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Neue Ausstellung „Smarter Handel und Lebenswerte Innenstadt“ ab Dienstag 05. Oktober im OecherLab

Aachen – Fische für die Innenstadt, grüne Fassaden und leuchtender Beton. Ab Dienstag, 5. Oktober, kann die neue Ausstellung „Smarter Handel und lebenswerte Innenstadt“ im OecherLab im Kapuzinerkarree, Kapuzinergraben 19, entdeckt werden. Besucher*innen sind eingeladen, sich von Zukunftsideen inspirieren zu lassen und neue Ideen weiterzudenken.

Fische und Pflanzen in Symbiose für den Regionalmarkt kultivieren, Nahrungsmittelanbau durch „Urban Farming“ bis in luftige Höhe erproben oder den Wein aus dem Frankenberger Viertel per virtuellem Knopfdruck bestellen. Die Ausstellung hält manche Überraschung parat. Vorbeikommen und mitmischen: Auch für Leckereien aus dem intelligenten Regal der Zukunft ist gesorgt!

Die Exponatsgeber*innen reichen von Studierenden über Start-Ups bis hin zu etablierten Unternehmen, die sich mit smarten Ideen für Aachens Handel und die Innenstadt auseinandersetzen.

Wie bereits bei den vergangenen Zukunftsräumen „Smart City“ sowie „Intelligente Mobilität und Innenstadtlogistik“ wird der kommende Zukunftsraum thematisch von verschiedenen interaktiven Workshops und Veranstaltungen begleitet, um Aachens Zukunft gemeinsam mit Bürger*innen zu gestalten. Die Ausstellung lässt sich bis zum 24. November im OecherLab erleben. Danach geht es mit dem Zukunftsraum „Digitale Gesundheitswirtschaft“ weiter.

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Familienplaner 2022 des Kreises Düren ab sofort kostenfrei erhältlich

Düren – Termine der gesamten Familie auf einen Blick: Das ist der große Vorteil des Familienplaners des Kreises Düren. Daher darf er natürlich auch im Jahr 2022 nicht in den Haushalten des Kreises fehlen. Ab sofort ist er wieder kostenfrei erhältlich.

Die Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ hat den praktischen Wandkalender in fröhlichen Farben und mit einem großen Platzangebot daher auch für das kommende Jahr wieder im A3-Format gestaltet. Da er auf allen zwölf Monatsblättern jeweils fünf freie Spalten hat, bietet er genügend Platz für Termineinträge der gesamten Familie. 2022 wartet der Planer zudem mit vielen Tipps und Hinweisen zu den Angeboten des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren auf und stellt die direkten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auch gleich vor. Der Planer ist ab sofort während der Öffnungszeiten im Infocenter des Kreishauses an der Bismarckstraße 16 in Düren sowie in der Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6 in Jülich kostenfrei erhältlich.

„Neben all den digitalen Angeboten der Terminpflege bietet unser Familienplaner genügend Platz für alle wichtigen Termine und dank des großen Formats auch eine gute Übersicht für alle Familienmitglieder“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Da für den Kreis Düren die Familie im Mittelpunkt stehe, sei der Kalender dank der Unterstützung der Sparkasse Düren daher kostenfrei.

Weitere Informationen zur Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ gibt es unter der Rufnummer 02421/22-10 51 400 oder per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de.

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„Sprech:ZEIT 24/7“ unter der Telefonnummer 0800 00 07 715

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Unser Beratungstelefon ist für Lehrkräfte eine wichtige Anlaufstelle. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit: Die „Sprech:ZEIT 24/7“, das telefonische psychosoziale Beratungsangebot für Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen, wurde während der Pandemie häufiger in Anspruch genommen als in Vor-Corona-Zeiten.

Das geht aus dem Jahresbericht 2020 des arbeitsmedizinischen Dienstes B∙A∙D hervor, der die Telefonberatung im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung anbietet. Danach gingen im vergangenen Jahr 2020 durchschnittlich mehr als 260 Anrufe pro Monat bei der „Sprech:ZEIT 24/7“ ein, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Besonders im April, Mai und August war die Zahl der Anruferinnen und Anrufer erhöht. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer betonte, dass der Gesundheitsschutz für die Landesregierung oberste Priorität habe: „Als wir das Beratungstelefon 2018 gestartet haben, gab es die Pandemie noch nicht. Heute, drei Jahre später, bin ich froh, dass wir dieses niedrigschwellige, vertrauliche und für Lehrkräfte kostenfreie Angebot haben.

