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Notruf-App für alle – „nora“ geht bundesweit an den Start

Region/Düsseldorf – Innenminister Reul: Ein passgenauer Notruf mit wenigen Klicks – das ist vor allem für unsere sprach- und hörbehinderten Mitmenschen eine richtig gute Nachricht. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit: Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste: Von nun an sind alle auch per App in Notsituationen erreichbar – „nora“ macht es möglich. Die bundesweite Notruf-App ist unter Federführung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums entstanden und steht ab sofort in den App-Stores zum kostenlosen Download bereit. Innenminister Herbert Reul hat nora am heutigen Dienstag (28. September 2021) vorgestellt.

Minister Reul: „Ein barrierefreier Notruf ist enorm wichtig für die Teilhabe und das Sicherheitsempfinden jeder und jedes Einzelnen in unserem Land. In erster Linie richtet sich nora an Menschen, die z. B. aufgrund einer Sprach- oder Hörbehinderung nicht oder nicht gut telefonieren und deshalb den Sprachnotruf über die 110 und 112 nicht nutzen können. Grundsätzlich ist nora jedoch eine App für alle Menschen in Deutschland.“

Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen standen bisher ein Notruf-Fax und ein Gebärdendolmetscherdienst (TESS-Relay) zur Verfügung. Der Dolmetscherdienst stellt die Kommunikation zwischen den Notrufenden und der jeweiligen Einsatzleitstelle her und übersetzt. Das Notruf-Fax muss von einem Standort mit Faxgerät versendet werden und lässt Rückfragen der Einsatzleitstelle nur unter großem Aufwand zu. Ein mobiler Notruf ist über dieses System in der Regel nicht möglich.

„Nora schließt hier eine Lücke. Die App ergänzt die bestehenden Notrufsysteme um eine mobile Komponente. Wir bieten unseren Mitmenschen ein großes Stück mehr Sicherheit und Selbstbestimmung und auf dieses Ergebnis bin ich stolz. Der Start der App ist jedoch nur ein erster Schritt. Wir werden nora in den kommenden Jahren weiterentwickeln, um sie noch besser zu machen“, so Reul.

Die App ist so aufgebaut, dass in Notsituationen ganz ohne zu sprechen und auch mit geringen Sprachkenntnissen ein Notruf abgesetzt werden kann. In diesem Notruf per App sind dann die wichtigsten Informationen enthalten wie unter anderem persönliche Daten, der Notfall-Ort und die Art des Notfalls. Die persönlichen Daten bleiben auf dem Smartphone gespeichert und werden nur bei einem Notruf an die Einsatzleitstellen übermittelt. Es können Angaben wie Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen und Behinderungen auf freiwilliger Basis hinterlegt werden.

Informationen zur konkreten Notsituation werden über maximal fünf aufeinanderfolgende Fragen abgefragt. Dabei helfen Symbole, Texte in leichter Sprache und eine intuitive Nutzerführung. In bedrohlichen Situationen, in denen der Notruf möglichst unbemerkt bleiben soll, ist auch ein „stiller Notruf“ möglich. Der Notfall-Ort wird über das Mobilfunkgerät ermittelt und zusammen mit den anderen Angaben an die zuständige Einsatzleitstelle übermittelt. Der App-Notruf für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste kann im ganzen Bundesgebiet genutzt werden. Neben Deutsch ist die App auch in englischer Sprache verfügbar.

Stellvertretend für alle Bundesländer organisiert die Geschäfts- und Koordinierungsstelle Notruf-App-System des NRW-Innenministeriums alle Belange rund um den App-Notruf. Die technische Konzeption und Umsetzung sowie der Anwender-Support erfolgen durch die bevuta IT GmbH mit Sitz in Köln. Bis 2021 betragen die Kosten des Projekts für Nordrhein-Westfalen gemäß Königsteiner Schlüssel rund 475.000 Euro.

