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Engagementpreis NRW 2021: Online-Abstimmung für den Publikumspreis heute gestartet

Region/Düsseldorf – Die Staatskanzlei NRW teilt mit: Die Online-Abstimmung für den Publikumspreis im Rahmen des Engagementpreises NRW 2021 startet am heutigen 01. Oktober 2021. Bis zum 31. Oktober 2021 können Bürgerinnen und Bürger auf dem Portal www.engagiert-in-nrw.de darüber abstimmen, welches der 12 nominierten Projekte bürgerschaftlichen Engagements ihr Favorit ist und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wird. Der Engagementpreis NRW 2021 steht unter dem Motto „Engagierte Nachbarschaft“. Die Preisträger des Publikumspreises und weiterer Kategorien werden am 06. Dezember 2021 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf bekannt gegeben.

„Alle zwölf Projekte sind beeindruckend. Sie zeigen, dass das Ehrenamt lebendig ist und seinen eigenen Beitrag zur Bewältigung der gesellschaftspolitischen Herausforderungen leistet. Durch Engagement entsteht aus Nachbarschaft ein echtes Miteinander. Dieses Engagement verdient daher unsere besondere Anerkennung und Wertschätzung“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Projekte und die insgesamt 134 eingegangenen Bewerbungen von Initiativen, Vereinen, Stiftungen und Netzwerken zeigen, wie vielfältig das Engagement in Nordrhein-Westfalen ist.

Die Landesregierung hat den Engagementpreis NRW 2021 in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ausgelobt. Neben dem Publikumspreis werden auch ein Jurypreis sowie ein Sonderpreis der NRW-Stiftung vergeben. Die Preise sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

Folgende zwölf Projekte sind nominiert:

  • „Corona Hilfe“, Solidarität in Mülheim e.V., Mülheim an der Ruhr, si-mh.de
  • „Lebensmittel als Kultur- und Gemeingut“, Heimat- und Verschönerungsverein Siegen-Achenbach e.V, Siegen-Achenbach, navi-siegenhilft.de
  • „Düren-sorgsam (Vier für ein Wir)“, Hospizbewegung Düren-Jülich e. V., Initiative Sorgekultur für Stadt und Kreis Düren, Lebens- und Trauerhilfe e.V., Alzheimer Gesellschaft Kreis Düren e.V., Düren, dueren-sorgsam.de
  • „Nachbarschaftstreff im Althoffblock“, Caritasverband Dortmund
    V. und Spar- und Bauverein eG, Dortmund, www.caritas-dortmund.de/mitarbeit-ehrenamt/nachbarschaftstreff-im-althoffblock
  • „Stadtteilwohnzimmer“, Verve! Gemeinschaft, Kultur & Schwung für Neubeckum e.V., Beckum, verve-neubeckum.de
  • „Mobile Nachbarn – Initiativen Verbund GL“, Kath. Kirchengemeinde Herz Jesu Schildgen im KGV Bergisch Gladbach-West, Bergisch Gladbach, mobile-nachbarn-gl.de
  • „UTOPIASTADT“, Utopiastadt e. V., Wuppertal, utopiastadt.eu
  • „Anti-Rost Herten für alle Stadtteile“, Initiative Anti-Rost, Herten
  • „Markt, Genossenschaftskneipe & Genossenschaftsärztehaus in Hülsenbusch“, Dorfgemeinschaft Hülsenbusch e.V. u.a., Gummersbach, dorf-huelsenbusch.de
  • „Paderborn-all-inclusive“, Freizeit ohne Barrieren e.V., Paderborn, paderborn-all-inclusive.de
  • „Patientenbegleitung“, AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen, Gladbeck, awo-msl-re.de
  • „Bürgergemeinschaft Herzkamp“, Bürgergemeinschaft Herzkamp e.V., Sprockhövel, buergergemeinschaft-herzkamp.de

Die Online-Abstimmung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich unter https://www.engagiert-in-nrw.de/publikumsvoting-engagementpreis-nrw-2021

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Mehr als 20 000 Kinder und Jugendliche waren dabei – LESESOMMER-Abschluss in Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Neustadt – Neuer Teilnahmerekord, viele Bibliotheken am Start: Trotz Corona und dem schweren Flutunglück an der Ahr war die Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen für den „LESESOMMER Rheinland-Pfalz“ groß, der in diesem Sommer auch mit einem neuen Werbekonzept punkten konnte.

