ebenfalls in den nächsten Tagen mit den entsprechenden Schildern versehen.

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„Auszahlung der Hochwasser-Nothilfe“ in Zülpich

Zülpich – Schnelle Unterstützung für stark betroffene Flutopfer. Stadt Zülpich hilft mit Mitteln aus Spendenkonto „Zülpich hält zusammen“. Dank von Bürgermeister Ulf Hürtgen an alle Helfenden und Spendenden. Gute Nachrichten für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zülpich, die durch die Flutkatastrophe einen erheblichen finanziellen Schaden erlitten und einen Antrag auf Spendenmittel gestellt haben: Sie erhalten in Kürze eine Zuwendung aus dem Spendenkonto „Zülpich hält zusammen“.

Dabei handelt es sich um Spendengelder, die nach der verheerenden Flutkatastrophe am 14./15. Juli auf dem städtischen Sonderkonto eingegangen waren. Im August hatte die Stadtverwaltung einen entsprechenden Aufruf gestartet und ein Antragsformular auf
der städtischen Webseite zur Verfügung gestellt. Nach Ablauf der Antragsfrist entschied dann eine Nothilfekommission, die sich aus Vertretern von Rat, Verwaltung und Kirche sowie den Ortsvorstehern der vom Hochwasser betroffenen Ortsteile zusammensetzte, über die Verteilung der Spenden.

Demnach wurden 339 Anträge positiv beschieden und mit einer Zuwendung aus dem Spendentopf bedacht. Lediglich in acht Fällen konnte der Spendenanspruch nicht belegt werden. Insgesamt wurden auf diesem Weg rund 370.000 Euro für besonders stark vom Hochwasser betroffene Haushalte im Stadtgebiet bereitgestellt. Gestaffelt nach der Schadenshöhe wurden Beträge zwischen 100
und 1.500 Euro bewilligt. „Die Auszahlungen werden nun so schnell wie möglich vorgenommen“, verspricht Barbara Breuer, Geschäftsbereichsleiterin Schulen, Soziales, Sport und Kultur.

„Natürlich sind die bewilligten Zuwendungen meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Dennoch hoffen wir, dass wir damit die Not der Menschen ein wenig lindern
können. Mein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern und natürlich auch all denen, die durch ihre Spende dazu beigetragen haben, dass eine so hohe Summe für die Flutopfer zusammengetragen werden konnte.“

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LEADER-Region Rhein-Eifel – Exkursion mit Projekt-Besichtigung im Wartburgkreis

Adenau/Bad Breisig/Brohltal/Vordereifel/Mayen – Die Mitgliederstruktur der LAG Rhein-Eifel stellt eine ausgewogene und repräsentative Gruppierung von regionalen AkteurInnen aus unterschiedlichen kommunalen und sozio­ökonomischen Bereichen der Region Rhein-Eifel dar. Mitglieder sind unter anderem die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und der Stadt Mayen, Vertreter der Kammern, des Bauern- und Winzerverbands, der LandFrauen, der Jugendpflege, des Naturschutzes, der Senioren, der Wirtschaft und des Tourismus.

Am 09. und 10. September reisten sieben Vertreter:innen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel nach Thüringen, um die Kooperation mit der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) Wartburgregion fortzuführen. Bereits zum vierten Mal tauschten sich die LEADER Aktionsgruppen zu Themen der ländlichen Entwicklung aus, schauten sich gute Beispielprojekte an und hielten mögliche Kooperationsansätze für die nächste Förderperiode fest. Die Wartburgregion ist seit über 15 Jahren erfolgreich im EU-Förderprogramm LEADER dabei, während die Region Rhein-Eifel seit 6 Jahren LEADER-Region ist. In Thüringen umfassen LEADER-Gebietskulissen meist einen Landkreis, in Rheinland-Pfalz bestehen LEADER-Regionen gewöhnlich aus Kommunen mehrerer Landkreise.

Die Exkursion startete im Bad Liebensteiner Ortsteil Schweina. Unter dem Motto „Krone – Wachküssen“ setzt sich die Bürgerinitiative Krone Schweina e.V seit dem Jahr 2012 für den Erhalt und die Wiederbelebung des historischen Gebäudes des ehemaligen Gasthauses „Zur Krone“ am Marktplatz ein. Jeden Samstag treffen sich seither engagierte Bürger:innen zur Inwertsetzung des Fachwerkhauses. Im Gebäude soll ein Gemeinschaftsraum für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten entstehen. Im Sommer können hier Bürgerstammtische, kleine Vereinsfeiern, Geburtstage, Vorträge und ähnliches stattfinden. Über das Förderprogramm LEADER wurde der Einbau von 3 Fenstern an der Gebäuderückseite bezuschusst.