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Der 500. Förderantrag geht an Achim Cremer

Düren – „Das wird mein Monat“, sagte der Dürener Bauherr Achim Cremer bei der offiziellen Übergabe seines Förderbescheids im Kreishaus in Düren. Er ist der 500. Antragsteller, der im Rahmen des Klimaschutzprogramms des Kreises Düren „1000×1000: Alles für das Klima“ eine Förderung für eine Photovoltaikanlage sowie einen Batteriespeicher erhält. Landrat Wolfgang Spelthahn hatte ihn daher ins Kreishaus eingeladen, um mehr über seine Pläne zu erfahren.

„Mit Ihrer Investition setzen Sie ein Zeichen für den Klimaschutz und dieser 500. Förderantrag ist zugleich ein Signal dafür, dass immer mehr Menschen in die Nachhaltigkeit investieren“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Denn keine zwei Monate nach dem Start des Förderprogramms war der 500. Antrag bereits da. Kurze Zeit später erhielt Achim Cremer ihn bewilligt zurück.

Bereits beim Neubau seines Mehrfamilienhauses in Düren hat der Bauherr den Klimaschutz im Blick. Denn er investiert eine größere Summe in eine PV-Anlage sowie einen Batteriespeicher. Zudem wird es einen Carport mit begrüntem Dach und Steckdosen für E-Autos geben – ganz unabhängig vom Förderprogramm. Aktuell befindet sich das Haus noch in der Rohbauphase, im nächsten Jahr wird die PV-Anlage dann aber aufs Dach kommen. Neben dem wirtschaftlichen Vorteil durch die Förderung geht es ihm dabei vor allem um die klimaschonende Versorgung der Wohneinheiten.

„Ich war erstaunt, wie schnell und unkompliziert die Förderung abgewickelt wurde“, sagte Cremer. Zudem fühlte er sich durch das Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung gut beraten bei dem Weg hin zur Förderung. Um das Klimaschutzpaket abzurunden, überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn ihm dann noch ein Insektenhotel aus dem Klimaschutzprogramm 2020 und einige Saatgut-Tütchen aus dem diesjährigen Programm, um die Insekten auch bestens zu versorgen.

Interessenten für die einzelnen Programme und Projekte des Klimaschutzprogramms“1000×1000: Alles für das Klima“ finden alle Informationen rund um die Förderung und Antragstellung unter www.kreis-dueren.de/klimaschutz2021. Wer vor einer Antragstellung – oder sonst – Fragen hat, kann unter der E-Mail-Adresse klimaschutz@kreis-dueren.de Kontakt mit dem Kreis Düren aufnehmen.

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Jetzt noch bewerben für den Ehrenamtspreis „JugendPlus“ 2021 in Eschweiler

Eschweiler – Das ehrenamtliche Engagement hat für die Stadt Eschweiler einen hohen Stellenwert. Vielfältiges bürgerliches Engagement ist ein wichtiger Faktor für gelingendes Zusammenleben in unserer Gemeinschaft.

Das Jugendamt der Stadt Eschweiler lobt in diesem Jahr zum 19. Mal den Preis „JugendPlus“ aus. Mit diesem Preis sollen junge Eschweiler Bürgerinnen und Bürger (bis 21 Jahre) und/oder Jugendgruppen ausgezeichnet werden, die durch ihr ehrenamtliches Engagement bzw. durch Leistungen in Schule, Freizeit, Sport, Umweltschutz, Kultur, Soziales, Nachbarschaftliches oder Verein eine besondere Beachtung und öffentliche Würdigung verdient haben.

Insbesondere durch die Coronapandemie ist ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit in vielen Fällen in den digitalen Raum verlagert worden. Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche sind in Pandemiezeiten wichtiger denn je und eine Anerkennung wert.

Ein besonderer Dank gilt schon an dieser Stelle Herrn Mau Jr. von der Firma HEMA-Immobilien, der auch wie in den vergangenen Jahren das Preisgeld in Höhe von 1.500,00 € zur Verfügung stellt.

Bis zum 31. Oktober 2021 können junge Menschen für den Ehrenamtspreis „JugendPlus 2021“ bei der Abteilung für Kinder- und Jugendförderung des städtischen Jugendamtes, Christian Kolf, Telefon (02403) 7487461, E-Mail christian.kolf@eschweiler.de, vorgeschlagen werden.