Anlässlich der Preisziehung bei der großen Verlosung in der Landesbüchereistelle in Neustadt/Weinstraße lobte Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration besonders das Engagement der vielen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bibliotheken überall in Rheinland-Pfalz bei der vom Landesbibliothekszentrum (LBZ) organisierten Leseförderaktion.

So stieg die Zahl der teilnehmenden Bibliotheken bei der 14. Auflage des „LESESOMMERS“ gegenüber dem Vorjahr von 161 auf jetzt wieder 195. Dies ist angesichts der Situation an der Ahr besonders hoch zu bewerten. Etwa 20 400 Kinder und Jugendliche nutzen diesmal die Angebote ihrer Bibliotheken vor Ort, mehr als jemals zuvor. Einen neuen Rekord gab es bei der Zahl der gelesenen Bücher: Stand der bisherige Bestwert bei 156 000, liegt die Messlatte jetzt bei mehr als 165 000 gelesenen Büchern. Auch die Zahl der erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mindestens drei Bücher gelesen haben, erhöhte sich: So stiegen die Zahlen gegenüber dem bisherigen Bestwert von 14100 auf knapp 14500. Der Anteil der Mädchen und Jungen blieb mit 56 zu 44 Prozent in diesem Jahr annähernd gleich. Anders sah es bei den Online- Buchtipps aus – hier waren gleich viele Mädchen wie Jungen aktiv.

Staatssekretär Hardeck zog in der Landesbüchereistelle die Gewinnerinnen und Gewinner der landesweiten Preisziehung aus über 165 000 Bewertungskarten und freute sich über eine positive Bilanz: „Der „LESESOMMER“ ist die landesweit größte und erfolgreichste Förderaktion, um Kinder und Jugendliche aktiv zum Lesen zu motivieren. Mit dem Lesesommer wollen wir Kinder und Jugendlich gerade in den Ferien – fernab von Schul- und Unterrichtsdruck – für das Lesen begeistern und sie auf phantasievolle Reisen schicken. Darüber hinaus sollen sie aber auch öffentliche Bibliotheken, zu deren Kernaufgabe die

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„Neue Schreiner braucht das Land“ Die Westeifel freut sich über 23 neue Fachkräfte

Schönecken/Prüm – Mehr Fachkräfte im Handwerk entstehen nur durch mehr Ausbildung. Die Schreinerbetriebe in der Westeifel haben diesen Sommer 18 jungen Handwerkern und fünf jungen Handwerkerinnen zu einem fundierten Ausbildungsabschluss verholfen. Die neuen Fachkräfte erhielten  im September offiziell ihre Prüfungszeugnisse, die auch bekannt sind als Gesellenbrief. Die Übergabe erfolgte für den Prüfungsbereich Bitburg im Europäischen Berufsbildungswerk und für den Prüfungsbereich Prüm beim Innungsfachbetrieb Breuer und Koch in Schönecken.

Unter den neuen Gesellen konnten sich als Prüfungsbeste Elisa Hotz (Schreinerei Hubor & Hubor, Mettendorf), Leon Kandels (Schreinerei Karl-Josef Post, Herzfeld), Leon Otten (Erik und Wolfgang Niederprüm GbR, Bitburg) und Patrick Schreiber (Klein OHG, Jünkerath) behaupten.

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Trösterin der ganzen Welt

Mechernich-Kallmuth – Feierlich eingesegnet wurde am Kallmuther Kirmesmontag das neue Denkmal am Friedhof, das auf die Bedeutung des zur Stadt Mechernich gehörenden Dorfes als Wallfahrtsort hinweist. Der neue Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam (54) segnete das Relief ein, das die Grafikerin Anna von Laufenberg der Pieta in der Kallmuther Pfarr- und Wallfahrtskirche nachempfunden hat.