Jede Lehrerin und jeder Lehrer kann dort zu jeder Zeit und mit jedem Problem anrufen und bekommt Hilfe. Entweder können die Beraterinnen und Berater direkt am Telefon mit Rat und Tat zur Seite stehen oder den Weg zu einer weiteren Unterstützung aufzeigen. In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, wie wertvoll die Sprechzeit ist. Sie hilft uns dabei, die Folgen der Pandemie besser zu bewältigen. In dieser Zeit ist die Sprechzeit für Lehrerinnen und Lehrer mit Sorgen und Nöten eine wichtige erste Anlaufstelle. Deswegen werden wir das Angebot selbstverständlich weiterführen.“

Wie der B∙A∙D-Jahresbericht zeigt, war die arbeitsmedizinische Betreuung der Lehrkräfte im Jahr 2020 durch die mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen geprägt. Die B∙A∙D GmbH hat zahlreiche Beratungen im Zusammenhang mit Corona durchgeführt. Der größte Teil der Anruferinnen und Anrufer hatte Beratungsbedarf in den Themenbereichen „Belastungen durch die Auswirkungen von Krankheit“ und „Psychische Belastungen“. Fragestellungen aus andere Themengebieten, wie zum Beispiel „Konflikte“, nahmen dagegen deutlich ab.

Rund um die Uhr können Lehrerinnen und Lehrer in allen fünf Regierungsbezirken des Landes die „Sprech:ZEIT 24/7“ nutzen und erhalten dort eine erste und vertrauliche Unterstützung. Auf Wunsch kann eine persönliche Beratung direkt vor Ort vermittelt werden. Beide Beratungen sind für alle Lehrkräfte in NRW frei zugänglich und unentgeltlich. Jede Lehrerin und jeder Lehrer kann die Angebote unmittelbar für sich in Anspruch nehmen.

Die B∙A∙D GmbH ist als überbetrieblicher Dienst mit der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung und Beratung der Lehrerinnen, Lehrer und Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen beauftragt.

Die „Sprech:ZEIT 24/7“ ist seit dem 1. September 2018 rund um die Uhr unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0800 00 07 715

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Neuwahlen im Museum

Mechernich – Bei der Mitgliederhauptversammlung des Bergbaumuseums Mechernich wurde Günter Nießen als Vorsitzender des Fördervereins wiedergewählt, ebenso sein Stellvertreter Ralf Ernst.

Karoline Schommer hütet die Kasse, zwei der fünf Beisitzer/innen haben spezielle Aufgaben, Toni Reitz ist zuständig für die Grube, Dieter Schwinning für die Grillhütte. Außerdem wurden Ulla Zens, Doris Beckel und Mario Fuss zu Beisitzern im Vorstand gewählt.

Günter Nießen begrüßte die anwesenden Mitglieder. Zu Ehren der 2020 und 2021 verstorbenen Mitglieder erhoben sich die Sitzungsteilnehmer von ihren Plätzen. Nießens umfangreicher Tätigkeitsbericht fand großen Anklang.

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20 Teilnehmer schließen erfolgreich den Interkommunalen Brandmeister-Lehrgang in Eschweiler ab

Eschweiler – Die interkommunale Zusammenarbeit bei der Ausbildung der Brandmeisteranwärter wird in der Region Aachen-Düren seit 2006 am Standort Eschweiler praktiziert. Für den 15. B 1-Ausbildungslehrgang begann am 01.04.2020 die 18-monatige Ausbildungszeit, an deren Ende 20 Teilnehmer aus den Städten Würselen, Stolberg, Herzogenrath, Alsdorf, Eschweiler sowie des Kreises Düren die Prüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst steht.

Die fachpraktische und fachtheoretische Ausbildung hatte folgende Inhalte:

– feuerwehrtechnische Grundausbildung
– Feuerwehrrecht, Beamtenrecht, Staatsbürgerkunde, Physik und Chemie
– Rettungssanitäter-Lehrgang
– Praktika bei den unterschiedlichen Feuer- und Rettungswachen
– Erwerb des Sportabzeichen
– Rettungsschwimmerprüfung
– Erwerb des LKW-Führerscheins

Bei diesem interkommunalen Brandmeisterlehrgang übernahmen alle Kommunen mit hauptberuflichen Feuerwehren der Städteregion sowie das feuerwehrtechnische Zentrum des Kreises Düren jeweils Teile der Ausbildung an ihren Standorten und stellten Referenten für die unterschiedlichen Lehrbereiche zur Verfügung. Jede Wehr konnte sich so mit ihren Stärken einbringen, was eine abwechslungsreiche und interessante Ausbildung auf hohem Niveau garantierte. Darüber hinaus wirkte sich die interkommunale Arbeitsteilung positiv auf die Ausbildungskosten aus.

