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Neue Laptops für Lehrerinnen und Lehrer in der Verbandsgemeinde Mendig

Mendig – Der DigitalPakt Schule geht in die nächste Runde. Die Digitalisierung der Schulen nimmt weiterhin Fahrt auf. Lehrerinnen und Lehrer in der Verbandsgemeinde Mendig erhalten neue Endgeräte für den täglich-digitalen Bedarf.

„Zweck der „Leihgeräte für Lehrkräfte“ ist es, eine Verbesserung der digitalen Infrastruktur in den Schulen zu gewährleisten.“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, bei der Verbandsgemeinderatssitzung. „Die neuen Laptops sind unabdingbar für die zukünftigen, digitalen Unterrichtsformen, sowie für die Vor- und Nachbereitung im heutigen Bildungssystem.“

Mit dem dritten Zusatz zum „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ stellt der Bund den Ländern vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen des Präsenzunterrichts weitere 500 Millionen Euro für die Beschaffung von Mobilien Endgeräten durch den Schulträger zur Verfügung. Der Zuwendungsbescheid der Verbandsgemeinde Mendig wurde bereits bewilligt, sodass die keine zusätzlichen Ausgaben für die Verbandsgemeinde Mendig anfallen.

Ohne Gegenstimmen bewilligte der Verbandsgemeinderat 41 neue Laptops mit dem entsprechenden Zubehör. Damit kann der Schulträger alle hauptamtlichen Lehrkräfte unserer drei Grundschulen mit einem Endgerät austatten.

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Anmeldung nur noch heute online möglich – Dreitägiges Informations-Seminar vom 05. bis 07. Oktober über die EU

Aachen – EUROPE DIRECT Aachen und die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen bieten in Kooperation vom 5. bis 7. Oktober ein dreitägiges Informationsseminar zur Funktionsweise und Arbeit der Europäischen Union an. Die Veranstaltung in der Innenstadt von Aachen versteht sich als Angebot an alle Bürger*innen, die sich für europäische Politik interessieren und sich vertiefend mit diesem Thema beschäftigen wollen.

Die Europäische Union befindet sich 2021 zwischen Krisenmanagement und Wiederaufbau. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen erhalten die Teilnehmer*innen einen umfassenden Einblick in die EU-Politik. Dabei wird sowohl theoretisches Grundwissen zu Funktion, Struktur und Kompetenzen der Union vermittelt, als auch die Möglichkeit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der europäischen Integration geboten.

Die Seminargebühr beträgt pro Person 10 Euro. Das Seminar ist anerkannt als Arbeitnehmerweiterbildung („Bildungsurlaub“). Eine entsprechende Bescheinigung stellt die Europäische Akademie zur Verfügung.

Die Seminarleitung hat Viktor Eberl von der Europäischen Akademie Nordrhein-Westfalen. EUROPE DIRECT Aachen begleitet das Seminar und stellt kostenloses EU-Informationsmaterial zur Verfügung.

Die Anmeldung ist noch bis zum 4. Oktober online möglich unter: https://ogy.de/2021-EU-Seminar

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Universität Köln und Dr. Hans Riegel-Stiftung zeichnen Schüler*Innen für besonders gute, vorwissenschaftliche Arbeiten aus

Region/Bonn/Köln – Was haben Wasserversorgung, Kondensmilch und elektromagnetischer Linearbeschleuniger gemeinsam? Es sind drei Themenfelder herausragender Seminararbeiten, mit denen Schülerinnen und Schüler aus dem Großraum Köln und anliegender Kreise einen Dr. Hans Riegel-Fachpreis gewonnen haben.

Insgesamt 15 Arbeiten, in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik haben die Universität zu Köln und die Dr. Hans Riegel-Stiftung prämiert. Mit den Preisen werden jährlich besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten geehrt. Auch wenn dieses Jahr Corona-bedingt die Preisverleihung erneut nur digital möglich war, die Dr. Hans Riegel-Fachpreise an der Universität zu Köln fanden statt und das Themenspektrum war wie gewohnt beachtlich.