Ortsbürgermeister Robert Ohlerth dankte der Künstlerin für den Entwurf und der Hosteler Metallspezialwerkstatt Gebrüder Müller für die Umsetzung. Eine ganze Reihe von Gläubigen, der Musikverein Kallmuth unter der Leitung von Martin Stoffels und der Kirchenchor um Stefan Weingartz, der die Patenschaft über das neue Denkmal innehat, wohnten den Feierlichkeiten ebenso bei wie der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Der erste Bürger und sein ihm freundschaftlich verbundener Ortsbürgermeister Robert Ohlerth foppten sich gegenseitig ein wenig mit dem knappen Ausgang der Bundestagswahl am Vorabend. Aber in der Sache waren sie sich wieder einig: Kallmuth ist ein ausgesprochen rühriges Dorf unter den 44 zur Stadt gehörenden Ortschaften. Dr. Schick ermutigte Robert Ohlerth und seine Mitstreiter: „Weiter so!“

„Skulpturendorf Kallmuth“

Finanziert wurde das Wallfahrts-Denkmal aus dem Programm „Heimat-Scheck“ des Landes NRW, aus dem auch eine ganze Reihe anderer Denkmale des Floisdorfer Künstlers Franz Kruse im Ort bestritten worden waren. Robert Ohlerth will demnächst eine Broschüre „Skulpturendorf Kallmuth“ herausbringen.

Am Kirmessonntag hatte die Dorfgemeinschaft Kallmuth vor dem Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule eine Handpumpe wieder in Betrieb genommen und einen von Steinmetz Martin Stoffels gestalteten Kylltaler Buntsandstein enthüllt, der an die alte Schule von 1887 erinnert, die in modernen Zeiten nach der Jahrtausendwende als Fernsehkommissariat für die Serie „Mord mit Aussicht“ diente.

Am Rande des Kirmesfrühschoppens am Montag wurden die „Pänz“ einmal mehr von Uli Wernoth bekocht, der während der Pandemie häufiger im Kallmuther Kindergarten erschienen war, um mit den Kleinen zu kochen. Kirmes gab es auf dem Festplatz an der alten Schule selbstverständlich Fritten mit Majo und Ketchup.

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Professionelle Anleitung von Azubis in Pflegeberufen erlernen

Region/Mayen-Koblenz – 18 Teilnehmer starten ihre Weiterbildung am GK-Mittelrhein. Junge Menschen in Pflegeberufen und im Gesundheitswesen bei ihrer praktischen Ausbildung professionell unterstützen – hierfür macht das Bildungs- und Forschungsinstitut (BFI) am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein mit der berufspädagogischen Weiterbildung zum „Praxisanleiter in den Pflegeberufen“ fit.

18 Teilnehmer sind in den neuen Kurs gestartet, die alle aus den unterschiedlichen Bereichen des GK-Mittelrhein kommen. Unter ihnen sind Pflegekräfte aller fünf Krankenhausstandorte und der Senioreneinrichtungen in Boppard und Nastätten sowie Stiftmobil vertreten. Ihre Einsatzbereiche sind vielfältig – zum Beispiel die Chirurgie, die Intensivstation oder auch die Notaufnahme der Kinderklinik. In 10 Praxisblöcken, die insgesamt rund 300 Unterrichtsstunden umfassen, lernen die zukünftigen Praxisanleiter erforderliche Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen. Diese sollen sie dazu befähigen, als berufspädagogische Experten die praktische Ausbildung in allen Bereichen mitzugestalten. Das bedeutet, sie leiten sowie begleiten die Auszubildenden und beurteilen ihren individuellen Lernfortschritt, um sie fachgerecht auf die praktische Prüfung vorzubereiten.

Die Weiterbildung ist nach den Vorgaben der Weiterbildungsordnung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz berufsbegleitend konzipiert. „Wir richten uns mit dieser Weiterbildung an examinierte Fachkräfte im Gesundheitswesen und in der Altenpflege sowie an Angehörige anderer Berufsgruppen im Gesundheitswesen mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung“, sagt Bernd Westbomke, Leiter des Sektors Fort- und Weiterbildung im BFI. Mitmachen können sowohl Fachkräfte aus dem GK-Mittelrhein als auch Mitarbeiter anderer Träger.

Kursleiter Peter Giehl freut sich auf das gemeinsame Lernen mit den Weiterbildungsteilnehmern: „Ich bin froh, dass wir wieder den Unterricht in Präsenz haben und uns persönlich erleben können. Aber die Pandemie hat auch dafür gesorgt, dass wir den ein oder anderen Unterricht auch jetzt weiterhin online anbieten werden.“

Der nächste Praxisanleiter-Kurs im GK-Mittelrhein startet am 1. Februar 2022. Weitere Infos gibt es unter www.karriere-gk.de.