Das Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der Stadt Eschweiler übernimmt bei diesem interkommunalen Brandmeisterlehrgang den Part der Ausbildungsbehörde für alle beteiligten Kommunen und Organisationen.

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25. Koblenzer AIDS-Hepatitis-Forum: Kenne deinen Status

Region/Mayen-Koblenz – Zur „wohl langjährigsten und hochkarätigsten Fortbildung im Kemperhof“ luden wieder der Arbeitskreis AIDS/STI Rheinland-Pfalz Nord in Kooperation mit dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, dem Förderverein Immunologische Ambulanz Koblenz, der Landeszentrale für Gesundheitsförderung, Mainz und der Deutschen AIDS-Gesellschaft ein.

Die Mitglieder des Arbeitskreises AIDS/STI Rheinland-Pfalz Nord. Foto: GK-Mittelrhein

Dr. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie und Infektiologie im Kemperhof, begrüßte in der Hybridveranstaltung rund 150 Teilnehmer vor Ort und am heimischen Rechner in allen Ecken Deutschlands und Europas. Zu diesem besonderen Jubiläum bedankte er sich bei Prof. Dr. Manfred Rister für den langjährigen Vorsitz im Förderverein und Joachim Palm, der dieses wichtige Amt nun übernommen hat. Sein Dank ging aber auch an den Arbeitskreis, Kooperationspartner, Aussteller und Sponsoren, sein Team der Immunologischen Ambulanz und insbesondere an die Covidstation, die „unter schwerer Belastung im Vollschutz den Spagat zwischen Hygiene und menschlicher Zuwendung geschafft hat.“

„Für eine solche Erfolgsgeschichte braucht es Menschen, die sich dauerhaft engagieren und Einsatz zeigen“, bedankt sich auch Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz. Welchen Einfluss Infektionen auf unsere Gesellschaft haben können, hat uns Corona gezeigt. „Jeder ist betroffen, ob beim Abstand halten, weil Veranstaltungen ausgefallen sind oder durch eine Erkrankung“. Bei AIDS und Hepatitis ist die breite Bevölkerung weniger massiv betroffen. Durch die Therapeutika ist ein Leben mit AIDS möglich, mit Hepatitis C meistens Heilung. „Aber Aufklärung und Information bleiben entscheidend.“ Mit einer Inzidenz von 5,5 ist die Zahl der Neuinfektionen bei Hepatitis C in 2020 weiter gesunken, eine „beachtliche Entwicklung in Hinsicht auf Test- und Präventionsmaßnahmen“, betont Alt, warnt jedoch davor, voreilige Schlüsse zu ziehen. „Jeder fünfte Betroffene weiß nichts von einer Infektion, 34 Prozent der Infektionen werden erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt“.

Schon immer gab es tödliche Pandemien, seien es die Pest, die spanische Grippe, AIDS/HIV oder zuletzt Covid. „HIV geht global – Gott sei Dank – zurück, die Ziele sind jedoch immer noch nicht erreicht“, so Dr. Ansgar Rieke. Diese sind laut WHO die Diagnostizierung von 90 Prozent der Infektionen, von diesen mindestens 90 Prozent auf Therapie zu setzen und davon wiederum 90 Prozent viral so zu supprimieren, dass das Virus unter der Nachweisgrenze liegt und damit nicht mehr übertragen werden kann. Doch wo stehen wir in Deutschland? Zwei Drittel der Infektionen liegen unter der Nachweisgrenze, bei antiretroviraler Therapie gar 93 Prozent aller HIV-Infektionen. Bei einer solchen Therapie entspricht die Lebenserwartung HIV-Infizierter der von Menschen ohne Infektion. Das heißt: „Gut und stabil eingestellt, ist HIV ist eine chronische Infektion, die gut behandelbar ist und ein relativ normales Leben verspricht, ähnlich Diabetes.“ Dies rechtzeitig zu erkennen, ist “eine Herzensangelegenheit, der mit diesem Forum Rechnung getragen werden soll“, so Rieke.