Dem Fokus auf MINT-Fächer entsprechend, wurden 88 Schülerarbeiten – und damit doppelt so viele wie im Vorjahr – in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik eingereicht. Eine Experten-Jury der Universität zu Köln bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil (z. B. in Form von Experimenten) wichtige Einflussgrößen der Prämierung waren.

Prof. Dr. Martin Hülskamp, Studiendekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät: „Wissenschaftliches Arbeiten beinhaltet die Entwicklung origineller Ideen, eigenständige und exakte Forschung und Dokumentation. Die Bandbreite der Themen spiegelt den Forschergeist unserer Preisträgerinnen und Preisträger wider; von der Wirksamkeit des mRNA-Impfstoffes bis hin zu Rekultivierungsmaßnahmen nach einem geschlossenen Tagebau wurden aktuelle Fragestellungen auf hohem Niveau bearbeitet.“

Prof. Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Dr. Hans Riegel-Stiftung, ergänzt: „Talente zu finden und zu fördern, sie zu begleiten und zu vernetzen – das gehört u. a. zu den Schwerpunkten der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Wir sehen in der Förderung der MINT-Bildung eine wichtige Basis zur Sicherung und Gestaltung unserer ökologischen
und ökonomischen Zukunft! Auf die Preisträger*innen warten spannende Einstiegs-, Seminar-, Tagungs- & Akademie-Angebote. Es ist der Anfang einer langfristigen, nachhaltigen Förderung junger MINT-Talente durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung.“

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

Neben den rund 7.000 Euro Preisgeldern ermöglichen die Dr. Hans Riegel-Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen. Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Weiterführende Informationen u. a. zu den Themen der ausgezeichneten Arbeiten sowie zu den Gewinnerinnen und Gewinnern finden Sie weiter unten im Anhang und auf:
www.hans-riegel-fachpreise.com http://www.mathnat.uni-koeln.de/11371.html

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125 Vereine haben sich beworben: Jetzt startet die Online-Abstimmung

Region/Mayen-Koblenz – evm stellt 18.000 Euro für den guten Zweck zur Verfügung – Abstimmung entscheidet über Gewinner. 125 Vereine haben sich bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) für einen extra Energieschub in Form von finanzieller Unterstützung beworben. 20 von ihnen können jetzt bis zu 3.000 Euro gewinnen. Welcher Verein wie viel Geld bekommt, entscheidet die Öffentlichkeit.

Denn ab sofort kann jeder einmal täglich unter www.evm.de/energieschub für seinen Lieblingsverein oder sein Lieblingsprojekt abstimmen.  „Wir wollen die Region fit für die Zukunft machen und gleichzeitig Menschen ermutigen und ihnen helfen, gemeinsam etwas zu bewegen“, erklärt evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Dafür stellen wir insgesamt 18.000 Euro zu Verfügung, die sich auf 20 Gewinner aufteilen werden. Je mehr Stimmen die jeweiligen Projekte sammeln, desto mehr Geld bekommen sie.“ Für den Energieschub registrieren konnten sich Vereine, Institutionen und Gruppierungen aus der ganzen Region zwischen dem 1. und 29. September.

Online abstimmen bis 17. Oktober
Von der Gardeuniform für Nachwuchsfunken über den Mehrgenerationenspielplatz bis zum Großflächenmäher für den Fußballplatz – zahlreiche Projekte wurden von Vereinen, Gruppen und Institutionen für den Energieschub eingereicht. Fotos und eine kurze Beschreibung lesen Interessierte unter www.evm.de/energieschub, wo man auch abstimmen kann. Dabei müssen Nutzer sich nicht festlegen: Jeden Tag können sie für ein beliebiges Projekt abstimmen.  Auf einer Bestenliste wird angezeigt, welcher Verein aktuell welchen Platz belegt. Die Abstimmung ist bis Sonntag, 17. Oktober, geöffnet. Danach wertet die evm die Stimmen aus und gibt die Gewinner bekannt. „Es sind wirklich viele tolle Projekte dabei“, so Peerenboom. „Wir sind gespannt, welche die Favoriten der Allgemeinheit sind und freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb.“

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Tag der Deutschen Einheit am 03. Oktober