Mit der Benennung sollte auch eine kurze Begründung, evtl. auch das Engagement belegende Unterlagen, wie z.B. Fotos und/oder Zeitungsausschnitte für den Vorschlag eingereicht werden.

Aus den Vorschlägen wählt eine Jury den oder die Preisträger aus. Die Verleihung des „JugendPlus“-Preises ist im Rahmen des Neujahrsempfangs 2022 der Stadt Eschweiler geplant. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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„Barrierefreier Notruf durch neue bundesweit einheitliche Notruf-App möglich“

Region/Berlin – Der Beauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups Jarzombek teilt mit – Der Notruf wird digital: Die Zeiten, in denen ein Notruf ausschließlich mit einem Anruf oder Fax an die 110 und 112 ausgelöst werden konnte, sind nun vorbei. Der Notruf wird durch die neue bundesweit einheitliche Notruf-App (nora-Notruf-App) ergänzt und vereinfacht nicht nur das Absetzen eines Notrufs, sondern schafft vor allem eine barrierefreie Alternative.

Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups Thomas Jarzombek: „App basierte Anwendungen gehören heute zum Alltag vieler Menschen. Jetzt sind auch die bekannten Notrufnummern 110 und 112 mit der neuen Notruf-App zu erreichen. Über die Notruf-App eröffnet sich nun auch endlich ein zeitgemäßer barrierefreier Notruf. Menschen mit eingeschränkten Hör- und Sprechfähigkeiten können über die App ohne Zeitverzug direkt mit der örtlich zuständigen Leitstelle kommunizieren.“

Beim Absetzen eines Notrufes über die Notruf-App wird, wie bei einem Sprachnotruf, der Standort des Notrufenden automatisch ermittelt und mit den grundlegenden Informationen zum Vorfall an die örtlich zuständige Notrufabfragestelle übertragen. Die Kommunikation zwischen der Notrufleitstelle und dem Nutzenden erfolgt dann textbasiert, vergleichbar mit der Bedienung eines üblichen Messengersystems. Die Notruf-App ist kostenlos und kann ab heute aus den jeweiligen App Stores heruntergeladen werden.

Die Förderung der Entwicklung eines Prototyps für eine solche bundesweit einsetzbare App und deren anschließende Erprobung mit ausgewählten Leitstellen erfolgte durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter enger Beteiligung der übrigen betroffenen Ressorts, der Länder, Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und anderen betroffenen Organisationen.

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Bunter Herbst – Zeit Wachtberg zu entdecken – Attraktiver Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“

Wachtberg – Der Herbst lockt mit spätsommerlichen Temperaturen und sich bunt färbendem Laub… wer freut sich da nicht auf einen Spaziergang an frischer Luft. Dass hier in Wachtberg, vor der eigenen Haustür, ein wahres Paradies liegt, lässt sich auch in dieser Jahreszeit besonders schön erkunden.

Der Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“, den Heinz Contzen und Hans-Jürgen Döring anlässlich des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Wachtberg 2019 präsentierten, bietet hierzu viele Anregungen. Das Buch begeistert mit fantastischen Fotografien und informativen Texten. Contzen, der letztes Jahr leider verstorben ist, war Fotograf aus Leidenschaft. Auf rund einhundert Seiten hat der Niederbachemer Wachtbergs landschaftliche und architektonische Schönheiten mit der Kamera festgehalten. Jeder Ortsteil wurde von ihm bedacht, aus persönlicher Sicht mit oft überraschenden Details. Begleitende Texte zu dem mit Unterstützung der Gemeinde Wachtberg vom atemwort-Verlag herausgegebenen Bildband hat Bürgermeister a.D. Hans-Jürgen Döring beigesteuert. In kurz gefassten Beiträgen hat dieser das ihm persönlich wesentlich Erscheinende zur Historie und den Besonderheiten der jeweiligen Orte dargestellt.

Der Bildband ist zum Preis von 20 Euro im Rathaus erhältlich.

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Andreas Kruppert wird neuer Landrat im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Das vorläufige Ergebnis der Landratswahl steht fest: Die Bürgerinnen und Bürger haben am Sonntag Andreas Kruppert, amtierender Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, zum neuen Landrat des Eifelkreises gewählt.