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80.000 Euro von Kölner Tafel-Stiftung

Mechernich – Wolfgang Weilerswist, Leiter der Mechernicher und NRW Tafel, ist innerhalb der Landes- und Bundestafel gut vernetzt. Seine Kontakte hat er jetzt erneut genutzt, um nach dem Hochwasser Spenden für Betroffene zu akquirieren. 80.000 Euro insgesamt gibt die Kölner Tafel-Stiftung mit Geschäftsführer Harald Augustin in die Eifel-Region.

Profitieren von der Summe sollen zerstörte Tafel-Standorte in Bad Münstereifel, Stolberg oder auch Kall, zehn stark betroffene Familien, nicht zuletzt drei Mechernicher Ortsbürgermeister und mit ihnen stark hochwasserbetroffene Menschen in Breitenbenden, Eiserfey, Schaven und Vussem. Walfried Heinen, Carsten Vogel und Ralf Mertens nahmen persönlich „ihre“ jeweiligen Umschläge, insgesamt 10.000 Euro, aus den Händen von Wolfgang Weilerswist und Volker Nüßmann, auch Mechernicher Tafel, entgegen.

Dank

„Dafür bedanken wir uns herzlich. Das finde ich ganz toll und gebe ich natürlich gerne an die Betroffenen weiter“, sagte Carsten Vogel im Namen der Bürger Vussems und Breitenbendens. Walfried Heinen dankte ebenso: „Ich freue mich im Namen der Geschädigten in Eiserefey sehr über die überraschende Geldspende. Da sind viele dabei, die mangels Elementarversicherung vor einem hohen fünfstelligen Schaden stehen.“ Dass solche Spenden immens wichtig sind, machte auch Ralf Mertens deutlich: „Wir haben in Schaven fünf Häuser, die stark vom Hochwasser betroffen sind, zwei davon bis unters Dach. Sehr gut, dass wir Spenden gerade für diese Menschen bekommen und damit helfen können.“

Verteilt werden die Gelder nach dem „Essener Modell“, wie Weilerswist es nennt, und damit direkt von der Tafel an die Hochwassergeschädigten und nicht anonym. Benannt wurde es von Wolfgang Weilerswist so, weil die Mechernicher Tafel das Verfahren desöfteren schon erfolgreich mit dem Lions Club Essen Stadtwald praktiziert hat. Geflossen sind zuletzt nochmal 12.000 Euro – je zu fünfzig Prozent von den Lionsfreunden und Zahntechniker aus Essen, wie der Vize-Präsident der Stadtwälder Lions, Peter Kappert erläutert. Und zwar direkt an Bedürftige, ausgewählt von der Tafel Mechernich. Der Vorteil liege auf der Hand, so Weilerswist: „Da weiß man genau, wem es zugutekommt.“

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Auszeichnung für Euskirchener Unternehmen

Euskirchen – Minister Herbert Reul hat am Mittwoch, 22. September 2021, 13 nordrhein-westfälische Unternehmen mit der Förderplakette „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ ausgezeichnet.

Darunter befindet sich auch der Euskirchener Elektroinstallationsbetrieb Oliver Oepen. Von den ungefähr 50 Mitarbeitenden des Betriebs sind aktuell 13 bei der Feuerwehr aktiv. Da das Unternehmen und die Geschäftsführung dem Ehrenamt sehr offen gegenüberstehen, können die Feuerwehrleute auch während der Arbeitszeit Einsätze in ihren Löschgruppen absolvieren. Einige der Feuerwehrleute traten sogar erst durch die Förderung des Geschäftsführers in die Feuerwehr ein.

Bürgermeister Sacha Reichelt (r.), der erste Beigeordnete Alfred Jaax (l.) und der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Markus Neuburg (2.v.r.) gratulierten Oliver Oepen (m.) und seiner Frau Carina zu der Auszeichnung. Foto: Kreisstadt Euskirchen

„Ohne Ihre Flexibilität, Ihr Verständnis und Ihr Entgegenkommen wäre Ehrenamt im Katastrophenschutz so überhaupt nicht möglich“, sagte Minister Reul zu den Unternehmern bei der Verleihung in Düsseldorf. „Sie geben den Helferinnen und Helfern Rückendeckung und senden ein klares Signal: Das Allgemeinwohl überwiegt den eigenen Interessen!“

Auch die Leitung der Feuerwehr ist sehr froh, einen so engagierten Arbeitgeber in den eigenen Reihen zu wissen. „Diese Auszeichnung ist wirklich etwas Besonderes“, betonte der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Markus Neuburg. Gemeinsam mit Oliver Oepen und seiner Familie besuchte Neuburg Bürgermeister Sacha Reichelt und den ersten Beigeordneten Alfred Jaax, die Oepen zu der Auszeichnung gratulierten.