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer nimmt auf Einladung des Präsidenten des Bundesrates und Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle teil. Die Ministerpräsidentin erinnerte mit Blick auf den 3. Oktober an die Errungenschaften und gemeinsame Demokratie­geschichte des einst geteilten Landes. „Der Tag der Deutschen Einheit ist ein besonderer Feiertag, denn er ist UNSER Nationalfeiertag. Er steht für das Zusammenwachsen Deutschlands, für Frieden und Freiheit.“

In diesem Jahr habe der Tag noch einmal an Bedeutung gewonnen. „Am 3. Oktober erinnern wir uns an mutige Menschen, die sich friedfertig und mit ihrer ganzen Kraft gegen die Diktatur gestemmt, die Welt bewegt und aus Deutschland wieder EIN Land gemacht haben. Derzeit erleben wir, wie stark dieses gemeinsame Band ist.“ Die großen Herausforderungen der Pandemie, aber auch die Flutkatastrophe, die Teile der Republik schwer getroffen hat, könne man nur gemeinsam bewältigen. Der kooperative Föderalismus habe sich in dieser Zeit einmal mehr als Rückgrat der Bundesrepublik Deutschland erwiesen. Vor allem aber sei es die Stunde der Zivilgesellschaft: „In grenzenloser Solidarität organisieren und helfen die Menschen einander, beispielsweise bei der Unterstützung von Gastronomen, Familien und Älteren in der Pandemie bis hin zu Sach- und Geldspenden sowie Vor-Ort-Einsätzen in den Hochwassergebieten“, betonte die Ministerpräsidentin. „Das vereinigte Deutschland braucht Zusammenhalt: zwischen Ost und West, Nord und Süd, Alt und Jung und zwischen all den anderen Unterschieden in Herkunft, Heimatgefühlen, Kulturen, Glaubensbekenntnissen oder politischen Überzeugungen.“

Deutschland sei ein Einwanderungsland in der Mitte Europas und aufgrund seiner jüngeren Geschichte immer wieder auch ein Positivbeispiel, wie aus vormals unterschiedlichen Systemen und Ideologien eine Nation erwachsen könne. In diesem Zusammenhang sei auch der Ort der diesjährigen Feierlichkeiten ein besonderer, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Der Anschlag von Halle, der sich am 9. Oktober zum zweiten Mal jährt, ist uns in schrecklicher Erinnerung. An Yom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, versuchte ein Rechtsextremist, schwer bewaffnet in eine Synagoge einzudringen. Nachdem er an der Tür scheiterte, tötete er zwei Menschen und verletzte bei seiner Flucht zwei weitere. Spätestens seit dieser Tat kann niemand mehr bestreiten, dass wir ein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus haben. Hass und Hetze haben in unserer Gesellschaft keinen Platz – nicht im Netz, nicht in Parlamenten, nicht im Alltag. Wir brauchen eine starke Allianz aller demokratischen Kräfte gegen den Hass“, so die Ministerpräsidentin.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer nimmt am 3. Oktober um 10.00 Uhr an dem Ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit in der Evangelischen Pauluskirche teil. Die ARD (MDR) überträgt den Gottesdienst. Um 12.00 Uhr folgt der Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in der Georg-Friedrich-Händel-Halle, der im ZDF-Programm übertragen wird. Am Nachmittag besucht die Ministerpräsidentin die Rheinland-Pfalz-Präsentation auf der EinheitsEXPO 2021 unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft formen“.

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Ministerpräsident Armin Laschet besucht Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle (Saale)

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Armin Laschet nimmt am 2. und 3. Oktober 2021 an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle (Saale) teil. Neben dem Gottesdienst in der Paulus-Kirche und dem traditionellen Festakt in der Georg-Friedrich-Händel-Halle mit Empfang einer Bürgerdelegation steht eine Zusammenkunft mit den Repräsentanten aller Verfassungsorgane des Bundes und der Länder an der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina auf dem Programm.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Der 3. Oktober 1990 ist ein Glückstag in unserer Geschichte und steht seit nunmehr drei Jahrzehnten für das Miteinander in unserem Land. Er erinnert uns daran, welche Kraft der friedliche Protest für Freiheit und Demokratie entfalten kann. Am Tag der Deutschen Einheit denken wir aber auch an die großen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft heute gegenüberstehen sieht. Es ist die wichtigste Aufgabe der Politik, alles für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu tun: zwischen Stadt und Land, zwischen Jung und Alt, zwischen Ost und West. Dieser Aufgabe sieht sich auch Nordrhein-Westfalen als neues Vorsitzland der Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder verpflichtet.“