Um eine effektive Behandlung der Patienten zu ermöglichen, ist die Infektiologie als Schwerpunkt der Inneren Medizin genauso unerlässlich wie eine gute Vernetzung. Der Ursprung neuer Viren liegt in der Ökologie, der Exposition und der Evolution. Die soziale Determinante und Infektionen gehen Hand in Hand. „Wir dürfen nie aus den Augen verlieren, mit welcher Wucht Viren weitergegeben werden“, leitet Dr. Rieke zu seinem nächsten Vortrag über. „Covid ist eine der tödlichsten Erkrankungen mit nur zwei Möglichkeiten: Impfen oder infizieren!“, so sein klares Statement. Die vierte Corona-Welle ist rückläufig, was nicht zuletzt der hohen Anzahl an Impfungen zu verdanken sei. Mit einer Impfrate von 79,33 Prozent rangiert Koblenz mit an der Spitze. „Wir sind klasse!“, dürfen aber nicht müde werden, momentan ist ein Rückgang der Impfmotivation zu beobachten.

Dass die Covid-Pandemie global Einfluss auf HIV hat und hatte, steht zweifelsohne fest. Es gab Lieferunterbrechungen, Teststationen wurden geschlossen, Therapien unterbrochen, circa eine Million Todesfälle waren zu beklagen. Eine solche Situation erfordert Kreativität, zum Beispiel mit der Durchführung von Videosprechstunden. Und sie sind dringend notwendig. „Der Rückgang der Testungen ist beunruhigend“, mahnt Rieke. Covid 19 ist ein Risikofaktor für nicht behandelte oder nicht gut eingestellte HIV-Infektionen. „Jeder Infizierte sollte geimpft sein, denn Covid ist brandgefährlich.“ Die hohe Wirksamkeit der Impfstoffe gilt anhand der Daten inzwischen als gesichert, eine dritte, sogenannte Boosterimpfung für anfällige Risikogruppen wird empfohlen. Dass neben den mRNA- und vektorbasierten Impfstoffen mit einer eiweißbasierten Variante hoffentlich bald ein weiterer Impfstoff zum Einsatz kommt, dessen Vorteil in der einfachen Kühlschanklagerung ähnlich den Grippevakzinen liegt, macht Riekes Vermutung, dass der Medizin-Nobelpreis 2021 nach Deutschland gehen wird, nachvollziehbar.

Einen weiteren Meilenstein stellt Prof. Dr. Kilian Weigand, Chefarzt der Inneren Medizin – Gastroenterologie, Gastroenterologische Tumortherapie und Diabetologie im Kemperhof, vor. Er bezieht sich dabei auf die Meldung der Kassenärztlichen Vereinigung, dass ab sofort im Check-up 35 auf Hepatitis B und C getestet wird. In seinem wissenschaftlichen Vortrag stellt er das Riesen-Krankheitsbild der viralen Hepatitis vor, insbesondere die seiner und Expertenansicht nach sehr gut gelungene, in 2021 erschienene neue Hepatitis-B-Leitlinie und schließt mit der Aussage: „Wir behandeln exakt nach State of the Art!“

Dass Impfen noch nie so wertvoll wie heute war, zeigt Carolynne Schwarze-Zander, Ärztin für Innere Medizin in Bonn, eindrücklich in ihrem Vortrag „Update Impfen 2021 – Wer soll wie geimpft werden?“. „Die Impfskepsis stand 2019 an Platz 8 der 10 Gefahren globaler Bedrohung und ist mit Corona sicher auf Platz 2 nach vorn gerückt“. Sie lobt die großartige Arbeit der Kinderärzte, die Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 17 Jahren 90 Prozent aller empfohlenen Impfungen verabreichen. Sie hebt hervor, dass das lange unangetastete Impfen bei Immunsuppression mit einer Überarbeitung des Grundlagenpapiers endlich voranschreitet und appelliert an alle: „Impfen ist einfach und wird – gut vermittelt – zur wirksamsten Präventionsmaßnahme. Jede Impfung zählt!“