Andreas Kruppert (42) ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in der Ortsgemeinde Sülm. Seit 2010 ist er Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld und seit 2019 Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Bitburg-Prüm. Seine Kandidatur um das Amt des Landrats trat Andreas Kruppert als Einzelbewerber mit Unterstützung von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP an.

Eindeutiges Votum
Mit 64,5% der Stimmen setzte sich Andreas Kruppert gegen die Kandidatin Dr. Julia Köster durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,4 Prozent. Insgesamt waren mehr als 80.000 Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, eine Nachfolge für Dr. Joachim Streit zu wählen, dessen Amtszeit am 17. Mai 2021 aufgrund seines Wechsels in den Landtag von Rheinland-Pfalz vorzeitig endete.

Gratulation des Ersten Beigeordneten Billen
Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen beglückwünsche den Wahlsieger zu seinem Erfolg und sprach Dr. Julia Köster, die als Mitbewerberin ins Rennen gegangen war, seine Anerkennung aus: „Besonders freue ich mich darüber, dass beide Bewerber einen überaus fairen und rücksichtsvollen Wahlkampf geführt haben. Dies zeichnet beide Persönlichkeiten aus. Dass die Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen in deutlicher Mehrheit Andreas Kruppert ausgesprochen haben, ist ein klares Zeichen. Der Eifelkreis bekommt für die kommenden acht Jahre einen neuen Landrat und der heißt Andreas Kruppert.“

Der Gewählte bedankte sich für das starke Wählervotum und die Gratulation des Ersten Beigeordneten. Kruppert versprach, die vielfältigen Herausforderungen gemeinsam mit dem Kreistag, den Bürgerinnen und Bürgern des Eifelkreises sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung entschlossen anzugehen: „Bei allem Respekt vor der großen Verantwortung für den Eifelkreis freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe“.

Termin der Amtseinführung
Das endgültige Wahlergebnis stellt der Kreiswahlausschuss am Freitag, den 1. Oktober 2021 offiziell fest. Am 4. Oktober wird der Kreisvorstand festlegen, wann die Amtseinführung des neuen Landrats erfolgen wird. Bis dahin werden die Amtsgeschäfte weiterhin durch die gewählten Kreisbeigeordneten geführt.

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Müll-Sammelaktion der Rotarier Clubs am Laacher See war voller Erfolg

Mayen/Maria Laach – Rotarier der Clubs Mayen und Neuwied-Andernach trafen sich am Samstagvormittag in Maria Laach, um mit vereinten Kräften und mit Unterstützung ihrer Familien die Wanderwege rund um den Laacher See vom Müll zu befreien. Die Präsidenten Karl-Josef Esch und Bernhard Eckel freuten sich über die rege Teilnahme. Bei strahlendem Sonnenschein durchstreiften alle gut gelaunt Wald und Wege. Erstaunlich, was so alles gefunden wurde: Neben dem üblichen Müll wie Flaschen und Taschentücher oder Masken kamen auch Decken, Handtücher, Glühbirnen, Schnuller und Schuhe zum Vorschein. Mehrfach mussten die gut gefüllten Säcke am Wegesrand abgestellt werden, wo sie dann später von einem Pick-up aufgesammelt werden konnten. Alles in allem hielt sich die Menge des Mülls aber angesichts des großen Areals erfreulicherweise noch in Grenzen.

Zum Abschluss lud Philipp Lohse, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe des Klosters Maria Laach, alle Teilnehmer zu einer zünftigen Erbsensuppe unter freiem Himmel ein. Alle waren sich einig: diese Aktion war sinnvoll und hat dazu auch noch Spaß gemacht – Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Rotary hat sich weltweit zur Aufgabe gemacht, den Umweltschutz voran zu bringen. Besonderes Augenmerk wird dabei unter dem Motto „End Plastic Soup“ auf die Gewässer gelegt. Landauf und landab starten viele Rotary Clubs deshalb Aktivitäten rechts und links der Gewässer, um Verunreinigungen zu bekämpfen, die ansonsten vielfach in die Weltmeere, und damit letztendlich in die Nahrungsketten kommen. Auch die beiden Rotary Clubs Neuwied-Andernach und Mayen fühlen sich dieser weltweiten Aufgabe verpflichtet.