Das traditionelle Bürgerfest, welches alljährlich im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit stattfindet, wird 2021 vom Land Sachsen-Anhalt als „Einheits-Expo“ ausgerichtet. Alle 16 deutschen Länder und die Verfassungsorgane des Bundes präsentieren sich bei der Open-Air-Ausstellung den Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten Innenstadt von Halle (Saale). Das Motto des Tags der Deutschen Einheit lautet: „Gemeinsam Zukunft formen“.

Innovations- und Medienland Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist das Innovationsland in Deutschland und führender Film- und Medienstandort. Dies spiegelt auch der nordrhein-westfälische Beitrag zur Einheits-Expo wider: Der Glaskubus befindet sich am Opernplatz, in der Innenstadt von Halle (Saale).

Am Meet-Batterieforschungszentrum der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster wird eine neue Technologie zukunftsfähig. Das können Besucherinnen und Besucher der nordrhein-westfälischen Ausstellungsfläche erfahren – mit einer interaktiven Projektion, die einen Stromfluss auslöst. Zudem präsentiert sich in Halle (Saale) das Film- und Medienland Nordrhein-Westfalen: Besucherinnen und Besucher des Glaskubus können sich über Ausschnitte aus beliebten nordrhein-westfälischen Film- und Fernsehproduktionen freuen.

Der Präsident des Bundesrats und Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, hat das Konzept der Einheitsbotschafterinnen und Einheitsbotschafter ins Leben gerufen. Die Herzchirurgin Dr. Dilek Gürsoy und der Batterieforscher Prof. Dr. Martin Winter wurden aufgrund ihrer herausragenden Leistungen auf Vorschlag von Ministerpräsident Armin Laschet zu Einheitsbotschafterin und Einheitsbotschafter des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Die Medizinerin und der Chemiker sind zwei von 32 Einheitsbotschafterinnen und Einheitsbotschaftern aus den 16 Ländern, die für Erfolge, Chancen und Herausforderungen der Deutschen Einheit stehen und die Vielfalt der Bundesrepublik Deutschland repräsentieren. Sie werden ebenfalls an der Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Halle (Saale) teilnehmen.

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Ein kleines Dorf in der Eifel im Blick der jeweiligen Siegermächte

Euskirchen – Vor 100 Jahren wurde Losheim Teil des Kreisgebietes. Um 12 Uhr am 01. Oktober 1921 wurde Losheim mit Losheimergraben und Kehr offiziell wieder eine Gemeinde des damaligen Reiches und erstmalig eine Gemeinde unseres Kreisgebietes. Dabei war das Dorf in der Eifel, auch auf Grund seiner Lage an der Verbindungstraße Aachen – Trier und dem Bahnanschluss in Losheimer Graben, sowohl auf deutscher wie auf belgischer Seite sehr begehrt. Diese Streitigkeiten sind nach 100 Jahren beilegt und nachbarschaftliches Miteinander prägt das Zusammenleben der beiden heutigen Grenzkommunen Hellenthal und Büllingen.

Gerade in Losheim wird das Miteinander, ganz im europäischen Sinne, ganz praktisch durch die Feuerwehr umgesetzt. Es finden nicht nur Übungen mit den belgischen Einsatzkräften statt, die Losheimer Feuerwehr ist auf Grund ihrer örtlichen Nähe zu den belgischen Nachbarkommunen mit als Erste vor Ort bei einem Ernstfall auf belgischem Gebiet. Und die Freundschaft geht über den Ort Losheim hinaus. Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021, die die Gemeinde Hellenthal in der Tallage stark getroffen hat, waren es die belgischen Freunde, die sofort zur Stelle waren und tatkräftig mit angepackt haben. Auch viele Spenden aus der belgischen Bevölkerung sind in Hellenthal angekommen.