Nicht geimpft werden kann die Erde. „Die Erde hat Fieber. Sie leidet an geistigem und körperlichem Verfall sowie Nierenversagen. Die Patientin gehört auf die Intensivstation“. Deutliche Worte, die Moritz Schad, Facharzt für Innere Medizin / Gastroenterologie und Vertreter der 2019 gegründeten Health for Future Koblenz findet, um Prof. Dr. August Stich, Tropenmediziner der Missioklinik am Klinikum Würzburg Mitte anzukündigen. „Klimawandel ist eine Bedrohung unserer Gesellschaft und muss als solche behandelt werden.“ Der Gesundheitssektor ist besonders betroffen, führen die Veränderungen der Umwelt zu gesundheitlichen Problemen wie Übersterblichkeit durch Hitze bis zu einer Zunahme chronischer Lungenerkrankungen durch Feinstaub. Durch die Erderwärmung, die Zunahme der (Klima-)Flüchtlingsströme und die Tatsache, dass jeder Ort der Welt heute binnen 24 Stunden zu erreichen ist, breiten sich sowohl nicht-infektiöse als auch infektiöse Erkrankungen immer schneller aus. Stich verweist auf die Querverbindung zwischen Klimawandel und einer qualitativen und quantitativen Gesundheitsveränderung. „Wir brauchen keine Studien mehr, um den Klimawandel zu beweisen. Wir müssen handeln.“ Er betont dabei die besondere Bedeutung, „die uns Medizinern zukommt. Wir Ärzte genießen hohes Ansehen und können andere Hebel in Bewegung setzen.“ Auch wenn es zum Verzweifeln ist, große Ziele und Ideale einerseits, das Korsett aus Hygiene und Ökonomie, in dem Krankenhäuser zunehmend stecken, andererseits. „Es ist spät. Aber noch nicht zu spät.“

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Erstklässlerinnen und Erstklässler freuen sich über Trinkflaschen und Schulheftpakete von Westenergie

Saffig – Energieunternehmen überrascht Schülerinnen und Schüler in den Verbandsgemeinden Mendig, Maifeld und Pellenz. Nachhaltig hergestellte Präsente für Unterricht und Freizeit Kurz nach dem Start des neuen Schuljahrs dürfen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen aus den Verbandsgemeinden Mendig, Maifeld und Pellenz über Schulheftpakete und Trinkflaschen von Westenergie freuen.

Grundschule Kruft. Foto:
Westenergie

Rund 14.200 Schulheftpakete und über 13.200 Trinkflaschen verteilt das Energieunternehmen in diesem Jahr an Kinder in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld und Thomas Münzer von der Verbandsgemeinde Pellenz, übergaben die Trinkflaschen und Schulheftpakete gemeinsam mit Regionalmanager Fabian Vocktmann von Westenergie an die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen Rieden, Welling und Kruft. Alle Beteiligten haben dabei selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Grundschule Welling. Foto: Westenergie

„Auch in diesem Jahr sind Nachfrage und Zuspruch von den Grundschulen erfreulich hoch. Es ist schön zu sehen, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern einen besonderen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen“, erklärte Kommunalmanager Patrick Ley von Westenergie.

Für Westenergie hat die Erstklässleraktion inzwischen Tradition: Seit 2006 konnten sich Mädchen und Jungen bereits über 869.200 Präsente freuen. In diesem Jahr führt Westenergie eine Neuerung ein: Anstelle von Frühstücksboxen und Bewegungspaketen konnten die Schulen zwischen Trinkflaschen oder Schulheftpaketen wählen.

Die nachhaltige Trinkflasche „Carve ‚School‘“ mit einem Fassungsvermögen von 0,7 Litern eignet sich ideal für Schule, Sport und Freizeit. Die zwei praktischen, gegenüberliegenden Griffmulden sorgen für einen sicheren Halt – auch mit kleinen Händen. Alternativ dazu bietet Westenergie das Schulheftpaket mit „Brunnen“-Schreiblernheften im DIN A4-Format an. Die Hefte haben einen Umfang von 16 Blatt. Die Lineatur mit dem grauen Mittelband unterstützt besonders gut das leichtere Erlernen der Grundschrift. Der von den Frühstücksboxen bekannte Jumbo-Schreiblernstift ist ebenfalls nachhaltig produziert und liegt dem Paket bei.

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Erstklässleraktion ist Teil der Bildungsinitiative 3malE.