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Wirtschafts-Förderung berät am Mittwoch 29. September im Technologie-Zentrum Jülich

Jülich/Düren – Der nächste kostenfreie Sprechtag der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren findet am Mittwoch, 29. September, in dem Zeitraum von 9:00 bis 17:00 Uhr im Technologiezentrum Jülich statt. Das Beratungsangebot richtet sich an Gründungsinteressierte und Unternehmer aus dem Kreis Düren.

In den vorab vereinbarten Terminen können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchte , ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel nachdenkt oder ob Corona-bedingte unternehmerische Probleme angesprochen werden sollen – Die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Elke Mehl und Birgit Müller-Langohr – alle auch für das Startercenter NRW tätig – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung. Die Berate-rinnen informieren, klären im Gespräch konkrete Fragen oder zeigen mögliche neue Wege auf.

Anmeldungen nimmt Elke Mehl vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 02421/22-1061-211 oder E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de an.

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Das Team von Apollo in Aachen zeigt Herz für Stolberger Flutopfer

Aachen/Stolberg/Schwabach – Das Jahrhunderthochwasser im Juli 2021 hat immense Spuren hinterlassen – nicht nur an Häusermauern, sondern vor allem bei den Menschen. Im nordrhein-westfälischen Stolberg wurde ein kleines Bächlein zu einem reißenden Fluss, der innerhalb kürzester Zeit bis zu 3.000 Häuser zerstörte. Ein Apollo Team aus dem angrenzenden Aachen zögerte nicht lange und sammelte Spenden für die betroffenen Menschen vor Ort.

Spendensumme in Höhe von 2.500 Euro

Gemeinsam wurde der Entschluss gefasst, in der Aachener Filiale eine Spendendose für Flutopfer aufzustellen. Empfänger dieser Spende ist das städtische Spendenkonto „Stolberg hilft“. Das gesammelte Geld soll insbesondere an Menschen gehen, die nicht in den bisher
ausgabeberechtigten Stadtteilen wohnen – also jene, die die offiziellen Sofort-Hilfsgelder von Bund und Ländern erhalten -, aber trotzdem teils immense Schäden erlitten haben.

Als Apollo von dem beherzten Einsatz in Aachen erfuhr, stockte der Optiker die Summe auf. So kamen am Ende 2.500 Euro für Flutopfer in Stolberg zusammen. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohne langes Fackeln sofort die Initiative ergriffen haben. Es freut mich zu sehen, dass Teamarbeit bei Apollo nicht nur großgeschrieben, sondern auch wirklich gelebt wird“, sagt Dr. Jörg Ehmer, CEO Apollo.

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Weiterbildung zur Kita-Fachkraft

Euskirchen – Dass Fachkräfte für Kindertagesstätten auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt sind, dürfte jedem klar sein, der die Stellenanzeigen in den Zeitungen durchblättert. Das Land Nordrhein-Westfalen setzt deshalb auf Quereinsteiger und hat im vergangenen Jahr den Raum für entsprechende Weiterbildungen geschaffen. Grund genug für die Bildungsakademie des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, das Angebot für eine solche Qualifizierungsmaßnahme „Pädagogik der Kindheit und Entwicklungspsychologie“ zu schaffen. Jetzt gab es das „Go“ vom Ministerium, so dass der Unterricht im November starten kann.

Breit gefächerte Inhalte versprechen die drei Referentinnen Renate Ismar-Limito, Simone Binzenbach und Trudi Baum(v. l.). Foto: Patrick Dost/pp/Agentur ProfiPress

„Wir haben aus dem Bedarf heraus gehandelt“, erklärt Heike Iven, Leiterin Familienbildung beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen. Als Träger von 32 Kindertagesstätten im Kreisgebiet sei das DRK zwar personell „sehr gut aufgestellt“, so Daniel Larres, Leiter der Bildungsakademie. Aber angesichts der bisherigen Entwicklung werde sich der Fachkräftemangel irgendwann auch hier bemerkbar machen. So stellte die Rotkreuz-Bildungsakademie Inhalt und Ablauf einer Qualifizierungsmaßnahme zusammen – zumal sich die nächste Anlaufstelle für Interessenten aus dem Kreis Euskirchen erst in weiterer Entfernung befindet, beispielsweise in Köln, Düren oder Wuppertal.