Das diesjährige Jahrbuch des Kreises Euskirchen, das aufgrund der Flutvorkommnisse im Juli 2021 erst Anfang Dezember2021 erscheinen wird, widmet sein Schwerpunktthema in diesem Jahr den unterschiedlichen Grenzziehungen im Kreis Euskirchen. Dieser wird selbst 2022 50 Jahre alt. Ein Zeitpunkt, um nicht nur auf die Geschichte der Kommunalen Neugliederung zu schauen, sondern die wechselhafte Geschichte seit Einführung der Territorialstaaten vor rund 200 Jahren zu betrachten. Denn als nicht mehr die Anzahl der Menschen Grundlage der Macht der Herrschenden darstellte, sondern das zur Herrschaft zugehörige Gebiet wurden die Grenzen an sich wichtig. Oftmals trennten sie Menschen, die vorher verbunden waren. Wie die Losheimer nach dem ersten und zweiten Weltkrieg von ihren deutschen Nachbarn. Allein die wechselvolle Geschichte der deutsch-belgischen Grenze im Kreis Euskirchen wird in vier Beiträgen betrachtet werden.

Losheim, Losheimergraben und Kehr waren seit 1816 Teil der Bürgermeisterei Manderfeld im Kreis Malmedy gewesen. Der Preußische König war damals recht stolz auf seine „französisch sprechenden“ Kreise Eupen und Malmedy in seinem Königreich. Mit dem Versailler Vertrag wurden beide Kreise dem Königreich Belgien zugeschlagen, eine Option der Bevölkerung auf Mitbestimmung zwar aufgeführt aber längst nicht so detailreich festgelegt wie für die Volksabstimmung in Oberschlesien. Letztendlich sollten Eupen und Malmedy aber bei Belgien verbleiben, aber die genaue Grenzziehung, die die sog. „Grenzkommissionen“ vornahmen, führten zu Diskussionen über die Zukunft Losheims und der beiden anderen Dörfer. Die alliierten Vertreter in der Kommission konnten die Gründe Deutschlands für den Verbleib Losheims nachvollziehen, sollen sogar eine „Volksabstimmung“ in Losheim angeregt haben, die den beiden Losheimer Organisatoren einige Tage belgische Haft einbrachten. Jedoch konnten diese damit der Kommission den überwiegenden Wunsch der Einwohner, in Deutschland zu verbleiben, anhand einer Unterschriftenliste dokumentieren. Die Bürger Losheims gingen sogar noch weiter und wandten sich mit ihrem Anliegen an den belgischen König, den amerikanischen Präsidenten und den Papst in Rom. Dies ist heute gut in den Akten des Auswärtigen Amts nachlesbar.

Am 01. Oktober 1921 wurde Losheim mit einer kleinen Feier offiziell ins Kreisgebiet aufgenommen. Vertreter der Behörden, wie Landrat Graf Spee für den Kreis Schleiden, Bürgermeister Hendrich aus Udenbreth, Regierungsrat Stäglich vom Auswärtigen Amt oder deutsche Vertreter in der Grenzkommission Heimann, begrüßten die Einwohner Losheims vor Ort. Vier Tage später trafen die Herren sich nochmals und regelten die Organisation der neuen Gemeinde. Auf Grund der Abgeschiedenheit wurde Losheim mit Losheimergraben und Kehr nicht nur zu einer eigenen Gemeinde unter dem Ortsvorsteher Matthias Scholzen sondern wurde auch eigener Standesamtsbezirk mit dem damaligen Postmeister Heinen als Standesbeamten. Eine Volksschule war bereits vorhanden, die Kapellengemeinde sollte zur eigenen Pfarrgemeinde erhoben werden.

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Schulterschluss der SolidAHRität – Doppelte Gefäßkompetenz im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Durch die Flut aus den eigenen Räumlichkeiten vertrieben, hat das Gefäßzentrum Dr. Bauer seinen Betrieb wiederaufnehmen können – auf Station 5C im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr. Kambiz Fadaei, Chefarzt der klinikeigenen Abteilung für Gefäßchirurgie, heißt die Kollegen herzlich willkommen.