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Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nächster Bereich geht ab morgen ans Netz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Straßen südöstlich der Ahr werden ab morgen wieder mit Gas versorgt. Die Wiederversorgung mit Erdgas in Bad Neuenahr-Ahrweiler schreitet weiter voran. Am morgigen Dienstag, 05. Oktober, nimmt die Energienetze Mittelrhein (enm) Straßen rund um den Johannisberg wieder in Betrieb. Konkret geht es um die Straße Am Johannisberg (Hausnummern 32, 33-104), , den Lerchen-, Finken-, Meisen- und Drosselweg, die Firststraße, Auf dem Kammerich,Im Idienbachtal und die Idienstraße (Hausnummern 89-57). Dieser Bereich gehört zum Sektor 4a. „Die enm hat ganz Bad Neuenahr-Ahrweiler in verschiedene Sektoren unterteilt“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm-Gruppe. „Anwohner können anhand einer Karte mit Suchfunktion im Internet sehen, zu welchem Sektor ihr Haus gehört. Das geht ganz einfach mit Klick auf die Lupe oben rechts, woraufhin sich ein Fenster öffnet, in dem man die eigene Adresse eingeben kann.“ Die Karte finden Betroffene unter enm.de/hochwasser.

Mit der Wiederinbetriebnahme schlägt die enm ihren eigenen Zeitplan. Denn ursprünglich sollte der Bereich erst ein paar Tage später wieder ans Netz gehen. „Wir freuen uns, dass bisher alles so reibungslos verläuft“, so Peerenboom. „Wichtig ist jetzt, dass Hausbesitzer in den Tagen der Wiederinbetriebnahme zu Hause sind. Denn unsere Monteure müssen jeden Hausanschluss entlüften bevor Heizungen in Betrieb genommen werden können.“ In überfluteten Gebieten, in denen auch die Zähler im Wasser standen und daher ausgebaut werden mussten, entlüften die Experten der enm den Hausanschluss. Anschließend müssen Hausbesitzer einen Installateur beauftragen, der die vorhandene Heizung prüft und einen neuen Zähler bei der enm beantragt.

Schneller geht es in Gebieten, die nicht überflutet wurden und in denen Zähler und Regler noch vorhanden sind. Hier entlüften die Experten der enm zunächst den Erdgas-Netzanschluss. Anschließend führt ein Vertragsinstallationsunternehmen, das von der enm beauftragt ist, eine Gebrauchsfähigkeitsprüfung durch und nimmt, wenn es keine Beanstandungen gibt, die Heizung wieder in Betrieb. „Dieses Vorgehen ist mit den Installationsunternehmen und der Innung abgestimmt. Für Betroffene ist es wichtig, sich frühzeitig mit ihrem Heizungsinstallateur in Verbindung zu setzen. So können gasbetriebene Geräte schnellstmöglich wieder genutzt werden“, erklärt Marcelo Peerenboom. Alle Informationen zu Wiederinbetriebnahme finden Betroffene unter enm.de/hochwasser.

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Felix Ponstein unterstützt ab sofort das EDV-Team der Stadtverwaltung Mayen

Mayen – Felix Ponstein unterstützt ab sofort das EDV-Team der Stadtverwaltung. Der Fachinformatiker, Fachrichtung: Systemadministration, unterstützt beim 1st und 2nd-Level Support, kümmert sich um Installation, Konfiguration, Wartung und Unterhaltung von Servern, Netzwerken und Peripheriegeräten sowie verwaltet, betreut und pflegt mobile Endgeräte sowie die Anbindung von Außenstellen.

Weiterhin gehören die Erstellung von Sicherheitskonzepten einschließlich solcher in Bezug auf Schadsoftware und Mitarbeit bei der Implementierung, die Verwaltung von Microsoft Exchange Servern sowie die Betreuung von verschiedenen Fachanwendungen zu seinen Aufgaben.

Felix Ponstein bringt über zehn Jahre praktische Erfahrung mit. Für die neue Tätigkeit wünschte ihm Oberbürgermeister Dirk Meid eine glückliche Hand. Den guten Wünschen schlossen sich Büroleiter Christoph Buttner sowie Svenja Schäfges-Zimmer für den Personalrat an.