Die Medaillen wurden an private Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus Nordrhein-Westfalen verliehen, die ehrenamtliche Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und in Hilfsorganisationen in besonderer Weise unterstützen. Zu den Auswahlkriterien gehören unter anderem eine großzügige Freistellung, der Verzicht auf gesetzliche Ausfallentschädigung, materielle Unterstützung oder auch die Bereitstellung von Firmenflächen für Übungen.

Hilfsorganisationen, Arbeitgeberverbände und Gemeinden konnten die Arbeitgeber auch in diesem Jahr wieder vorschlagen. Mit 52 eingereichten Empfehlungen war die Zahl so hoch wie noch nie. Eine Jury aus Vertretern des Innenministeriums, Hilfsorganisationen, Arbeitgeberverbänden, kommunalen Spitzenverbänden, des Verbandes der Feuerwehren in NRW e.V. und des Technischen Hilfswerks hat die Gewinner ausgewählt.

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Aachener Impfzentrum am Tivoli ab 01. Oktober geschlossen – Impfungen nur noch heute möglich

Aachen – Im Impfzentrum am Tivoli sind Impfungen noch bis einschließlich dem heutigen Donnerstag (30.09.2021) ohne Termin möglich. Das Impfzentrum ist von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Impfwillige ohne Termin werden bis 19 Uhr angenommen. Wer lieber einen Termin buchen möchte, kann das weiterhin online über www.116117.de  sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer (0800) 116 117 01 machen. Es gilt die freie Wahl des Impfzentrums in NRW.

BioNTech für alle ab 12 Jahren

Das Impfzentren bietet für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eine Impfung mit BioNTech an. Dazu ist bei 12- bis 15-Jährigen die Einwilligung eines Elternteils notwendig. Auch in den Impfbussen werden die Impfungen für Kinder ab 12 Jahren angeboten. Ab 16 Jahren können Jugendliche auch ohne Einwilligung der Eltern geimpft werden.

Keine „Booster-Impfungen“ im Impfzentrum möglich

Niedergelassene Ärzt*innen oder Betriebsärzt*innen können frühestens sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie eine Auffrischungsimpfung verabreichen. Diese sogenannten „Boosterimpfungen“ werden allerdings nicht im Impfzentrum angeboten.

Impfbusse fahren nach Schließung des Impfzentrums weiter

Impfbusse bieten auch nach dem 30. September aufsuchende Impfungen ohne vorherige Terminabsprache an. Der Impfstoff kann frei gewählt werden. Es sind Erst- und Zweitimpfungen möglich. Der Fahrplan ist unter https://www.staedteregion-aachen.de/impfbus zu finden. Dieser wird laufend aktualisiert.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein veröffentlicht aktuelle Zahlen zum Stand der Corona-Schutzimpfungen. Bis zum 27. September haben ungefähr 401.300 Menschen in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten. Rund 360.500 wurden bereits zweimal geimpft. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/

Bürgertests

Alle aktiven Testzentren und den Fahrplan der Schnelltest-Busse findet man unter der Kurzadresse www.staedteregion-aachen.de/schnelltest. Eine kartografische Übersicht findet man zudem unter https://testen-in-aachen.de/. Bürgertests dürfen nur von asymptomatischen Personen in Anspruch genommen werden.

Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ)

Das GAZ ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Infos zum GAZ gibt es unter: https://www.staedteregion-aachen.de/gaz

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Freifahrt-Angebot mit Eifel e-Bikes verlängert

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen, RVK und nextbike verlängern die Möglichkeit für bis zu 60-minütige Freifahrten mit den neuen Leih-Pedelecs des Eifel e-Bikes. Die im August gestartete Aktion im Rahmen der Fluthilfe war zunächst befristet bis zum heutigen 30. September und wird nun auf Grund der positiven Resonanz der Betroffenen bis 31.12.2021 verlängert.