Die einen klagen über Schmerzen in den Beinen, andere leiden an offenen Wunden am Fuß, die einfach nicht abheilen wollen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall: Mit der steigenden Zahl älterer Menschen in unserer Gesellschaft nimmt auch die Häufigkeit von Gefäßerkrankungen zu. Im Marienhaus Krankenhaus Maria Hilf stehen Betroffenen neuerdings gleich zwei Anlaufstellen zur Verfügung: Neben dem eigenen Gefäß-Team um Chefarzt Kambiz Fadaei nutzt ab sofort auch das Gefäßzentrum Dr. Bauer die Räumlichkeiten und Infrastruktur des Krankenhauses. Das heißt: Auf Station 5C können sich die Patient:innen des Gefäßzentrums wie gewohnt vom „Team Dr. Bauer“ behandeln lassen.

„Ich freue mich über den direkten Austausch von Flur zu Flur“, sagt Fadaei und heißt die Kollegen herzlich im Krankenhaus willkommen. „Wir bedanken uns für diesen kollegialen Schulterschluss“, betont Dr. Ulrich Bauer, Leitender Oberarzt des Gefäßzentrums. Gemeinsames Ziel: die gefäßmedizinische Versorgung in der Region sicherzustellen.

Betroffene profitieren nicht nur von der doppelten Gefäßkompetenz, sondern auch von der Bündelung verschiedener Fachdisziplinen unter einem Dach. „Bei Gefäßbeschwerden kommt es häufig zu Begleiterkrankungen des Herzens, die wir in enger Abstimmung mit unserer Kardiologie behandeln“, nennt Fadaei als Beispiel für den interdisziplinären Austausch im Krankenhaus. Kurze Wege in die Radiologie – zum Beispiel zu CT und MRT – versprechen eine schnelle Diagnostik. Erweist sich eine Kontrastmittel-Untersuchung der Schlagader als nötig, kann diese zeitnah direkt vor Ort durchgeführt werden.

Eine Vorstellung bei einem Gefäßchirurgen bedeutet heute nicht mehr, dass zwingend operiert werden muss. In vielen Fällen lassen sich die Gefäße mittels Ballon und Stentimplantation unter örtlicher Betäubung wieder öffnen. Im Krankenhaus Maria Hilf übernimmt dies das Team der interventionellen Radiologie um Chefarzt Dr. Felix Schoth. Kommt es doch zu einem operativen Eingriff, können die Gefäßchirurgen in den OPs des Krankenhauses auf modernste Technik zurückgreifen. Im Falle einer Komplikation, stehen rund um die Uhr das Krankenhaus-eigene Notfall-Team sowie eine Intensivstation zur Verfügung. Das ist besonders bei Operationen an der Schlagader eine beruhigende Gewissheit.

Kontakt für Patient:innen

Gefäßzentrum Dr. Bauer: 02641 8080
Gefäßchirurgie im Krankenhaus Maria Hilf: 02641 83-85270

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Krafttier für Aachener Kinder: Aachen Nord-Tiger im Depot gesichtet

Aachen – Anlässlich des Weltkindertages erhielten Kita- und Schulkinder in Aachen Nord Post von einem Tiger. Die Idee eines Krafttieres, das die Kinder aus Aachen Nord anspricht und durch den Alltag begleitet, wurde bereits im vergangenen Jahr im Arbeitskreis „Kind & Familie Aachen Nord“ geboren. Neue Broschüre „Wir machen Aachen Nord bunt“ stellt Angebote für Familien vor.

Am Weltkindertag, alljährlich am 20. September, erhielten Kinder, die in Aachen Nord Kitas und Grundschulen besuchen, Post von einem Tiger. Der leuchtend gelbe Brief, war mit einer Schatzkarte ausgestattet und lud die Kinder ein, sich gemeinsam zu bewegen, Aachen Nord zu erkunden und einen Schatz zu finden: „Ich bin stark, schnell, blitzgescheit und ich lebe – so wie ihr – in Aachen Nord: ich bin der Aachen Nord-Tiger, euer Krafttier. Kommt raus aus der Klasse/Gruppe und macht mit mir eine Schatzsuche“, schrieb der Tiger in seinem Brief.