Mehrere Zielgruppen angesprochen

Die Weiterbildung richtet sich an bestimmte Personengruppen, die nach Absolvieren der Maßnahme als Fachkraft in einer Kindertageseinrichtung eingesetzt werden dürfen. Zur Zielgruppe gehören Personen, die das Studium zum Lehramt an Grundschulen mit dem der ersten Staatsprüfung oder dem Master abgeschlossen haben; Erzieher, die nach der schulischen Ausbildung vor mehr als vier Jahren noch kein Anerkennungsjahr geleistet haben und Personen, die bereits seit einem Zeitpunkt vor dem 15. März 2008 ohne Ausbildung in der Kita tätig sind.

Noch bis Ende des Jahres gehören auch Personen mit bestimmten abgeschlossenen Ausbildungen oder abgeschlossenem Studium dazu, danach ist für sie aber die Erzieherausbildung Pflicht. Ausnahmeregelungen kann es außerdem geben, wenn die Bezirksregierung einzelne Abschlüsse aus dem Ausland anerkennt.

Die Qualifizierungsmaßnahme umfasst insgesamt 160 Stunden, die im wöchentlichen Unterricht (immer donnerstags) von November bis Juni geleistet werden. Darin enthalten sind jede Woche bis zu acht Unterrichtsstunden sowie die eigene Vor- und Nachbereitung. Das Ganze findet berufsbegleitend im Rotkreuz-Zentrum Mechernich (Bruchgasse 34) statt.

Inhaltlich breit gefächert

Die Inhalte der Weiterbildung sind auf vier Module aufgeteit: Berufliches Selbstverständnis; Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag; Lebenswelten und Diversitäten wahrnehmen und verstehen sowie Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Hinzu kommen einzelne Themenbereiche wie Recht, Aufsichtspflicht, Unfall, Vielfalt, Kulturen und Kinderschutz. „Die Stunden sind sehr breit gefächert, aber inhaltlich sind unsere Absolventen dann auch sehr gut vorbereitet“, sagt Simone Binzenbach, DRK-Fachberaterin für Kindertagesstätten mit dem Schwerpunkt Inklusion

Sie ist eine von drei Haupt-Referentinnen der Qualifizierungsmaßnahme, zusammen mit Renate Ismar-Limito (Erzieherin und Multiplikatorin für Partizipation) und Trudi Baum (DRK-Fachberaterin Kitas und Kompetenztrainerin). Trudi Baum: „Wir kommen aus der Praxis und wissen, was für den Transfer von der Theorie in den Kita-Alltag nötig ist.“

Wichtig sei es außerdem, die eigene Haltung zu hinterfragen, so Renate Ismar-Limito. So könne man sich auch neuen Ansätzen stellen und neue Aspekte aufgreifen, die sonst im anstrengenden Alltag untergehen. Dafür soll die Qualifizierungsmaßnahme auch Raum für Gespräche geben, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. „Da es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung handelt, kann das Gelernte dann auch direkt praktisch im Arbeitsalltag umgesetzt werden“, betont Daniel Larres.

Qualität im Erziehungsberuf halten

Gab es bisher keine Alternative zur Erzieherausbildung, so ist die Qualifzierungsmaßnahme ein Schritt hin zu mehr Fachkräften in Kindertagesstätten. „Gleichzeitig verfolgen wir damit unser Anliegen, die Qualität im Erziehungsberuf zu halten“, sagt Trudi Baum.

Die Kosten für die Weiterbildung belaufen sich auf 1.250 Euro, die aber auch teilweise oder sogar komplett vom Träger übernommen werden können, bei dem der Teilnehmer beschäftigt ist. Die komplette Maßnahme, die am Donnerstag, 4. November, startet, kann im Fall von notwendigen Corona-Einschränkungen auch online durchgeführt werden. Anmeldungen werden bis Freitag, 22. Oktober, vom DRK Euskirchen entgegengenommen unter Telefon 02251-791183 oder über die Homepage www.drk-eu.de.