 

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1800 „Gelbwestchen“ – Kreis-Verkehrswacht spendet Warnumhänge für Grundschulen im Kreis Euskirchen

Kommern – Euskirchener Volksbank und Kreissparkasse Euskirchen unterstützen Projekt als Sponsoren – Polizei bringt begeisterten Kindern nach Übergabe Sicherheit im Straßenverkehr nahe. „Alle Erstklässler im Kreis sind von uns mit den Westen ausgestattet worden, das sind insgesamt rund 1800. Dafür sind wir sehr dankbar!“, sagt Peter Schick von der Kreisverkehrswacht Euskirchen (KVW) beim Besuch der Kommerner Katholischen Grundschule (KGS).

Gebannt lauschten die frischbeschenkten „Gelbwestchen“ den mahnenden Worten der Polizeioberkommissarin Julia Braun. Die Aktion soll für die Sicherheit im Straßenverkehr der Grundschüler sorgen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPess

Dort fand die Übergabe der Umhänge für die kleinen Verkehrsteilnehmer statt. In Empfang nahmen sie die Kinder selbst sowie Lehrer und Schulleiterin Maria Cloot-Schmich. Polizeioberkommissarin Julia Braun richtete danach trotzdem auch einige mahnende Worte an die Beschenkten.

Gesponsert hatten das Projekt die VR-Bank Nordeifel, die Volksbank Euskirchen, die Kreissparkasse Euskirchen, die Amtsgerichte Euskirchen, Schleiden und die Kreisbußgeldstelle Euskirchen. Das Ganze lief im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit“ von KVW und Polizei ab.

Bereits seit Jahren stattet die KVW Schulen und Kindergärten mit diesen Sicherheitsfaktoren aus, da die Kinder und Jugendlichen so im Straßenverkehr um einiges besser sichtbar und damit vor allem sicherer sind.

Schick: „Die beiden Polizeioberkommissarinnen, Julia Braun oder Anke Weber von der Verkehrsunfallprävention besuchen oftmals die Grundschulen im Kreis und beraten uns dann dahingehend, wie wir am besten helfen können. Das hilft wiederum uns sehr und ohne die Finanzierung durch die Sponsoren könnten wir unser Ziel, den Kindern einen sicheren Schulweg zu bescheren, gar nicht erst erreichen.“

Elterntaxis, Dunkelheit und mehr

Ein Problem seien häufig auch die zunehmende Zahl an Elterntaxis. „Häufig fahren die viel zu schnell und gerade morgens, wenn es auch im Winter oftmals noch dunkel ist, sind die Kinder ohne Leucht-Westen oder -Umhänge deutlich gefährdeter“, betonte Schick bei der Übergabe.

Die Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Euskirchen wolle mit der unterstützenden Aufklärungsaktion in erster Linie schützen bevor etwas passiert. Julia Braun dazu: „Uns geht es um die Kinder, die sich noch nicht selber zu helfen wissen oder einfach die Gefahren des Straßenverkehrs unterschätzen. Wenn die Polizei in Uniform da ist, hören sie erfahrungsgemäß gespannt zu und erkennen auch den Sinn in derartigen Aktionen besser. Wir sind gerne hier und unterstützen, das haben wir bereits oft getan und auch in Zukunft!“

Schuldirektorin Maria Cloot-Schmich freute sich: „Man kann gar nicht früh genug damit anfangen, den Kindern Sicherheit und Obacht geben beizubringen, erst recht im Straßenverkehr, da sie nun einmal leider besonders gefährdet sind. Eine wirklich tolle Aktion, für die wir der KVW, der Kreispolizei und den Sponsoren unglaublich dankbar sind!“

Insgesamt hat die KVW in diesem Jahr bereits rund 73000 Euro für den Kreis gesammelt und in diverse Kreis-Projekte wie diese investiert.

Engagierte händeringend gesucht

Der Verein muss sich parallel weiteren Herausforderungen stellen. Peter Schick dazu: „Leider haben wir zu wenig Helfer. Uns geht es um die Menschen, die Kinder. Gerade erst habe ich rund zehn neue Mitglieder aus dem Freundes- und Familienkreis für die Institution begeistern können, die auch wirklich gerne mithelfen. Es reicht nur leider teils hinten und vorne nicht.“ Deshalb: Wer sich engagieren möchte, ist herzlich willkommen.

Im Moment restauriere der Verein in erster Linie Fahrzeuge wie Kettcars, Fahrräder oder Roller, die bei der Flut in Schulen oder Kindergärten zu Schaden gekommen sind. Auch darum kümmere sich der Verein und auch Schick selbst, natürlich ehrenamtlich.