Die zweite Projektbesichtigung fand im Bad Liebensteiner Ortsteil Altenstein statt. Das Schloss und der Park Altenstein sind ein Außenstandort der Bundesgartenschau Erfurt. Nach einer Führung über das Gelände informierten sich die Teilnehmenden über das Projekt „E-Kutsche“, das einen Zuschuss über das LEADER-Programm erhalten hat. Trägerin des Vorhabens ist die Bad Liebenstein GmbH, die ihr Portfolio an Stadtführungen nun um eine nachhaltige Stadtrundfahrt mit der E-Kutsche erweitert hat. Der Akku hat eine Reichweite von 120 km und wird beim Bremsvorgang wieder geladen. Bis zu sieben Personen finden in der Kutsche Platz, die von einem Chauffeur durch das älteste Heilbad Thüringens gelenkt wird. Durch ein Verdeck und eine Sitzheizung sind auch Fahrten bei kühlerem Wetter möglich.

Im Anschluss ging es für die LAG Rhein-Eifel abermals nach Treffurt. Bereits im Jahr 2019 besichtigten sie dort die historische Altstadt und das damals noch im Bau befindliche Gästehaus. Das zweigeschossiges Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1601 wurde durch die Stadt Treffurt saniert und zu einem Hotel umgebaut. Entstanden sind 13 moderne und funktionale Gästezimmer, die barrierearm bzw. barrierefrei sind. Zudem ist das Hotel Bett & Bike zertifiziert. LEADER-Fördermittel flossen bei dem Umbau des historischen Gebäudes in die Finanzierung der Planungsleistungen und der Innenausstattung. Der Betrieb wird als Hotel Garni durch eine gemeinnützige GmbH (Inklusionsunternehmen) geführt, die viele Möglichkeiten in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bietet.

Beim gemeinsamen Abendessen in Treffurts historischer Altstadt tauschten sich die Teilnehmer:innen über diverse Themen der ländlichen Entwicklung aus und vereinbarten, in der nun kommenden LEADER-Förderperiode die Kooperation zu verstetigen. Der Schwerpunkt der Kooperation soll im Themenfeld „Wissenstransfer“ liegen.

Der zweite Exkursionstag startete in Berka/ Werra im „Freizeitcamp-Werra“. Inhaber Uwe Stoll bietet Tourist:innen und Kanuten einfache Übernachtungsmöglichkeiten direkt an der Werra. Auf der thüringischen Seite der Werra sind 56 Anlegestellen auf rund 200 km Flusslauf verteilt. Wehre, Querbauwerke und Hindernisse sind mit Umtragestellen versehen. Die bestehende Wasserwanderinfrastruktur muss in regelmäßigen Abständen Instand gehalten, ausgebaut und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. An 16 Standorten im Wartburgkreis, zwischen Barchfeld und Lauchröden, fanden im vergangenen Jahr Baumaßnahmen statt. Finanziert wurden diese direkt durch den Freistaat Thüringen. Im Freizeitcamp tauschten sich die Teilnehmenden nicht nur zur Wasserwanderinfrastruktur aus, sondern auch intensiv zum Thema Hochwasserschutz, Starkregenereignisse und Umweltbelastung von Gewässern.

Die zweite Projektbesichtigung an diesem Tag war die „Begegnungsstätte mit Hofkäserei und Ziegenhaltung“ auf dem Baueshof in Gerstungen. Familie Brand bewirtschaftet zurzeit rund 11 ha Weiden und Streuobstwiesen mit Schafen und Ziegen in kleinbäuerlicher Bio-Landwirtschaft. Die Produkte ihrer Hofkäserei verkaufen sie direkt ab Hof und auf Märkten in der Umgebung. Der Baueshof soll ein Lern- und Begegnungsort für alle Generationen werden. Familie Brand erhielt deshalb einen Zuschuss aus dem LEADER-Programm für die Gestaltung des Innenhofs ihres historischen und denkmalgeschützten Dreiseithofs, hier insbesondere für die Errichtung von Sitzgelegenheiten.

Als letztes Projekt besichtigten die Teilnehmer:inenn die Bauarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus Wünschensuhl. Die Stadt Berka/ Werra erhält einen Zuschuss aus dem LEADER-Programm für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses zu einem zukunftsfähigen, multifunktionalen Gebäude. Barrierefreiheit soll ein generationenübergreifendes Gemeindeleben aller Bürger ermöglichen und damit das Vereinsleben, aber auch das bürgerliche Engagement stärken.

Alle Beteiligten freuen sich auf die Fortführung der Kooperation und die Verstetigung im Rahmen der Neuaufstellung der ländlichen Entwicklungskonzepte und der Bewerbung der Regionen für die neue LEADER-Förderperiode.