Krafttier für die Kinder im Aachener Norden

Die Idee eines Krafttieres, das die Kinder aus Aachen Nord anspricht und durch den Alltag begleitet, wurde bereits im vergangenen Jahr im Arbeitskreis „Kind & Familie Aachen Nord“ geboren. Unter dem Motto „Mitbestimmung“ wurde ein Malwettbewerb veranstaltet, bei dem die Kinder des Aachener Nordens ihr Krafttier malen sollten. Nach einem Mehrheitsentscheid wurde der Tiger zum Sieger gekürt. Der „tigerstarke“ Tiger, der jetzt erstmalig im Depot an der Talstraße in Erscheinung trat, übergab den Kindern eine Überraschung für ihre erfolgreiche Schatzsuche am Weltkindertrag.

Neue Broschüre „Wir machen Aachen bunt“

Premiere feierte an diesem Tag auch die neue Broschüre des Arbeitskreises „Kind & Familie Aachen Nord“, die in diesem Jahr den Titel „Wir machen Aachen Nord bunt“ trägt. Zum zehnjährigen Bestehen des Arbeitskreises stellen über 20 Institutionen im Aachener Norden ihre vielfältigen und niedrigschwelligen Angebote für Familien vor. Ein Inhaltsverzeichnis samt Stadtplan helfen bei der Suche nach Freizeit-, Spiel-, Musizier- und Leseangeboten. Wer auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung bei Formularen und Behördengängen ist oder Elternkurse sucht, wird ebenfalls fündig. Für die kindgerechte Gestaltung der Broschüre konnte der Arbeitskreis die Kinderbuchillustratorin Corinna Jegelka gewinnen.

Broschüre liegt an zahlreichen Orten in der Stadt aus

Interessierte erhalten „Wir machen Aachen Nord bunt“ ab sofort in allen Kitas und Grundschulen in Aachen Nord, im Depot an der Talstraße, beim Kinderschutzbund, der Stadtteilbibliothek, im Centermanagement, in der OT Talstraße, beim Stadtteilbüro/Quartiersmanagement Aachen Nord, beim DRK Familienbildungswerk und DRK familienunterstützenden Dienst. Darüber hinaus auch in der Musikschule der Stadt Aachen, über den städtischen Besuchsdienst für Eltern von Neugeborenen, beim Caritas Fachdienst für Integration & Migration, der evangelischen Familienbildungsstätte und bei IN VIA Aachen. Finanziert wurde die Broschüre durch den Verfügungsfonds Soziale Stadt Aachen Nord und den Akteur*innen des Arbeitskreises.

Sabine Zierz, Centermanagerin des Depots an der Talstraße und Elke Ehlen, Leiterin der Stadtteilbibliothek im Depot Aachen, freuen sich, dass Susanne Schwier, Dezernentin für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt Aachen, den Weltkindertag des Arbeitskreises „Kind & Familie Aachen Nord“ als Schirmherrin unterstützt.

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Jetzt E-Lastenräder in Jülich gebührenfrei buchen

Jülich – Ab sofort können die städtischen E-Lastenräder für nichtkommerzielle Zwecke gebührenfrei gebucht werden.  Details über das Prozedere erfahren Sie hier:   https://www.juelich.de/lastenrad

Dreirad „Julchen“ – Standort ´Fahrradabstellanlage` Kölnstraße/Ecke Schloßstraße. Foto: Stadt Jülich / © Volker Goebels

Voraussetzung ist die Unterzeichnung einer Nutzungsvereinbarung, die gegen Vorlage des Personalausweises bei Amt 56 eingereicht wird. Um vorherige Terminvereinbarung unter Tel. 02461 63 416 wird gebeten.

Vor der ersten Fahrt wird der Interessent in die Nutzung eingewiesen. Unmittelbar nach erfolgter Unterweisung wird dieser als „aktiver“ Nutzer freigeschaltet und kann mit dem Buchungsverfahren starten.

Abhängig von der Anzahl der Rückmeldungen, werden die Einweisungen in Kleingruppen vorgenommen.