Die Pedelecs des neuen 24/7-verfügbaren E-Bike-Verleihsystems Eifel e-Bike im Kreis Euskirchen werden auch weiterhin – bis Ende des Jahres 2021 – für beliebig viele Fahrten mit einer Dauer von bis zu 60 Minuten allen Nutzerinnen und Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Landrat Markus Ramers: „Die Folgen der Flut von Mitte Juli führen nach wie vor zu erheblichen Beeinträchtigungen im Kreis Euskirchen – gerade auch im Verkehrsbereich. Dadurch, dass wir die kreisweit verfügbaren Eifel e-Bikes auch weiterhin bis zu einer Stunde pro Fahrt kostenlos anbieten, können wir hier zumindest eine kleine Kompensation für unsere Bürgerinnen und Bürger leisten.“

Das Eifel e-Bike ist im Kreis Euskirchen an folgenden fest installierten Stationen ausleihbar, wobei die Rückgabe an jeder beliebigen anderen Station erfolgen kann:

  • Bad Münstereifel, Bahnhof
  • Blankenheim Wald, Bahnhof
  • Dahlem, Bahnhof
  • Euskirchen, Bahnhof
  • Euskirchen-Kuchenheim, Bahnhof
  • Hellenthal, Busbahnhof
  • Kall, Bahnhof
  • Mechernich, Bahnhof
  • Nettersheim, Bahnhof
  • Schleiden-Gemünd (Mitte)
  • Zülpich, Mühlenberg

Darüber hinaus ergänzen zahlreiche weitere virtuelle Stationen das Netz als zusätzliche Abgabe- und Entleihpunkte.

Die Freifahrt-Aktion gilt für alle Räder des Eifel e-Bikes, welche per Smartphone-App von nextbike (kostenlos verfügbar in den App-Stores), über das VRS e-Ticket oder analog per Telefon ausgeliehen werden können. Nach der bis zu 60-minütigen Frei-Fahrtzeit gilt der normale Tarif. Die Abgabe muss an einer festen oder virtuellen Station (Standorte sichtbar in der App) erfolgen. Die aktuelle Live-Verfügbarkeit der Räder (inkl. Akkuladestand) ist jederzeit in der App ersichtlich.

Das vollautomatisierte Verleihsystem wird von der nextbike GmbH im Auftrag der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) betrieben und wird vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW gefördert.

Weitere Informationen unter:

www.rvk.de/e-bike

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Moderne Technik von Westenergie senkt Kosten und schont die Umwelt

Kehrig – Umrüstung abgeschlossen – LED-Straßenlaternen erhellen die Ortsgemeinde Kehrig. Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommune hat Westenergie die Umrüstung der Straßenlaternen in der Ortsgemeinde Kehrig jetzt abgeschlossen. Insgesamt haben die Dienstleister des Energieunternehmens alle 175 Straßenleuchten im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Leuchten eingebaut.

Zum Abschluss der Arbeiten kamen Stefan Ostrominski, Bürgermeister von Kehrig, und Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, zusammen und überzeugten sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Stefan Ostrominski. „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in Kehrig zukünftig Energie und Kosten einsparen.“

Das Ergebnis der Modernisierung ist in jeder Hinsicht einleuchtend: LED-Leuchten verbrauchen dank geringerer Wattzahl deutlich weniger Energie und entlasten die Umwelt. Die elektrische Leistung der Straßenbeleuchtungsanlage wird um 60 Prozent pro Jahr reduziert. So werden dank der Umrüstung in Kehrig ein jährlicher Ausstoß von rund 15 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden.

Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommune auch finanziell. Durch die Umrüstung von 175 Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um ungefähr 60 Prozent. Dadurch spart die Ortsgemeinde Kehrig jährlich einen großen Teil ihrer Betriebskosten, die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Zudem sind moderne LED-Laternen energiesparend, haben eine längere Lebensdauer und sind damit auch deutlich günstiger als die zuvor verbaute Technik, die teilweise sogar aus den 70er und 80er Jahren stammte. Daher müssen die Energiefresser von gestern insbesondere der neuen Technik weichen“, so Thomas Hau von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen derzeit vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßenleuchten. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Innovationszuschuss.